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[Berlin] Tipps für vegane und vegetarische Reisende in Berlin

Berlin ist der touristische Hotspot in Deutschland. Jährlich strömen Millionen von Reisenden in die Hauptstadt. Besonders aufgrund der Geschichte Berlins als „Stadt der zwei Länder“ sind in der Vergangenheit viele unterschiedliche Bauwerke entstanden, die es zu besuchen gilt. Neben dem Checkpoint Charlie und der Eastside Gallery ist besonders das DDR-Museum zu nennen. Aber auch die Kultur in Berlin ist besonders. Viele Immigranten aus In- und Ausland haben dafür gesorgt, dass eine einzigartige kulturelle Mischung entstanden ist, die Berlin hipp macht.

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Für Veganer und Vegetarier ist Berlin besonders gut geeignet. Hier gibt es viele vegane und vegetarische Restaurants und Imbissstände. Vor einiger Zeit wurde Berlin sogar zu Welthauptstadt der Vegetarier ernannt. Besonders aufgrund des Zuzugs von jungen deutschen Familien, die sich immer bewusster ernähren und von Personen mit Migrationshintergrund, die aufgrund ihrer Kultur ganz, oder teilweise auf Fleisch verzichten, hat sich Berlin diesen Titel verdient.

So sollten Reisende meist kein Problem damit haben, ein passendes veganes oder vegetarisches Restaurant zu finden. Trotzdem ist zur Sicherheit zu empfehlen immer einen Snack dabei zu haben, falls der Hunger zu groß, oder die Warteschlange vor dem Museum zu lang ist.

In Berlin gibt es unterschiedliche Märkte, auf denen regionales Gemüse gekauft werden kann. Wer also nicht in einem der Restaurants speisen möchte, kann sich regionale Zutaten vor Ort besorgen und diese in der Unterkunft selber zubereiten. Ist keine Küche oder keine Zeit für das Kochen vorhanden, liefern inzwischen auch die vielen Lieferservices vegetarische Gerichte aus. In der Suchfunktion der Portale sind aufgrund der großen Nachfrage einzelne Filterkategorien für veganes und vegetarisches Essen eingeführt worden. Somit ist veganes sowie vegetarisches Essen inzwischen nur noch ein paar Klicks entfernt und somit sehr einfach zugänglich.

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Es sind inzwischen so viele vegetarische Restaurants in der Stadt, dass von fast jedem Standort in Berlin aus, eines der Restaurants fußläufig zu erreichen ist. So ist es sehr einfach, ein passendes Restaurant zu finden. Diese schwanken natürlich sehr in der Qualität und den Kosten für eine Mahlzeit. Die beliebtesten der vegetarischen Restaurants sind im Stadtteil Mitte verortet. Im Lucky Leek erhält der Gast vegetarische Speisen in höchster Qualität, während das Cookies und Cream dafür bekannt ist, besonders kreative Gerichte zu servieren. Ein kulinarisches und kulturelles Highlight in Berlin ist die Imbissbude Mustafas auf dem Mehringdamm. Hier stehen täglich Hunderte Menschen Schlange, um sich einen der bekannten vegetarischen Döner zu bestellen.

Berlin ist als Hauptstadt der Vegetarier natürlich für vegane und vegetarische Touristen sehr gut geeignet. Egal ob großer oder kleiner Hunger, ein vegetarisches Restaurant ist immer nahe.

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke aus Kanada!

Nachdem ich in Mexiko kulinarisch absolut verwöhnt wurde (all das frische Obst, die Säfte und natürlich meine neue Liebe, der gegrillte Kaktus), ist es in Kanada jetzt doch wieder etwas anders. Was nicht daran liegt, dass es keine vegetarischen/veganen Optionen gibt, ganz im Gegenteil, die gibt es zu Genüge, sie sind nur leider teuer. Und ich muss doch gerade etwas auf mein Geld achten und kann eben nicht ständig essen gehen. Somit ist das mehr eine Kanada für Arme-Variante, aber das macht nichts, habe ich vor zwei Jahren hier doch alles gefuttert, was nur ging 😉

Einmal musste es natürlich DAS Nationalgericht hier in Quebec geben, nämlich Poutine. Statt Braten, habe ich mir die vegane Soße geben lassen und ich sage euch, diese „kleine“ Portion macht mehr als nur satt. Für mehr als nur eine Mahlzeit und wenn man noch Ketchup, Salz und Pfeffer drüber tut, kann man das durchaus essen. Die nächsten zwei Jahre brauche ich es jetzt aber erstmal nicht mehr. Bagels habe ich natürlich auch einige gegessen, in Montreal herrscht der Konkurrenzkampf zwischen St. Viateur und Fairmount (siehe Bagel weiter unten) und ich muss sagen, mir schmecken die bei Fairmount besser, bei St. Viateur gibt es aber ab und zu welche mit Salz und Rosmarin und die sind ganz großes Kino. Hershey’s in der weißen Variante mit Schokokeks habe ich auch mal wieder gegessen, aber irgendwie haben die mir früher besser geschmeckt. Da es hier kalt und ich am Kränkeln war, habe ich mich dann doch mal an den Herd gestellt und einfach eine Gemüse-Reis-Suppe gekocht, welche so richtig gut getan hat. Aber es gibt auch nichts besseres als heiße Suppe, wenn man aus der Kälte kommt.

