Je älter ich werde, umso wichtiger wird mir das Thema Sonnenschutz für Haut und Haare. Natürlich hätte ich da im Idealfall schon als Teenager wirklich darauf achten sollen und ich habe mich auch immer mal wieder eingecremt, aber definitiv nicht mit einem ausreichend hohen Schutz und jeden Tag. Dadurch bekam ich zwar selten einen Sonnenbrand, aber über die Jahre merke ich nun eben doch, dass besonders mein Gesicht ein paar sichtbare Schäden abbekommen hat. An diesen arbeite ich gerade mit verschiedenen Produkte, was ich euch auch noch vorstellen mag, aber heute geht es erst einmal um die präventive Sonnenpflege!

Welcher Sonnenschutz für welche Haut?

Wie auch bei jeder anderen Gesichtspflege ist auch euer Sonnenschutz sehr individuell und somit muss man leider ausprobieren, womit man gut klarkommt. Ich muss ganz extrem zwischen einer Sonnencreme für den Körper und für mein Gesicht unterscheiden. Während mein Körper ganz unzickig ist und ich wirklich jedes schützende Produkt (Creme, Spray, Gel..) auf ihn schmieren kann, sieht das bei meinem Gesicht leider ganz anders aus. Hier habe ich bei vielen Produkten nach wenigen Tagen Anwendung schon mit Hautunreinheiten zu kämpfen und kann leider nicht die günstigen Drogeriemarken verwenden. Was den Lichtschutzfaktor betrifft, nehme ich für meinen Körper meist etwas zwischen 20-30, bei meinem Gesicht darf es aber gerne auch 50 sein, da kann es mir nicht genug Schutz sein!

Wieviel Schutz braucht man?

Eine viel diskutierte Frage ist, welchen Lichtschutzfaktor man denn wirklich braucht und wie oft man Sonnenpflege auftragen soll. Während ich meinen Körper nur in den Sommermonaten wirklich bewusst immer eincreme, wenn ich kurze Kleidung trage und er somit direkt dem Sonnenlicht ausgesetzt ist, versuche ich mein Gesicht 365 Tage im Jahr einzucremen. Auch wenn ich meine Wohnung nicht verlasse oder es draußen bewölkt ist, verwende ich mittlerweile eine Tagespflege mit LSF.

Jetzt geht es noch kurz um die Menge an Sonnenschutz, denn besonders im Gesicht tragen wird gerne viel zu wenig Produkt auf! Es sollen nämlich ungefähr 1/4 Teelöffel Creme (1,25ml) in unser Gesicht kommen und das klingt zwar wenig, ist aber ganz schön viel! Einige cremen somit in Schichten, die sie zwischendurch erst antrocknen lassen, andere versuchen gleich, die Gesamtmenge Produkt im Gesicht zu verteilen. Ich gehöre zu letzterer Fraktion und creme damit gerne mal 1-2 Minuten morgens an mir herum, bis alles gut eingezogen ist. Aber das ist es mir wert! Wenn ich an dem Tag kein vorheriges Serum verwende, lasse ich mein Gesicht nach der Reinigung einfach leicht angefeuchtet, dann funktioniert das alles besser.

Tagespflege mit LSF anstatt Sonnencreme

Wenn ich etwas in den letzten Jahren bezüglich Sonnenpflege und meiner Haut gelernt habe, dann ist es die Verwendung einer Tagespflege mit Lichtschutzfaktor. Denn meine morgendliche Pflegeroutine vergesse ich nie und ohne Tagescreme würde ich mich nicht wohl fühlen. Die Extrapflege Sonnencreme habe ich hingegen früher immer wieder vergessen, obwohl ich mir überall in der Wohnung Cremetuben hingestellt hatte und immer kleine Pröbchen in meinen Handtaschen verstaut hatte.

