Schlagwort: Reisen

Sunday again.

[Gesehen] Pretty Little Liars; Rookie Blue

[Gelesen] Verachtung – Jussi Adler Olsen

[Gehört] Wiz Khalifa; Robyn

[Getan] von Fairbanks bis nach Whitehorse gefahren; gecouchsurft; gewandert

Nutella Donut Tim Horton's

[Gegessen] Veggieburger; Veggiepizza; Nutella-Donut; Oatmeal; Nudelsalat

[Getrunken] verdammt schlechten Kaffee; Leitungswasser

[Gedacht] „was zur Hölle“

[Gefreut] nette Menschen kennengelernt; diverse Tierchen gesehen

[Geärgert] unnötigen Stress

[Gekauft] Benzin & Lebensmittel, ich traue mich noch nicht zum Friseur hier im Yukon 😉

Sunday again.

[Gesehen] Rookie Blue; Younger

[Gelesen] Straßenkarten & Reiseführer für den Yukon & Alaska

[Gehört] ganz viele Livesets diverser DJs

[Getan] von Stewart in British Columbia bis nach Anchorage in Alaska gefahren; viel gecouchsurft, gewandert und die Umgebungen erkundet

Destruction Bay

[Gegessen] Veggieburger; Oatmeal; Bagels; Pizza; Müsliriegel; Linsensuppe

[Getrunken] Wasser; Kaffee; Tee & Light-Limo

[Gedacht] ich bin wirklich in Alaska und verdammt ist es schön hier!

[Gefreut] über so viele neue Eindrücke und besonders über den Sign Forest in Watson Lake, der auf meiner „Lebensliste“ stand

[Geärgert] über meine neuen Hosts, die mir jetzt nach monatelanger Planung zwei Wochen vorher absagen und ich jetzt lastminute eine neue Unterkunft suchen muss

[Gekauft] viel Benzin, Lebensmittel & eine Bustour für den Denali-Nationalpark nächste Woche *hupf*

Sunday again.

Einen Tag verspätet, aber auf einem Roadtrip habe ich es irgendwie nicht mehr mit den Wochentagen *g*

[Gesehen] atemberaubende Landschaft zwischen Vancouver und Stewart

[Gelesen] Straßenkarten & Visitor Information

[Gehört] viel Regen (beim im Auto schlafen); Radio

[Getan] von Nanaimo zurück nach Vancouver gefahren; Orcas von der Fähre aus gesehen; mit dem Auto von Vancouver bis hoch nach Stewart gefahren (jetzt sind wir schon „fast“ im Yukon)

Tachostand

[Gegessen] Oatmeal; Bananen & Äpfel; Schoki-Macadamia-Kekse; Tacos; Veggieburger; Zimtschnecken..Straßenessen 😉

[Getrunken] Kaffee; Tee; viel Wasser

[Gedacht] Couchsurfing kann grandios und ziemlich schlimm sein 😉

[Gefreut] Bären & Gletscher am Straßenrand, was will man mehr!

[Geärgert] über niiiix; aber Prince George fand ich als Stadt sehr enttäuschend

[Gekauft] Lebensmittel & Benzin

Sunday again.

[Gesehen] Fury; Selma; Younger; Finding Carter; Rookie Blue

[Gelesen] Straßenkarten; ansonsten nix :/

[Gehört] Wiz Khalifa

[Getan] meinem Jurten-Paradies tschüss gesagt & quer durch Vancouver Island gefahren; riesige Bäume besucht; Lake Cowichan, Duncan und Nanaimo angesehen; mit dem Kanu rund um Newcastle Island gepaddelt; endlich wieder couchgesurft

Soule Creek Lodge Port Renfrew

[Gegessen] selbstgemachtes Zimteis; Wildreis aus Manitoba; Körnerbrot mit Hummus; viel Salat; Mandeln mit Schokolade; Obstsalat

[Getrunken] vietnamesischer Kaffee; viel Tee; Orangensaft und Wasser

[Gedacht] Vancouver Island zu verlassen fällt mir echt verdammt schwer, so ein schönes Fleckchen Erde!

