Schlagwort: Tipp

Stoffe, Muster, Farben – Rolloexpress!

Zu Jahresbeginn ist man ja immer am Ausmisten, Umräumen, Neumachen..im Kleiderschrank, im Bad, aber auch in der Wohnung/im Haus. Eine einfache Methode, einem Raum ein neues Aussehen zu geben, ist das Auswechseln der Gardinen/Plissess/Rollos. Dazu muss man keine Wände anbohren, Tapeten anbringen oder gar Streichen. Geht viel schneller und mit weniger Aufwand..wir sind ja alle gerade ein wenig faul 😉

Bei Rolloexpress kann man sich – wenn man denn Lust auf ein neues Rollo/Plissee hat, kostenlos Stoffmuster zuschicken lassen. So kann man erstmal schauen, ob es einem denn wirklich zusagt und auch in den Raum passt. Ich bin ein Fan von schlichten, eher unaufdringenlichen Farben, da ich meine Wände immer mit Bildern zuhaue und das dann zuviel des Guten wäre. Sehr schön finde ich zum Beispiel diese Kombination:

Weiß und dunkleres Holz sieht einfach schön aus – und etwas skandinavisch *g* Auf dem Rollo ist ein dezentes Muster, was aussieht, als ob sich die Sonne in Wasser spiegelt, voll schön 🙂 Also schlicht, aber doch auch irgendwie ein Hingucker und somit genau mein Beuteschema!

Wer Lust auf Veränderung hat und ein Stoffmuster gratis bestellen will, sollte sich durch die enorme Auswahl klicken und das doch einfach mal tun; vielleicht ist es für den ein oder anderen ja eine gute Idee, so etwas neuen Schwung in die Bude zu bekommen 🙂

Shopping im Loop 5 + unfassbar gutes Essen ;)

Wer aus Darmstadt (jupps, liegt in Hessen) kommt, der kennt das Einkaufszentrum in Weiterstadt bestimmt. Irgendwie bin ich nur selten im Loop 5 obwohl es eine (wie ich finde) bessere Geschäftsauswahl wie in der Innenstadt gibt und dazu noch superleckeren Frozen Yoghurt 😉 Da heute früh das neue Samsung Galaxy Tablet für Papa kam (ein genialtolles Spielzeug sage ich euch!), beschlossen meine Mama und ich, dass wir auch etwas Geld investieren wollen. Aber nicht online, nein, bitte gleich was zum Anfassen 😉

Es war gar nicht so voll wie erwartet, anscheinend haben alle ihre Weihnachtsgeschenke schon umgetauscht oder ihr Weihnachtsgeld auf den Kopf gehauen..auf vier Ebenen verläuft es sich aber ganz gut. Ich habe kurz meinen Wellensteyn-Mantel bewundert (den ich mir erst im nächsten Winter kaufe, aber hach..ich mag ihn schon sehr!) und dann liessen wir uns einfach treiben..am Ende gab es für Mama sogar Dinge, die sie wollte und ich habe ein ganz tolles Schnäppchen gemacht, welches ich aber erst morgen im Haul vorstelle..ich habe Lust auf ein kurzes, knackiges Video..oder einen Blogpost, mal gucken 😉

Heute also erstmal die kulinarischen Highlights..die ich ja nicht mehr in die Kamera halten kann. Wenn ich im Loop bin, bin ich ein schlimm-spießiges Gewohnheitstier. Es geht zu Starbucks und hier gibts den ganz stinknormalen „Coffee of the week“ mit etwas Magermilch (im Thermobecher!) und es geht definitiv zu Meloonia, wo es dann folgendes gibt:

Frozen Yoghurt

Eigentlich finde ich es super, dass es dieser Trend aus den USA nach Deutschland geschafft hat (denn ich lebe im USA-Urlaub gerne davon), aber die Preise sind jenseits von gut und böse. Für 100g bezahlt man hier 1,80 Euro und da sind sehr schnell mal einige Gramm mehr im Becher bei all der Auswahl. Somit gab es für uns das Frozen Yoghurt der Woche – Granatapfelyoghurt, dazu Spekulatius und man konnte auch noch eien Soße wählen (irgendwie fand ich nur keine passende dafür und so gab es eben „ohne“). So eine Portion kostet dann 2 Euro und damit kann ich leben..denn es ist enorm lecker! Also kleiner Tipp: an der Kasse nach dem Becher der Woche fragen, vielleicht ist es euer Geschmack und so eine Möglichkeit, Frozen Yoghurt günstiger kennenzulernen 🙂

