Kategorie: Lesen

[Lesenswert] Was ich im Juni gelesen habe!

Nachdem ich es letzten Monat (bei meinen Eltern) hingekriegt habe, viele Bücher aus meiner eigenen Bibliothek zu lesen und im Anschluss sogar auszusortieren, so habe ich im Juni doch wieder vermehrt Bücher aus meiner lokalen Bibliothek gelesen. Bei einigen von diesen Büchern stand ich monatelang auf der Wartelist und plötzlich kamen sie im Rudel zu mir, worüber ich mich auch gar nicht beschweren will. Insgesamt war das ein guter Lesemonat, ich habe 10 Bücher gelesen und stelle sie euch nun kurz (mit Amazon-Partnerlink) vor!


Blood, Sweat, and Pixels von Jason Schreier Anhand verschiedener Computerspiele und deren Entwicklung führt uns der Autor in die stressige Welt der Videospiel-Entwicklung. Was interessant ist, selbst wenn man keines der Spiele je gespielt hat 😉 Da ich auch mal die Übersetzung für ein Computerspiel gemacht habe, hatte ich da schon ein bisschen Insiderwissen, aber ich habe trotzdem viel gelernt und kann euch dieses unterhaltsame Buch empfehlen, wenn ihr mehr zu diesem Thema wissen wollt.

A brief history of a long war von Mariam Najem Eine Graphic Novel, die sich mit der gesamten Geschichte der Ukraine, die untrennbar mit Russland verbunden ist, beschäftigt und sehr gut zeigt, wie es zur heutigen Situation gekommen ist. Lesenswert!

A Child in Palestine: The Cartoons of Naji Al-Ali von Joe Sacco Mir war der Name Al-Ali bis dato kein Begriff, aber ich war sehr neugierig auf seine Karikaturen und habe hier einen tollen Überblick mit Kontext-Einordnung bekommen.

Eden von Marc Elsberg Jedes Buch von Marc Elsberg verschlinge ich, egal, wie dick es ist! Als ich den Buchrücken las, musste ich sofort an „Der Schwarm“ von Schätzing denken, aber es ging dann doch in eine ganz andere Richtung und auch, wenn ich nicht unbedingt so viel aus der Perspektive eines Influencers hätte lesen müssen, so wurde man durch die vielen Personen- und Ortswechsel in diesem Klimakrimi wahnsinnig gut unterhalten. Und wie immer sehr zum Nachdenken angeregt – ich habe noch Helix von Elsberg zuhause liegen und weiß jetzt schon, dass ich das bald lesen werde, aber ich spare es mir wirklich für einen Zeitraum auf, wo ich es am besten in einem Rutsch lesen kann.

It’s not her von Mary Kubica Ich habe das Buch ständig online gesehen und wollte nun selbst sehen, was es mit Mary Kubica auf sich hat. Es war sehr spannend geschrieben und man fiebert bei der Suche nach der verschwundenen Teenagerin mit. Und hier habe ich auch nicht alles kommen sehen, sondern wurde von einigen Wendungen gut überrascht. Was ich nicht anmerke, weil ich ach so schlau bin, aber weil ich soooo viel lese, dass man vieles einfach schon kennt. Hier gab es Überraschungen und ich habe mir schon ein anderes Buch von Mary Kubica in der Bib vorgemerkt.

Just Friends von Haley Pham Die Autorin hat sooo viel Kritik für ihr Debüt bekommen und auch wenn ich diese Liebesgeschichte mit viel Trauer als Thematik nicht grandios gut fand, so war es aber auch nicht so dramatisch, wie andere es kritisieren. Wir haben zwei Menschen, die seit ihrer Kindheit beste Freunde waren, dann kurz dateten und dann durch eine dramatische Wendung für viele Jahren komplett Funkstille hatten, bevor sie sich – erneut durch Drama – wieder annähern. Eine Geschichte, die schon oft erzählt wurde und ich habe mich deswegen eher gelangweilt und werde mich auch in Kürze nur noch rudimentär daran erinnern, aber grausam zu lesen, war es jetzt auch nicht.


Kruso von Lutz Seiler Seit Jahren habe ich mir vorgenommen, dieses Buch zu lesen und ich musste kämpfen, ich kann es nicht anders sagen. Die Geschichte, teilweise wohl selbst vom Autoren erlebt, ist wahnsinnig mitnehmend und schrecklich, teilweise sehr graphisch ekelhaft, sowie an einem Ort (Hiddensee), über den ich wenig zur damaligen Zeit wusste. Also ich habe viel gelernt in diesem Roman, der zum Ende der DDR in Ostdeutschland spielt und über das Leben der Saisonkräfte, von denen viele versucht haben, nach Dänemark zu fliehen. Lutz Seiler wird für seinen Schreibstil enorm gefeiert und mit Preisen überhäuft, was bestimmt auch gerechtfertigt ist, denn wer bin ich, das zu beurteilen. Aber manchmal hat er mich einfach in langen, wirren Sätzen verloren und ich musste immer wieder mit mir kämpfen, das Buch in die Hand zu nehmen. Aber hey, ich habe den Nachfolger schon ausgeliehen, also irgendetwas fasziniert mich wohl gleichzeitig auch daran!

Lázár von Nelio Biedermann JA! Vom Thema her war ich zunächst nur mäßig an diesem ungarischen Generationenroman interessiert, aber der SCHREIBSTIL! Er wird absolut zu recht gefeiert, denn ich habe dieses Buch nur so verschlingen und die Sätze voller Genuss nachwirken lassen. Egal, worüber Nelio Biedermann als nächstes schreiben wird, ich werde es lesen! Große Empfehlung an alle, ohne Ausnahme!

Still Missing von Chevy Stevens Ich weiß, dass ich dieses Buch schon einmal gelesen, in den Bücherschrank gestellt und dann Jahre später wieder aus einem anderen Bücherschrank wieder mitgenommen habe. Da ich mich allerdings null an die Geschichte erinnerte, las ich es an einem Reisetag in Flugzeugen & Flughäfen und wurde ganz nett unterhalten, da ich wissen wollte, wie es der entführten Frau in der einsamen Hütte irgendwo auf Vancouver Island ergeht und wieso sie eigentlich Opfer dieses Verbrechens geworden ist. Aber sonderlich gut gefiel mir der Schreibstil nicht, somit muss ich nicht noch etwas von Chevy Stevens lesen und habe hier jetzt dokumentiert, dass ich dieses Buch kenne!

The Women von Kristin Hannah Kristin Hannah ist eine Autorin, die mir online ständig begegnet und eigentlich wollte ich mir „The Nightingale“ von ihr anfangen. Jetzt war „The Women“ allerdings schneller in meiner Bibliothek verfügbar und ich bereue nichts! Kein leichtes Thema, denn wir folgen einer sehr jungen Amerikanerin als Krankenschwester in den Vietnamkrieg. Welche dort mit so viel Grausamkeit konfrontiert wird, dass sie auch zurück in den USA damit zu folgen hat – und besonders auch damit, dass niemand glaubt, dass auch Frauen in diesem Krieg waren. Somit muss sie nun auch in ihrer Heimat viele Kämpfe ausfechten, um irgendwie Hilfe zu bekommen. Enorm gut geschrieben und ich freue mich auf das nächste Werk von Kristin Hannah!


Diesen Monat waren ein paar grandiose Lese-Highlights dabei, die ich euch unbedingt empfehlen will. Selbst wenn ihr denkt, dass sie vom Thema her vielleicht nichts für euch sind, leiht sie euch aus der Bibliothek aus und schnuppert mal rein. Ich war soooo gefesselt, überrascht und hatte so absurd starke Lust weiterzulesen, dass ich teilweise nichts anderes am Wochenende getan habe. Aber es ging nicht anders und genau so soll es sein! Uuuuund traut euch an diese Klassiker, vor denen ihr Angst habt, auch sie sind lesbar (oder abbrechbar, wenn sie so gar nicht für euch funktionieren)!

[Lesenswert] Was ich im Mai gelesen habe!

Diesen Monat habe ich es eeeeeeendlich einmal hinbekommen, Bücher aus meiner eigenen Bibliothek zu lesen, welche dort teilweise seit 2010 stehen und auf mich warten. Was jetzt zu spannenderen und weniger guten Leseerlebnissen geführt hat, aber vor allem auch dazu, dass ich ein paar dieser Bücher danach in den öffentlichen Bücherschränken im Umkreis verteilen konnte! Habe ich immer noch zu viele ungelesene Bücher bei meinen Eltern? Absolut, aber ich arbeite daran und gaaanz langsam werden die Regale leerer.

Insgesamt habe ich es hingekriegt, diesen Monat 13 Bücher zu lesen, woohoo. Ich habe meist morgens nach dem Aufwachen nicht Zeit am Handy verschwendet, sondern einfach dreißig Minuten gelesen und was soll ich sagen, das ist ein besserer Start in den Tag und hilft dabei, meinen SUB anzubauen. Im Nachfolgenden stelle ich euch nun alle Bücher vor, die ich gelesen habe, verlinke sie euch (mit Amazon-Partnerlink) und erzähle kurz, wie sie mir gefallen haben.


Alison von Lizzy Stewart Diese Graphic Novel über das Leben einer jungen Frau, die sich von einem viel älteren Künstler selbst zur Kunst bringen lässt, habe ich in der Bib gefunden und sehr viel Spaß beim Lesen gehabt. Wenn auch die Story irgendwie etwas mehr Tiefe hätte haben dürfen, so waren die Illustrationen eine reine Freude und haben dies für mich wieder ausgeglichen!

Careless People von Sarah Wynn-Williams Wir bekommen hier sehr viele Einblicke in die Arbeitkultur von Facebook und natürlich muss man sich beim Lesen fragen, wieviel hiervon stimmt..aber ich gestehe, ich glaube der Autorin hier recht viel und es ist erschreckend, wie dort mit Menschen umgegangen wird. Nicht überraschend, aber trotzdem erschreckend. Ich empfehle euch, hier einmal reinzulesen.