[Gefreut] liebe Gäste, nette letzte Arbeitsstunden mit den beiden Chef und meiner Kollegin

[Geärgert] eher gefürchtet, wir haben beim Gassigehen einen Bären getroffen – der neu hier eingetroffene mexikanische Straßenhund war genau so verstört wie wir *g*

[Gekauft] bisschen Zeug für den Yukon & Alaska, da dort alles wahnsinnig teuer ist (Zahncreme, Müsliriegel, nix spannendes)

Sunday again.

[Gesehen] Finding Carter; The Blacklist; Rookie Blue; Younger

[Gelesen] vor lauter arbeiten kam ich zu nix :/

[Gehört] Vogelgezwitscher; auftauchende Orkas!

[Getan] Orkas von einem Speedboot aus gesehen; in Victoria gewesen und im Royal British Museum; Bambi gefunden; viel gearbeitet; Bäume angeguckt (Stichwort: Avatar Groove)

Bambi

[Gegessen] Vollkornbrot; Veggie-Burger; selbstgemachte Lemontartes; gegrillte Portobello-Pilze; Kürbiskernmüsli; gegrillte Maiskolben; viel Salat

[Getrunken] Kaaaaffee mit Mandelmilch; diverse Teesorten; Wasser; Orangensaft

[Gedacht] Vancouver Island, du hast mein Herz im Sturm erobert!

[Gefreut] ich habe Orkas gesehen, direkt vor mir..viele Orkas, die aus dem Wasser gehüpft sind und ihre Köpfe herausgesteckt haben..unser Skipper blieb vier statt drei Stunden mit uns dort und ich hätte noch viiiiel länger dort bleiben wollen

[Geärgert] Gäste, die die Zimmer in schlimmen Zustand hinterlassen und die ganze Nacht hindurch noch laut sind

[Gekauft] Museumseintritt, Benzin & Süßigkeiten für unterwegs

Sunday again.

[Gesehen] Nashville; The Blacklist; The Vampire Diaries; Criminal Minds; The Big Bang Theory

[Gelesen] „Das geraubte Leben des Waisen Jun Do“ von Adam Johnson

[Gehört] kanadische Künstler bei Spotify

[Getan] auf der Lodge gearbeitet; meine restliche Zeit auf Vancouver Island geplant (Victoria, Duncan, Lake Cowichan & Nanaimo, ich komme); wieder am Botanical Beach gewesen

Tidepool Botanical Beach

[Gegessen] Salate; Falafel; Kürbiskernmüsli; Obstsalat; Birnen; Reis aus Manitoba

[Getrunken] viel Kaffee; Tee; Leitungswasser; Orangensaft

[Gedacht] so langsam verliere ich mein Zeitgefühl; ich werde die Stille hier vermissen (aber ich brauche eine Stadt um die Ecke *g*)

[Gefreut] über eine neue Helferin auf der Lodge, zu zweit macht es mehr Spaß; über Zusagen von neuen Hosts in Tagish & Yellowknife

[Geärgert] über unfreundliche Mails

[Gekauft] quasi eine Waltour, wobei ich diese erst am Dienstag mache *freu*

[Reisen] Work & Travel Wednesday #3

Eigentlich wollte ich euch heute Tipps geben, was man sich alles in und um Vancouver herum ansehen kann. Da das Internet beim Bilderhochladen allerdings etwas sehr zickig ist, erzähle ich euch stattdessen von meiner ersten HelpX-Erfahrung. Helpx steht für Help Exchange und ist eine Plattform, auf der man sich gegen eine Gebühr (ca 20€) anmelden kann und sich dann einen sogenannten Host suchen kann. Hier gibt es eine große Auswahl in ganz Kanada und je nachdem, worauf ihr Lust habt, könnt ihr euch eure Farm/Lodge etc. aussuchen. Die Anbieter stellen sich vor, es gibt oft Bilder und sie erzählen euch, was ihr zu tun habt. Ihr arbeitet dann direkt bei Ihnen gegen Kost und Logis, was sich meist auf 20 Stunden in der Woche beläuft. Ich bin seit fast zwei Wochen nun auf meiner Lodge hier in Port Renfrew auf Vancouver Island und liebe es!

