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[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke!

Die Bilder h√§ufen sich schon wieder auf dem iPhone, ich esse einfach zu viel und zu gerne ūüėČ Zeit, dass ich euch mal wieder auf meinen Teller blicken lasse, was ich da so draufpacke..so oft es geht weiterhin vegan, aber auch vegetarisch bringt mich nicht um..besonders zu Ostern kann ich da nicht anders. Da ich in Berlin war, gibt es auch noch ein paar meiner liebsten Restaurants dort dazu, vielleicht f√ľr den ein oder anderen ja auch interessant!

Ok, dieses¬†s√ľ√üe Br√∂tchen von Aldi¬†war jetzt nicht unbedingt der Knaller, aber es war neu und in Knotenform, ich konnte es nicht nicht probieren. Um Welten besser war mein liebstes¬†vietnamesisches Tofucurry bei Lemongrass Scent¬†im Prenzlauer Berg, die leider keine Seite haben, aber bei Tripadvisor¬†k√∂nnt ihr mehr lesen. Die Tees dort sind auch superlecker und ach, alle sind so nett, wir gehen da schon seit Jahren st√§ndig hin. Bei Starbucks kriegt man ja ein Freigetr√§nk f√ľr seinen Geburtstag (wenn man die kostenlose Card hat) und so gab es diesen riesigen¬†Mocha Frappucchino¬†und das war definitiv ein gutes Fr√ľhst√ľck ūüėČ Mein vegetarisches Bibimbap bei Maru war ebenfalls sehr lecker, ich musste zwar das Ei schnell runternehmen, aber dann war es super! Inwieweit es koreanisch ist, kann ich nicht beantworten, da ich noch nie in Korea war, aber es ist definitiv mal was anderes und von den Gew√ľrzen her auch nicht vergleichbar mit anderen asiatischen K√ľchen.

Bei Patta in Friedrichshain dreht sich alles um die Kartoffel, die man auf meinem mit Gem√ľse beladenem Teller gar nicht mehr erkennt. Couscous und eine leckere Senfso√üe hatte ich da auch noch dabei und die Kombi war einfach nur klasse und enorm s√§ttigend. Den¬†Moringa-Mate-Ingwer-Tee¬†von Me√ümer hatte ich spontan bei DM mitgenommen und mich dann schockverliebt. Wie lecker und wachmachend ist der bitte und dank Ingwer kriegt man noch einen Extrafrischekick! Die Beutel waren so schnell leer, ich brauche Nachschub. Die¬†Mio Mio Mate Banane¬†hingegen war mir viel zu s√ľ√ü und √ľberhaupt nicht matig genug, da bleibe ich lieber bei der Standardvariante. Meine Mama buk¬†Schokokuchen¬†und da konnte ich nat√ľrlich nicht nein sagen. Das war quasi die Vorbereitung auf die Kuchenorgie, die dann √ľber Ostern folgte, wodurch ich dankenswerterweise jetzt erstmal keinen Kuchenhunger mehr habe.

Achja, Ostern, die besten Schokohasen in meinen Augen sind die von¬†Kinder¬†und da werde ich auch nie zu alt f√ľr. Da das jeder wei√ü, hatte ich vier St√ľck, wovon jetzt leider nur noch einer √ľbrig ist und den werde ich mir auch noch etwas aufsparen. Als Kontrast, damit mein K√∂rper auch noch irgendwas gesundes kriegt, futtere ich aber st√§ndig¬†Erdbeeren¬†zwischendurch, die schmecken mittlerweile n√§mlich schon etwas.¬†Ofengem√ľse mit Kr√§uterquark und Brot¬†geht aber nat√ľrlich auch immer und das gab es irgendwie drei Tage hintereinander, ohne dass ich es nicht mehr sehen konnte. Unten rechts seht ihr den besten Kuchen √ľberhaupt, n√§mlich Rhabarber mit Baiser, welcher nat√ľrlich von dem s√ľ√ü-sauren Geschmack wie auch seiner fluffig-matschig-teigigen Konsistenz einfach genau meiner ist. Das Rezept habe ich von der Mutter eines Exfreundes und auch wenn die Beziehung nicht das Wahre war, dieser Kuchen ist und bleibt es!

Wir waren f√ľr ein paar Tage in der Tschechischen Republik unterwegs und vegan war dort eigentlich unm√∂glich und bei vegetarisch wurde mitleidig geguckt ūüėČ Aber¬†Pommes und Salat¬†ging dann doch und ein Sternchen f√ľr die Pr√§sentation (Salat im Eisbecher) muss ich auch geben. Den¬†t√ľrkischen Kaffee¬†fand ich klasse, wunderbar aromatisch und stark. Der Germkn√∂del mit Zwetschgenmus, Vanilleso√üe und Mohn fand ich ebenfalls sehr lecker, aber auch enorm m√§chtig, da h√§tte mir die H√§lfte auch gereicht. Selbstgekocht habe ich mir dann was leichteres, n√§mlich Wokgem√ľse in Sojaso√üe mit dem leckeren Basmatireis¬†von Rii Jii.

Mir kann es gar nicht bunt genug auf meinem Teller sein und ich freue mich, dass ich das doch meist hingekriegt habe. Da war jetzt viel ausw√§rts essen dabei, Berlin ist aber auch einfach zu g√ľnstig, um es nicht zu tun, wenn man nur ein paar Tage da ist. Jetzt wird aber wieder mehr gekocht, es gibt n√§mlich einige Rezepte, die ich ausprobieren und (wenn sie mir zusagen) euch hier vorstellen mag.

Habt ihr einen vegan/vegetarischen Berlintipp? Seid ihr auch schon in der Tschechischen Republik gewesen? Wie hat euch die K√ľche dort so gemundet? Fleischlastig ist sie ja schon sehr, meine Mama fand aber alles lecker ūüôā

[Yummi] Basmati Reis von Rii Jii gegen mein Indien-Weh!

Vor genau zwei Monaten bin ich von Delhi nach Sydney geflogen und ach, was war ich traurig, Indien nach diesmal nur acht Wochen zu verlassen. Varanasi ist mittlerweile einfach mein zweites Zuhause geworden, ich vermisse die Menschen, das Gef√ľhl, dort durch die Gassen zu schlendern, Chay zu trinken, wann immer ich eine Verschnaufspause brauche und dann nat√ľrlich auch das Essen. F√ľr Vegetarier ist und bleibt Indien ein Paradies, die Auswahl an Gerichten ist schirr unendlich (hier ein kleiner Einblick) und auch wenn ich es immer wieder versuche, selbst komme ich da kochtechnisch nicht hin. Reistechnisch wiederum wurde mir aber Hilfe von Rii Jii geboten, die einen ganz tollen Basmati Reis haben, an dem ich mich die letzten Wochen schon laben konnte.

