[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke!

Let’s talk food. Die letzten Wochen waren etwas stressig, was sich bei mir (und vielen anderen) auf mein Essverhalten auswirkt. Somit gab es teilweise viel zu wenig und dann wieder viel zu viel. Da es in zwei Wochen wieder für längere Zeit ins Ausland geht, musste ich auch alles noch einmal essen, was ich dann wieder nicht kriegen kann (aka Brot. Kiloweise Brot).

Wenn ich frühstücke (und nicht nur meinen Liter Kaffee trinke), greife ich nach wie vor gerne zu ungezuckertem Oatmeal mit Erdbeeren. Simpel, schnell und verdammt lange sättigend. Beim Italiener gab es diesen riesigen gemischten Salat mit ofenfrischem Brot, welches ich nur so inhaliert habe. Ich habe die letzten Monate viel zu selten Salat gegessen, was ich doch sehr vermisse. Wenn es beim Lernen schnell gehen muss, griff ich doch häufiger auf Nudeln mit Paprikapesto (die günstige Sorte vom Kaufland ist grandios) zurück, habe da aber meist noch 1-2 Tomaten reingeschnippelt und frischen Basilikum dazu, dass ich komplexere Konsistenz und Geschmack bekomme. Ein erstes Eis in der Sonne (Zimt und Twix) gab es mit Mama in Heidelberg und ach, das war gut!

Da ich ein kleiner Stress-Esser bin und es schnell gehen sollte, gab es die Hälfte dieser leckeren Gemüsepizza am Wochenende und unterwegs noch einen Smoothie mit u.a. Kürbis. Meine Mama machte dann noch den besten Kuchen der Erde, nämlich Rhabarberkuchen und ja, den habe ich fast komplett an zwei Tagen gegessen – mehr brauche ich nicht 😉 Zum Ausgleich gab es dann noch viel Tee, warum das ein Indischer Holi Drachenfrucht-Mango Tee von Meßmer ist, keine Ahnung. Schmeckt wie Früchtetee und war nicht sonderlich bunt 😉

Beim Inder gab es ein schnelles Gemüsecurry, welches mich an all die Studententage in Heidelberg erinnert hat (dort gab es das nämlich immer bzw gibt es das immer noch *g*). Bei einer Lernpause habe ich mir ganz schnell ein Chili sin carne zusammengeworfen, was mit der knackigen Lauchzwiebel und etwas Schnittlauch aus dem Garten ganz großartig war. Um ein paar mehr Vitamine zu kriegen, gab es ebenso einen riesigen Salat, wo ich etwas zu viel Pfeffer rübergestreut habe, aber so war er definitiv nicht langweilig. Und an Ostern gab es dann doch noch einmal Pizza mit viel frischem Gemüse und da sogar Kartoffel drauf war, war ich glücklich. Mein Pizza-Pensum für 2019 ist nun aber definitiv aufgebraucht, so viele habe ich glaube ich in den letzten Jahren nicht zusammen gegessen wie in diesen vier Monaten *g*

Jetzt freue ich mich aber schon sehr auf die myanmar-ische Küche, die hoffentlich einige vegetarische Sachen im Angebot hat und natürlich auf meine liebsten indischen Restaurants in Singapur..oh, was werde ich gut essen! Und noch besser Kaffee trinken 🙂

[Reisen] Mai in Myanmar!

Woohoo, Reisevorfreude ist immer die beste Vorfreude und nachdem ich mich ewig nicht zwischen Zentralamerika und Südostasien entscheiden konnte, habe ich es endlich getan und einen Flug gen Osten gebucht. Was dieses Mal gar nicht so leicht war, da ich ziemlich suchen musste, um einen Preis zu finden, welchen ich zu zahlen bereit war und nicht gleichzeitig 2,5 Tage unterwegs sein muss (Kiwi gibt einem da ja die skurrilsten Vorschläge, am Ende wurde es lustigerweise Opodo mit dem besten Angebot und nicht direkt bei der Airline).