Hier also mein Heidelbeer-Bagel, welcher ganz süß war und ja, ich bin so ein „Bagel zwischendurch“-Esser. Richtig Heißhunger hatte ich auf Hummus mit Baguette und die Sorte mit Zwiebeln war verdammt lecker (die mit Rote Beete aber auch). Wraps mit Hummus, Salat und Tomate gab es auch einige die letzten Tage, das ist aber auch so schnell und einfach gemacht, besser geht ein Mittagessen gar nicht. Cranberry sowie Cherry Sprite hatte ich noch nie gesehen und auch wenn ich zuckerhaltige Limonaden eigentlich meide, ich musste sie probieren. Und weiß nun auch, dass ich das nicht noch einmal in diesem Leben tun muss, nee, das war leider absolut nicht nach meinem Geschmack!

Mein Farewell-Dinner bei Tim Hortons war ein Double Double (Kaffee mit zwei Milch und zwei Zucker) sowie ein Boston Creme Donut und ganz ehrlich, ich werde den Hype um diese Kette nie verstehen. Der Kaffee ist leider echt nicht gut und die Donuts/Muffins sind in Ordnung, aber eben nicht so außergewöhnlich, dass man sie unbedingt wieder haben muss – aber günstig ist die Kette schon, das stimmt! Da war die Schokomilch nebendran, die ich als absolut gesundes Frühstück hatte, doch um einiges besser. Dann gab es die letzten Tage noch ein paar Mal Spaghetti mit Tomatensoße, da ich kochfaul war und ich etwas Geld sparen wollte und zum Abschluss dann noch einmal meine geliebten Dill Pickle Chips von Lay’s. Ja, die sind das, was ich an kanadischer Küche am meisten vermisse, wobei ich so selten Chips esse, dass es verrückt ist, dass ich in einem Monat nun zwei dieser Packungen aufgefuttert habe.

Montreal hat viele vegane und vegetarische Restaurants zu bieten, da ich diesen Monat aber etwas auf’s Geld achten musste, gab es somit weniger Restaurantbesuche, sondern lieber schnell den Bagel auf die Hand. Was aber ok ist und wäre die Küche hier etwas besser ausgestattet, hätte ich auch mehr gekocht, aber so musste es diesen Monat etwas einfacher zugehen. Mal sehen, wie es jetzt in New York aussehen wird, ich habe ja die Vorahnung, es wird ähnlich wie hier 😉 Tipps für günstiges, vegetarisches/veganes Streetfood nehme ich sehr gerne an! 🙂

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke!

Oh, was ist es lecker in Mexiko! Aber fangen wir mit noch ein paar deutschen Tellern an, welche ich in meinen drei Wochen in der Heimat verputzt habe. Schon jetzt fehlt mir wieder das deutsche Brot, aber seit ich in Australien mit dem Backen begonnen habe, werde ich das auch jetzt hier einfach fortsetzen und statt jammern eben proaktiv werden. Ich sehe mich schon irgendwann eine Bäckerei im Ausland aufmachen, die dann von anderen deutschen Brotverrückten bevölkert wird 😉

Zum Frühstück durfte es oft Joghurt mit Haferflocken und Obst sein, was schnell geht, erfrischt und gleichzeitig gut satt macht. Meine Ofengemüse-Obsession ist ebenfalls seit neun Monaten ungebrochen und dass ich jetzt neben Süßkartoffeln noch Kürbis hatte, war einfach grandios. Da findet man, dass es langsam Herbst wird, gar nicht so tragisch. Die vegane Bruschetta von Lidl ist etwas lahm, so habe ich sie einfach mit frischen Pilzen und diversen getrockneten Kräutern veredelt. Das Himbeer Harmonie Eis von Cremissimo klang leider viel besser als es dann geschmeckt hat, statt Käsekuchenfantasie war das recht lahmes Vanille-Eis mit Himbeersoße. Nee, das brauche ich nicht unbedingt nochmal, aber das Strawberry Swirl von Ben & Jerry’s muss wieder her, das war zum Niederknien!

Mit nach Mexiko durften dann übrigens auch mal Lebkuchen und Dominosteine, gut, dass man die bei uns ja schon Anfang September kaufen kann. Zerschmolzen sind sie auch nicht und so gibt es jetzt weihnachtliche Leckereien bei 37 Grad. Meine mexikanische Familie hier kocht verdammt gut, auch wenn weiterhin jeder über dieses Vegetariersein irritiert ist. Ich kann jetzt auch Linsensuppe mit frittierten Kochbananen machen, dann gibt es immer leckeren Reis, Bohnen und diverses Gemüse und verhungern tu ich hier bestimmt nicht. Neueste Lieblingsentdeckung ist übrigens Kaktus, den man erstmal gut kochen muss und dann wirft man ihn auf den Grill. Bisschen schleimig in der Konsistenz, aber einfach mega lecker! Etwas, was ich definitiv vermissen werde, in Kanada werde ich wohl eher weniger Kaktus auf dem Markt finden. An Früchten tobe ich mich hier auch aus, die schmecken einfach so viel besser, hachja!

