Sunday again.

[Gesehen] Suits; Shameless (die 7 Staffeln haben mich sehr gut auf mein aktuelles Leben vorbereitet *g*)

[Gelesen] nur Fachkram diese Woche

[Gehört] White Noise zum Arbeiten (meine Nachbarn spiele nonstop Weihnachtslieder)

[Getan] ich war leider krank, somit nicht allzu viel; bisschen New York im Dunkeln erlaufen und einen Strand mit Skylineblick gefunden; bei Trader Joe’s eingekauft; viel mit Freunden geskypt

[Gegessen] Skittles; Tortillas mit Bohnendipp; Reis mit Gemüse und Guacamole; Erdbeer-Oatmeal; Brot mit Tzatziki

[Getrunken] Kaffee; Diet Mountain Dew

[Gedacht] arghs.

[Gefreut] nee, das war nicht meine Woche

[Geärgert] mein Laptop gab auf & das passt gerade echt nicht (ok, passen tut es nie)

[Gewünscht] dass sich die Antwort „I don’t know“ ändert

[Gekauft] Lebensmittel & noch hadere ich, aber ich brauche einen Laptop bzw irgendwas, worauf ich tippen kann (warum sind die Macbooks ohne Studentenrabatt so bösartig teuer)

[Beauty] No Drama Lama Limited Edition bei DM!

Oh, was bin ich mir sicher, dass die ab dem 23.11. erscheinende No Drama Lama LE von DM viele Abnehmer finden wird! Ich finde ja nach wie vor das Faultier großartig, was vor einigen Monaten rauskam, ein Lama in zuckersüßem Winterpullover (und Mütze!) ist aber definitiv auch nicht verkehrt. Die limitierte Edition selbst ist eine illustre Mischung aus Produkten von Balea, ebelin, Profissimo und Fotoparadies und wem das weihnachtliche Lama so gut gefällt, der kann es mit dem Produktdesigner noch auf andere Produkte von DM drucken.

Ich muss gestehen, ich war etwas verwirrt als ich die Schwammtücher mit Lama-Aufdruck sah – es ist schon lustig, wie man selbst unterscheidet, wo so eine LE Sinn macht (Körperpflege natürlich *g*) und wo nicht 😉 Im Grunde darf man für mich aber überall Lamas drauf drucken – könnte bitte wer auch mal mein Lieblingstier, den Tapir, vorschlagen?

Von der LE selbst finde ich natürlich die Pflegeprodukte (besonders die Tuchmaske) und das Desinfektionsmittel spannend, der Rest lässt mich eher kalt. Die Sachen schreien für mich aber auch nach Weihnachtsgeschenk als eine kleine Zugabe, die bestimmt jedem ein Lächeln ins Gesicht zaubern wird. So ein Lama in freier Wildbahn habe ich übrigens auch noch nicht gesehen, es wird echt Zeit, dass ich mich auf nach Mittel- und Südamerika begebe.

Gefällt euch spontan was von der No Drama Lama LE oder ist euch das Weihnachts-Lama zu viel Drama? Wenn wer die Produkte die Tage entdeckt, schnuppert doch mal dran, ob sie denn lecker riechen, denn mit der Beschreibung „weihnachtlicher Duft“ kann ja ziemlich viel gemeint sein. 

[Beauty] Mary Kay Handcreme in Vanilla Mint & Vanilla Berry!

So langsam ist es an der Zeit, die Handcreme wieder aus- bzw in die Tasche zu packen, zumindest meine Hände können im Moment gut etwas Extrapflege gebrauchen. Ich bekam von Mary Kay ihre beiden Handcremes in Vanilla Mint und Vanilla Berry zugeschickt und will sie euch heute etwas näher vorstellen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Optisch machen die beiden Tuben definitiv etwas her, man sieht die Liebe zum Detail; die grüne Tube ist die frischere Mintvariante und die pinke Tube die süßere Beerenkombination. Handlich sind sie auch, der Verschluss ist solide und sie sind nicht zu groß für die Handtasche. Das passt alles also schonmal. Preislich liegt die Handcreme bei allerdings bei 13€ für 88ml, was meine Erwartungen sehr hoch schraubt, denn das ist mal eine Nummer. Die ich – wenn ich nicht bei L’Occitane schwach werde, nämlich nicht für Handcreme ausgebe. In den USA kosten die Tuben übrigens nur $10, was doch gleich mal ein deutlicher Unterschied ist.

