[Beauty] 24 Hour Life for Her Remixed EdT von Bench!

Also der Name von diesem Eau de Toilette ist mal viel zu lang, das kann sich doch kein Mensch merken. Ich dachte aber auch bis eben, dass es einfach nur Remixed heißt, gut, dass man nie auslernt. Gefunden habe ich das EdT von Bench bei DM und da ich die Marke klamottentechnisch seit über 10 Jahren heiß und innig liebe (und auch trage), musste ich natürlich gleich mal daran schnuppern!

Optisch gefällt mir der Flakon sehr, diese außergewöhnliche Pflaumenfarbe, kombiniert mit Semitransparenz und Milchglas ist aber auch einfach meins. Schlicht aber doch ein wenig außergewöhnlich durch die Form. Preislich liegt der Duft im klassischen Drogeriebereich, 50ml gibt es für 14,95€. Er soll perfekt in den modernen, urbanen Lebensstil passen, zitrisch-erfrischend, blumig-betörend und holzig-warm sein. Was jetzt spontan nicht ganz so außergewöhnlich klingt, aber sehen wir ihn uns doch mal näher an.

In der Kopfnote von Remixed haben wir Rosenknospen, Zitronen, Bergamotte und grüne Blätter; in der Herznote befinden sich Veilchen, Jasmin, Mimosen und Lilien und in der aromatischen Basisnote kommen Sandelholz, Moschus, Amber und Vanille zu einem süßlich-warmen Ausklang. Bench ist eine junge, sportliche und unkomplizierte Marke, die Kleidung hat, die zwar ausgefallen ist im Design, aber eben praktisch. Genau das ist dieser Duft auch, er ist sportlich-frisch, ungezwungen, leicht, gut für den Alltag tragbar, ohne zu viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Beim ersten Schnuppern gefällt mir der Duft sehr, da seine grüne Note herauskommt und ich da großer Fan von bin. Dieses „ich stehe in einem verregneten Dschungel“-Gefühl ist eben genau mein Ding. Diese frische Note verfliegt allerdings recht schnell und dann bekommt man die volle Blumendröhnung. Diese finde ich in der Mischung dann doch etwas langweilig, das hat man genau so schon zig Mal gerochen und macht mich jetzt nicht enorm glücklich. Allerdings fällt man mit diesem Duft auch nicht heraus und ich glaube, die meisten Menschen können ihm etwas abgewinnen – denn hassen kann man ihn dann doch nicht 😉 Zum Ende hin wandelt das EdT sich dann wieder mehr zu meinem Geschmack zurück, es wird wohlig und warm, aber nicht so intensiv, wofür es sich gut für laue Herbstabende eignet. Kleines Manko ist die Haltbarkeit, nach fünf Stunden war das EdT komplett verschwunden.

Insgesamt ist es ein Duft, den ich mir nicht selbst kaufen würde, ihn allerdings tragen würde, sollte ich ihn mal geschenkt bekommen. Er gefällt mir, haut mich aber eben nicht um, da seine grüne Frische schnell verfliegt und seine Herznote eben recht öde ist. Da gibt es dann doch viel mehr EdTs, welche mir besser gefallen und auch eine längere Haltbarkeit haben. Sollte ich aber gerade ein Geschenk für ein junges Mädchen suchen, die vielleicht sogar Klamotten von Bench trägt, würde ich den Duft als Geschenk einpacken, da passt er bestimmt prima.

Mögt/Tragt ihr die Marke Bench auch so gerne? Ich weiß noch, wie ich früher immer darauf gespart habe, da die Sachen auch nicht sonderlich günstig sind. Qualitativ sind sie dafür 1A, die meisten Sachen besitze und trage ich immer noch, da sie sich nicht abnutzen und gut zu waschen sind. Wie steht ihr zu Klamottenmarken, die dann auch Düfte herausbringen? Gute Ergänzung oder unnötig? 

[Lesenswert] Bossypants – Tina Fey

Es gibt diese Bücher, die irgendwie so ziemlich jeder gelesen hat und man auch ständig online wieder über sie stolpert. So fühlte sich auf jeden Fall Bossypants von Tina Fey für mich an, nachdem ich das erste Mal den Klappentext las, war ich dann aber irgendwie nicht sonderlich an der Lektüre interessiert. Irgendwie habe ich es gleich in die Sparte von Bücher wie „How to be a woman„, was ich ja so gar nicht mochte, eingeteilt, eben feministisch angehauchte Werke, die für mein eigenes Verständnis nur überhaupt nicht feministisch, sondern eher belanglos an der Oberfläche dümpeln sind 😉 Jetzt fand ich Bossypants aber im dörflichen öffentlichen Bücherschrank und nahm es mir als Flugzeugbuch mit. In den 11,5 Stunden, die es bis nach Mexiko brauchte, hatte ich es auch geschwind ausgelesen und tippe nun schnell meine Gedanken, bevor ich sie wieder vergesse.

Worum geht’s Den meisten ist der Name Tina Fey wahrscheinlich ein Begriff, ich hatte sie irgendwie „nur“ als Comedian abgespeichert, dabei schreibt und produziert sie die TV Serie „30 Rocks“, welche ich vor längerem mal angefangen, dann aber doch wieder abgebrochen habe. Das Buch ist jetzt eine Mischung aus Autobiographie, Arbeitsalltag und Werdegang ihrer Karriere, gespickt mit vielen Wortwitzen, Anspielungen und eben auch dem „Kampf“ von Frauen in einer von Männern dominierten Filmindustrie.