Nach neun Tagen Mexiko kann ich bisher sagen, dass es machmal etwas schwieriger ist, an den Straßenständen vegetarisch zu essen, aber irgendwie werde ich immer satt und an Quesadillas kann ich mich doch sehr leicht gewöhnen. Die schmecken ja jeden Tag etwas anders, da die Füllung nie gleich ist. Gerade sind wir in Mérida und es geht in die erste mexikanische Bäckerei für mich, ich bin ja mal gespannt!

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke!

Nachdem in Australien jeder Supermarkteinkauf mit einem unguten Gefühl des Kreditkartenzückens endete, da es dort so enorm teuer ist, kann ich es im Moment gar nicht fassen, wie billig Lebensmittel in Deutschland sind. Ich würde ja so weit gehen und sagen, zu billig, aber gerade genieße ich es doch etwas, einfach die Sachen in den Korb zu werfen und am Ende sogar noch mit Bargeld hinzukommen. Kulinarisch schwankte ich zwischen viel frischem Obst und Gemüse und dann den sehr ungesunden Sachen wie Milkaschokolade, die ich im Ausland aber eben nicht esse und somit jetzt ein wenig „vorfuttern“ musste. Dankenswerterweise bekam ich auch noch ein paar Sommertage ab und somit war Eis auch noch drinnen, bevor es jetzt wieder in die kälteren Tage geht!

Am meisten vermisst in Australien habe ich Tomaten, die dort im Winter so schwer zu bekommen sind. Selbst wenn man bereit ist, die umgerechnet 8-9€ pro Kilo zu zahlen, bekommt man nur wässrige, nichtsschmeckende Treibhaustomaten und das konnte ich dann einfach nicht bringen. Somit gab es jetzt Tomate in allen Varianten, hier einmal im gemischten Salat, auf Brot mit Kräuterquark oder mit gegrilltem Ofengemüse. Alle drei Gericht sind nach meinem Gusto, da sie simpel sind, schnell gehen und man auch kaum spülen muss. Das neue Strawberry Swirled von Ben & Jerry’s musste (auch wenn keine Tomaten drin sind) natürlich auch ausprobiert werden und was waren wir hin und weg! Erdbeereis mit einer Schicht weißer Schoki, dann noch weißen Schokostückchen, Keks und Marshmallows (die hätten wegbleiben dürfen) machen das absolut himmlisch und ich glaube, das habe ich nicht zum letzten Mal gegessen!

Bei einem Eis blieb es aber natürlich nicht, richtiges Gelato durfte es auch noch ein paar Mal sein und da ich gerne Frucht mag, gab es hier Mango- und Quark-Holundereis. Ein wenig „gesünder“ und nicht weniger erfrischend ist aber auch eine halbe Wassermelone, welche ich aus Faulheitsgründen einfach auslöffele, da kenne ich nichts. In Berlin hatte ich ein improvisiertes Frühstück aus Hohes C Plus Eisen Saft und übriggebliebenen Schokokeksen aus Singapur, was jetzt nicht grandios, aber eben auch mal ausreichend war. Natürlich musste ich wenig später bei meiner liebsten sudanesischen Falafel (Nil in Friedrichshain) vorbei und ach, das schmeckt dann immer wie nach Hause kommen und macht mich glücklich.

Natürlich muss es auch zum türkischen Bäcker gehen, wenn ich in Berlin bin und da habe ich mir gleich mal ein paar Sesamringe geschnappt. Die esse ich am liebsten ohne alles als Snack zwischendurch. Mit meiner Mama habe ich dann mal MoschMosch unsicher gemacht und mich an einem veganen Ramen vergnügt, welcher aber doch etwas spannender hätte gewürzt sein dürfen (ich glaube, ich bin jetzt einfach zu verwöhnt, was asiatische Suppen angeht). Wenn in Deutschland, schnappe ich mir bei Lidl auch immer eine vegane Pizza, die mag ich nämlich wirklich sehr gerne. Und natürlich musste es noch einmal Eis sein, hier die „kleine“ Portion mit Joghurt, Zimt und Rocher, eine ganz famose Mischung, wenn ihr mich fragt. Danach hatte ich aber eine etwas eingefrorene Zunge!

Und das war es dann schon wieder fast mit „deutschem“ Essen, dieses Mal nicht unbedingt gesund, aber ich wollte eben alles essen, was ich in den letzten Monaten nicht konnte und auch in den folgenden nicht können werde. Frisches Obst und Gemüse ist im kanadischen Winter nämlich leider auch wieder verdammt teuer und auf Eis hat man dann auch weniger Lust, wenn es draußen so richtig kalt ist. Somit futtere ich jetzt noch ein wenig auf Vorrat vor mich her und dann geht es wieder zu Bageln, veganer Poutine und Tim Horton’s Kaffee.

[Yummi] Aktuelle Foodie Cashback-Aktionen im August!

Bei meinem ersten Supermarktstreifzug zurück in Deutschland entdeckte ich gleich drei Cashback-Aktionen, welche ich euch kurz vorstellen mag. Cashback bedeutet, dass ihr die Produkte kauft, ausprobiert und den Kassenbon dann entweder einsendet oder online hochladet und das Geld zurückbekommt. Das funktioniert in der Regel auch problemlos, man muss zwar manchmal bis zu sechs Wochen auf sein Geld warten, aber bisher kam es immer zurück zu mir. Klar, das sind jetzt keine „so spart ihr richtig viel Geld“-Tipps, aber man kann eben mal neue Sachen ausprobieren, ohne sich danach zu ärgern, wenn man sie so gar nicht leiden kann.