Dreh dich nicht um von Karin Slaughter Schon vorm Lesen war ich mir sicher, dass ich dieses Buch aus meiner Sammlung schon einmal gelesen habe, aber da ich mich nicht mehr an die Lösung erinnerte, las ich es nochmal. Erneut war die Story um mehrere Morde an einer amerikanischen Uni, welche von Sarah Linton aufgeklärt werden, ok, nicht weltbewegend und ich habe das Buch schnell während zwei Flügen durchgelesen. Damit ich es nicht in zehn Jahren noch einmal lese, durfte es nun in einen öffentlichen Bücherschrank umziehen. Aber natürlich lese ich weiterhin alles, was Karin Slaughter neu herausbringt.


Das Dschungelkind von C. Davis habe ich emotional bedingt gelesen. Ich kannte das Buch nicht, fand es aber (leider schon ziemlich kaputt) bei meinen Großeltern im Keller und konnte es nicht ungelesen entsorgen. Somit habe ich jetzt durch das Verfolgen von Erlebnissen eines abenteuerlichen Mädchens ein bisschen mehr Ahnung davon, wie sich britische Menschen 1940 das Leben in Indien vorgestellt haben. Im Buch gab es zu Beginn eines Kapitels oft eine Illustration und können wir das bitte wieder für alle Bücher einführen?

Eine von uns von Amelie Fried Nelly hat das perfekte Leben: verheiratet mit einem erfolgreichen Wirtschaftscoach, ein tolles Haus, zwei Kinder auf einer Privatschule und nebenbei noch ihren Video-Blog „Happy wife, happy life“. Dann verändert ein Unfall plötzlich alles und bringt einige unschöne Wahrheiten ans Licht. Wir bekommen viele Klischees, wenig Tiefe, das Buch kann man sehr schnell runterlesen, aber ich verstehe die sehr guten Bewertungen nicht. Es war ok, nicht mehr, nicht weniger, aber hätte ich es lesen müssen? Nein 😉 Kam aus dem öffentlichen Bücherschrank und darf dort wieder hin, um ein neues Zuhause zu finden, wo es mehr geliebt wird.

Gefrorene Seelen von Giles Blunt Dies war ein Buch aus dem Keller meiner Eltern, von dem niemand wusste, woher es einmal gekommen ist. Aber bei fast 30 Grad wollte ich gerne etwas über Schnee in Kanada lesen und somit war die Entdeckung einer eingefrorenen Mädchenleiche in einem Minenschacht genau meines. Dies ist der erste Band der mir unbekannten Detective John Cardinal Reihe, aber es reizt mich nicht, mehr zu lesen. Alles wirkte zu konstruiert und aufgezwungen und wäre ich nicht hier erneut im Flugzeug gewesen, hätte ich lieber zu einem anderen Buch gegriffen. Durfte dann auch wieder in den Bücherschrank.

Ich darf nicht schlafen von S.J. Watson Christine wacht ohne Erinnerung auf, doch ist sie plötzlich viel älter und hat einen Ehemann, welchen sie nicht kennt. Ihr wird erklärt, dass durch einen Unfall ihr Gedächtnis beeinträchtigt wurde und sie nach dem Schlafen erneut alles vergessen haben wird – somit beginnt sie, mit ihrem Therapeuten gemeinsam, ein Tagebuch zu führen, um herauszufinden, was passiert ist. Spannend, da man immer überlegt, wer hier gerade wohl die Wahrheit sagt oder warum gelogen wird, aber zum Ende hin wird es zu „offensichtlich“ und etwas langweilig. Insgesamt aber kurzweilig, schnell zu lesen und jetzt nicht mehr in meinem Bücherregal.

Im Durcheinander der Liebe von Francois Lelord Dieses Buch habe ich in meinem Besitz, da ich alles über Inuit lese, was mir in die Hände kommt. Aber ganz ehrlich, das war eher meh, also wir haben den Inuk Ulik, welcher als Repräsentant seiner Menschen nach Paris kommt, sich dort aber in Männer-Frauen-Beziehungen verliert. Lelord als Psychiater versucht hier, uns unsere eigene Kultur zu spiegeln, sie aus anderen Augen zu zeigen, aber es verliert sich in solch langweiligen Stereotypen..oder ich bin einfach die falsche Person für dieses Buch. Es durfte nach der Lektüre ebenfalls ausziehen!


Jenseits der Untiefen von Favel Parrett Ein trauriges, raues Buch mit einer auf Tasmanien spielenden Familiengeschichte, die einerseits kurz und knapp erzählt wurde, mir aber irgendwie zu wenig gab, um richtig mitzufühlen. Wobei ich immer wieder daran denken muss, also einen bleibenden Eindruck hat das Schicksal der drei Brüder bei mir hinterlassen. Hier würde ich gerne ein weiteres Werk der Autorin lesen, dieses muss ich aber nicht in meinem Schrank haben, somit tschüss.

Kalteis von Andrea Maria Schenkel Mit Tannöd konnte ich nicht warm werden, aber ich war neugierig, ob dieses Werk von Schenkel mir besser gefällt. Klares JA! Wir haben eine Reihe von ermordeten Frauen und suchen einen Mörder in den 30er Jahren in München, während wir gleichzeitig der jungen Kathie folgen, die in der Stadt ihr Glück finden will. Es ist brutal, es ist hart zu lesen, aber es ist sehr gut geschrieben und ich war gefesselt. Aber auch dieses Buch durfte nach dem Lesen ausziehen, denn noch einmal lese ich Krimis/Thriller eigentlich nicht.

Mothballs von Sole Otero Soooo wunderschön illustriert, diese dicke Graphic Novel war ein fantastisches Lese-Erlebnis. Dabei ist die Geschichte der italienischen Urgroßeltern, die aus politischen Gründen nach Argentinien fliehen und sich dort ein neues Leben aufbauen müssen, alles andere als schön. Aber die Geschichte über mehrere Generationen hinweg zu verfolgen, macht visuell richtig Spaß und ich habe schon ein weiteres Werk von Sole Otero in der Bib bestellt. Wunderbar und das beste Buch im Mai für mich!

Sogar Papageien überleben uns von Olga Martynova 2010 habe ich die Autorin auf der Frankfurter Buchmesse lesen hören und musste das Buch direkt kaufen. Seitdem stand es im Schrank und jetzt habe ich es zwar gelesen und einige konzeptuelle Dinge auch toll gefunden, aber insgesamt war das Lesevergnügen eher mäßig, da ich vielem in der Story, die zwischen Deutschland und Russland spielt, nur bedingt folgen konnte. Schade (und ja, es durfte ebenfalls ausziehen).

Unser Tag ist heute von Virginie Grimaldi Das Cover hat mich gekriegt und ich habe es im öffentlichen Bücherschrank mitgenommen, als ich die anderen Bücher gerade hingebracht habe. Wir haben die 74-jährige Jeanne, die nach dem Tod ihres Mannes aus finanziellen Gründen zwei Zimmer in ihrer Wohnung untervermieten muss. Sie bekommt eine junge Frau und einen jungen Mann, welche unterschiedliche Geschichten haben, als Untermieter und wir lesen, wie sich dies entwickelt. Es war ein nettes Buch, aber auch hier war ich nur bedingt emotional berührt, also es war nett, aber nicht „wow“. Dafür, dass diese Autorin in Frankreich so gefeiert wird, habe ich einfach mehr erwartet. Ich habe es meiner Mama gegeben, aber danach darf es dann auch wieder in en Bücherschrank.



Ihr seht, der Mai war nicht DER Monat, wo ein Lese-Highlight das nächste jagt, aber das ist auch ok. Besonders freut mich, dass ich zehn Bücher von meinem SUB gelesen und danach aussortiert habe, also endlich mal wieder ein bisschen Fortschritt in meinen eigenen, zweireihig stehenden Bücherregalen gemacht habe. Normalerweise lese ich sehr viele Bücher aus der Bibliothek, da ich sie nicht kaufen will und vernachlässige, was in meinen eigenen Schränken steht. Durch die zwei Wochen Urlaub bei meinen Eltern konnte ich da aber nun wirklich einiges lesen und auch, wenn da noch sehr viel mehr Bücher auf mich warten, das fühlt sich gut an!

[Lesenswert] Was ich im April gelesen habe!

Huiuiui, nach meinen üblichen 8-9 Büchern pro Monat, ist es im April ein bisschen eskaliert und ich habe insgesamt 14 Bücher verschlungen. Ein Grund könnte sein, dass ich jetzt ein Walking Pad habe, auf welchem ich nicht einfach nur laufe, sondern dabei lese und das ganz wunderbar finde! Mein Geist übrigens auch, denn so bekommt er noch mehr Geschichten. Jetzt will ich euch ein bisschen über die einzelnen Werke erzählen, wobei ich diesen Monat sogar eine vierteilige Miniserie (Mini im Sinne von pro Buch nur 160 Seiten) gelesen habe!


Air von John Boyne Das ist gleich der vierte Teil besagter Miniserie und wir folgen einem Vater mit schrecklicher Kindheit, der mit seinem Sohn zur Beerdigung seiner kaum bekannten Schwiegermutter von Australien nach Irland fliegt und damit seine Exfrau (mit schrecklicher Kindheit) überrascht. Irgendwie alles bisschen zu unrealistisch, weil so viele schreckliche Dinge können doch bitte nicht passieren, aber ich wollte wissen, wie es ausgeht und habe das Buch in einem Rutsch gelesen.

Allegro Pastell von Leif Randt In der Bib habe ich es aufgrund seiner Optik mitgenommen und ich muss gestehen, bisher noch nie von Leif Randt gehört zu haben. Kaum hatte ich das Buch dann angefangen, bekam ich ständig Werbung, dass eben dieses Buch verfilmt wurde und für die „Lebenwelten einer Generation“ stehen sollte. Als jemand, der in Berlin und bei Frankfurt gewohnt hat, war da natürlich vieles bekannt, aber wirklich sympathisch fand ich hier einfach niemanden und somit habe ich es zwar gelesen, aber unbedingt Freude empfunden habe ich dabei nicht. Und den Kinofilm will ich auch nicht sehen, sorry.

