[Beauty] Zum Weltdufttag eine Ode an meinen Signature-Duft

Es scheint, als gibt es für mittlerweile alles einen Tag im Jahr 😉 Vom International Donut Day letzt profitierte ich sogar, gab es da bei Dunkin Donuts doch einfach einen Fettkringel geschenkt. Da ich so sinnfreie Feiertage aber mag (die sollte man alle doch auch mal in den Kalender schreiben), feiere ich den heutigen Weltdufttag mit euch, indem ich euch meinen Signature-Duft vorstelle. Wenn jemand die Feierlichkeiten teilen mag, hinterlasst mir doch in den Kommentaren den Link zu eurem Beitrag (oder einfach euren Signature-Duft).

DEN EINEN zu finden, der die eigene Persönlichkeit zu 100% unterstreicht, ist nicht gerade leicht. Was aber auch daran liegen mag, dass die Auswahl mittlerweile einfach unsagbar groß ist und man in der Parfumerie spätestens nach dem 8. Duft noch so viel Kaffeebohnen an die Nase halten kann, da riecht man nichts mehr. Aber auf eben die feinen Unterschiede kommt es an. Ich fand meinen Duft übrigens ganz klassisch dadurch, dass mich der Flakon einfach magisch anzog 😉 Damit ihr dieses Erlebnis ein wenig teilen könnt, zeige ich euch nun mal, wovon ich eigentlich rede: POUR ELLE von ANNAYAKE.

Pour Elle Annayake

Pour Elle Annayake

100ml EdP – 85€

Annayake ist eine japanische Marke, die in Deutschland bei Douglas zu bekommen ist und neben Düften noch Kosmetik und Pflegeprodukte vertreibt. Das Preisniveau hier ist hoch, sehr hoch und somit habe ich leider noch nicht viel aus dem Sortiment testen können. Einige von euch kennen die Marke bestimmt durch die Beauty-Boxen von Douglas, da war ab und zu etwas drinnen. Annayake lässt sich durch die japanische Natur und Kultur inspirieren und das lässt sich schon am schlichten, eleganten Design der Sachen erkennen.

Pour Elle Annayake„Pour Elle“ ist ein sehr blumiger, frischer (zitrischer) Duft, welcher eine sehr beeindruckende Haltbarkeit hat. Morgens aufgesprüht, kann man ihn den ganzen Tag und auch abends noch gut wahrnehmen. Er verändert sich natürlich im Laufe des Tages, aber mir gefällt er trotzdem durchgehend. Da man nicht ständig nachlegen muss, hält so eine 100ml-Flasche auch entsprechend lange und ist für mich (neben seiner Einzigartigkeit natürlich) seinen Preis schon hier wert. Es gibt noch eine leichtere EdT-Variante, „Pour Elle light“, welche ich auch schon ewig ausprobieren wollte, da ich gerne wüsste, wie haltbar diese so ist. Wenn jemand zufällig diese ausprobiert hat, gebt mir doch ein wenig Feedback!

Der Duft hatte mich damals mit dem ersten Schnupperer, da ich so eine Duftkomposition („sophisticated im understatement“ schoss mir durch den Kopf, das weiß ich noch *g*) einfach noch nicht gerochen hatte. Niemand in meinem Umfeld trug Düfte von Annayake und ich war einfach hin und weg. Wirklich das gesamte Sortiment (auch die Männerdüfte!) sprach mich an, doch „Pour Elle“ roch einfach so, wie ich mich definieren würde. Blumig, frisch, nicht zu aufdringlich, elegant aber nicht überfordernd und auch noch etwas verspielt. Ihr seht, ich breche mir wie bei jeder Duftbeschreibung einen ab und verweise wieder auf die enthaltenen Duftnoten.

In der Kopfnote tummeln sich Zypresse, Bergamotte, Kardamon, Feige und Elemiharz; in der Herznote sind Freesie, blaue Seerose, Rose, Mate, Maiglöckchen und Salbei anzutreffen und in der Basisnote kommen weißer Moschus, Sandelholz, Hinokiholz und Guajakholz zum Tragen. Bei den Inhalten sieht man, dass man sich nicht nur von der japanischen Natur inspirieren lässt, sondern diese auch gerne gleich mal verarbeitet. Es sind einfach sehr ausgefallene Duftnoten dabei, die man in den Standardparfums nicht finden wird und somit sticht man mit diesem Duft aus der Masse hervor, aber bleibt niemandem negativ in Erinnerung 😉

Annayake selbst beschreibt den Duft als rein, klar und mit der Kraft der inneren Vollkommenheit gepaart. Für mich riecht er einfach „nach mir“ und auch in meinem Umfeld wird der Duft mit mir assoziiert. Es ist schon immer lustig, wenn ich andere Düfte trage (was ich durchaus häufiger mache) und mir dann jemand sagt, „also, das riecht ja ganz lecker, aber das bist nicht du“. Womit sie durchaus Recht haben, aber nur einen Duft mein Leben lang, könnte ich nicht tragen, da würde ich vor Langeweile eingehen. So perfekt „Pour Elle“ auch ist und ich mich immer „wie ich“ und gut fühle, wenn ich ihn trage, im Moment nehme ich ihn meist nur, wenn ich nicht gut drauf bin oder etwas wichtiges ansteht. Denn ich bin dabei, meine Duftsammlung etwas zu minimieren und Düfte, die ich nur so lala fand, leer zu kriegen; Ende 2014 geht es für ein Jahr nach Kanada und bis dahin muss noch einiges aufgebraucht/aussortiert/verkauft werden; aber nicht „Pour Elle“, der darf mich auf diesem neuen, spannenden Lebensabschnitt nämlich definitiv begleiten. Müsste ich nämlich wählen und dürfte nur noch einen Duft für den Rest meines Lebens tragen, habt ihr den Kandidaten gerade kennengelernt.