Kräuter-Karamell von Ricola (um 1,65€) Da ich erkältet bin und auf der Suche nach Hustenbonbons war, stolperte ich über diese neue zuckerfreie Sorte und habe sie mir gleich geschnappt. Dass sie mit Stevia sind, finde ich gut und mir schmecken sie bzw helfen sie meinem Hals aktuell sehr gut. Würde ich also wieder mal kaufen, wenn ich „Markenbonbons“ mag. Genaue Infos zur Gratisaktion (man kann den Kassenbon hochladen) findet ihr hier,

Pasta & Sauce Set Penne Arrabbiata von Barilla (2,29€) Ok, auch wenn ich in Australien mittlerweile gelernt habe, dass es auch gute Pastagerichte gibt, ein richtiger Nudelfan werde ich einfach nie. Somit würde ich mir dieses Fertigset (es gibt vier Sorten) auch nie kaufen, aber wer weiß, vielleicht werde ich ja doch richtig überrascht. Ich habe die scharfe Variante gewählt, dazu dann noch frischer Basilikum und dann bekommt man drei Portionen, die ich wohl eher auf zweimal essen werde, so wie ich mich und die Mengenangaben kenne. Genaue Infos zum Ablauf (man kann den Kassenbon hochladen) bekommt ihr hier.

De Beukelaer Kekse (um 1€) Bei Keksen, die man auch noch umsonst ausprobieren kann, sage ich natürlich nicht nein, aber leicht zu finden waren sie nicht. Ich wurde schließlich bei Netto fündig, aber auch nur in der KEX-Variante, sodass ich sie mir geschnappt habe. Sie schmecken ok, aber die Konsistenz ist mir etwas zu bröselig und so müsste ich sie nicht unbedingt wieder haben, wobei ich die Idee, die Schoko im Keks zu verteilen mehr mag wie eine Extraschicht Schoko über den Keks. Aber hier könnt ihr – wenn ihr sie denn findet – auch eine andere Sorte ausprobieren, näheres dann (man muss den Kassenzettel mit einem Formular einschicken) beim Hersteller.

Ihr seht, ich habe letzten Samstag sowohl etwas Notwendiges, etwas Süßes als auch eine „richtige“ Mahlzeit gefunden und ja, ich mag solche Aktionen sehr und freue mich, wenn ich an ihnen teilnehmen kann. Oftmals sind es eben doch Sachen, die man als Vegetarier nicht mag oder Putzkram, der mich jetzt auch nicht unbedingt vor Freude aufhüpfen lässt, aber bei Keksen, Nudeln und Bonbons schlage ich dann doch auch zu!

Macht ihr auch bei solchen Cashback-Aktionen mit oder lohnt sich für euch der Zeitaufwand nicht? Habt ihr zufällig noch weitere entdeckt, die ihr in den Kommentaren mit den anderen Lesern teilen würdet? 🙂

[Yummi] Australisch-singapurische Teller-Einblicke!

Bevor mich der Jetlag vollkommen umhauen wird, dachte ich mir, zeige ich euch mal ganz kurz, was ich so in Australien angerichtet habe und wie ich mich dann durch Singapur gefuttert habe. Wobei ich mal wieder viel zu wenige Bilder habe, aber wenn man mit „normalen“ Menschen unterwegs ist, bin ich weniger fotografierfreudig, wenn mein Essen kommt und genieße den Moment lieber ungestört. Aber lasst euch schon einmal gesagt sein, Singapur ist ein reines Paradies, wenn es um (vegetarisches) Essen geht und ich habe mich hemmungslos durch Little India geschlemmt. Wobei ich pro Tag auch über 20km gelaufen bin und da hat man dann zum Glück auch etwas mehr Appetit..als ich indische, perfekt reife Mangos fand, war auch alles vorbei und ja, ich habe fünf Stück gefuttert! Wer weiß, wann ich die in solch einer Perfektion wiederbekomme..hach, mir läuft jetzt schon das Wasser im Munde zusammen, wenn ich nur daran denke. Also erstmal zurück zu meinen Koch“künsten“ 😉

Als wir aus dem Appartement in Canberra ausziehen mussten, war irgendwie nie Zeit, richtig zu kochen und so gab es oft einfach nur Kartoffeln. Statt wie gewohnt aus dem Ofen habe ich sie dieses Mal gekonnt in der Pfanne angebrannt, dank der Panade aus Maismehl waren sie aber trotzdem noch lecker. Im Hostel in Sydney dann musste es schnell gehen und krank war ich auch noch, also machte ich 500g Spaghetti mit Pesto und hatte die nicht nur zum Abendessen, sondern auch am Tag drauf zum Frühstück, Mittag- und Nachmittagssnack, manchmal bin ich schon enorm classy. Ich flog aber mit einer Lowcost-Airline (Scoot) nach Singapur und das Essen an Board war mistig und überteuert, somit erfreute ich mich an meiner Pasta. In Singapur angekommen gab es als typisches Frühstück einen kalten Kaffee mit viel Milch und Zucker (und ich dachte „kopi“ wäre einfach nur schwarzer Kaffee..) und dazu ein Brötchen mit Kayabutter. Letzteres ist typisch hier, ich fand es irgendwie recht fad und doch etwas zu reichhaltig, müsste es jetzt also nicht unbedingt wieder haben. Dann kam ich an diesen Merengue-Bergen vorbei und habe mir gleich mal einen für meinen Host als Dankeschön geschnappt. Die sehen doch richtig gespenstig aus, oder?

