Der Tangle Teezer ist den meisten von euch bestimmt schon ein Begriff. Ich selbst nutze seit über einem Jahr die nachgemachte Primark-Variante und bin damit sehr zufrieden (Review hier!). Als ich jedoch kontaktiert wurde, ob ich nicht die Ikoo Brush einmal testen wolle, sagte ich zu. Diese gibt es nämlich in der Pocketvariante, welche großartig für unterwegs ist und die ich sehr gerne ausprobieren wollte.

Ikoo Brush Pocket

Ikoo Brush Pocket für 17,95€

Die Bürste kommt in weiß und schwarz daher (hallo iPhone-Assoziation) und ich entschied mich für die dunkle Variante. Da sie eine Travelsize ist, hat sie diesen super leicht aufsteckbaren Schutz, damit die Borsten in der Tasche/im Koffer etc nicht abbrechen. Das gefällt mir sehr gut und ich finde es schade, dass meine Primark-Variante dies nicht hat. Aber klar, preislich ist es ein großer Unterschied, Primark lag damals bei 1,50€ (ich weiß allerdings nicht, ob es sie überhaupt noch gibt).

Ich benutze die Bürste im nassen, gerade mit einer Spülung behandelten Haar noch in der Dusche. Meine Haare haben sich sehr gut durchkämmen lassen, das Kämmen war im ersten Moment allerdings etwas ungewohnt. Die Bürste hat – wie auch der Tangle Teezer – keinen Griff, liegt aber trotzdem gut in der Hand, da sie eine „Mulde“ für mehr Griff hat. Durch die unterschiedlich langen „Borsten“ waren meine Haare wirklich mit 3-4 Bürstenstrichen schon komplett entknoten, zeitsparend ist es allemal. Da diese Version auch mehr „Fläche“ hat als mein bisheriger Kandidate, kann die Zeitersparnis allerdings auch hiervon kommen.

Der Hersteller versprach eine Kopfmassage im Stil von TCM und ich muss gestehen, mir sind die Bürsten etwas zu hart auf der Kopfhaut. Die Schmerzgrenze jedes Menschen ist unterschiedlich, mir persönlich war es aber schon etwas zu stark. Das kenne ich von meiner Bürste einfach nicht, dass es so „kratzt“. Zuviel Druck meinerseits habe ich auch nicht angewandt, da ich zunächst dachte, dass es daran liegt. Aber auch mit ganz wenig Druck fühlte es sich nicht nach einer angenehmen Massage an. Vielleicht gewöhne ich mich hier aber auch noch dran, mal sehen. Grund, die Ikoo Brush nicht mehr zu verwenden, ist es auf jeden Fall nicht, da z.B. Augenbrauchenzupfen viel mehr schmerzt, ich das aber doch auch mache 😉

Die Bürste verspricht auch eine haarpflegende Wirkung, samtig-glänzendere Haare und da werde ich mal sehen, ob eine Veränderung eintritt. Bei meiner bisherigen Bürste waren meine Haare definitiv glänzend, das kann aber auch einfach an der Pflege liegen, immerhin nutze ich fleißig Spülung und Haarkur. Der Langzeittest wird es hier zeigen, die Bürste durfte auf jeden Fall fest in meiner Dusche einziehen und wird jetzt verwendet. Sollte ich in nächster Zeit verreisen, wird sie definitiv ins Gepäck geworfen und auch fürs Schwimmbad etc ist sie doch praktischer wie mein bisher schutzloser Kandidat.

Ob günstige Variante oder schick aussehende Ikoo Brush, ich kann mir ein Leben ohne so eine Bürste nicht mehr vorstellen. Meine sehr langen, dünnen Haare sind nach dem Waschen nämlich ohne einfach nur ein verknotetes Nest, was mich zum Wahnsinn treibt – hierdurch sind sie aber im Nu durchgekämmt und fühlen sich auch viel „glücklicher“ an. Benutzt ihr solche Bürsten, vielleicht sogar das Original, den Tangle Teezer? Oder habt ihr problemlos durchkämmbares Haar? 🙂

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