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[Beauty] Rania Gold Serum von SAFI – Shopping in Malaysia

Natürlich ging es auch in Malaysia für mich das ein oder andere Mal zum Stöbern und Kaufen (hier mein kleiner Haul) in die Drogerie und das besonders gerne zu Watsons. Die Kette kenne ich schon von Bangkok und Singapur und mag die Auswahl, insbesondere bei Tuchmasken, sehr. Da ich ein neues Gesichtsserum brauchte, durfte am Ende das Rania Gold Serum von SAFI (6€ für 50ml) mit und ich habe es die letzten drei Wochen nun täglich morgens und abends aufgetragen.

Ich hatte bisher null Erfahrung mit Gold in meiner Gesichtspflege und war somit neugierig, was diese kleinen, im Serum schwimmenden 24 Karat-Flakes, denn so können. Drinnen ist ebenfalls noch Honig sowie Hyaluronsäure und das Serum soll 24 Stunden Feuchtigkeit spenden. Die Verpackung passt übrigens super zu all den schicken Shopping Malls in KL, wo es nur so funkelt und glitzert.

Der Behälter ist aus Plastik, was im Moment praktisch ist, da ich am Rumreisen bin (und er somit nicht im Gepäck zerbrechen kann) und man so einiges an Gewicht einspart. Zunächst muss ich aber meckern, denn nachdem ich das Serum ausgepackt hatte, war der Behälter locker zu 40% leer, also nie im Leben habe ich da 50ml bekommen und einfach verpufft auf dem Nachhauseweg ist das auch nicht. Was also doch leichter Betrug ist und somit würde ich schon aus Prinzip nicht noch einmal bei der Marke zuschlagen. Außer natürlich, das Serum hätte mich absolut umgehauen.

Ich habe es nun morgens und abends nach der Reinigung aufgetragen und kann sagen, die Öffnung ist super, da man immer einen Tropfen herausbekommt, welcher für Gesicht & Hals ausreicht. Die Goldflocken zerreibt man einfach, das Serum ist leicht, nicht klebrig, liegt nicht auf der Haut auf, sondern zieht schnell und komplett ein. Das Hautgefühl danach ist angenehm, erfrischt und meine anschließende Pflege (Augen-, Gesichts- und Sonnencreme) lassen sich ebenfalls gut in die Haut einarbeiten.

Nach einem ganzen Tag in der Sonne nutze ich es abends erneut, hätte hier aber gerne mehr Pflege und finde das Serum leider zu leicht. Für morgens gefällt es mir, aber abends will ich mehr. Da ist es mir einfach nicht reichhaltig genug, da ist nichts mit Anti-Aging und auch leichte Trockenheitsfältchen werden nicht ausgeglichen. Morgens sieht meine Haut in Ordnung aus, aber eben nicht enorm erfrischt und strahlend, wie ich das von anderen Gesichtsseren & -öls gewohnt bin. Also, insgesamt war es spannend, mal eine komplett neue Marke auszuprobieren und ich werde das Serum natürlich weiter benutzen, da meine Haut gut damit zurechtkommt. Aber eben nur noch morgens und abends suche ich mir dann einen reichhaltigere, tieferwirkende Pflege!

Habt ihr schon in der malaiischen Drogerie geshoppt? Wenn ja, welche Marke könnt ihr denn empfehlen? Aktuell bin ich wieder für einige Zeit in Singapur und werde natürlich hier auch noch ein paar Streifzüge unternehmen – falls wer eine Empfehlung hat, was asiatische Gesichtspflege betrifft, nur her damit!

[Beauty] Sensai Prime Solution!

Asiatische Gesichtsmasken liebe ich schon lange und auch von den so viele Stufen involvierende Gesichtspflegeroutinen bin ich fasziniert. Für mich selbst sind sie aber nicht wirklich in meinen (Reise-)Alltag integrierbar, aber die Prime Solution von Sensai will ich nicht mehr missen. Sie ist bösartig teuer, über 100€, aber irgendwie jeden Cent wert, wie ich euch im Nachfolgenden etwas genauer erläutern werde – bei Amazon könnt ihr die kleine 10ml-Testgröße für 20€ bestellen, wenn ihr sie vielleicht auch erst einmal ausprobieren wollt. Ich hoffe ja, dass ich sie in Singapur (oder im dutyfree) etwas günstiger erwerben kann.