Wie ist’s  Spontan würde ich sagen, dass es eine gute Wahl war, das Buch im Flugzeug zu lesen, da man eine leichte Unterhaltung bekommt, bei der man ab und zu schmunzeln muss und das in kurzen, gut verdaulichen Happen. Pausen kann man auch problemlos einlegen, man kommt schnell wieder in das Buch hinein und die Kapitel sind kurz gehalten. Da ich nun aber weder Tina Fey Fan bin, noch ihren Werdegang verfolgt habe, war es für mich teilweise doch recht uninteressant, da es eben sehr persönlich ist und mich ihre Erlebnisse auf einer Kreuzfahrt z.b. nun eben nicht sehr fesseln können. Für Fans von ihr oder 30 Rocks ist das Buch aber definitiv etwas, man erkennt nämlich sehr gut ihren Stil wieder, hier nur eben mal in Buchform.

Es ist erstaunlicherweise weniger reißerisch-feministisch und belehrend, wie ich es erwartet habe, was mich positiv überrascht hat. Auch wenn sie in Richtung politischer Themen geht (eine ihrer bisher größten Rollen war die Verkörperung von Sarah Palin während des Wahlkampfes) gelingt ihr das auf locker-flockige Art. Ein bisschen zwischen den Zeilen lesen funktioniert hier aber auch gut, sollte man sich doch ein paar mehr Gedanken machen wollen. Für mich war das mit das spannendste Kapitel, neben der Erzählung, wie 30 Rocks zustande gekommen ist. Mit (noch mehr= Worten über das Thema Stillen oder Babyformula kann man mich nämlich einfach nicht begeistern, egal, wie „komisch“ es auch geschrieben ist.

Als Fazit halte ich mal fest, dass es zwar nicht mein Buch war, ich es aber trotzdem in einem Rutsch durchgelesen habe (ich saß aber auch bei Condor ohne Entertainmentsystem fest) und ich durchaus ein paar Mal schmunzeln musste. Zum Lautlachen hat es nicht gereicht und einige Sachen fand ich auch eher gar nicht passend, aber insgesamt ist es eine gute Mischung. Besonders natürlich wenn man mehr über Tina Fey wissen will, was die meisten Menschen, die dieses Buch erwerben, wohl wollen. Hat man so gar keinen Plan, wer sie ist und was sie tut, es gibt dann doch bessere Autobiographien, die man lesen kann, die einem „mehr“ zu bieten haben.

Hat einer von euch das Buch schon gelesen und ist vielleicht sowohl Tina Fey oder 30 Rocks Fan? Wie hat es euch gefallen?

[Beauty] Transparenter Puder von Mary Kay!

Wenn ich mal so zurückdenke, war Transparenter Puder wohl mit das erste Kosmetikprodukt (neben Mascara), was ich so benutzt habe. Auch heute noch greife ich gerne darauf zurück, habe aber schon seit bestimmt fünf Jahren meinen Favoriten von Physicians Formula und nie das Bedürfnis gehabt, hier etwas Neues auszuprobieren. Von Mary Kay bekam ich nun ihren transparenten, losen Puder zugeschickt und da war ich dann plötzlich doch neugierig, wo der Unterschied zwischen gepresst und eben lose liegt.

Doch, das Packaging kriegt mich bei diesem Puder (11g für 25€) doch gleich mal, das sieht sehr hochwertig und nach Bobby Brown aus. Da kann meine gewohnt günstige Drogerieverpackung nicht ganz mithalten, aber zum Glück kommt es ja auf den Inhalt an. Das leichte, unsichtbare Puder ist für jeden Hauttyp geeignet und soll sowohl die Grundierung fixieren als auch ein zartes Finish ermöglichen. Unreinheiten sollen durch die lichtstreuenden Eigenschaften des Puders weggezaubert werden, was mich natürlich gleich mal aufhorchen lässt, kämpfe ich da aktuell doch mal wieder. Der Puder selbst soll nicht nur unsichtbar sein, sondern auch unfühlbar, sprich leicht und natürlich, als hättet ihr keine weitere Schicht Produkt auf eurer Haut. Klingt alles bisher ganz gut, also habe ich mich gleich mal mit dem Pinsel hineingestürzt!

Vielleicht hatte ich zunächst etwas mit dem Öffnen und der Dosierung des Produktes zu kämpfen, am Anfang hatte ich immer viel zu viel Puder am Pinsel, aber nach ein paar Mal habe ich die Handhabung jetzt raus. Es ist definitiv ein Unterschied, ob man festen oder losen Puder aufträgt, ich muss aber sagen, mir gefällt die lose Variante sehr. Zum Reisen finde ich das allerdings etwas unpraktisch, ich sehe schon mein halbes Gepäck in weiß gehüllt. Ansonsten funktioniert der Auftrag aber super und der Puder passt sich meinem Hautton an und verschwindet. Ohne Makeup fühlt man ihn nicht auf der Haut, bekommt aber trotzdem seinen positiven Weichzeichnereffekt ab und das finde ich hervorragend! Leichte Fältchen verschwinden dadurch, wie es versprochen wurde, ich habe nur leider kein eines gutes Bild hingekriegt, wo man diesen Effekt sehen kann.

