[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke!

Ob dank eines 35€-Gutscheins oder beim Plasmaspenden, die letzten vier Wochen gab es ziemlich viel Eis für mich. Verrückt, dass der letzte Teller-Einblick auch schon wieder so lange her ist, aber irgendwie bin ich unkreativ, was das Kochen betrifft und esse viel Brot, gehe in die Mensa und auch ab und zu zu Burger King (deren veganes Menü ist mittlerweile nämlich großartig!).


Die Mensa (TU Darmstadt) ist mittlerweile teilweise ganz schön teuer geworden und somit gehe ich nicht mehr täglich hin. Die Gemüse-Tofu-Nudelpfanne (ich glaube 3,80€) war in Ordnung, aber langweilig gewürzt und somit gab es noch etwas Sambal Oelek dazu. Im Garten meiner Eltern erntete ich fleißig Tomaten, die es dann entweder als Salat oder Soße gab..und manchmal auch einfach als Snack zwischendurch, da sie wahnsinnig süß und lecker waren. Dieses Jahr war ich so gut wie nie mexikanisch essen, dabei liebe ich diese Küche so sehr! Endlich gab es mal wieder vegetarische Burritos und die Guacamole war zum Reinlegen (was vermisse ich Panama, wo ich die perfekt reifen Avocados einfach an der Straße kaufen konnte). Das erste Eis hier ist dunkle Schokolade und dazu Kiwi-Joghurt, yummi!


Die Ofenkartoffel mit Kräuterquark und Zucchinigemüse (aus der Mensa) fand ich sehr lecker, darauf hat nur noch etwas frischer Schnittlauch gefehlt und ich wäre im Paradies gewesen. Aktuell habe ich immer Lust auf Kartoffeln, man merkt, dass es Herbst wird 😉 Mit meiner Mama teilte ich mir diesen Traum eines vegetarischen Thalis beim Inder, welches kurzfristig mein Indien-Weh gestillt hat. Wir waren glaube ich vor etwa einem Monat schon einmal da und das Essen kommt zwar nicht an die Originalküche in Varanasi, die ich gewohnt bin, heran, aber es macht mich trotzdem glücklich. Der Chai dazu war allerdings absolut grausig, weil verwässert und keine Tasse voll..den mache ich in Zukunft zuhause. Eine gesündere Alternative zu Müsliriegeln könnten diese Dattelriegel mit Erdnuss und Salz sein, die es bei Penny gibt. Sie sind nicht sooo süß, aber nach dem ersten Schock finde ich sie lecker und werde sie zum Wandern gerne mitnehmen. Diese Monsterzucchini habe ich ebenfalls geerntet und mit anderem Gemüse in einer Nudelpfanne gegessen!


Die Gemüselasagne war lecker, aber hauptsächlich zeige ich das Bild wegen des Nachtisches. Denn das war Reis Trauttmansdorff und mir bis vor kurzem unbekannt. Also Milchreis mit Zimt und diversem Obst, was man so da hat – tolle Erfindung und definitiv mein liebster Nachtisch aus der Mensa. Dann gab es nochmal Eis und zwar einmal Kirscheis mit Schoki und Drachenfrucht (hell yeah!) und dann dieses Kaktus-Wassereis. Letzteres habe ich als Kind geliebt und einfach vergessen, somit war das ein tolles Wieder-Erinnern (und es prickelt soooo schön). Und um diesen eh schon nicht sehr gesund wirkenden Blogpost zu beenden, gibt es noch die volle Ladung vegane Burger von Burger King, wobei mir da nur einer von gehört 😉 Ich probiere mich langsam durch Sortiment und mag den plant based Long Chicken, den Whopper und besonders den Veggie King. Ihr könnt mittlerweile alle Burger plant based bekommen, somit werde ich als nächstes den Cheesy Bacon Lover (mit einer Soße statt veganem Bacon) probieren und da die Burger alle nicht soooo günstig sind, schaut ab und zu mal in die BK App, da gibt es immer gute Coupons, um bisschen Geld zu sparen.

Dann bin ich mal gespannt, ob es jetzt wirklich langsam herbstlich wird und mich die übliche Eintopf-, Suppen und Kürbislust überkommen wird. Lebkuchen habe ich letzte Woche schon mal gekauft und mit wahrer Freude gegessen, denn die erste Packung schmeckt einfach am besten 😉 Worauf habt ihr aktuell besonders Lust? Und welchen veganen Burger könnt ihr besonders empfehlen?

[Reisen] Herbsturlaub-Inspirationen!