Die Prime Solution wird anstatt eines Serums oder Öls von mir nach der Reinigung morgens verwendet. Sie versorgt die Haut mit enorm viel Feuchtigkeit (dank Koishimaru Seide EX), gibt mir einen richtigen kleinen Frische-Kick, riecht enorm lecker (dabei mag ich duftende Pflege doch gar nicht..) und lässt mich strahlen. Meine Haut sieht damit sofort gesünder, wacher und glatter aus (tschüss ihr doofen Trockenheitsfältchen um die Augen!) und fühlt sich wahnsinnig weich an.

Da es sich aber eben nur um einen vorbereitenden Schritt handelt, trage ich danach sowohl Augen- wie auch Tagescreme auf und habe hier das Gefühl, dass diese besser wirken aka leichter in meine Haut einziehen können wie es bei so manchem Serum/Öl eben nicht der Fall ist. Man bekommt hier einfach „mehr funktionierende“ Pflege (Weißdornextrakt in der Prime Solution sorgt für die verbesserte Aufnahme und Wirk-Kraft), welche meine Haut den ganzen Tag über mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt lässt und man das sieht. Abends lasse ich die Prime Solution weg, da ich a) nicht das Gefühl habe, sie erneut zu benötigen und b) sie möglichst lange nutzen mag. Sie ist als Anti-Aging-Produkt konzipiert und auch wenn ich nicht sagen kann, wie sie bei tieferen Falten wirkt, Trockenheitsfältchen bügelt sie nur so aus! Hier bin ich mehr als begeistert 🙂

Zwar ist dieser Primer enorm teuer, aber zum Glück benötigt man nur eine winzig kleine Portion für Gesicht und Hals, wodurch ich mit meiner kleinen 10ml-Probe jetzt schon im zweiten Monat angekommen bin. Im Moment will ich noch gar nicht an den Moment denken, an welchem ich nichts mehr rausbekommen werde, denn ja, ich bin leider absolut begeistert und mein Kontostand wimmert schon ein wenig. Aber Hautpflege ist neben Reisen so ziemlich das Einzige, wofür ich Geld ausgebe..ist ja quasi eine Investition in möglichst lange, faltenarme, gesund aussehende Haut (so, ich habe mich selbst genug überzeugt *g*).

Wie gesagt, ein Produkt aus einer Preisklasse, über welche man in meinem Drogerie-Blog eher selten stolpert, aber ich finde diese Prime Solution wirkt einfach phänomenal und da man die Probe bei Amazon (zumindest aktuell) kaufen kann, vielleicht für den ein oder anderen doch interessant zum Ausprobieren!

[Beauty] Wonder Leaf EdP von Juniper Lane!

Juhu, ein bzw sogar zwei vegane Naturdüfte habe ich letztens bei DM entdeckt, wobei mich ganz ehrlich zunächst das Design angezogen hat. Aber als ich mich dann mit Wonder Leaf sowie Moon Flower von Juniper Lane (beide EdPs kosten bei DM 14,95€ für 50ml) etwas genauer auseinandergesetzt habe, hat mein Herz ein kleines bisschen gehupft!

Wonder Leaf kommt wie gesagt in diesem zuckersüßen Design daher, welches sooo gut in mein Badezimmer passen würde (ich habe die stille Abmachung getroffen, dass ich noch einen Duft aufbrauchen muss, bis ich es mir kaufen darf) und einfach meine Ästhetik sehr anspricht. Aber gut, kommen wir zu den Inhalten: ihr bekommt hier einen blumig-fruchtigen Duft, in welchem sich Rose, Ylang-Ylang, Mandarine, Vanille und Sandelholz zusammenfinden.