Später ging es dann raus aus dem Shoppingcenter und rein nach Darmstadt. Wir haben nämlich diverse Schlemmerblöcke und ein 2 für 1 Essen ist immer super. Wir entschieden uns für das Djadoo. Hier war ich schonmal im September essen und meine Erinnerungen wurden nicht enttäuscht. Es schmeckt einfach fantastisch! Ein (vegetarisches) Hauptgericht kostet um die 12-14 Euro und man ist danach gut satt, aber auf eine leichte Art..hach, ich kanns nciht beschreiben, aber es ist ein wirklicher Geheimtipp von mir..soviel kulinarisches hat Darmstadt nämlich leider nicht zu bieten 😉

Djadoo Darmstadt

In dem Safran-Reis waren Berberitzen drin und diese fruchtige Süße passt so unsagbar gut..ich bin echt verrückt danach und muss das einmal selbst zuhause nachkochen..dazu bisschen Salat und in meiner Schale war eine Gemüsemischung mit leckeren Pilzen, die an Stäben gegrillt und in Limette-Yoghurt-Soße mariniert waren..lecker ist echt kein Ausdruck. Meine Mama hatte auch etwas Vegetarisches mit Spinat, Knoblauch und Ziegenkäse und sie war bzw ist immer noch begeistert. Ganz wichtig ist allerdings das Reservieren: wir hatten es natürlich nicht getan und haben echt den letzten Platz früh um 18.00h gekriegt..also spricht ja auch für das Lokal..und ja, der Service war auch noch genial (und nein, ich werde hier nicht bezahlt, ich finde es wirklich so toll). Es gibt auch noch ein Mittagsbuffet für 9,90 und wenn es da genug vegetarische Sachen gibt..würde ich sofort hingehen..das werden wir mal in Erfahrung bringen. Also absolut zu empfehlen, wenn jemand mal orientalische Küche ausprobieren mag!

Ich hoffe, ihr hattet auch alle einen tollen Samstag und habt genauso lecker gegessen und so tolle Schnäppchen gemacht 😉 War wer zufällig auch im Loop 5? *g*

Ich brauch was "auf die Ohren"

[Achtung, kurzer Pre-Ausschweifungstext]
Ich habe gerade bei Wetter.com die tolle „Vergleichsfunktion“ bei der Wettervorhersage gefunden und habe mir nun die nächsten 16 Tage Varanasi (konstante 28-30 Grad) und Frankfurt (wenn ich lande -1 Grad) nebeneinander angeschaut..wo sich die meisten wahrscheinlich gruseln, ich freue mich wie Bolle! Endlich wieder Winter..und wehe, es schneit nicht!

Letztes Jahr bzw dieses Frühjahr war ich im totalen Stirnbandfieber. Also nicht diese zweckmässigen Dinger, die man halt zum Skifahren anzieht. Sondern so schöne, verspielte, mal grobgestrickte und in diversen Farben. Hatte ich Freude mit und nur sehr wenige Ohrenentzündungen (da bin ich irgendwie mega-anfällig für). Die Hutfrisur habe ich mir auch gespart, aber wenns wirklich doll schneite, waren Haare und Kopfhaut dann eben doch nass..und somit..

müssen dieses Jahr auch ein paar Mützen her. War ich noch nie sooo der Fan von. Meist habe ich eh einen Hoodie im Winter drunter und die Kapuze vom Mantel dann noch zusätzlich. Da der Wind aber immer trotzdem reinzieht plus man da immer so ein bisschen ghettogangstermässig aussieht, will ich dieses Jahr „richtige Mützen“. Die so für sich stehen können und gut aussehen (damit sich das Haareplattdrücken auch lohnt). Beim bisherigen online nur mal kurz gucken, gefallen mir primär solche, die aussehen als hätte ich sie gestrickt (wann dieser to-do-Listenpunkt wohl mal durchgestrichen werden kann) und am liebsten dann noch in knallenden Farben..also gehäkelte Mützen so in etwa (Klick aufs Bild für Shop-Link):

Die sind sich vom Stil (diesem grossmaschigen gehäkelten) alle sehr ähnlich und sehen doch einfach nur superbequem und warmhaltend aus. Besonders den Puschel (Minifuchsschwanz *g*) obendrauf finde ich superniedlich und aus Merinowolle habe ich schon einen Schal, der einfach nur genial warmhaltend ist.