Gegen mein Stirnglänzen hilft er auch, könnte aber doch noch einen Ticken länger halten. Die letzten warmen Tage musste ich dann doch nachmittags noch einmal nachpudern, aber das ist eben meine Haut. Auch seinen Job als „Fixer“ erledigt er gut, allerdings nicht besser als andere Produkte, das würde ich somit nicht besonders hervorheben. Den Weichzeichnereffekt aber doch, den habe ich bei meinen anderen losen Pudern nicht so ausgeprägt und dass er von meinen Hautunreinheiten ablenkt, stimmt ebenfalls. Somit genau das richtige Produkt zur richtigen Zeit würde ich sagen!

Preislich liegt er mir allerdings doch etwas zu hoch, somit würde ich ihn mir persönlich nicht nachkaufen – wobei mal sehen, wie lange ich damit auskommen, das könnte den Preis dann doch wieder gut machen. Ganz zum losen Puder bin ich auch nicht konvertiert, mein alter, fester Freund durfte wieder mit in den Rucksack und Mary Kay muss in Deutschland auf meine Rückkehr warten.

Welcher Pudertyp seid ihr lose oder gepresst? Und benutzt ihr überhaupt transparenten Puder oder ist das ein unnötiger Schritt? Ich finde ja, dass man besonders bei Fotos einen großen Unterschied sieht, wenn man welchen trägt. Hat wer diesen hier schon ausprobiert und ähnlich gute Erfahrungen gemacht? 

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke!

Oh, was ist es lecker in Mexiko! Aber fangen wir mit noch ein paar deutschen Tellern an, welche ich in meinen drei Wochen in der Heimat verputzt habe. Schon jetzt fehlt mir wieder das deutsche Brot, aber seit ich in Australien mit dem Backen begonnen habe, werde ich das auch jetzt hier einfach fortsetzen und statt jammern eben proaktiv werden. Ich sehe mich schon irgendwann eine Bäckerei im Ausland aufmachen, die dann von anderen deutschen Brotverrückten bevölkert wird 😉

Zum Frühstück durfte es oft Joghurt mit Haferflocken und Obst sein, was schnell geht, erfrischt und gleichzeitig gut satt macht. Meine Ofengemüse-Obsession ist ebenfalls seit neun Monaten ungebrochen und dass ich jetzt neben Süßkartoffeln noch Kürbis hatte, war einfach grandios. Da findet man, dass es langsam Herbst wird, gar nicht so tragisch. Die vegane Bruschetta von Lidl ist etwas lahm, so habe ich sie einfach mit frischen Pilzen und diversen getrockneten Kräutern veredelt. Das Himbeer Harmonie Eis von Cremissimo klang leider viel besser als es dann geschmeckt hat, statt Käsekuchenfantasie war das recht lahmes Vanille-Eis mit Himbeersoße. Nee, das brauche ich nicht unbedingt nochmal, aber das Strawberry Swirl von Ben & Jerry’s muss wieder her, das war zum Niederknien!

Mit nach Mexiko durften dann übrigens auch mal Lebkuchen und Dominosteine, gut, dass man die bei uns ja schon Anfang September kaufen kann. Zerschmolzen sind sie auch nicht und so gibt es jetzt weihnachtliche Leckereien bei 37 Grad. Meine mexikanische Familie hier kocht verdammt gut, auch wenn weiterhin jeder über dieses Vegetariersein irritiert ist. Ich kann jetzt auch Linsensuppe mit frittierten Kochbananen machen, dann gibt es immer leckeren Reis, Bohnen und diverses Gemüse und verhungern tu ich hier bestimmt nicht. Neueste Lieblingsentdeckung ist übrigens Kaktus, den man erstmal gut kochen muss und dann wirft man ihn auf den Grill. Bisschen schleimig in der Konsistenz, aber einfach mega lecker! Etwas, was ich definitiv vermissen werde, in Kanada werde ich wohl eher weniger Kaktus auf dem Markt finden. An Früchten tobe ich mich hier auch aus, die schmecken einfach so viel besser, hachja!

Nach neun Tagen Mexiko kann ich bisher sagen, dass es machmal etwas schwieriger ist, an den Straßenständen vegetarisch zu essen, aber irgendwie werde ich immer satt und an Quesadillas kann ich mich doch sehr leicht gewöhnen. Die schmecken ja jeden Tag etwas anders, da die Füllung nie gleich ist. Gerade sind wir in Mérida und es geht in die erste mexikanische Bäckerei für mich, ich bin ja mal gespannt!

[Beauty] Meine letzten Drogerie-Funde! Da ist ein Faultier drauf!

