Schlagwort: 1000 Fragen an dich selbst

[Personal] 1000 Fragen an dich selbst! #2

Juhu, der zweite Teil der 1000 Fragen an dich selbst-Reihe von Johanna ist online, es ist gerade wieder 3 Uhr morgens und ich mache eine der vielen „ich mag meine Doktorarbeit nicht mehr sehen“-Pausen. Also genau die Zeit, sich mal mit ein paar Fragen zu beschäftigen, über die man schon viel zu lange nicht mehr oder auch noch nie nachgedacht hat. Da ich persönlich lieber Blogs mit „Substanz“ lese, in welchen ich den Blogger erkennen kann, hoffe ich, ihr habt vielleicht auch als Leser Spaß daran! Oder als Mitblogger vielleicht auch Lust, mitzumachen? Verlinkt mir doch gerne eure Beiträge oder beantwortet einzelne Fragen in den Kommentaren, ich würde mich freuen!

21. Ist es wichtig für dich, was andere von dir denken?

Teils. Ich muss gestehen, dass es mir beim Großteil der Menschheit schnuppe ist, dafür bin ich mit mir selbst genug im Reinen. Aber bei Menschen, die ich bewundere, ist es mir wichtig, dass sie mich nicht als dumm ansehen, sondern als halbwegs intelligent; äußerlich ist mir da allerdings auch egal, was man von mir denkt (und wenn ich ein Blümchenkleid zu einem Konferenzvortrag anziehen mag, dann mache ich das auch, so *g*).

22. Welche Tageszeit magst du am liebsten? 

Schon immer die Nacht, ich mag die Ruhe, die Leere, in der man so gut nachdenken kann. Nachmittage und Abende gehen auch, aber ein Morgenmensch war ich noch nie und werde ich auch nicht werden. Da bin ich weder kreativ, noch produktiv, sondern sitze mit meinem Kaffee herum und verschwende Lebenszeit.

23. Kannst du gut kochen? 

Mir ist gestern zum ersten Mal Reis angebrannt, da ich meinen Reiskocher nicht gefunden habe. Also sagen wir so, ich finde, wenn ich mal koche, dass es gut schmeckt, meine selbstgebackenen Brote waren erstaunlich lecker, aber mir macht es keinen Spaß. Somit gebe ich mir auch nur Mühe, wenn ich für andere koche, wobei das meist abgelehnt wird oder man mir ganz genau erklärt, wie man Nudeln zu kochen hat, äh ja, danke 😉

24. Welche Jahreszeit entspricht deinem Typ am ehesten?

Ich liebe den Herbst, aber primär den Oktober und das passt auch zu meinem Typ, glaube ich. Ich liebe Veränderung und noch Sonnenschein, aber doch etwas frischere Luft.

25. Wann hast du zuletzt einen Tag lang überhaupt nichts gemacht? 

Oh Boy, ich kann mich nicht erinnern, mal überhaupt nichts gemacht zu haben.

26. Warst du ein glückliches Kind? 

Ja, ich bin auf dem Dorf aufgewachsen, durfte im Wald spielen, war viel bei meinen Großeltern und hatte viele Freunde und Dinge zu tun. Langweilig war mir nie, nur Mathe habe ich verflucht, da mein Lehrer ein richtiger Bully war.

27. Kaufst du oft Blumen?

Für mich nie, ich mag mir keine fast toten Pflanzen in die Wohnung stellen. Ab und an für andere zum Geburtstag.

28. Welchen Traum hast du?

Ich würde am liebsten die ganze Welt sehen und dann den einen (oder mehrere wohl eher) Ort finden, wo ich mir eine kleine Base einrichten kann, als Rückzugsort, wenn alles andere zu viel wird; da wird dann ein Buch geschrieben.

29. In wievielen Wohnungen hast du schon gewohnt?

Über 25 Stück, ich kriege sie absolut nicht mehr zusammen..man merkt, ich ziehe ganz gerne um. Beziehungsweise habe ich schon seit sechs Jahren keine eigene Wohnung mehr, sondern lebe zur Zwischenmiete in Berlin oder eben in Wohnungen auf der Welt verteilt. Was mir bisher super gefällt, so ist man nicht an einen Ort gebunden und ich habe nicht unnötig viel Kram.

30. Welches Laster hast du?

Kinder-Schokolade (der Grund, wieso ich mich nie als Veganer bezeichnen kann *g*)

31. Welches Buch hast du zuletzt gelesen?

Dying the good death – Christopher Justice (für die Diss); geht um das Sterben in Varanasi, Indien und ist genau mein Ding, was jetzt komisch klingt, aber das Fachbuch ist wahnsinnig spannend geschrieben.

32.Warum hast du die Frisur, die du jetzt trägst?