Sowohl Vanilla Mint als auch Vanilla Berry sind Teil der Little Gifts limited edition und somit für kurze Zeit erhältlich (es gab sie aber schon ein paar Mal, wie mir das Internet verrät). Sie sollen nicht nur mit weihnachtlichem Duft bezaubern, sondern die Hände auch sofort und bis 24 Stunden mit Feuchtigkeit versorgen. Beide Düfte sind grandios, jetzt nicht unbedingt „wow, das ist Weihnachten“, aber sie passen gut in die Jahreszeit und ich mag, dass sie eben recht verschieden sind. Man kann sie auch noch einige Zeit auf der Haut wahrnehmen und die Minzvariante macht einen irgendwie wach 😉

Die Handcreme zieht recht schnell in die Haut ein (so 1-2 Minuten braucht sie aber doch), ist nicht fettig auf der Haut und ist auch ergiebig, was den Preis etwas weniger schlimm macht. Einen Sofort-Effekt im Sinne von „ich habe was getan“ merkt man auch, lange anhalten tut er aber leider nicht. Die 24 Stunden sind absolut übertrieben und sonderlich viel Feuchtigkeitspflege merkt man auch nicht. Es ist mehr eine der „fängt man einmal an zu cremen, muss man immer wieder nachcremen“-Sorten, welche ich aus reiner Faulheit zu vermeiden versuche. Mit normal-trockenen, nicht sonderlich anspruchsvollen Händen kann man mit der Creme aber definitiv seine Freude haben, da sie eben toll duftet.

Würde ich sie mir selbst kaufen? Nein, da hier Preis und Pflegeleistung einfach nicht stimmen und nur für den tollen Duft (mein Favorit ist ja Minze) ist es einfach zu viel. Da bleibe ich dann doch bei meinen günstigen Kandidaten aus der Drogerie, wobei ich so zwei Handcremes im Jahr leer bekomme, da ich zum Glück unproblematische Hände habe.

Hat wer von euch eine der beiden Sorten schon ausprobiert? Wie seid ihr damit zurechtgekommen? Welche Handcreme (gerne aus der Drogerie) könnt ihr denn empfehlen? 

[Reisen] New York Update – Wall Street, Staten Island, Ground Zero & Casino!

Allein der Titel gibt euch schon eine illustren Einblick, was ich in den letzten sieben Tagen New York so erlebt habe. Leider ist das Wetter nicht auf meiner Seite, es ist nass-kalt-grau, eben typischer Herbst und somit ist das „die Stadt zu Fuß erkunden“ etwas ungemütlicher geworden. Aber nicht unmöglich, hier also ein paar Sachen, die man drinnen machen kann!


Natürlich lief ich trotzdem wieder einige Male von Brooklyn rüber nach Manhattan und habe mich gut durchwehen lassen. Da ich jetzt aber Besitzer eines Thermo-Bechers bin, habe ich immer einen heißen Tee dabei und bei Starbucks bekommt man, wenn man fragt, auch gratis heißes Wasser, um sich erneut aufzuwärmen. Ziel die Woche war unter anderem die Wall Street, ein sehr sonderbarer Ort, den ich vor Jahren schon mit meinem besten Freund erkundete.

Dieses Mal bin ich nur rumgelaufen, habe mir den Raging Bull und natürlich die Fearless Girl Statue direkt nebendran angeschaut und mich anschließend im recht gut gemachten National Museum of the American Indian aufgewärmt. Da ich gerade in Mexiko war, kamen mir viele Exponate sehr bekannt vor und wenn das Museum auch nicht riesig ist, der Besuch lohnt. Man kann gemütlich eine Stunde hier verbringen, es ist kostenlos und das Gebäude an sich schon sehenswert.

Von dort ist man in wenigen Minuten zur Staten Island Ferry gelaufen, was ich natürlich gleich genutzt habe und mir kostenlos bei der Überfahrt die Freiheitsstatue aus der Ferne angesehen habe, sowie einen tollen nächtlichen Skylineblick bekam. Auf Staten Island selbst lohnt sich das Tibetan Museum, ich habe mich sofort etwas mehr Zuhause in dieser Stadt gefühlt.