Anfang Mai geht es von Frankfurt mit Condor via Kuala Lumpur nach Yangon, der ehemaligen Hauptstadt Myanmars und dann schaue ich mir das Land mal genauer an. Ein Land, von dem ich nicht wirklich viel weiß, außer dass es sehr buddhistisch ist und touristisch noch nicht überrannt. Auf meiner Reise-Bucket-List für 2019 steht zwar Vietnam, aber sooooo weit entfernt ist es ja auch nicht.

Ich war schon seit Mitte 2017 nicht mehr in Asien unterwegs und muss sagen, ich freue mich sehr auf das angenehme Wetter (viele würden wohl eher von grauenvoller Hitze sprechen *g*), die freundlich-entspannten Menschen und natürlich das leckere Essen. Da ich die letzten Monate eigentlich nur noch Fachliteratur für meine Doktorprüfung gelesen habe, dürfen auch einige Bücher mit ins Gepäck, die ich dann hoffentlich gelesen vor Ort zurücklassen kann 🙂

Was ich genau machen werde, oh keine Ahnung 😉 Mich treiben lassen, bis auf die ersten zwei Nächte im Hostel in Yangon ist nichts geplant und die musste ich auch nur buchen, da es das Visum (was $50 Dollar online kostet) erfordert. Aber ich denke, ich werde viel mit dem Zug fahren, das soll die beste Methode zum Entdecken sein und mir Bagan, Mandalay, Bago, Inle, Kyalktiyo und den Ngapali Beach anschauen, wenn die Zeit irgendwie reicht! Denn die Infrastruktur soll etwas älter sein und man braucht so mit dem Zug für 300km locker mal 18-20 Stunden.


Von Myanmar aus geht es dann weiter nach Singapur, Freunde besuchen und ein bisschen Zeit in dieser verrückt künstlichen Stadt verbringen – welche einfach der perfekte Ausgangsort für weitere Asien-Trips ist (hier mein Bericht von meinem letzten Mal vor Ort). Und ich mich dann einfach nur entscheiden muss, was ich mir noch ansehen mag – da ich unbedingt einmal im Leben einen Tapir im Dschungel treffen will, muss ich wohl nach Malaysia, aber noch ist etwas Zeit, das zu entscheiden 🙂

Ist wer von euch schon in Myanmar gewesen? Wenn ja, was hat euch besonders gefallen, was sollte man sich angesehen haben? Ich bin auf jeden Fall schon seeeeeehr neugierig und ach, kann nicht heute schon Abreise-Tag sein? 🙂

Sunday again.

[Gesehen] Game of thrones

[Gelesen] Nur Unizeugs

[Gehört] Anthropology-Podcasts

[Getan] gelernt, Flüge gebucht und die nächsten drei Monate geplant; meinen Kleiderschrank angefangen, auszusortieren (was man so macht, wenn man nicht mehr lernen mag)

[Gegessen] Rhababerkuchen; Kekse; indisches Gemüse-Curry; Falafel-Wrap; Ananas & Äpfel

[Getrunken] Kaffee; Orangensaft; SchwipSchwap Zero

[Gedacht] hopp jetzt, Endspurt.

[Gefreut] im Mai geht es wieder nach Asien 🙂

[Geärgert] nur über mich, aber das ist jetzt nichts Neues

[Gewünscht] dass ich die Prüfung hinter mir habe

[Gekauft] 4 Flüge, eine Bahnfahrt, 2 Nächte Hostel und diesen Handgepäcks-Rucksack und ich bin schon sehr gespannt, ob er mir gefällt!

Kurze Dissertations-Blogpause!

Seit Bestehen meines Blogs ist dies die erste angekündigte Blogpause und ach, fühlt sich das komisch an! Aber da ich in knapp 1,5 Wochen meine Doktorarbeit verteidigen muss (und noch eine mündliche Prüfung extra machen darf, wenn schon, denn schon), habe ich weder Zeit noch freie mentale Kapazitäten, um mir hier etwas von der Seele zu tippen.

