[Lesenswert] tschick – Wolfgang Herrndorf

Das Buch tschick von Wolfgang Herrndorf war mir zwar schon lange ein Begriff und das Artwork vom Cover hat sich ebenfalls bei mir eingebrannt, aber ich habe es erst die letzten Tage hingekriegt, es ENDLICH einmal zu lesen. Dabei liest es sich runter wie Butter, man will nicht mehr aufhören und schwupps, ist man am Ende des Nachmittages auch schon damit durch – herrlich!

Worum geht’s Der 14-jährige Maik kommt aus einem zwar reichen, sonder aber ziemlich kaputtem Elternhaus und ist in der Schule ein als langweilig geltender Außenseiter. Unglücklich verliebt ist er auch noch und hat einen sehr langweiligen Sommer alleine (Mutter in der Entzugsklinik, Papa mit der Geliebten unterwegs) vor sich. Doch er hat die Rechnung ohne den neuen Mitschüler Tschick gemacht, welcher beschliesst, dass die beiden zu einem nicht unbedingt legalen Abenteuer mit einem geklauten Lada „in die Walachei“ aufbrechen sollten.

Wie ist’s Wie ein wunderbarer, nach Freiheit und Abenteuer schmeckender Sommertag, wie ihn die meisten von uns bestimmt schon einmal erlebt haben. Die Charaktere des coming of age Romans sind ganz wunderbar beschrieben, die Story eines Roadtrips durch Deutschland nett und durchaus überraschend und ich musste viel lachen. So richtig laut. In der Öffentlichkeit. Das Buch macht einfach nur Spaß und genau wie diese Sommertage will man nicht, dass es vorbei geht. Da ich nichts von der Handlung verraten will, muss ich mir hier gerade echt auf die Zunge beißen, aber es sind definitiv einige sehr absurde Situationen dabei!

Einfach nur ein rundum gelungenes Lesevergnügen, welches durch den wunderbaren Schreibstil nachhaltig im Gedächtnis bleiben wird. Von Wolfgang Herrndorf werde ich definitiv noch mehr lesen – und dieses Buch nicht weitergeben, sondern doch wirklich in meinem Regal behalten, da ich es noch einmal lesen mag.

ABSOLUTER LESETIPP von mir, da hat 2020 wirklich großartig angefangen! Ob im Urlaub, unterwegs oder wenn es draußen grau und nass ist, dieses Buch geht immer und macht euch garantiert gute Laune!

[Yummi] Aktuelle Tee-Lieblinge!

Allgemein trinke ich schon gerne Tee, im Moment dürften es am Tag aber locker zwei Liter sein, da ich mich einfach ständig von innen aufwärmen und in bessere Laune versetzen mag. Drei Sorten, die ich zurzeit besonders gerne trinke (alte und neue Favoriten), will ich euch heute kurz vorstellen; auch bei Tee versuche ich natürlich, losen Tee dem im Beutel vorzuziehen, manchmal gibt es die gewünschte Sorte aber leider nur verpackt.

Den Afro Tea Mombasa mit Rooibos und Lemongras (75g für 7€ im markeneigenen Onlineshop) mag ich aufgrund seiner erfrischenden Komplexität sehr gerne. Denn neben dem Rooibos und Zitronengras haben wir noch Nana-Minze, Holunderbeeren, Zitronenfrucht, Maracuja und Eukalyptusblätter sowie eine Ingwernote in der Mischung und die kickt einfach. Sofort habe ich gute Laune, fühle mich fit und bereit für den Tag. Meist mache ich mir hier morgens eine große Kanne und trinke die nächsten 1-2 Stunden daran (kalt im Sommer will ich den Tee übrigens auch unbedingt probieren).

Der französische Expure Addict Kusmi Tea ist mir kein Unbekannter, wir sind schon lange Freunde. Mit um die 19€ für 150g (z.b. bei Amazon) ebenfalls nicht ganz billig, aber man kommt lange damit aus und hat danach eine schicke Metalldose, um anderen Tee aufzubewahren. Die Basis ist grüner Tee mit Hagebutte, Mate, Rooibos, Fenchel, Minze, Grapefruitaroma, Guaranasamen und Löwenzahn und ach, ich liebe, liebe, liebe die Kombination! Definitiv ein frisch-fruchtiger und wachmachender Tee, welchen ich bei einem Test verschiedener Sorten aufgrund seiner Einzigartigkeit definitiv herausschmecken könnte. Super, um ein Nachmittagstief zu überwinden oder sich zu motivieren, sich doch noch einmal an eine doofe Aufgabe (hallo Steuererklärung) zu setzen!

