Sunday again.

[Gesehen] „nur“ die Natur Oregons

[Gelesen]  hier kam ich diese Woche auch zu nichts, mir fehlt Lesen sehr!

[Gehört]  Podcasts (Hotel Matze, Off the beaten Patch, Tim Ferris)

[Getan]  in Ashland bei einer Frau übernachtet, die ich tags zuvor zufällig auf dem Trail traf und einen tollen Tag gehabt (ich sage nur indisches all you can East Buffet!); viele Kilometer durch Orwgon gelaufen und mich mit Gedanken versucht anzufreunden, dass der PCT fast zu Ende für mich ist. Für dieses Jahr.

[Gegessen] diverse indische Gemüsegerichte und verdammt gutes Naan; Salate; Veganer Häagen-Dasz in Mocha Chcocolate Cookie (zum Niederknien!); Äpfel; und natürlich viele Cliff und Lunabars, Trailmix und Tortillas mit einer Mischung aus Erdnussbutter und dunkler Schokolade

[Getrunken] Wasser (endlich wieder mit Elektrolyten); Kaffee; Chai; meinen Lieblingsfertig-Smoothie Mango Tango von Odwalla (wenn ihr ihn sehr, probiert ihn unbedingt)

[Gedacht] Oregon ist so schön wie ich es mir vorgestellt habe!

[Gefreut] So viele tolle Menschen

[Geärgert] fast immer wenn ich trampe, werde ich von den Menschen „gekidnappt“, da sie mir ihr Herz ausschütten und zig Umwege fahren, wenn ich doch einfach nur in die Stadt zu Essen und Dusche oder zurück zum Trail mag. Aber da sie mir helfen, kann ich da auch nicht böse sein.

[Gewünscht] Dass es nachts nicht so bitterlich kalt ist

[Gekauft] Lebensmittel für über $50 und jede Sorte an Cliff und Luna Bars, die ich noch nicht ausprobiert habe, da ich mittlerweile echt genug von den anderen Müsli- und besonders Proteinriegeln habe

[Personal] 1000 Fragen an dich selbst-Projekt #36

Verrückt, dass das 1000 Fragen-Projekt von Johanna schon bei Runde 36 ist und auch wenn ich nicht immer pünktlich war, habe ich doch jedes Mal alle zwanzig Fragen irgendwann beantwortet. Die von heute muss ich wieder vorbloggen, da ich gerade irgendwo zwischen Ashland und Crater Lake herumwandern werde. Legen wir also los!

701: Wie zufrieden bist du mit deinem Körper?
Ich glaube, dass man da mit dem Lebensalter wirklich sehr viel relaxter wird und ich bewerte meinen Körper mehr danach, was er kann und wie er zu mir ist. In beiden Punkten erledigt er einen tollen Job, ich hätte nur gerne mehr Immunsystem und keine Schilddrüsenunterfunktion. Da die Frage aber wohl eher auf das Aussehen anspielt, im Moment ist mein Körper dank um die 30km täglichem Wandern mit schwerem Rucksack fast etwas zuuuu muskulös, aber das wird sich in wenigen Wochen wieder geben 😉

702: Wenn du für eine Wand in deiner Wohnung eine Farbe aussuchen solltest: Für welche Farbe würdest du dich entscheiden?
Achtung, ich bin hoch kreativ, ich mag weiße Wände, die man dann mit Dingen verändern kann. Aber ein helles Grau würde ich auch nehmen.

703: Was hast du gestern Schönes getan?
Ich bin durch Oregon auf dem PCT gewandert, habe Wald, Berge und Felsen bestaunt, auf dem Gimpfel eine Cola (Trail Magic) gefunden und schöne Gespräche geführt.

704: Was machst du, wenn dir etwas nicht gelingt?
Es erneut versuchen, wenn es mir denn wichtig ist.

705: Was ist das Unheimlichste, das du jemals getan hast?
Ich fand die ersten Nächte alleine auf dem PCT zu zelten recht unheimlich.

706: Sind andere gerne in deiner Nähe?
Ja. Selbst morgens, wenn ich noch keinen Kaffee hat, was mir selbst etwas unheimlich ist.

707: Was schwänzt du manchmal?
Ich nehme nicht jeden Telefonanruf an.