Der Basmati-Reis von Rii Jii wird ausschlie√ülich in den Kooperativen „Uttaranchal“ und „Ramnagar“ (so hei√üt auch ein Fort in Varanasi lustigerweise) im nordindischen Uttarakhand biologisch angebaut und ist Fairtrade verifiziert. Verwendet wird die Ursorte „Taraori“, welche ein sehr komplexes, einmaliges Aroma hat, sehr intensiv schmeckt und wunderbar fruchtig duftet. Um dieses Aroma noch zu verst√§rken, wird der Reis nach der Ernte noch mindestens ein Jahr gelagert.

Im Anbau ist „Taraori“ nicht ganz leicht, man kann ihn nur einmal im Jahr ernten, die Pflanzen sind nicht sonderlich ergiebig und es erfordert viel Handarbeit, welche hier aber¬†gut bezahlt wird. Zum Gl√ľck ist die Sorte ziemlich recht resistent gegen Sch√§dlinge, was gut f√ľr den Ackerboden und den Bauern ist, der diesen bewirtschaftet. Toll bei Rii Jii ist, dass man durch die Ver√∂ffentlichung der R√ľckstandsanalysen genau sehen kann, was man bzw was man nicht zu sich nimmt mit diesem Reis; durch ein aufw√§ndiges Zertifizierungsverfahren kann man hier nachvollziehen, was der Reis von seinem Anbau bis zu seinem Eintreffen beim Endverbraucher alles erlebt hat.

Der Basmati-Reis von Rii Jii kommt sowohl im praktischen 5-Kilo Beutel (24,75‚ā¨) sowie im kleineren 500g Ausprobier- oder Verschenkpack (3,69‚ā¨) zu euch. Wer statt wei√üem Basmati lieber Vollkornreis mag, der wird hier auch f√ľndig werden, diesen gibt es in denselben Gr√∂√üen und zum selben Preis. Da ich selbst viel Reis esse, kaufe ich schon lange keine kleinen Packungen mehr, sondern schnappe mir so einen gro√üen Sack, da sie einfach viel g√ľnstiger sind. Bei Rii Jii wird der Reis direkt in der Reism√ľhle in dieser Gr√∂√üe eingekauft, weswegen sie ihn so g√ľnstig weitergeben k√∂nnen. Angst, dass der Reis abl√§uft, bevor ihr ihn essen k√∂nnt, m√ľsst ihr auch nicht haben, er h√§lt sich mindestens zwei Jahre – oder ihr bestellt einfach mit euren Freunden und f√ľllt ihn danach um.

Eigentlich wollte ich euch jetzt eines meiner sehr „suppigen“ nordindischen Lieblingsgerichte vorstellen, aber der Reis ist einfach zu gut, um ihn in einer Sauce zu ertr√§nken. Da er wirklich einen sehr vollmundigen, aromatischen Eigengeschmack hat, den ich grandios finde, esse ich ihn somit eher zu leichtem Gem√ľse Stirfry mit Sojaso√üe statt zu meinem alles dominierenden Aloo Palak..was sich im Laufe der 5 Kilo aber bestimmt auch noch √§ndern wird. Ein paar etwas elaboriertere Rezepte findet ihr hier. Wichtig ist auf jeden Fall die richtige Zubereitung:

1. Waschen: ihr nehmt die gew√ľnschte Menge Reis und wascht diese zun√§chst, damit die √ľbersch√ľssige St√§rke verschwindet

2. Quellmethode: ihr nehmt Reis & Wasser im Verh√§ltnis 1 zu 1,5; lasst Reis im gesalzenen Wasser 2 Minuten aufkochen und dann auf niedriger Temperatur f√ľr 10-15 Minuten im geschlossenen Topf quellen lassen

3. R√∂stmethode: Reis in einer Pfanne mit √Ėl leicht anbraten; dann die oben beschriebene Menge gesalzenes Wasser hinzu und wieder aufkochen sowie quellen lassen; hier bekommt man ein noch intensiveres Aroma

Spielend leicht und in 20 Minuten habt ihr somit ein gesundes, leckeres Gericht, ich persönlich liebe ja Sojasoße in Kombination mit Ingwer, um noch etwas mehr spannende Schärfe reinzubringen. Highlight ist hier aber ganz klar der Reis, den habe ich auch schon pur bzw nur mit Soße gesnackt und auch als Reissalat (Interesse an einem Rezept?) schmeckt er auch verdammt gut. Ich freue mich schon auf noch einige Gerichte mit ihm und werde meinen Freunden jetzt auch ein bisschen Reis abpacken und mitbringen, damit sie ebenfalls diese leckere Reiserfahrung machen können.

Kennt ihr Rii Jii zuf√§llig schon oder habt ihr einen Lieblingsreis? W√ľrde mich ja mal interessieren! Da ich ja √ľberhaupt kein Nudelesser bin, muss es f√ľr mich eigentlich immer Reis und ab und zu eben Kartoffeln sein, denn so ganz ohne Kohlenhydrate w√§re ja auch nichts.

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke!

Da sich die Essensbilder auf meinem iPhone wieder angeh√§uft haben, dachte ich mir, es wird Zeit f√ľr eine neue Runde „Teller-Einblicke“. Ich versuche gerade, mich etwas ges√ľnder zu ern√§hren, da meine Haut wieder rumzickt und ich das u.a. auf meinen S√ľ√üigkeitenkonsum zur√ľckf√ľhren kann. Ganz weglassen kann ich die zuckrigen K√∂stlichkeiten¬†zwar nicht, aber da es zum Gl√ľck genug besseres, gut schmeckendes Essen gibt, reduziere ich sie immerhin etwas. Ganz gro√üe Liebe in den letzten Woche war meine erste¬†Laksa, eine malaiische Suppe, die ihr gleich im ersten Bild oben links seht und es aktuell bei MoschMosch gibt.

Vegetarische Laksa, genau mein Ding und was war ich satt! Davon abgesehen, dass ich bestimmt 40 Minuten an dieser Schale voller Nudeln, Sojasprossen und anderem Gem√ľse in Kombi mit scharfer Kokosmilch gegessen habe. Will ich unbedingt wieder haben und war das perfekte Geburtstagsessen mit dem besten Freund. Die selbstgemachte¬†K√ľrbissuppe mit Ingwer und Kokos¬†war ebenfalls ein Tr√§umchen, die fand ich in der Gefriertruhe meiner Eltern und was war ich gl√ľcklich. Meine liebste Suppe, wenn es drau√üen kalt ist und man einfach eine warme Umarmung braucht. Da ich selbst weiterhin kochfaul bin, schmiere ich mir gerne¬†Br√∂tchen mit Kr√§uterquark und Gurke, was sehr erfrischend-leicht ist, aber eben gut satt macht. Gegen eine gro√üe Portion¬†Ratatouille¬†habe ich aber auch nie etwas einzuwenden, ebenfalls mehr ein Herbst- wie ein Fr√ľhlingsessen, aber bei der letzten K√§lte genau das richtige.