Dinge, die vom Himmel fallen von Selja Ahava In diesem Buch vereinen sich verschiedene, sehr seltene und tragische Schicksalsschläge in einer Familie und auch wenn ich wissen wollte, wie es ausgeht, fand ich das Buch etwas seltsam, düster und leider war der Schreibstil auch nicht für mich.

Earth von John Boyne In Teil 2 der Elements-Reihe stehen zwei junge, berühmte Fußballer vor Gericht und werden einer Vergewaltigung beschuldigt. Wir kennen Evan als homosexuellen Mann, der vor seinem Vater und dessen Lebensvorstellungen geflohen ist und sich nun – nach einem sehr harten Start in London – fragen muss, wie weit er gehen will. Wie schon Water gefiel mir auch dieses kurze Buch sehr.

The Epic of Gilgamesh von Kevin H. Dixon Das hier war ein „Bestell“-Fehler meinerseits bei der Bib, denn ich wollte es in reiner Textform lesen und keine Graphic Novel. Wie sich herausstellte, war das aber ganz großartig in dieser Form und ja, ich will es trotzdem irgendwann noch einmal lesen, aber als erster Einstieg zu Gilgamesh war dieses Werk super! Gerne mehr davon.

Fire von John Boyne Und dann folgte direkt Teil 3, wo wir einer Ärztin folgen, welche in Teil 2 mit in der Jury gesessen hat. Das Buch war für mich sehr schwierig zu lesen, weil diese Person Dinge macht, die einfach grausam sind und jaaaa, das hängt mit ihrer Kindheit zusammen, aber brr. Hier war ich froh, dass die einzelnen Bände nur 160 Seiten haben.

I who have never known men von Jacqueline Harpman Ob ich am Ende den Anfang noch einmal lesen musste? Hell yeah. Ein super Buch, ich füge mich in die vielen Lobgesänge ein, die es schon gibt. Irgendwo werden Frauen unter der Erde von irgendwem aus irgendeinem Grund gefangen gehalten werden und als plötzlich ein Alarm während die Zelle offen ist, ertönt, gelingt ihnen die Flucht. Wohin? Gute Frage.


Der Letzte löscht das Licht von Tobias Aeschbacher Eine nette, kurzweilige, mich gut unterhaltende Graphic Novel, die Spaß gemacht hat, aber jetzt keine tiefen Erinnerungen in mir behalten wird.

The Silent Patient von Alex Michaelides Ich lasse mich online immer wieder von einem Hype anstecken und so war es auch bei diesem Buch. Aber vielleicht sollte ich einfach einen großen Bogen um „Tiktok Sensation“-Marketing machen, denn das war ein Thriller, aber umgehauen hat er mich nicht.

Small Boat von Vincent Delecroix Vor diesem Buch hatte ich Respekt und wollte es zur richtigen Zeit lesen. Denn es ist keine leichte Kost, es nimmt einen mit, macht wütend, macht traurig, lässt einen an allem zweifeln und einfach mal wieder richtig nachdenken. ich fand es großartig, will es definitiv nochmal lesen.

Too old for this von Samantha Downing Ein Buch voll von schwarzem Humor über Lottie, welche in jungen Jahren eine nie gefasste Serienmörderin war und ihren Seniorenalltag eigentlich nur noch mit ihren Freundinnen beim Kirchen-Bingo verbringen will. Bis plötzlich eine Reporterin vor der Tür steht und diese alten Fälle wieder aufrollen will – was natürlich nicht geschehen darf und so muss Lottie sie einfach umbringen. Was im Alter gar nicht mal so einfach ist und einen unerwünschten Domino-Effekt hat, welcher schlecht für die Hüfte ist 😉 Ich hatte Spaß beim Lesen, aber es hätte etwas kürzer sein dürfen.

Water von John Boyne Eine Frau flieht auf eine wenig bevölkerte Insel, wechselt ihren Namen und man erfährt nach und nach, was in ihrer Vergangenheit vorgefallen ist und Auswirkungen auf ihr restliches Leben haben wird. Schreckliche, aber so wichtige Thematik und insgesamt gibt es hier vier lose miteinander verbundene Bücher, die ich natürlich alle lese (und die ihr hier nun schon getroffen habt).

We are all guilty here von Karin Slaughter In diesem Thriller verschwinden zwei junge Mädchen in einer Kleinstadt in Goergia und wir folgen einer Polizistin sowie ihrem Vater, dem Sheriff, die diesen Fall versuchen zu lösen. Gefühlt hat man diese Story schon hundertmal gelesen, aber Karin Slaughter schafft es trotzdem immer, dass ich ihr neues Buch lesen will. Da man wissen will, wie es ausgeht, ist das meist ein 1- bis 2-tägiger Prozess und danach denke ich mir immer „ja, war ok“. Und lese trotzdem alles, was sie schreibt, denn sie schafft es, jede Geschichte spannend zu erzählen.

Worst. Idea. Ever von Jane Fallon Ich wollte ein „Zwischendurch“-Buch mit leichter Unterhaltung und einfachem Plot und genau das habe ich hier bekommen. Wahrscheinlich erinnere ich mich bald nicht mehr wirklich an die Geschichte zweier Freundinnen, die online anonym erfahren, was die jeweils andere von ihr denkt, aber es war einfach zu lesen und durch Hund Igor auch nett.


Wieder eine sehr illustre Mischung, die ich da gelesen habe. Für Mai nehme ich mir vor, ein paar mehr deutsche Bücher und vielleicht den ein oder anderen Klassiker zu lesen. Hierbei nicht nur aus der Bibliothek, sondern auch wieder von meinem SUB, um ein bisschen mehr Platz in den Regalen zu bekommen, yay!

[Lesenswert] Was ich im März gelesen habe!

Der März war ein sehr leseintensiver Monat und das nicht ganz freiwillig. Aber wenn man zu viele Bücher aus der Bibliothek auslieht und dann zwei Wochen in den Urlaub fährt und kein Buch mitnehmen kann, sammeln die Fristen sich an und plötzlich muss man viel lesen und die Bücher schon wieder abgeben. Somit sind es diesen Monat insgesamt 13,5 Bücher geworden. Komma 5, da ich mit den Buddenbrooks schon im Februar angefangen habe und so gut das Buch ist, ich habe ganz schön lange dafür gebraucht, da ich auch ständig etwas nachlesen wollte, was dort beschrieben wurde 😉 Wie immer stelle ich euch nun kurz alle von mir gelesenen Bücher vor und verlinke sie euch zusätzlich mit Partnerlink zu Amazon, falls ihr sie genauer anschauen wollt.


Buddenbrooks von Thomas Mann Endlich habe ich diesen Klassiker gelesen und auch wenn ich mich manchmal an den laaaangen (und für mich nicht gerade spannenden), detaillierten, nebensächlichen Personenbeschreibungen abmühte, insgesamt ein Werk, welches zu Recht u.a. den Nobelpreis gewonnen hat. Ich will definitiv mehr von Mann lesen und nach Lübeck, um selbst zu spüren, wo diese Geschichte gespielt hat.

The Compound von Aisling Rawle Vielleicht wäre das mehr mein Buch gewesen, wenn ich die Serie „Big Brother“ spannend finden würde. Aber hier haben wir 20 Kandidaten, die in einem Compound irgendwo in der Wüste (über-)leben müssen und dabei Aufgaben erfüllen. Es wird als sehr spannend beworben, für mich war die Thematik aber langweilig und somit habe ich mich hier mehr durch gequält, aber hey, ich habe es bis zum Ende gelesen.

Ducks von Kate Beaton Eine dicke, autobiographische Graphic Novel, die eine junge Frau zu den Alberta Oil Sands begleitet und ihr dortiges Arbeits- und Sozialleben zeigt. Keine sehr seichte Kost, denn das Leben dort ist alles andere als leicht und insgesamt wird hier vieles kritisch hinterfragt – sehr lesenswert!

Die Holländerinnen von Dorothee Elmiger Meine Erwartungen waren so hoch und gleichzeitig so falsch, denn die Geschichte ging in eine ganz andere Richtung. Leider in keine nach meinem Geschmack und ja, das Buch hat letztes Jahr den Deutschen Buchpreis gewonnen, aber für mich war das ein Schreibstil al la „ich will möglichst intellektuell klingen und mache hier Namedropping ohne Ende“, aber Substanz fehlte mir sehr. Zum Glück waren das nur 150 Seiten, sonst hätte ich wohl vorher abgebrochen, denn das war nichts für mich. Schade!

Honeybee von Dawn O’Porter Renée und Flo, zwei junge Frauen versuchen ihr Leben in der Arbeits- und Liebeswelt auf Guernsey zu navigieren und eine Tante in der Perimenopause (was ich mit am spannendsten fand) gibt es als Randfigur auch noch. Gewählt habe ich das Buch aufgrund seinem Setting auf einer der Kanalinseln, wo ich unbedingt mal hin will, aber irgendwie hat mich die Geschichte und ihre Charaktere nicht gekriegt. Es war nicht schrecklich geschrieben, aber ich konnte keine Empathie aufbauen und mir war im Grunde recht egal, was hier wem passiert. Somit war das leider nicht mein Buch.


Monstrilio von Gerardo Sámano Córdova Sooooo gut, mein erstes 5 Sterne Buch für dieses Jahr und diese „Horrorgeschichte“ dreht sich um so viel mehr. Eine Mama entnimmt ihrem elfjährigen, verstorbenen Sohn ein Stück Lunge und fängt an, diese zu füttern. Das Gewebe verwandelt sich zunächst in ein haariges-animalisches Geschöpft, wird dann jedoch ihrem verstorbenen Sohn Santiago äußerlich immer ähnlicher. Wenn da nur nicht der Hunger nach Blut wäre – ausführliche Review hier!

