Kategorie: Berlin

[Berlin] Tipps für vegane und vegetarische Reisende in Berlin

Berlin ist der touristische Hotspot in Deutschland. Jährlich strömen Millionen von Reisenden in die Hauptstadt. Besonders aufgrund der Geschichte Berlins als „Stadt der zwei Länder“ sind in der Vergangenheit viele unterschiedliche Bauwerke entstanden, die es zu besuchen gilt. Neben dem Checkpoint Charlie und der Eastside Gallery ist besonders das DDR-Museum zu nennen. Aber auch die Kultur in Berlin ist besonders. Viele Immigranten aus In- und Ausland haben dafür gesorgt, dass eine einzigartige kulturelle Mischung entstanden ist, die Berlin hipp macht.

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Für Veganer und Vegetarier ist Berlin besonders gut geeignet. Hier gibt es viele vegane und vegetarische Restaurants und Imbissstände. Vor einiger Zeit wurde Berlin sogar zu Welthauptstadt der Vegetarier ernannt. Besonders aufgrund des Zuzugs von jungen deutschen Familien, die sich immer bewusster ernähren und von Personen mit Migrationshintergrund, die aufgrund ihrer Kultur ganz, oder teilweise auf Fleisch verzichten, hat sich Berlin diesen Titel verdient.

So sollten Reisende meist kein Problem damit haben, ein passendes veganes oder vegetarisches Restaurant zu finden. Trotzdem ist zur Sicherheit zu empfehlen immer einen Snack dabei zu haben, falls der Hunger zu groß, oder die Warteschlange vor dem Museum zu lang ist.

In Berlin gibt es unterschiedliche Märkte, auf denen regionales Gemüse gekauft werden kann. Wer also nicht in einem der Restaurants speisen möchte, kann sich regionale Zutaten vor Ort besorgen und diese in der Unterkunft selber zubereiten. Ist keine Küche oder keine Zeit für das Kochen vorhanden, liefern inzwischen auch die vielen Lieferservices vegetarische Gerichte aus. In der Suchfunktion der Portale sind aufgrund der großen Nachfrage einzelne Filterkategorien für veganes und vegetarisches Essen eingeführt worden. Somit ist veganes sowie vegetarisches Essen inzwischen nur noch ein paar Klicks entfernt und somit sehr einfach zugänglich.

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Es sind inzwischen so viele vegetarische Restaurants in der Stadt, dass von fast jedem Standort in Berlin aus, eines der Restaurants fußläufig zu erreichen ist. So ist es sehr einfach, ein passendes Restaurant zu finden. Diese schwanken natürlich sehr in der Qualität und den Kosten für eine Mahlzeit. Die beliebtesten der vegetarischen Restaurants sind im Stadtteil Mitte verortet. Im Lucky Leek erhält der Gast vegetarische Speisen in höchster Qualität, während das Cookies und Cream dafür bekannt ist, besonders kreative Gerichte zu servieren. Ein kulinarisches und kulturelles Highlight in Berlin ist die Imbissbude Mustafas auf dem Mehringdamm. Hier stehen täglich Hunderte Menschen Schlange, um sich einen der bekannten vegetarischen Döner zu bestellen.

Berlin ist als Hauptstadt der Vegetarier natürlich für vegane und vegetarische Touristen sehr gut geeignet. Egal ob großer oder kleiner Hunger, ein vegetarisches Restaurant ist immer nahe.

[Yummi] Trends zum Essen bestellen (in Berlin)!

Ja, wir sind verwöhnt in Berlin, hier gibt es einfach an jeder Ecke leckere Restaurants, kleine Imbisse und die verrücktesten Foodtrucks. Aber manchmal ist man eben doch zu bequem, es regnet und ist kalt draußen oder man hat schlichtweg keine Zeit, sich sein Essen selbst zu besorgen. Doch zum Glück mangelt es uns auch nicht an leckeren Lieferdiensten, die meisten Restaurants bieten mittlerweile ihr Essen zum Bestellen auf Plattformen an und ich dachte mir mal, ich erzähle euch, was ich persönlich als besonders gut erachte, wenn es um das Thema Essen in Berlin bestellen geht.

Seit Jahren schon geht der Trend hin zur gesunden Ernährung und das kann man auch bei den meisten Restaurants sehen, die Essen liefern. Klar, es gibt auch genug Fast Food, aber meist kann man auch dort eine „bessere Alternative“ finden, wenn man den mag! Persönlich bestelle ich am liebsten asiatische, vegetarische oder vegane Gerichte, allen voran im Moment thailändische und vietnamesische Küche. Hier hat Berlin eine riesige Auswahl, man muss natürlich schauen, in welchem Liefergebiet man wohnt, aber ich kann euch Chay Umi und Pho Vietnam sehr ans Herz legen. Im Grunde bin ich aber mit allem, was Tofu, Gemüse, Reis und am liebsten Kokosnussmilch hat mehr als zufrieden – schmeckt knackig frisch und man fühlt sich danach nicht so vollgestopft, sondern eben, als ob man seinem Körper etwas Gutes getan. hat. Ebenfalls sehr lobens- und unterstützenswert finde ich, wenn die Restaurants darauf achten, mit regionalen Produkten zu kochen und es eben saisonale Karten gibt, so hat man auch etwas Abwechslung. Findet man nicht unbedingt in jedem Restaurants, bei den meisten asiatischen allerdings schon und ich liebe es, neue Sachen oder bekannte Produkte, aber neu interpretiert, auszuprobieren. Wenn man dann plötzlich Kastanien im Thai-Curry hat, stutzt man erstmal kurz, merkt dann aber, dass das eine erstaunlich gut passende Kombination ist.