Warmes Porridge¬†mit TK-Beeren und Banane ist eines meiner Standardfr√ľhst√ľcks, die schnell gehen und lange satt machen. Wenn ich es noch s√ľ√üer mag, kommt ein bisschen Kokosbl√ľtenzucker dr√ľber, meist reicht es mir aber so.¬†Brot mit Hummus und allerlei Salat/Gem√ľse¬†ist ebenfalls eines meiner Klassiker, was ich mehrmals die Woche futtere. Da man die Gem√ľsesorten immer auswechseln kann, schmeckt es jedes Mal etwas anders und wird zumindest mir nie langweilig. Da war ich doch auch glatt noch einmal bei MoschMosch und habe mich an¬†Reisnudeln mit Gem√ľse¬†gelabt, die in Ordnung waren, aber ohne die Vorspeisen-Edamame w√§re ich hier hungrig nach Hause gegangen. Ganz simpel, aber ich hatte so ein Verlangen nach¬†Bratkartoffeln mit Ketchup, das war verr√ľckt. Hatte ich bestimmt ein halbes Jahr nicht mehr, in Indien werden die Kartoffeln immer sehr viel mehr gew√ľrzt (was absolut nicht schlecht, nur eben sehr anders ist).

Ein¬†McFlurry mit Smarties¬†pro Jahr darf sein, das Eiscafe hatte n√§mlich kein Zimteis und irgendwie waren wir dann so deprimiert, dass es eben zu Mcs ging..als Kind mochte ich diese Art Eis aber sehr viel mehr.¬†Romanesco, der Dinosaurier unter den Gem√ľsen, ist quasi mein¬†spirit vegetable¬†und ach, w√ľrde ich am liebsten auch st√§ndig essen. Gr√ľne Sachen sind eh genau mein Ding (wenn man Oliven & Kale chips wegl√§sst), auch¬†Spinat mit Kartoffeln¬†ist ein tolles Abendessen, was sehr schnell gemacht ist. Mein¬†Tofu mit Gem√ľse vom Thail√§nder¬†war etwas sehr so√üig, aber wenn man die Optik ignoriert, trotzdem sehr lecker und richtig gut scharf.

Einer der leckersten Kaffee, die ich in letzter Zeit probiert habe, ist der¬†Caf√© Intenci√≥n ecol√≥gico, wunderbar aromatisch und wachmachend. Ofengem√ľse ist ebenfalls wieder genau nach meinem Gusto, da es simpel zuzubereiten ist und doch nach mehr Aufwand schmeckt. Hier gab es diesmal¬†Wurzelgem√ľse¬†und besonders die rote Beete darin war der Knaller, die hatte ich vorher auch noch nie im Ofen. Nach der 70. Kofirmation meiner Oma (ja, das gibt es anscheinend) ging es im L√§ndlichen essen und vegan ist da oftmals nicht drin. Vegetarisch konnte ich mich immerhin an den Rahmchampions mit Sp√§tzle versuchen, insgesamt war das aber zu heftig f√ľr meinen Magen und ich litt ein wenig. Gerade in Berlin war ich jetzt schon zweimal bei meinem liebsten sudanesischen Falafel-Laden (Nil in Fhain) und habe mir diese riesige Portion f√ľr nur 2,50‚ā¨ geholt. Die Kombi aus Falafel mit der Erdnuss-So√üe ist einfach nur der Knaller und man bekommt es auch vegan. W√§re ich nicht schon die n√§chsten Tage anderweitig zum Essen ausgebucht, ich w√ľrde wohl t√§glich hier vorbeirennen (und da ich gerade 5 Minuten zu Fu√ü weg wohne, ist das auch spielend einfach, hm..).

Ihr seht, viel Gem√ľse, aber ja, auch viele Kohlenhydrate, aber da ich weder abnehmen noch asketisch leben mag, ist das vollkommen ok. Lediglich den Zucker versuche ich etwas herunterzufahren und den Light-Getr√§nken habe ich erneut den Kampf angesagt, was recht gut funktioniert. Die schmecken mir n√§mlich nicht mehr (wie immer, wenn ich lange in Indien war und gar keine zu mir genommen habe) und dran gew√∂hnen mag ich mich auch nicht mehr. Gerade trinke ich aber eine Club Mate, was mich wiederum sehr gl√ľcklich macht..ohne f√ľhlt sich Berlin aber auch nicht nach meinem Berlin an!

[Yummi] Fluffige, vegane Minikuchen f√ľr unterwegs!

Dank trnd durfte ich an einem Projekt rund um die Lock & Lock Frischhaltedosen teilnehmen und habe diese ausgiebig ausgetestet. Zwar bin ich eher Fan von Metalldosen (da habe ich mir in Indien ein paar sch√∂ne besorgt), f√ľr eine Plastikdose ist diese aber gar nicht schlecht. Man kann in ihr Lebensmittel¬†mitnehmen, einfrieren sowie erhitzen und der 4-fach Klickverschluss ist sehr zuverl√§ssig. Mikrowellen- und sp√ľlmaschinengeeignet ist sie auch, es gibt sie in unterschiedlichen Farben und mir gef√§llt mein semi-durchsichtiges Fr√ľhlingsgr√ľn sehr gut. Bei QVC (da habe ich noch nie bestellt) gibt es die Dose im 18-teiligen Set f√ľr aktuell 25‚ā¨.

Da mir ein reiner Beitrag √ľber eine Frischhaltedose aber doch etwas zu langweilig war (noch kann mich K√ľchenequipment nicht in Begeisterung versetzen), dachte ich mir, ich stelle euch ein seeeehr leckeres Rezept f√ľr fluffige, vegane Muffins bzw in unserem Fall Minikuchen vor, was meine Mama vor kurzem auf Chefkoch.de fand (danke Lea_mouse f√ľr das Teilen deiner Kreation!). Die kann man n√§mlich mit etwas Obst super als Nachmittagssnack mitnehmen, wenn das Wetter uns endlich mit etwas Sonnenschein verw√∂hnt und wir es uns im Park mit einem Buch oder Freunden gem√ľtlich machen k√∂nnen!

Benötigte Zutaten

280 g Mehl
125 g Zucker
1 Prise(n) Salz
15 g Weinsteinbackpulver
1 Apfel, p√ľriert (ca. 2 EL)
100¬†ml √Ėl
150 ml Mineralwasser
¬†evtl. Fr√ľchte oder Schokolade oder N√ľsse
¬†evtl. Gew√ľrz(e) (Zimtpulver, Vanille)


Die Zubereitung geht spielend einfach und dauert nur wenige Minuten. Ihr¬†mischt alle trockenen Zutaten, r√ľhrt dann erst das Apfelmus und danach das Mineralwasser und √Ėl unter.¬†Gebt nach Belieben eure ausgesuchten Obstsorten, N√ľsse, Gew√ľrze (ich habe spontan Banane, Macadamianuss und Vanille als gro√üartige Kombination im Kopf) und Schokost√ľcke dazu und dann darf der Teig schon in eure Muffin- oder eben Minikuchenformen. Bei 180Grad Umluft m√ľssen die Leckereien nun 20-25 Minuten backen, hier w√ľrde ich ab Minute 18 einfach mal checken, wie es aussieht. Wobei zumindest f√ľr mich der Geruch von gerade frisch gebackenem Kuchen sowieso magisch anziehend ist und ich somit eh in der K√ľche zu finden bin. Danach lasst ihr sie einfach abk√ľhlen (wir hatten acht K√ľchlein) und wenn ihr motiviert seid, k√∂nnt ihr sie noch etwas verzieren. Tata, fertig..ganz simpel und man hat die meisten Zutaten auch immer zuhause, falls einen mal nachts der kleine Kuchenhunger √ľberkommt!