Soule Creek Lodge Port RenfrewIch war sowohl die einzige Freiwillige, als hatte ich auch noch eine zweite HelpXerin hier, was natürlich doppelt Spaß macht. Die Aufgaben sind einfach, ich helfe morgens beim Frühstück, wir putzen die Jurten/Zimmer und helfen abends beim Abendessen. Die fünf Stunden reichen dafür nicht aus, wenn ich alleine bin, zu zweit ist es aber kein Problem und ich bekomme dafür mehr freie Tage. Sehr spannend finde ich, dass man direkt erfährt, wie so ein Betrieb funktioniert und man auch einen Einblick in die bessere Küche bekommt (da kann man sich einiges abgucken).

Mein Zimmer im Haus ist riesig, ich stehe immer überfordert vor der Speisekammer, aus der wir alles essen dürfen und freue mich tierisch, endlich wieder Obst und Gemüse in Mengen zu genießen. Besonders Salat ist hier verflucht teuer, jetzt esse ich fancy organic salad jeden Mittag. Lediglich das Internet hier in der Wildnis ist etwas schlecht, aber ok, da müssen wir jetzt durch. Ich habe mir vier Wochen Lodgestay ausgesucht, das mit den beiden Besitzern per Mail abgesprochen und wusste vorher schon in etwa, was auf mich zukommt. Natürlich kann man jederzeit abbrechen, es zwingt einen niemand zu bleiben, aber mir gefällt es dafür viel zu gut. Die Landschaft ist einmalig schön, an die Aussicht werde ich mich wohl nie gewöhnen und der Sonnenuntergang jeden Abend ist traumhaft! 

Für mich ist das Konzept einfach nur genial. Davon abgesehen, dass meine beiden Hosts einfach wahnsinnig nette Menschen sind, mit denen man gerne zusammensitzt und erzählt. Für Ende Juni (wenn ich meinen Alaska-Trip hinter mir habe), habe ich mir heute eine neue HelpX-Location in Tagish gesucht und freue mich schon sehr darauf. Auch das klingt wieder nach einem richtigen Abenteuer und einer einmaligen Erfahrung.

HelpX ist nicht die einzige Plattform, ich habe mich ohne groß nachzudenken für sie entschieden und bin mit der Auswahl vollkommen zufrieden. Wobei ich die Alternativen wie WWOOFing aber auch nicht ausprobiert habe, eine Mitgliedschaft reicht mir aus. Vielleicht ist diese Art des Arbeitens im Ausland auch etwas für euch (und nein, ich werde nicht dafür bezahlt, dass ich sie empfehle), um einen ganz anderen Einblick in das kanadische Leben zu bekommen. Man kann auch ohne Arbeitsvisum wwoofen/helpx-en, darf allerdings nur vier Wochen an einem Ort bleiben – wie das nachgeprüft wird, ich habe keine Ahnung.

Sunday again.

[Gesehen] Grey’s Anatomy; Nashville; The Big Bang Theory; Criminal Minds; Bones

[Gelesen] „Das geraubte Leben des Waisen Jun Do“ von Adam Johnson

[Gehört] „Say something, I’m giving up on you“

[Getan] auf der Lodge gearbeitet; die Stille genossen; Adler und Seerobben beobachtet; den halben Juan de Fuca Trail gelaufen (gefallen trifft’s besser, das war verdammt matschig); Macadamia-weiße Schoki-Kekse gebacken

Juan de Fuca Trail Botanical Beach

[Gegessen] viel Salat und Obstsalat; Couscous mit Gemüse; Müsli mit Sonnenblumenkernen und Mandelmilch; selbstgemachtes Eis; Apfelstrudel; Rhabarberkompott..ich könnte ewig weiter tippen, da ich hier so gutes Essen bekomme!