Not quite dead yet von Holly Jackson Eine junge Frau wird durch Schläge auf den Kopf von einem unbekannten Menschen so schwer verletzt, dass sie innerhalb einer Woche daran sterben wird. Bis dahin geht es ihr aber noch halbwegs gut und sie will versuchen, ihren eigenen Mord aufzuklären. Klingt nach einer spannenden Story, aber man kann doch recht schnell erahnen, wer der Täter ist und insgesamt handelte mir die 27-jährige Hauptperson zu unreif, also das hat mich manchmal aus der Bahn geworfen. Aber ich hatte trotzdem eine seichte, gute Unterhaltung.

Problematic Summer Romance von Ali Hazelwood Für mich sind die Bücher von Ali Hazelwood immer solche seichten Zwischendurch-Bücher, deren Handlung ich nach zwei Wochen wieder vergessen habe. Somit lasse ich mich vom Hype zwar oft anstecken und lese dann ihr neuestes Werk, aber ganz ehrlich, mich holt sie nicht wirklich ab und auch diese Liebesgeschichte ist langweilig und zu lang für das Wenige, was passiert.


Run and Hide von Don Brown (interessanterweise verbietet mir Amazon, dieses Buch zu verlinken?) Keine leichte, aber genau deswegen so wichtige Kost, die wir alle lesen sollte. Sehr gut illustriert und ich verstehe nicht, wieso ich es nicht verlinken darf, denn ich würde es sofort weiterempfehlen!

Strange Houses von Uketsu Leider, leider war es nicht meine Geschichte, da es einfach so unrealistisch war. Aber ich lese auch wenig im Horrorbereich, also das ist eher ein Ich-Problem. Die Idee mit den Zeichnungen fand ich gut, manchmal ein bisschen zu „kindlich erklärt“, aber hm, ich weiß nicht, ob ich noch das dritte Buch von Uketsu lesen will.

Strange Pictures von Uketsu Ich war soooo gespannt auf dieses Buch und stand monatelang auf der Warteliste der Bib, bis ich es dann endlich bekam. Natürlich habe ich es gleich durchgelesen und fand es auch ganz spannend, aber nein, den Hype verstehe ich nicht. Ich mochte die Idee mit den Zeichnungen, aber manchmal war das sehr redundant und dadurch etwas langweilig. Insgesamt spannend, ineinander verwobene Geschichten, die man schnell runterlesen kann.

Swimming Lessons von Lili Reinhart Liest sich wie das Tagebuch einer jungen Frau und ich musste es – durch seine Aufmachung mit grazilen Zeichnungen – leider immer mit Rupi Kaur vergleichen und da ist dann doch ein gigantischer Unterschied. Persönlich muss ich keine weiteren Gedichte von Lili Reinhart lesen, aber gequält habe ich mich jetzt auch nicht, es hat mich nur einfach nicht sehr berührt.

An Untamed State von Roxane Gay Zufällig stolperte ich in der Bib über dieses Buch und nachdem mich Hunger von Roxane Gay vor vielen Jahren absolut beeindruckt hat, musste es mit! Eine Frau aus einer reichen Familie wird in Haiti entführt und ihr Vater weigert sich – überraschend für alle – das geforderte Lösegeld zu zahlen und sie schnell aus dieser Lage zu befreien. Es ist sehr brutal, aber auch sehr gut und ich wurde sofort mit in dieses schreckliche Setting gezogen und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Das wird mich nachhaltig beschäftigen.

Vera Wong’s Unsolicited Advice for Murderers von Jesse Sutanto Nett und gemütlich, Vera ist einem sympathisch, bringt einen durch ihr Handeln zum Lachen, man muss beim Lesen einfach Tee trinken und das war insgesamt einfach zum Wohlfühlen, auch wenn in der Geschichte gleich zu Beginn ein Mensch getötet wurde. Den Nachfolger würde ich auch lesen und das vielleicht im Urlaub oder unterwegs, da man schnell in die Story kam und auch nicht so viel nachdenken muss.


Ein sehr durchmischter Lesemonat, von „ich kann es nicht aus der Hand legen“ bis zu „wieso nur ist dieses Buch in meiner Hand“ war alles dabei 😉 Was habt ihr diesen Monat gelesen, was auch nachhaltig begleiten wird? Kennt ihr eines der von mir gelesenen Bücher? Wenn ja, wie hat es euch gefallen?

[Lesenswert] Monstrilio von Gerardo Sámano Córdova!

Es hat dieses Jahr ein bisschen gedauert, aber ich habe endlich ein 5-Sterne-Buch für mich gelesen und muss dieses natürlich mit euch teilen. Ich hatte schon vorher hohe Erwartungen an Monstrilio von Gerardo Sámano Córdova (Amazon-Partnerlink) und war mir sicher, dass ich sein Debüt gut finden würde, aber der mexikanische Autor hat mich mit seiner Kreativität und Sprachgewalt wirklich umgehauen. Was für eine Geschichte! Hoffentlich veröffentlicht er bald ein weiteres Werk und wenn ihr auf die deutsche Übersetzung warten wollt, die ist schon für nächsten Monat geplant.


Worum geht’s

Der elfjährige Santiago, der nur mit einem Lungenflügel auf die Welt gekommen ist, stirbt leider viel zu früh und seine Eltern sind verzweifelt. Besonders seine Mutter Magos, welche sich dazu entscheidet, ihm ein Stück Lunge zu entnehmen und diese – wie sie es aus einer alten Legende gehört hat – zu füttern beginnt. Dass dieses Gewebe zu atmen, wachsen und ein Bewusstsein zu entwickeln beginnt, kommt für sie (und ihr Umfeld, welches nach und nach eingeweiht wird) überraschend. Und während die äußere, zunächst haarig-wilde Form ihrem Sohn Santiago immer ähnlicher wird, so bleiben die Instinkte und der Hunger nach Fleisch in Monstrilio während dieser Verwandlung bestehen und er muss dagegen ankämpfen, um in der Gesellschaft leben zu können.

Wie ist’s

5/5, einfach absurd gut. Es ist natürlich auf den ersten Blick eine Horrorgeschichte (ich meine, ein Stück Lunge wird zu einem haarigen, blutgierigen Wesen mit animalischen Instinkten), aber es geht um so viel mehr, wie Trauer, Verlust, Familie, Liebe, Beziehungen, Zugehörigkeit und Kontrolle. Für mich, die so gut wie nie zu klassischen Horrorgeschichten greift, war das perfekt, denn diese stand nicht immer im Hintergrund bzw waren die Motivationen oft einfach nachvollziehbar. Versteht mich nicht falsch, es gibt hier durchaus ein paar blutige, brutale Szenen, die man nicht unbedingt lesen mag, aber da muss man durch und sie gehören zur Geschichte dazu.

Man fiebert mit den einzelnen Protagonisten mit, man wünscht allen, dass es doch noch irgendwie gut werden wird, obwohl man realistisch gesehen weiß, dass es hier kein Happy End geben dürfte. Monstrilio nimmt einen mit auf eine kleine Achterbahnfahrt der Gefühle und das an spannenden Schauplätzen wie Mexico City, New York und Berlin, welche sehr gut beschrieben werden.

Wir bekommen im Laufe des Buches verschiedene Perspektiven, durch deren Augen und Erinnerungen wir langsam einen Überblick über die Gegenwart und Vergangenheit der Personen bekommen, was das Erzähltempo spannend, aber nicht überstürzt macht. Es fügt sich nach und nach immer mehr zusammen, wobei ein paar Details auch der eigenen Vorstellungskraft überlassen werden, was mir persönlich immer gefällt.

Man kann dieses Buch wunderbar als Einstieg für philosophischere Fragen über Menschlichkeit, Impulskontrolle, Glück, Trauer etc benutzen, was ich mir sogar für eine Oberstufe wunderbar vorstellen kann. Oder einfach ganz alleine eine schlaflose Nacht damit verbringen und sich von der Geschichte mitreißen und zu einem Ende bringen lassen, welches man zwar erwartet, aber trotzdem nicht hat erreichen wollen. Insgesamt einfach richtig, richtig gut und ich bin schon sehr gespannt, was Cordova als nächstes veröffentlichen wird. Und ich muss es noch erwähnen, der Einband der englischen Hardcover-Ausgabe ist auch so nach meinem Geschmack, denn das Grau hat eine raue Textur und hach, damit kriegt man mich ja auch immer!


Lest ihr gerne Horror? Selbst wenn nicht (so wie ich) kann ich euch dieses ausgefallene Buch wirklich ans Herz legen, da es für mich bis jetzt das beste Buch ist, was ich 2026 bisher in den Händen gehalten habe!

[Lesenswert] Was ich im Februar gelesen habe!

Schwupps, schon ist der zweite Lesemonat ohne ABC-Challenge vorbei und wieder hat das „nur lesen, worauf ich Lust habe“ nicht geklappt. Diese Leihfristen in der Bibliothek, die natürlich absolut notwendig sind, steuern mich aktuell doch noch stark und dann war ich auch noch 2 Wochen im Berlinurlaub 😉 Dort habe ich allerdings ein paar Bücher von meinem SUB lesen und in den öffentlichen Bücherschrank stellen können – wo ich aber natürlich auch wieder neue, spannende Bücher entdeckt habe.

Insgesamt hatte ich einen recht diversen Februar mit vielen unterschiedlichen Genres und Erscheinungsjahren! Gelesen habe ich insgesamt 9 Bücher, welche ich euch nun (mit Amazon-Partnerlink, falls ihr sie euch ansehen mögt) ein bisschen genauer vorstellen will. Im Januar waren es 8,5 Bücher, ich bemerkte also einen Trend, wobei ich im Februar soooo wenig Lesezeit hatte, aber dann doch zwei lange Reisetage, die das wieder rausgeholt haben. Alle Bücher zu fotografieren, habe ich mal wieder nicht hingekriegt, aber es gibt zumindest drei Stück zu sehen 😉


83 Days in Mariupol von Don Brown Eine sehr aktuelle Graphic Novel, welche über den Zeitraum Februar-Mai 2022 geht, in welcher Mariupol von russischer Seite belagert wurde (mal ganz diplomatisch ausgedrückt). Sehr, sehr lesenswert.