Wir haben die K√ľchlein nat√ľrlich nicht alle essen k√∂nnen, man kann sie aber sehr gut ein paar Tage in Frischhaltedosen aufbewahren oder eben einfach einfrieren und dann bei Kuchen-Lust schnell wieder auftauen. So 1-2 kleine Kuchen mit etwas frischem Obst (Erdbeeren, juhu!) machen einen¬†mich aber einfach richtig gl√ľcklich und ich habe mich gefreut, dass ich quasi das Leckere mit dem Ausprobieren der Dose verbinden konnte.
Vielleicht hat ja einer von euch heute auch noch Lust auf vegane Muffins, dann kann ich euch dieses einfache und schnelle Rezept definitiv empfehlen! Wenn ihr ein anderes habt, gerne her damit, wir probieren immer gerne neue Sachen aus!

[Yummi] Australische Teller-Einblicke!

Mein vegetarisches Herz wurde in Indien mehr als nur verw√∂hnt und so war es doch ein kleiner Cut, pl√∂tzlich in Australien zu sein, wo es sehr viel fleischlastiger zugeht. Ein ganz klein wenig teurer allerdings auch und so waren wir in drei Wochen nur einmal im Restaurant essen (zwar sehr gut vietnamesisch, aber eben einfach in einer anderen Preisklasse). Da ich aber seit langem einmal wieder eine Wohnung mit gro√üer, gut ausgestatteter K√ľche und kochmotivierte Mitbewohner hatte, wurde eben einfach zuhause gekocht. Und gebacken ūüėČ

In Indien habe ich nie gefr√ľhst√ľckt, somit habe ich mich gefreut, hier doch wieder mit¬†M√ľsl, Obst und Joghurt¬†in den Tag zu starten. Macht dank crunch sehr viel Spa√ü zu essen, gibt einem genug Energie und h√§lt ewig satt. (Nach-)Mittags ging es dann leichter zu, gerne habe ich mir einfach¬†Veggie-Wraps¬†gemacht, die kurz in den Ofen kamen und dann mit dem belegt wurde, was da ist. Eine tolle Sauce kann man aus Tahihi, Ketchup, frischen Chilis, Limettensaft, Salz, Pfeffer und Sesamk√∂rnern zaubern..finde ich. An Veggiepizza haben wir uns auch versucht und die wurde so gut, dass es dann einfach drei Tage lang Pizza gab. Den indischen Mitbewohner musste ich nat√ľrlich gleich ausnutzen und mithilfe seiner Mama haben wir dann fantastisch guten¬†Dal¬†gemacht, ach, mir l√§uft beim Tippen schon das Wasser im Mund zusammen!

Noch mehr Fr√ľhst√ľck, was dann einfach als Mittagessen zum¬†griechischen Joghurt mit Ahornsirup, viiiiel Crunch und Obst sowie frischer Limettenlimonade¬†wurde. Da das mehr als s√§ttigend war, gab es mittags auch einfach mal¬†Gem√ľsesuppe mit selbstgebackenem Brot, an dem wir aber noch arbeiten m√ľssen, das wurde etwas zu kross. Von¬†So Good¬†habe ich¬†veganes Eis in Coconut Mango und Almond Chocolate¬†gekauft und hach, himmlisch war es. Die zwei Container waren am zweiten Tag leer und ja, wir haben Nachschub gekauft. Von dem¬†Raspberry Cheesecake Kitkat¬†hingegen wollte ich keinen Nachschub, das hat mir so gar nicht geschmeckt. Schade, dass es kein Green Tea gab, da h√§tte ich einen Vorrat von mit nach Deutschland geschleppt.

Ok, das¬†Veggieb√§llchen-Salat-Fladenbrot¬†war meine erste richtige Mahlzeit in Deutschland, die ich mir zubereitet habe. Und so gut, dass es das am n√§chsten Tag gleich noch einmal gab. Da hat sich doch noch ein M√ľslibild eingeschlichen, ich war aber auch einfach total happy, das wieder zu haben. Gro√üe Leidenschaft von mir ist √ľbrigens auch¬†Lakritztee, was sehr komisch ist, da ich Lakritz absolut nicht leiden kann, aber in s√ľ√üem, warmen Tee finde ich es gro√üartig. Meine allererste Zitronentarte nach Linzer Art habe ich auch halbwegs erfolgreich hingekriegt, √ľber das Gitter sehen wir einfach mal hinweg, denn lecker war sie.

Zur√ľck in Deutschland habe ich bisher eher nicht deutsch gegessen, einmal ging es zum Chinesen (das sind die mit nach Hause genommenen Reste meines¬†Tofu mit Gem√ľse), dann zum Inder, wo ich mich an einem¬†vegetarischen Thali¬†labte und mit Oma ging es noch zum Italiener, wo es einfach nur¬†Salat mit Pizzabrot und sp√§ter Zimteis¬†in der Sonne sitzend gab. Das war auch ganz sch√∂n viel ausw√§rts essen, bedenkt man, dass ich noch keine Woche da bin..aber so ist das eben, wenn man nach Monaten zur√ľckkommt. Ab jetzt wird aber wieder mehr zuhause gekocht, damit ich mir auch den n√§chsten (und √ľbern√§chsten und √ľber√ľbern√§chsten..) Flug irgendwohin leisten kann!

Seid ihr schon einmal in Australien gewesen? Wenn ja, was hat euch da denn besonders gut geschmeckt? Und konntet ihr am Wochenende auch schon in der Sonne sitzen und Eis essen? ūüôā

[Yummi] Das „beste Humus aller Zeiten“-Rezept!

Wann genau ich zum ersten Mal mit¬†Humus¬†in Kontakt kam, wei√ü ich nicht mehr. Doch seitdem ist diese unsagbar leckere Kichererbsenpaste fester Bestandteil meiner Ern√§hrung und man findet eigentlich immer eine Packung davon in meinem K√ľhlschrank. √úber die Jahre habe ich nat√ľrlich auch schon einige Rezepte ausprobiert, um DEN perfekten Humus zu entdecken und jetzt bin ich doch tats√§chlich endlich f√ľndig geworden. Zeit, diese Entdeckung, die ich auf der Webseite von Hagen Grote, einer Plattform rund um das Beste f√ľrs Kochen und Genie√üen, mit euch zu teilen! Dass das Rezept simpel und schnell geht sowie nur wenige Zutaten sowie einen Mixer ben√∂tigt, ist nat√ľrlich auch noch ein gro√üer Pluspunkt, wenn ihr √§hnlich kochmuffelig wie ich seid!