Seid ihr Mützen- und/oder Stirnbandfan? Oder tut es auch der Schal um den Kopf gewickelt (so laufe ich zur Zeit im kühlen indischen Abend rum, kennt mich ja keiner hier *g*)..und was sind eure diesjährigen Trends? Ich werde mich noch durch diverse Seiten klicken, meine liebsten letztjährigen Kroko-Handschuhe habe ich bei ASOS gefunden und hach..da finde ich immer (IMMER) was 🙂

Begeisterung: Lash Plus Intensive Lash Growth Serum von Catrice

Wer sich im Namen die Dopplung Lash ausdachte..nunja, wo soll ich mir das denn sonst hinschmieren, damit meine vorhandenen „Haare“ länger werden 😉 Aber egal, back to topic: ich bin unsagbar begeistert!

Leider erwarb ich das Serum vor einigen Wochen im Ausverkauf, da es aus dem Sortiment von Catrice genommen wurde..ich hätte, hätte, hätte mir Backups besorgen sollen! Unschlagbar günstig war’s ja auch noch (wer noch welche hat und nicht braucht, hiiiiiier melden!). Man soll das Serum eigentlich morgens und abends auf sich pinseln..tu ich nicht 😉 Bei mir ist das eher das „uh das kannste doch mal machen, weil es dir gerade einfällt“-Handeln..sprich, seeeehr unregelmässig, definitiv nicht täglich…ABER das scheint sowas von egal! Denn seit knapp einer Woche starre ich mir immer wieder auf die Wimpern. Hallo?! Wie genial lang sind die denn bitte geworden, besonders unten habe ich endlich „richtige“ Wimpern und nicht so halbgekonnte Versuche 😉 Ich gehe gleich soweit, dass ich mir beim Friseur die Wimpern färben lasse und dann dank natürlichen Schwungs vielleicht sogar ganz ohne auf den Augen zufrieden bin 🙂

Eigentlich soll man das Serum für eine gute Wirksamkeit 30 Tage gemeinsam mit einer speziellen Mascara anwenden, aber ich kann nun sagen, dass das definitiv nicht nötig ist (bei mir). Meine Wimpern sind wahnsinnig gut und schnell drauf angesprungen trotz unregelmässiger Anwendung..und die schlimmen Horrorstories von wegen „Wimpern fallen aus“ haben sich bei mir auch nicht bestätigt..ob es sonderlich gesund ist..nunja..das stellen wir mal hinten an *g*

Bild via Amazon (ich fliege gerade durch die Weltgeschichte und habe nicht dran gedacht, vorher ein Bild zu machen *g*)

Wie ihr seht..sieht aus wie ein Eyeliner, lässt sich auch genauso auftragen, es zieht schnell ein, riecht nach nix und brennt glaube ich nicht in den Augen, bzw ich hatte es noch nicht in den Augen 😉 Auf jeden Fall reizt es die Haut nicht und ich bin ein sensibles Mimöschen (mehr weinerlich kann ich mich nicht beschreiben *g*). Wielange die Packung noch hält..ich hoffe für immer, aber bis jetzt habe ich damit bestimmt 30-40 mal meine Augen bepinselt. Die Packung sagt 6ml..also hoffen wir mal für noch lange 😉

Also eine für mich echt sehr günstige Alternative, ich suchte mal ein von Nadine (also Empathy25 auf YT) empfohlenes Serum und der Preis von fast 100 Euro hat mich dann doch minimal abgeschreckt 😉 Plus muss man es in den USA bestellen und ach nee..was ich allerdings mache, wenn es leer ist..und ob meine Wimpern dann gleich wieder aufhören so toll zu sein..ihr werdet live dabei sein 😉 Und wie gesagt, wenn jemand noch ein backup hat, aber es nicht haben mag, ich könnte mich sehr sehr anfreunden 😉

Sehenswert: Girl in Progress

Nachdem ich die letzten Tage kaum zuhause war und noch seltener alleine, gab es heute einen wunderbar ruhigen gammeligen Samstagmittag mit Eis, Salzstangen, unsagbar leckeren Optiwell Rhabarber-Vanille-Joghurts und einem Film. Da ich im Moment kaum Serien sehe (diese dooooofe Sommerpause überall), suchte ich mir was leichtes im Filmbereich und wurde gleich fündig:

„Girl in Progress“ ist ein Film von 2012 in dem unerwarteterweise Eva Mendes mitspielt (ich dachte irgendwie, ihre Filme würden intensiver promotet, denn von diesem habe ich vor heute noch nie was gehört). Inhaltlich geht es um „coming of age“ – was ich in der Literatur immer spannend finde. Also die Zeit der Umbrüche vom Jugendlichen hin zum Erwachsenen mit all den Übergängen und Problemen, die auf diesem Wege warten.