Der Hahn ist tot von Ingrid Noll Von Ingrid Noll habe ich schon einige Bücher gelesen und jetzt auch endlich ihren Erstling (danke öffentliches Bücherregal!). Wir haben hier immer recht normale Frauen, die dann in sehr unnormale Situationen gelangen und ich mag es, da ich überrascht werde und man nie so sicher weiß, wo die Reise hingehen wird. Ingrid Noll veröffentlichte erst 2025 wieder ein Buch mit mittlerweile 90 Jahren, was absolut beeindruckend ist – und auch wenn ich ihre Bücher nicht sofort alle lesen will, bis zu meinem 90. Geburtstag will ich es schon geschafft haben.

Katabasis von R.F. Kuang Ein Buch, an welchem man 2025 gefühlt nicht vorbeigehen konnte und nach vielen Monaten auf der Warteliste, konnte ich es endlich aus der Bücherei holen. Wir folgen zwei PhD-Studenten in die Unterwelt, durch die verschiedenen Höllen, um ihren unabsichtlich getöteten Mentor wiederzufinden. Wie immer schreibt Kuang fantastisch, vermischt reale mit magischen Elementen und serviert dem Leser einen absoluten Genuss!

Der Nachbar von Minette Walters Ich wurde unterhalten und wollte wissen, wie es ausgeht. Aber irgendwie wirkte hier alles sehr unrealistisch und besonders das Handeln einiger Personen an den Haaren herbeigezogen. Der Nachbar ist ein in eine sozial „schwache“ Nachbarschaft gezogener Pädophiler und gleichzeitig verschwindet ein junges Mädchen, aber die beiden Handlungsstränge hatten nicht wirklich viel miteinander zu tun. Auf eine Art spannend, zum Ende hin aber viel zu schnell und für mich nicht so sinnig aufgelöst.

This is Amiko, do you copy? von Natsuko Imamura Hui, was ein schönes, kurzes Werk, welches ich sehr genossen habe. Wir lernen die neurodivergente Amiko und ihre Familie kennen, ihre Art der Kommunikation mit ihrer Aussenwelt und bekommen auch ihre Innenwelt gezeigt. Fand ich super!

This is how I disappear von Mirion Malle Eine in Montreal spielende Graphic Novel, in welcher Clara, Mitte/Ende 20, mit Depressionen und ihrem nicht immer gesunden Umfeld zu kämpfen hat. Hier hatte ich mir allerdings mehr Tiefe erwartet, also viel erinnerungswürdiges nehme ich hieraus leider nicht mit.

The Widow von Fiona Barton Jean ist die Witwe von Glen, welcher verdächtigt wurde, ein kleines Mädchen entführt zu haben. Ein spannend geschriebener Psychothriller, wo man ständig wieder grübelt, was nun passiert ist und welche Rolle Jean gespielt hat. Für mich das perfekte Reise-Buch und ich habe es innerhalb von sechs Stunden Zugfahrt durchgelesen.

Wunder von Raquel J. Palacio Ein wunderbares Jugendbuch, welches aber auch für Erwachsene funktioniert. Die Geschichte des zehnjährigen August, dessen Gesicht von Geburt an anders ist, wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und durch die kurzen Kapitel wollte ich immer weiterlesen und wissen, wie es ausgeht.

Your perfect year von Charlotte Lucas Hier habe ich dummerweise ein auf Deutsch erschienenes Buch in der englischen Übersetzung gelesen und fand diese nicht wirklich gut. Gepaart mit einer doch sehr unrealistischen Geschichte, war das am Ende nur ein durchschnittlicher Lesegenuss für mich und nichts, was ich unbedingt weiterempfehlen würde.


Kennt ihr eines der Bücher? Wenn ja, wie hat es euch gefallen? Und was habt ihr diesen Monat gelesen, was ich unbedingt auch lesen sollte?

[Lesen] Was ich im Januar gelesen habe!

Der erste Lesemonat in diesem Jahr ohne ABC-Challenge ist vorbei und trotzdem wurde ich etwas beeinflusst. Wollte ich eigentlich nur lesen, worauf ich gerade Lust habe, so musste ich einmal ein deutsches Buch aus meinem Schrank lesen, da ich es an jemanden Mitte Januar weitergeben wollte und dann gab es noch die Bibliothek mit ihren Leihfristen, die ich berücksichtigen musste 😉

Also das war noch nicht dieses zu 100% Lesen nach Lust und Laune, aber trotzdem hatte ich einen interessanten Januar! Gelesen habe ich insgesamt 8,5 Bücher, welche ich euch nun (mit Amazon-Partnerlink, falls ihr sie euch ansehen mögt) ein bisschen genauer vorstellen will.


The Covenant of Water – Abraham Verghese WOW! Ich bin zwar erst bei der Hälfte, aber das ist mal wieder ein richtig guter mehrere Generationen umfassender, südindischer Roman, welcher zu einer spannenden Zeit im Umbruch spielt. Die Figuren sind gut ausgearbeitet und wenn man erst mal reingekommen ist, fiebert man mit! Jemand hatte es in der Bücherei vorgemerkt, weswegen ich es leider zurückgeben musste, bevor ich fertig war, aber ich habe es schon wieder bestellt und hoffe, es im Februar beenden zu können

Epic Train Trips of the World von Lonely Planet Ich hatte mir ehrlich gesagt irgendwie mehr davon erwartet, aber so habe ich das Buch nur durchgeblättert und ein bisschen quer gelesen. Eine Strecke, die ich nun machen will, war leider auch nicht dabei, dafür waren es einfach zu viele „Luxus-Züge“, die ich mir nicht leisten kann. Qualitativ hat ich das Buch auch enttäuscht, früher waren das dickere, besser bedruckte Seiten und diese Version hier wirkte irgendwie lieblos und billig, schade.

Ihr werdet sie nicht finden von Andreas Winkelmann Bisher kannte ich Andreas Winkelmann noch gar nicht und war neugierig, einen Thriller von ihm zu lesen. Hier ermittelt ein sehr ungleiches Paar in einem Fall, der sowohl einen Cold Case beinhaltet als auch das aktuelle Verschwinden einer jungen Frau. Der Schreibstil war fesselnd, einfach zu lesen und ich hatte das Buch an einem Tag durch, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht. Also alles, was ich von einem Thriller haben mag, habe ich hier bekommen. Aber empfehlen oder lange in Erinnerung behalten werde ich das Buch wahrscheinlich nicht, dazu war es nicht aussergewöhnlich genug.

Jeder stirbt für sich allein von Hans Fallada stand schon ewig auf meiner Lese-Liste, aber die 700 Seiten haben mich immer ein wenig abgeschreckt (dass Hans Fallada die in einem Monat unter beschwerten Bedingungen runtergeschrieben hat, ist auch verrückt). Hätte ich das Buch mal gelesen, bevor ich nach Berlin gezogen bin! Lose auf einer Gestapo-Akte basierend, erzählt es vom unorganisierten, privaten Widerstand während des 2. Weltkrieges in Berlin gegen das NS-Regime, welchen ein Ehepaar durch Postkarten-Verteilen mit kritischem Inhalt ausübte. Keine leichte Kost, aber ein Buch, welches jeder gelesen haben sollte.


Kind Nr. 95 von Lucia Engombe Ich hatte keine Ahnung und war total überrascht, dass damals namibische Kinder aus Flüchtlingslager in die DDR gebracht wurden, um dort zur neuen, zukünftigen Elite Namibias herangezogen zu werden. Wir werden hier von Lucia Engombe mitgenommen, die ihr Leben in der DDR und später in Namibia eindrücklich schildert und auch wenn es etwas „kindlich“ geschrieben ist, fand ich das Buch sehr interessant und dieses gesamte Kapitel in der Geschichte, welches mir bis dato unbekannt war. Jetzt darf es einer meiner Deutschschüler lesen, denn es ist einfach geschrieben und nutzt viele, hilfreiche Alltagsworte wie picobello! 😉

Magnolia Parks von Jessa Hastings Ab und zu versuche ich mich an sehr populären „Internet“-Büchern, die also auf Youtube, Instagram etc. gehyped werden und in jedem Video zu finden sind. Für Magnolia Parks bin ich absolut nicht (mehr) Zielgruppe, also das war eine Art geschriebenes Gossip Girl, nur ohne viel Handlung und dafür gab es eine toxische Beziehung aus zwei Perspektiven erzählt und ständig lange Outfit-Bezeichnungen, die mich langweilten. Die Reihe ist enorm erfolgreich und ich will sie gar nicht schlecht reden, aber so gar nichts für mich – was super ist, so kann ich mir die weiteren 4(?) Bücher sparen.

Olga von Bernhard Schlink Meine Erwartungen an Bernhard Schlink sind hoch und wurden hier wieder einmal mehr als erfüllt! Auch wenn ich mehr „Abenteuer“ erwartet hätte, aber im Grunde war das Buch mit Fokus auf Olga und ihr Leben genau richtig und nicht weniger spannend. Das Leben einer Frau vor, während und nach des 1. und 2. Weltkrieges, die ihrer Zeit so sehr voraus ist und sich nicht anpassen will, wunderbarst! Meine einzige Kritik bei Schlink ist, dass er Worte benutzt, die man damals nutzte, um wohl historisch „korrekt“ zu bleiben, die ich aber nicht lesen mag.

