Schlagwort: Zähne

[Beauty] Mit Alignern zu einem schönen Lächeln!

Als Jugendliche hatte ich – wie viele von euch bestimmt auch – für über zwei Jahre eine feste Zahnspange oben und unten. Welche dann von meiner damaligen Kieferorthopädin viel zu früh herausgenommen wurde und mir auch kein Draht eingesetzt wurde. Also passierte genau das, was man erwartet. Meine Zähne unten verschoben sich wieder und sind zwar nicht meine größte, aber eben doch eine Unsicherheit, mit der ich seither lebe. Somit googele ich immer mal wieder, was man da alternativ zu Verneers (so viel Geld habe ich dann doch nicht) so machen kann und ende eigentlich immer wieder bei unsichtbaren Zahnschienen bzw Alignern.

Mit diesen sogenannten Aligners haben in meinem Freundeskreis schon einige Personen gute Erfahrungen gemacht und es klingt in der Theorie auch sehr einfach. Da es verschiedene Anbieter gibt, lohnt sich hier vorab definitiv ein Aligner Preisvergleich, um zu sehen, was bei wem genau dabei ist. Jetzt aber erst einmal ein paar Worte mehr zum Ablauf! Bevor man seine persönlich angepassten Zahnschienen bekommt, hat man zunächst eine kostenlose Online-Beratung mit einem Zahnarzt, um zu sehen, ob man überhaupt geeignet ist. Danach kann man beim Zahnarzt oder zuhause mit einem zugesandten Kit seine Zahnabdrücke herstellen und schickt diese dann an ein Labor. Von dort bekommt man dann eine erste Einschätzung, wie lange die Behandlung dauern wird und welche Ergebnisse erzielt werden können.

Wenn das alles passt, gehen die Zahnschienen in die Produktion und werden einem anschließend zugeschickt. Da sich die Zahnstellung nach kurzer Zeit schon ändert, hat man nicht nur zwei Schienen, sondern erhält für eine sechsmonatige Behandlung bis zu zwölf Schienen. Am Ende der Behandlung bekommt man dann noch eine Retainer-Schiene, die nachts getragen wird, um die Zähne nachhaltig in ihrer neuen Position zu fixieren.

Auf dem deutschen Markt gibt es einige Anbieter, die diese Behandlungen anbieten und jeder muss für sich selbst entscheiden, welcher am Besten klingt. Sucht man im Internet nach Aligner bester Preis, kommt man bei LetSmile heraus, welche ihre vom Zahnarzt zugelassenen und in Deutschland hergestellten, unsichtbaren Schienen schon für einen Komplettpreis von 1090€ inklusive Retainer anbieten. Hierbei hat man keine physischen Termine (in Corona-Zeiten ja auch nicht verkehrt), sondern hat seine kostenlose Erstberatung online und danach bekommt man das Kit zugeschickt und kann bei Fragen jederzeit online Hilfe bekommen. Wichtig ist ihnen, dass alles so transparent wie möglich für den Kunden ist.

Mich würde aktuell zum Beispiel sehr interessieren, wie/ob das Tragen von Alignern bei einer Therapie mit Knirschschiene funktioniert, denn die muss ich nachts schon seit einigen Jahren tragen. Also, ob diese Zahnschienen stark genug sind, sodass ich sie anstatt meiner normalen Knirschschiene tragen kann oder ob das ein K.O.-Kriterium für diese so einfach klingende Behandlung für gerade Zähne ist. Klar, die Behandlung soll nur sechs Monate dauern, aber da ich mit Verspannungen und Kopfschmerzen reagiere, wenn ich ohne meine normale Schiene schlafe, bin ich mir da unsicher. Definitiv etwas, was ich bei der ersten Beratung fragen sollte!

Hat wer von euch schon Aligner ausprobiert und kann etwas mehr zu dem Thema sagen? Wenn ja, wo habt ihr denn gute Erfahrungen gemacht? Oder wäre das gar nichts für euch und ihr habt (wieder) eine feste Zahnspange?

[Beauty] Fluorid – Segen oder Fluch?

Fluoride sorgen für generelle Unsicherheit

Fluoride haben in der Vergangenheit häufig für Unsicherheit in der Bevölkerung gesorgt. Nicht selten wurde über die schädliche oder gesundheitsgefährdende Wirkung in den Medien berichtet. Es wurde berichtet, dass Teile der Bevölkerung in weiten Teilen Indiens, Chinas und Tansania durch einen hohen Fluoridgehalt in ihrem Grundwasser krankwurden, sprich Zähne und der Knochen geschädigt wurden.

Doch auch in unserer Zahnpasta steckt Fluorid. Dieses ist aber kontrolliert und absichtlich. Selbst in Expertenkreisen wird zu dieser Thematik immer wieder diskutiert und durchaus widersprüchliche Empfehlungen ausgesprochen. Dass dies für Verwirrung sorgt, kann man sich denken. Doch wie schädlich sind Fluoride tatsächlich? Und warum sind sie in fast jeder Zahnpasta enthalten?

Warum wird Zahnpasta absichtlich mit Fluorid versetzt?