708: Wann ist die Welt am schönsten?
Oktober (Lieblingsmonat) mit dieser tollen klären Luft im blättergefärbten Wald mit gutem Kaffee und Buch oder Gesprächspartner (der Schoki dabei hat und am besten noch einen Hund).

709: Was hast du erst vor Kurzem herausgefunden?
Dass man sich nett beschweren sollte, wenn man teure Produke kauft und diese dann schnell auseinanderfallen.

710: Magst du Kostümpartys?
Absolut nicht, Fasching war schon früher ein Horror und als Bad Taste Parties mal in waren, wollte ich echt nicht mehr.

711: Wie schnell weichst du vom vorgegeben Pfad ab?
Meist betrete ich ihn gar nicht erst, ich bin jemand, der sich lieber mit Machete selbst einen Pfad haut.

712: Was ist das beste Gefühl der Welt?
Wenn man sich frei fühlt und als ob alles möglich wäre.

713: Was machst du meistens um drei Uhr nachmittags?
Aktuell laufen oder eine Pause, in der ich irgendetwas mit Erdnüssen esse (die sind einfach in allem drin).

714: Mit welcher berühmten Persönlichkeit würdest du dich sehr gut verstehen?
Bestimmt mit vielen, sehr spannend fände ich aber Franz Kafka, der mich in meiner Jugend sehr in seinen Bann gezogen hat (also würde er noch leben natürlich).

715: Was würdest du servieren, käme die Königin von England zum Tee?
Tee mit Milch 😉 Und Milano-Kekse mit dunkler Schoki, aber auch nur, da ich da gerade wahnsinnig Lust drauf habe.

716: Was kannst du einfach auf morgen verschieben?
So ziemlich alles, wenn es nicht brennt. Zwar halte ich Fristen ein, aber ich habe nur wenig wirklich wichtige Dinge, die an bestimmten Tagen erledigt sein müssen. Uh, die Steuererklärung kann ich super verschieben.

717: Was macht ein Spaziergang in der Natur mit dir?
Es ist meine Meditation, hilft mir beim Denken, gibt mir Ruhe und Kraft und macht glücklich.

718: Welches Lied passt am besten zu deiner Beziehung?
Dancing on my own – Robyn

719: Wie sieht deine ideale Welt aus?
Menschen wären einfach nett zueinander.

720: Was bedeutet für dich Geselligkeit?
Mit anderen Menschen eine tolle, unerzwungene Zeit zu haben. Musik, leckeres Essen, spannende Getränke, tanzen und bis in die späteren Morgenstunden zu philosophieren.

Wie immer würde ich mich neugieriges Menschenkind sehr freuen, wenn ihr mir eure Lieblingsfrage in den Kommentaren beantworten würdet!

[Lesenswert] ABC-Lesechallenge – 3. Update!

Na, habt ihr dieses Jahr schon ein gutes Buch verschlungen? Ich versuche mich jetzt zum dritten Mal an der ABC-Lesechallenge, wobei man sich einmal quer durch das Alphabet liest. Bisher bin ich immer in den 20ern gescheitert, aber vielleicht kriege ich es 2018 hin und finde einen spannenden Buchtitel zu jedem Buchstaben (und die Zeit, sie auch zu lesen). Beim ersten Update hatte ich es gerade einmal auf fünf gelesene Bücher geschafft und bis zur Halbzeit hatte ich mich immerhin schon auf 13 Bücher hochgearbeitet. Dabei lese ich um einiges mehr, nur haben die Titel nicht die Anfangsbuchstaben, die mir noch fehlen. Aber schauen wir mal, wie die Sache mittlerweile aussieht!

3. UPDATE 2018:  von 26 Buchstaben „gelesen“

 

After the first death – Robert Cormier (klick)
B
Choke Chain – Jason Donald (klick)
D
Eating Animals – Jonathan Safran Foer (klick)
F
Girl in the woods – Aspen Matis (klick)
H
In 80 Tagen um die Welt – Jules Verne (klick)
J
Kuss – Eine kleine Kulturgeschichte, Der – Alain Montandon (klick)
Little History of Philosophy, A – Nigel Warburton (klick)
M
Nächsten Sommer – Edgar Rai (klick)
O
Picknick mit Bären – Bill Bryson (klick)
Q
Rupien! Rupien! – Vikas Swarup (klick)
Subtle Art of not giving a fuck, The – Mark Manson (klick)
Tod des Iwan Iljitsch – Leo Tolstoi (klick)
Us – David Nicholls (klick)
V
Wer die Nachtigall stört – Harper Lee (klick)
X
Yogi‘s Pacific Crest Trail Handbook – Jackie McDonnell
Z

 

Macht noch wer dieses Jahr bei einer Lesechallenge mit? Wenn ja, wie schlagt ihr euch zur Zeit so?