F√ľr 4 Portionen Humus ben√∂tigt ihr:

3-4 Knoblauchzehen

Olivenöl

300g Kichererbsen (aus der Dose)

2 EL Tahina (die aus dem Glas reicht hier völlig)

1 Bio Zitrone

Salz & Pfeffer

diverses rohes Gem√ľse als „Belag“

  1. Sp√ľlt¬†die Kichererbsen¬†mit Wasser ab und lasst sie anschlie√üend gut abtropfen. Reibt die Zitronenschale ab, r√ľhrt die Tahina um (da setzt sich manchmal √Ėl oben ab) und ihr seid startklar.
  2. Jetzt kommt der Saft aus der ausgepressten Zitrone, mit den 2 EL Tahina, 3 EL Oliven√∂l, dem (gerne anged√ľnsteten) gehackten Knoblauch, der halben Zitronenschale und den Kichererbsen in den Mixer und wird einfach nur gut p√ľriert. Bei meinem Mixer funktioniert das am besten mit der Smoothie-Funktion.
  3. Sch√ľttet das Kichererbsenwasser nicht weg, wenn euer Humus zu fest ist, gebt beim Mixen einfach ein wenig davon dazu. Jetzt w√ľrzt ihr einfach nach Gusto mit Salz und Pfeffer, bis es euch zusagt. Ich pers√∂nlich r√∂ste ganz gerne noch ein paar Sesamk√∂rner ohne √Ėl in der Pfanne an und gebe noch frische Kr√§uter dazu.
  4. Um den Humus aufzupeppen, schnappt euch einfach frisches Gem√ľse eurer Wahl und gebt das dar√ľber. Super passen ein paar der Kichererbsen, Zwiebel, Tomaten, Paprika, Karotten und besonders Gurken.
  5. Wenn es angerichtet ist, gebt noch ein wenig Oliven√∂l √ľber den Humus und wer mag, kann noch eine frische Minzpaste (Minze kleinschnippeln und in √Ėl geben) dazugeben, schmeckt prima.
  6. Wer mag, kann sich dazu noch fantastisch schmeckendes Naan-Brot machen, wir waren faul und sind zum t√ľrkischen B√§cker um die Ecke gegangen.

Wenn etwas von dem Humus √ľbrig bleiben sollte (und davon gehe ich fast nicht aus, da er sooooo lecker ist), macht er sich auch hervorragend als Brotbelag in Kombination mit Gurke. K√∂nnte ich nicht nur st√§ndig essen, sondern esse ich locker viermal die Woche, da man so schnell ein leckeres Abendessen hat. Perfekt auch f√ľr die bald endlich wieder w√§rmeren Tage, da es wunderbar leicht und erfrischend ist.

Davon mal abgesehen, dass Humus superlecker ist, sind Kichererbsen eine geniale Proteinquelle f√ľr uns Vegetarier/Veganer mit 19g auf 100g Erbse. Einiges an Vitaminen und Mineralstoffen steckt auch noch drin und laut Studien wirken sie nicht nur antioxidativ, sondern sind auch gut f√ľr unser Herz-Kreislauf-System und unsere Verdauung. So esse ich doch besonders gerne gesund!

Seid ihr auch solche Humusfans oder geht das Kichererbsenmus eher nicht an euch? Vielleicht m√∂gt ihr sie ja lieber als Falafel? Wobei f√ľr mich Humus mit Falafel auch eine ganz tolle Kombination ist. Habt ihr vielleicht auch ein perfektes Humus-Rezept? Dar√ľber w√ľrde ich mich sehr freuen!

[Yummi] Indische Tellereinblicke!

Uuuuuund die drei (ok, es waren aufgrund Thailand dann doch nur zwei) Monate im Essensparadies Indien sind um. All die vielen Optionen, die man als Vegetarier hat, die gro√üe Auswahl, da eigentlich alles lecker ist und nat√ľrlich die verdammt g√ľnstigen Preise fehlen mir jetzt schon. Ich sollte anmerken, dass ich seit ganzen vier Tagen schon in Australien bin und es hier etwas anders ist – wobei der Mitbewohner meines Freundes zuf√§llig Inder ist und ich gestern schon mit Dal gl√ľcklich gemacht hat. Aber wenn ich dann erstmal wieder zur√ľck in Deutschland bin, wird das leider nicht mehr der Fall sein, da muss ich dann selbst ran!

Lieblingsessen √ľberhaupt sind f√ľr mich¬†Thalis, da man eine gro√üe Auswahl an unterschiedlichen Sachen hat und definitiv mehr als nur satt wird. Je nach Restaurant unterscheiden sie sich, ich habe in Indien¬†eigentlich nie gefr√ľhst√ľckt und dann so gegen 14.00h mit so einer kleinen Platte gestartet – wenn ihr Kohlenhydrate liebt, nordindisches Essen ist eures, hier kombiniert man gerne Reis, Brot und Kartoffeln! Dann gibt es eigentlich immer Linsen und Gem√ľse, oftmals auch noch ein Gericht mit Paneer (indischer K√§se), wobei ich den nicht unbedingt braucht. Um ein ganz klein wenig Abwechslung zu haben, ging es dann auch mal s√ľdindisch essen und ich habe mich f√ľr¬†Uppadam¬†entschieden. Das ist pizza-√§hnlich und auch wenn es nicht gro√ü aussieht, ist es so deftig, dass es ewig satt macht. Meist hat man diverses Gem√ľse drin, hier war es ein bisschen lahm, da es nur Zwiebeln und Tomaten gab.

Und noch zwei weitere¬†Thalis, das oben rechts allerdings nicht mehr in Varanasi, sondern in Jodhpur, also in Rajathan. Das war anders gew√ľrzt und auch lecker, aber ach, meine K√ľche ist eben doch die am Ganges. Ebenfalls in Rajasthan ging es wieder zum S√ľdinder und dieses¬†Uppadam¬†war perfekt. Die Dips dazu br√§uchte ich nicht, die sind nicht wirklich nach meinem Geschmack, ein wenig mehr Sch√§rfe habe ich hier aber dann doch noch hinzugef√ľgt. Einmal musste es dann doch un-indisch sein und ich habe mir diese¬†Falafel-Platte¬†geg√∂nnt. Sie hat zwar nicht sonderlich falafelig geschmeckt, aber es war trotzdem lecker, nur im Vergleich fehlten mir so viele Gew√ľrze. Das ist immer mein Problem, wenn ich aus Indien zur√ľckkomme, „unser“ Essen schmeckt dann so fad und ist so leicht, dass ich danach sehr schnell wieder hungrig bin.