Der Grund hierfür ist eine weitgreifende Entdeckung. In den 70er-Jahren wurde beobachtet, dass in Gebieten, in denen das Trinkwasser von Natur aus reich an Fluoriden war, Karies viel seltener auftrat als in Gebieten mit niedrigen Fluoridgehalt im Grundwasser. Es folgten zahlreiche Studien zu diesem Thema und es konnte eindeutig festgestellt werden, dass dieses Spurenelement den Zahnschmelz härter und widerstandsfähiger macht und damit nachweislich vor Karies schützt. Es konnte gezeigt werden, dass sich allein durch ausreichende Versorgung mit Fluoriden, knapp 40% der Kariesfälle vermeiden ließen.

Nutzen von Fluorid in der Zahnpasta

Der wichtigste Effekt von Fluorid in der Zahnpasta ist der Schutz vor Karies. Zucker ist heutzutage leider in den meisten industriell verpackten Nahrungsmitteln enthalten. Wird er durch die Nahrung aufgenommen und haftet an den Zähnen, so wird er von Bakterien im Mundraum zu Säuren umgewandelt, die dann Mineralstoffe im Zahnschmelz auflösen und so die schützenden harte Zahnoberfläche durchbrechen. So kann Karies entstehen. Bis zu einem gewissen Grad können die Säuren durch den Speichel gepuffert und abgemildert werden. Der Schmelz kann sich durch die Mineralien im Speichel im besten Fall wieder remineralisieren. Bei zu hohem Zuckerkonsum und mangelhafter Zahnpflege kann jedoch eine dauerhafte Schädigung die Folge sein. Fluoride können hier eine wichtige Schutzfunktion übernehmen. Sie lagern sich an den Zahnschmelz an und bilden so eine schützende Barriere zwischen Zahn und Säure. So kann der Abbau von Zahnschmelz verhindert und die Remineralisierung gefördert werden.

Schädliche Effekte von Fluoriden

Bei einer Überdosierung von Fluoriden können Vergiftungserscheinungen auftreten. Das kommt jedoch sehr selten vor. Frei nach dem Motto von Paracelsus: Alles ist Gift, nur die Dosis macht das Gift, können bei fehlerhafter Fluoridierung des Trinkwassers und zusätzlicher überdosierter oraler Einnahme z.B. von Flouridtabletten, chronische oder auch akute Vergiftungen auftreten. Im schlimmsten, akuten Fall können neben Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen sogar Krämpfe bis hin zum Herzstillstand auftreten. Neben akuten Vergiftungserscheinungen verfügen Flouride auch über eine chronische Toxizität.

Bei einer längeren chronischen Überdosierung kann eine Störung im Kalzium- und Energie-Stoffwechsel der zahnschmelzbildenden Zellen auftreten, wodurch eine Störung in der Phase der Zahnschmelzbildung entsteht. Dies zeigt sich dann durch weiße Flecken oder Streifen an den Zähnen, eine sogenannte Flourose. Dies zeigt sich durch Einlagerungen des überschüssigen Fluorids. Hierdurch können die Zähne sogar anfälliger für Karies und andere Krankheiten werden. Außerdem kann es zu einer Knochenfluorose kommen, wenn täglich regelmäßig mehr als 20 mg Fluorid aufgenommen werden. Durch die Einlagerung der Substanz in die Knochen werden diese weniger belastbar und brüchiger. In den schlimmsten Fällen kann es zu einer Versteifung von Gelenken und der Wirbelsäule kommen. Diskussionen über eine mögliche Krebsgefahr oder DNA-Schäden durch Fluoride konnten durch vielfache wissenschaftliche Studien nicht bestätigt werden. Es handelt sich also wie so oft um einen Irrtum, der sich trotz eindeutiger wissenschaftlicher Widerlegung hartnäckig hält.

Grenzwerte von Fluoriddosen

Für gesundheitliche Folgen müssten über einen längeren Zeitraum hinweg zu hohe Fluoriddosen aufgenommen werden. Empfohlen ist eine Menge von 1 mg täglich, der Grenzwert liegt bei 4 mg pro Tag. Mit gesundheitlichen Problemen ist erst ab Dosierungen von über 20 mg täglich bei Erwachsenen zu rechnen. Der Grenzwert kann bei einer normalen Ernährung kaum überschritten werden, es sei denn, es werden täglich mehrere Tuben Zahnpasta verzehrt. Außerdem gibt es zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen wie das Festlegen von Grenzwerten im Trinkwasser und in der Zahnpasta. Bei Kinderzahncremes ist der Fluoridbedarf an die für Kinder geeignete Menge angepasst. Auch das Herunterschlucken der Kinderzahncreme wurde hierbei berücksichtigt. Eine größere Gefahr stellt fluoriertes Trinkwasser dar, hier kann es sehr viel schneller zu Überdosierungen kommen. Dies wird jedoch in Deutschland nicht praktiziert.

Zusammenfassung

Fluoride sind, wie sehr viele Stoffe, in geringer Menge sehr nützlich für die Zahngesundheit, in zu hoher Menge jedoch schädlich. Oder, um es im Sinne von Parcelsus auszudrücken: „Allein die Dosis macht das Gift„. Zusammenfassend kann man jedoch sagen, dass eine Überdosierung von Fluoriden bei einer normalen Ernährung äußerst unwahrscheinlich ist und somit die positiven Effekte deutlich den negativen Effekten überwiegen. Das Fluorieren von Zahncreme ist somit eine sinnvolle Vorbeugung im Kampf gegen Karies. Zusätzliche Maßnahmen wie eine zuckerarme Ernährung und regelmäßige Zahnreinigungen sowie Kontrollen beim Zahnarzt sind dabei die beste Prophylaxe für gesunde Zähne.

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