Allein, dass Rose und Vanille drin sind würde mich von der Beschreibung eigentlich weniger anmachen, aber irgendwie funktioniert die Kombination! Er ist sehr weiblich, aber nicht überladen, sondern eher dezent und unaufdringlich. Dank Mandarine ist er ein klein wenig spritzig und insgesamt würde ich sagen, ist das ein super Alltagsduft. Den Hauch „rebellische Freiheit“ spüre ich jetzt nicht, da müsste für mich doch etwas ausgefalleneres drin sein, aber gut 😉 Dafür nehme ich eine grüne Note wahr und ihr wisst, das ist genau meins!

Die Haltbarkeit des EdP ist in Ordnung, nach so 6-7 Stunden war es nur noch als warme Note vorhanden, aber da kann man entweder nachlegen (bei dem Preis zu verschmerzen) oder für abends dann doch einen spannenderen Duft auflegen. Dieser hier ist einfach nett und sympathisch, zum Weggehen wäre er mir aber doch zu unaufregend.

Ich bin begeistert, dass ich endlich mal einen veganen, zertifizierten Duft 100% natürlichen Ursprungs gefunden habe, welcher gut riecht und nicht gleich verfliegt. Dass er in diesem tollen Flakon daherkommt, doppelt gut und dass er noch einen Freund hat, welchen ich das nächste Mal auf meiner Haut austesten will, noch besser!

Doch, schnuppert da mal da dran, wenn ihr das nächste Mal bei DM seid (Moon Flower ist die Variante mit Rose, Veilchen, Mandel und Sandelholz, wer das lieber mag); auch als Geschenk finde ich ihn einfach nur super!

[Beauty] Beauty Bag von Mary Kay!

Vor einiger Zeit habe ich von Mary Kay ihre neue Beauty Bag zugeschickt bekommen, welche sie selbst als den perfekten Reisebegleiter beschreiben. Da ich sehr viel reise und schon immer mal gerne etwas mehr Organisation in meinen Sachen hätte, statt alles nur in kleinen Plastiktüten verpackt im Koffer/Rucksack zu haben, war ich natürlich sofort interessiert.

Die Beauty Bag kommt in einem zuckersüßen schwarzen Design mit rosa Herzchen daher und sieht qualitativ hochwertig verarbeitet aus. Sie lässt sich dank Klettverschluss schnell öffnen und leicht zusammen“rollen“, was ich erst einmal ausprobieren musste, hat einen praktischen Tragegriff und noch besser innen einen Kleiderhaken, an welchem man sie aufhängen kann. Super für Hostels/Hotelzimmer, wo man keinen Ablageplatz hat und trotzdem alle Sachen griffbereit haben mag.

Die einzelnen Fächer sind abnehmbar und bestehen aus durchsichtigem Plastik, was natürlich superpraktisch ist, da man sofort sieht, wo etwas ist und man keine Angst haben muss, falls es etwas nässer zugeht. Die Reißverschlüsse machen einen soliden ersten Eindruck und ich muss sagen, mir gefällt die Beauty Bag wirklich sehr. Allerdings ist sie für mich zu groß, da ich meist nur mit Handgepäck reise und sie da a) nicht unter kriege und b) so viel Platz einfach nicht brauche. Aber wenn ich mal wieder mit mehr Gepäck verreise (oder auch wieder ein bisschen länger in Deutschland bei Familie und Freunden unterwegs bin), wird sie mich bestimmt begleiten dürfen. Auch zuhause finde ich sie – wenn man nicht viel Platz im Bad hat – optimal, um alles mögliche aufzubewahren.

Preislich liegt die Beauty Bag bei 39€ und ihr könnt sie wie gesagt bei Mary Kay bekommen. Dieser Beitrag ist in einer unbezahlten Kooperation entstanden, mir wurde das Produkt kosten- und bedingungslos zugeschickt und das Copyright der Bilder liegt bei Mary Kay 🙂

[Beauty] Feste Seife Limette & Koriander von Share!