Langer Rede, kurzer Sinn: wenn ihr bei Douglas vorbeigeht, schnuppert doch mal an ein paar Annayake-Sachen, auch für Männer haben die leckere Sorten, die ich ganz uneigensinnig schon an Freunde verschenkte 😉 Und passend zum heutigen Weltdufttag, verratet mir doch, welcher euer Signature-Duft ist oder habt ihr gar mehrere oder gar keinen? 🙂

[Beauty] Review: Lavera Handcreme Mandel & Sheabutter

Im März stellte ich euch diese Handcreme von Lavera bereits hier vor, da sie mittlerweile aber Stammgast in meiner Handtasche ist und täglich verwendet wird, ist sie mir noch einen zweiten Blogpost wert. Mit Lavera hatte ich nämlich leider bisher so meine Probleme: eine enorm sympathische Naturkosmetikmarke, die aber immer Produkte hatte, die mir nicht so zusagten. Ich testete mich aber fleißig durchs Sortiment und wurde fündig. Handcreme von Lavera und ich passen super zusammen, das macht mich glücklich!

Lavera Handcreme

75ml kosten um die 2,70€

Die Handcreme kommt mit Bio-Mandel und Bio-Sheabutter daher und erinnerte mich sofort an meine liebste Karite-Creme von L’Occitane. Jupps, da hatten wir gleich mal hohe Erwartungen, die es zu erfüllen gab. Inhaltlich sieht es sonst folgendermaßen aus: wässrig-alkoholischer Calendulablütenauszug (Bio-Alkohol)*, Sojaöl*, Triglyceride (pflanzliche Ölmischung), Sheabutter*, pflanzliches Glycerin, Kokosöl, Stearinsäure, Bambusfaser, Jojobaöl*, Xanthan, Mandelöl*, Vitamin E, Sonnenblumenöl, Kamillenextrakt*, Lecithin, Vitamin C, Pflanzensterole, Mischung natürlich ätherischer Öle. Alle Inhaltsstoffe sind aus eigenem Anbau, werden strengstens kontrolliert und das Produkt in seiner Gänze ist vegan. Super? Super!

Die tollsten inneren Werte bringen aber nichts, wenn man die Creme nicht mag. Sie hat eine leichte, nicht zu flüssige Konsistenz, die sich gut dosieren (kidneybohnen-große Portion für beide Hände reicht dicke) und verteilen lässt. Einziehen funktioniert auch schön schnell, deswegen wurde sie wohl hauptsächlich zum Handtaschenbegleiter. Der Geruch ist zwar dezent, aber wahrnehmbar – nutze ich sie z.b. in der Bahn, drehen sich Mitfahrende um und schauen, wo der Duft herkommt. Aber beschwert hat sich bisher keiner 😉 Nach einigen Minuten ist er aber auch nicht mehr zu erschnuppern, außer man hält seine Nase eben direkt an meine Hände.

Besonders gut gefällt mir allerdings die Wirksamkeit; ich creme meine Hände meist nur 1-2 Mal am Tag ein, aber das reicht zur Zeit vollkommen aus. Klar, Sommer ist nicht ganz so anstrengend wie der Winter für die Haut, aber ich habe das Gefühl, dass die Creme wirklich pflegt und nicht nur kurz fettig auf meiner Hautoberfläche chillt und einen angenehmen Duft verbreitet. Sie gibt meiner Haut definitiv Feuchtigkeit und macht sie wunderbar geschmeidig. Ob das jetzt das Mandelöl oder die Sheabutter machen oder es die Kombination ist, keine Ahnung, aber wenn etwas gut funktioniert, hinterfrage ich gar nicht. Da ich oftmals günstige Handcremes habe, die zwar lecker riechen und kurzfristigen Effekt erzielen, aber man schon nach wenigen Stunden erneut eincremen muss, kann ich euch diese Handcreme guten Gewissens empfehlen!

Kennt ihr diese Handcreme schon und gefällt sie euch genau so gut wie mir? Oder habt ihr andere Favoriten von Lavera? Ich muss ja noch viel aus dem Sortiment ausprobieren und bin da für Empfehlungen sehr empfänglich 😉 Wer auch so sehr die Karite-Creme von L’Occitane liebt und eine günstige, ähnliche Variante sucht, vielleicht ist diese was für euch!

[Beauty] What’s in my travel bag – Hamburg Edition

Gestern habe ich mich auf ins (mittlerweile ganz schön) weit entfernte Hamburg aufgemacht und während ich recht kopflos meine Sachen zehn Minuten vor knapp in meine Tasche warf, dachte ich mir, da könnte ich euch doch mal ein Video machen. Wenn das Wlan im Hotel denn mitspielen würde. Da dieses ganz gut drauf war (besser als das 2000er DSL, welches ich die letzten zwei Wochen hatte), kann ich euch nun meine heißgeliebte Tasche und den nicht unbedingt so heißen Inhalt präsentieren 😉

Dinge, die man jetzt nicht alle unbedingt braucht, die ich aber natürlich gerne mitschleppe 😉 Die Heimreise heute wird allerdings gefühlte 5kg schwerer werden, da ich auf einem Event von Cien war, bei dem es nicht nur sehr leckere Naschereien gab, sondern auch noch eine Unmenge an Produkten, die ich teilweise für euch testen und teilweise einfach an euch verlosen werde. Dazu dann aber morgen mehr!