Eva Mendes spielt eine alleinerziehende Mutter, die selbst irgendwie in dieser Zeit gefangen ist, sehr rücksichtslos ist und mit der Mutterrolle überfordert..ihre Tochter erfährt in der Schule im Unterricht von „coming of age“-Romanen und beschliesst, ihr Leben wie in diesen Romanen abzuhandeln und schnell erwachsen zu werden. Dies zieht sie auch konsequent durch und erlebt so manche problematische Situation. Ohne weiter vorweggreifen zu wollen: der Film macht Spass. Es ist halbwegs niveauvolle Unterhaltung, keine banale Teenagerstory, aber natürlich auch nicht mega tiefsinnig. Eine gute, zu einem Samstagmittag passende Mischung 😉

Der Film hat auf imdb nur 4,4 von 10; ich würde ihm aber mal eine 6 geben, denn mir gefällt, dass hier so eine Themaik verabreitet wird und leicht dem Zuschauer präsentiert wird ohne auf all die üblichen Klischees zurückzugreifen. Und die Schauspieler machen hier einen echt guten Job 🙂

(ich überlege, mir heute noch einen anderen Film anzusehen..wenn wer Vorschläge hat, nur her damit *g*)

Lesenswert: Wellensittich entflogen – Farbe egal

Es gibt so meine taeglich angeklickten Internetseiten, bei denen ich mich oft frage, wieso gibt es euch nur online, wieso bringt ihr nicht ein Buch mit einer Sammlung von eurem Inhalt heraus. Dazu zaehlt neben SmsVonGesternNacht und Ibash eben auch NotesOfBerlin. Erstere haben dies mittlerweile erfolgreich getan und endlich hat sich auch Joab Nist, der sympathische Gruender von NotesOfBerlin, hierzu durchgerungen..danke sehr! 🙂

Bei Notes of Berlin geht es, wie der Name vielleicht schon ein ganz klein wenig vermuten laesst, um die Zettel, Sticker und anderen Formen der urbanen Kommunikation, die sich so in Berlin tagtaeglich finden lassen..hier, wo ich wohne, stolpere ich auch seeeehr haeufig ueber eben solche Mitteilungen. Viele sind lustig, schraeg, ganz Berliner Mundart oder auch einfach nur zum Herzerweichen schoen. Ich lese den dazugehoerigen Blog, auf dem fast taeglich neue Notes zu finden sind, quasi schon seit seinem Bestehen und egal, ob ich gerade in Berlin wohnte, oder im Ausland war..er macht das Berlinweh ein wenig ertraeglicher. Die Idee ist einfach genial, wird jetzt auch auf andere Staedte uebertragen (wobei es zum Beispiel in Darmstadt, meiner Zweitheimat seeeeeehr schwer waere..denn da gibt es diese Art der Kommunikation kaum..ausser an Toilettenwaenden!). Und ausgeweitet wird eben auch von der Online in die Buchform..den Trailer dazu einmal hier:

Das Buch unterscheidet sich natuerlich von der Onlinepraesenz in ein paar Details: wir finden hier thematisch zusammenpassende Notes und nicht nach Datum sortierte und natuerlich nur eine Auswahl..sonst waere das Buch ja unsagbar dick. Dann gibt es auch einige Hintergrundinfos zu den Notes, Gespraeche mit den Verfassern und auch Aufloesungen, wie es weiterging..fand ich super spannend, besonders, da ich einige der Notes ja selbst hier in real gesehen hatte..und auch wissen wollte, wer um alles in der Welt wieso so etwas schreibt..Papiervoyeurismus in seiner schoensten Form! Oder auch der einzigen *g*

Ich finde das Buch eignet sich hervorragend als Geschenk fuer Berlinbegeisterte oder Neuzugezogene..denn es gibt einfach eine ganz bestimmte Berlinaura/-atmosphaere wider, die nur schwer in langem Fliesstext fassbar ist…man bekommt einfach ein Gespuer dafuer, wie die Bewohner hier ticken..und wie unterschiedlich sie das tun 😉 Ich habe das Buch in sehr kurzer Zeit durchgeblaettert, aber wie gesagt, ich kenne ja quasi jedes einzelne Bild darin schon..werde es aber einem Freund weitergeben, mit dem ich die „Muenchen ist doch soooooo viel toller wie Berlin“-Debatte einfach nicht mehr fuehren mag; vielleicht kann ich ihn hiermit ja ein bisschen vom Gegenteil ueberzeugen (ok, ich bezweifle es arg, aber aufgeben ist nicht!).