Neben asiatischen Gerichten, welche bestimmt 80% meiner gelieferten Nahrung ausmachen, man hat da als Vegetarier aber auch einfach eine riesige Auswahl, wird am zweithäufigsten Pizza zu mir nach Hause gebracht. Was daran liegt, dass eigentlich jeder Pizza mag, wenn man nach einem Kompromiss sucht und wir es uns mit Freunden bei Filmabenden eben gerne mit Pizzen gemütlich machen. Hier fällt es mir echt schwer, euch eine Empfehlung zu geben, da wir uns quer durch das Berliner Angebot getestet haben (also im Raum Prenzlauer Berg/Friedrichshain/Lichtenberg) und bisher noch keine Pizza dabei war, die ich nicht noch einmal essen würde. Pizza Planet Berlin mag ich aber besonders gerne, da ich die vegetarische Pizza mit frischem Rucola einfach perfekt für laue Sommerabende draußen finde. Sie war wunderbar kross und doch, die könnte ich jetzt sofort wieder futtern. Und man kann sich auch noch einreden, dass das für eine Pizza doch eine ziemlich gesunde Variante ist. Meist teilen wir uns dann noch einen Salat und haben so einen guten Abend!

Ein neuer Trend, den man in Berlin mittlerweile immer mehr findet, sind sogenannte healthy Bowls, was Schalen mit allerlei verschiedenen Sachen sind. Klingt nur eben besser auf Englisch. Hier habe ich schon ein paar vor Ort in Restaurants gegessen, will mir da aber unbedingt auch mal eine bestellen und finde bisher die von Green Garden Delivery in der veganen Gemüsevariante sehr ansprechend. Definitiv eine sehr gesunde Variante, wenn es um Lieferdienste geht und auch hier wird viel mit regionalen und saisonalen Produkten gekocht. Burger, Pommes und Co habe ich übrigens noch nie bestellt, das schnappe ich mir dann doch lieber direkt vor Ort und futtere noch im Laufen drauflos, bei mir darf anscheinend nur gesündere Nahrung mit nach Hause.

Meist bin ich bei geliefertem Essen übrigens so faul, dass ich es direkt aus der Aluschale oder dem Pizzakarton esse, statt es noch schön auf einem Teller zu drapieren – aber ich glaube, damit bin ich nicht alleine. Man muss aber auch keine Teller schmutzig machen und sich noch extra Abwascharbeit machen, wenn man doch schon eine Essunterlage geliefert bekommt, oder? 🙂 Wenn ihr aus Berlin kommt, welchen Lieferdienst könnt ihr denn besonders empfehlen? Gerne aus der asiatischen Richtung oder natürlich aus dem neuen Bowls-Hype, da habe ich wie gesagt noch nicht so viel ausprobiert und bin über Tipps immer froh!

Lieblingsorte in Berlin (21): Langano & Naan!

Es wurde mal wieder Zeit für einen Lieblingsorte in Berlin-Beitrag und heute stelle ich euch zwei meiner liebsten Restaurants vor! Das Schöne an Berlin ist ja die schirr unendliche Auswahl an Restaurants, die für jeden Geschmack und Geldbeutel die richtige Alternative bietet und man somit nie kochen müsste. So 2-3 Mal die Woche gehe ich bestimmt auch essen und wenn es ein Ort schafft, mich erneut zu ihm zu locken, dann will das schon was heißen. Denn eigentlich bin ich eine Person, die immer neue Dinge ausprobieren mag – bei diesen beiden kulinarischen Highlights wurde ich aber zum Gewohnheitstier!

LANGANO – ÄTHIOPISCH

Das äthiopische Restaurant Langano in Kreuzberg hat mich schon seit Jahren und ich freue mich immer wahnsinnig, wenn sich einer meiner Freunde motivieren lässt, hinzugehen. Anscheinend ist schwammartige Sauerteigbrot Injera nicht Mainstream genug und viele wollen auch nicht mit den Händen essen, für mich gibt es nichts besseres! Ich brachte sogar mal ein Date mit hierher und nunja, danach wusste ich schon, dass wir eher nicht kompatibel sind. Auf jeden Fall kann ich euch die vegetarische Platte (8,50€, das war für eine Person gedacht) nur empfehlen, man bekommt eine bunte Mischung aus Gemüse- und Linsengerichten, Grünkohl, Rote Beete, Salat und eben Injera. Mit dem Brot schnappt man sich dann die verschiedenen Leckereien und ach, reinlegen könnte ich mich! Der äthiopische Kaffee ist ebenfalls nur zu empfehlen, auf ihn freue ich mich auch immer sehr! Man kann sowohl drinnen als auch draußen sitzen, die Bedienungen sind immer enorm freundlich und es schmeckt richtig gut! Von der Würze her einmal etwas ganz anderes und nichts, was ich täglich essen könnte, aber gerade läuft mir beim Tippen schon das Wasser im Munde zusammen! Da die Gerichte mit äthiopischer Butter zubereitet werden, sind sie allerdings nicht vegan, hier müsste man nachfragen, ob man sie weglassen kann.