[Beauty] Gesichtspflege-Routine on trail!

Noch immer bin ich auf dem Pacific Crest Trail unterwegs (immerhin in Oregon!) und noch immer gilt, so wenig wie nur möglich mit mir herumzuschleppen. Das wird sich aber in wenigen Wochen ändern, wenn ich wieder ein paar mehr Produkte nutzen kann und doch, ich freue mich schon auf das Stöbern in der amerikanischen Drogerie, denn meine Haut braucht Extrapflege nach all den Strapazen. Heute gibt es aber noch meine mini-minimal Pflege, die ich aktuell benutze.

Gentle Rejuvenating Cleanser von Algenist (ausführliche Review hier) Diesen nutze ich natürlich nicht in der Natur, sondern wenn ich an Motels, Restaurants oder anderen Plätzen mit Abwassersystem vorbeikomme. Meist gibt es nur kaltes Wasser aus dem Bach und ob das meine Haut sonderlich reinigt, sei mal dahingestellt. Häufig gibt es auch nur einmal am Tag Wasser und abends müssen dann Feuchttücher dran glauben. Was meine Haut definitiv nicht mag, ich freue mich schon darauf, wenn ich wieder morgens und abends eine Waschgel benutzen kann.

Gesichtsöl Olive von Naturschön Bei DM (ist eine Reihe von Alverde) entdeckt und natürlich sofort ausprobieren wollen. Ich mochte es gerne, es hielt mir vier Monate bei zweimaliger, täglicher Anwendung und hat meine Haut gut gepflegt. Doch irgendwie macht Rosenöl meine Haut noch strahlender, somit werde ich mir erst wieder mal so eines kaufen. Einen Nachkauf in der Zukunft schließe ich aber nicht aus!

Mary Kay Timewise Repair Augenpflege (ausführliche Review hier) Mitgenommen habe ich die Creme primär wegen ihrer praktischen Tube, die man gut verteilen kann. Ich nutze aber meist nicht den Metallkopf zum Auftragen, sondern tupfe die Creme mit dem Ringfinger ein, da das Metall einfach zu kalt ist, wenn ich eh schon am Frieren bin. Es hilft aber definitiv beim Abschwellen der Augenpartie nach einer kurzen, unbequemen Nacht im Zelt. Die 14g scheinen auch einfach nicht leerer zu werden, somit sind die 47€ zwar immer noch eine Menge Geld, aber man braucht wohl nur eine Tube im Jahr zu kaufen 😉

Papulex UV Gesichtspflege Normalerweise nutze ich die reguläre Papulexpflege, da ich mir aber die Tube Sonnencreme sparen wollte, habe ich zu dieser Variante gegriffen. Sie schützt gut, lässt das Gesicht aber ewig glänzen und fühlt sich etwas „auf der Haut aufliegend“ an, weswegen ich sie in Zukunft nicht jeden Tag, sondern eben nur bei sonnigeren Tagen Nuten würde. Da sie Extras klebrig ist, stelle ich sie mir auch nicht allzu gut in Kombination mit Make-Up vor.

Wie ihr seht, habe ich aktuell keine spezielle Nachtpflege, meist nutze ich nur das Öl, aber ich merke hier wirklich einen großen Unterschied, denn morgens sehe ich nicht so fit und wach aus wie normal. Das wird sich hoffentlich schnell ändern. Ansonsten versuche ich circa einmal die Woche eine Gesichtsmaske anzuwenden, meist feuchtigkeitsspendend, aber auch hier schreit meinen Haut nach porentiefer Reinigung..all der Dreck und Staub der letzten Monate muss da raus 😉 Ein Peeling muss definitiv auch schnell her, das werde ich mir einfach selbst zusammenmixen, wenn ich ein paar Tage in Portland bin und sonst, werde ich mir Ende des Jahres auf jedenfalls Fall auch einen Besuch bei der Kosmetikerin gönnen, da war ich dieses Jahr doch tatsächlich erst einmal.