Stattdessen versuche ich mich, so gut es irgendwie geht, vorzubereiten, noch mehr Wissen in meinen Kopf zu hämmern und mir einzureden, dass das alles halb so schlimm wird und ich nur tief durchatmen muss..äh ja, das funktioniert bisher eher nicht so. Aber da ich es nicht umgehen kann, Augen zu und durch oder so ähnlich – drückt mir auf jeden Fall die Daumen, dass ich es danach endlich fast hinter mir habe!

Die Kleinigkeit, dass die Arbeit noch korrigiert und veröffentlicht werden muss, bis ich dann offiziell einen Dr. vor meinen Namen auf das Flugticket schreiben darf (wer bitte macht das?!) verdränge ich im Moment ebenfalls noch erfolgreich. Aber damit beschäftige ich mich erst DANACH..bah, kann es nicht schon um sein, ich will da nicht hin und zwei Stunden mit Fragen durchlöchert werden :/ Mimimi.

Also Ende April geht es dann mit Content weiter, bis dahin wisst ihr jetzt Bescheid..hat zufällig schon jemand ein Rigorosum hinter sich gebracht? Wenn ja, wie war das so? Ich muss gestehen, ich war noch nie bei einem dabei, da ich eher sporadisch an der Uni gewesen bin *hust* Aber wer sich das ausgedacht hat, nee nee, ich hätte an einer anderen Uni promovieren sollen, wo man nur einen Vortrag hält oder ein nettes Gespräch mit seinen Gutachtern führt..da wäre mein Herzschlag nicht ganz so bedrohlich schnell.

Sunday again.

[Gesehen] 7. Staffel Game of Thrones (man muss ja vorbereitet sein)

[Gelesen] Texte zu Ritualtheorien, Stadtethnologie & Materieller Kultur

[Gehört] Radio beim Autofahren

[Getan] Gelernt, gelernt, gepanikt, gelernt, yeah.

[Gegessen] Rhababerkuchen; Falafel; Kinder-Osterhasen; Vegane Pizza von Lidl; Erdbeeren; veganen Burger bei Hans im Glück

[Getrunken] Kaffee, sehr viel Kaffee.

[Gedacht] ich will einen Hund, und einen Tapir, einen Wombat und ein Alpaka..und einen Garten 😉

[Gefreut] ich konnte immerhin ein paar Stunden in der Sonne lernen

[Geärgert] wie Menschen Menschen behandeln, teilweise will man das echt nicht glauben

[Gewünscht] der 25.4. dürfte jetzt gerne schon um sein

[Gekauft] Lebensmittel (nächste Woche werden es dann aber endlich Flüge)

[Beauty] Unique Peeling Gel von Health & Beauty Dead Sea Minerals

Es ist passiert, ich bin schwachgeworden und habe ein eigentlich nicht notwendiges Pflegeprodukt gekauft. Aber ich hatte noch ein paar Schekel übrig sowie vierzig Minuten, bis mein Bus von Jerusalem zum Flughafen abfuhr und eine Drogerie direkt neben der Haltestelle. Aus „nur mal gucken“ wurde dann „meine Haut hat sich nach dem Baden im Toten Meer so fantastisch angefühlt“, schließlich „dieses Peeling ist gar nicht teuer und darf ins Handgepäck“ und schwupps, stand ich an der Kasse. Mama kaufte ich gleich noch eine Packung Totes Meer Badesalz, welches einfach zu schön aussah und verließ den Laden. Die israelische Marke H&B war mir komplett unbekannt, aber die Packung verriet mir immerhin, dass sie auf Tierversuche verzichten, was schon einmal sympathisch ist. Drinnen im Peeling sind u.a. Aloe Vera, Kamille, Vitamin B5 und E, um die Haut vor freien Radikalen zu schützen (die genauen Inhaltsstoffe seht ihr auf dem Bild). Für 40 Schekel, bisschen unter 10€ bekommt man hier 50ml Peeling im Pumpspender und das finde ich fair (bei Amazon habe ich es für 19,99€ gefunden, falls wer zuschlagen mag).