Wer sich mal live einige der Notes ansehen will und dazu nicht suchend durch die Strassen rennen mag, sollte sich am 29.06 also diesen Freitag (boah, was bin ich mal aktuell *g*) in den Raeumlichkeiten der Artconnect in der Boddinstrasse 62 in Berlin ab 18.00h einfinden (leider sitze ich da schon am Flughafen, sonst wuerde ich definitiv vorbeischauen). Pizza, Kuchen und Musik gibts auch noch und dazu natuerlich ganz viele Stuecke von Berliner Street Art. Uh, und ein Wellensittich-Gewinnspiel 😉

Lesenswert: Rotes Gold von Tom Hillenbrand

Dank BloggdeinBuch hatte ich mal wieder die Chance, ein Buchexemplar kostenlos zu erhalten und euch nun vorzustellen. Wer auch einen Blog sowie Lust auf Buecher lesen und rezensieren hat- meldet euch da doch einfach kostenlos an..geht superschnell und danach kann man sich immer auf ein Exemplar bewerben 🙂

Mein heutiges Exemplar ist der zweite Roman von Tom Hillenbrand, dessen Erstling Teufelsfrucht auch dem ein oder anderen bekannt sein duerfte. Das Buch Rotes Gold ist im Kiwi-Verlag erschienen und kann z.b. hier fuer 8,99 Euro bestellt werden.

Das sagt der Klappentext:
Seit der Luxemburger Koch Xavier Kieffer mit Frankreichs berühmtester Gastrokritikerin liiert ist, wird er zu den exklusivsten Events eingeladen. Doch das edle Dinner beim Pariser Bürgermeister endet bereits nach der Vorspeise: Rynosuke Mifune, Europas berühmtester Sushi-Koch, kippt plötzlich tot um. Die Diagnose lautet: Fischvergiftung. Doch Kieffer ist skeptisch und deckt schnell Widersprüche auf. Er taucht ein in die Welt der Sushiküche und muss erkennen, dass es Fische gibt, die teurer sind als Gold und wertvoller als ein Menschenleben.

Da es sich um einen Foodroman handelt, also Essen oft eine beilaeufige, aber auch zentrale Rolle spielt, waehlte ich mir fuer die ersten Seiten eine Baeckerei aus, um mich einzulesen. Natuerlich musste ich dazu (unpassenderweise) etwas Suesses und Kaffee haben, spielt der Roman doch mehr in der Sushi-Welt 😉 Das schwere Los des Vegetariertums..

Rotes Gold von Tom Hillenbrand

1. Eindruck aka die aeusseren Werte 😉
Mir gefaellt das Cover sehr gut, ich haette es auch im Geschaeft in die Hand genommen..es passt gut in die Umgebung, in der es spielt und hilft einem schonmal, sich gedanklich einzustimmen. Die Worte kulinarischer Krimi haben mich auch neugierig gemacht, ich bin normalerweise nicht soooo der Krimifan (im Gegensatz zu meinem Opa), aber ich bin immer sehr an Essen interessiert und somit passt das 😉 Der Zusatz „Xavier Kieffers zweiter Fall“ hat mich kurz innehalten lassen, da man sich nie sicher ist bei einer Fortsetzung, ob man nicht das erste Buch gelesen haben muesste, um allem wirklich folgen zu koennen. Ich kann hier jedoch sagen, nein muss man nicht, denn die wichtigen Sachverhalte werden zu Beginn nochmals betont und somit kann man direkt einsteigen. Weniger gut gefaellt mir die Rueckseite, also der Klappentext. Ich weiss, das ist nur minimal bedeutend, aber dadurch, dass das Wenige so gross und fett geschrieben wurde, sieht es fuer mich einfach viel weniger qualitativ wertvoll aus, wie der Autor in Wahrheit ist. Also solltet ihr an eine Neuauflage denken, lieber Kiwi-Verlag, das wuerde ich irgendwie anders gestalten..denn so sieht es leider etwas nach 2 Euro Fundgrube im Baumarkt aus, also ihr wisst, was ich meine.