Und nun meine Frage an die Wanderer unter euch: schleppe ich immer noch zu viel mit und habe auf den letzen 2800 Kilometern nichts gelernt? Scheint mir zumindest so, wenn ich immer wieder verstört angeschaut werde, wenn ich zum Beispiel die Augencreme auspacke..aber von den näherkommenden Falten lässt es sich einfach nicht davonlaufen und nur weil ich kein Badezimmer oder einen Spiegel habe, muss ich nicht wie der letzte Schlunz durch die Gegend stampfen.

[Interior] Hol dir Natur in die eigenen vier Wände!

Seit nunmehr vier Monaten bin ich quasi selbstgewählt-obdachlos, bin ich doch auf dem Pacific Crest Trail von der mexikanischen hin zur kanadischen Grenze unterwegs. Wenn man täglich sein Zelt an einer anderen Stelle auf und wieder abbaut, denkt man unweigerlich darüber nach, wie man „danach“ so leben mag. Ich selbst bin ein tendenziell sehr nomadisch lebender Mensch, der kaum materiellen Besitz hat und diesen auch meist bei seinen Eltern einlagert und nur das Nötigste mitnimmt. So sind auch Möbel etwas, was ich vor Jahren verkauft habe, mich aber doch immer wieder dabei erwische, wie ich mir bei Pinterest stundenlang Bilder von wunderbar eingerichteten Wohnungen (in meinem Fall sind es meist Tiny Houses, da ich wahnsinnig gerne auch eines im Wald..Hallo Oregon! Besitzen würde). Da ich jetzt schon weiß, dass ich die Natur, welche mich im Moment täglich begleitet, später sehr vermissen werde, suche ich aktuell nach kleinen Holzmöbeln, wodurch ich mir den Wald etwas zurückholen kann. Aktuell lautet meine Obsession daher kleinen Beistelltische aus Holz und da wurde ich bei Lionshome, einem Onlineshop, der definitiv zum inspirierten Träumen einlädt und bestimmt für jeden Geschmack etwas hat, mehr als nur fündig!

Das erste Modell Merritt von Beliani (69,00€) (Verlinkungen zu Beliani wenn von dir gewünscht bei allen Produkten) gefällt mir so gut, da es eben nicht perfekt, sondern wirklich natürlich aussieht. Genau so sitze ich hier jeden Tag beim Wandern, wenn ich eine Pause mache und dieser Tisch würde mich perfekt an diese Momente erinnern. Wobei mir das zweite Modell Nelson (89,00€) von Beliani ebenfalls genau deswegen gefällt. Hier haben wir aber schlichteres, geordneteres Design und mich erinnert dieser Tisch sehr an aufgestapeltes Feuerholz. Modell Nummer drei derselben Marke hört auf den schönen Namen Elsa und kostet ebenfalls reduziert 89,00€. Hier gefällt mir besonders die weiche Optik und der erhöhte Rand, welcher einmal praktisch ist (nichts fällt herunter), dann aber mich auch an eine Holzschale erinnert, die bei meinen Großeltern oft im Wohnzimmer steht. Würde ich die ersten beiden eher an mein Bett stellen, gehört dieser hier definitiv neben die Couch oder den Lesesessel!

Wem das alles zu rustikal und unmodern ist, Holz kann natürlich auch anders. Hier habe ich noch zwei moderne Tische gefunden, die für mich eine perfekte Symbiose von Natur und Künstlichkeit herstellen. Das erste Modell Taku von Beliani (89,00€) sieht von der Seite betrachtet klassisch-elegant aus, doch bietet einem die Oberfläche aus Holz doch etwas Chaos, wie es eben in der Natur vorkommt. Ebenfalls wieder etwas für neben die Couch oder auch als kleine Ablage an der Garderobe. Da ich weiß, dass viele von euch Teakholz besonders gerne mögen, wollte ich auch das Modell Detah (79,00€) noch mit in den Beitrag packen. Ebenfalls sehr modern, schlicht, aber doch ein kleiner Hingucker und wer dunklere Holztöne mag, das ist euer Beistelltisch. Für mich passt der perfekt in Männerschlafzimmer, mein bester Freund wäre hier der ideale Kandidat, mir selbst wäre er allerdings zu düster.