[Getrunken] Kaffee; Wasser; Säfte; Smoothies

[Gedacht] Au! Der erste Sturz tat weh, ab dem zweiten war der Körper dann dran gewohnt

[Gefreut] über die unsagbar schöne Natur, durch die ihr hier täglich stapfe; nach der 20km-Wanderung auf den Jacuzzi und dass ich keine 10 Min an der Strasse stehen musste, bis mich jemand mit zu meinem Auto nahm

[Geärgert] über eine Gruppe Gäste, deren Zimmer ich fünf Tage sauber gemacht habe und dann geben sie kein Trinkgeld..nee, das gehört sich nicht.

[Gekauft] gar nichts.

[Reisen] Work & Travel Wednesday #2

Nachdem ich euch letzte Woche alles zu meiner Organisation des Work & Travel Jahres in Kanada erzählt habe, mag ich euch heute etwas zu meinen ersten Eindrücken und Erlebnissen erzählen. Nach einer Nacht am Flughafen von Toronto, kam ich mit dem ersten Flieger morgens um 9 in Vancouver an. Mein beschädigter Koffer (danke Air Canada, dass euch meine Beschwerde weiterhin nicht interessiert) kam auch geschwind an und dann stand ich also an meinem neuen Wohnort. Man kann vom Flughafen sehr günstig mit dem Skytrain in die Innenstadt fahren, was ich dann auch gleich getan habe. Ein guter Tipp: ich fotografiere mir immer mit dem Handy Googlemaps ab, wo ich meine Routen/Ziele eingegeben habe; sollten weder Internet noch GPS funktionieren, habe ich so immer noch meine Karte.

Da ich in der Nähe der Station Broadway City Hall wohnte, stieg ich dort also aus und lief dann einfach mal drauf los. Der allererste Eindruck: wow, ist das hier amerikanisch! Viele Geschäfte, Starbucks gefühlt an jeder Ecke und überall Autos (in denen aber immer nur eine Person sitzt, egal, wie gigantisch der Wagen ist). Vancouver kam mir an diesem Vormittag überdimensioniert, laut, hektisch und enorm windig vor, dann jedoch schaute ich zur Seite und war hin und weg:

VancouverBerge! Dazu kam ich dann doch in eine etwas ruhigere Seitenstraße (in der ich zum Glück wohnte) und sah auch etwas Rasen und ein paar Bäume – damit konnte ich schon etwas besser leben. Vancouver wird immer wieder in die ersten Plätze der „lebenswertesten Städte“ der Welt gewählt und ich muss sagen, dass ich das nach drei Monaten nur halbwegs nachvollziehen kann. Die Stadt selbst hat mich einfach nicht gekriegt, aber die Lage ist der Wahnsinn! Man hat immer eine grandiose Aussicht, sei es Richtung Norden auf die Berge oder nach Westen hinaus aufs Meer! Wann immer ich frei hatte, habe ich die Stadt eigentlich fluchtartig verlassen und mich auf zum Strand oder eben in den Wald gemacht (dazu gibts im nächsten Blogpost Ausflugsziele). In Downtown, wo ich im Hostel gearbeitet habe, war ich eigentlich nur unterwegs, wenn ich in eine Ausstellung/ein Museum wollte, was eben dort war oder mich abends mit Leuten getroffen habe – sonst wollte ich mich zwischen den gläsernen Hochhäusern, enorm vielen Autos in Einbahnstraßen und vielen Touristen nicht wirklich aufhalten. Wenn man einkaufen möchte, bietet sich aber definitiv die Pacific Centre Mall an und wenn ihr kurz vor Ladenschluss in den Foodcourt geht, könnt ihr sehr gute, leckere Schnäppchen machen (mein chinesisches Abendessen gab es dann für knapp 2,50€).