2. Eindruck aka was steckt drin?
Man sieht durch die Augen eines Koches und Feinschmeckers, womit man als Neuling auf dem Gebiet (Sushi und Sternekueche) einen wundervollen Einblick in diese Welt erhaelt. Man lernt viel ueber Essenszubereitung, ueber die ausgewaehlten Zutaten und natuerlich ueber Fisch. Zentral der Bluefin, Thunfisch, welcher haeufig fuer Sushi verwendet wird und langsam immer knapper wird..wie wird er wann wo gefangen, kann man ihn zuechten, wie geht es auf den grossen Fischmaerkten zu. Weiter wird man in den Alltag eines Restaurantbesitzers eingefuehrt und auch die verschiedenen Laender (u.a. Frankreich, Luxemburg, Italien), in die die Reise geht, werden naeher beschrieben. Man lernt wirklich enorm viel und das auf ganz unaufdringliche, nahezu nebensaechliche Art, da doch eigentlich ein Mordfall aufgedeckt werden soll. Auch Korruption, Politik, Ueberfischung werden angesprochen und sogar das Thema Liebe (und das ueber Laendergrenzen hinweg). Es ist irgendwie von so ziemlich allem was dabei und durch diese Abwechslung ist das Buch enorm spannend.
Der Schreibstil von Hillenbrand ist enorm angenehm und gut zu lesen. Man muss sich nicht allzu konzentrieren, sondern kann, auch wenn man muede ist, noch ein paar Seiten lesen. Und ja, es ist spannend und fessenld zugleich – ich habe das Buch mit nur einer Unterbrechung an einem Tag durchgelesen..was selten bei mir der Fall ist, da ich normalerweise viel zu viele andere Dinge zu tun habe. Das Buch scheint auch sehr gut recherchiert, viele Orte muessen besucht worden sein und die Fakten zu dem bedrohten Fisch sowie der Sushiwelt klingen auch alle sehr genau erarbeitet. Ich habe mich danach noch weiter in die Thematik eingelesen und (auch wenn komplett anderes Thema und viel komplexer) habe mich aufgrund der Faktendichte doch sehr an Schaetzing’s Schwarm erinnert gefuehlt..ich finde so Buecher super! Lernen, ohne es zu merken und dabei super unterhalten zu werden!

3. Das Fazit aka wuerde ich es weitergeben?
Ja, ich werde es weitergeben und zwar an meinen Opa, DEN Krimifan schlechthin (eine groessere Ehrung kann ich keinem Buch geben). Mir hat es wirklich ausserordentlich gut gefallen, obwohl ich als Vegetarier nie Sushi essen wuerde, habe ich sehr viel interessantes erfahren und werde auch noch mit einigen Menschen ueber dieses Buch sprechen, da mich das Thema nicht kalt laesst. Auch werde ich mir wohl den Erstling des Autors zulegen und hoffen, dass er die Reihe weiterschreibt. Denn seine Hauptperson ist ein sehr sympathischer, ketterauchender Kerl, dem man doch gerne durchs Leben folgt, mit ihm mitfiebert und beim Lesen einen Espresso mit ihm geniesst..vielleicht koennte er mal im vegetarischen Umfeld im naechsten Teil auftreten 😉 Was mir noch sehr gut gefallen haette, waeren ein paar Rezepte am Ende (wie es z.b. bei Winterkartoffelknoedel von Rita Falk der Fall ist) des Buches..denn es macht wirklich enorm Lust, etwas zu essen..und zu kochen! Kochbuecher sollten vielleicht eher so geschrieben werden anstatt mit retuschierten Bildern vollgehauen zu werden..haette bei mir mehr Wirkung 🙂

Also wer Krimis mag und am Besten auch noch Essen (hier gibts doch bitte keine Gegner), dem kann ich das Buch wirklich nur ans Herz legen..ich werde es meinem Opa weitergeben und haette ich noch einen Krimifan in der Familie/Freundeskreis, wuesste ich schon ein sehr gutes Geschenk 🙂 Also 5 von 5 Sternen!

Sehenswert: Best Exotic Marigold Hotel

So doof erkaeltet & allergisch sein in Kombination auch ist (die Aussenwelt ist der Feind!), so wundersamerweise nehme ich mir Zeit, meinen cineastischen Fundus zu erweitern..nachher steht Shame mit MIchael Fassbender auf dem Programm und ja doch, ich weiss, dass er mir gar nicht nicht gefallen kann..von daher, eine win-win-Situation 🙂 Mit dem Film Best Exotic Marigold Hotel war es von vorneherein nicht so einfach. Seit ich in Indien wohnte, faellt es mir einfach immer wieder schwer, dort spielende Filme zu sehen. Meist wird einfach mit zu vielen steretypen Exotisierungen gespielt, die mich einfach nur nerven..dass dannn noch fuer das breite Publikum, ein sehr schwerer Spagat. Slumdog Millionaire beispielsweise habe ich gelesen und als sehr gut gefunden, zum Film musste ich mich echt durchringen..allerdings wurde ich hier null negativ ueberrascht, der Film war und ist grossartig (und was ausserhalb des Filmes mit dem Darstellern war..ist ja doch wieder eine andere Seite,d ie wir mal kurz ausblenden..).