Man sagte zu mir in den letzten Tagen ständig, dass ich „verrückt indisch“ wäre, meine indischen Couchsurfinghosts konnten echt nicht fassen, was ich esse, trinke und wie ich eben so bin 😉 Dass ich meinen heißen Tee im Plastikbeutel zum Mitnehmen getrunken habe, hat den einen echt fertig gemacht, aber ich wollte unbedingt einen guten Chai und wir hatten es eilig. Per se lehne ich den enormen Plastikkonsum ja ab und versuche, wo es nur geht zu verzichten, aber da war ich schwach – und saß danach mit Herzrasen in der Bahn, da man keine Getränke mitnehmen darf und ich die 500 Dollar Strafe nicht zahlen, aber eben auch nicht auf meinen Tee verzichten wollte. Heiß- und Kaltgetränke aller Art sind in Singapur großartig und wenn ihr nicht zu den bekannten Ketten geht, sehr günstig und man kann sich hier bestimmt einige Wochen durchs Sortiment trinken, bis man alles durch hat. Da ich meist in Little India aß, gab es dieses Mal primär südindische Küche, Masala Dosa sowie diese gemischte Platte und auch hier wurde ich verwirrt angeschaut, als ich das angebotene Besteck ablehnte und mir stattdessen die Hände wusch..aber indisches Essen muss man einfach mit der Hand konsumieren, das macht es noch besser! Sonderlich scharf war es leider nicht, da hatte ich dann doch mehr erwartet. Da ich (noch immer) keine Ahnung habe, was Pandan für eine Frucht ist, schnappte ich mir dieses Pandan-Kartoffel-Brot, was im Grunde einfach süße Milchbrötchen waren und jetzt weder sonderlich gut noch schlecht waren. Pandan-Eis konnte ich leider nur bei McDonalds finden und da weigerte ich mich dann doch, also gab es am Straßenstand Rote-Bohnen-Eis klassisch im Toastbrot. Hatte ich noch nie gesehen, ist aber die traditionelle Eisessweise und ach wenn ich auf das Brot hätte verzichten können, konsistenztechnisch eine interessante Erfahrung. Obwohl wir das Eis so gegen 22 Uhr kauften, musste man trotzdem noch verdammt schnell sein, Singapur ist (man mag es kaum glauben) nämlich verdammt heiß!

Der Blogpost zeigt ganz gut, dass ich noch an meinen Kochfähigkeiten arbeiten darf und ich freue mich, wenn ich denn endlich mal wieder eine richtige Küche habe, wo das auch geht. Ansonsten bin ich natürlich ganz gut im Auswärts-Essen und habe das die letzten Monate in Australien doch sehr vermisst. Da ist es aber einfach so teuer, dass man sich das nicht mehrmals die Woche leisten mag, somit Berlin, du und ich, wir werden jetzt gemeinsame Sache mache und all meine Lieblingsläden abklappern und natürlich mit einem richtigen Brot starten.

Seid ihr schon einmal in Australien oder Singapur gewesen und habt vielleicht interessante Erfahrungen als Vegetarier gemacht? In ersterem war das oft gar nicht so leicht, wenn ich regionale Küche wollte, somit sind wir fast immer auf vietnamesisch oder thai umgeschwenkt. In Singapur hingegen war die Auswahl dann viel zu groß und ich mit meinen „nur“ drei Tagen doch etwas überfordert – als ich nach einem vegetarischen Laksa fragte, wurde ich nur ausgelacht und als ich ihnen dann erzählte, dass ich das in Deutschland schon gegessen habe, die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. Hachja!

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke aus Down-Under!

Bevor es auf zu unserem Roadtrip durch Australien geht, zeige ich euch noch kurz, was wir hier die letzten Wochen so gezaubert haben. Der größte Kochfan bin ich noch immer nicht (und werde es wohl auch nicht werden), aber da Essengehen hier so teuer ist, blieb uns keine andere Möglichkeit. Man kann durchaus sagen, dass ich die Berliner Preise doch etwas vermisse!

Meine beiden typischen Frühstücke hier sind entweder Pancakes mit Ahornsirup, Bananen und Erdbeeren oder Joghurt mit Granola und Banane sowie Birnen und auch einem Klecks Ahornsirup, wenn er schon mal da ist. Beides ist schnell gemacht, hält halbwegs lange satt und man bekommt gleich schon ein paar Vitamine, um gut in den Tag zu starten. Dann essen wir (indischem Mitbewohner sei dank) sehr oft Linsen mit Reis (das rote Stück ist Paprika), was ich aber auch einfach täglich futtern könnte. Ebenfalls sehr häufig gibt es Ofengemüse (was wir gerade so da haben), welches dann gut gewürzt wird und für meine beiden Freunde noch mit einem Steak bereichert wird. Besonders in Süßkartoffeln kann ich mich ja reinlegen und diese sind zum Glück ziemlich günstig hier!