Vancouver

Da ich mir meine WG über Couchsurfing gesucht hatte und meinen Mitbewohner Stuart nur von Emails kannte, gab es zunächst einmal ein ausführliches Gespräch und wir haben uns auf Anhieb super verstanden. Ich wollte zwar sehnlichst eine Dusche, aber dann haben wir uns doch locker verquatscht. Zum Glück sind die Öffnungszeiten in Kanada etwas freundlicher, somit hatte ich trotzdem noch genug Zeit für die ersten Erledigungen! Schnell geduscht ging es erst einmal zum Bankautomaten, ich brauchte Bargeld und dank Visakarten von Comdirect und DKB bekam ich das ohne Gebühren. Danach ging es zum Service Canada Büro, wo ich mir meine Sozialversicherungsnummer erstellen ließ und dann ging es zu Subway. Fragt mich nicht wieso, aber ich hatte seit der Nacht auf dem Flughafen in Toronto nichts mehr gegessen und mein jetlag-geplagter Magen schrie nach einem Veggie Delight – ja, einer foot-long-Version. Das war also meine erste kulinarische Amtshandlung *g*

Downtown Vancouver

Bevor ich mich am nächsten Tag auf Erkundungstour begab, durchforstete ich zunächst einmal das Internet zum Thema Free Things to Do in Vancouver und fand einige spannende Sachen, die ich euch teils heute und teils nächste Woche vorstelle (wer weiß, vielleicht kommt ihr auch mal her). Da es nicht weit von meiner Wohnung entfernt war, ging es am ersten Tag nach Granville Island – hier habt ihr viele Galerien, Kunstgeschäfte, eine Uni, einen riesigen Public Market, der jedes Herz schneller schlagen lässt und einen Hafen. Besonders spannend fand ich die Ausstellungen in der Charles H. Scott Gallery (kostenlos) und die Inuit Art Galleries, wo man auch alles käuflich erwerben kann.

Sehr überrascht war ich Banause übrigens von Chinatown, das hatte ich so gar nicht auf dem Plan, dass so viele Chinesen im Laufe der Zeit nach Kanada gekommen waren. Verirrt man sich ins südliche Richmond, kann es durchaus geschehen, dass man in einem gigantischen Einkaufszentrum die einzige Nicht-Chinesin ist *g* Aber auch in Downtown-Nähe gab es ein „richtiges“ Chinatown, mit chinesischen Straßenschildern, Gebäuden und Parks. Dienstags ist das Chinese Cultural Centre kostenlos, ich war nach knapp 15 Minuten allerdings wieder draußen, so viel gab es da nicht zu sehen – da ist das Museum of Vancouver doch etwas ergiebiger. Neben dem Museum aber ist der Dr. Sun Yat-Sen Classical Chinese Garden, welcher ebenfalls aus einem kostenlosen und einen kostenpflichtigen Teil besteht. Ich habe leider kein Bild, da es immer in Strömen geschüttet hat, wenn ich da war, aber es ist eine kleine Oase der Entspannung in einem nicht gerade schönen Teil der Stadt. Nicht weit entfernt an der Skytrain-Station Millenium Station gibt es einen sehr großen asiatischen Supermarkt, wo ich mich immer mit Matcha-Keksen und Bubble Tea eingedeckt habe, um das chinesische Erlebnis komplett zu machen.