Das Angebot von Tagespflege mit LSF erweitert sich ständig, was ich großartig finde, da eben nicht jede Creme mit jeder Haut gut harmoniert und man so einiges austesten kann. Sehr positive Erfahrungen habe ich z.b. mit der französischen Marke Guinot gemacht, einer der online erhältlichen Anadore Kosmetik Marken. Besonders mag ich die Newhite UV LSF 50 Tagespflege (50ml um 40€), welche die Haut nicht nur vor neuen Sonnenschäden schützt, sondern auch die alten „Fehler“ mit Melanoxyl und Vitamin C auszuradieren beginnt. Wichtig bei einer solchen Tagescreme mit LSF ist mir, dass sie gut in meine Haut einzieht, nicht klebrig auf ihr haften bleibt und weder mit Weißschleier noch mit etwas Makeup/Puder kein Problem hat. Das passt bei dieser Creme alles! Sie haben noch eine Augenpflege mit LSF im Sortiment, mit der ich auch schon länger liebäugele und sie mir bzw meiner Haut einfach gönnen sollte.

Sonnenschutz als Anti-Aging-Strategie?

Es ist schon ein bisschen angeklungen, aber Sonnenschutz ist einfach die beste Anti-Aging-Strategie, die ihr eurer Haut im Alltag gönnen könnt. Klar, Behandlungen bei der Kosmetikerin, spezielle Anti-Aging-Produkte mit z.b. Retinol und Hyaluronsäure sind auch super, aber Sonnenschutz ist präventiv, wichtig für die Gesamtgesundheit und eben so einfach in den Alltag zu integrieren. Die Gesichtshaut wird vor konsequent vor UV-Strahlen und Sonnenschäden geschützt, welche sich in sichtbare Pigmentstörungen umwandeln können. Denn die Melanin(über)produktion wird eben durch diese UV-Strahlen ausgelöst. Gleichzeitig schützt ihr eure Haut vor UVA- und UVB-Strahlen (je nach Produkt) und reduziert deren schädliche Auswirkungen. Ganz simpel gesagt: geschützte Haut altert weniger schnell sichtbar, man bekommt langsamer feine Linien und Falten. Das gilt natürlich auch für den Körper, der es euch ebenso dankt, wenn ihr ihn zumindest die Hälfte des Jahres ordentlich mit einem Sonnenschutz eincremt – die Bilder von ehemaligen, gealterten Solariengängern kennen bestimmt viele von euch.

Und was ist mit den Haaren?

Nur ganz kurz ansprechen will ich, dass auch unsere Haare Sonnenschutz benötigen. Es liegt zwar irgendwie klar auf der Hand, aber bis vor wenigen Jahren habe ich mir darüber nie Gedanken gemacht. Hitzeschutz beim Föhnen? Klar. Aber gegen die Sonne? Dabei habe ich sogar Haare, die sofort heller werden, sobald ein Sonnenstrahl sie berührt und hätte da drauf kommen können 😉 Während mir das Ausbleichen jetzt keine Sorgen macht, greifen die Sonnenstrahlen aber leider auch die Keratinstruktur der Haare an, wodurch sie schwächer und brüchiger werden. Hier könnt ihr entweder wieder mit einem präventiven Spray eure Haare vor der Sonne schützen (z.b. Soleil Huile Sirene von Kerastase) oder mit einem After-Sun-Treatment (z.b. After Sun Nourishing Maske von John Frieda) direkt nach der Sonneneinstrahlung intervenieren. Da die Sprays auch feuchtigkeitsspendend sind, bevorzuge ich sie, aber wenn die Haare schon richtig beansprucht sind, benötigt es wohl intensivere Pflege in Form solcher After-Sun-Haarmasken.

Natürlich hilft hier (wie auch beim Gesicht) ebenso das Tragen von einem großen Hut, der gleich noch etwas Sommerfeeling und gute Laune versprüht. Wenn ihr das nicht mögt und etwas Sorgen um eure Kopfhaut habt, die ihr ja leider nicht eincremen könnt: versetzt euren Scheitel immer mal wieder etwas, das hilft mir hier gut 🙂

Welche Sonnenpflege für Gesicht, Körper und Haar benutzt ihr? Habt ihr eine Tagescreme mit LSF und wenn ja, welche und könnt ihr sie weiterempfehlen?

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