Bevor es wieder weg aus Deutschland ging, trieb es mich aber doch noch in die Drogerie(n), da ich noch so langweilige Sachen wie Desinfektionsmittel brauchte. Da ich schon einmal da war und noch etwas Zeit hatte, schaute ich mich dann bei DM und Rossmann um und ach, was gibt es viele neue Sachen! Da ist man mal drei Monate weg und alles hat sich verändert (ok, ich dramatisiere etwas). Auf jeden Fall haben sich dann doch noch irgendwie drei Sachen bei mir eingeschlichen, die nicht auf der Shoppingliste standen 😉

Bodylotion Born to be lazy – Balea (200ml 1,25€)


Ich ein Opfer von Packaging? Kaum, aber ach, da ist ein Faultier drauf, ein FAULTIER! So in etwa klang es in meinem Kopf und da ich „nur“ noch zwei Bodylotions besitze, landete sie einfach im Körbchen. Die Konsistenz ist ok, bisschen leicht und jetzt nicht enorm pflegend, im Moment aber ausreichend. Der Duft ist sehr süß und ich würde Erd- und Himbeeren sagen bzw irgendeine Beerenmischung. Es gibt auch noch die passende Cremedusche und eine Lippenpflege, die ich jetzt nicht unbedingt brauche, aber ach, ich mag das Faultier, sagen wir mal so.

Wellness & Beauty Körpersprays (150ml 3,99€)

Irgendwann hatte ich mal Glück und bekam von Rossmann ein paar Produkte zum Testen zugeschickt. Darin war unter anderem ein Körperspray von Wellness & Beauty und seitdem bin ich absolut begeistert davon. Die beiden (für mich neuen) Sorten Mango & Papaya sowie Kokoswasser & Monoi Tiaré Öl durften somit auch gleich mal bei mir einziehen und ich kann mich gar nicht entscheiden, welches besser duftet! Beide auf jeden Fall super für den Sommer geeignet und bei Mango läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Ich nutze sie sowohl als Körperspray als auch abends für mein Bett, ich liebe es einfach, wenn meine Bettwäsche gut duftet und ich besser einschlafen kann. Sie sind jetzt nicht enorm langanhaltend, aber so 2-3 Stunden nimmt man den Duft schon wahr – danach entweder wieder aufsprühen oder einfach zum EdT greifen, wenn es abends wird, da mag ich Körpersprays nämlich eher weniger. Es gibt noch zig andere Sorten bei Rossmann und ich glaube, da teste ich mich nach und nach durch – aber so eine Flasche hält bei mir auch schon einige Monate.

Zum Glück hatte ich dann doch nicht mehr so viel Zeit und bin im 20kg-Gepäck-Rahmen geblieben. Was habt ihr in letzter Zeit so entdeckt, was euch glücklich gemacht hat? Ist noch wer Faultier-Freund? Finde ich persönlich ja viel besser als den Einhornhype 🙂

Sunday again.

[Gesehen] einiges von Yucatán & abends gab’s ein wenig John Oliver

[Gelesen] Bossypants – Tina Fey

[Gehört] Meeresrauschen

[Getan] nach Cancun geflogen & dann alles rund um Puerto Morelos erkundet; entspannt & viele tolle Gespräche geführt; eine Vogelspinne auf der Straße getroffen

[Gegessen] ganz viel Obst; Quesadillas; irgendwas in Maisblätter eingerollt mit Mais und Käse; Kaktus

[Getrunken] Wasser, enorm viel Wasser und „Wasser mit Frucht“ 

[Gedacht] jupps, ich wusste, dass ich es hier mögen werde!

[Gefreut] ich bin ernsthaft endlich in Mexiko! Und war gleich in meiner ersten Cenote schwimmen

[Geärgert] also Condor müsste ich nicht unbedingt noch einmal fliegen, sagen wir es so

[Gewünscht] dass ich schon ein paar Jahre früher mit Spanisch angefangen habe, aber es macht so viel Spaß!

[Gekauft] Übernachtungen, Essen an diversen Straßenständen und Bustickets

[Reisen] 4 Tage in Singapur! Oder auch 75km zu Fuß!

Mitte August musste ich Australien Lebewohl sagen und da ich keine Lust auf 1,5 Tage im Flugzeug und an Flughäfen hatte, buchte ich mir einfach nur einen Flug nach Singapur und legte dort einen kurzen Stopp ein. Ich war vor ewigen Zeit zwar schon einmal in dieser verrückten Stadt, aber so wirklich viel Erinnerung hatte ich nicht mehr. Somit war ich gespannt, wie es mir dieses Mal gefallen würde und ob ich mich doch an irgendwelche Sachen erinnern würde.

Geflogen bin ich günstig mit Scoot Airlines (die jetzt mit Tigerair zusammengelegt wurden) und der Flug war ok. Man bekommt nichts an Bord, wenn man nicht dafür bezahlt, somit habe ich mir einfach Essen und Wasser mitgenommen. Man darf zwar offiziell keine Lebensmittel von draußen konsumieren, aber wenn man sich nicht ganz dumm anstellt, geht es eben doch. 9 Stunden so ganz ohne wollte ich nämlich dann doch nicht erleben. Ansonsten kann ich aber nicht meckern, wir kamen pünktlich an und ich hatte was zum Lesen dabei (Entertainment in Form von iPads mit Filmen kostet nämlich auch wieder). Der Flughafen in Singapur ist enorm effizient, ich war quasi sofort im Land und hatte mein Gepäck. Praktischerweise ist er auch super an den öffentlichen Nahverkehr angebunden, solltet ihr kein Geld für ein Taxi ausgeben wollen. Mein Couchsurfinghost holte mich ab und zeigte mir gleich mal eine ganz andere Welt, er war nämlich reich. So richtig reich und so sah ich mich kurze Zeit später in einem Penthouse mit eigenem Pool und solchen Annehmlichkeiten wieder. Doch, durchaus mal eine nette Abwechslung 😉