Jetzt packe ich geschwind alles ein und genieße meine letzten Stunden in Hamburg. Wie eigentlich immer war das Wetter wieder fies zu mir und statt den 27 Grad, in denen ich gestern losfuhr, habe ich hier graues Matschwetter mit 10 Grad weniger..yay, Sommer passend zum Sommeranfang 🙂

Habt ihr auch so viel Kram in eurer Tasche, selbst wenn es nur für eine Nacht ist? Irgendwie ist der Umfang der Produkte bei mir gleich, egal, ob eine Nacht oder 2 Wochen 😉 Hat sich noch wer so erschreckt wie ich im Video? 

[Reisen] One hour in Würzburg!

Am Sonntag war ich quasi speed-daten mit Würzburg, denn von dort habe ich meine Großeltern abgeholt. Da diese schon ein paar Tage in der Stadt gewesen waren und somit alles gesehen hatten, bekam ich nur eine ganz kurze Tour. Praktischerweise war ihr Hotel Regina direkt am Bahnhof, somit konnte ich zuerst die Aussicht auf die Weinberge bewundern, als dann auch kurz durch die Altstadt stampfen 😉 Erster Eindruck: Kopfsteinpflaster, verwinkelte Gassen und viele Kirchen. Wenige Menschen, aber die, die man traf, grüßten einen und lächelten (da ich noch Berlin gewohnt bin, erstaunt mich sowas immer *g*). Anschließend machten wir uns auf in die Würzburger Residenz, die meine Großeltern sehr beeindruckt hatte und sie sie mir somit noch einmal zeigen wollten. Da sage ich natürlich nicht nein!

Residenz Würzburg

Eintritt für Studenten&Rentner 6,50€

Erbaut wurde dieser barocke Residenzbau von 1719-1744 und natürlich wurde drumherum auch ein traumhafter Garten angelegt. Die UNESCO hat es schon 1981 zum Weltkulturerbe ernannt und es wird oft mit Schönbrunn und Versailles verglichen. Ganz ehrlich, Schönbrunn hat mich definitiv nicht so sehr beeindruckt, Versailles habe ich leider bisher noch nicht gesehen (steht aber auf der „to travel“-Liste). Achja, es wurde als Sitz der Fürstbischöfe verwendet und ich bin mir ja sehr sicher, dass der liebe Tebartz-van Elst sich hiervon inspirieren liess.

Residenz Würzburg

aus einem Fenster der Residenz einen anderen Teil der Residenz abgelichtet 😉

Man darf drinnen leider nicht fotografieren und ich habe mich auch brav daran gehalten. Wir waren aber auch sehr alleine in allen Räumen bzw eben mit einem Aufpasser. Wenn ihr euch in Ruhe umsehen wollt, empfehle ich euch sonntags vor 11 Uhr; als wir nach einer Stunde gingen, sah das schon ganz anders aus. Wobei ihr das mehr als nur beeindruckende Deckengemälde von Tiepolo im Treppenhaus auch in der größten Menschenmenge sehen könnt (googelte das mal!). Für mich als Ethnologin sehr interessant waren die vielen Darstellungen von damals noch sehr fremden Kulturen. Dann gibt es natürlich noch ein Spiegelkabinett und viele Räume, die nach einem bestimmten Farbschema gestaltet wurden. Laufende, wechselnde Ausstellungen gibt es auch noch, im Moment drehte sich alles im Rokoko-Möbel. Mein Opa und ich hatten uns allerdings zur Aufgabe gemacht, alle gemalten Hunde (sei es in Wandgemälden, Bilder, an Möbeln oder sogar auf Teppichen) zu zählen..ich sage euch, die ehemaligen Besitzer waren große Tierliebhaber!

Residenz WürzburgVom Vorplatz der Residenz (der Parkplatz kostet pro Stunde 1,50€) sieht man schon ein anderes Highlight der Stadt, nämlich das Schloß, welches dahinten thront. Wir hatten keine Zeit mehr, aber sonst wäre das (und das sogenannte Käppele) noch ein Ausflugsziel gewesen.

Würzburg ist definitiv eine Stadt für einen Tages- oder auch Halbtagesausflug. Wen man mit Kultur eigentlich nicht hinter dem Ofen hervorlocken kann und der bei Kirchen eher gähnt – nicht weit entfernt ist Wertheim Village und somit könnte man sich ja vormittags Würzburg ansehen und sich dann nach Wertheim Village machen und noch ein wenig im Hier und Jetzt einkaufen gehen. Nicht, dass die Residenz nicht auch einen (für deutsche Verhältnisse echt großen) Souvenirshop hat, aber wem es lieber nach Kleidung oder Kosmetik (The Body Shop hat tolle Outletpreise) gelüstet, für den ist Wertheim eher etwas.