Nachdem ich – wie die meisten von euch – in den letzten Jahren kaum unterwegs gewesen bin und sich mein Leben quasi auch über Nacht vom Vielreisenden hin zum Seßhaften verwandelte hatte, bin ich nun endlich wieder an dem Punkt angekommen, dass ich reisen will. Aktuell bin ich am Überlegen, wie ich am besten anfangen soll. Letztes Jahr gab es immerhin schon 4 Wochen Finnland und ein paar Tage Estland, aber jetzt soll es doch etwas weiter werden und ich schwanke zwischen verschiedenen Optionen. Es soll auf jeden Fall etwas werden, wo ich schon einmal gewesen bin und nicht genug bekommen habe!



Mein erster Gedanke war Mexiko, wo ich schon dreimal gewesen bin und es jedes Mal absolut liebte! Ein flug von berlin nach mexiko stadt ist aktuell auch nicht so teuer (ab 470€) und ich würde dem eher tristen deutschen Herbst für einige Zeit entfliehen können. Cuidad de Mexiko war ein absolutes Paradies für mich, wo es vor Museen, kulturellen Veranstaltungen, Kunst, spannenden Menschen und grandiosem, vegetarischem Essen nur so wimmelte. Ob in einer katholischen Kirche zu einem Gottesdienst, beim mexikanischen Wrestling, in irgendwelchen dubiosen Hinterhöfen, wo ich mit alten Männern Domino spielte oder außerhalb in den Ruinen von Teotihuacán – ich habe jeden Tag voll ausgekostet und mich dort wahnsinnig wohl gefühlt. Endlich wieder mal Spanisch sprechen, wäre ebenfalls genial!

Ein weiterer Pluspunkt wäre, dass ich hier Stadt und Strand miteinander kombinieren könnte. Von Mexico City aus kann man schnell und günstig nach Quintana Roo fliegen, wo ich schon in Cancun, Playa del Carmen, Puerto Morelos, Akumal, Tulum, Sian Ka’an und vielen weiteren, wunderschönen Ecken gewesen bin. Hier könnt ihr zwischen Stadtleben und absoluter Ruhe in der Natur wählen, Schildkröten beim Schnorcheln Hallo sagen, in Cenoten tauchen und durch den Dschungel und weitere Ruinen wandern. Für mich ist das ein idealer Urlaub, da ich mich nicht einschränken muss, sondern einfach alles haben kann und Mexiko auf meiner Top3-Liste steht, was die freundlichsten Länder betrifft. Lasst euch von den hohen Kriminalitätsstatistiken nicht abschrecken, ich habe mich dort immer sicher und wohl gefühlt, was durch die Hilfsbereitschaft, die mir immer entgegenschlug, nur noch vergrößert wurde.


Eine weitere Option wäre es, mal wieder nach New York City zu reisen. Der flug von berlin nach new york dauert 9 Stunden und ist meist nonstop recht günstig (ab 455€) zu haben. Wer nicht so viel Urlaubstage hat und sich den Reisestress mit Anschlussflug nicht antun will, ist hiermit gut beraten. New York ist eine Stadt, die einfach immer geht, da es zu jeder Jahreszeit wahnsinnig schön ist und viel zu tun gibt. Ich habe schon mal in Manhattan und Brooklyn für zwei Monate im Herbst gelebt und war besonders vom Central Park nachhaltig beeindruckt. Die Blätter färben sich dort so schön, man entdeckt jeden Tag etwas anderes und die Eichhörnchen sind ziemlich zutraulich. Ein Gute-Laune-Garant, wenn man auch in der Stadt etwas Natur braucht! Aber auch im Frühjahr gefiel es mir sehr gut, wenn alles wieder neu zum Leben erwacht und es an jeder Ecke zu blühen beginnt.

New York kann überfordernd sein und ich kann euch nur empfehlen, die Stadt so viel es geht zu Fuß (und mit der U-Bahn) zu erkunden. Man kann sich 1-2 Viertel pro Tag vornehmen und so etwas geplanter seine Spaziergänge organisieren und viel spontan entdecken. Brooklyn hat mir mit seiner entspannten Atmosphäre besonders zu Halloween sehr gut gefallen, aber natürlich haben auch die anderen Viertel ihren Charme. Besonders was die Museendichte in Manhattan angeht, war ich absolut überzeugt. Viele Museen haben einen Tag mit kostenlosem Eintritt, was ich damals sehr intensiv nutzte. So war z.b. das MOMA jeden Freitagabend umsonst und mein wöchentliches go-to, bevor ich noch etwas anderes unternahm. Es gibt auch Museen wie das Naturkundemuseum, wo ihr selbst bestimmt, was ihr als Eintritt bezahlen wollt – eine tolle Idee!