Da loser Tee nicht jedermanns Sache ist, wollte ich auch noch einen Beutelkandidaten vorstellen und da ist aktuell der südafrikanische red rooibos von ChariTea bei mir zu finden. ChariTea ist Bio-Tee, was immer unterstützenswert ist und finanziert gleichzeitig gemeinnützige Projekte. 10 Beutel a 2g kosten um die 4,50€ (im markeneigenen Onlineshop) und dafür bekommt ihr einen koffeinfreien, sehr süßen, fruchtig-milden Tee! Für mich genau die Sorte, wenn ich Süß-/Heißhunger bekomme, aber gerade nichts snacken will..hiermit halte ich mich gut über Wasser, bis es dann was zu essen gibt!

Mir fällt gerade auf, dass die drei Tees gemeinsam farblich eine Ampel bilden, sehr lustig! Und dass ich gar keinen schwarzen Tee dabei habe, aber nach all dem Chai in Indien in den letzten Monaten brauche ich da wohl gerade eine kleine Pause von.

Was für Tee trinkt ihr (aktuell) besonders gerne? Und kennt ihr eine der Marken, die ich euch heute vorgestellt habe schon? Wenn ja, was ist euer Liebling aus ihrem Sortiment?

[Fashion] Beanies & Mützen von Patagonia – mein Geheimtipp!

Während meiner Wanderung auf dem Pacific Crest Trail lernte ich die 1973 gegründete, amerikanische Outdoormarke Patagonia kennen (und lieben). Denn locker jeder zweite Wanderer, den ich so traf, trug irgendetwas von der Marke und schwärmte mir immer begeistert davon vor – was mich natürlich ziemlich neugierig gemacht hat! Bei uns in Deutschland bekommt man mittlerweile auch einige Produkte von Patagonia und der Online-Store Casual Couture hat z.b. eine sehr gute Auswahl an Männerkleidung und Accessoires von ihr (und aktuell auch einige Sachen im SALE, was hier durchaus einiges ausmacht). Neben den superleichten (und teuren) Jacken von Patagonia haben es mir besonders die Beanies und Mützen angetan und da bei mir und somit vielleicht auch bei euch aktuell Mützenbedarf besteht, dachte ich mir, ich stelle euch einfach mal ein paar Modelle vor!

Dieses schwarze Beanie mit grauem Patagonia-Schriftzug (39,90€) ist ganz klar ein Klassiker und kann sowohl in der Natur als auch im Alltag getragen werden. Schlicht, minimalistisch und hält gut warm, sieht aber eben nicht nach „ich mache Survival-Training“ aus. Sie wird als Männermütze vermarktet, ich finde allerdings, dass diese (und alle anderen Mützen der Marke) unisex sind und würde sie sofort tragen!

Ebenfalls dunkel, aber durch den heller werdenden Farbverlauf definitiv ein ausgefallener Hingucker ist die Speedway Mütze (39,90€) von Patagonia. Das Logo ist hier nur dezent vorhanden, gibt der Mütze aber doch einen kleinen Farbklecks. Für mich eine wunderschöne Alltagsmütze, die man aber eben auch zur Winterwanderung oder zum Snowboarden aufsetzen kann und sich damit keine Ohrenentzündung einfängt. Für mich als Schwarz-Grau-Fan sowie Grobstrick-Freund genau die richtige Wahl und ja, ich bin ein wenig verliebt!

Wer es etwas heller und ausgefallener haben mag, wie wäre es mit der Desert Sky Mütze (44,90€)? Durch ihren groben Strick fällt sie definitiv etwas mehr auf, das schwarz-weiße Patagonia-Logo ist hingegen aber sehr dezent. Ich finde, dass die Mütze absolut nicht mehr nach Outdoor aussieht, sondern einfach nur bequem und kuschelig. Hier kann man ein eher dunkles Outfit schnell etwas aufheitern und ich habe z.b. einige dicke Pullis und Kleider aus Grobstrick, wo diese Mütze perfekt zu passen würde!