Somit ende ich diesen letzten Indienbeitrag eben noch mit vier weiteren¬†Thalis, das letzte ist sogar selbstgekocht von der Frau eines Freundes und mit Abstand das leckerste, was man so essen kann. Ihr seht, ich √ľbertreibe echt nicht, wenn ich sage, dass dies mein liebstes indisches Essen ist und es das eben fast t√§glich gab. Muss ich mich f√ľr ein indisches Gericht entscheiden, da es kein Thali gibt, wird es eigentlich immer¬†Aloo Palak, was Kartoffeln in Spinat ist und dazu dann einfach nur trockenes¬†Naan. Ebenfalls superlecker, nur meist in indischen Restaurants in Deutschland leider nicht zu kriegen – genau wie ein Thali..hachja!

Gut ist, dass ich diesen Blogpost mit n√ľchternem Magen getippt habe und nun nat√ľrlich nichts mehr mag wie eben so ein Thali in mich hineinfuttern..hachja, ich wei√ü, dass ich nicht zum letzten Mal in Indien gewesen bin. Wenn ihr zuf√§llig hinfahrt und auch Vegetarier seid, geniesst die Vielfalt und esst ein Thali f√ľr mich mit..Restaurant-Tipps f√ľr Varanasi kann ich auch gerne anbieten, wobei ich die letzt alle mal bei Tripadvisor bewertet habe. Seid ihr schon in Indien gewesen oder geht gerne in Deutschland indisch essen? Was ist euer Lieblingsgericht? Und kann mir wer was in Australien empfehlen, was man gegessen haben muss?

[Yummi] Indische Teller-Einblicke #2

Im indischen Internet ist gerade echt der Wurm drin und das Bloggen ist mal wieder eine kleine Herausforderung. Somit musste ich die viele freie Zeit nat√ľrlich nutzen und mich mal wieder quer durch die Stadt futtern. Als Vegetarier ist es hier¬†in Varanasi einfach ein Traum und ach, ich w√ľnschte, jeder k√∂nnte diese tollen Gerichte mal probieren. Es gibt zwar auch gute indische Restaurants in Deutschland, keine Frage, aber hier kommen sie einfach nicht rein..hach, in f√ľnf Wochen ist es schon wieder vorbei, verr√ľckt!

Auf meinem R√ľckflug von Bangkok bekam ich bei Thai Airways ein¬†perfektes veganes Flugzeugmen√ľ, welches ich so auch im Restaurant gl√ľcklich gegessen h√§tte. Okraschoten mit gef√ľllter Paprika, Salat und Obst, ach war ich happy! Die Frau meines indischen Freundes macht einen ganz wunderbar w√ľrzigen¬†Paneer, bei dem ich kurz vergessen kann, was ich da futtere. Das Sch√∂ne daran ist auch, dass das Essen nicht schwer im Magen liegt, sondern einfach nur ein sattes, gutes Gef√ľhl hinterl√§sst – Nachtisch auf der Dachterasse gab es in Form von frisch gepresstem¬†Granatapfelsaft¬†auch noch und da k√∂nnte ich mich reinlegen. Sollte ich mal eine K√ľche haben, darf dort gerne ein Entsafter einziehen. Mit einem Freund gab es dann ein paar L√∂ffel¬†Bananenlassi zur sp√§teren Stunde.

Ich fr√ľhst√ľcke in Indien nicht, sondern esse meist zwischen 14.-15.00h so ein riesiges Thali. Das ist immer Reis, Chapati und Linsen und dann gibt es verschiedene vegetarische Gerichte. Je nachdem, was gerade da ist oder wer wei√ü, was ich gerne esse. Meine Aloo Palak Liebe kennt mittlerweile echt jeder, so bekomme ich oft Kartoffeln und Spinat als eine Variante. Beim Versuch, das alles zu essen, bin ich manchmal √ľberfordert und froh, wenn ich es mit jemandem teilen kann. Mit mein liebstes, schnelles Abendessen sind¬†Samosa, frittierte, mit Kartoffeln, Zwiebeln und Gew√ľrzen gef√ľllte Teigtaschen. Meist snacke ich zwei unterwegs mit Ketchup, wenn ich geordneter wirken will, gibt es sie auf einem Teller mit Kichererbsen und s√ľ√üer So√üe.¬†Mangosaft¬†ist noch immer meins, zwar ist diese Sorte so gar nicht gesund, aber wenn man z.b. krank ist und nichts runterkriegt oder einfach keinen Appetit hat, bekommt man hierdurch etwas neue Energie und die S√ľ√üe hilft ebenfalls. Statt Schoki gibts hier eben Saft ūüėČ

Diesen¬†Erdbeerlassi¬†trank eine Freundin, ich schnappte mir nur die Beere runter..das war definitiv ein seeeehr grober Lassi und f√ľr mich kleinen Konsistenzfreak absolut zu viel. Sch√∂n anzusehen war er aber, mein Thali rechts davon ist nicht ganz so h√ľbsch, aber doch viel mehr nach meinem Geschmack. Wenn ich mal keine Lust auf indisches Essen habe, was vielleicht dreimal vorgekommen ist, schnappe ich mir so ein¬†Veggie Sandwich¬†mit Karotte, Gurke, Tomate und roher Zwiebel (letztes war etwas gew√∂hnungsbed√ľrftig) – nat√ľrlich dippe ich auch das ganz classy in Ketchup und Pfeffer ūüėČ Die Suche nach einem guten¬†Cappuccino¬†geht weiter, dieser hier sah zwar gut aus, war aber doch seeehr d√ľnnfl√ľssig – der Blick auf die meine Frage nach Sojamilch war unbezahlbar, mir wurde schlichtweg nicht geglaubt, dass es so etwas gibt. Als ich dann noch Mandelmilch anf√ľhrte, zweifelte man definitiv an meinem Geisteszustand.

Ihr seht, ich √ľbertreibe echt nicht, wenn ich sage, dass ich viele¬†Thalis¬†esse. Meist bin ich aber auch nicht entscheidungsfreudig genug und hier bekommt man eine gute Auswahl. Davon abgesehen, dass diese Platten oftmals g√ľnstiger sind als wenn ich nur ein Gericht und Reis bestellen w√ľrde. Der Chai sieht nicht aussergew√∂hnlich aus, ist aber dank Tulsi so aromatisch, dass ich ihn fast jeden Tag trinken muss. Hier passiert geschmacksm√§ssig so viel im Mund, baut sich auf, w√§rmt und h√§lt lange an..bevor ich gehe, muss mir der Teeverk√§ufer genau aufschreiben, was ich wann zu tun habe, damit ich diesen Geschmack hinkriege. Und zum Ende dann doch noch einmal¬†Aloo Palak¬†mit Reis (und indischer Tageszeitung), was mir beim Tippen schon wieder das Wasser im Mund zusammenlaufen l√§sst!

M√∂gt ihr indische Gerichte? K√∂nnt ihr mir etwas empfehlen, was ich unbedingt probieren muss? Ihr seht, ich bin eher in der nordindischen K√ľche zu Hause, mit Dosas und Idli kann man mich jagen ūüėČ

[Yummi] Indisch-Thailaendische Teller-Einblicke!