Ich liebe lange Haare, ich sollte allerdings dringend mal Spitzen schneiden. Mein eigentlich gerades Pony ist schon wieder rausgewachsen, da ich zu lange nicht beim Friseur war, das will ich allerdings wieder, da mir der Look gefällt.

33. Bist du von deinem Mobiltelefon abhängig?

Ja, aber in dem Sinne, dass ich damit viele Bilder mache und es als Uhr benutze. Im Ausland habe ich selten Empfang, da ich zu geizig für SIM-Karten bin und somit nur erreichbar, wenn ich wo bin, wo es Wifi gibt, aber damit komme ich gut klar.

34. Wie viel Geld hast du auf deinem Bankkonto?

Genug, um notfalls ein Jahr zu überleben, ohne arbeiten zu müssen. Das ist quasi mein „Komfort“, dass ich notfalls auch einfach sagen kann, nein danke Leben, das passt so nicht, lass nach hm, Indonesien gehen und nachdenken, was wir jetzt tun. Für ein Macbook hat der Kreditkartenrahmen allerdings nicht gereicht, da mein Einkommen zu unregelmäßig ist und so stand ich zwar mit Geld auf dem Konto, aber ohne Möglichkeit, es direkt zu kriegen, dümmlich im Applestore in Manhattan herum..immerhin hatten sie gutes Wifi.

35. In welchen Laden gehst du gern?

Trader Joe’s in den USA ist mein Ding (und Whole Foods wäre es auch, hätte ich einen anderen Kontostand); man kriegt mich mehr mit Essen als mit materiellen Dingen. So einmal zu Sephora gehe ich aber doch gerne, wenn ich in den USA bin und am Flughafen in die Dutyfree-Shops auch..wobei ich da meist nur mit Zigaretten zum Mitbringen wieder rausgehe.

36. Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe?

Kaffee; ich trinke keinen Alkohol, sonst nur Club Mate oder wenn ich ganz verrückt bin, mal eine Apfelsaftschorle.

37. Weißt du normalerweise, wann es Zeit ist, zu gehen?

Ich dachte, dass ich es mittlerweile wüsste, doch hat mir das letzte Jahr das Gegenteil bewiesen. Wenn sich alles richtig anfühlt, nur das Timing nicht stimmt, ist es verdammt schwer, diesen Schritt zu tun und ich bin leider so ein blöder Kämpfer mit dickköpfigem Herzen.

38. Wenn du dich selbstständig machen würdest, mit welcher Tätigkeit?

Schreiben natürlich 🙂 Gerne in Verbindung mit Reisen. Und dann hätte ich gerne noch eine NGO, die sich im Bereich Naturschutz engagiert.

39. Willst du immer gewinnen?

Lustigerweise nicht, mir ist es meist absolut unwichtig, aber ich bin auch nicht so der Spielemensch. Bei Diskussionen ist das schon etwas anderes, da gewinne ich gerne mit Argumenten. Oh, und früher gingen wir manchmal zum Pubquiz, wo wir jetzt nicht ultra ehrgeizig waren, aber uns doch schon sehr freuten, wenn wir mal unter die Top 5 kamen.

40. Gehst du in die Kirche?

Nein, ich bin ausgetreten und habe 2017 das erste Mal seit vielen, vielen Jahren wieder eine Kirche betreten, da meine Oma eine Jubiläumsfeier anlässlich ihrer Konfirmation hatte (Sachen gibt’s). Als „Tourist“ gehe ich auch selten in Kirchen, irgendwie ziehen mich diese nicht so an, wobei ich einem Freund dieses Jahr den Berliner Dom gezeigt habe und wir da eine schöne Zeit hatten.

Und da sind wir schon wieder durch – ich bin schon wieder auf die nächste Runde gespannt und würde mich wie gesagt freuen, wenn ihr vielleicht auch eine oder mehrere der Fragen beantwortet! Mehr über die eigenen Leser zu erfahren, ist nämlich auch verdammt spannend!

[Personal] 1000 Fragen an dich selbst! #1

Für mich sind und bleiben Blogs ein privater Spielplatz, wo man sich der „Welt da draußen“ mitteilen mag.Somit habe ich mich sehr gefreut, als ich über das 1000 Fragen-Projekt von Johanna gestolpert bin. Da 1000 Fragen ganz schön überfordernd klingen, hat sie sich 20 pro Woche herausgepickt und ich werde versuchen, diese auch zu beantworten. Wenn ich allerdings mal wieder irgendwo im Nirgendwo unterwegs bin, werde ich aber auch nicht auf Brechen und Biegen versuchen, doch noch mitzumachen, sondern lieber den Moment genießen. Aber gerade bin ich in prokrastinierender Stimmung und somit legen wir doch um 03.39h mal los:

1000 Fragen an dich selbst – #1

Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan? Das war im September, wo ich das erste Mal in Mexiko mit Meeresschildkröten getaucht bin. So etwas absolut einmaliges, ich war wirklich kurz vorm Weinen, so toll fand ich es. Insgesamt versuche ich aber oft, etwas zum ersten Mal zu machen und da ich ständig durch die Welt flitze, sehe ich zumindest sehr häufig neue Orte zum ersten Mal.