NAAN – INDISCH

Erst vor knapp einem Monat lernte ich das Naan im Prenzlauer Berg und war seitdem jede Woche dort. Ein Inder in Deutschland, wo es annährend so schmeckt wie ich es von Indien her kenne, was habe ich danach gesucht! Hier ist immer gut voll, man sitzt nicht sonderlich toll auf Bierbänken und muss aufgrund der Menschenmenge lange auf sein Essen warten. ABER es ist es wert. Die Auswahl ist zunächst mal erschlagend, es gibt so viele unterschiedliche Kategorien auf der Speisekarte (Okragerichte, gemüsegerichte, Kartoffelgerichte, Tindagerichte etc) und man braucht einige Minuten, bis man überhaupt einen Überblick hat. Da ich hier erstmals Tinda (ein kleiner Kürbis) kennengelernt habe, esse ich jedes Mal eine Variane davon und kann euch besonders die mit Spinat empfehlen. Dazu ein großer Mangolassi und ihr habt für unter 9€ gegessen. Alle Gerichte kann man übrigens als vegane Variante enthalten, was ich super finde! Cocktails (wie überall in der Gegend) gibt es hier natürlich auch und man kann lange draußen sitzen oder die Nähe zum Mauerpark nutzen und dort noch einen Spaziergang machen. Wenn ihr danach noch Lust auf Kaffee habt, die einzige Adresse hier, wo man nach 21 Uhr (verrückt!) noch einen bekommt, ist das Kauf dich glücklich. Leckeres Eis scheint es dort aber auch zu geben, zumindest war da ständig eine Schlange an der Theke! Ich weiß jetzt schon, dass ich hier noch einige Mal essen werde, bevor es weg von Berlin geht..und es dann schmerzlich vermissen werde!

Unbedingt ausprobieren will ich noch „The Bowl“ und „Brammibal’s Donuts“, die sind nämlich vegan. Manchmal wäre ich gerne eine Kuh und hätte mehrere Mägen, so viele tolle Sachen lachen einen hier an jeder Ecke an! Habt ihr noch einen veganen/vegetarischen Geheimtipp, wo ich hier in Berlin hin muss?

Lieblingsorte in Berlin (20): Botanischer Garten, Bikini Berlin & Chay Umi

Woohoo, es hat zwar Jahre gedauert, aber heute tippe ich endlich den 20. Post zu meinen Lieblingsorten in Berlin und hoffe, dem ein oder anderen dadurch schon etwas Inspiration gegeben zu haben. Heute stelle ich euch dann auch gleich mal drei Sachen vor, ein alter Favorite, ein „geht immer, wenn ich mich fühle, als wolle ich Menschen die Hüte vom Kopf schnicken“-Ort und ein ganz neuer kulinarischer Liebling ist auch dabei. Diesmal ist es leider kreuz und quer in der Stadt verteilt, aber machbar wäre es als Tagestour definitiv – für mich klingt durch den Dschungel & die Wüste stapfen, danach mit Sicht auf Affen Inspiration holen und einkaufen sowie vegan vietnamesisch essen zumindest richtig! 🙂

BOTANISCHER GARTEN

Botanischer Garten Berlin

Während meines Studiums wohnte ich in Heidelberg im Neuenheimer Feld und konnte quasi in fünf Minuten von meiner Wohnung aus zum Botanischen Garten (Bericht hier) laufen. Was ich sehr oft tat, da es eine kurze Flucht aus dem Alltag war, man dort herrlich entspannen, lesen oder einfach seine Gedanken schweifen lassen konnte. Pflanzen (nicht direkt Blumen) sind genau mein Ding, besonders Bäume, Farne und Kakteen machen mich allein durch ihren Anblick schon verrückt glücklich. In Berlin ist die Anfahrt jetzt zwar weiter und der Botanische Garten ist auch um einiges größer und somit mehr etwas für einen „richtigen“ Ausflug, aber ab und zu muss ich dort hin!

Botanischer Garten Berlin

Es gibt hier einen sehr großen Gewächshauskomplex, den allein zu durchlaufen schon einige Zeit braucht. Zum Glück gibt es aber genug Bänke, so dass man pausieren und die Pflanzen (sowie die jeweils passende Temperatur) auf sich wirken lassen kann. Man kann auch auf Steinen über einen Fluß mit Kois hüpfen, was ich natürlich tun musste und ach, die Höhe einiger Bäume dort ist wahnsinnig beeindruckend. Wobei die Außenanlage eigentlich noch imposanter ist – es gibt Themengärten, durch die man wandern kann wie z.b. das Gebirge, wo man etwas klettern kann und auch meine riesigen Bäume aus Kanada dürfen nicht fehlen. Eichhörnchen gibt es auch und obwohl es mitten in Berlin ist, war es wunderbar ruhig und nur wenig los, als wir da waren. Wer sich etwas mehr bilden mag, das Botanische Museum ist ebenfalls auf dem Gelände und wirklich spannend, wobei es einfach „zu viel“ Information war und ich irgendwann nur noch durchgelaufen bin. Der Eintritt kostet insgesamt 6€/erm. 3€ und solltet ihr mal Lust auf eine andere Seite Berlins haben, kann ich euch diesen schönen Ort nur empfehlen!

BIKINI BERLIN

Bikini Berlin

Nie hätte ich gedacht, dass ich Onlineshopping-Kind einmal so etwas wie ein „Lieblingsshoppingcenter“ haben würde, denn schon früher fand ich dieses „in der Mall rumhängen“ mehr als nur öde. Aber diese Einstellung hat das Bikini Berlin komplett geändert, wobei es auch alles andere als ein normales Einkaufszentrum ist (in die Mall of Berlin will ich z.b. nie wieder, viel zu groß *g*). Da dies an mehreren Faktoren liegt, liste ich sie mal auf, wobei ich nicht sagen kann, welcher Punkt davon am Wichtigsten ist.