Da zumindest wir Langstreckenwanderer nach einiger Zeit etwas komisch exzentrisch werden, muss ich euch noch die bunte Powder Town Mütze (39,90€) vorstellen, die ich on trail immer mal wieder gesehen habe. Mit diesem weiß-rot-blauen Retro-Müdelmützendesign fallt ihr definitiv auf und setzt ein klares Statement. Ich muss gestehen, dass mir die Mütze wahnsinnig gut gefällt und mich irgendwie an „Where’s Wally“ erinnert. Die dreifarbige Bommel ist doch einfach nur zuckersüß und das Muster mit seinem Patagonia-Streifen erinnert mich an ein paar Tage, welche wir letztes Jahr in Washington in einer Skihütte verbracht haben, denn dort lagen viele ähnliche Mützen herum. Die anderen Mützen sind unauffälliger und definitiv „leichter“ zu tragen, aber diese hier setzt ein Statement und ich bin bereit 🙂

Ihr seht, Patagonia hat eine breite Auswahl an Mützen und Beanies, wo für jeden Geschmack etwas dabei sein dürfte. Die Sachen sind nicht ganz günstig, qualitativ aber hochwertig und man wird viele, viele Jahr(zehnt)e etwas an ihnen haben! Da es für mich auch in diesem Jahr wieder für ein paar Monate in die Natur geht, werde ich definitiv zuschlagen und dafür sorgen, dass ich nie frieren werde.

Kennt ihr die Marke Patagonia vielleicht schon und habt etwas von ihr im Schrank? Wenn ja, würde ich mich natürlich sehr über eure Meinung zu den Produkten freuen, vielleicht hat ja wer eine Mütze/Beanie von ihr und ist ebenfalls sehr angetan?

Copyright der Bilder: casualcouture.de

[Fashion] Bequeme und stylische Wäsche für drunter – BeeDees Comfee!

Wie wahrscheinlich die meisten von euch habe auch ich ein bunte Sammlung an unterschiedlichster (und definitiv nicht immer zusammenpassender) Unterwäsche. Da gibt es die für „normale“ Tage, die für eher „besondere“ Anlässe, die, wenn es „so richtig bequem“ sein soll oder auch welche, die man unter engen Sachen nicht sehen soll. Und ja, ich habe auch Glücksunterwäsche, aber darauf gehen wir mal nicht näher ein! Das hat auch alles seine Berechtigung – zumindest in meinen Augen – jedoch freue ich mich immer, wenn ich Unterwäsche finde, die mehrere Punkte in sich vereint!

Die Comfee Serie der Marke BeeDees (na, wer kennt sie noch, ich habe sie für mich gerade zum zweiten Mal „neu“ entdeckt) ist so ein Kandidat, denn ihre Tops und Höschen sind super bequem und machen optisch trotzdem was her! Sie sind anpassungsfähig, nahtlos und elastisch, womit sie so ziemlich alles mitmachen, was ihr im Alltag vorhabt! Gleichzeitig sind sie enorm soft, haben keine drückende Verschlüsse und sind in zwei verschiedenen Top- und Unterhosenvarianten zu haben!

Besonders gut gefällt mir das Comfee Strap Top (19,95), welches es in verschiedenen Farben und Mustern gibt. Um es etwas abwechslungsreicher in meiner Wäscheschublade zu haben, habe ich das grau-gestreifte Bustier herausgepickt (sie nennen es graphit). Es gibt es in drei verschiedenen Größen (36/38, 40/42 und 44/46), wobei ich euch hier die kleinere Größe empfehlen würde, wenn ihr unsicher seid. Wem solche dünnen Träger nicht gefallen, es gibt das Top auch noch als Comfee Crop Top, welches auch als Sport-BH (bei kleinerer Oberweite) funktioniert!