Mich fragte es nach diesem Ausflug auf jeden Fall: wieso war ich noch nie hier? Meine Familie wohnt nur 1 Stunde entfernt, ich habe also auch einige Jahre hier gelebt und doch zieht es uns immer in die andere Richtung. Ich bin schon am Mama bearbeiten, dass wir noch einmal nach Würzburg fahren und die restliche Stadt ansehen und gerne nachmittags im Outlet vorbeigehen. Seid ihr schon einmal in Würzburg gewesen? Wenn ja, wie hat euch die Residenz gefallen? Dürfte man darin mit dem Skateboard fahren, würde ich glatt einziehen..ansonsten wäre mir der Weg in die Küche/ins Bad doch etwas zu weit 😉

[Lesenswert] Fluter. Magazin

Kennt ihr diese schwarzen, dünnen Heftchen mit den schlimmen dünnen Seiten, die es von der bpb gibt? Die habe ich damals in der Schule kennengelernt und auch während des Studiums noch ab und zu gelesen. Denn die Bundeszentrale für politische Bildung hat eine große Auswahl an Publikationen zu diversen Themen und das Beste ist, dass die meisten kostenfrei zu bestellen sind. Man bekommt hier sehr viel (Hintergrund-)Informationen zu bestimmten Themen und kann wirklich viel lernen; oftmals sind die Hefte aber etwas trocken 😉 Glücklicherweise haben sie auch das kostenlose Magazin Fluter im Sortiment, welches seit über zwei Jahren im Abo zu mir nach Hause kommt:

Fluter Magazin(aktuelle Ausgabe zum Thema „Reisen“)

Das Magazin erscheint vier Mal im Jahr und wird euch nach Hause geschickt; ich weiß nie so genau, wann es ankommt, aber im Grunde ist es egal und immer eine Überraschung 😉 Die Hefte sind immer um ein Thema herum organisiert, aktuell ist es passend zum Sommer das Thema „Reisen“. Um euch einen Eindruck zu geben, in dieser Ausgabe geht es z.b. um Sherpas auf dem Mount Everest, Entwicklung des Tourismus, Partys in Thailand, Entführung im Urlaub, Kreuzfahrten und Couchsurfing. Das Schöne ist wirklich die Abwechslung in dem Heft und wie „nebenbei“ man mit leichter Lektüre Wissen anhäuft. Bisher den größten WOW-Effekt bei mir hatte die Tatsache, dass man in der Weimarer Republik nur 3 Urlaubstage hatte und 80 Stunden Arbeiten in der Woche normal war. Klar, wenn man man drüber nachdenken würde, dass die Menschen früher jeden Tag gearbeitet haben, um zu überleben und wie unbequem das Verreisen war, würde man sich das auch denken können..aber dazu muss man sich erstmal darüber Gedanken machen 😉 Das Fluter-Magazin regt mich hier an und das finde ich gut!

Es ist als Jugendmagazin betitelt und das merkt man auch am Layout, aber ich finde, dass es für jeden geeignet ist. In meiner Familie stürzen sich Mama und Opa beide darauf und freuen sich immer, wenn eine neue Ausgabe kommt. Klar, nicht jede Ausgabe klingt vom Thema her toll, aber bisher habe ich jedes Heft komplett gelesen. Die einzelnen Artikel sind auch nicht zu lang, beim Zähneputzen z.b. lese ich auch immer darin *g* Andere Themen bisher waren „Protest“, „Familie“, „Handel“, „Armut“ und „Sex“.

Vielleicht ist es für den ein oder anderen von euch ja interessant oder eben eine Idee für eure jugendlichen Kinder (hätte ich eins, es würde das Heft definitiv kriegen). Das Abo kostet wie gesagt nix, nach 8 Ausgaben muss man es lediglich verlängern, wenn einem gefällt, was man bekommt, aber auch das ist umsonst. Ich finde, dass das mal eine tolle Idee von der Bundeszentrale für politische Bildung ist und sie damit bestimmt mehr Menschen erreichen und für politische Themen sensibler machen wie mit den eher trocken geschriebenen Publikationen. Ich nehme mein „Reise“-Heft nachher mit in die Sauna und werde es da fluggs auslesen; Mama & Opa warten nämlich schon 😉 Kennt bzw bezieht wer dieses Heft denn zufällig auch?

Sunday again.

[Gesehen] Fußball; Suits; Keeping up with the Kardashians

[Gelesen] die neueste Ausgabe des Fluters (tolle, kostenlose Zeitung im Abo); Unikram

[Gehört] sehr viel Radio dank sehr viel Autofahren

[Getan] weiter mein Leben aussortiert; Sachen bei Ebay/Kleiderkreisel verkauft; meine neue Wohnung in Heidelberg besichtigt; in Würzburg gewesen (tolle Residenz!)

[Gegessen] Rhabarbermarmelade; Macadamia-weiße Schoki-Muffins; Bratkartoffeln; sehr viel Eis; vegetarischen Burrito; Salat in der Mensa; Wassermelone

[Getrunken] Weißer Tee mit Mango-Zitrone als Eistee; Kaffee in allen Variationen

[Gedacht] mit dem Rad durch Heidelberg fahren, fühlt sich so seltsam (vertraut) ab..aber es hat auch Spaß gemacht; das Landleben ist einfach nix für mich

[Gefreut] endlich wieder die beste Freundin in physischer Reichweite; ganz viel Oma-Opa-Zeit

[Geärgert] über nix, aber mich fuchst, dass der Müller hier die Victoria’s Secret Sachen diese Woche nicht hatte und ich da so gerne zuschlagen würde

[Gekauft] Eis, Benzin und Kaffee [ihr seht, party hard *g*]