Ach, was ist mir die Marke Share sympathisch und so habe ich mich bei DM natürlich gleich mal durch ihr Sortiment schnuppern müssen. Besonders haben es mir die festen Seifen angetan, welche es aktuell in drei verschiedenen Sorten gibt: Limette & Koriander, Vanille & Patschuli sowie Aktivkohle. Sie kommen in je 100g-Stücken zu 1,95€ daher und sind vegan sowie palmölfrei.

Besonders hat es mir die Limette & Koriander Seife angetan, denn ich liebe frische, zitrische Düfte. Dieser hier macht beim Duschen/Händewaschen definitiv gute Laune und wach; wenn es richtig heiß wird, kann ich ihn mir aber auch sehr erfrischend vorstellen. Die süße Vanille & Patchouli Sorte passt für mich eher in die kühle Jahreszeit und bei der Seife mit Aktivkohle muss ich noch mal genauer nachlesen – wenn die einen peelenden/reinigenden Effekt hätte, wäre die ebenfalls super zum Duschen!

Das Tolle an Share (kennt ihr vielleicht schon von den Müsliriegeln oder dem Wasser) ist, dass man beim Kaufen gleichzeitig etwas Gutes tut. Für jede gekaufte Seife wird eine Seife an Menschen gespendet, die sie benötigen. Aktuell haben sie laut DM-Seite schon über 420.000 Seifenstücke spenden können und so Menschen zu einer bessere Hygiene verhelfen können. Klar denkt man bei Spenden immer erst einmal an die Basics Wasser und Nahrung, aber auch so etwas Banales wie Seife kann vor Krankheiten schützen (und mich daran erinnern, dass ich noch bei Desinfektionsgel für Myanmar einpacken muss). Absolut unterstützenswert und ich werde bei den festen Seifen bestimmt häufiger zuschlagen!

Seid ihr auch auf feste Seifen umgestiegen? Habt ihr eine der Sorten von Share schon ausprobiert oder einen anderen Liebling, den es bei DM gibt? Ich nutze im Moment ja noch diverse Seifen, die sich in Motels so angesammelt haben, an denen habe ich schon ewig!

[Beauty] Unique Peeling Gel von Health & Beauty Dead Sea Minerals

Es ist passiert, ich bin schwachgeworden und habe ein eigentlich nicht notwendiges Pflegeprodukt gekauft. Aber ich hatte noch ein paar Schekel übrig sowie vierzig Minuten, bis mein Bus von Jerusalem zum Flughafen abfuhr und eine Drogerie direkt neben der Haltestelle. Aus „nur mal gucken“ wurde dann „meine Haut hat sich nach dem Baden im Toten Meer so fantastisch angefühlt“, schließlich „dieses Peeling ist gar nicht teuer und darf ins Handgepäck“ und schwupps, stand ich an der Kasse. Mama kaufte ich gleich noch eine Packung Totes Meer Badesalz, welches einfach zu schön aussah und verließ den Laden. Die israelische Marke H&B war mir komplett unbekannt, aber die Packung verriet mir immerhin, dass sie auf Tierversuche verzichten, was schon einmal sympathisch ist. Drinnen im Peeling sind u.a. Aloe Vera, Kamille, Vitamin B5 und E, um die Haut vor freien Radikalen zu schützen (die genauen Inhaltsstoffe seht ihr auf dem Bild). Für 40 Schekel, bisschen unter 10€ bekommt man hier 50ml Peeling im Pumpspender und das finde ich fair (bei Amazon habe ich es für 19,99€ gefunden, falls wer zuschlagen mag).

Meine Haut fand früher, als ich Produkte mit Totem Meersalz angewendet habe, nie einen Grund zu meckern, sondern fand sie gut. Einige waren austrocknend, andere halfen super bei Unreinheiten und Ausschlag, aber irgendwie habe ich aufgehört, sie zu benutzen. Als ich dann so im Toten Meer herumdümpelte und Riesenspaß hatte (man „schwimmt“ da ganz sonderbar), erinnerte ich mich daran. Wirklich motiviert, zuzuschlagen war aber die Tatsache, dass sich meine Haut auch Tage nach dem Bad wunderbar weich und mit enorm viel Feuchtigkeit versorgt angefühlt hat. Dieses Gefühl hätte ich gerne immer im Gesicht, im Moment ist meine Haut nämlich irgendwie zickig, schuppt, spannt und sieht genauso trocken aus wie sie ist. Meine Öle helfen zwar, aber ich habe die Hoffnung, dass sie – nach der Peelinganwendung – noch besser von meiner Haut aufgenommen werden.