Da ich spät abends ankam, unterhielten wir uns einfach, bestellten leckeres indisches Essen und ließen den Abend dann ausklingen. Dank Jetlag war ich dann sehr früh wach, mein Host auch und eine Freundin kam noch vorbei, mit der es dann erstmal frühstücken ging. Keiner der beiden kommt aus Singapur, somit war es auch für sie etwas Neuland, aber wir saßen am Ende in einer unter Einheimischen gut bekannten Bäckerei, wo wir länger warten mussten, bis es dann verschiedene Kaffeespezialitäten und Brötchen mit Kaya-Butter gibt. War jetzt nicht unbedingt meines, irgendwie hatte das nicht so viel Eigengeschmack, aber man konnte es schon essen. Von dort liefen wir dann einfach mal zum East Coast Park und schauten uns ein wenig sonntägliches Strandleben an. Hier war echt einiges los und die Rollschuhbahn auf der „My heart will go on“ lief, war definitiv sehenswert. Da Singapur wundervoll heiß ist, gab es wieder kalten Tee zur Erfrischung und dann ging es in mein erstes Hawker Center. Das sind quasi eine Vielzahl von verschiedenen, günstigen Restaurants, wo man sich an verschiedenen Orten seine Sachen zusammensuchen und dann gemeinsam essen kann – also wie ein Mallfoodcourt, nur eben meist im Freien. Natürlich landeten wir beim Inder und natürlich war es ebenfalls ganz ausgezeichnet. Am frühen Nachmittag machte ich mich dann auf nach Little India, wo mein Hostel für die nächste Nacht war.

Hier begannen dann auch schon die Flashbacks, waren wir 2006 ebenfalls in dieser Gegend untergebracht. Wie der Name schon verrät, leben hier viele Inder, aber es ist sehr viel weniger trubelig, was mich schon fast enttäuscht hat. Mein Hostel war das The InnCrowd Backpackers‘ Hostel, welches auch vollkommen in Ordnung war. Ich schlief in einem 12-Schlafsaal, die Matratze war ok, das Wlan ebenfalls und es gab sogar heißes Wasser in der Dusche. Das im Preis inbegriffene Frühstück kann man allerdings getrost weglassen. Ich warf meine Sachen also auf mein Bett/in meinen Spind und machte mich zu Fuß einmal quer durch die Stadt, um mich mit einer ganz lieben Couchsurferin zu treffen.

Hada kommt aus Singapur und wir begannen unsere abendliche Tour mit einem Besuch in der National Gallery, wo sie bis vor kurzem gearbeitet hatte und wir somit nicht nur umsonst reinkamen, sondern eben auch hinter die Kulissen schauen konnten. Wahnsinnig spannend und da wir von Sekunde Eins einen Draht zueinander hatten, lachten wir die nächsten Stunden einfach mal durch. Von dort ging es dann Richtung Gardens by the Bay, wo wir uns natürlich die Lightshow ansehen mussten. Das war so ziemlich die Attraktion, die mir wirklich jeder nahelegte. Insgesamt ist Singapur schon sehr künstlich und surreal und als ich mich jetzt nachts mit zig Menschen im Regen auf dem Boden liegend wiederfand und beleuchtete Bäume, die mit Musik unterschiedlich angestrahlt wurden, ansah, musste ich mich doch kurz fragen, was ich hier eigentlich mache 😉

Danach trafen wir noch eine andere Couchsurferin von den Philippinen und marschierten eisessend (Rote Bohnen Eis in Toastbrot war auch mal eine Erfahrung) durch diverse Shoppingmalls, um noch eine zweite Lichtershow anzusehen. Am Ende saßen wir einfach lange Zeit noch an der Marina Bay, unterhielten uns und danach lief (!) ich durch die sehr leere, ruhige Stadt zurück zu meinem Hostel.

Tag 2 war ebenfalls sehr vollgepackt, aber ich wollte a) möglichst viel aus der Zeit machen, b) hatte ich mir mal richtig „frei“ genommen und somit auch genug Zeit und c) musste ich auf niemanden Rücksicht nehmen, der vielleicht lieber schlafen oder weniger laufen mag. Somit wurde das auch voll ausgekostet, mein Körper hasste mich am Ende zwar, das war doch etwas zu viel Bewegung und zu wenig Schlaf. Ich startete am Botanischen Garten, den ich dann auch in seiner Gänze erlief, ein paar Pausen machte und die vielen unterschiedlichen Bäume und Pflanzen bewunderte.

Von dort marschierte ich dann zur bekannten Orchard Road, wo ich durch ein paar der Shoppingmalls lief, aber das ist einfach nicht mehr meine Welt. Ich wollte auf ein Skydeck fahren, welches dann aber aufgrund Renovierungen geschlossen war und somit lief ich einfach zum Fort Canning Park und sah mir das Nationalmuseum an. Letzteres war durchaus beeindruckend, wenn ihr aber nicht genug Zeit habt, würde ich euch die National Gallery mehr ans Herz legen. Anschließend ging es nach Chinatown, wo ich diese superleckere Kaffee-Tee-Mischung trank und mir den südindischen Sri Mariamman Tempel ansah.