Punkt 1) Die Lage! Von der Terrasse und den unteren Panoramafenstern schaut man direkt in den Zoo, genauer gesagt in mehrere Affenaußengehege und ach, was freue ich mich, wenn ich die kleinen Hüpfer sehe. Ich vermisse es, wie in Indien täglich Affen (in Freiheit) durch die Gegend springen zu sehen und kann mir hier meine Dosis ja leider nur im Zoo holen. Mit einem Kaffee und guter Begleitung habe ich schon so einige Stunden dort verbracht und bei schönem Wetter macht das richtig Spaß! Punkt 2) Ich liebe die Popup-Stores kleiner Designer, die im Erdgeschoß sind und immer wechseln. Man weiß nie so genau, wer gerade da ist und es gibt immer neue Sachen und Labels zu entdecken. Die Industrieatmosphäre des Gebäudes gibt dem Ganzen noch einen besonderen Touch. 3) Zwei meiner liebsten Interior Design-Läden (Vitra Artek & Gestalten Space) befinden sich hier, in denen ich Ewigkeiten verbringen kann. Jeder Besuch inspiriert mich, macht mich glücklich und bringt mir neue Ideen. Man kann hier stöbern, lesen, Kaffee trinken und die Atmosphäre ist einfach traumhaft. 4) Die Tatsache, dass es überall bequeme Rückzugsmöglichkeiten gibt, in die man sich setzen, im kostenlosen Wlan surfen und sich z.b. bei Kusmi Tea immer eine leckere Teeprobe holen kann, sind dann noch der letzte Punkt, wenn es draußen grau und kalt ist. Habe ich Zeit totzuschlagen und keine Lust, in eine Ausstellung zu gehen, findet man mich definitiv hier.

CHAY UMI

Chay Umi Berlin

Neu entdeckt habe ich das Chay Umi im Prenzlauer Berg während ich mit bestem Freund und Hund durch die Gegend stiefelte. Es ist ein komplett veganes, vietnamesisches Restaurant und könnte nicht passender für mich sein. Bis ich mich hier entschieden hatte, dauert eine ganze Weile, am liebsten hätte ich gleich mehrere Gerichte bestellt. Somit muss ich da häufiger hin, denn mein Mango-Tofu war enorm lecker, das Gemüse knackig-frisch, die Würzung on point und ich will noch viel mehr von der Karte probieren. Günstig war es auch, Nachtisch gab es (einfach so gratis) dazu und die Atmosphäre war richtig entspannend. Da ich ja (wann immer es geht) vegane Sachen vegetarischen Gerichten vorziehe, ist das ein absoluter Glücksgriff gewesen, den ich nur zu gerne mit euch teile! Es gibt bis 16.00h täglich einen Mittagstisch mit wechselnden Gerichten, sollte die (verdammt lange Karte) euch nicht ausreichen – meinem normalerweise fleischessenden Freund hat es übrigens auch sehr gut geschmeckt!

Meinen letzten Lieblingsort-Beitrag, in dem es sehr kulinarisch zugeht, findet ihr hier – alle anderen über die Suchfunktion oben rechts, wo ich auch noch Lieblingsorte in Frankfurt, Heidelberg und in meiner Heimat vorstelle! Über Tipps für Charlottenburg, Spandau bzw Westberlin von euch würde ich mich sehr freuen, noch ist mir die Hood hier vollkommen unbekannt und wären die Strassen nicht quadratisch angeordnet, ich würde mich ständig verlaufen.

[Beauty] Daylong Sonnenschutz-Lotion im trnd-Projekt!

Vor circa zwei Wochen bekam ich mein trnd-Projektpaket mit liposomaler Sonnenschutz-Lotion von Daylong zugeschickt und konnte sie dank des tollen Wetters bis auf die letzten drei Tage auch schon ausgiebig testen. Für mich ist es trotz recht unempfindlicher, schnell bräunender und nicht zu Sonnenbrand neigender Haut wichtig, immer mit einem Schutz in die Sonne zu gehen, da weder Krebs noch vorzeitige Hautalterung Worte sind, die ich sonderlich attraktiv finde. Die Marke Daylong war mir bis zu diesem Test vollkommen unbekannt, ich erinnere mich nicht, sie schon einmal in der Drogerie oder Apotheke (wo ich meine Sonnenlotion normalerweise kaufe) gesehen zu haben. Somit war ich umso mehr gespannt, was sie so kann!

Daylong trnd Projekt

Die Marke Daylong kommt aus der Schweiz und es gibt ihre Sonnenschutzprodukte schon seit 1993. Laut Flyer im Paket weisen sie sich durch hohe Qualität, Hochleistungs-UV-Filter und Wasserfestigkeit in Süß- und Salzwasser aus. Es gibt Daylong in über 50 Ländern zu kaufen und in Deutschland findet man die Sachen nur in der Apotheke. Neben der Daylong Kids Reihe, die ich zugelost bekam, gibt es noch Sonnenschutzlotionen, -sprays, -sticks und -gele für Erwachsene in unterschiedlichen LSF, Sonnenlotion fürs Gesicht und After Sun Produkte. Ein ziemlich großes Sortiment, wo bestimmt jeder etwas findet – da ich noch auf der Suche nach einer neuen Gesichtssonnencreme bin (die von Avene vertrage ich irgendwie nicht mehr), werde ich mich hier mal in der Apotheke umschauen (und vielleicht gibt es ja einen Tester vor Ort).