Meine Haut fand früher, als ich Produkte mit Totem Meersalz angewendet habe, nie einen Grund zu meckern, sondern fand sie gut. Einige waren austrocknend, andere halfen super bei Unreinheiten und Ausschlag, aber irgendwie habe ich aufgehört, sie zu benutzen. Als ich dann so im Toten Meer herumdümpelte und Riesenspaß hatte (man „schwimmt“ da ganz sonderbar), erinnerte ich mich daran. Wirklich motiviert, zuzuschlagen war aber die Tatsache, dass sich meine Haut auch Tage nach dem Bad wunderbar weich und mit enorm viel Feuchtigkeit versorgt angefühlt hat. Dieses Gefühl hätte ich gerne immer im Gesicht, im Moment ist meine Haut nämlich irgendwie zickig, schuppt, spannt und sieht genauso trocken aus wie sie ist. Meine Öle helfen zwar, aber ich habe die Hoffnung, dass sie – nach der Peelinganwendung – noch besser von meiner Haut aufgenommen werden.

Apropos Anwendung, die ist spielend leicht. Es wird nicht angegeben, wie häufig man das Produkt benutzen soll, lediglich „regelmäßig“ steht auf der Packung und da ich nicht überpflegen mag, nutze ich es einmal die Woche abends. Dazu brauche ich nur einen Pumpstoß Produkt für Gesicht (und Hals, wenn wir schon dabei sind), welcher mit kreisenden Bewegungen einmassiert wird. Das Gel hat eine leichte Konsistenz, läuft einem nicht davon und fühlt sich nicht grob auf der Haut an. Meine Haut beginne sich etwas zu röten und nach nur wenigen Sekunden rubbele ich da schon tote Haut ab, was ich verrückt. Beim ersten Mal war das verdammt viel, mittlerweile ist das weniger geworden, aber ich nutze das Peeling eben regelmäßig. finde Danach trage ich wie gesagt mein Gesichtsöl, Augen- und Nachtcreme auf und sprühe noch ein wenig Thermalwasser nach.

Nach mittlerweile sechs Wochen Anwendung muss ich sagen, dass ich nicht mehr auf das Peeling verzichten mag, da ich einen Unterschied an meiner Haut sehe und fühle! Am Morgen nach der Anwendung ist sie grandios weich, glänzend und fühlt sich einfach „frisch und sauber“ an, ein bisschen wie neu poliert. Was sie ja auch wurde. Sie strahlte und kleine Fältchen sind etwas ausgebügelt und auch den kleinen fiesen Mitessern an der Nase hat das Peeling den Kampf angesagt. Da der Pflege-Schritt keine Minute dauert, ist er mittlerweile fest in meine Sonntags-Routine involviert und ich bin gespannt, wie lange ich mit dem Gel auskommen werde.

Für mich geht es in wenigen Wochen wieder länger auf Reisen und auch wenn ich bei meinem Gepäck minimalistisch sein muss, das Peeling kommt mit. Ein größeres Lob kann ich gar nicht aussprechen und wenn ihr zufällig nach Israel kommt, probiert es doch einmal aus. Oder ein anderes Totes Meer-Peeling, es gibt zum Glück ja einige auf dem Markt.

Back to the roots oder so, da habe ich jahrelang Produkte aus dem Toten Meer quasi vergessen, dabei tun sie meiner Haut einfach gut. Lektion gelernt! Benutzt ihr auch gerne solche Produkte und habt vielleicht einen Tipp, was man noch ausprobieren könnte? 🙂

[Beauty] Sensitive Care Deo Roll-on von Balea – es ist der Wurm drin!

Irgendwie habe ich gerade wirklich kein Händchen dafür, gut funktionierende Produkte zu finden. Eigentlich wollte ich mir mein Deo selbst herstellen, scheiterte aber an der Zutat „Maisstärke“, die ich bei mehreren Anläufen einfach nicht im Supermarkt/der Drogerie finden konnte. Da es dann doch dringend wurde, ging ich also zu DM und dachte mir, ich schaue mal wieder nach einem Roll-on, denn so einen hatte ich ewig nicht mehr. Geworden ist es dann das Sensitive Care von Balea. Bei einem Preis von 55 Cent für 50ml kann man da definitiv nicht meckern, eigentlich ist das doch wirklich viel zu wenig.