Passend dazu gibt es natürlich auch noch Unterhosen, für mich darf es hierbei immer die tief geschnittene Comfee Hipster (9,95€) sein. Ebenfalls ohne störende Nähte, was ich super finde und der Elastik-Bund ist ein kleiner Hingucker, der sie noch etwas mehr „boyfriend“-mässig macht und das mag ich sehr. Gibt es in vier verschiedenen Größen (36/38, 40/42, 44/46 & 48/50) und fällt erneut etwas größer aus. Wer es klassischer mag, sollte sich mal die Comfee Tai anschauen, welche es ebenfalls in der Reihe gibt!

BeeDees hat noch einige andere spannende aussehende Wäschereihen und ich glaube, da darf bestimmt noch etwas bei mir einziehen. Aktuell bin ich dabei, meinen Kleiderschrank konsequent auszumisten (sonst mache ich das immer nur halbherzig) und viele Sachen, die wirklich komplett abgetragen/verwaschen sind, nur noch einmal mit auf Reisen zu nehmen und dann dort wegzuwerfen. Also dürfte ich Ende des Jahres definitiv Platz für ein paar neue, „schöne“ Sachen haben, in denen man sich dann gleich viel besser fühlt!

Kennt ihr die Marke BeeDees zufällig auch noch von früher oder tragt aktuell Sachen von ihr? Wenn ja, welche Reihe könnt ihr denn empfehlen bzw wo kauft ihr gerne eure Unterwäsche? Ich bin da irgendwie so ein „ganz billig“ oder „viel zu teuer, sagt es keinem“-Mensch bisher gewesen 😉

Copyright Bild 2 & 3: beedees.com

Sunday again.

[Gesehen] Queen of the south (1-3. Staffel)

[Gelesen] Lob der Stiefmutter – Mario Vargas Llosa

[Gehört] paar Podcasts über Alexander & Wilhelm von Humboldt

[Getan] mit einigen Freunden in Berlin getroffen & lecker gegessen; ich war bei meiner ersten Schröpf-TCM-Massage; endlich mal wieder meine Schilddrüse genau durchchecken lassen; russisch-orthox Weihnachten gefeiert

[Gegessen] Croissants; Brot mit Kräuterquark & Paprika; georgisches Auberginengemüse; Tofu-Thai-Curry; Kürbis beim Inder; Schokobons

[Getrunken] viel guten Kaffee; alle Sorten Mio Mate

[Gedacht] manchmal ist Nichts-Tun ganz schön schön, aber reicht jetzt auch wieder.

[Gefreut] übermorgen kann ich ausschlafen, juhu!

[Geärgert] unnötige Unfreundlichkeit von Fremden – kommt schon Leute, seid doch mal netter zueinander

[Gewünscht] ich weiß immer noch nicht, was ich Februar mache..also eine schnelle Eingebung 😉

[Gekauft] Massage; Lebensmittel; Bahnticket

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke!

Oh, was freue ich mich im Moment noch über die guten Backwaren, die wir hier in Deutschland haben und futtere jeden Tag mindestens einmal Brot. Was mir wohl auch nie langweilig werden wird, wobei es mich schon wieder etwas juckt, ein anderes Land (nicht nur, aber natürlich auch) kulinarisch zu erkunden! Hier nun, was ich die letzte Zeit so alles auf meinem Teller hatte!

Wenn es kalt draußen ist, geht einfach nichts über eine heiße Suppe oder einen Eintopf – links oben haben wir Spargelcremesuppe, unten rechts eine vegetarische Linsensuppe (von der Rewe-Eigenmarke). Natürlich beides mit Brot und ach, könnte ich sofort wieder futtern. Ebenfalls auf das Brot kam diese Aprikosenmarmelade a la Zimtschnecke von Schwartau, aber ich muss gestehen, die Kombi war nicht meine. Viel besser war da mein Brot mit Kräuterquark, Blattspinat und Tomaten, das perfekte Mittagessen, wenn es schnell gehen muss!

Ich LIEBE Skittles, aber diese Sorte in Smoothies hat komisch geschmeckt..irgendwie abgelaufen und nee, da bleibe ich beim Original beziehungsweise der sauren Variante. Mein liebstes Veggie Thali beim Nepalesen (Mitho Cha in Berlin) habe ich gleich zweimal in einer Woche gegessen, um mein Indien-Weh etwas zu stillen. Dank Foodsharing habe ich diesen tollen gemischten Salat mit einem noch warmen, gerösteten Lauch aus dem Backofen gehabt sowie diese grandiosen Knusperstangen und das Schokoherz – tausend Dank an die tollen Helfer, die die Sachen beim Supermarkt abholen und für uns bereithalten!