[Yummi] Einfaches Rezept für Macadamia-weiße Schoki-Muffins

Backen entspannt mich nicht und macht mir auch keinen sonderlich großen Spaß. Passend, dass ich jetzt ein Rezept poste, oder? Aber da ich gerne esse und man viele Sachen oftmals günstiger und schneller zuhause machen kann, habe ich vorhin meine liebsten Muffins gemacht. Die sind kinderleicht zu machen, meist hat man fast alle Zutaten zuhause (zumindest ich *g*) und der Zeitaufwand ist auch gering. Wer später noch welche für das Fußballspiel machen mag, ihr habt noch alle Zeit der Welt 😉

Macadamias sind meine Lieblingsnüsse seit ich sie als Jugendliche vor so locker-flockigen 15 Jahren kennenlernte. Genauer gesagt habe ich mir damals meinen ersten Cookie bei Subway gekauft und dieser war eben mit Macadamia und weißer Schokolade. Eine Kombi, die mich seither nicht mehr loslässt. Da in meiner Essenshierarchie allerdings Muffin > Keks gilt, zeige ich euch nun, wie man diesen Kekstraum einfach in ein Muffinschlaraffenland umwandeln kann!

Muffin RezeptDas sind wirklich alle Zutaten, die ihr für ca. 12 Muffins braucht. Bevor es losgeht, könnt ihr den Backofen schon vorheizen auf 200 Grad Celsius (plus/minus je nachdem, wie euer Ofen so drauf ist). Dann braucht ihr zunächst zwei Schüsseln. In eine kommen alle „festen Zutaten“, in die andere alle „flüssigen“ Kandidaten. Also zunächst die Margarine in der Mikrowelle schmelzen, Milch und Ei hinzugeben –> eine Schüssel fertig. In die andere kommen Mehl, Zucker, Backpulver und es geht an die Aggressionsbewältigung: die Nüsse und die Schoki müssen gehackt werden. Ich fülle die Nüsse dazu in einen TK-Beutel und haue mit dem Hammer drauf, was super funktioniert; die Schokolade habe ich mit dem Messer bearbeitet. Das muss nicht sonderlich akurat oder winzig sein, ich mag es, wenn die Muffins noch etwas crunchy sind und die Schokolade schmilzt im Backofen sowieso. Nun alle trockenen Zutaten gut verrühren und dann die flüssigen hinzugeben. Umrühren, Muffinformen besorgen und die Masse kann mit zwei Löffeln in die einzelnen Förmchen dosiert werden. Anschließend geht es in den Backofen für um die 15 Minuten.

Muffin RezeptWenn es dann schon lecker zu duften beginnt, dürften die Muffins fertig sein. Mein verwendeter Backofen ist etwas zickig und heizt seiten-ungleich. So wurde zwar mehrmals das Blech gewendet, aber Gleichmäßigkeit sieht doch anders aus *g* Da ich nicht alle Muffins verschenke, muss ich mich also opfern und die etwas weniger schönen Kandidaten essen; schweres Schicksal, ich weiß 😉 Die Silikonformen von Mama sind übrigens der Hit, da klebt nix, der Muffin ploppt einfach raus und ich mag jetzt auch solche für meine Küche haben. Denn auch wenn die Papierförmchen hübsch aussehen, ich finde sie einfach überflüssig; von diesem armen Baum hätte man etwas sinnvolleres machen können. Die Muffins solltet ihr jetzt gut auskühlen lassen, wobei ich ehrlich gesagt, zwei geschnappt und gegessen habe. Denn ich persönlich liebe es, wenn sie noch warm, weich und fluffig sind!

Muffin RezeptSo einen Nachmittagssnack könnte ich mir durchaus jeden Samstag vorstellen; wenn jetzt noch das Spülen nicht wäre, wäre das Rezept wirklich total fix. Das habe ich zeitsparend erledigt, während die Muffins im Ofen waren, aber das nächste Mal suche ich mir einen motivierten Helfer, den ich dann mit Muffins bezahlen kann. Ihr seht, das ist wirklich ein simples Rezept. Sehr gut schmeckt dieses übrigens auch, wenn ihr gesalzene Macadamias und Vollmilchschokolade nehmt. Zumindest ich mag diese Kombi auch sehr und sie ist noch einen Ticken außergewöhnlicher.

Zur optischen Verschönerung könnte man jetzt zwar auch die restlichen 50g weiße Schokolade noch schmelzen und als Kuvertüre benutzen, ich finde die Muffins so allerdings schon süß genug und habe darauf verzichtet. Dauert ja auch länger und ihr wisst, ich bin faul *g* Wären die Muffins jetzt für einen besonderen Anlass würde ich es allerdings doch machen, dafür im Rezept ein wenig Zucker weglassen und mit der geschmolzenen Schoki einfach noch 1-2 Macadamias auf den Muffin kleben.

Solltet ihr das Rezept nachmachen, gebt mir doch Bescheid, wie es euch geschmeckt hat. Habt ihr auch tolle Backideen mit Macadamias? Ich streue sie auch sehr gerne einfach kleingehackt auf mein Bananen-Grüntee-Eis (wenn ihr es lieber etwas gesünder wollt).

[Beauty] Itsy Bitsy Beauty Haul

Wer sich zufällig gleich ins Samstagsgetümmel in den Läden stürzt, für den habe ich noch die ein oder andere Empfehlung 😉 Ich war bzw gehe auch gleich nochmals einkaufen, da es in meinem Müller keine Victoria’s Secret-Sachen gab und ich somit zu einem weiter entfernten Drogeriemarkt fahren muss. Drückt mir Daumen, dass das klappt! Mit leeren Händen kam ich aber auch nicht nach Hause, 2 Sachen waren geplant und 2 durften eben auch noch mit.