Apropos Anwendung, die ist spielend leicht. Es wird nicht angegeben, wie häufig man das Produkt benutzen soll, lediglich „regelmäßig“ steht auf der Packung und da ich nicht überpflegen mag, nutze ich es einmal die Woche abends. Dazu brauche ich nur einen Pumpstoß Produkt für Gesicht (und Hals, wenn wir schon dabei sind), welcher mit kreisenden Bewegungen einmassiert wird. Das Gel hat eine leichte Konsistenz, läuft einem nicht davon und fühlt sich nicht grob auf der Haut an. Meine Haut beginne sich etwas zu röten und nach nur wenigen Sekunden rubbele ich da schon tote Haut ab, was ich verrückt. Beim ersten Mal war das verdammt viel, mittlerweile ist das weniger geworden, aber ich nutze das Peeling eben regelmäßig. finde Danach trage ich wie gesagt mein Gesichtsöl, Augen- und Nachtcreme auf und sprühe noch ein wenig Thermalwasser nach.

Nach mittlerweile sechs Wochen Anwendung muss ich sagen, dass ich nicht mehr auf das Peeling verzichten mag, da ich einen Unterschied an meiner Haut sehe und fühle! Am Morgen nach der Anwendung ist sie grandios weich, glänzend und fühlt sich einfach „frisch und sauber“ an, ein bisschen wie neu poliert. Was sie ja auch wurde. Sie strahlte und kleine Fältchen sind etwas ausgebügelt und auch den kleinen fiesen Mitessern an der Nase hat das Peeling den Kampf angesagt. Da der Pflege-Schritt keine Minute dauert, ist er mittlerweile fest in meine Sonntags-Routine involviert und ich bin gespannt, wie lange ich mit dem Gel auskommen werde.

Für mich geht es in wenigen Wochen wieder länger auf Reisen und auch wenn ich bei meinem Gepäck minimalistisch sein muss, das Peeling kommt mit. Ein größeres Lob kann ich gar nicht aussprechen und wenn ihr zufällig nach Israel kommt, probiert es doch einmal aus. Oder ein anderes Totes Meer-Peeling, es gibt zum Glück ja einige auf dem Markt.

Back to the roots oder so, da habe ich jahrelang Produkte aus dem Toten Meer quasi vergessen, dabei tun sie meiner Haut einfach gut. Lektion gelernt! Benutzt ihr auch gerne solche Produkte und habt vielleicht einen Tipp, was man noch ausprobieren könnte? 🙂

[Beauty] Sensitive Care Deo Roll-on von Balea – es ist der Wurm drin!

Irgendwie habe ich gerade wirklich kein Händchen dafür, gut funktionierende Produkte zu finden. Eigentlich wollte ich mir mein Deo selbst herstellen, scheiterte aber an der Zutat „Maisstärke“, die ich bei mehreren Anläufen einfach nicht im Supermarkt/der Drogerie finden konnte. Da es dann doch dringend wurde, ging ich also zu DM und dachte mir, ich schaue mal wieder nach einem Roll-on, denn so einen hatte ich ewig nicht mehr. Geworden ist es dann das Sensitive Care von Balea. Bei einem Preis von 55 Cent für 50ml kann man da definitiv nicht meckern, eigentlich ist das doch wirklich viel zu wenig.

Mitgenommen habe ich es zunächst einmal aufgrund seines versprochenen unaufdringlichen, sauberen Duftes. Ich mag es nämlich so gar nicht, wenn ich voll mit Duft von Shampoo, Duschgel, Bodylotion und Parfum bin, das ist schon so zu viel. Ein Deo soll deswegen vor allem unauffällig sein und vor Schweißgeruch schützen. Dieses hier ist ohne Aluminium und Alkohol, somit kann man es nach dem Rasieren getrost benutzen, ohne tausend Verbrennungstode zu sterben. Klingt gut.