So thrilled for you von Holly Bourne Zufällig stolperte ich über diesen Roman und hach, was war er gut! Vier Freundinnen, eine Babyparty mit dramatischem Ende und viele Fragen rund um das Thema Kinder bekommen (oder nicht), was einen einerseits zum Nachdenken und andererseits zum Mitfiebern bringt. Wie es ausgeht, wollte ich auch dringend wissen und so habe ich dieses Buch in nur einem Rutsch durchgelesen und will definitiv noch mehr von Holly Bourne lesen. Wobei sie wohl viel im YA- und Liebesroman-Bereich schreibt, aber irgendetwas für meinen Geschmack finde ich bestimmt auch noch.

The Shadow of the Northern Lights von Satu Rämö Der dritte Teil aus ihrer Hildur-Reihe, welche für mich einfache typische Island-Krimis (aber bisher zumindest mit weniger Inzest) sind und perfekt für zwischendurch. Spannend geschrieben, man will wissen, wie der/die Fälle gelöst werden und bekommt trotzdem auch eine „große“ Geschichte über die einzelnen Bände hinweg.


Das Jahr hat literarisch etwas düster angefangen, aber ich hatte Lust auf einen Thriller oder Krimi und historische Romane mit ebenfalls nicht sehr leichten Themen. Aktuell lese ich „One day, everyone will have always been against this“ von Omar El Akkad sowie „Katabasis“ von R.F. Kuang, also zwei ebenfalls sehr populäre Bücher und finde beide bisher sehr lesenswert. Bis Ende Januar bekomme ich sie aber nicht mehr fertig, da ich krank und konzentrationslos im Bett liege, aber ich stelle sie euch dann Ende Februar genauer vor!


Was habt ihr diesen Monat gelesen, was ihr dringend weiterempfehlen wollt? Und kennt ihr eines dieser Bücher? Wie hat es euch gefallen? Mein Learning aus dem Januar ist, dass ich mich nicht von dicken Büchern abschrecken lassen darf, sie sind die investierte Zeit meist mehr als wert! Als Jugendlich konnten mir Bücher echt nicht dick genug sein, da will ich wieder hin 🙂

[Lesenswert] ABC-Lesechallenge 2025 – Endstand!

2023 und 2024 habe ich die ABC-Challenge nun erfolgreich gemeistert, also mindestens einen Buchtitel mit jedem Anfangsbuchstaben des Alphabets gelesen. Dabei habe ich bunt deutsche und englische Titel miteinander vermischt und insgesamt auch ziemlich viel gelesen – 2024 wurden es am Ende sogar 116 Bücher 🙂 Für dieses Jahr habe ich mir nun vorgenommen, jeweils zwei Bücher pro Anfangsbuchstaben zu lesen, um die Challenge wieder etwas schwieriger zu gestalten!

Heute gibt es nun den vorerst letzten Endstand der ABC-Challenge, denn 2026 werde ich damit pausieren und einfach nur lesen, worauf ich Lust habe. Trotzdem bin ich natürlich sehr gespannt, wieviele „Buchstaben“ und Titel ich in diesem Jahr gelesen habe, denn ich hatte wieder viel Spaß dabei! Die Bücher unten sind jeweils mit Amazon-Partnerlink versehen, falls ihr euch eines direkt genauer ansehen wollt! Ich will aber auch noch einmal betonen, dass ich den Großteil meiner Bücher aus der Bibliothek und öffentlichen Bücherschränken hole, sonst könnte ich mir das gar nicht leisten 😉


Endstand: 26 von 26 Buchstaben „gelesen“


After Life – Gayle Forman (klick)

After that Night – Karin Slaughter (klick)

Almost American Girl – Robin Ha (klick)

Ashes of Eden, The – William Shatner (klick)

Ask me again – Claire Sestanovich (klick)

Atlas of Forgotten Places – Travis Elborough (klick)

Atmosphere – Taylor Jenkins Reed (klick)

_____________________________________

Beautiful Ugly – Alice Feeney (klick)

Beautiful World, where are you – Sally Rooney (klick)

Behind you is the Sea – Susan Muaddi Darraj (klick)

Binding 13 – Chloe Walsh (klick)

Black Sheep – Rachel Harison (klick)

Blue Sisters – Coco Mellors (klick)

Book Lovers – Emily Henry (klick)

Book will bury me, This – Ashley Winstead (klick)

Boyfriend, The – Freida McFadden (klick)

Bright Young Women – Jessica Knoll (klick)

Business Trip, The – Jessie Garcia (klick)

Butcher & Blackbird – Brynne Weaver (klick)

_____________________________________

Chernobyl The Fall of Atomgrad – Matyas Namai (klick)

Conversations with Friends – Sally Rooney (klick)

Couple next door, The – Shari Lapena (klick)

Crash, The – Freida McFadden (klick)

Creative Act – A Way of Being, The – Rick Rubin (klick)

_____________________________________

Dare I Say It – Naomi Watts (klick)

Deep End – Ali Hazelwood (klick)

Diego ist der Name der Liebe – Barbara Krause (klick)

Doppelganger – Naomi Klein (klick)

3096 Tage – Natascha Kampusch (klick)

Dune – Frank Herbert (klick)

Dunkles Wasser – Charlotte Link (klick)

_____________________________________

Einsame Nacht – Charlotte Link (klick)

End of Eternity, The – Isaac Asimov (klick)

Entdeckung des Hugo Cabret, Die – Brian Selznick (klick)

Erste letzte Tag, Der – Sebastian Fitzek (klick)

Eugen Onegin – Peter Tschaikowsky (klick)

Exit West – Mohsin Hamid (klick)

Exit Wounds – Rutu Modan (klick)

_____________________________________

Famous Last Words – Gillian McAllister (klick)

Favourites, The – Layne Fargo (klick)

Fearless – Lauren Roberts (klick)

Fish swimming in dappled Sunlight – Riku Onda (klick)

Flusslinien – Katharina Hagena (klick)

Fremdes Leben – Petra Hammesfahr (klick)

Freunde – Hermann Hesse (klick)

Friends, Lovers and the Big Terrible Thing – Matthew Perry (klick)

Für Polina – Takis Würger (klick)

_____________________________________

Geschichte machen – Stephen Fry (klick)

Gender Queer – Maia Kobabe (klick)

Gleisdreieck Berlin 1981 – Jörg Ulbert (klick)

God of the Woods, The – Liz Moore (klick)

Good Dirt – Charmaine Wilkerson (klick)

Grave in the Ice, The – Satu Rämö (klick)

Great Big Beautiful Life – Emily Henry (klick)

Greek Lessons – Han Kang (klick)

_____________________________________

Halbinsel – Kristine Bilkau (klick)

Headshot – Rita Bullwinkel (klick)

Herkunft – Sasa Stanisic (klick)

Herscht 07769 – László Krasznahorkai (klick)

Hey guten Morgen, wie geht es dir? – Martina Hefter (klick)

Horror-Date – Sebastian Fitzek (klick)

Hustler, The – Walter Tevis (klick)

_____________________________________

Icebreaker – Hannah Grace (klick)

I Love You But I’ve Chosen Darkness – Claire Vaye Waktins (klick)

In einem Zug – Daniel Glattauer (klick)

Inmate, The – Freida McFadden (klick)

Into the Water – Paula Hawkins (klick)

_____________________________________

Junge aus dem Wald, Der – Harlan Coben (klick)

Just another missing person – Gillian McAllister (klick)

_____________________________________

Kalendermädchen, Das – Sebastian Fitzek (klick)

Kälteschlaf – Arnaldur Indridason (klick)

Keeping 13 – Chloe Walsh (klick)

Kim Jiyoung, Born 1982 – Cho Nam-Joo (klick)

_____________________________________

Last Chance Saloon – Marian Keyes (klick)

Last One at the Wedding, The – Jason Rekulak (klick)

Leben ist eines der Härtesten, Das – Giulia Becker (klick)

Leiden des jungen Werthers, Die – Johann Wolfgang von Goethe (klick)

letzte Party, Die – Clare Mackintosh (klick)

letzte Spur, Die – Charlotte Link (klick)

Livid – Patricia Cornwell (klick)

Love & Lies of Rukhsana Ali, The – Sabina Khan (klick)

_____________________________________

Man kann auch in die Höhe fallen – Joachim Meyerhoff (klick)

Mr Einstein’s Secretary – Matthew Reilly (klick)

My Friends – Hisham Matar (klick)

_____________________________________

Nacht leuchtet wie der Tag, Die – Hans Biesenbach (klick)

Nachbar, Der – Sebastian Fitzek (klick)

neuen Leiden des jungen W., Die – Ulrich Plenzdorf (klick)

Never again will I visit Auschwitz – Ari Richter (klick)

Nora goes off Script – Annabel Monaghan (klick)

norwegische Gast, Der – Anne Holt (klick)

Not in Love – Ali Hazelwood (klick)

_____________________________________

Onyx Storm – Rebecca Yarros (klick)

Ostseenebel – Eva Almstädt (klick)

_____________________________________

Pebble in the Sky – Isaac Asimov (klick)

Perfect Day to be alone, A – Nanae Aoyama (klick)

Pineapple Street – Jenny Jackson (klick)

Possession, The – Annie Ernaux (klick)

Postmeister, Der – Alexander Puschkin (klick)

Powerless – Lauren Roberts (klick)

Property, The – Rutu Modan (klick)

_____________________________________

Quiet Librarian, The – Allen Eskens (klick)

Quiet Girl in a Noisy World – Debbie Tung (klick)

_____________________________________

Rebel – Rebecca Yarros (klick)

Reckless – Lauren Roberts (klick)

Reichskanzlerplatz – Nora Bossong (klick)

Releasing 10 – Chloe Walsh (klick)

_____________________________________

Say You’ll Remember Me – Abby Jimenez (klick)

Schmerzenskinder – Waris Dirie (klick)

Schneebraut – Ragnar Jónasson (klick)

Safekeep, The – Yael van der Wouden (klick)

Saving 6 – Chloe Walsh (klick)

_____________________________________

Talent for Murder, A – Peter Swanson (klick)

Taming 7 – Chloe Walsh (klick)

Theft – Abdulrazak Gurnah (klick)

They called us Enemy – George Takei (klick)