Beauty Haul Drogerie

Herbal Essences Retro LE mit Kamille, Aloe & Passionsblume Shampoo & Spülung (1,95€ bei DM) ist mein liebstes Shampoo auf der Erde, ich schrieb euch einen ganzen Blogpost darüber, was es so besonders macht. Gekauft habe ich es bei DM, da es dort einfach mal 50 Cent pro Flasche günstiger ist als bei Müller/Rossmann, verrückt! Gerade benutze ich zwar noch andere Sachen, kann es aber kaum abwarten, endlich loszulegen. Perfekt für den Sommer (und Herbst und Winter und Frühling)!

The Body Shop Green Apple Duschgel (30 Cent auf dem Flohmarkt) erspähte ich, als ich über den Supermarktparkplatz lief, denn da war ein Flohmarkt aufgebaut. Früher habe ich dieses Duschgel geliebt, dann wurde es aus dem Sortiment genommen (warum nur?) und ich trauerte ein wenig. Apfel ist nämlich ein Geruch, der meist so schlimm künstlich daherkommt, aber nicht bei diesem tollen Duschgel. So haben die rationalen Gedanken kurz ausgesetzt, da ich noch genug Duschgel habe und ich konnte es mir gönnen. Da es noch sehr gut riecht und auch von der Konsistenz her in Ordnung scheint, hoffe ich mal, dass ich davon keinen Ausschlag kriege *g*

Friscodent Sensitiv Mundspülung ohne Alkohol (1,15€ bei Aldi) war auch ein Impulskauf. Zwar benötigte ich eine neue Mundspülung, hatte aber nicht vor, die beim Discounter zu kaufen. Irgendwie gehört das für mich eigentlich in die Drogerie. Da Mama mich aber zu Aldi schleppte und ich mich langweilte beim Essenseinkauf, sah ich mich im Drogeriebereich einfach mal um und fand die Mundspülungen ganz ansprechend. Die meisten sind mir zu stark oder durch den Alkohol einfach zu ekelhaft, hier bin ich gleich schon aufs Ausprobieren gespannt. Farblich liegen wir zumindest schon einmal auf einer Wellenlänge und preislich ist es natürlich auch ein guter Schnapper.

Wenn ihr noch ein Shampoo/eine Spülung braucht, schaut euch die Herbal Essence Sachen mal an bzw schnuppert an ihnen! Solltet ihr heute zu Müller gehen, dann haltet nach den Body Mists von Victoria’s Secret Ausschau, da diese unter 10€ kosten und somit wirklich günstig sind. Ich hoffe, dass ich gleich erfolgreich werde. Wenn nicht, kann ich mich danach aber mit meinen Macadamia-weiße Schokolade-Muffins trösten, die ich mir für heute zum Backen vorgenommen habe. Mal sehen, ob das alles klappt und ich gut gelaunt heute Abend das Spiel schauen kann 🙂

[Fashion] I’m cleaning out my closet!

Knapp 2 (!) Jahre ist es her, dass ich all meinen Besitz an einem Ort hatte. Er war aufgeteilt auf das Zimmer im Haus meiner Eltern, auf meine Wohnung(en) in Berlin und meinen Lagerraum. Somit verlor ich irgendwann komplett den Überblick, was ich besitze und wo es sich befindet. Wenn ich in Indien war (dort lebte ich in der Zeit 2 Mal für 6 Monate), hatte ich alles dabei, was man eigentlich braucht. Doch ist bzw war das wirklich nur ein Bruchteil von dem, was ich besitze. Bevor es jetzt Ende des Jahres für 1 Jahr nach Kanada geht, habe ich mir vorgenommen, meinen kompletten Besitz durchzugehen und loszulassen.

Angefangen habe ich diese Woche mit meinen Klamotten. Wie viel kann ein einzelner Mensch bitte nur besitzen? Ich habe einfach soooo viel. Klar, die Sachen sammeln sich an, seit ich 14 bin, denn da war ich ausgewachsen, aber trotzdem. Bestimmt 1/10 meines Kleiderschranks hat noch ein Preisschild an sich, ein weiteres Zehntel wurde noch nie getragen, dann gibt es Dinge, die ich einmal getragen habe, dann ein paar Basics, Lieblingsstücke und auch so kaputte Sachen, dass ich sie höchstens noch zuhause anziehen kann. Von Schuhen, Tücher, Taschen oder allem im Beautybereich will ich jetzt gar nicht anfangen! Nach einigen Tagen Sortier-Arbeit sah es dann folgendermaßen aus:

AusgemistetDieser Berg wanderte in den Altkleidercontainer, was mir zwar echt nicht leicht fiel, da ich alles noch Tragen könnte, aber nachdem ich es erst einmal tat, war es durchaus befreiend. Anschließend begann ich, meine Sachen bei Ebay & Kleiderkreisel einzustellen, wo ich einiges schon verkauft habe. Zwar macht man da immer Verlust (ich zumindest), aber es ist um Welten besser, ein wenig Geld zu haben anstatt Klamotten im Schrank, die man eh nicht anzieht. Etwas blöde ist, dass das Einstellen der Sachen so ewig dauert mit dem 2000-er Internet bei meinen Eltern, aber da muss ich nun durch 😉