Zu Ground Zero und dem 9/11 Memorial wollte ich natürlich auch und ich kann gar nicht so genau beschreiben, wie das war. Beklemmend, bedrückend, überwältigend und einen über so viel nachdenken lassen, was in der Welt geschieht und was eigentlich wichtig ist. Im Museum drin war ich noch nicht, ich habe mir nur den Park mit den beiden Brunnen (wo die Türme standen) angesehen, mehr ging nicht. Da es mittlerweile schon wieder dunkel war, war das wirklich etwas schwerer zu verdauen und ich bin immer noch sehr verwirrt, über die Shopping Mall, die direkt nebendran gebaut wurde, das passt doch nicht.

Um unsere Stimmung danach etwas anzuheben, machten wir etwas komplett konträres und flohen vor der Realität einfach mal ins Casino. Da war es warm, die Getränke umsonst und auch wenn es nicht mit der Atmosphäre in Las Vegas mithalten konnte, war das Empire City Casino eine gute Abendgestaltung. Mein Freund war noch nie in einem Casino und auch etwas überfordert, da er aber pokern kann, versuchten wir uns ein wenig und gewannen sogar ein bisschen (was gleich wieder in vegetarische Pho und Ben & Jerry’s investiert wurden). Die Casinos und Besucher sind hier sehr leger gekleidet, leider gibt es auch nur Automaten und keine wirklichen Tische, an denen man spielen kann und nein, die sind definitiv nicht zu vergleichen mit den Anbietern in Deutschland.

Ansonsten war ich noch zwei Mal bei Trader Joe’s, wo ich noch so viel einkaufen könnte, ich brauche einen größeren Magen und in diversen kleinen Parks hier in Brooklyn unterwegs. Williamsburg kenne ich mittlerweile auch recht gut und ach ja, auf einer Comic Messe war ich noch, die praktischerweise nur einen Block von meiner Wohnung entfernt war und mich so auch das Regenwetter nicht abhalten konnte. Es fühlt sich also fast ein wenig nach Alltag hier an.

Meine „to-do“-Liste ist aber noch nicht abgearbeitet und in Manhattan warten noch ein paar Museen auf mich, bevor es weitergeht. Drückt mir die Daumen, dass sich das Wetter etwas freundlicher zeigt, sodass meine Motivation höher ist, auf Entdeckungstour zu gehen und nicht nur Kaffee zu trinken und vietnamesische Suppen zu essen. Nicht, dass das nicht toll ist, aber dafür muss ich ja nicht wirklich in New York sein.

Wenn ihr noch einen Tipp habt, was ich machen soll, gerne her damit! Danke TimeOut Magazin habe ich zwar schon einige neue Anregungen bekommen, aber man ist ja trotzdem weiterhin für alles offen! Und ich hoffe sehr, dass sie bald den Tannenbaum aufstellen, dass ich den am Rockefeller Centre noch sehen werde, zumindest in meiner Straße in Brooklyn hängt schon die volle Weihnachtsbeleuchtung, was doch verrückt früh ist. 

[Beauty] What’s in my shower – Mini-Mini-Minimalistisch!

Heute mal ein seeeehr kurzer Einblick in meine Dusche, in der sich kaum noch Produkte befinden. Aber nach 2,5 Monaten und 3 Ländern ist das auch ganz gut; und dass ich hier in Brooklyn mit drei anderen wohne und wir kaum Platz haben, ist auch noch ein kleiner Faktor. Auf jeden Fall stelle ich euch die 6 Kandidaten mal kurz vor und sage euch, was mir an ihnen gefällt oder eben auch nicht. Bis auf die Spülung sind alle Sachen noch aus Deutschland mitgeschleppt worden, ich habe also recht gut geplant, da dies nun das letzte Shampoo ist und mir die restlichen Wochen bestimmt reichen wird.

Syoss Volume Shampoo Beginnen wir gleich mal mit dem Meckern, dieses Shampoo tut nämlich leider gar nichts für meine Haare. Es lässt sie schon am nächsten Tag fettig aussehen (und ich hasse tägliches Haarewaschen), meine Spitzen sehen auch nicht besser aus und Volumen habe ich auch keines bemerkt. Wobei ich anmerken muss, auf der Packung steht, dass man die Haare fönen muss, um den Volumeneffekt zu haben – fällt bei mir leider flach, ein Fön hat nicht mehr in den Koffer gepackt. Also vielleicht kann es mit Wärme etwas, aber nur so finde ich das Shampoo leider richtig doof. Nur noch 450ml to go oder so, yeah!