Best Exotic Marigold Hotel spielt in Jaipur (hihi, ja auch da war ich schon..ueber Holi um genau zu sein, was fast nur positive Erinnerungen in mir weckt) und hat thematisch fuer mich als Gerontoethnologin noch einen enormen Pluspunkt: der Film dreht sich um alte(rnde) Briten, die aus unterschiedlichen Gruenden in dieses Haus kommen, um hier (zumindest einen Teil) ihren Lebensabend zu verbringen. Es wird viel mit Anpassung, Kulturunterschieden gespielt, aber auch mit unterschiedlichen Rollen alter Menschen. Von dem Gesichtspunkt aus war der Film fuer mich enorm interessant!

Man kommt mit den Personen in dem ach so fernen, exotischen Land an, sieht zu, wie sie mit der neuen Situation umzugehen lernen, was den einen natuerlich leichter faellt wie den anderen. Man bekommt durch den jungen Leiter des Hotels auch alle klischeeindischen Ideen vermittelt, wie arrangierte Ehen, die starke einflussreiche Mutter, aber auch das „neue, westlich orientierte“ Indien in Form von der Callcentermitarbeiterin in modernen Klamotten, die auch bei ihrem Freund heimlich schlaeft. Die Kastenproblematik und hier die Unberuehrbarkeit wird vor Augen gefuehrt, das Outsourcen von medizinischen Leistungen und und und..also thematisch gefuellt ist der FIlm und das nicht nur mit den Hintergrundgeschichten der hervorragenden Darsteller. Musikalisch gefaellt er mir auch sehr gut, es passt und gibt eine gewisse, passende Atmosphaere wider.

Mir nicht passend war das „all over“ happy end, was einfach nur viel zu unrealistisch war..soviel Friede, Freude, Eierkuchen gibt es nicht und passt auch leider null..weder auf indischer, noch auf britischer Seite..die letzten zehn Minuten haette ich mir einfach sparen sollen, dann waere mir der Film sehr positiv in Erinnerung geblieben. So ist er durchaus noch nett..aber achja, die Enden habe es mir dann doch etwas vergrault..wer jedoch auf die volle Lebensfreude am Ende steht (und denkt, dass sich jeder Mensch sofort um 180 Grad aender kann)..dem seien auch die letzten zehn Minuten empfohlen 😉

Bruessel retrospektiv!

Letzte Woche verbrachte ich ja ein paar Tage in der Hauptstadt der EU und versuche nun mal ein paar meiner Eindruecke niederzuschreiben..die koennen allerdings durch Freude ueber das Sehen eines guten Freundes etwas zu positiv ausfallen, das mag ich nicht zu vermeiden wissen 😉

  • Bruessel ist sehr sehr sehr franzoesisch. Und niederlaendisch auf allen Schildern, Restaurantkarten etc..was einem Franzoesischkrueppel wie mir auch eine gute Kommunikation ermoeglicht *g* Die Stadt hat eine sehr angenehme Atmosphaere, recht „kulturell offen“, es sind viele Sprachen zu hoeren, aber nicht allzuviele touristisch ueberlaufene Flecken (wenn man die Altstadt um diesen pissenden Knaben mal weglaesst).
  • Ich stehe auf Jugendstil. Somit ist Bruessel definitiv meine Stadt. Es gibt hier so viele, so tolle Haueser und Fassaden zum Anschauen..also einfach nur durch die Strassen spazieren, ist ein Erlebnis. Und dann war zum Glueck noch „Open Gallery“ Night, wo diverse Kunstgalerien und auch private Wohnzimmer geoeffnet hatten, was mir einen super ersten Eindruck vermittelt hat..leider war das nur viel zu kurz..
  • Man kann sehr lecker Kaffee trinken gehen, aber noch leckerer kann man frischen Minztee trinken. Am Besten in begleitung eines Mannes, da in all den arabischen Teehaeusern nur Maenner herumsitzen..aber ach, so ein Tee im Sonnenschein ist superlecker!
  • Die Viertel sind alle sehr unterschiedlich und es macht viel Spass, sie zu erkunden, da man vorher ja nicht weiss, was einen genau erwartet *g* Besonders gut gefiel mir das Gerichtsgebaeude (beeindruckend!) und natuerlich das Atomium (welches mit Lichterketten verzierrt ist *g*) sowie die kleinen, teils verwinkelten Innenstadtgassen. Das EU-Viertel fand ich recht langeweilig und architektonisch auch eher unanregend. Super ist auch die hm ich nenne sie mal „afrikanische Strasse“, da es hier einfach nur superleckeres Essen gab (wenn auch mit Besteck und nicht wie gewohnt mit Haenden..ihr zivilisierten Bruesseler ihr!)