Natürlich gibt es bei Lionshome noch sehr viel mehr günstige Möbel, Deko und Einrichtungsinspiration, weswegen ich euch – solltet ihr auf der Suche nach etwas Neuem für eure eigenen vier Wände sein – nur empfehlen kann, dort einmal vorbeizuschauen. Am liebsten würde ich mir meinen Holztisch ja selbst machen, aber dafür fehlt mir leider Talent und Zeit, doch Modell Elsa habe ich mir im Browser abgespeichert, damit ich es wiederfinde, wenn ich zurück in Deutschland bin und Sehnsucht nach dem Wald und dem Gefühl von Freiheit, welches ich gerade täglich spüre, habe. Ihr seht, für mich dürfen Möbel nicht nur einen praktischen Zweck erfüllen, wie Marie Kondo es auch handhabt, müssen sie mich in erster Linie glücklich machen. Und das machen diese Tische hier alle spielend!

Habt ihr auch gerne Holzmöbel? Für mich sind sie in Moderation grandios, ein ganzes Holzhaus (mein Exfreund hatte eines) überfordert mich hingegen, das ist dann einfach too much von einem Material. Aber ich mag in jedem Raum etwas mit Holz (und gerne auch Pflanzen) haben, um mir eben das Gefühl von Natur zu geben, wenn ich schon in der Stadt leben „muss“. Diesen Beitrag schreibe ich übrigens gerade auf einer Holzveranda in Sierra City sitzend, mit Tannengeruch in der Nase, Blick auf die nahen Berge und dem Wissen, dass es in einer Stunde zurück auf den Trail geht für die nächsten sechs Tage..habe ich schon das Wort „Freiheit“ erwähnt? 🙂 Wen müssen seine Möbel noch glücklich machen oder seid ihr eher praktisch veranlagt und kauft danach ein, dass sie möglichst lange ihren Zweck erfüllen?

Copyright der Bilder: Beliani.at

Sunday again.

[Gesehen] Younger

[Gelesen]  Per Anhalter durch die Galaxis – Douglas Adams

[Gehört]  Podcasts (tim Ferris war es diese Woche)

[Getan]  mit meinem Rucksack rückwärts in einen Fluss gefallen; nach Seiad Valley gelaufen UND endlich die Grenze nach Oregon überquert!

[Gegessen] Himbeeren & Brombeeren am Waldrand; Tortillas mit Erdnussbutter & Marmelade; Marshmallows; Müsliriegel

[Getrunken] Wasser, Wasser und nochmal Wasser

[Gedacht] Scheiße, mein iPhone! (Während ich ins Wasser fiel)

[Gefreut] die Marble Mountains Wilderness war wunderschön!

[Geärgert] das einzige Cafe in Seiad Valley hatte zu und ich doch solchen Hunger

[Gewünscht] Trockene Klamotten 😉

[Gekauft] Lebensmittel

[Yummi] 7 neue BIO Organics Teesorten von Teekanne + Gewinnspiel! #Werbung

Heute stelle ich euch die sieben neuen BIO Organics Teesorten von Teekanne vor und drei von euch haben auch gleich die Möglichkeit, ein Probierpaket mit allen Sorten zu gewinnen! Ich freue mich immer sehr, wenn ich nicht nur etwas ausprobieren, sondern auch an euch weitergeben kann!

Teekanne bringt seit August in ihrer BIO Organics Reihe die folgenden Sorten heraus: Sweet Apple, Calm & Relax, Sleep & Dream, Start your day, Oriental Chai, English Breakfast und Ginger Lemon. Sweet Mint als achte Sorte wird in Kürze auch noch zu bekommen sein. Geschmäcker sind zum Glück verschieden, hier bin ich aber sicher, dass für jeden eine passende Sorte dabei ist. Sweet Apple ist fruchtig-süßer Apfeltee mit Zimtnote, Calm & Relax ist ein Kräutertee mit Honeybush, Melisse und Hopfen; Sleep & Dream ist ein Kräutertee mit Melisse, Pfefferminz und Lavendel, Start your day hingegen ist ein Kräutertee der kickt mit Mate, Krauseminze und Zitrone; Oriental Chai ein Gewürztee mit Ingwer, Kardamon und Zimt, English Breakfast ein hochwertiger Schwarztee und Ginger Lemon ein Ingwertee mit Zitrone und Kurkuma für den extra Bämm. Sweet Mint hat Süßholz als Begleitung für die Pfefferminze im Beutel.