White Rain Sensations Conditioner Wo kauft der finanziell angeschlagene New Yorker seine Spülung? Genau im $1-Store, wo übrigens kaum was nur einen Dollar kostet. Sondern ich glaube $2,50 oder so und ja, ich merke kaum einen Unterschied, ob ich die Spülung nutze oder nicht. Ihr merkt, meine Haare mögen mich im Moment eher weniger. Also es riecht recht fruchtig, meine Spitzen scheinen etwas weniger ausgetrocknet vom mexikanischen Strandleben, aber sie durchzukämmen, ist trotz Tangle Teezer ein kleiner Kampf.

Exfoliating Scrub von Skinfood Wir mögen uns nach wie vor, ich habe das Peeling schon ewig und nutze es einmal die Woche für meinen Körper. Recht feinkörnig, leicht in der Anwendung, pflegt aber gut genug, dass ich danach nicht eincremen muss. Und geht langsam zur Neige, was aber in Ordnung ist, da ich meine Peelings wieder selbst machen mag.

Dove & Sebamed Seife Meine indische Seifenschale, die eigentlich für Chutneys gedacht ist, sieht nicht lecker aus, ich weiß, aber ach, so ist das mit fester Seife eben. Sowohl die grüne Sebamed als auch die weiße Dove mag ich sehr, riechen einfach nur seifig-sauber und geben meiner Haut sogar genug Pflege, dass ich nur 1-2 die Woche eincreme. Sie halten natürlich auch ewig, ein paar feste Seifen habe ich noch im Koffer, da habe ich mich wohl etwas verschätzt.

Sebamed Waschpeeling Da ich dank doofem Shampoo (und kalter Wohnung) im Moment jeden Morgen dusche, habe ich mein Gesichtspeeling einfach in die Dusche geworfen und nutze es dort jetzt. Ich habe schon ein paar Mal darüber geschrieben, wir mögen uns immer mehr, je mehr Zeit (und Proben) wir miteinander verbringen und mittlerweile kann ich mir einen Nachkauf sehr gut vorstellen.

Zwar sind es „nur“ 6 Produkte, aber da ich die großen Größen geschnappt habe, sieht es doch recht viel aus. Aber sie sollen mir auch noch so zwei Monate reichen und ich denke, das kommt ganz gut hin. Wobei sie in der Dusche fast klein aussehen, mein einer Mitbewohner hat eine 2l-Shampoo-Flasche hier stehen, das ist absolut übertrieben, aber eben sehr amerikanisch. Leider ist nur doof, dass ich sowohl Shampoo als auch Spülung nicht sonderlich mag und nun noch einige Zeit nicht sonderlich mögen werde. Aber hey, meckern ist nicht mehr, somit schnappe ich mir jetzt einen Kaffee und laufe bisschen durch Brooklyn.

Wie sieht es bei euch in der Dusche aus? Eher minimalistisch oder immer drei Duschgele zur Auswahl? 🙂 Hat noch wer solche großen Flaschen oder ist euch das zu wenig Abwechslung? Ich will hier nächste Woche einen Seifen-Workshop besuchen und bin sehr gespannt – meine eigenen Seifen zu machen, steht ja schon länger auf der to-do-Liste und jetzt werde ich es wohl endlich mal lernen!

[Lifestyle] Kleine Veränderungen – große Wirkung

Irgendwie hatte ich in den letzten drei Wochen in New York so viele Gespräche, die sich um dieses Thema drehten, dass ich mir dachte, ich reiße es auch kurz auf dem Blog an. Man unterhält sich so mit Fremden, ich bin nicht so gut in Smalltalk und habe somit eher ungewöhnliche Themen und kriegt dann „da habe ich ja noch nie drüber nachgedacht“ zu hören. Was ich immer ganz erstaunlich finde, aber anscheinend ist man, was das Thema Müll vermeiden oder bewussterer Umgang mit der Natur eben doch schon etwas weiter. Ich bin ja mal gespannt, ob ich hier Feedback von euch kriege und weitere gute Tipps!