Daylong trnd Projekt

Mein Startpaket „kids Lotion“ bestand aus 1x Daylong kids Lotion mit SPF 50+ (150ml), 50x Produktproben von der Daylong kids Lotion mit SPF 50+ (10ml), 10x Produktproben Daylong ultra Lotion LSF 25 (10ml) und den Marktforschungsunterlagen, mit denen ich die Meinungen anderer via Fragebogen ermitteln kann. Persönlich finde ich es nicht schlimm, dass ich die Kinderversion ausprobiere, je mehr Schutz, umso besser. Da ich Tattoos habe und diese auch schützen muss, nehme ich hierfür immer LSF 50, am restlichen Körper reicht mir LSF 25 aber eigentlich aus (Gesicht ausgenommen, das ist ja wieder eine Sache für sich *g*). Die kleinen Probierproben finde ich nicht nur super zum Weitergeben, sondern auch, um sie in der Tasche zum Auffrischen griffbreit zu haben. Solche kleinen Tuben zum Wiederbefüllen müsste es geben, das wäre doch mal was, wenn man nicht immer die große Tube mit sich herumtragen muss, sondern einfach die kleine Reisegröße auffüllen könnte.

daylong kinds 50 lotion

Die Daylong kids Lotion SPF 50+ kommt in einer 150ml Pumpverpackung mit Dosierspender daher, die einfach zu bedienen ist. Die Lotion kostet 24,95€ und bietet sehr hohen Schutz für Kinder ab einem Jahr. Die Lotion pflegt die Haut zusätzlich mit Dexpanthenol, Glycerin, Aloe Vera und Vitamin E, ist ohne Parfüm und ohne zusätzlich Konservierungsstoffe.

daylong kids 50+ lotion

Beim ersten Versuch dosierte ich etwas über, aber das war im Endeffekt gar nicht schlimm. Die Lotion lässt sich nämlich wie versprochen sehr leicht verteilen und zieht schnell ein. Statt dieser weißen Schicht, die man oft bei hohem LSF hat, hat man hier lediglich etwas Glanz auf der Haut, der jedoch nach 2-3 Minuten komplett verschwunden ist. Für mich ein sehr positiver Punkt, ich hasse es nämlich, wenn es ewig weiß ist oder man Gewalt anwenden muss, um die Lotion zu verteilen. Hätte man mich hier blind nach dem LSF der Lotion gefragt, hätte ich höchstens LSF 25 geschätzt von der Konsistenz und Einzugsgeschwindigkeit ausgehend. Ich habe versucht, das bildlich festzuhalten, das nächste Bild entstand direkt nach dem Auftragen der Lotion und der Zeit, bis ich mein Handy in der Hand hatte:

daylong kids lotion 50+

Da die Lotion gut einzieht, klebt man danach auch nicht, es fühlt sich eher an, als habe man eine reichhaltige Bodylotion genutzt. Dasselbe gilt für die LSF 25 Proben, die ich ebenfalls getestet habe. Diese haben den leichten, typischen Sonnencremegeruch, der für mich für Sommer steht und tagsüber total in Ordnung geht. Zur Wasserresistenz kann ich euch leider nichts sagen, da ich noch nicht im Wasser war. Meine Haut fühlt sich allerdings nicht ausgetrocknet oder belastet an, sondern gut gepflegt. Das Wiederauftragen nach ein paar Stunden in der Sonne funktioniert auch super, die Lotion zieht wieder schnell und problemlos ein. Insgesamt hatte ich ein sehr angenehmes Hautgefühl während dem Tragen der Lotion.

Bisher also nur Lob, ich konnte aber die Wasserresistenz noch nicht testen. Was ich bei (teureren) Sonnenlotions auch immer wichtig finde, ist die Ergiebigkeit, worüber ich euch dann in einem Aufgebraucht-Post berichten werde, wenn es soweit ist. Der erste Eindruck (besonders vom Auftrag, Einzugsdauer und Hautgefühl) ist aber großartig und ich wundere mich, wieso ich die Marke noch nie irgendwo gesehen habe. Kennt ihr Daylong-Produkte schon? Wenn ja, wie zufrieden seid ihr damit? Durfte noch wer testen? 

[Yummi] Kulinarisches Berlin

Heute stelle ich euch mal ein paar meiner Lieblingsessensplätze in Berlin vor (davon gibt es natürlich noch eine ganze Menge mehr, aber in vier Tagen kann ich nicht alles abklappern *g*). Da ich mit studentischem Geldbeutel unterwegs bin, sind das alles sehr günstige Läden, wobei man ganz ehrlich sagen muss, dass Berlin in dieser Hinsicht einfach preiswert ist! In Frankfurt bezahle ich locker 50% mehr und es schmeckt nicht unbedingt 50% besser.

Burger Amt

Im Burgeramt (Krossener Str. 21-22, Fhain) kann ich euch den Halloumi-Burger mit Erdnusssauce nur ans Herz legen. Das Essen gestaltet sich zwar schwierig, aber ach, er schmeckt himmlisch! Bei besonders großem Hunger am besten noch eine Portion Süßkartoffelpommes teilen 🙂 Ebenfalls grandios lecker finde ich Hans im Glück (an der S-Bahn Station Friedrichstr.), die ein sehr günstiges Burgermittagsangebot haben – die Auswahl an vegetarischen Burgern ist riesig!