Persönlich bin ich ein sehr breit aufgestellter Teetrinker, womit mir die Wahl sehr schwer fällt. Besonders gut, um abends herunterzukommen, finde ich aber den Sleep & Dream Kräutertee mit Melisse, Pfefferminz und Lavendel. Wer seinen Tee lieber als Eistee genießt, da finde ich den Ginger Lemon wahnsinnig erfrischend, am besten hier noch etwas frische Zitrone hineingeben und ihr habt eine richtige Vitaminbombe!

Die Teeverpackungen in den bunten Farben finde ich vom Design her sehr ansprechend, sie machen gute Laune und sehen definitiv nach einer höherpreisigen Teesorte aus dem Biosupermarkt aus, wo die Qualität stimmt. 20 Beutel (also 36g) kosten 3,29€, was mit anderen vergleichbaren Teesorten wie Yogi übereinstimmt. Kaufen könnt ihr die Tees entweder direkt im Einzelhandel oder einfach online bei Frogcoffee, wo ihr alle Sorten auf einmal ordern könnt. Ich finde ja, dass sie sich als kleines Mitbringsel oder Beigabe zu einem Geschenk sehr gut machen!

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, verratet mir in den Kommentaren einfach nur, welche Sorte euch am meisten anspricht, wenn ihr denn eine auswählen könnt. Offen ist die Teilnahme für alle über 18 Jahre, wohnhaft in Deutschland. Das Gewinnspiel läuft bis zum 8.10. und ich werde eure E-Mail-Adressen danach an das Team von Frogcoffee weiterleiten, die mir diese tolle Verlosung ermöglichen. Dieser Beitrag enthält einen Affiliate-Link, solltet ihr über diesen im Shop bestellen, erhalte ich eine kleine Provision! Viel Glück und ich hoffe, ihr könnt den Herbst dann mit einer Tasse leckeren Biotee von Teekanne einleiten! Denn was gibt es besseres bei kaltem Regenwetter, um sich aufzuwärmen 🙂

[Beauty] Minimale „what‘s in my shower“-US-Edition

Auch wenn ich aktuell selten eine Dusche habe (und die kalten Bäche/Flüsse, die mir in Kalifornien so begegnen, zähle ich nicht hierzu), will ich euch doch kurz zeigen, mit was ich vor kurzem ein paar Tage duschen konnte. Ok, eigentlich will ich nur wieder erwähnen, wie sehr ich die amerikanische Kötperpflegemarke Suave mag, wenn es um grandiose Duftmomente geht! Aber fangen wir vorne an:

Ocean Breeze Shampoo und Conditioner Oh, ich könnte mich einfach nur in diese frischen, mich an Urlaub und Strand erinnernden, Duft hineinlegen. Er hält sich ewig im Haar und im Badezimmer und macht einfach nur gute Laune! Man braucht von den Produkten auch nur sehr wenig, sie halten besonders in diesen Größen bei mir ewig und preislich ist Suave im günstigen Drogeriesegment angesiedelt. Die Pflegewirkung mit Meeresalgen und Vitamin E finde ich bei der Spülung auch super, meine Haare lassen sich gut kämmen und fühlen sich wunderbar weich an. Glänzen tun sie auch 🙂 Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt hier absolut und ich hoffe ja immer, dass Suave doch noch mal nach Deutschland kommt.

Autumn Rain Body Wash von Soft WhisperNeugierig würde ich ganz klar dadurch, dass die Verpackung sagte, „wenn du Bath&Body Works magst, versuche mich“, denn das tue ich dufttechnisch definitiv. Preislich finde ich die Sachen oft aber einfach zu teuer und das hier ist quasi die günstige Kopie. Autumn Rain im Original hatte ich schon als heißgeliebte Duftkerze, daran kommt das Duschgel nicht ran. Ich kann den Duft auch nicht wirklich beschreiben, süßlich-frisch, aber nichts, was mich an Herbst oder Regen denken lässt. Es schäumt gut, der Duft bleibt nur kurz auf der Haut und verschwindet dann. Hier würde ich in Zukunft eine andere Sorte ausprobieren, diese hat mich nicht umgehauen.