Werft keine Lebensmittel weg! Mit Lebensmittelverschwendung kann ich so gar nicht und bei mir wird auch nie Essen weggeworfen. Was teilweise in lustigen Situationen (ich snacke einfach mal die komplette Salatgurke am Stück im Flugzeug) endet, aber mit gutem Gewissen. So viele Menschen haben nicht genug zu essen, da kann ich einfach nicht meine Sachen in die Tonne werfen. Beginnt beim bewussten Einkaufen und endet damit, dass ich auch schon häufig containern gegangen bin und immer so viel fand, dass man es noch mit Freunden teilen konnte.

Kauft einzelne Bananen! Jupps, es klingt so blöd, aber wer kauft die einzelnen Bananen oder Tomaten oder was auch immer da alleine rumliegt? Genau niemand, dabei sind die doch genau so lecker wie im Dutzend 😉 Die Geschäfte werfen sie zu Massen weg und das kann man dadurch verhindern, dass man sie sich eben schnappt. Achja, dass ihr einen Stoffbeutel dabei habt, erwähne ich mal nur nebenbei, Plastik ist auch so ein großer Feind von mir. Hier in New York werde ich angeguckt wie wie ein Auto, wenn ich nein danke zu den kostenlosen Plastiktüten sage, die sie überall haben.

Reduziert euren Müll! Man kann wieder mit kleinen Schritten anfangen (müssen meine einzelnen Bananen nun in eine der kostenlosen Plastiktüten oder kann ich sie auch so transportieren?) und bewusster konsumieren. Statt viel verpackte Produkte eben die losen Sachen kaufen, eigene Behälter (für z.b. Käse) von Zuhause mitbringen und wenn Verpackung dann halt darauf achten, woraus sie besteht. Das geht nicht bei allen Produkten, ich weiß, es ist Arbeit und braucht erstmal Zeit, aber wenn man eingespielt ist, ist es den Aufwand zu Beginn wert. Mein besonderes Steckenpferd sind Plastikverpackungen von Shampoo, Duschgel etc, was so viel im Jahr ist und hier lande ich immer mehr bei festen Produkten, die ich in wiederverwendbare Behälter packe. Oh und Wattepads, zum Abschminken gibt es keine mehr, nur noch Kokosöl und auch beim Nagellackabmachen gibt es nur ein Pad, wobei ich hier auch noch nach guten Alternativen suche. Und wenn es unbedingt der Coffee to go sein muss, verzichtet wenigstens auf den Plastikdeckel (da muss mein bester Freund immer durch).

Do it yourself! Erneut Zeit und Arbeit, ich weiß und nicht jeder hat sie. Aber Dinge wie ein Peeling sind in keinen 5 Minuten selbst gemacht und ihr habt nur gute Dinge drin (z.b. mit Salz oder Kaffee) , tut dem Meer mit Mikroplastik nicht weh und billiger ist es auch. Oder irgendetwas aus dem eh schon erschaffenen Müll kreieren, also upcyclen: ich habe dieses Jahr in einem Haus geschlafen, was aus Plastikflasche, Sand und etwas Zement gebaut wurde und das war einfach nur verrückt.

Lauft/Radelt/ÖVPt Durch das viele Reisen ist meine CO2-Bilanz wirklich schrecklich, ich mag gar nicht an die beiden Flüge nach Australien denken, aber ich versuche, im Alltag so gut es geht auf das Auto zu verzichten. Was ziemlich einfach ist, da ich keines besitze und meist laufe, radele oder eben in den Städten mit dem ÖVP fahre. Das ist einfacher gesagt, wenn man in der Stadt lebt, auf dem Land bei meinen Eltern bin ich auch auf das Auto angewiesen, versuche hier aber so wenig wie möglich zu fahren und lieber noch etwas zu laufen. Hier in den USA, wo jeder sein Auto hat und selbst New York absolut verstopft ist, findet man diese Einstellung „interessant“, weil also das ist doch für arme Menschen 😉

Second-Hand und Flohmarkt Es werden so viele Dinge produziert, die können gar nicht alle einen Abnehmer finden. Wir neigen dazu, nichts mehr zu reparieren, sondern gleich neu zu kaufen, was schade ist. Ich persönlich versuche insgesamt so wenig wie nur möglich zu konsumieren und das eben bewusst. Statt neue Kleidung schaue ich lieber in Second-Hand-Läden, bei Kleiderkreisel, auf Flohmärkten etc vorbei, wobei ich gestehen muss, ich war schon ewig nicht mehr einkaufen. Wieso? Mein Kleiderschrank reicht für den Rest meines Lebens, auch wenn ich aussortiert, verkauft und gespendet habe, man sammelt in seinem Leben so viele Dinge an, es ist verrückt. Dabei lebe ich den Großteil des Jahres aus einem Koffer und bin damit mehr als glücklich.