Berlin und Mate gehören für mich zusammen und ich wollte mal die neuen Sorten von Mio Mio ausprobieren – Guarana und Granatapfel fand ich schonmal lecker! Lemongras habe ich noch hier zum Ausprobieren; aber mein Favorit bleibt Club Mate. Werther’s Original könnt ihr im Moment gratis testen, ich habe mal drei Sorten mitgenommen, aber so wirklich ist das nicht meines. Und aufgrund etwas Stress durfte dann noch eine Packung Gummizeugs dran glauben, hatte ich schon ewig nicht mehr. Phantasia von Haribo erinnert mich immer an meine Kindheit! Ohne Falafel und Pommes kann ich nicht leben, wobei naja, ohne Pommes schon, aber nicht ohne Falafel. In Berlin gibt es das an jeder Ecke und erstaunlicherweise schmecken sie eigentlich immer gut; in Hessen bei meinen Eltern muss ich suchen, bis ich überhaupt welche finde und dann schmecken sie meist nicht einmal gut :/ Ich wurde zu viele Jahre von der Hauptstadt verwöhnt!

Ansonsten gibt es noch viel Tee, um mich von innen aufzuwärmen, wobei ich aktuell meine britische Schwarztee mit Hafermilch oder Zitrone habe..welche bestimmt demnächst von einer „gebt mir alles, nur keinen Schwarztee“-Phase abgelöst wird. Wenn ihr Teetrinker seid, was darf bei euch im Moment besonders häufig in die Tasse? Ich suche Inspiration!

[Sehenswert] Marriage Story, Spinning Out & Queen of the South

Was macht man, wenn man ein krankes Hundetier zuhause hat, welches zunächst 24 Stunden Rundum-Beobachtung braucht und nachdem es ihm etwas besser geht, es draußen nass-kalt-grau ist? Genau, man nutzt den Netflix-Account eines Freundes bis zum bitteren Ende 😉 Da ich selten Zeit oder stabiles Internet habe, ist es schon einige Zeit her, dass ich mal eine Serie am Stück geschaut habe, aber genau so habe ich die letzten zwei Wochen mehr oder weniger verbracht..gut für euch, denn nun kann ich euch etwas über den sehr gehypten Film Marriage Story, die neue Netflix-Serie Spinning Out sowie die (zumindest von mir unterschätzte) mittlerweile vier Staffeln umfassende Serie Queen of the South erzählen!

MARRIAGE STORY (2020)

Man erlebt das Scheitern einer Ehe zweier sehr kreativer Menschen, die zunächst versuchen, alles für ihren Sohn und aufgrund ihrer gemeinsamen Geschichte richtig zu machen, am Ende aber doch einen anwaltsgeführten Rosenkrieg ausfechten. Von der Besetzung her musste mich der Film kriegen, ich mag Adam Driver und Scarlett Johansson sehr und auch Noah Baumbach macht per se gute Filme. Und ich will auch nicht abstreiten, dass mich der Film unterhalten hat, aber ich habe mehr erwartet.

Der Beginn kriegt einen gleich, die beiden hatten als Aufgabe ihres Meditatoren, Briefe an den jeweils anderen zu schreiben und aufzulisten, was sie an ihm mögen. Man merkt, dass beide Parteien sich sehr schätzen, dass viel Liebe zwischen ihnen existiert (hat) und irgendwie kann man gar keine Seite mehr unterstützen, da man will, dass es beiden gut geht – eben auch ohne das gemeinsame Happyend. Einige Szenen wirkten sehr künstlich (ok, ich habe noch keine Scheidung hinter mir..), die Dialoge etwas realitätsfern und die Charaktere zu überzeichnet. Aber vom Schnitt der Szenen und der gewählten Musik war ich wiederum angetan. Insgesamt ja, schaut ihn euch an, aber nochmal sehen muss man ihn auch nicht.