Deep Pore Charcoal Cleanser von Biore Ich habe von Biore schon das Aktivkohle-Peeling (Review hier) ausprobiert und habe mich nun an das Waschgel gewagt. Der Pumpspender ist praktisch unter der Dusche und ein Pumper genügt locker. Das Waschgel prickelt auf der Haut leicht, brennt leider doll in/an den Augen und hat einen wachmachenden Effekt. Schon eine Anwendung soll die Porengröße halbieren. Meine Haut sieht danach quietschesauber aus, aber ist gerötet und schreit nach feuchtigkeitsspendender Creme. Mir sind die Produkte leider einfach zu aggressiv für meine sensible Haut, sie erinnern mich an Clearasil, womit ich auch nie gut zurechtkam. Was schade ist, denn Aktivkohle ist so gut für die Haut, aber wenn ich dieses Waschgel morgens und abends nutze, tue ich mir wirklich keinen Gefallen.

Und das waren sie schon, ein Einwegrasierer ist noch die aber, aber mehr gibt es nicht, kein Peeling, keine Haarmaske, nada. Wenn ich dann aber wieder etwas länger an einem Ort bin bzw mit dem Mietwagen unterwegs, werde ich mal genauer schauen, was Suave noch so im Angebot hat und bestimmt das ein oder andere ausprobieren. Mein etwas auseinanderfallender Körper braucht nämlich ein wenig mehr Pflege und besonders meine Haarspitzen wollen MEHR!

Sunday again.

[Gesehen] Younger, spanische Nachrichtensender

[Gelesen]  Per Anhalter durch die Galaxis – Douglas Adams

[Gehört]  Podcasts (Waking um with Sam Harris war diese Woche erneut mein Liebling)

[Getan]  die Burney Waterfalls gesehen & dann bis nach Dunsmuir getrampt; den PCT bis nach Etna gelaufen und dabei das neu ausgebrochene Delta-Feuer bestaunen dürfen; mir einen Tag Ruhe gegönnt

[Gegessen] bei einem Trauerfeier-Potluck unzählige Sorten Salat und Kuchen; Kartoffelbrei; Schoko-Dattel-Pudding; getrocknetes Seegras; Blaubeeren

[Getrunken] Wasser mit diversen Pulvern, die es nach Limonade, Eistee etc. schmecken lassen; vietnamesischen Kaffee; hausgemachte Orangenlimonade

[Gedacht] Die Grenze zu Oregon ist naaaaah!

[Gefreut] meine Mama kommt mich im Oktober in Las Vegas besuchen

[Geärgert] mein zweiter „Wassersack“ zum Filtern ist geplatz, Qualität ist auch anders

[Gewünscht] Manchmal sind Amerikaner so umständlich.

[Gekauft] Flug von Portland nach Las Vegas, von Tijuana nach México City, von México Coty nach Frankfurt..und zwei Nächte im Motel in Etna, wobei das die kleinere Ausgabe war 😉

[Personal] 1000 Fragen an dich selbst-Projekt #35

Man glaubt es kaum, doch tippe ich diesen Beitrag gerade nicht gehetzt irgendwo mit schlechtem Internet, sondern in Etna in einem verdammt bequemen Motelbett. So lässt es sich leben 😉 Wie jede Woche hat Johanna auch dieses Mal wieder 20 Fragen für uns und die werde ich jetzt beantworten, während ich meinen vietnamesischen Instantkaffee trinke (jupps, das Leben wurde gerade noch einen Ticken besser!)

681: Was war deine letzte gute Tat?
Irgendwie keine Tat im Sinne, dass ich aktiv etwas getan habe, aber mir hat heute und gestern jemand gesagt, dass ich ihn inspiriere, mutig zu sein und die eigenen Träume Realität werden zu lassen.

682: Siehst du deine Lieblingsmenschen jede Woche?
Leider nein, da ich ständig durch die Welt düse oder wie aktuell einfach mal für Monate den Pacific Crest Trail wandere. Zum Glück gibts Internet!

683: Was war deine Entscheidung im vergangenen Jahr?
Hm, Entscheidungen trifft man ständig, aber die einschneidendste war wohl, von Indien zu einem Freund nach Australien zu fliegen statt wie geplant nach Deutschland. Ich bin zwar spontan, aber das war etwas verrückt, da wir uns nur fünf Tage kannten.

684: Was war dein bestes Konzert, das du jemals besucht hast?
Turbostaat im Waschhaus in Potsdam und Frittenbude auf ich glaube dem SMS. Oh und Deichkind (keine Ahnung mehr wo) war auch ein Riesenspaß.