Statt immer nur zu meckern, dass das Brot in Australien so schlecht und trotzdem unverschämt teuer ist, dachte ich mir, ich werde mal proaktiv und backe einfach selbst. Hier seht ihr die ersten beiden Versuche und auch wenn meine Freund hier begeistert sind, an deutsches Brot kommt das noch lange nicht ran. Da wir aber noch einiges an Mehl haben und das wirklich nicht schwer ist, werde ich noch etwas weiter herumexperimentieren. Mein Körper wollte Protein, also gab es eine riesige Portion Kichererbsensalat und oh, was ich Tomaten vermisse! Der aktuelle Kilopreis hier im günstigen Supermarkt liegt bei 9€! Ich glaube, die ersten Tage werde ich in Deutschland nichts anderes essen. Nicht sonderlich figurfreundlich, aber nachts gibt es bei uns zum Serienschauen meist Eis, Popcorn und Kuchen. Jupps, und nicht oder 😉 Dieses Schokoeis ist zum Reinlegen, mit flüssiger belgischer Schokolade..oh, ich werde es vermissen! Wobei wir meist veganes Eis nehmen, da gibt es hier nämlich auch enorm leckere Schoko-Mandel-Sorten!

Hehe ok, ich finde Cadbury-Schokolade weiterhin nicht lecker, sie schmeckt mir irgendwie abgelaufen. Aber wenn ein Wombat drauf ist, kann ich natürlich doch nicht widerstehen und muss sie mir schnappen- Marketing, du wirkst! Bei den meisten Talks an der ANU hier in Canberra gibt es leichte Snacks und ganz ehrlich, auch wenn Toast nicht meines ist, die vegetarische Variante und noch ein bisschen Obst ist super. So einen leichten Lunch hatte ich meist mehrmals die Woche. Zuhause sind wir weiterhin total verrückt nach Ofengemüse, entweder einfach so oder aber in Tacos mit Tahini, Ketchup (japps, das ist meine Sünde), bisschen Salat und gerne auch noch Basilikum und Zitronensaft, was hervorragend passt, meinen mexikanischen Freund aber immer etwas an meiner Sinneswahrnehmung zweifeln lässt. Ebenfalls ein super Mittagessen, was schnell geht und auch vorbereitet werden kann.

Da wir jetzt keine Wohnung mehr haben, sondern mit dem Auto/Camper unterwegs sind, bin ich schon gespannt, was wir da so kochen können. Ein letztes Mal Pancakes zum Frühstück gibt es aber doch, daran habe ich mich viel zu schnell gewöhnt 😉

[Yummi] Ich backe dann mal ein Brot!

Nachdem ich hier in Australien ständig am Meckern war, dass das Brot eben kein Brot sei, sondern so eine gummiartig-nichtsschmeckende Masse, war es dann doch irgendwann genug und ich dachte mir, so schwer kann das doch auch nicht sein. Bei Chefkoch habe ich mich dann in ein paar Brotrezepte eingelesen und dann einfach mal an unsere, nicht gerade optimalen Bedingungen angepasst. Wir haben nämlich meine nicht sehr ausgeprägte Armmuskulatur anstatt einer Maschine und einen altersschwachen, ungleichmäßig heizenden Backofen anstatt eines gute Brotbackautomaten. Aber wo ein Wille, da auch ein Weg, der mittlerweile schon fünf Brote erzeugt hat (und Nummer 6 ist gerade in Vorbereitung).

In Australien gibt es übrigens keine Hefewürfel zu kaufen, sondern nur die trockene Hefe, womit ich mich erstmal anfreunden musste. Dann stand ich vor der Frage „normales“ Mehl oder „self-raising“ Mehl und wenn letzteres, ob ich dann trotzdem noch Hefe brauche. Die Antwort ist definitiv „ja“, sonst geht der Teig nämlich nicht sehr auf und das Brot wird eher enttäuschend. Wir experimentieren immer noch mit den genauen Mengenangaben, aktuell finde ich aber folgende Variante am besten:

1kg Mehl (75% Vollkorn, 25% Weißmehl)

500ml Wasser (oder einen Ticken weniger, mischt hier nach und nach hinzu)

4 TL Hefepulver

1 EL Zucker (wobei wir den auch mal weglassen)

2 TL Salz

4 EL Olivenöl

Diverse Körner (entweder in den Teig oder obendrauf)

Diese Mischung gut kneten, ich kann das zehn Minuten, bis ich gut ins Schwitzen komme und dann den Klumpen in eine leicht mit Öl eingeschmierte Schüssel geben. Handtuch drauf und stehen lassen. Wenn ihr es ganz eilig habt, könnt ihr den Teig schon nach so 2 Stunden nochmals kneten und in den Ofen geben. Wir sind aber dazu übergegangen, ihn abends zu machen und dann am nächsten Morgen in den Ofen zu schieben, um warmes Brot frühstücken zu können.

Im Backofen braucht der Teig dann auf 220 Grad Umluft circa 40 Minuten, was ich sehr flott finde. Den Brotfladen könnt ihr formen, wie ihr mögt, ich habe bei der ersten Variante vergessen, ihn oben mit einem Messer einzuschneiden, das solltet ihr aber unbedingt tun. Wir reiben den Brotleib auch noch ein wenig mit Wasser ein, bevor er in den Ofen kommt. Und ganz wichtig, damit es schön knusprig wird: stellt eine Tasse mit Wasser mit in den Backofen, das macht einen enormen Unterschied. Hätte ich Ahnung vom Backen, könnte ich jetzt auch noch erklären, wieso 😉 Das Schöne an diesem einfachen Rezept ist, dass man es unendlich variieren kann, mit Sonnenblumenkernen war es z.b. grandios!