Jetzt habe ich aber schon in der Vergangenheit negative Erfahrung mit aluminiumfreien Deos gemacht und dieses hier ist leider keine Ausnahme. Obwohl ich keinerlei Sport etc mache, müffele ich hier am Ende des Tages, manchmal sogar schon nach keinen drei Stunden. Nicht dramatisch schlimm, aber mir ist es unangenehm. Komischerweise ist es schlimmer als an Tagen, wo ich gar kein Deo trage. Ich fühle mich nicht wohl und kann mich nicht auf dieses hier verlassen, somit wird es nur noch bei faulen Sofatagen benutzt, wenn ich am besten gar niemandem begegnen werde. Anwendung und Hautgefühl sind zwar nett, bringen mir aber nichts in diesem Fall. Jetzt wird aber definitiv mal Maisstärke gekauft, dass ich nicht wieder vor demselben Problem stehe!

Online bei Dm häufen sich die negativen Bewertungen für dieses Deo, denn anscheinend wurde die Textur geändert und ich bin nicht alleine am Müffeln. Schade, wenn Produkte so „verbessert“ werden, obwohl sie vorher wohl gut funktioniert haben (zumindest laut den Kommentaren). Aber ich stimme zu, Finger weg, hier habt ihr keinen Müffel-Schutz!

[Beauty] XeraCalm A.D. Balm von Avène!

Produkte von Avène und ich haben eine zweifelhafte Beziehung zueinander – entweder vergöttere ich sie (das Thermalwasserspray!) oder kann so gar nicht mit ihnen (heutige Creme). Da die Marke ziemlich teuer ist, lehne ich mich jetzt etwas aus dem Fenster und verspreche mir, hier keine weiteren Experimente mehr zu machen – das Spray bleibt, den Rest lasse ich brav im Regal liegen. Der XeraCalm A.D. Balm ist für juckende, sehr trockene und/oder mit Neurodermitis kämpfende Haut konzipiert. Zum Glück habe ich keine Neurodermitis, aber ich hatte mit ein paar trockenen, juckenden Stellen am Hals (absolut keine Ahnung wieso, Stress?) zu kämpfen und da sie mit normaler Bodylotion nicht verschwinden wollten, ging ich einfach mal in die Apotheke. Und kam mit 200ml Balsam für 17€ (15€ aktuell bei Medpex z.b.) wieder raus, yay!

Inhaltlich klingt der rückfettende Balsam super, welcher 1-2 Mal täglich aufgetragen werden soll. Denn es sind weder Konservierungsstoffe, Parabene, Alkohol oder Duftstoffe enthalten, damit eure Haut nicht noch mehr gereizt wird. Er soll die Barrierefunktion der Haut wiederherstellen und ihre Flora ins Gleichgewicht bringen. Neben 56% Thermalwasser wird dies durch hautähnliche Lipide (CER-Omega) und I-Modulia-Komplex (biotechnologischer Aktivstoff aus Avene-Thermalwasser) erreicht, also zumindest in der Theorie.

Die Verpackung ist mit dem typischen sterilen Verschluss versehen und ich mag ihn wirklich nicht. Erstmal ist er schwer zu drücken, ich kriege hier nie eine gescheite Dosierung hin und es ist eine kleine Sauerei, da die Creme immer an der Tubenöffnung klebt. Kann aber klar am Anwender liegen, viele kommen damit bestimmt gut zurecht. Ich bin allerdings schon genervt, bis ich endlich das Produkt auf der Hand habe. Es ist ein Balsam, somit klebt es zunächst ziemlich auf der Haut, lässt sich aber dennoch ganz gut verteilen. Zum Glück ist meine betroffene Körperstelle nicht riesig, sondern ist mit 3-4 Bewegungen vollständig mit Creme bedeckt. Zwar ist kein Duftstoff enthalten, aber nach irgendetwas riecht die Creme dennoch – verfliegt aber nach kurzer Zeit!