Bei Clarke Quay kam ich auch vorbei, das fand ich aber tagsüber schon sehr mallorca-haft und flüchtete Richtung Telok Ayer Markt. Von dort lief ich dann wieder auf anderen Pfaden zurück nach Little India und entdeckte unterwegs noch das neu eröffnete Parkview Museum, welches mit „On sharks & humanity“ eine verdammt gute Ausstellung bot. Dazu noch umsonst und in einem enorm beeindruckenden Gebäude, welches mich immer noch an Batman erinnert. Einen ganz kurzen Abstecher zur Haji Lane und zur Moschee musste ich auch noch machen – und während ich die Straße mit ihren vielen Restaurants und Shops eher weniger mochte, war die Moschee genau mein Ding und eine absolute Empfehlung von mir!

Abends traf ich mich wieder mit meiner lieben CS-Freundin und noch einem anderen Couchsurfer, der mir zig Mal sein Penthouse (direkt bei Clarke Quay) anbot, sodass ich irgendwann annahm. Zunächst gingen wir wieder enorm lecker indisch essen, danach machten wir uns zu dritt auf in seine Wohnung, wo wir den Abend mit einer spektakulären Aussicht und Gesprächen wie unter alten Freunden ausklingen ließen. Wenn ihr es noch nicht gemerkt habt, ich liebe Couchsurfing, weil man wirklich mit Menschen „connected“ und nicht mit anderen Reisenden dieselben Smalltalk-Themen durchkaut.

Am nächsten Morgen ging es früh wieder raus, ich wollte unbedingt zum MacRichie Reservoir und den dortigen Trail zur 250m-hohen Hängebrücke laufen. Da es kurz vorher regnete, war das eine sehr schwüle und matschige Angelegenheit, aber hey, ich war mitten im Dschungel, da schrien Affen und ich traf einen netten Griechen, der mit mir wanderte. Die 14km (so in etwa) sind durchaus machbar, nehmt nur genug Wasser mit und die Hängebrücke war eine riesige Herausforderung für meine Höhenangst. Aber so über den Bäumen war schon wunderschön. Bisschen doof ist, dass die Brücke schwankt und sie recht schmal ist – an den Seiten sitzen dann auch noch Affen, die einen durchaus angehen und versuchen, die Tasche zu klauen. Zum Glück hatte ich griechische Unterstützung, alleine wäre das noch einmal eine andere Nummer gewesen.

Von dort lief ich dann ewig an einer Autobahn entlang, traf erneut eine andere umherwandernde Touristin, mit welcher ich kurz in einem Hawker Center stoppte. Danach fand ich mich an der Metrostation vom Botanischen Garten wieder und machte mich schnell auf zu Haw Par Villa, einem ganz verrückter Ort. Von den Tiger-Balm-Erfindern gegründet, ist es eine Art Themenpark über chinesische Mythologie, in welchem verschiedene Geschichten nachgebaut wurden. Man kann durch die zehn Stufen der Hölle laufen, was ich dann auch getan habe und danach meine eigene hatte: ich kam auf die dumme Idee, meine Schuhe kurz auszuziehen und mich auf eine Bank zu setzen. Als ich sie wieder anziehen wollte, waren sie voller Ameisen, die ich dann erstmal zehn Minuten ausschütteln und mich dabei anpinkeln lassen durfte. Nunja, man lernt nie aus.

Danach ging es noch ins NTU Centre for contemporary art, wo ich mir verschiedenste kleine Ausstellungen anschaute und den gesamten Campus sehr genoss. Verschwitzt, abgehetzt und absolut underdressed marschierte ich dann die lange Auffahrt entlang ins Ritz Carlton und wurde sogar eingelassen. Hier hängt nämlich einfach so, recht unbeachtet verdammt spannende Kunst herum und man kann sich einen kleinen Guide geben lassen und diese dann erkunden. Wenn man dreist genug ist, kann man sich auch einfach an den Pool legen und das luxuriöse Leben genießen 😉

Danach musste ich schon wieder weiter, ich traf mich mit meiner Couchsurferin-mittlerweile-Freundin an der Harbour Front und wir liefen nach Sentosa. was auch ein ganz seltsamer Ort ist. Eine Insel bestehend aus Hotelkomplex, Freizeitpark und Golfanlage, aber man hatte eine schöne Aussicht auf das Meer und es fühlte sich ganz kurz nach Urlaub an, nur eben in künstlich hoch zehn. Hier zu übernachten soll sehr teuer sein, ich persönlich würde das absolut nicht wollen, aber Geschmäcker sind zum Glück ja verschieden! Danach liefen wir einfach eine Weile durch die Stadt, schnappten uns einen Bus zu meinem Hostel, gingen nochmal lecker südindisch essen und dann bemalte sie mir meine Hand noch mit Henna, was ihr Hobby ist. Mit der noch nassen Paste an der Hand liefen wir dann zur Metro und ich erwischte zum Glück noch die letzte Bahn zum Flughafen (das sollte man vorher lieber mal checken, die Bahnen hören nämlich recht früh auf). Hier schlief ich dann ein paar unbequeme Stunden, da ich mein Gepäck nicht abgeben und somit nicht in den „bequemen“ Bereich konnte und dann ging es schon weiter nach Delhi.