Nächste Woche ziehe ich wieder in meine ehemalige Studentenstadt Heidelberg, der Kreis (meiner wissenschaftlichen Laufbahn) schließt sich. Hier fing ich an zu studieren, hier beende ich nun endlich meine Dissertation. Für diese ca. drei Monate darf ich also erneut Sachen packen und meine Motivation hält sich in Grenzen *g* Wobei es hier – im Gegensatz zu Berlin – nicht tragisch ist, wenn ich etwas vergesse, da ich in knapp einer Stunde bei meinen Eltern wäre, um es zu holen. Diese haben mir nämlich erlaubt, all meinen anderen Kram bei ihnen zu lagern und nicht wieder in einen (verdammt teuren!) Lagerraum zu bringen. Mitnehmen werde ich eine Mischung aus Alltags-/Uniklamotten, Gammelsachen, schönen Weggeh- und auch Sportsachen (wenn der Unisport schon umsonst ist, raffe ich mich vielleicht mal auf). Wobei ich mich versuche, auf einige Sachen zu beschränken und nicht meinen halben Kleiderschrank (und mehr als zehn Paar Schuhe wie sonst) mitzuschleppen.

Von April 2013-Mai 2014 hatte ich mir ein Kaufverbot gesetzt und keinerlei Sachen aus dem Beauty- und Fashionbereich gekauft, außer ich benötigte sie dringend, da sie leergegangen waren. Das passiert bei Klamotten eher nicht und somit habe ich einfach nichts gekauft. Das war zu Beginn schwer, aber nach einiger Zeit ging es. Wenn ich jetzt in meinen komplett vollen Kleiderschrank sehe, weiß ich auch, dass es einfach nicht nötig ist. Da ich eigentlich von allem etwas habe und die meisten Sachen noch in sehr gutem Zustand sind. Ich frage mich allerdings, was Menschen machen, die jede Woche etwas einkaufen. Entweder haben sie viel mehr Platz als ich oder weniger Probleme damit, Sachen wegzuwerfen/-geben, die noch tragbar sind. Ist ein Tshirt total verzogen, ziehe ich es noch zum Schlafen an oder im Winter drunter etc und rechtfertige so, dass es weiter bei mir bleiben darf. Solche Sachen nehme ich auch immer mit in den Urlaub, um sie dort dann zurückzulassen, damit ich sie auch nicht wieder aus dem Sack holen kann *g* Schlimm, welch Horter-Tendenz ich habe. Wobei das in meiner Familie liegt, Mama & Oma sind da sehr ähnlich eingestellt 😉

Bücher zum Thema „Organisieren“ habe ich schon einige gelesen, aber ich könnte z.b. nie Sachen wegwerfen, die ich 6 Monate nicht getragen habe. Denn ich habe viele Kleider, die für besondere Anlässe sind oder eben bestimmte Emotionen/Erinnerungen in mir wecken. Das wurde dort gekauft, das wurde dazu getragen, in diesem habe ich das und das gemacht..Bandshirts z.b. oder meine Festival-Schuhe sind eine harte Nummer. Von einigen habe ich mich getrennt, aber erst, nachdem ich ein Foto von ihnen gemacht habe. So habe ich sie weiterhin ein wenig bei mir.

Schon jetzt will ich gar nicht drüber nachdenken, wie das in Kanada wird. Einreisen kann ich nur mit meinem einen Koffer und in einem Jahr werde ich dort bestimmt eine Menge Kram anhäufen. Alles mitnehmen kann ich nicht und wer meine amerikanischen Drogerie-Hauls kennt, der weiß, dass ich dort auch gut zuschlagen werde *g* Ich werde zwar versuchen, mich klamottenkauf-technisch zurückzuhalten, wobei es auf jeden Fall einen Wintermantel von Canadian Goose geben wird (mein elf Jahre alter Wintermantel von Ragwear dürfte langsam nämlich auch mal weg, obwohl ich ihn nach wie vor liebe und quasi 5 Monate im Jahr am Stück trage *g*).

Verratet mir mal, wie ihr es macht, dass ihr nicht so viel Besitz anhäuft? Sortiert ihr regelmäßig eure Sachen aus und werft/gebt rigoros weg? Kauft ihr gar nicht erst, wenn ihr nicht unbedingt etwas braucht? Oder habt ihr einfach so viel Platz, dass ihr euch keine Gedanken machen müsst? Nachdem die Klamotten durchgegangen wurde, ging es jetzt übrigens meinen Büchern an den Kragen. Diese werden verschenkt/gespendet und bei Booklooker eingestellt. Hier gibt es auch so viele, die ich nie wieder lesen werde und auch in meiner Familie niemand Interesse daran hat. 