Um dem ein oder anderen mal zu zeigen, wie grandios indisches Essen fuer Vegetarier (und auch alle anderen natuerlich) ist, zeige ich euch mal, was bisher so auf meinem Teller und in meinem Magen gelandet ist. Da es spontan nach Thailand ging, gibt es auch noch ein wenig von hier, wobei ich gestehen muss, dass es mir einfach zu heiss ist und ich mehr oder weniger von Saeften, kaltem Kaffee und Obst lebe. Nicht, dass ich mich beklagen will, ich liebe es, es bietet nur nicht so viel kulinarischen Einblick. Als Vegetarier (ich habe mir extra auf Thai rausgesucht, was das heisst) hat man es hier allerdings nicht ganz so leicht, gestern auf dem Nachmarkt fragte mich die Nudelverkaeuferin dreimal „no chicken, why no chicken“, anscheinend war das fuer sie kein Fleisch. Beginnen wir also mit Indien, wo mein Magen bisher auch brav mitgespielt hat!

Indische Tellereinblicke

Am haeufigsten esse ich in Indien ein¬†vegetarisches Thali, was ihr z.b. oben links und unten rechts seht. Das ist immer eine riesige Platte, von der man mehr als nur satt wird und ist fuer mich entweder Fruehstueck-Mittagessen oder Mittag-Abendessen, je nachdem, wie ich Lust habe. Sie besteht klassischer Weise aus Reis, mindestens einem, meist zwei Gemuesegerichten, einer Portion Linsen und dann noch Brot und meist ein wenig Rohkost. Joghurt ist auch noch oft dabei, den lasse ich aber links liegen. Je nach Restaurant, bekommt man auch alle Sachen so oft aufgefuellt, bis man verzweifelt abwinkt. Wenn ihr nach Indien geht, muesst ihr das unbedingt probieren und euch nicht nur auf ein Gericht beschraenken – meist ist das Thali auch noch die guenstigere Option, so eine Platte kostet mich etwas ueber 1‚ā¨.¬†Fruehstueck ist in Indien nicht mein Ding, man bekommt hier entweder schon deftiges, gut gewuerztes frittiertes Zeug oder alles, was aus der britischen Kolonialzeit noch geblieben ist. Ich esse meist einen¬†Pancake, aber so richtig pralle ist das nicht. Was super fuer zwischendurch oder den kleineren Hunger ist, ist ein¬†Lassi, welcher in jeglicher Variante zu kriegen ist – ich persoenlich mag Banane mit ein paar Pistazien am liebsten.

Indische Tellereinblicke

Oben links seht ihr ein weiteres¬†vegetarisches Thali und dieses Mal bringe ich mir auch diese Platten aus Indien mit, da sie fuer mich „mein Essen soll sich nicht beruehren“-Freak einfach himmlisch sind. Wuerde ich auch noch so gut kochen koennen, hachja! Wenn es mal kein Thali sein soll, ist mein Lieblingsessen¬†Aloo Palak, also Spinat mit Kartoffeln und dazu Naan-Brot. Das sieht gar nicht sooo viel aus, macht aber auch pappsatt. Aus Deutschland durfte noch die¬†Laugenbrezel¬†mit und auch, wenn es erst zwei Wochen her ist, ich freue mich schon, wenn ich in 2,5 Monaten wieder eine essen kann! Es gibt zwar „german bakeries“ in Indien, aber eine wirklich gute habe ich in Varanasi nicht gefunden und somit gebe ich Backwerk einfach fuer jetzt auf!

Indisch Thai Tellereinblicke

Hat da etwa wer Thali gesagt? Ihr seht, ich uebertreibe nicht, wenn ich sage, dass ich das sehr oft essen. Beide Varianten waren super lecker und ja, mir laeuft ein wenig das Wasser im Mund zusammen. Ich bin noch bis zum 19. in Thailand und hier gibt es zwar indische Restaurants, aber leider zu ganz unindischen Preisen. Apropros Thailand, mein veganes Essen bei Thai Airways war der Knaller, Hauptgericht war Reis mit Paprika und Okraschote und gut, aber nicht zu gut gewuerzt, ich freue mich auf den Rueckflug! Da ich ja wirklich ohne Vorwissen nach Thailand bin, bin ich ja fast ausgeflippt, als ich an jeder Ecke einen 7/11 gefunden habe. Fuehlt sich hier ja an wie in Kanada! Jetzt gibt es staendig Iced Coffee und ich liebe es! Koffein und Erfrischung, was will ich mehr!

Thai Tellereinblicke

Da es in Bangkok echt verdammt heiss ist, gibt es sonst meist¬†frische Ananas¬†vom Strassenstand, Saft (besonders gerne¬†Passionsfrucht), kalten¬†Gruentee ohne Zucker¬†und da ich sogar Dairy Queen (sorry, veganes Leben) gefunden habe,¬†Green Tea Blizzards mit Kitkat. Dieses Eissorte entspricht zu 100% meinem Geschmack und ich hoffe, dass es DQ auch ausserhalb der Hauptstadt gibt, damit ich nicht schon wieder drauf verzichten muss. Vielleicht nicht der typische Thai-Tellereinblick, aber sonst gabs bisher nur Nudeln mit Gemuese vom Strassenstand und das, bevor ich die verdammt dicken Ratten und Kakerlaken nebendran getroffen habe ūüėČ

Ich werde mich jetzt erst einmal durch die Norden (Chiang Mai) futtern und dann geht es noch irgendwo im Sueden an den Strand, mal sehen, ob sich das Essen signifikant unterscheidet. Wenn wer einen Tipp hat, wo es besonders schoen ist, her damit! So in Richtung Khao San Road Feeling allerdings bitte nicht, das war absolut nicht meines und ein Abend dort hat mir mehr als gereicht – so stelle ich mir den Ballermann vor, brrr!

Gibt es etwas vegetarisches, was ich in Thailand unbedingt probieren muss? Ich bin bisher etwas irritiert, dass ich nirgends Tofu finde, in Berlin war ich locker alle zwei Wochen beim Thai fuer Massaman-Tofu-Curry und hier sehe ich es nirgends.

[Yummi] Aufgefuttert #2

Am Montag ziehe ich aus der Wohnung aus und da ich gerade am Aufr√§umen bin, dachte ich mir, zeige ich euch mal, was ich hier alles so gefuttert habe. Da ich mich haupts√§chlich von frischen Sachen ern√§hre (jupps, jeder Tag startet mittlerweile z.b. mit einem Smoothie), sind das nicht ganz so viele Sachen und dann auch nicht unbedingt die besten Kandidaten, aber hey, ich bin f√ľr ungesch√∂nte Ehrlichkeit ūüėČ

Aufgefuttert

Wenn man sich das so anschaut, w√ľrde man gar nicht denken, dass ich mich gr√∂√ütenteils (so 90%) vegan ern√§hre und auch noch versuche, Palm√∂l wegzulassen. Aber wenn es mich mal √ľberkommt, ich also etwas S√ľ√ües brauche, greife ich dann leider doch zu den „b√∂sen“ Sachen. Wobei das schon viel weniger geworden ist und ich immer mehr palm√∂lfreie, vegane, leckere Alternativen finde, aber dazu an anderer Stelle mehr!