Das sind jetzt aus dem Kopf heraus die ersten Themen, über die ich die letzte Zeit geredet habe und die Bilder sind nicht aus New York, sondern aus Australien, die Wärme dort vermisse ich gerade nämlich sehr! Und die Kängurus, die waren doch etwas angenehmere Zeitgenossen wie die vielen Ratten (kein Thema) aber die Kakerlaken (in der Wohnung, oh es gruselt mich!) mussten mit ein paar schönen Erinnerungen verdrängt werden. Was ich tippe, da gerade eine über den Küchentisch lief und nee, nee. Zurück zum Thema, was sind eure Tipps, wie verhaltet ihr euch? Findet ihr irgendetwas von meinem Getippsel als „wooooow, noch nie dran gedacht“, wie ich es hier ständig zu hören kriege und mich mittlerweile doch etwas komisch finde.

[Lesenswert] Modern Romance – Aziz Ansari

Viele von euch dürften den Stand-up-Comedian Aziz Ansari schon kennen, seine Serie auf Netflix und auch seine Shows sind ja ziemlich bekannt, ich kenne ihn primär von Trevor Noah. Von seinem Buch Modern Romance über Liebe im 21. Jahrhundert hatte ich auch schon einige Male was gehört, es aber dann doch immer wieder vergessen. Gut, dass es in meiner neuen WG hier in Brooklyn mal direkt im Bücherregal stand – neben vielen anderen Werken, die ich schon ewig lesen will und in den vier Wochen gar nicht schaffen kann. Somit Prioritäten gesetzt und erstmal dieses geschnappt (es ist ewig her, dass ich ein Hardcover gelesen habe, wie schwer die doch sind)!

Worum geht’s Um die Welt des Onlinedatings und unser Flirtverhalten per Textnachricht, Chat oder Email. Was ich mal super interessant fand, denn ich muss gestehen, ich habe noch nie online gedatet oder geflirtet. Meinen ersten Freund lernte ich zwar in IRC kennen, da wir gemeinsam Counter Strike zockten, aber das zählt nun nicht wirklich. Klar kenne ich Ok Cupid und Tinder vom Namen her, benutzt habe ich die Seite bzw App aber noch nie und fühlte mich so durchaus etwas veraltet. Aber ach, ich lerne Menschen gerne real kennen und habe so schon einen ersten Eindruck, bevor man sich entscheidet, dass man sich wiedersehen mag – oldschool eben.

In Modern Romance hat sich Ansari gemeinsam mit dem Soziologen Eric Klinenberg aufgemacht, unsere Suche nach der Liebe online zu durchleuchten. Er beginnt damit, wie man früher seine Partner fand und wie unendlich viele Optionen wir doch heute haben, dass wir geradezu überfordert sind. Es geht um die ersten Kontakte, wie viel man von sich preisgibt, das Rätsel wann man wem und was zurückschreibt und schließlich, wie die ersten Dates waren. Auch reisen sie um die Welt, interviewen viele junge Leute in Japan, Frankreich, Argentinien und den USA, was sie suchen, was sie wollen und wie sie eben Partner finden. Auch das Thema „Partnerschaft online beenden“ wird durchleuchtet und ach, allein die Vorstellung, dass jemand mit mir via einer Textnachricht Schluß macht, finde ich mehr als schaurig und so gar nicht passend, aber da bin ich wohl die alte Generation.

Wie ist’s Lustig und interessant, viele eher seichte Infos werden mit Studien untermauert und geben dem Ganzen durchaus etwas mehr Glaubwürdigkeit. Ich mag den Humor von Ansari, für mich hätte das Buch aber auch kürzer sein dürfen, da sich vieles doch wiederholt oder einfach zu durchgekaut wird, obwohl es nicht so viel bietet. Das Buch ist nett gemacht mit Infografiken, Bildern und es hat mich gut unterhalten. Allerdings glaube ich – ich diskutierte mit meinem Mitbewohner, der gerade von seiner Freundin verlassen wurde, allerdings mit einem Gespräch – dass vieles schon fast wieder veraltet ist bzw sich unser Onlineverhalten eben doch ständig verändert. Mal sehen, ob ich mich irgendwann doch motivieren kann, das Buch war hier aber eher abschreckend als motivierend. Wobei mein einer Freund durch Tinder seine neue Freundin fand und mein anderer Freund ständig bei Ok Cupid ist..aber nee, irgendwie. Es reicht übrigens, das Buch in der Metro in New York zu lesen, ich wurde gleich dreimal angequatscht, ob ich denn noch auf der Suche wäre 😉