Gut, alles Gemeckere wäre aushaltbar, wenn der Balsam denn wirken würde. Aber leider hat er das bei meiner Haut nicht. Der Juckreiz wurde kurz weniger nach dem Auftragen, aber die trockene, gerötete Stelle einfach nicht besser. Nach etwas über einer Woche habe ich aufgegeben und Tigerbalsam (hatte ich noch rumliegen) draufgeschmiert – ihr glaubt es nicht, nach zwei Tagen war alles wieder gut 😉 Hätte ich mal vorher ausprobieren sollen. Wie gesagt, ich will dem Balsam nicht die Wirkung absprechen, vielleicht ist er besonders bei Neurodermitis super, aber bei meiner komischen Haut wollte er so gar nichts besser machen. Bevor ihr hier zuschlagt, fragt vielleicht mal in der Apotheke, ob sie einen Tester haben und probiert vor Ort aus. Ich nutze meinen nun als Fußcreme, was durch seine Klebrigkeit auch nicht optimal ist, aber wegwerfen will ich ihn dann doch nicht.

Hat wer zufällig bessere Erfahrung mit diesem Balsam gemacht? Oder gibt es eine ähnliche Hassliebe bei euch, wenn es um die Produkte von Avene geht? Wenn wer ein anderes Thermalwasserspray empfehlen kann, gerne her damit!

[Beauty] Limited Edition Be Delicious EdTs von DKNY!

Mit dem Be Delicious EdT von DKNY verbinde ich einige wunderschöne Momente in meinem Leben, denn ich habe den frischen, aber gleichzeitig warmen Apfelduft einige Jahre heiß und innig geliebt. In der Müller Drogerie stolperte ich nun zufällig über drei limitierte Editions des Eau de Toilettes und musste natürlich sofort einmal probeschnuppern!

Die drei Varianten heißen Be Delicious Bay Breeze (blauer Flakon), Be Delicious Mai Tai (rosaner Flakon) und Be Delicious Lime Mojito (grüner Flakon) und schreien mir von der Verpackung alleine schon Poolparty entgegen! Ich erwarte einen sommerlichen, frisch-fruchtigen Gute-Laune-Duft, den ich aber auch am Abend noch tragen kann! Preislich liegen die 50ml bei 39,95€ (aktuell bekommt ihr bei Douglas eine tolle Clutch zu jeder Bestellung hinzu, aber keine Gewähr, wie lange das gilt).

Mein Liebling ist ganz klar Lime Mojito, aber ich bin einfach ein Sucker für zitrische Noten. Hier haben wir Bergamotte, Zitrone, Mandarine, Geißblatt, Moschus und warme Hölzer; keine Kombination, die einen für Aufregung umhaut, da man sie noch nie gerochen hätte, aber einfach etwas, was ich im Sommer sofort aufsprühen würde!

Mai Tai ist eine weiblichere Kombination, was nicht am Orangen-Öl und dem rosa Pfeffer liegt, sondern an den blumigen Noten sowie dem süßen Pfirsich. Der Duft ist nicht aufregend oder flirty, aber sehr alltagstauglich in meinen Augen – ich muss nur gestehen, ich hatte mehr erwartet, da er „die Sinne verführen“ soll.

Sehr angetan war ich wiederum von Bay Breeze, wobei ich auch hier überrascht wurde. Vom Flakon her hatte ich aquatische, „nasse“ Meeres-Noten erwartet, stattdessen ist hier aber Bergamotte und Mandarine für die Frische und Wacholderbeere (sehr spannend!) sowie Aprikose, Himbeeren, Vanille und Sandelholz drinnen. So wird der Duft erst frisch, dann süß und sehr warm – womit ich ihn super für den Abend, aber nicht unbedingt für eine Poolparty finde. Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie unterschiedlich Düfte auf Menschen wirken.