SPINNING OUT (2020)

Als ich den Trailer sah, wusste ich sofort, muss ich sehen! Was nicht an meiner Liebe zum Eiskunstlauf liegt, ganz im Gegenteil, sondern an Kaya Scodelario, welche die Hauptrolle der Eiskünstläuferin Kat spielt. Wer die Schauspielerin nicht kennt, kennt wohl auch nicht die Serie Skins (bitte die UK-Version und nicht, was man da für den US-Markt kopiert hat) und muss diese Bildungslücke dringend schließen. Nach wie vor eine meiner absoluten Lieblingsserien!

Die Serie hat eine Staffel und ist damit glaube ich auch beendet; zumindest erwartet euch kein unglaublicher Cliffhanger am Ende, ich hätte mir aber wohl auch noch eine weitere Staffel angesehen. Kat ist bipolar, ebenso ihre Mutter und trainiert gemeinsam mit ihrer Schwester täglich in der Eishalle, um irgendwann einmal zur Olympiade zu gelangen. Dann jedoch beendet ein tragischer Sturz fast ihr Leben und ihre Karriere. Dieses Trauma muss sie überwinden, was sie am Ende aber nicht alleine schafft (obwohl sie sich als lone wolf sieht), sondern mit Hilfe ihres neuen Partners. Natürlich ein bad boy, der auch ihr Herz schon irgendwie verletzt hat, aber Paarlauf könnte ihre nächste Karriere sein.

Es ist ein leichtes coming of age Drama, welches einen mitnimmt, nicht zu viele Überraschungen parat hat und einen Eiskunstlauf mehr wertschätzen lässt. Also genau das, was man will, wenn man ein verregnetes Wochenende hat, an welchem man sich von einem kranken Hundetier ablenken will!

QUEEN OF THE SOUTH (2016- )

Viel zu lange stand Queen of the South auf meiner Watch-List, denn ich habe die Serie komplett vergessen 😉 Leider gibt es sie nicht auf Spanisch bei Netflix, das in Kombination mit englischen Untertiteln würde mich noch glücklicher machen, aber gut! Ich mag in Mexiko spielende Serien sehr, hier haben wir das Leben von Teresa Mendoza im Vordergrund, deren Freund Guero für ein Kartell arbeitet. Er gibt ihr ein Telefon mit den Anweisungen, dass dieses nur klingeln wird, wenn er tot ist und sie dann fliehen muss. Als dies dann eintritt, beginnt für Teresa eine Flucht um Leben und Tod, wobei sie sich immer tiefer in die Kartellstrukturen begibt.

Staffel 1 fand ich absolut großartig und ich will das Buch von Arturo Pérez-Reverte, auf welchem die Serie basiert, unbedingt lesen. Schnell. Ich mochte das Erzähltempo, die unerwarteten Wendungen und die verschiedenen Charaktere sehr, die durchaus auch mal recht schnell sterben. Nicht wie bei GoT, aber trotzdem gut! Ich bin gerade am Ende der zweiten Staffel, welche ich nicht mehr ganz so grandios fand, aber man will doch immer „nur noch eine Folge mehr“ schauen, also fesseln tut sie mich und das macht eine gute Serie doch aus. Klar, einiges ist schon enorm unglaubwürdig, aber andererseits habe ich jetzt auch weniger Kartell-Erfahrungen, also vielleicht läuft der Hase wirklich so. Es sind vier Staffeln draußen, die fünfte wird ebenfalls produziert und ich würde sagen, so habe ich noch einiges zu tun, bis es Frühling ist oder ich wieder unterwegs 😉

Eso es todo, das sind meine aktuellen Serientipps, die ich mit euch teilen wollte. Habt ihr schon eine davon gesehen, wenn ja, wie gefällt sie euch? Und was schaut ihr aktuell? Bei Netflix kam ja einiges raus, ich war am Anfang doch sehr überfordert, was ich denn jetzt eigentlich schauen mag!

[Beauty] Aufgebraucht im Jahr 2019! Meine Jahresbilanz!

Wie schon 2017 und 2018 will ich erneut eine Jahresbilanz erstellen und sehen, was ich 2019 alles aufgebraucht habe. Zwar reise ich viel (und habe deswegen leider immer wieder kleine Größen und flüssige Produkte in Benutzung), aber ich versuche, wann immer ich in Deutschland bin, meine in den Schränken vorhandenen großen Produkte ebenfalls leer zu kriegen. Mühsam nährt sich das Eichhörnchen und ich gleich mit, aber ich bin neugierig zu seine, ob es 2019 eher verrückte 118 Produkte (wie 2017) oder vielleicht sogar noch weniger Produkte als 2018 (48 Stück) geworden sind! Schauen wir uns also zunächst einmal die einzelnen Monate an!