Also kein „müsst ihr gelesen habe“-Buch, aber durchaus unterhaltsam und gut geschrieben. Ich freue mich, dass ich es jetzt endlich gelesen habe und auch, dass ich es hier in der WG wieder in den Schrank stellen kann. Ein paar Infos werde ich bestimmt in Erinnerung behalten und in den richtigen (Smalltalk-)Momenten ausgraben und nutzen können. Die Welt des Onlinedatings wurde mir auch jeden Fall etwas näher gebracht, aber wirklich in dieses „wann schreibe ich ihm und wie viel“-Thema will ich nicht wirklich eintauchen, dafür ist unser Leben doch viel zu kurz.

Kennt wer das Buch? Wie hat es euch gefallen? Wer datet hier denn so online und hat vielleicht eine lustige Anekdote zu erzählen? 

Sunday again.

[Gesehen] Shameless

[Gelesen] Modern Romance – Aziz Ansari

[Gehört] Kind of Blue – Miles Davis 

[Getan] mehr Ecken in Brooklyn erkundet; wieder im MoMa gewesen; eine Führung im National Museum of the American Indian mitgemacht; am Ground Zero gewesen; mit der Staten Island Ferry gefahren; kleine Galerien hier in Brooklyn besucht und viel durch NYC gelaufen


[Gegessen] Pasta mit Pilzen; Popcorn; Pecankuchen; Bohnendip; Veggie Pho

[Getrunken] schwarzen Tee; heiße Schokolade

[Gedacht] ich liebe unser Dach, auf wenn das Klettern darauf etwas abenteuerlich ist!

[Gefreut] gute Gespräche mit meinen sehr lieben Mitbewohnern; der Vollmond war grandios!

[Geärgert] nicht geärgert, aber in meiner Straße brennt es ständig, was etwas beunruhigend ist

[Gewünscht] dass es ein wenig wärmer in meinem Zimmer ist (undichtes Fenster + kaputte Heizung = ungut)

[Gekauft] Kopfhörer, Essen & Metrotickets

[Beauty] Neue Nutmeg Coffee Cake Reihe von Treaclemoon

Also ich weiß nicht, wie es Treaclemoon immer wieder schafft, genau eine Reihe auf den Markt zu bringen, bei der ich sofort die Ohren spitze. Gerade jetzt flatterte mit der Newsletter mit der neuen Nutmeg Coffee Cake Reihe ins Postfach und ach, wer bitte mag keine kaffee-süßen Foodiedüfte in der kalten Jahreszeit? Eben. Erhältlich werden die Produkte ab Mitte November sein und ich kann mir gut vorstellen, dass da ein kleiner Hype ausbrechen könnte.

Dieses Mal wird es eine Duschcreme (500ml für 3,95€), eine passende Körpermilch (350ml für 3,95€), einen pflegenden Handbalsam (75ml für 1,95€) und natürlich auch die kleinen Probiergrößen (60ml für 95 Cent) geben. Beworben wird der Duft mit der Kaffeepause zwischendurch, wenn man eben einmal gemütlich abschalten und statt Kaffee und Kuchen eben nur den Duft haben mag. Ich hoffe ja, dass ich den Duft auch hier in den USA finde und so immerhin mal probeschnuppern kann – so schön das ständige Reisen auch ist, manchmal ist es fies, von weit weg angefixt zu werden.

Farblich sehe ich zwar, wieso sie in diese warme Braunrichtung gehen, aber so ganz angetan bin ich davon nicht. Nunja, sind ja wieder nur Pressebilder, vielleicht sieht das in Realität ansprechender aus. Schade finde ich auch, dass es hier keinen Badezusatz gibt, das würde doch perfekt zu dem Design mit dem lesenden Menschlein passen und ja, ich könnte mir ein süßliches Kaffeeschaumbad durchaus vorstellen. Zum Verschenken an Weihnachten (ist schon wer auf Geschenkejagd?) finde ich ja die kleinen Probiergrößen als kleines Extra immer super, die kommen zumindest in meinem Freundeskreis sehr gut an und der Duft dürfte bestimmt auch einige Abnehmer finden.