Falafel

Dönerläden und somit Falafel gibt es in Berlin wie Sand am Meer und man kann bestimmt einige Jahre essen, ohne zweimal in einem Laden gewesen zu sein. Besonders empfehlenswert finde ich den sudanesischen Imbiss Nil (Grünberger Str. 52) mit seinen veganen Erdnusssaucen-Falafeln, Mustafas Gemüsekebab (Mehringdamm 32), Merhaba Döner (Greifswalder Str. 32) und den Laden am S+U Bahnhof Neukölln (neben dem Eurogida Supermarkt).

Thai BerlinAsiatisch essen kann man in Berlin auch einfach nur unsagbar gut und günstig. Besonders die vietnamesische Küche begeistert mich immer wieder und hier könnte ich eine ewig lange Liste schreiben 😉 Besonders gerne gehe ich ins Lemon Grass Scent (Schwedter Str 12), Yam Yam Berlin (Alte Schönhauser Str. 6), Good Morning Vietnam (Alte Schönhauser Str. 60), Minh Quang (Greifswalder Str. 216) und in das Dong Xuan Center (Herzbergerstr. 128-129).

Stachelbeerkuchen BerlinKuchen esse ich besonders gerne bei der Bäckerei Bernd Lau (Pasteurstr. 32) im Prenzlauer Berg. Die Auswahl an Blechkuchen ist riesig, besonders der Stachelbeer- und Rhababerkuchen sind der Knaller und da es kein fancy veganes neumodisches Ding ist, sind die Preise mehr als human. Stück kostet um 1€. Gleich gegenüber ist ein Park, wo man sich dann noch schön in die Sonne setzen kann.

Eismanufaktur BerlinDie Eismanufaktur hat mehrere Filialen in Berlin, ich mag die in Fhain (Simon-Dach-Str. 9) am liebsten. Eine Kugel kostet zwar 1,10€, die Sorte Karamell Fleur de Sel ist es mir wert. Die perfekte Mischung zwischen süß und salzig, die Schmelzigkeit ist ebenfalls genau richtig und lediglich die Waffel etwas lahm. Wer ausgefallenes Eis mag, kommt hier voll und ganz auf seine Kosten!

Bahlsen Fabrikverkauf

Klar, in Mitte gibt es den Rittersport Flagship Store und andere Chocolaterien, ich gehe aber immer zum Bahlsen Fabrikverkauf nach Lichtenberg (Coppistr. 11). Da bekommt man große Mengen Kekse und Schokolade zu günstigen Preisen, viel zweite Wahl und auch Sachen, die es eigentlich nicht in Deutschland gibt. Die vier Hübschen haben mich insgesamt 4,30€ gekostet und ich mag es einfach, im Sortiment zu stöbern. Wer schon Lust auf Weihnachten hat, dort gibt es alles!

Jetzt bin ich aber auf eure Berlin-Tipps gespannt. Einige Lieblingsorte konnte ich nicht aufzählen, da ich zwar weiß, wo sie sind, aber nicht, wie sie genau heißen *g* Beim nächsten Berlinbesuch wird dann die mexikanisch-afrikanische Ecke wieder abgegrast, da gibt es auch ein paar wahnsinnig gute Restaurants!

Berliner Hundstage!

Trotz Streik, Zugausfall und Zugüberfüllung kam ich am Mittwoch nachmittags in Berlin an. Meine Agenda für die nächsten Tage war bzw ist es, auf den Hund einer Freundin aufzupassen, da sie im Urlaub ist. Das habe ich schon mehrmals getan und liebe es – für mich ist es quasi ein paar Tage Hundebesitzer „spielen“, wobei ich schon lange weiß, dass ich selbst einmal einen Beagle haben werde. Da ich durch das viele (ungewohnte) Gassigehen in Kombination mit möglichst viele Freunde treffen und viele Dinge unternehmen, aber einfach keine Zeit zum Schreiben habe, heute nur mal zwei Impressionen 🙂

Hund Berlin

Der Park ist wunderbar herbstlich mit all den bunten Blättern und es macht richtig Spaß, eine Runde darin zu drehen! Da es morgens aber doch noch ganz kühl sein darf, habe ich meinen Teamaker dabei – der gibt einem nicht nur heißen Tee, sondern wärmt auch noch die Hände, praktisch! Das Hundetier bringt mich im Moment übrigens dazu, 15km am Tag zu laufen, meine Waden sind in eine Schockstarre gefallen! Apropros Waden, ich bin soooo verliebt in die Hundepfötchen, die sich mir von seinem Bett immer entgegenstrecken!

Hund Berlin

Gerade liegen wir auch beide faul auf dem Sofa, bevor es gleich eine große Runde durch den Park geht und dann für mich weiter zur Mall of Berlin und im Anschluss zur Lesung einer Freundin. Doofe S-Bahn, du kannst mich nicht abhalten! Mein später Zug morgen Abend zurück nach Frankfurt fällt auch aus..jetzt werde ich wohl einen anderen Zug nehmen, wenn ich denn einen Platz kriege. So sehr ich das Recht auf Demonstrationen/Streiks schätze, dieser Streik ist irgendwie nur noch fies – besonders für die ganzen Menschen, die jetzt in die Ferien fahren wollten. Ob die GDL sich damit unbedingt Freunde macht..bei Twitter sieht das nicht unbedingt so aus 😉 Ich hoffe, ihr müsst nicht mit der Bahn fahren!