Januar 2019 (5 Fullsize, 3 Proben)

Februar 2019 (6 Fullsize, 9 Proben)

März 2019 (8 Fullsize)

April 2019 (10 Fullsize)

Mai 2019 (5 Fullsize, 7 Proben)

Juni 2019 (9 Fullsize, 5 Proben)

Juli 2019 (8 Fullsize, 3 Proben)

August 2019 (3 Fullsize, 8 Proben)

September 2019 (6 Fullsize, 7 Proben)

Oktober 2019 (9 Fullsize, 19 Proben)

November 2019 (5 Fullsize, 3 Proben)

Dezember 2019 (3 Fullsize, 2 Proben)

WOW, mit dieser Menge habe ich wirklich nicht gerechnet!! Insgesamt sind es 77 Fullsize Produkte und 66 Proben geworden und das ist viel. Verdammt viel, aber die Proben kommen eben durch das ständige Reisen, Flüssigkeitsbeschränkungen im Handgepäck und der Tatsache zustande, dass ich beim Wandern auf das Gewicht achten muss, was ich mit mir herumschleppe. Aber bei den Proben sind auch einige feste Seifen aus Hotels dabei, immerhin 🙂

Wenn wir es bei den Originalgrößen kurz aufschlüsseln, kommen wir auf die folgenden Produkte für 2019: 2 Shampoos und 3 Spülungen für meine Haare sowie 3 Colorationen. Für mein Gesicht habe ich 1 Waschgel, 1 Peeling, 1 Gesichtswasser, 1 Gesichtsspray, 4 Seren/Öle, 2 Augencremes, 1 Tagescreme, 15 Gesichtsmasken und 1 Lippenpflege aufgebraucht. Meine Zähne durften 5 Zahnpasten und 2 Mundspülungen nutzen. Mein restlicher Körper bekam 3 Duschgels, 4 Deos, 4 Bodylotions, 4 Sonnencremes, 4 Hand/Fußcremes, 2 Düfte sowie 4 Nahrungsmittelergänzungen. Dann habe ich noch 2 Nagellacke, 3 Kosmetikprodukte und 3 Rasierer (das kann nicht stimmen, das waren definitiv sehr viel mehr Klingen..) aufgebraucht.

Klar werde ich mir auch für dieses Jahr vornehmen, weniger Proben zu nutzen, die in den Hotels unterwegs rumliegen, aber ganz ohne wird es auch nicht gehen. Feste Produkte wie Seife habe ich aber jetzt auch schon oft auf Reisen dabei (die sind hier aber eben in den Proben beinhaltet) und ich versuche, wenn ich nur 2-3 Wochen weg bin, mir zuhause schon Sachen abzufüllen und mitzunehmen. Bei den Gesichtsmasken nutze ich aus Einfachheit und Faulheit häufig Tuchmasken unterwegs und rühre mir zuhause nur schnell eine an, die habe ich hier aber gar nicht aufgeführt, denkt euch also noch ein paar mehr Masken dazu!

Eine Inventur, was ich noch alles in meinen Schränken habe, werde ich diesen Monat auch noch machen und mich dann weiter gezielt an das Aufbrauchen, denn durch das Rumstehen werden die Sachen auch nicht besser und ich kann den Platz definitiv sinnvoller nutzen!

Findet ihr solche Bilanzen ganz interessant und habt vielleicht selbst eine gemacht? Ich hätte ja mal gerne ein paar Vergleichswerte, was andere Leute so in einem Jahr „brauchen“ 🙂

[Lesenswert] Die falsche Fährte – Henning Mankell

Beginnen wir 2020 doch mit meinem ersten Kurt Wallander Roman, welcher aber schon der 5. Fall des schwedischen Kommissares ist. Da ich kein wirklicher Krimi-Fan bin und meist pro Jahr nur eine 3-4 Bücher überdauernde „Lese-Phase“ in diesem Genre habe, stand „Die falsche Fährte von Henning Mankell“ viele Jahre lang in meinem „muss ich endlich mal lesen“-Regal. Aber endlich ist es vollbracht und nun kann ich euch ein bisschen über das Buch erzählen und ob es wohl in der fernen Zukunft noch einen weiteren Wallander-Krimi für mich geben wird!