Three Lives of Cate Kay, The – Kate Fagan (klick)

Tim – The Official Biography of Avicii – Mans Mosesson (klick)

Timeline – Michael Crichton (klick)

To Strip the Flesh – Oto Toda (klick)

Tom Lake – Ann Patchett (klick)

Tunnel – Rutu Modan (klick)

_____________________________________

Untamed – Glennon Doyle (klick)

unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry, Die – Rachel Joyce (klick)

_____________________________________

Vaterländer – Sabin Tambrea (klick)

Vegetarian, The – Han Kang (klick)

Verehrer, Der – Charlotte Link (klick)

_____________________________________

Wahrheit aus meiner Sicht, Die – Moutasm Alyounes (klick)

Waldstein oder der Tod des Walter Gieseking am 6. Juni 2005 – Moritz von Uslar (klick)

Wedding People, The – Alison Espach (klick)

We do not part – Han Kang (klick)

Wenn ich nicht Urlaub mache, macht es jemand anderes – Giulia Becker (klick)

Westend Berlin 1983 – Jörg Ulbert (klick)

_____________________________________

X-Gender 1 – Asuka Miyazaki (klick)

X-Gender 2 – Asuka Miyazaki (klick)

_____________________________________

Yellow Cab – Chabouté (klick)

You – Caroline Kepnes (klick)

_____________________________________

Zara Hossain is here – Sabina Khan (klick)

Zeit im Sommerlicht, Die – Ann-Helén Laestadius (klick)


Waren es nach den ersten sechs Monaten schon 17 Buchstaben und 68 Bücher gewesen, so sind es am Ende des Jahres nun 26 Buchstaben und 138 Bücher! Da habe ich unerwarteterweise ungefähr gleich viele Bücher in der ersten und zweiten Jahreshälfte gelesen, dabei hatte ich gefühlt in den letzten Wochen weniger Zeit dafür. Und ich habe alle Buchstaben abhaken können, wobei das teilweise echt nur dank Graphic Novels ging, die den richtigen Anfangsbuchstaben im Titel hatten und nicht ganz so sehr meinem Interessensgebiet entsprachen. Wobei ich die Challenge hierfür mag, denn ich lese immer mal wieder etwas, wonach ich sonst nie gegriffen hätte und erweitere meinen Horizont und/oder meine Komfortzone. Wirklich abgebrochen habe ich dieses Jahr kein Buch, auch wenn ich manchmal kurz davor war 😉

Wenn ich mir meine Liste so anschaue, tue ich mir schwer damit, DAS beste Buch auszuwählen, aber gehen wir mal alphabetisch durch und ich picke die raus, die einen nachhaltigen Eindruck bei mir hinterlassen haben: This Book will bury me; Bright Young Women; Exit West; Flusslinien; Für Polina; Greek Lessons; Headshot; Herkunft; Kim Jiyoung, Born 1982; The Quiet Librarian; Reichskanzlerplatz; The Safekeep; Theft; Tim; The Vegetarian; The Wedding People; We do not part; Die Zeit im Sommerlicht.

Was nicht bedeutet, dass ich die anderen Bücher nicht mochte, die meisten auf meiner Liste fand ich gut, an ganz wenige erinnere ich mich nur noch rudimentär (ich muss es zugeben), und so wirklich gar nicht nach meinem Geschmack waren lediglich aus dem Genre YA-Romantasy wie die Powerless Reihe oder auch Rebecca Yarros. Aber da bin ich einfach nicht Zielgruppe, wenn mir Youtube das auch vehement einreden will. Die Boys of Tommen Reihe hat mich jedoch doch gekriegt, hier will ich nun wissen, wie es ausgeht.


Quo vadis?

Übrigens auch ein Buch, welches ich schon ewig habe und noch nie gelesen habe, aber die Zeit wird kommen! Ansonsten bin ich neugierig, was mir 2026 lesetechnisch so bringen wird – eine Pause von der ABC-Challenge, aber bestimmt werdet ihr monatliche Lese-Rückblicke und eine Jahresbilanz auf meinem Blog finden. Da Lesen dank Tiktok und Youtube wieder sehr beliebt geworden ist, gibt es auch da verschiedene Challenges und ich schaue mal, ob mich da dann was für 2027 (hui, du ferne Zukunft!) inspirieren wird. Also keine Sorge, Bücher und kurze Reviews gibt es hier also weiterhin und wer weiß, vielleicht schaffe ich es im Oktober auch wieder nach Frankfurt auf die Buchmesse!

Wie immer will ich ein bisschen mehr aus der klassischen Ecke lesen, da ich einerseits echt viele dieser „sollte man gelesen haben“-Werke im Regal stehen habe und dann doch eher selten dazu greife, denn „das hat ja noch Zeit“. Vielleicht sollte diese Zeit einfach jetzt mal sein und ich nicht weiter darauf warten, ein bisschen Goethe, Puschkin und Hesse gab es dieses Jahr schon und ich habe wieder Lust darauf, in eine andere Epoche einzutauchen! 🙂


Macht ihr 2026 bei einer Lese-Challenge mit? Wenn ja, bei welcher denn? Viel Spaß beim Eintauchen in die verschiedensten Welten wünsche ich euch! 🙂

[Lesenswert] Kim Jiyoung, Born 1982 von Cho Nam-Joo!

Gekriegt hat mich Kim Jiyoung, Born 1982 von Cho Nam-Joo (Partnerlink) zwar ganz klar durch das Cover, aber das Buch ist inhaltlich sooooooo wütendmachend, also richtig gut, dass ich es euch heute vorstellen muss. Gelesen habe ich es vor über einem Monat, aber es hallt weiterhin nach!


Worum geht’s

Wie der Titel schon verrät, ist unsere Hauptfigur Protagonistin Kim Ji-young, welche im Jahr 1982 geboren wurde und mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter in Seoul lebt. Früher war sie Büroangestellte, hat ihren Job aber aufgegeben, um sich um ihr Kind und den Haushalt zu kümmern. Nach der Geburt zeigt sie psychische Symptome: Sie „übernimmt“ zeitweise Stimmen und Verhaltensweisen anderer Frauen – etwa ihrer Mutter oder verstorbener Verwandter. Ihr Ehemann bestärkt sie, einen Psychiater aufzusuchen, um mit diesem zu sprechen und herauszufinden, was „nicht stimmt“.

Wie ist’s

Der Roman zeigt eindrücklich, mit welchen geschlechtsspezifischen Erwartungen und Diskriminierungen Frauen in Südkorea im privaten sowie im beruflichen Leben zu kämpfen haben. Hierbei bekommen wir das Leben einer Frau von ihrer Kindheit bis zu ihrem Leben als Mutter gezeigt und erleben mit ihr gemeinsam, wie sie sich immer wieder behaupten und gegen Dinge ankämpfen oder vor ihnen kapitulieren muss. Der Ehemann bekommt nicht allzu viel Raum in diesem Buch, wobei ich sehr neugierig war, inwieweit er sich gegen die kulturellen Normen für seine Frau auflehnen würde.

Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, da es mich gefesselt hat, oftmals sprachlos zurückgelassen hat und noch häufiger einfach wütend gemacht hat. Und Wut ist nun einmal eine starke Motivation. Die Situationen, die hier beschrieben werden, findet man nämlich so ziemlich überall auf der Welt, wo Frauen im Laufe ihres Lebens immer wieder aufgrund ihres Geschlechts benachteiligt werden. Man kann sich als Frau sofort in die Protagonistin hinein fühlen, hat einige der Situationen in ähnlicher Weise erlebt und reflektiert somit beim Lesen ständig, was man selbst wann/wie gemacht hat oder hätte machen wollen. Man lernt hier gleichzeitig viel über die südkoreanische Gesellschaft aus Perspektive einer Frau, was für mich besonders spannend war, da ich dieses Jahr schon viele Bücher südkoreanischer Autoren gelesen habe und mehr darüber lernen mag.

Besonders gut finde ich, dass hier Fiktion mit realen Fakten gemischt wird und man in Fußnoten immer wieder mehr Informationen und real existierende Quellen bekommt. Man lernt viel über die Situation von Mädchen und Frauen in Südkorea und insgesamt liest sich das Werk ein bisschen wie ein wirklicher Tatsachenbericht, welcher eben durch die Protagonistin nahbarer gemacht werden sollte. Finde ich richtig, richtig gut realisiert und könnte ich mir auch für andere Themen sehr gut vorstellen, da es den Worten noch mehr Gewicht gibt, wenn man sieht, wie vielen Personen das schon passiert ist. Also wenn ihr wie ich Fußnoten-Fan seid und beim Lesen sonst selbstständig im Internet recherchiert, hier wird euch diese Arbeit abgenommen.


Ein Buch, welches ich wirklich jedem empfehlen würde, da es spannend geschrieben ist, noch lange nach der Lektüre in einem arbeitet und starke Emotionen weckt, die einen vielleicht sogar zum Handeln bringen könnten. Und wenn ihr noch mehr in dieser Thematik lesen wollt, Cho Nam-Joo hat noch mehr Geschichten über Frauen, die unter der südkoreanischen patriarchalen Gesellschaft leiden, geschrieben.

[Lesenswert] ABC-Challenge – 3. Update!

2023 und 2024 habe ich die ABC-Challenge nun erfolgreich gemeistert, also mindestens einen Buchtitel mit jedem Anfangsbuchstaben des Alphabets gelesen. Dabei habe ich bunt deutsche und englische Titel miteinander vermischt und insgesamt auch ziemlich viel gelesen – 2024 wurden es 116 Bücher 🙂 Für dieses Jahr habe ich mir nun vorgenommen, jeweils zwei Bücher pro Anfangsbuchstaben zu lesen, um die Challenge wieder etwas schwieriger zu gestalten!

Heute gibt es das 3. und somit vorletzte Update und ich bin gespannt, wieviele „Buchstaben“ ich mittlerweile komplett gelesen habe und wo es noch Lücken gibt. Die Bücher unten sind jeweils mit Amazon-Partnerlink versehen, falls ihr euch eines genauer ansehen wollt!