Zwar kommt mein Brot noch immer nicht an meine liebsten Sorten vom heimischen Bäcker heran, aber es schmeckt definitiv besser als aus dem Supermarkt oder der Feinkostabteilung hier (welche nur teuer, aber eben nicht gut ist). Davon abgesehen weiß man auch, was drinnen ist. Meine Idee ein Dinkelbrot zu backen, scheiterte in Canberra zum Beispiel daran, dass 500g Dinkelmehl hier 7€ kosten und also nee, das ist verrückt. Meine beiden Mitbewohner, die noch nie deutsches Brot hat, sind auf jeden Fall begeistert und wollen täglich, dass wir ein weiteres Brot vorbereiten.

Backt ihr euer Brot auch selbst? Habt ihr vielleicht ein ähnlich einfaches Rezept, welches ich unbedingt einmal ausprobieren sollte?

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke

Im Moment kochen wir eigentlich nur zuhause, da Canberra (ok, Australien) allgemein einfach sehr teuer ist und ein einfaches Abendessen da schon ganz schön teuer kommt. Was mich per se nicht stört, meine Freunde hier können nämlich beide gut kochen und sind meinem Vegetariertum auch nicht abgeneigt..oftmals scheitert es nur daran, dass ich vergesse, ein Bild zu machen. Somit hat dieser Yummi-Post einige Zeit gebraucht, um ein paar Bilder zu bekommen.

Diesen leckeren Grünen Tee mit Bambus trank ich aber noch in China auf meinem Zwischenstop, genauer gesagt im People’s Park in Chengdu. Solltet ihr zufällig in die Stadt kommen, geht dorthin und trinkt Tee, es ist ein Erlebnis für alle Sinne (inklusive eurer Ohren, die werden hier nämlich nebenbei noch professionell gesäubert). Dieses 3 Sorten Kit Kat Chunky mit Gooey Caramel, Cookies & Cream sowie Chocolate Fudge klang nach einer grandiosen Erfindung und so musste ich es natürlich hier mitnehmen. Aber ganz ehrlich, es hat total lahm geschmeckt und nee, da müssen spannendere Sorten her. Mein Standardfrühstück („typisch deutsch“ nach Meinung meiner Mitbewohner) ist Joghurt, Müsli und dann meist Apfel & Birne. Ich liebe die Konsistenz von knusprigem Müsli und Joghurt und das hält einfach ewig satt. Pizza haben wir an drei aufeinanderfolgenden Tagen gemacht und ich habe es nicht geschafft, ein Bild von unserer leckeren, dünn-knusprigen Variante zu machen. Somit muss dieses Bild einer Domino’s Pizza repräsentativ herhalten, die ich bei einem Event an der Uni gefuttert habe. Bei weitem nicht so gut wie unsere, aber immerhin erkennt man, dass es vegetarische Pizza gab.

Hehe, beim Durchscrollen sind mir doch noch zwei Reisebilder in die Hände gefallen – Salatgurke ist etwas, was ich vor längeren Flügen immer gerne snacke, um meinen Wasserhaushalt noch mehr aufzustocken und gleichzeitig nichts allzu schweres im Magen zu haben. Bei meinem Zwischenstop in China gab es dann diese Iced Green Bubble Tea mit Red Beans, was eine ganz spannende Erfahrung war. Rote Bohnen hatte ich zwar schon in diversen Nachtischen (und mag es sehr), im Tee war jetzt aber doch neu und doch, das würde ich definitiv wieder trinken. Eines meiner Standardfrühstücke hier in Australien ist Brot mit Erdnussbutter & Marmelade sowie Obst, was meinen Süßhunger gleich stillt und gut satt macht. So ein richtiges Vollkornbrot vermisse ich aber doch. Wir kochen hier gerne indisch-mexikanisch und so gab es Linsen mit Reis, Tortillas und einer Menge frischem Koriander. Hätte mir vor wenigen Jahren mal jemand gesagt, dass ich Koriander mag, ich hätte Tränen gelacht, doch seit ich auf der Farm in Kanada gearbeitet und ihn geerntet habe, kann ich gar nicht mehr ohne. Verrückt, wie sich Geschmack manchmal doch um 180 Grad wendet!

Hülsenfrüchte allgemein gibt es bei uns sehr oft, gerade haben wir statt ein Linsen- eben ein Grüne Erbsengericht mit Reis und Tortillas gefuttert, was ähnlich schmeckt, aber doch genug Abwechslung bietet. Ich hoffe aber doch, dass ich in nächster Zeit mal mehr daran denke, Bilder zu machen, damit meine Yummi-Reihe etwas mehr zu bieten hat. Ein Zitronenkuchen-Rezept kommt übrigens auch bald noch, nicht, dass ich hier eine Backleidenschaft entwickle, aber ofenwarmer Kuchen ist schon etwas verdammt gutes!

Ist noch wer verrückt nach indischer Küche? Was kocht ihr besonders gerne? Für mich soll es ja weiterhin schnell und simpel sein, wenn man zu dritt ist, werden aber selbst aufwendigere Gerichte zum Kinderspiel, was wir gerade mal gut ausnutzen 🙂

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke!