Worum geht’s Kommissar Wallander wird aus Personalmangel zu einem unbedeutenden Ereignis geschickt, welcher jedoch im Selbstmord eines jungen Mädchens vor seinen Augen endet. Gleichzeitig beginnt ein Serienmörder in Schweden sein Untreiben, welcher seine zunächst willkürlich erscheinenden Opfer auf grausame Weise zurichtet. Die Ermittlungen bringen nach und nach Licht ins Dunkle, gleichzeitig zieht Wallander jedoch den Zorn des Mörders auf sich.

Wie ist’s Seien wir mal ganz ehrlich, ich musste mir Mühe geben. Erwartet habe ich einen süchtigmachenden, spannenden Schreibstil, welchen einen das Buch bis 3 Uhr nachts gefesselt lässt und immer „nur noch schnell ein Kapitel mehr“ denken lässt. Aber das war für mich leider nicht der Fall und die 500 Seiten haben sich wirklich gezogen. Es gibt kaum überraschende Wendungen, die Story wird so konzipiert, dass man als Leser schon früh weiß, was Sache ist und man sich eher ärgert, dass die Polizisten und Kommissare so lange brauchen und es eben alles so vor sich her „dümpelt“.

Gut beschrieben finde ich die Person Kurt Wallander allerdings und kann verstehen, wieso diese Krimis aufgrund dieser einzelnen Figur so erfolgreich sind. Es war wohl eher dieser Fall, der nicht nach meinem Geschmack war, ein anderes Buch aus der Reihe könnte mich vielleicht mehr fesseln. Denn man beginnt, emotional mit dem Kommissar zu leiden, lernt viel über seine Vergangenheit und aktuellen Gefühlswelten und das mochte ich sehr. Schade, dass der Rest so langweilig und teilweise einfach banal war!

Verfilmungen will ich mir bestimmt nicht anschauen, aber sollte ich über einen anderen Wallander-Krimi stoßen und mich die Buchrückseite und der angeteasterte Fall zumindest etwas ansprechen, würde ich Mankell noch eine zweite Chance geben, mich mit seinem Schreibstil für ein paar Stunden in eine andere Welt zu ziehen; oder zumindest zu lernen, dass wir beide einfach nicht zusammen kommen 😉

Habt ihr schon einen/mehrere Wallander-Krimi/s gelesen? Welcher hat euch denn besonders gefallen?

Sunday again.

[Gesehen] Spinning Out; Outlander

[Gelesen] Die falsche Fährte – Henning Mankell

[Gehört] Moonbootica; Bratze; Frittenbude; Robyn

[Getan] Silvester mit meinem Hunde-Opi verbracht und gebetet, dass es ihm wieder besser geht; zum Berliner Dom gelaufen; Foodsharing genutzt und so viele leckere Bio-Brote bekommen

[Gegessen] Brot mit Belmandel; Salat; Lauch aus dem Ofen; Veggie Thali beim Nepalesen; Tofu-Curry; Falafel

[Getrunken] Kaaaaaffee & Club Mate

[Gedacht] Hasehund, du darfst jetzt nicht schlapp machen, auch wenn eine Blasenentzündung und Silvester in Kombination mit deinen altersbedingten anderen Krankheiten wirklich viel ist :/

[Gefreut] Beeeeeerlin!

[Geärgert] als ich zu meinem vereinbarten Termin beim Chiropraktiker auftauchte (was schon eine kleine Anfahrt ist), war die Praxis einfach zu, kein Zettel, dass irgendwas passiert sei und auch niemand telefonisch erreichbar

[Gewünscht] Dass es dem Hundetier wieder besser geht und wir die Treppen vom 2. OG Altbau wieder runterkommen

[Gekauft] ich war bei der Kosmetikerin; paar BVG-Tickets und natürlich diverses leckeres Essen; schwarze Leggings (meine anderen fallen alle auseinander)