685: Womit belohnst du dich am liebsten, wenn du hart gearbeitet hast?
Zeit mit Freunden, ein gutes Buch, ein paar Stunden in YouTube verbringen und Eis!

686: Hast du schon mal jemanden zum Weinen gebracht?
Natürlich, zwar nie mit Intention, aber klar kommt das vor. Aber ich weine solidarisch mit.

687: Zählt für dich Quantität oder Qualität?
Ganz klar Qualität, was bringt mir denn Masse, da habe ich dann ja nur mehr „schlechte“ Dinge und das macht doch nicht glücklich.

688: Was ist die beste Medizin gegen Liebeskummer?
Wenn ich die gefunden hätte, würde ich ein Buch schreiben. Ablenkung hilft, aber ach, man muss den Schmerz zulassen und durch. Man weiß ja, dass es irgendwie leichter wird.

689: Welche fünf Dinge würdest du in einen Picknickkorb tun?
Erdbeeren, Brot mit einer tollen dunklen Kruste, Rote-Beete-Humus, Salatgurken und Wasser mit Limette.

690: Hast du viel Selbstvertrauen?
Ohja, einige würden sagen, ich habe zu viel. Aber ich traue mir sehr viel zu und selbst wenn ich davor Angst oder zumindest gehörig Respekt habe, hält mich das nicht ab, sondern macht mich nur noch neugieriger.



691: Wen fragst du, wenn du einen weisen Rat brauchst?

Ich bin jemand, der viel auf Bauchgefühl setzt und da kann einem niemand helfen. Viele verschiedene Ratschläge einholen, bringt einem finde ich auch wenig. Somit frage ich vielleicht 1-2 Leute, aber wenn ich mal ehrlich bin, kommt das selten vor. Da wären wir auch wieder beim Thema Selbstvertrauen..ich suche eher Bestätigung für Entscheidungen, die ich schon getroffen habe, aber ach, auch da gebe ich wenig drauf.

692: Was ist das Schönste am Nach-Hause-Kommen?
Der bekannte Geruch. Klingt sooooo komisch, aber ist so. Wobei Zuhause für mich als nomadisch lebendes Geschöpf das Haus meiner Eltern und Großeltern ist.

693: In welchem Unterrichtsfach warst du in der Schule gut?
Deutsch, Ethik, Musik, Erdkunde, Politik

694: Wann hast du zuletzt ein Baby im Arm gehalten?
Das ist lockerflockige 1,5 Jahre her und war die Tochter eines Freundes in Indien. Ich bin immer noch mehr der Hundetyp.

695: Würdest du jemanden wie dich gern zur Freundin haben?
Jupps.

696: Kannst du gut warten?
Ich musste es lernen, aber nachdem ich in Indien und Mexiko für längere Zeit war, bin ich da gut drin. Plus habe ich immer ein Buch dabei oder etwas anderes zu tun, wie einem Podcast zu lauschen. aber auch auf Entcheidungen/Antworten etc kann ich einige Zeit warten.

697: Welches Problem würde dich veranlassen, zum Psychologen zu gehen?
Ich habe selbst Psychologie studiert..aber wenn ich merken würde, dass ich aus einer depressiven Phase nicht mehr herausfinden würde, wäre das wohl eine gute Anlaufstelle.

698: Was möchtest du irgendwann noch lernen?
Aktuell Spanisch und dann würde ich gerne töpfern, gut Klavierspielen und besser im Yoga sein.

699: Worauf kannst du keinen einzigen Tag verzichten?
Ach schwierig, ich glaube, da gibt es nichts. Ein Tag ohne irgendetwas geht doch immer.

700: Wie oft beginnst du einen Satz mit „Als ich so alt war wie du…“?
Nicht sehr oft, meist rede ich mit Gleichaltrigen/älteren Personen. Gestern habe ich aber einen 19-jährigen getroffen und ich glaube, da ist der Satz gefallen. Lustigerweise meinte er davor etwas wie „ja unsere Körper erholen ich schneller von Strapazen“ worauf ich ihm dann erstmal mitteile, dass ich für fast doppelt so alt bin. Da kam ein gut erstaunter Blick (ein Hoch auf gute Gene und Augencreme!)

Sodele, der Post geht jetzt direkt online und ich schlafen. Wie immer bin ich neugierig und würde mich freuen, wenn ihr mir eure Lieblingsfrage in den Kommentaren beantworten würdet!