Lieblingsorte in Berlin (17): Das Veganz in F-hain

Aufgrund meines Heidelbergumzugs hatte die Reihe „Lieblingsorte in Berlin“ eine Sommerpause, jetzt geht es aber definitiv weiter. In zehn Tagen bin ich nämlich wieder in Berlin, um neue Ecken zu entdecken und auch zu alten Lieblingsorten zurückzukehren. Einen Zwischenstop werde ich definitiv bei Veganz, einem veganen Supermarkt in Friedrichshain direkt an der S-Warschauer Straße machen!

Veganz BerlinEmpfehlen kann ich euch dort auch das kleine Restaurant, wo man eine kurze Pause machen kann und sich etwas leckeres gönnen kann! Vorneweg, Einkaufen bei Veganz ist großartig, da ich mir keine Gedanken machen muss (bzw alle kleingedruckten Inhaltsstoffe lesen muss), ob etwas auch wirklich vegan ist. Man kann also einfach getrost in die Regale greifen!

Die Produktauswahl ist riesig, es gibt unglaublich tolle Produkte, die ich sonst nur im Internet finden konnte. Der Laden ist gut organisiert, man findet ohne Probleme alles und selbst wenn nicht, sind die Mitarbeiter alle enorm freundlich und hilfsbereit. Man hat hier definitiv keinen Stress beim Einkaufen, sondern kann in Ruhe schlendern und sich einfach alles ansehen. Highlight für mich sind die losen Produkte wie Müsli & Nüsse, die man sich einfach abfüllen kann. Kenne ich aus den USA und liebe ich!

Veganz BerlinNachteil sind ganz klar die Preise, man kann bei Veganz ein kleines Vermögen loswerden und Standardsachen wie Tofu kaufe ich dort z.b. nicht (den gibt’s genau so gut in anderen Läden). Ich vergleiche im Kopf einfach immer mit den amerikanischen Whole Foods-Preisen und da kann Veganz definitiv nicht mithalten. Einen Kompletteinkauf mache ich hier nie, ich gönne mir lieber 2-3 Sachen, die ich so noch nie gesehen habe und spontan spannend finde. Das letzte Mal durften diese Gemüse Burger von Demeter mit, die es bestimmt auch anderswo gibt, ich sie aber noch nie entdeckt hatte. Davon machte ich mir enorm leckere Burger, die ich natürlich vergessen habe, zu fotografieren 😉

Wenn ihr also einfach mal ein bisschen im veganen Sortiment stöbern wollt oder eine Kleinigkeit essen wollt, schaut mal bei Veganz vorbei – und wer weiß, vielleicht seht ihr mich ja auch durch die Gänge streifen. Wenn Interesse an meinen liebsten veganen Restaurants in Berlin besteht, kann ich da gerne auch noch etwas drüber tippseln!

[Umzug] Bye Bye Berlin!

Der Tag ist gekommen, an dem ich Berlin verlasse und nicht weiß, wann ich wiederkomme. Die letzten Abschiede waren einfach, da sie einfach nur für eine bestimmte Zeit (in der Regel sechs Monate, die ich im Ausland war) waren. Aber jetzt fühlt es sich so endgültig an. Der Mietwagen wurde vorhin schon am Zoo abgeholt, vorher ging es noch zu Forever 21 und Brandy Melville; beide Läden werde ich wohl für längere Zeit nicht mehr betreten. Durch den Innenstadtverkehr gekämpft und alle Sachen die zwei Stockwerke runter ins Auto geschleppt (ich finde das heiße Wetter ja super, aber es hätte gerne auch erst morgen kommen dürfen), habe ich auch schon. Jetzt steht nur noch die Wohnung für den Vermieter putzen auf den Plan und fertig. Verrückt, Berlin und ich sind erst einmal fertig miteinander. Der Abschied fällt mir etwas leichter, da ich die Wohnung, in der ich gerade bin, wirklich gar nicht leiden kann. Kombiniert mit den Fassadenbauarbeiten und der Lage (Innenstadt, aber nur mit einer Bushaltestelle in der Nähe), bin ich froh, morgen nicht mehr hier aufzuwachen. Aber ach Berlin, du wirst fehlen. SEHR.

Dunkin DonutsMeiner „Tradition“ musste ich auch heute treu bleiben; wann immer ich Berlin für längere Zeit verlasse, gibt es Donuts von Dunkin‘ Donuts. Die esse ich sonst nie, aber wenn ich dann weiß, dass ich sie nun lange nicht mehr haben kann, muss ich sie natürlich haben *g* Eigentlich gibt es die 6er Packung, aber mir war zu heiß und alleine wollte ich dann auch keine sechs Donuts essen 😉 Somit nahm ich das Menü mit 2 Donuts und großem Kaffee, aber da heute wohl International Donut Day ist, gab es einen umsonst *g* Hat mir die Auswahl nicht unbedingt leichter gemacht, sage ich euch..aber es gab Boston Cream, Blueberry Crumble und Raspberry Vanilla – 2 von 3 sind schon aufgegessen, den letzten gibt es irgendwann unterwegs.

Bevor ich jetzt weiter vor mich hin prokrastiniere, mache ich mich mal ans Werk..und hoffe, der Pfingstverkehr nachher wird mich nicht stundenlang auf der Autobahn bis nach Frankfurt fesseln. Lustigerweise ist mein Mietwagen ein Ford Fiesta, den auch meine Mama fährt und somit fühlt sich alles ganz gewohnt an *g* Morgen werde ich den Tag dann erstmal in Frankfurt verbringen, bei dem tollen Wetter kann man sich bestimmt mal an den Main setzen 🙂

Geniesst euer langes Wochenende!