Mitgenommen habe ich es zunächst einmal aufgrund seines versprochenen unaufdringlichen, sauberen Duftes. Ich mag es nämlich so gar nicht, wenn ich voll mit Duft von Shampoo, Duschgel, Bodylotion und Parfum bin, das ist schon so zu viel. Ein Deo soll deswegen vor allem unauffällig sein und vor Schweißgeruch schützen. Dieses hier ist ohne Aluminium und Alkohol, somit kann man es nach dem Rasieren getrost benutzen, ohne tausend Verbrennungstode zu sterben. Klingt gut.

Jetzt habe ich aber schon in der Vergangenheit negative Erfahrung mit aluminiumfreien Deos gemacht und dieses hier ist leider keine Ausnahme. Obwohl ich keinerlei Sport etc mache, müffele ich hier am Ende des Tages, manchmal sogar schon nach keinen drei Stunden. Nicht dramatisch schlimm, aber mir ist es unangenehm. Komischerweise ist es schlimmer als an Tagen, wo ich gar kein Deo trage. Ich fühle mich nicht wohl und kann mich nicht auf dieses hier verlassen, somit wird es nur noch bei faulen Sofatagen benutzt, wenn ich am besten gar niemandem begegnen werde. Anwendung und Hautgefühl sind zwar nett, bringen mir aber nichts in diesem Fall. Jetzt wird aber definitiv mal Maisstärke gekauft, dass ich nicht wieder vor demselben Problem stehe!

Online bei Dm häufen sich die negativen Bewertungen für dieses Deo, denn anscheinend wurde die Textur geändert und ich bin nicht alleine am Müffeln. Schade, wenn Produkte so „verbessert“ werden, obwohl sie vorher wohl gut funktioniert haben (zumindest laut den Kommentaren). Aber ich stimme zu, Finger weg, hier habt ihr keinen Müffel-Schutz!

[Fashion] Sommerlicher Style mit Gute-Laune-Garantie: Seidentunika für den Strand

Ich kann kaum erwarten, dem grauen Winterwetter zu entkommen und warte sehnlichst auf Sonnenschein, damit ich endlich meinen neuen Bikini ausführen darf. Von meinem Einkaufsausflug in der realen und virtuellen Welt berichtete ich euch schon vor ein paar Wochen, ganz entschieden habe ich mich aber immer noch nicht. Bei den vielen schönen Modellen ist die Auswahl eines passenden Bikinis beinahe so schwer, wie das nächste Reiseziel zu finden. An den Strand möchte ich aber auf jeden Fall! Und nach wie vor freue ich mich derartig auf die warme Jahreszeit, dass ich automatisch nur noch nach Sommerklamotten Ausschau halte. Im Moment schaue ich mich nach einer Tunika um, die ich mir am Strand einfach überziehen kann. Ich bin nämlich nicht nur reisefreudig, sondern auch am Ziel unternehmungslustig und möchte fremde Welten immer ganz genau kennenlernen. Damit ich vom erfrischenden Bad im Meer gleich auf Erkundungstour gehen kann, suche ich ein Outfit, was in wenigen Handgriffen sitzt. Manchmal sind die Blusen aber so schwer, dass mir schon beim Anprobieren im deutschen Aprilwetter heiß wird und auch dünne Kunstfasern finde ich an warmen Tagen unangenehm auf der Haut.