Mit wem verstehst du dich am besten? Schwierig, ich würde fast ganz unverschämt mit mir selbst sagen. Aber wenn es ein anderer Mensch sein muss, wäre es einer meiner längsten Freunde, der immer genau sagt, wovor ich vielleicht Angst habe, es auszusprechen.

Worauf verwendest du viel zu viel Zeit? Durch die Gegend laufen und das jeden Tag. Mir hilft das beim Nachdenken, beim Strukturieren von dem, was ich schreiben will und auch mich von doofen Sachen abzulenken. Ansonsten vielleicht noch auf Youtube, da kann man sich aber auch verlieren!

Über welche Witze kannst du richtig laut lachen? Über wenige, ich habe einen sehr komischen Humor, meist sehr dunkel und nunja..ich lache eher, wenn ich etwas lese wie über eine komische Filmszene.

Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst? Nein, absolut nicht, das letzte Jahr habe ich ständig an irgendwelchen Flughäfen geweint, Trennungen sind nicht meins. Vor Wut, Frustration etc. muss ich zum Glück nicht weinen, das wäre mir glaube ich unangenehmer.

Woraus besteht dein Frühstück? Kaaaaaaffee (am liebsten mit Hafermilch und Kokosblütenzucker) und dann schaue ich, ob irgendwas zu essen da ist oder vergesse das wieder.

Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben? Diversen Freunden an Silvester.

In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter? Definitiv äußerlich, aber wir haben beide auch ein kleines „Helfersyndrom“, wobei ich das absolut nicht negativ finde. Achja, Reiselust dürfte auch noch dazukommen 🙂

Was machst du morgens als erstes? Auf mein Smartphone schauen, da es als mein Wecker dient.

Kannst du gut vorlesen? Andere sagen ja, mir macht es auf jeden Fall Spaß, wobei ich das jetzt nicht sonderlich oft mache.

Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt? Absolut keine Ahnung.

Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen? Ich muss gestehen, es gibt nichts, was ich unbedingt kaufen will. Ein Stück Land, wenn ich meinen Lieblingsort gefunden habe, wäre toll, aber das könnte auch nie eintreffen.


Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne? Dinge nicht so nahe an mich ranzulassen.

Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen? Ich schaue gar kein Fernsehen, sondern wenn nur amerikanische Serien. Wenn es um all-time-Favoriten geht, müsste das Gilmore Girls sein, keine Serie habe ich häufiger gesehen. Im Moment liebe ich allerdings Shameless sehr.

Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen? Irgendwie machen mich Vergnügungsparks nicht an, ich glaube, mit 17 oder 18 war ich im Europapark.

Wie alt möchtest du gerne werden? 80 fände ich gut, 85 mit halbswegs funktionierender Gesundheit auch noch, aber dann reicht es mir auch. Ich glaube allerdings schon immer, dass ich früh sterben werde, somit hoffen wir mal, ich liege falsch.

An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück? An keinen, ich denke an jeden Trip mit viel Freude zurück, da man immer so viel Neues gesehen und erlebt hat. Wenn ich es vermisse, kann ich ja entweder wieder hin oder mir besagte Person schnappen und etwas erleben. Auch meinen Schönsten Urlaub könnte ich zum Beispiel gar nicht auswählen – wobei doch, das erste Mal alleine für ein halbes Jahr nach Indien, das dürfte er gewesen sein.


Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an? Lähmend.

Hättest du lieber einen anderen Namen? Mein Vorname ist ausgefallen, das mag ich schon immer. Er harmoniert wunderbar mit meinem Zweitnamen, aber wegen meinem Nachnamen wurden (und werden) viele Witze gemacht, die teilweise verletzend waren. Da ihn im Ausland kein Mensch aussprechen kann, passiert das mittlerweile aber seltener und ach, im Grunde sind mir Namen recht wurst. Immer, wenn ich neue Leute kennenlerne, sind die ganz irritiert, dass ich nicht zuerst nach ihrem Namen frage – aber da das ein fremdvergebenes Label ist, interessieren mich doch ganz andere Sachen.

Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt? Ich zweifle fast jeden Tag an dem Entschluss, dass ich eine Doktorarbeit schreibe..denn man fragt sich schon, wozu man das eigentlich ohne jegliche universitäre Unterstützung macht, wenn man doch schon weiß, dass man nicht in die Wissenschaft will. Hm, hm!

Vielleicht hat ja der ein oder andere Lust, auch auf seinem Blog oder hier in den Kommentaren mitzumachen? Aber auch einfach nur für sich selbst ist es interessant, zu reflektieren, wer man mittlerweile eigentlich ist (und wer man vielleicht sein will). 

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