Singapur ist definitiv eine Erfahrung und für ein paar Tage auch spannend, aber vorstellen hier zu leben, kann ich mir irgendwie so gar nicht. Alles hatte dieses „playground for rich adults with too much time“-Feeling und da ich da nicht dazugehören mag und weniger Künstlichkeit in meinem Leben will, dürfen jetzt doch noch ein paar Jahre vergehen, bis ich wieder hin komme. Wobei alle Menschen, die ich dort kennengelernt habe, die Stadt für mich besonders gemacht haben, da ich einfach eine tolle Zeit mit wunderbaren Gesprächen und viel Lachen hatte. Noch sind wir auch alle miteinander in Kontakt und ich hoffe sehr, alle mal wieder, gerne an anderen Orten, wiederzusehen.

Seid ihr schon einmal in Singapur gewesen? Wenn ja, was hat euch besonders gut gefallen? 🙂 Ich glaube, ich habe bei meinem Bericht auch noch ein paar Sachen vergessen, aber ich streife einfach gerne nur halbwegs geplant durch die Gegend und entdecke dann unterwegs noch so viele Sachen, die mich begeistern. 

[Fashion] Von Dirndl und Blumenstickerei

Am 16. September beginnt das diesjährige Oktoberfest und auch wenn ich selbst noch nie live in München mit dabei war, Erzählungen diverser Freunde über dieses Erlebnis durfte ich mir schon viele anhören. Begeistert waren alle und irgendwann sollte ich es doch auch mal hinpacken, wenn auch nur, um einmal im Leben ein Dirndl getragen zu haben. Hierbei würde ich recht schlicht vorgehen, auf kleine Details wie Punkte oder Stickereien setzen statt auf schrille Farben oder enorm viel Haut. Eben meinem Stil auch „auf bayrisch“ treu bleiben – diese beiden Varianten gefallen mir z.b. ziemlich gut und mit je 150€ (sind beide von Esprit) sind sie jetzt zwar nicht unsagbar günstig, dafür hat man aber gute Qualität und kann das Dirndl bestimmt noch einige Jahre zu den verrücktesten Anlässen tragen.

Noch spannender fand ich aber meine zufällige Entdeckung als ich mich so online durch den Store klickte, nämlich Kleidung mit Blumenstickereien. Was hüpfte hier mein Herz, denn gerade bin ich in Mexiko unterwegs, werde an jeder Ecke von Frida Kahlo inspiriert und sehe genau diese wundervollen Stickereien überall. Aber eben oft auch an Kleidung, die ich mir nicht ganz so gut in Berlin, sondern eben hier am Strand vorstellen kann. Somit sind die folgenden drei Stücke der perfekte Kompromiss von Stadtkleidung meets Bohostickerei.

Das Jeanskleid (hier für 69,99€) ist ganz klar mein Favorit und noch besitze ich kein Denim in Kleidform. Die bunten Stickereien sind aber auch einfach nur wunderschön, geben dem Kleid das gewisse Etwas, ohne dass man noch irgendwelche Accessoires benötigt. Zumindest würde ich da nichts an Schmuck zu tragen, außer wahrscheinlich etwas derbere Schuhe, um den Look an das herbstliche Wetter anzupassen. Der Pullover (hier für 39,99€) ist mit seinen eher seitlich gehaltenen, schlichteren Details etwas weniger aufmerksamkeitsfordernd, was mir aber auch sehr gut gefällt. Besonders die Stickereien am Ärmelende sind genau mein Ding, das habe ich schon als Kind geliebt und irgendwie wächst man doch nicht aus allem raus. Ganz schnell zu Jeans kombiniert, vielleicht noch eine Bluse drunter und man ist angezogen.

Apropos Bluse, dieses zuckersüße Modell aus Baumwolle (hier für 49,99€) war überhaupt erst der Grund, dass ich nach Blumenstickerei Ausschau hielt. Gefunden habe ich es nämlich in der Oktoberfestkategorie, wo es in Kombination mit Lederhosen auch perfekt hinpasst. Tauscht man diese allerdings gegen eine Jeans aus, kann man diese Bluse auch getrost so im Alltag anziehen, finde ich zumindest. Die Kombination von gestreiftem Stoff und Stickerei funktioniert verdammt gut und bietet einem so viel zum Ansehen, dass auch hier weitere Accessoires überflüssig werden.

Mit Dirndl begonnen, bei bestickten Kleidern geendet, aber ich glaube, diese Art von Onlineshopping kennen wir ja alle 😉 Geht wer von euch dieses Jahr aufs Oktoberfest und wenn ja, wo habt ihr euer Dirndl her? Oder ist das so gar nicht euer Ding? Dann vielleicht lieber die Blumenstickereien, welche nicht unbedingt typisch Herbstmode sind, wie ich finde, aber genau die richtige Menge an Farbe und guter Laune in die eher graueren, kalten Tage bringt.

 

Copyright der Bilder: esprit.de

[Beauty] Spiced Plum Custard – die neue Sorte von treaclemoon!