Waschbär Stanley ParkWer Natur erleben mag, der sollte sich den Stanley Park ansehen – wir sind den kompletten 10km-Rundweg um diese Halbinsel gelaufen und die Aussichten sind wunderbar! Ich kann es euch nur empfehlen. Man hat (Regen-)Wald, Strand, Bergpanorama und sieht viele Kanadagänse, Waschbären und andere Vögel (ich bin ornithologisch eher ungebildet). Die Totem-Pfähle dort sind wohl DAS Fotomotiv schlechthin, ich fand sie durchaus schön, aber die im Museum of Anthropology noch beeindruckender. Ebenfalls sehr sehenswert ist das Aquarium, welches sich im Stanley Park befindet. Neben Pinguinen, Ottern, Delfinen und den heimischen Unterwasserwelten in riesigen Aquarien, kann man hier nämlich auch Beluga-Wale sehen, was auf meiner „to do“-Liste stand. Zwar wollte ich sie nicht in Gefangenschaft erleben, das unterstütze ich eigentlich nicht, aber das Aquarium nimmt nur Tiere, die entweder in Gefangenschaft geboren werden oder verletzt wieder aufgepäppelt werden müssen und ist in der Erforschung der Tiere sehr aktiv. Somit habe ich alle Augen und noch ein bisschen Gewissen mehr zugedrückt und habe mich ewig bei den beiden Belugas aufgehalten. Noch habe ich kein Wort, um auszudrücken, wie es war, sie in echt zu sehen..sprachlos machend trifft es wohl 😉

Einige Museen haben Tage, an denen der Eintritt umsonst oder gegen Spende ist, da lohnt es sich definitiv vorher auf der Internetseite zu schauen. Dann habe ich mir in Deutschland noch den Internationalen Studentenausweis geholt, da dieser hier fast immer anerkannt wird und man ordentlich spart. Den zweiten Teil meiner (kostenlosen) Vancouver-Aktivitäten gibt es dann nächste Woche, alles aus drei Monaten passt dann doch nicht in einen Beitrag.

Wer Tipps hat, was man in Vancouver (umsonst) machen kann, darf das gerne für alle anderen in den Kommentaren schreiben, ich freue mich natürlich auch immer über Tipps, wobei ich sie jetzt für Vancouver Island, den Yukon und Alaska bräuchte 😉

Sunday again.

[Gesehen] Spuren; Youtube-Videos; Grey’s Anatomy-Finale; Nashville; The Big Bang Theory

[Gelesen] lediglich Reiseführer und Zeitungen

[Gehört] kanadisches Radio & viel Rauschen, auf Vancouver Island ist der Empfang eher mässig

Soule Creek Lodge Port Renfrew

[Getan] mich von Vancouver verabschiedet; mit dem Auto auf die Fähre nach Vancouver Island gefahren; Victoria angeschaut & dann quer durch die Wildnis nach Port Renfrew gefahren, wo ich nun für einen Monat auf einer Lodge bleibe.

[Gegessen] diverse Salate; Birnen; Brot mit Cranberries; Süßkartoffeln; Kitkat; vegetarischen Burrito; Orangen; Blueberry Pancakes

[Getrunken] viiiiiiel Kaffee; Leitungswasser; grünen Tee; Pepsi Light

[Gedacht] wie unsagbar still es hier ist!

[Gefreut] endlich wieder ein Ortswechsel, ich mochte Vancouver zwar, aber irgendwie hat es zwischen der Metropole und mir nicht gefunkt 😉

[Geärgert] ich bin etwas unglücklich, da ich jetzt auf der Lodge bin und extra vorher mehrmals per Mail fragte, ob das Internet gut ist. Wurde mir bestätigt, ich timeoute allerdings schon, wenn ich gmx öffnen will und ach, ich bin kein glücklicher Mensch, wenn ich die nächsten vier Wochen quasi kein Internet habe und der nächste Ort über eine Stunde mit dem Auto weg ist..da hätte man ehrlich sein dürfen und ich mir etwas anderes gesucht, wäre kein Problem gewesen.

[Gekauft] Benzin; Fährenticket; Leggings; Kekse von Bahlsen für $0,90 im Ausverkauf, ich feiere es sehr!

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