Lieblingsorte in Berlin (16): Der Spreewald

Ich habe einige Jahre in Berlin gelebt und immer gedacht, dass der Spreewald irgendwie direkt im die Ecke sei. Erst letztes Jahr fand ich heraus, dass man nach Lübbenau doch eine Stunde mit der Bahn unterwegs ist (Tipp: kauft euch das Berlin-Brandenburg-Ticket, wenn ihr nicht alleine seid, da spart ihr einiges an Geld) bzw man 70km mit dem Auto bewältigen darf. Für einen Tagesausflug von Berlin aus kann ich diesen wunderschönen Ort aber trotzdem sehr empfehlen! Vor fast genau einem Jahr war ich schon einmal dort und jetzt am Wochenende gab es eine Auffrischung von Ruhe, Entspannung und Natur.

Der Lübbenauer Bahnhof liegt zu Fuß etwa 15 Minuten von der schönen Altstadt entfernt, von der aus man sich dann entweder zu Fuß, per Rad, Kanu oder eben Ausflugskahn in die Natur aufmachen kann. Da ich ziemlich faul bin, gab es auch dieses Mal wieder eine Kahnfahrt, wo ich nichts machen musste, außer die Natur zu bewundern *g* Günstig ist das übrigens auch, für 2 Stunden zahlt man 10€, für 3 Stunden 12€, wobei man mittendrin eine Pause macht. Letztes Jahr haben wir die kürzere Tour genommen, dieses Mal durften es drei Stunden sein. Man macht die Pause nämlich an einem Ort, wo auch das Freilandmuseum Lehde ist und dieses wollte ich mir unbedingt ansehen!

Freilandmuseum LehdeDer Eintritt in das Museum beträgt 5€/ermäßigt 3,50€ und ist wirklich nur zu empfehlen. Wir hatten eine Stunde „Rast“ und ich habe mir nicht alles ansehen können, so viel gibt es zu sehen. Das Freilandmuseum ist ein nachgebautes sorbisches Dorf, wo man die einzelnen Häuser betreten kann und entweder Puppen oder in Trachten gekleidete Museumsführerinnen vorfindet, die einem sehr freundlich alle Fragen beantworten! Anhand des „Wegplanes“ verläuft man sich auch nicht und kann jeden Winkel betrachten. Ich habe mich sehr gefreut, dass auch etwas zum Leben der alten Menschen früher gezeigt wurde, da ich mich in meiner Doktorarbeit mit diesem Thema auseinandersetze (wenn auch nicht hier, sondern in Indien *g*).

Freilandmuseum LehdeDas Museum war nicht sehr besucht, alles war friedlich und entspannend..man fühlte sich etwas in die damalige Zeit versetzt 😉 Sehr schön (besonders für Kinder) fand ich, dass es sehr viele Mitmachstationen gab: hier konnte man die Wäsche auf traditionelle Art waschen, dort gab es Spielzeug zum Ausprobieren, an anderem Ort konnte man sich mit der Merrettichherstellung vertraut machen oder in ein Gurkenfass klettern. Langeweile kommt wirklich nicht auf und es ist weniger Museum wie großer Abenteuerspielplatz. Das Thema „Handwerk“ kam auch nicht zu kurz; so konnte man sich über Blaudruck, Eierbemalen und Töpferei informieren und jeweils sehen, wo wie produziert wurde. Insgesamt ging die eine Stunde viel zu schnell rum und ich musste zu meinem Kahn zurücksprinten.

Da wir einen sehr schönen Tag erwischt hatten, war auf dem Wasser viel los und ich muss sagen, letztes Jahr waren wir recht alleine dort und das war doch entspannender. So gab es nun andauernd überholende Kanus, was ja in Ordnung ist, aber unser Bootsführer musste typisch Berliner natürlich immer lautstark meckern und mosern (was eben nicht meines ist). Traumhaft war die Landschaft allerdings auch dieses Mal wieder und ich könnte mich durchaus in einer Ferienwohnung dort ein paar Tage schreiben sehen (wenn das Internet funktionieren sollte *g*). Abgeschiedenheit so komfortabel und leicht zu erreichen, muss man erst mal finden!

Bevor es zurück zum Zug ging, haben wir uns noch mit Eis auf der Waffel eingedeckt und ich habe keine Ahnung, wie das Eiscafe gegenüber des Hafens hieß, aber das Schwarzwälderkirsch-Eis war auch beim zweiten Mal ein Gedicht (und für 0,90€/Kugel noch ok). Praktisch ist auch der Netto direkt am Bahnhof, wo man sich noch mit kühlen Getränken versorgen konnte und die Zugfahrt nach Berlin verging dann auch wie nix – Tropical Island haben wir noch in der Ferne gesehen unterwegs, wobei ich dachte, dass das viiiiel weiter weg ist. Da mich das aber nicht reizt, werde ich dort wohl nicht hinfahren..sehr ansprechend aber klingen die Spreewelten, eine Thermenlandschaft, die sich ebenfalls in Lübbenau befindet und der ich irgendwann noch einen Besuch abstatten werde.

Wenn ihr in Berlin seid und Lust auf einen Tagesausflug habt, vergesst das lahme Potsdam, der Spreewald ist viel interessanter! 🙂 War zufällig schon einmal jemand dort und kann meine Begeisterung für dieses Fleckchen Erde teilen?