Was sagt ihr, seid ihr Fan von solchen süßen Düften? Mich würde ja die Kaffeenote noch mehr interessieren, das hatte ich bisher noch nie in Körperpflege drin und als absoluter Kaffeejunkie könnte ich mir sehr vorstellen, dass das genau nach meinem Gusto ist. Ich hatte vor Jahren mal Kaffeekerzen, die fand ich schon grandios, wobei ich danach immer wahnsinnige Lust auf Kaffee hat. Das kann ich mir hier auch sehr vorstellen, erst duschen und dann eben erst recht Kaffee und Kuchen wollen und auch futtern. Ich bin auf jeden Fall sehr auf die ersten Reviews gespannt – gebt mir doch Bescheid, wenn ihr daran geschnuppert habt!

[Berlin] Tipps für vegane und vegetarische Reisende in Berlin

Berlin ist der touristische Hotspot in Deutschland. Jährlich strömen Millionen von Reisenden in die Hauptstadt. Besonders aufgrund der Geschichte Berlins als „Stadt der zwei Länder“ sind in der Vergangenheit viele unterschiedliche Bauwerke entstanden, die es zu besuchen gilt. Neben dem Checkpoint Charlie und der Eastside Gallery ist besonders das DDR-Museum zu nennen. Aber auch die Kultur in Berlin ist besonders. Viele Immigranten aus In- und Ausland haben dafür gesorgt, dass eine einzigartige kulturelle Mischung entstanden ist, die Berlin hipp macht.

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Für Veganer und Vegetarier ist Berlin besonders gut geeignet. Hier gibt es viele vegane und vegetarische Restaurants und Imbissstände. Vor einiger Zeit wurde Berlin sogar zu Welthauptstadt der Vegetarier ernannt. Besonders aufgrund des Zuzugs von jungen deutschen Familien, die sich immer bewusster ernähren und von Personen mit Migrationshintergrund, die aufgrund ihrer Kultur ganz, oder teilweise auf Fleisch verzichten, hat sich Berlin diesen Titel verdient.

So sollten Reisende meist kein Problem damit haben, ein passendes veganes oder vegetarisches Restaurant zu finden. Trotzdem ist zur Sicherheit zu empfehlen immer einen Snack dabei zu haben, falls der Hunger zu groß, oder die Warteschlange vor dem Museum zu lang ist.

In Berlin gibt es unterschiedliche Märkte, auf denen regionales Gemüse gekauft werden kann. Wer also nicht in einem der Restaurants speisen möchte, kann sich regionale Zutaten vor Ort besorgen und diese in der Unterkunft selber zubereiten. Ist keine Küche oder keine Zeit für das Kochen vorhanden, liefern inzwischen auch die vielen Lieferservices vegetarische Gerichte aus. In der Suchfunktion der Portale sind aufgrund der großen Nachfrage einzelne Filterkategorien für veganes und vegetarisches Essen eingeführt worden. Somit ist veganes sowie vegetarisches Essen inzwischen nur noch ein paar Klicks entfernt und somit sehr einfach zugänglich.

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Es sind inzwischen so viele vegetarische Restaurants in der Stadt, dass von fast jedem Standort in Berlin aus, eines der Restaurants fußläufig zu erreichen ist. So ist es sehr einfach, ein passendes Restaurant zu finden. Diese schwanken natürlich sehr in der Qualität und den Kosten für eine Mahlzeit. Die beliebtesten der vegetarischen Restaurants sind im Stadtteil Mitte verortet. Im Lucky Leek erhält der Gast vegetarische Speisen in höchster Qualität, während das Cookies und Cream dafür bekannt ist, besonders kreative Gerichte zu servieren. Ein kulinarisches und kulturelles Highlight in Berlin ist die Imbissbude Mustafas auf dem Mehringdamm. Hier stehen täglich Hunderte Menschen Schlange, um sich einen der bekannten vegetarischen Döner zu bestellen.

Berlin ist als Hauptstadt der Vegetarier natürlich für vegane und vegetarische Touristen sehr gut geeignet. Egal ob großer oder kleiner Hunger, ein vegetarisches Restaurant ist immer nahe.