[Yummi] Mein italienischer Einkauf bei Godita

Vor wenigen Blogposts zeigte ich euch schon einen kleinen Foodhaul und hier folgt nun der zweite Streich. Beim Umziehen bzw vorher versuche ich nämlich, meine Vorräte aufzuessen, damit diese nicht auch in Kisten gepackt und rumgeschleppt werden müssen. Das funktionierte auch diesmal ganz gut, nur muss man dann in der neuen Wohnung erst einmal Nachschub besorgen. Ich als autoloses Internetkind greife dabei einfach gerne auf das einfache Onlineshopping zurück, wo einem die Sachen praktischerweise bis vor die Haustür gebracht werden. Da ich einiges an Basics (Kaffee, Reis, Nudeln) aufstocken musste, wurde ich bei Godita schnell fündig. Spezialisiert haben sie sich auf italienische Produkte, Bio-Feinkost und Bio-Olivenöl und mein leckerer Einkauf sah schlussendlich so aus:

Godita

Caffe New York Biologico Espresso Bohnen 250g – 8,50€

Vollkorn-Reis-Fusilli glutenfrei Felicia Bio 250g – 2,49€

Mais-Spaghetti glutenfrei Felicia Bio 500g – 3,15€

Bio-Reis Carnaroli Riso di Sibari 800g – 4,50€

Bio Brutti e Buoni mit Haselnüssen von Aiello 100g – 4,50€

Crema di Balsamico Bio Guiseppe Cattani 150ml – 5,95€

Nicht auf dem Bild war meine Terracotta-Schale von Fratelli Coli (10,80€), da diese nicht vorrätig war. Sie kam nur wenige Tage später kostenlos in einem zweiten Paket zu mir und war super verpackt! Wichtig bei dieser Schale ist, dass man sie vor Benutzung 12 Stunden in kühles Wasser einweicht..ich hätte ja am liebsten sofort einen Auflauf darin zubereitet, musste mich aber noch etwas gedulden. Die Schale (ihr seht sie gleich im Bild unten) wird von Hand hergestellt, die Familie Coli betreibt dieses Handwerk schon seit 1650 und hach, ich freue mich, endlich so eine Schale zu besitzen, denn meine Küche ist eher spartanisch ausgerüstet. Sie sieht auch gefüllt mit Antipasti oder Knabberkram auf dem Tisch schon sooo schön aus; mein bester Küchenutensilienkauf 2014!

Godita RezepteDa das Paket morgens ankam, gab es erstmal einen Kaffee 🙂 Jetzt, wo ich endlich wieder meinen Vollautomaten habe, schmeckt alles einfach doppelt gut. Auch diese Kaffeebohnen haben ein traumhaftes Aroma verbreitet und mich schnell wach(er) gemacht. Dazu gab es die Brutti e Buoni, was eigentlich nicht viel anderes als Haselnüsse, Rohrzucker und Eischnee ist. Aber auch simpel klingendes Essen kann ganz große Klasse sein und diese leckeren Häppchen wurden von meiner Familie und mir geradezu inhaliert. Wow, was waren sie lecker! Besonders toll ist die Konsistenz, da sie schon knusprig sind und man somit wirklich etwas zum Kauen hat. Besser als so ein lahmer Butterkeks zum Kaffee. Der Preis ist hier nicht ohne, aber ich glaube, ich will sie ganz schnell wieder haben, vielleicht schenkt sie mir mal wer *g*

In der Terracotta-Schale wollte ich eigentlich einen Spaghetti-Auflauf machen, doch wurden mir die vorher zubereiteten Nudeln einfach aufgegessen; immerhin wurde mir noch mitgeteilt, dass sie sehr lecker gewesen seien 😉 So musste ich umschwenken und habe mich an einem Kartoffel-Auflauf/Gratin versucht, welches nicht mein bestes Rezept war, aber die Schale ist einfach nur toll. Mengenmäßig passt da genug für 2 hungrige oder 1 seeeeehr hungrige Person rein. Ebenfalls hierbei gelernt: doofer 16%-Light-Pizzakäse schmilzt nicht, sondern wird hart.

Unten links seht ihr die Reisnudeln, auf die ich sehr gespannt gewesen bin. Auch wenn ich nicht an Glutenunverträglichkeit leide, aus meinem Freundeskreis sind einige betroffen und man sucht somit immer nach Alternativen, wenn es ans gemeinsame Kochen geht. Mir haben diese Nudeln sehr gut geschmeckt und sie waren auch nicht „schleimig“, was einige immer bei solchen Nudeln sagen. Ich fand sie einfach nur lecker, schnell satt machend und hübsch anzusehen. Frisches Basilikum sollte man auch immer zuhause haben, das pimpt jedes Gericht so spielend einfach auf!

Unten rechts habe ich den Crema di Balsamico in einem gemischten Salat verwendet und war von der Sorte sehr angetan. Cremigen Balsamico habe ich – seit wir das vor einigen Jahren entdeckten – immer im Haus und esse es auch sehr exzessiv 😉 Nicht nur im Salat oder einfach nur auf Tomaten, ich streiche mir das sogar aufs Brot *g* Dabei gibt es natürlich Sorten, die stärker oder weniger stark aromatisch schmecken..dieser hier hat definitiv einige andere von ihrem Rang gestossen. Er war nicht der allerbeste, den ich je hatte, das war eine Sorte mit Matcha, aber er war sehr gut und wird leider viel zu schnell leer gehen, da ich im Moment mindestens jeden zweiten Tag Salat mit Balsamico + Öl genieße.

Insgesamt ein sehr leckerer Einkauf und besonders an dem Reis werde ich noch einige Zeit haben; dieser wurde in meinem Reiskocher übrigens richtig lecker und ein Essensbild damit seht ihr bestimmt auch noch. Godita hat ein umfangreiches Sortiment und auch viel im Bereich „glutenfrei“, solltet ihr darauf achten müssen. Wenn ihr einen Foodie im Freundeskreis habt, sie haben auch tolle Präsente und man kann einfach nach Preiskategorien suchen. Ich überlege ja, meinem besten Freund zum Geburtstag im August ebenfalls solch eine Terracotta-Schale zu schenken, da er auch sehr gerne Aufläufe isst 🙂

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