Als ich mich nach Alternativen umgesehen habe, bin ich auf Seide gestoßen. Bisher kannte ich Seide hauptsächlich als Material für Tücher und Business-Blusen, aber der zeitlose Stoff mit langer Tradition ist auch für lockere Sommerkleider perfekt geeignet. Seide hat sozusagen einen natürlichen Temperaturregler und kann von außen kommende Wärme ausgleichen. Auch der Feuchtigkeitstransport von Seide ist hervorragend, sodass Schweiß schnell verdunstet. Die feine Faser ist also luftdurchlässig und atmungsaktiv, trotzdem werden sowohl Kälte als auch Wärme der Körpertemperatur angepasst. Deshalb ist Seidenkleidung gerade für wechselnde Wetterbedingungen ideal. Da ich im Urlaub nur begrenzt Platz für Gepäck habe, freue ich mich über vielseitige Klamotten, die sowohl in der Mittagshitze als auch in den kühlen Abendstunden praktische Begleiter sind.

Seidentunika Crystal von Eva B. Bitzer
Seidentunika Crystal von Eva B. Bitzer

Die Seidentunika hat aber nicht nur funktionale Vorteile, sondern sieht auch noch wunderschön aus.  Mit ihrem weich fließenden Fall wirkt Seide gleichzeitig elegant, kultiviert und unbeschwert. Gerade auf Reisen wünsche ich mir Bequemlichkeit und einen lockeren Look, der andererseits schick genug für unvorhergesehene Dresscodes ist. Mit meiner Tunika kann ich am Strand einen entspannten Spaziergang machen, bin aber auch für das schöne Seafood-Restaurant mit Meerblick in Schale geworfen, kann auf der Strandpromenade shoppen oder in ein Museum gehen. Besonders stilvoll sind zum Beispiel die Seidenblusen des deutschen Labels Eva B. Bitzer. Typisch für diese Marke sind klassische Schnitte in Kombination mit phantastischen Prints. Exotische Muster lassen schon zuhause Urlaubsfeeling entstehen und beschwören sommerliche Szenen herauf. In frischen Farben wie Türkis, Pink oder Grün machen diese Teile garantiert gute Laune. Wer nun nicht über 200 Euro für eine Strandtunika ausgeben möchte, sollte einen Blick auf die Blusen von Gattina werfen. Auch hier dominieren bunte Muster mit Blumen oder graphischen Elementen. Am allerbesten gefällt mir, dass die Paisley-Muster und Ethno-Prints in leuchtenden Tönen wunderbar zu meiner Bikini-Auswahl passen. Der Sommer kann kommen!

Tunika Jette aus Batist von Gattina
Tunika Jette aus Batist von Gattina

Jetzt seid ihr dran, meine lieben Sonnenanbeter! Was tragt ihr am liebsten, wenn es heiß ist? Habt ihr Favoriten für den Strand? Und legt ihr im Urlaub überhaupt Wert auf euren Style, oder schaltet ihr modisch ab und tragt nur, was praktisch ist? Mir ist gerade für den Strand ein unkompliziertes, aber doch etwas glamouröses Outfit wichtig, das einigermaßen zusammenpasst. Die Kombination von Bikini und Tunika finde ich unschlagbar, weil sie locker und schick zugleich ist.

[Beauty] XeraCalm A.D. Balm von Avène!

Produkte von Avène und ich haben eine zweifelhafte Beziehung zueinander – entweder vergöttere ich sie (das Thermalwasserspray!) oder kann so gar nicht mit ihnen (heutige Creme). Da die Marke ziemlich teuer ist, lehne ich mich jetzt etwas aus dem Fenster und verspreche mir, hier keine weiteren Experimente mehr zu machen – das Spray bleibt, den Rest lasse ich brav im Regal liegen. Der XeraCalm A.D. Balm ist für juckende, sehr trockene und/oder mit Neurodermitis kämpfende Haut konzipiert. Zum Glück habe ich keine Neurodermitis, aber ich hatte mit ein paar trockenen, juckenden Stellen am Hals (absolut keine Ahnung wieso, Stress?) zu kämpfen und da sie mit normaler Bodylotion nicht verschwinden wollten, ging ich einfach mal in die Apotheke. Und kam mit 200ml Balsam für 17€ (15€ aktuell bei Medpex z.b.) wieder raus, yay!