Zwischenstand: 19 von 26 Buchstaben „gelesen“


After Life – Gayle Forman (klick)

After that Night – Karin Slaughter (klick)

Almost American Girl – Robin Ha (klick)

Ashes of Eden, The – William Shatner (klick)

Atlas of Forgotten Places – Travis Elborough (klick)

_____________________________________

Beautiful Ugly – Alice Feeney (klick)

Beautiful World, where are you – Sally Rooney (klick)

Binding 13 – Chloe Walsh (klick)

Black Sheep – Rachel Harison (klick)

Blue Sisters – Coco Mellors (klick)

Book Lovers – Emily Henry (klick)

Book will bury me, This – Ashley Winstead (klick)

Boyfriend, The – Freida McFadden (klick)

Bright Young Women – Jessica Knoll (klick)

Business Trip, The – Jessie Garcia (klick)

Butcher & Blackbird – Brynne Weaver (klick)

_____________________________________

Chernobyl The Fall of Atomgrad – Matyas Namai (klick)

Conversations with Friends – Sally Rooney (klick)

Crash, The – Freida McFadden (klick)

Creative Act – A Way of Being, The – Rick Rubin (klick)

_____________________________________

Dare I Say It – Naomi Watts (klick)

Deep End – Ali Hazelwood (klick)

Diego ist der Name der Liebe – Barbara Krause (klick)

Doppelganger – Naomi Klein (klick)

Dunkles Wasser – Charlotte Link (klick)

_____________________________________

Einsame Nacht – Charlotte Link (klick)

Entdeckung des Hugo Cabret, Die – Brian Selznick (klick)

Erste letzte Tag, Der – Sebastian Fitzek (klick)

Exit Wounds – Rutu Modan (klick)

_____________________________________

Famous Last Words – Gillian McAllister (klick)

Favourites, The – Layne Fargo (klick)

Fearless – Lauren Roberts (klick)

Fish swimming in dappled Sunlight – Riku Onda (klick)

Flusslinien – Katharina Hagena (klick)

Friends, Lovers and the Big Terrible Thing – Matthew Perry (klick)

Für Polina – Takis Würger (klick)

_____________________________________

Geschichte machen – Stephen Fry (klick)

Gender Queer – Maia Kobabe (klick)

God of the Woods, The – Liz Moore (klick)

Good Dirt – Charmaine Wilkerson (klick)

Grave in the Ice, The – Satu Rämö (klick)

Great Big Beautiful Life – Emily Henry (klick)

_____________________________________

Halbinsel – Kristine Bilkau (klick)

Herscht 07769 – László Krasznahorkai (klick)

Hey guten Morgen, wie geht es dir? – Martina Hefter (klick)

Horror-Date – Sebastian Fitzek (klick)

Hustler, The – Walter Tevis (klick)

_____________________________________

Icebreaker – Hannah Grace (klick)

I Love You But I’ve Chosen Darkness – Claire Vaye Waktins (klick)

In einem Zug – Daniel Glattauer (klick)

Inmate, The – Freida McFadden (klick)

_____________________________________

J

_____________________________________

Kalendermädchen, Das – Sebastian Fitzek (klick)

Kälteschlaf – Arnaldur Indridason (klick)

Keeping 13 – Chloe Walsh (klick)

Kim Jiyoung, Born 1982 – Cho Nam-Joo (klick)

_____________________________________

Last One at the Wedding, The – Jason Rekulak (klick)

Leben ist eines der Härtesten, Das – Giulia Becker (klick)

Leiden des jungen Werthers, Die – Johann Wolfgang von Goethe (klick)

letzte Party, Die – Clare Mackintosh (klick)

Livid – Patricia Cornwell (klick)

_____________________________________

Man kann auch in die Höhe fallen – Joachim Meyerhoff (klick)

Mr Einstein’s Secretary – Matthew Reilly (klick)

My Friends – Hisham Matar (klick)

_____________________________________

neuen Leiden des jungen W., Die – Ulrich Plenzdorf (klick)

Never again will I visit Auschwitz – Ari Richter (klick)

Nora goes off Script – Annabel Monaghan (klick)

norwegische Gast, Der – Anne Holt (klick)

Not in Love – Ali Hazelwood (klick)

_____________________________________

Onyx Storm – Rebecca Yarros (klick)

Ostseenebel – Eva Almstädt (klick)

_____________________________________

Pebble in the Sky – Isaac Asimov (klick)

Perfect Day to be alone, A – Nanae Aoyama (klick)

Pineapple Street – Jenny Jackson (klick)

Possession, The – Annie Ernaux (klick)

Powerless – Lauren Roberts (klick)

Property, The – Rutu Modan (klick)

_____________________________________

Quiet Girl in a Noisy World – Debbie Tung (klick)

_____________________________________

Rebel – Rebecca Yarros (klick)

Reckless – Lauren Roberts (klick)

Reichskanzlerplatz – Nora Bossong (klick)

_____________________________________

Say You’ll Remember Me – Abby Jimenez (klick)

Schmerzenskinder – Waris Dirie (klick)

Schneebraut – Ragnar Jónasson (klick)

Safekeep, The – Yael van der Wouden (klick)

Saving 6 – Chloe Walsh (klick)

_____________________________________

Talent for Murder, A – Peter Swanson (klick)

Theft – Abdulrazak Gurnah (klick)

They called us Enemy – George Takei (klick)

Three Lives of Cate Kay, The – Kate Fagan (klick)

Tim – The Official Biography of Avicii – Mans Mosesson (klick)

Timeline – Michael Crichton (klick)

To Strip the Flesh – Oto Toda (klick)

Tom Lake – Ann Patchett (klick)

Tunnel – Rutu Modan (klick)

_____________________________________

unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry, Die – Rachel Joyce (klick)

_____________________________________

Vaterländer – Sabin Tambrea (klick)

_____________________________________

Wahrheit aus meiner Sicht, Die – Moutasm Alyounes (klick)

Waldstein oder der Tod des Walter Gieseking am 6. Juni 2005 – Moritz von Uslar (klick)

Wedding People, The – Alison Espach (klick)

We do not part – Han Kang (klick)

Wenn ich nicht Urlaub mache, macht es jemand anderes – Giulia Becker (klick)

_____________________________________

X

_____________________________________

Y

_____________________________________

Zeit im Sommerlicht, Die – Ann-Helén Laestadius (klick)


Waren es nach den ersten sechs Monaten schon 17 Buchstaben und 68 Bücher, so sind es mittlerweile nur 2 Buchstaben mehr geworden! Gelesen habe ich somit aktuell 19 Buchstaben und 101 Bücher! Also sehr viele Bücher, nur habe ich bisher absolut nicht auf die Anfangsbuchstaben der Titel geachtet und merke nun, dass ich das in den nächsten drei Monaten etwas machen muss 😉 Denn während sich z.B. bei B die Bücher nur so häufen, so sind J und X noch ganz alleine. Mal schauen, ob ich das mit meinem SUB bei meinen Eltern und der Bücherei ausgleichen kann!

Besonders gut gefallen haben mir Flusslinien von Katharina Hagena, Für Polina von Takis Würger, Halbinsel von Kristine Bilkau, Kim Jiyoung, Born 1982 von Cho Nam-Joo, Theft von Abdulrazak Gurnah und Vaterländer von Sabin Tambrea. Besonders Cho Nam-Joo ist mir mit ihrer ruhigen, aber doch so gewaltig wütend-machenden Stimme im Kopf geblieben und ich will unbedingt mehr von ihr lesen. Aber auch alle anderen genannten Autoren konnten mich durch ihren Schreibstil und/oder ihre Geschichte sehr begeistern. Dass ich jetzt erst Abdulrazak Gurnah entdeckt habe, ignorieren wir mal – wie grandios schreibt er denn bitte!

So gar nichts anfangen kann ich mit der enorm gefeierten Powerless-Trilogie von Lauren Roberts. Also ich habe sie durchgelesen, da ich immer dachte, es wird bestimmt noch fesselnder, aber nee, das sind einfach nicht meine Bücher. Die zwei noch dazugehörigen kurzen Bücher ignoriere ich mal, ich brauche nicht noch mehr Perspektiven zu dieser Geschichte 😉 Ein bisschen enttäuscht/gelangweilt war ich auch von Pineapple Street von Jenny Jackson, hier hätte man einfach viel mehr aus den Charakteren herausholen können, aber man konnte das Buch immerhin schnell durchlesen.


Mission für die nächsten drei Monate

  • SUB der ausgeliehenen Bücherei-Bücher lesen
  • 2 Titel mit dem Buchstaben J
  • 1 Titel mit dem Buchstaben Q
  • 1 Titel mit dem Buchstaben U
  • 1 Titel mit dem Buchstaben V
  • 2 Titel mit dem Buchstaben X
  • 2 Titel mit dem Buchstaben Y
  • 1 Titel mit dem Buchstaben Z

–> Insgesamt fehlen mir also noch 10 Bücher, damit ich jeden Buchstaben doppelt gelesen habe. Alleine von der Bücheranzahl ist das überhaupt kein Problem, aber ich habe gerade mal geschaut, ich habe nicht ein Buch mit einem dieser Anfangsbuchstaben im Titel in der Wohnung 😉 Was mich bei J und Y doch irgendwie irritiert, aber gut, da werde ich dann mal genauer suchen müssen, was es da spannendes gibt – wenn jemand eine Empfehlung (deutsch/englisch) mit einem meiner fehlenden Buchstaben hat, sehr gerne her damit!


Macht auch jemand von euch bei einer Lesechallenge mit? Wenn ja, wie läuft es bei euch und was lest ihr aktuell gerade? Wir sehen uns dann Ende Dezember mit dem Endstand und ich bin gespannt, ob es klappen wird!

This website uses cookies. By continuing to use this site, you accept our use of cookies.