Zur Haltbarkeit kann ich nur zu Lime Mojito etwas sagen, da ich diesen am Ende aufgesprüht habe. Es ist ein EdT und so hatte ich nur mässig hohe Erwartungen, diese wurden mit fünf Stunden auch bestätigt. Der Duft startet wirklich stark, man braucht nicht viel aufsprühen und lässt dann langsam nach, bis nach nur noch eine warme Note wahrnimmt – hier würde ich nachmittags einfach noch einmal nachlegen, bevor es zur abendlichen Beschäftigung geht. Also haut mich nicht um, ist für ein EdT aber in Ordnung.

In meinen Augen hat DKNY einen guten Job mit dieser sehr unterschiedlichen Limited Edition erledigt (erinnert mich irgendwie an die Sommer-LEs von Escada) und hätte ich nicht noch massig Düfte zuhause, hätte ich wohl Lime Mojito mitgenommen. Wie lange es sie gibt, kann ich euch nicht sagen, aber bestimmt bis in den Sommer hinein – schnuppert euch doch auch mal durch und sagt mir, welcher der drei euer Favorit ist?

[Beauty[ Patchouli Lavender Vanilla Handcreme von Sabon!

Oh, was habe ich mich gefreut, als ich diese so verdammt gut duftende Handcreme von einer Freundin geschenkt bekommen habe. Sabon ist eine israelische Marke, die so ziemlich alles rund um Körperpflege herstellen – ich kannte sie bisher primär von ihren Raumdüften her, welche sehr lecker und ausgefallen duften. Die für alle Hauttypen geeignete Handcreme in Patchouli, Lavendel und Vanille kommt da aber ebenfalls problemlos mit, sie riecht nämlich famos und sieht so richtig schick aus!

Natürlich kommt es bei einer Handcreme jetzt nicht (nur) auf den Duft an, sondern eben auf die Pflegewirkung. Aktuell habe ich halbwegs unproblematische Hände, somit reicht mir die hier gebotene Pflege mit Sheabutter und Aloa Vera vollkommen aus. Parabene und Mineralöle sind zum Glück nicht enthalten! Die Konsistenz der Creme ist angenehm, nicht zu dünnflüssig, aber auch nicht so reichhaltig, dass sie ewig nicht einziehen will. Man nimmt eine erbsengroße Portion und verteilt sie auf den Händen – nach keinen 30 Sekunden kann man dann schon wieder am Handy rumtippen 😉

Dafür bekommt man sehr lang anhaltenden, intensiven Duft – er gefällt mir so gut, dass ich die Creme unterwegs schon hinter meine Ohren getupft habe, um ihn noch intensiver wahrzunehmen (ich sehe schon, ich brauche den dazugehörigen richtigen Duft der Marke) und er hält auch einige Zeit an. Für Leute, die es dezent mögen, das ist nicht eure Creme, dafür riecht sie auch zu außergewöhnlich. Die Pflegewirkung reicht mir aktuell komplett aus – ich creme einmal vormittags und sonst nur noch einmal nachmittags, wenn ich an dem Tag sehr häufig meine Hände waschen muss. Sonst reicht mir die einmalige Anwendung, was die Creme natürlich noch sehr langlebig macht.

Einziger „Nachteil“ an diesem wunderschönen Produkt ist der Preis, welcher bei 15€ für 50ml liegt und das ist natürlich eine Hausnummer. Da sie bei mir aber eine so viel bessere Wirkung als all die billigen Drogerie-Handcremes hat und ich den Duft einfach grandios finde, kann ich mir allerdings einen Nachkauf gut vorstellen. Wie auch bei L’Occitane „gönnt“ man sich hier eben etwas und ob ich fünfmal am Tag ohne Wirkung und mit klebrig-süßem Duft creme oder nur einmal und hin und weg bin, ist eben doch ein Unterschied. Von mir definitiv eine Kaufempfehlung, solltet ihr mal über Sabon stolpern!

Habt ihr eine Handcreme, die ihr weiterempfehlen könnt? Oder spart ihr euch diese Pflege komplett? Mein primär männlicher Freundeskreis findet sie ja total überflüssig, ich kann im Winter aber nur schwer ohne 😉

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