Kaum habe ich es hingekriegt, in der Drogerie endlich mal an Soft Watermint Rain zu schnuppern, haut treaclemoon schon eine neue Sorte raus und oh was klingt die genau nach meinem Geschmack! Ich hoffe mal, dass sie mir in Kanada über den Weg läuft, denn Spiced Plum Custard klingt einfach nach DEM Herbstduft. Also neben Kürbis natürlich. In Deutschland soll die Reihe ab Mitte September (also jetzt) im Handel sein und ich bin schon gespannt, was die ersten Reviews sagen werden!

Preislich liegen Duschcreme (500ml) und Körpermilch (350ml) bei den gewohnten 3,95€ und die kleinen 60ml-Probiergrößen für 1,25€ gibt es auch wieder. Der Duft soll wohl pflaumig-süß, aber gleichzeitig wollig-vanillewarm und würzig sein und das kann ich mir richtig gut vorstellen. Wobei ich mich gerade wundere, dass ich noch nie irgendetwas mit Pflaume an Körperpflege hatte, das klingt doch verdammt herbstlich. Wie üblich ist das Design auch hier wieder zuckersüß und wird bestimmt viele Abnehmer finden.

Hat einer von euch es zufällig schon entdeckt und daran geschnuppert? Wie ist es denn – yay or nay? 🙂 Schade, dass es hier (noch) keine Handcreme gibt, das stelle ich mir auch verdammt lecker vor!

[Lesenswert] ABC-Lesechallenge – 3. Update! Auf zum Endspurt!

Letztes Jahr habe ich zum ersten Mal an der ABC-Challenge (hier geht’s zu meinem Endstand) teilgenommen und hatte so viel Spaß dabei, dass ich auch dieses Jahr wieder mit dabei bin. Bei dieser Challenge geht es darum, innerhalb eines Jahres Buchtitel zu lesen, sodass jeder Buchstabe im Alphabet abgedeckt ist. Klingt eigentlich ganz einfach, es gibt jedoch Buchstaben, an denen ich zumindest letztes Jahr verzweifelt bin. Um die Challenge noch einen Ticken schwieriger zu machen, verbiete ich mir nämlich, Bücher nur wegen ihres Anfangsbuchstabens zu kaufen – ich muss sie entweder wirklich unbedingt lesen wollen und/oder sie im öffentlichen Bücherschrank finden. Da ich minimalistischer leben mag und mein Bücherregal sowieso aus allen Nähten platt, kaufe ich mir seit zwei Jahren nur noch sehr selten Bücher; meist leihe ich sie einfach aus oder hole sie aus einem öffentlichen Bücherschrank, wohin sie nach dem Lesegenuss auch wieder gehen.

Da wir jetzt schon im neunten Monat sind, wird es definitiv Zeit für ein letztes Update vor dem EndspurtLeider hat sich nicht sehr viel getan, was aber nicht an meiner Lesebereitschaft liegt, sondern daran, dass ich die „falschen“ Anfangsbuchstaben lese. Mal sehen, ob ich das in den verbleibenden Monaten noch etwas ändern kann oder dies vielleicht schon mein Endstand sein wird. Letztes Jahr habe ich 23 von 26 geschafft und für dieses Jahr hatte ich mir vorgenommen, zumindest 24 hinzukriegen.

ZWISCHENSTAND:  von sechsundzwanzig Buchstaben sind neunzehn „gelesen“

 

Aging and the Indian Diaspora – Sarah Lamb
Barney’s Version – Mordecai Richler
Cockroaches – Jo Nesbo
Deutschland. Ein Wintermärchen – Heinrich Heine
Everyone has a story – Savi Sharma
Frühstück mit Kängurus – Bill Bryson
Glamorama – Bret Easton Ellis
How to survive as a rock band – Itchy Poopzkid
India – Shashi Tharoor
Juliet, Naked – Nick Hornby
Kontrabass, Der – Patrick Süskind
Life of Pi – Yann Martel
Mond über Manhattan – Paul Auster
New York Triologie – Paul Auster
O
Postmodernism – Christopher Butler
Q
Road to Mount Buggery, The – Mark Whittaker & Amy Willesee
Stadt und die Hunde, Die – Mario Vargas Llosa
Timbuktu – Paul Auster
U
V
Weiße Nächte – Fjodor Dostojewski
X
Y
Z

Ich habe mich dazu entschieden, sowohl englische als auch deutsche Titel für die Challenge zu nutzen, da ich zu circa 50% englische Bücher lese und das hier auch abgebildet werden darf. Außen vor lasse ich Hörbücher und Ebooks (fragt mich nicht, wieso), wobei ich sie zwar liebe, sie aber nicht sichtbar in meinem Bücherregal stehen.

Da sind es in den letzten drei Monaten doch tatsächlich nur „zwei neue“ Buchstaben geworden, dabei lese ich im Schnitt neben meiner Fachliteratur zwei Bücher die Woche. Aber nungut, jammern ist nicht, weiter geht es. Zwar bin ich wieder im Ausland unterwegs und dort ist die Suche nach öffentlichen Bücherschränken noch einmal eine andere Sache, aber irgendwie klappt das schon und vielleicht finde ich ja doch noch bis zum Jahresende fünf weitere spannende Titel mit den fehlenden Buchstaben.

Macht noch jemand bei der Challenge mit? Wie sieht euer Halbzeitstand aus? Hat jemand einen guten Buchtipp für einen der schwierigeren Buchstaben wie Q?