Die Bilder häufen sich schon wieder auf dem iPhone, ich esse einfach zu viel und zu gerne 😉 Zeit, dass ich euch mal wieder auf meinen Teller blicken lasse, was ich da so draufpacke..so oft es geht weiterhin vegan, aber auch vegetarisch bringt mich nicht um..besonders zu Ostern kann ich da nicht anders. Da ich in Berlin war, gibt es auch noch ein paar meiner liebsten Restaurants dort dazu, vielleicht für den ein oder anderen ja auch interessant!

Ok, dieses süße Brötchen von Aldi war jetzt nicht unbedingt der Knaller, aber es war neu und in Knotenform, ich konnte es nicht nicht probieren. Um Welten besser war mein liebstes vietnamesisches Tofucurry bei Lemongrass Scent im Prenzlauer Berg, die leider keine Seite haben, aber bei Tripadvisor könnt ihr mehr lesen. Die Tees dort sind auch superlecker und ach, alle sind so nett, wir gehen da schon seit Jahren ständig hin. Bei Starbucks kriegt man ja ein Freigetränk für seinen Geburtstag (wenn man die kostenlose Card hat) und so gab es diesen riesigen Mocha Frappucchino und das war definitiv ein gutes Frühstück 😉 Mein vegetarisches Bibimbap bei Maru war ebenfalls sehr lecker, ich musste zwar das Ei schnell runternehmen, aber dann war es super! Inwieweit es koreanisch ist, kann ich nicht beantworten, da ich noch nie in Korea war, aber es ist definitiv mal was anderes und von den Gewürzen her auch nicht vergleichbar mit anderen asiatischen Küchen.

Bei Patta in Friedrichshain dreht sich alles um die Kartoffel, die man auf meinem mit Gemüse beladenem Teller gar nicht mehr erkennt. Couscous und eine leckere Senfsoße hatte ich da auch noch dabei und die Kombi war einfach nur klasse und enorm sättigend. Den Moringa-Mate-Ingwer-Tee von Meßmer hatte ich spontan bei DM mitgenommen und mich dann schockverliebt. Wie lecker und wachmachend ist der bitte und dank Ingwer kriegt man noch einen Extrafrischekick! Die Beutel waren so schnell leer, ich brauche Nachschub. Die Mio Mio Mate Banane hingegen war mir viel zu süß und überhaupt nicht matig genug, da bleibe ich lieber bei der Standardvariante. Meine Mama buk Schokokuchen und da konnte ich natürlich nicht nein sagen. Das war quasi die Vorbereitung auf die Kuchenorgie, die dann über Ostern folgte, wodurch ich dankenswerterweise jetzt erstmal keinen Kuchenhunger mehr habe.

Achja, Ostern, die besten Schokohasen in meinen Augen sind die von Kinder und da werde ich auch nie zu alt für. Da das jeder weiß, hatte ich vier Stück, wovon jetzt leider nur noch einer übrig ist und den werde ich mir auch noch etwas aufsparen. Als Kontrast, damit mein Körper auch noch irgendwas gesundes kriegt, futtere ich aber ständig Erdbeeren zwischendurch, die schmecken mittlerweile nämlich schon etwas. Ofengemüse mit Kräuterquark und Brot geht aber natürlich auch immer und das gab es irgendwie drei Tage hintereinander, ohne dass ich es nicht mehr sehen konnte. Unten rechts seht ihr den besten Kuchen überhaupt, nämlich Rhabarber mit Baiser, welcher natürlich von dem süß-sauren Geschmack wie auch seiner fluffig-matschig-teigigen Konsistenz einfach genau meiner ist. Das Rezept habe ich von der Mutter eines Exfreundes und auch wenn die Beziehung nicht das Wahre war, dieser Kuchen ist und bleibt es!

Wir waren für ein paar Tage in der Tschechischen Republik unterwegs und vegan war dort eigentlich unmöglich und bei vegetarisch wurde mitleidig geguckt 😉 Aber Pommes und Salat ging dann doch und ein Sternchen für die Präsentation (Salat im Eisbecher) muss ich auch geben. Den türkischen Kaffee fand ich klasse, wunderbar aromatisch und stark. Der Germknödel mit Zwetschgenmus, Vanillesoße und Mohn fand ich ebenfalls sehr lecker, aber auch enorm mächtig, da hätte mir die Hälfte auch gereicht. Selbstgekocht habe ich mir dann was leichteres, nämlich Wokgemüse in Sojasoße mit dem leckeren Basmatireis von Rii Jii.

Mir kann es gar nicht bunt genug auf meinem Teller sein und ich freue mich, dass ich das doch meist hingekriegt habe. Da war jetzt viel auswärts essen dabei, Berlin ist aber auch einfach zu günstig, um es nicht zu tun, wenn man nur ein paar Tage da ist. Jetzt wird aber wieder mehr gekocht, es gibt nämlich einige Rezepte, die ich ausprobieren und (wenn sie mir zusagen) euch hier vorstellen mag.

Habt ihr einen vegan/vegetarischen Berlintipp? Seid ihr auch schon in der Tschechischen Republik gewesen? Wie hat euch die Küche dort so gemundet? Fleischlastig ist sie ja schon sehr, meine Mama fand aber alles lecker 🙂