Inhaltlich klingt der rückfettende Balsam super, welcher 1-2 Mal täglich aufgetragen werden soll. Denn es sind weder Konservierungsstoffe, Parabene, Alkohol oder Duftstoffe enthalten, damit eure Haut nicht noch mehr gereizt wird. Er soll die Barrierefunktion der Haut wiederherstellen und ihre Flora ins Gleichgewicht bringen. Neben 56% Thermalwasser wird dies durch hautähnliche Lipide (CER-Omega) und I-Modulia-Komplex (biotechnologischer Aktivstoff aus Avene-Thermalwasser) erreicht, also zumindest in der Theorie.

Die Verpackung ist mit dem typischen sterilen Verschluss versehen und ich mag ihn wirklich nicht. Erstmal ist er schwer zu drücken, ich kriege hier nie eine gescheite Dosierung hin und es ist eine kleine Sauerei, da die Creme immer an der Tubenöffnung klebt. Kann aber klar am Anwender liegen, viele kommen damit bestimmt gut zurecht. Ich bin allerdings schon genervt, bis ich endlich das Produkt auf der Hand habe. Es ist ein Balsam, somit klebt es zunächst ziemlich auf der Haut, lässt sich aber dennoch ganz gut verteilen. Zum Glück ist meine betroffene Körperstelle nicht riesig, sondern ist mit 3-4 Bewegungen vollständig mit Creme bedeckt. Zwar ist kein Duftstoff enthalten, aber nach irgendetwas riecht die Creme dennoch – verfliegt aber nach kurzer Zeit!

Gut, alles Gemeckere wäre aushaltbar, wenn der Balsam denn wirken würde. Aber leider hat er das bei meiner Haut nicht. Der Juckreiz wurde kurz weniger nach dem Auftragen, aber die trockene, gerötete Stelle einfach nicht besser. Nach etwas über einer Woche habe ich aufgegeben und Tigerbalsam (hatte ich noch rumliegen) draufgeschmiert – ihr glaubt es nicht, nach zwei Tagen war alles wieder gut 😉 Hätte ich mal vorher ausprobieren sollen. Wie gesagt, ich will dem Balsam nicht die Wirkung absprechen, vielleicht ist er besonders bei Neurodermitis super, aber bei meiner komischen Haut wollte er so gar nichts besser machen. Bevor ihr hier zuschlagt, fragt vielleicht mal in der Apotheke, ob sie einen Tester haben und probiert vor Ort aus. Ich nutze meinen nun als Fußcreme, was durch seine Klebrigkeit auch nicht optimal ist, aber wegwerfen will ich ihn dann doch nicht.

Hat wer zufällig bessere Erfahrung mit diesem Balsam gemacht? Oder gibt es eine ähnliche Hassliebe bei euch, wenn es um die Produkte von Avene geht? Wenn wer ein anderes Thermalwasserspray empfehlen kann, gerne her damit!

Sunday again.

[Gesehen] Juana Ines (tolle Serie auf Netflix)

[Gelesen] Fachzeugs.

[Gehört] Beste Freundinnen-Podcast (ich glaube, ich bin kein Fan)

[Getan] Geburtstag nachgefeiert; nach Heidelberg zum Hundesitten gefahren; viel gelesen und gelernt; Visa-Regeln für diverse asiatische Länder recherchiert

[Gegessen] Twix-Kekse; Veggie-Curry bei MoschMosch; Brot mit Paprika-Hummus; Nudeln mit Pesto; Kinder Riegel; Erdbeeren; getrocknete Datteln

[Getrunken] Club Mate und viel, viel Kaffee

[Gedacht] ich will endlich fertig sein.

[Gefreut] ich habe die Woche spontan eine Mitfahrgelegenheit angeboten und hatte sehr nette Mitfahrer 🙂

[Geärgert] in dem Haus, wo ich aktuell auf die Hunde aufpasse, piepst etwas und ich finde einfach nicht heraus, was es ist

[Gewünscht] Konzentration, Motivation und weniger Versagensangst, das Übliche 😉

[Gekauft] nur Benzin & Essen