Aufgefuttert

Bei¬†Penny¬†habe ich mir vor kurzem mal wieder die¬†BIO-Gem√ľse-Burger¬†und die¬†BIO-Gr√ľnkern-Burger¬†mitgenommen. Diese sind superschnell gemacht, haben gute Zutaten und machen mehr als nur satt. Ich mache mir da gerne selbst Burger mit frischem Salat, Tomate, Zwiebel, Ketchup und Hummus als Belag auf einem Br√∂tchen. Apropros, ich liebe diesen¬†Hummus, den ich bei Aldi entdeckt habe. Er ist im Standardangebot und hat einfach die cremig-perfekte Konsistenz, die ich gesucht habe. Mit ein paar frischen Kr√§utern gemixt, schmeckt er einfach auf Brot himmlisch! So eine Schale esse ich locker die Woche und habe es noch nicht satt *g*

Jetzt zur „sch√§m-dich, es ist weder vegan noch palm√∂lfrei“-Ecke. Ich bin jemand, der sich am 1.9. eine Packung¬†Lebkuchen¬†kauft und diese dann √ľber die n√§chsten zwei Tage anstatt richtiger Mahlzeiten konsumiert. Da ich oft nicht in Deutschland bin, sondern wo, wo es keine Lebkuchen gibt, muss ich diese eine Packung also ganz schnell essen, wer wei√ü, was danach kommt. Nicht vegan, aber bei Aldi zumindest ohne Palm√∂l. Zur Sommerzeit gibt es ja immer mal wieder die¬†Twix White¬†Variante und auch wenn ich st√§ndig dran vorbei ging, an einem bl√∂den Tag musste ich sie doch mitnehmen. Jetzt kann ich mich erinnern, dass sie mir eigentlich zu s√ľ√ü sind, wodurch ich sie mir nicht wieder kaufen werde. Da ich dies nun schriftlich festgehalten werde. kann ich n√§chstes Jahr auch in einem schwachen Moment nachsehen, dass ich sie gar nicht so pralle finde. Die¬†Knusper Tortilla Chips von Ritter Sport¬†klang von der Kombination her ganz spannend, ich packte sie vor √ľber zwei Monaten schon ein und dann lag sie im K√ľhlschrank. Im Endeffekt war sie in Ordnung, aber doch etwas lahm und nee, m√ľsste ich auch nicht wieder haben. Gut, wenn man nach und nach S√ľ√üigkeiten ausschlie√üen kann, das l√§sst ja auf eine bessere Ern√§hrung in der Zukunft hoffen.

Aufgefuttert

Getrunken habe ich bei den Temperaturen nat√ľrlich auch einiges und dachte mir, die Sachen zeige ich euch auch kurz. Die¬†loveshock Organic Raw Chocolate mit Mandel/Maulbeere¬†hat mir dieses Mal schon besser geschmeckt, ich muss mich aber trotzdem weiter daran gew√∂hnen, dass Kakao eigentlich so schmeckt. Davon k√∂nnte ich keine Tafel auf einmal essen (gar nicht so schlecht), meinen S√ľ√ühunger stillt sie jetzt aber auch nicht. Ein¬†Work in Progress¬†w√ľrde ich sagen. Das ging mir auch bei¬†Mio Mio Mate¬†so – ich war jahrelang reiner Club-Mate-Trinker und habe den herben Geschmack geliebt, jetzt gew√∂hne ich mich aber an die apfelig-s√ľ√üere Variante und finde sie im Sommer zumindest viel erfrischender. Ein Fehlgriff (ich wollte die Mate greifen) war der¬†Lapacho Drink, welcher dank Koffein zwar wach gemacht hat, aber Lapacho schmeckt wie aufgel√∂ste Gummib√§rchen und war so gar nicht meines.

Tee gab es hei√ü und kalt auch jeden Tag und besonders gerne trank ich meinen kr√§utrig-zitrischen¬†Duowell Moringa-Detoxtee. Den bekam ich vor hundert Jahren mal zum Testen und auch wenn keine detox-Wirkung sehe, schmeckt er trotzdem sehr lecker und erfrischt mich! Dann ein alter Klassiker, den ich mal wieder mitnehmen musste, ist der¬†Yogi Tea¬†Classic. Mit einem Schu√ü Vanille-Sojadrink ist er eine trinkbare Umarmung, die von innen w√§rmt und einfach alles besser macht. Leider leer und nicht mehr f√ľr mich zu erhalten, sind meine¬†Fine Inuit Herbal Teas, von denen ich mir eine ganze Menge aus dem Norden Kanadas mitbrachte. Besonders Artic Blend war genau nach meinem Geschmack und ach, ich bin traurig! Da konnte mich auch der leckere¬†Matcha Coco Mix von nu3¬†nicht wirklich tr√∂sten, welcher zwar lecker-s√ľ√ü-gr√ľnteeig war, aber doch nicht zu 100% nach meinem Gusto. Von¬†Your Super Foods¬†habe ich die beiden Pulver Energy Bomb & Power Matcha als Zusatz f√ľr meine Smoothies genutzt und fand besonders Power Matcha sehr lecker. Die Preise schrecken einen dann aber doch etwas ab, wenn es ums Nachkaufen geht.

Trinktechnisch lebe ich definitiv ges√ľnder, w√ľrde ich sagen, denn au√üer zus√§tzlich noch Kaffee, Leitungswasser und Smoothies nehme ich eigentlich nichts zu mehr. Ok, wenn ich mich ganz fancy f√ľhle, gibt es noch ein Lightgetr√§nk, aber das ist die Ausnahme. Jetzt geht es die Pfandflaschen zur√ľckbringen und hier noch die letzten Vorr√§te auffuttern, bevor ich mich am Montag von der sch√∂nen Wohnung (mit ihrer leider schrecklich lauten Beustellenumgebung) verabschieden muss. Da ich jetzt von Couch zu Couch bei Freunden h√ľpfen darf (die Post verlor meinen F√ľhrerschein im Einschreiben, ich kann meinen Mietwagen nicht abholen, Drama, √Ąrger ohne Ende und Obdachlosigkeit), bis ich am 16. wieder ein „eigenes“ (ich h√ľte Hund und Wohnung einer Freundin) habe, wird es also prim√§r Essen auf der Stra√üe geben..das letzte Mal all die kulinarischen Berliner Lieblingsecken abklappern, ich freue mich!

Wenn ihr euch zuf√§llig vegan ern√§hrt, was snackt ihr denn gerne, was auch noch ohne Palm√∂l ist? Ich verzweifle dabei n√§mlich doch ein wenig, letzt fand ich mal eine Sorte Tortilla-Chips bei Penny, die beides waren, aber ich brauche doch was f√ľr den S√ľ√ühunger :/