Belgische WaffelnSeifenkisten-Taj MahalAfrikanisches Essen

Links seht ihr die obligatorische Waffel und ja, das war eine belgische Waffel. Enorm lecker! Und unbedingt zu probieren. Es stehen hier ueberall so Waffelautos herum (ausser man sucht gezielt eines, dann findet man naemlich keins) und fuer 2 Euro ist diese Koestlichkeit euer. Die „besten“ Pommes fand ich scheisse und ich bin ein Pommeskind..aber die waren innen nix und aussen nix..aber super ist, dass es zig Sorten gibt, von denen man auswaehlen kann und dass sie in Papiertueten kommen..das hat Stil!
Das Taj Mahal war..achtung eine Seifenkiste! Es war naemlich zufaellig von Red Bull ein Seifenkistenrennen mitten in Bruessel, was wir uns dann doch nicht entgehen lassen wollten. Ja, es ist viel lustiger wie es so klingt. Und die Seifenkisten waren enorm professionell, bis ins kleinste Detail gestaltet und schnell! Also alle nicht vorhandenen Erwartungen wurden sowas von uebertroffen 😉
Von lecker afrikanisch kann ja jeder reden, hier meine lecker vegetarische Platte als Beweis. Frittierte Bananen ftw! 🙂

BruesselBruesselBruessel

Noch mehr?? Klick 😉 

Doku: DM-Check & Produkte von Garnier gratis!

Ein symbiotischer Beitrag von zwei Dingen, die ich heute entdeckt habe 😉 Also einmal der Markencheck in der Mediathek von ARD hat sich diesmal mit der DM-Drogerie befasst. Und ja, ich bin genau wie die Mehrheit auch grosser DM-Fan, gehe enorm selten mal in andere Drogerien, mag die Eigenmarken total und finde die Athmosphaere in den Geschaeften super..somit erstmal wenig ueberraschendes in der Doku:

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=10528720

Anstatt des tollen Players hier nur der Link, ich bin unfaehig, den Film hier einzubauen, was soll das denn *g* Nunja, also dann bitte den kopieren und angucken UND dann weiterlesen 😉

Ueberraschend fand ich naemlich dann zwei Dinge: einmal, dass der Festpreis bei DM unterschiedlich ist. Ich fand schon ueberraschend, dass er das in unterschiedlichen Regionen Deutschlands ist, kann mir das aber noch erklaeren, denn immerhin sind die Loehne ja auch unterschiedlich und das Durchschnittseinkommen pro Kopf und und und..aber dass der DM am Alex hier in Berlin viel teurer ist wie die DM etwas ausserhalb..das finde ich doch ehrlich gesagt ganz schoen scheisse 😉 Besonders, da der am Alex der mir am naechsten gelegene DM ist..merde! Und dann ist da noch der Transparenz „wo werden unsere Sachen eigentlich wie hergestellt“-Aspekt, bei dem ich dachte, dass DM sich hier sehr viel mehr Muehe macht, fuer gerechte Bedingungen zu sorgen..tzja irgendwie Pustekuchen. Da ist die Naturkosmetik auch hm naja..maessig das moralische Gewissen beruhigend, oder 😉

Um jetzt hier aber nicht die Lust aufs Einkaufen zu nehmen, habe ich noch ein Schmankerl, naemlich haut Garnier im Moment Gutscheine fuer Deos und Bodylotions raus..zwei pro Haushalt. Kaufen, Kassenzettel hinschicken und das ganze Geld zurueckkriegen..und also nicht dass ich nicht schon genug davon habe, aber hey umsonst und es wird ja nicht schlecht..zumindest nicht in naher Zukunft 😉 Den Coupon gibt es hier! Wobei ich hier dann morgen mal mit zu Rossmann gehe, der ist naemlich quasi direkt vor der Haustuer und da ich die Eigenmarken hiervon wirklich kaum kenne, gehe ich mal ein bisschen stoebern und nebenbei Garnier Bodylotion kaufen (von der 7 Tage gruenen Flasche habe ich auf Youtube bisher auch nur Gutes gelesen).

Und nun euch allen frohes Einkaufen 😉

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