Da sich New York sehr wandelt und ich das letzte Mal vor mittlerweile fast fünf Jahren dort war, traue ich mich kaum, euch Restaurants zu empfehlen. Wobei Ellen’s Stardurst Diner nicht fehlen darf, egal, ob ihr Musicalfan seid oder nicht. Definitiv kein Geheimtipp mehr, aber trotzdem meine Empfehlung, denn hier bekommt ihr ein klassisches amerikanisches Diner aus den 50er Jahren mit singenden Bedienungen, die euch hier eine Show liefern, die ihr nicht vergessen werdet. Wir waren damals zum Frühstücken da und sowohl die Heidelbeerpfannkuchen als auch den Kaffee kann ich weiterempfehlen!


Wahrscheinlich werde ich recht spontan entscheiden, wohin es im Herbst nun gehen wird. Wie sieht es bei euch so aus? Habt ihr schon Reisepläne? Wohin wird es gehen? 🙂

Sunday again.

[Gesehen] Star Trek TNG (ich bin in den letzten Folgen der letzten Staffel, woohoo)

[Gelesen] Norwegian Wood – Haruki Murakami

[Gehört] Turbostaat

[Getan] fast jeden Abend Yoga & Übungen gegen das Knirschen gemacht; im Baumarkt gewesen; Heppenheim besucht

[Gegessen] Plant Based Long Chicken bei Burger King; Spinat mit Kartoffeln; Spinatstäbchen mit Kartoffelbrei (ich bin langweilig); Veggie Pad Thai

[Getrunken] Earl Grey mit Hafermilch; Sprite Zero

[Gedacht] einige Dinge im Baumarkt sind erstaunlich günstig, andere enorm teuer – ich habe gelernt, ich habe absolut keine Ahnung, was was kostet

[Gefreut] Reeeeeeeeeegen (und Abkühlung)

[Geärgert] wie immer wenn ich Bahn fahre, gibt es Verspätung über Verspätung..in jedem Zug.

[Gewünscht] spontan schnelleres, stabileres Internet, irgendwie ist da aktuell der Wurm drin

[Gekauft] nur Lebensmittel und das war schon teuer genug

[Sehenswert] Keep Breathing, Untold & Indian Matchmaking 2

Seit ich vor über einem Jahr beschlossen habe, mich einmal durch alle Serien und Filme von Star Trek zu schauen, komme ich sonst kaum noch dazu, andere Serien und Filme anzusehen. Dabei gibt es bei Netflix durchaus das ein oder andere spannende und meine „to watch“-List ist ewig lang..aber ich bin immerhin auch fast mit Star Trek TNG durch, yay! Heute habe ich drei kurzweilige Netflix-Serientipps für euch, die ich in der letzten Zeit gesehen habe und durchaus spannend fand! Gleichzeitig bin ich noch am Überlegen, ob ich die Ringe der Macht (ok, kurzer Abstecher zu Amazon Prime) schauen soll, aber irgendwie hat der Trailer mich nicht wirklich gecatched..


KEEP BREATHING

Mitten in der kanadischen Wildnis kommt es zu einem Flugzeugabsturz und die Anwältin Liv (ich mag Melissa Barrera sehr aus der Serie Vida) muss versuchen, alleine zu überleben. Da sie eigentlich nicht auf diesem Flug sein sollte, hat sie auch keine Hilfe zu erwarten und muss schauen, dass sie andere Menschen findet. Dabei hat sie mit vielen externen Faktoren (Bären, Hunger, Kälte..) zu kämpfen, die durch ihre Flashbacks nicht einfacher werden. Sie erlebt viele ehemalige Traumata erneut und nimmt den Zuschauer mit in ihre Kindheit, ihre Beziehung zu ihren Eltern und ihrem Partner während sie um ihr Überleben kämpft.

Von der Storyline her klingt das genau nach meinem Geschmack. Ich erwartete acht Folgen, nach der sechsten war die Serie dann aber doch schon fertig und ganz ehrlich, das war ok so. Denn es passierte nicht so viel und der Kampf ums Überleben war zwar allgegenwärtig, aber es gab sehr, sehr viele Flashbacks. Ständig ging es in die Vergangenheit, zur problematischen Beziehung mit ihren Eltern, ihren romantischen Partnern, ihrer Arbeit und ihrem Leben an sich. Das war zu Beginn spannend, dann aber irgendwie zu viel für mich. Ich wollte Natur und Landschaft sehen, mehr Survival anstatt emotionale Traumatabewältigung. Ebenfalls störte mich, dass Liv Situationen überlebt, die sehr unrealistisch waren und mir so das Mitfiebern an diesem Abenteuer genommen wurde. Dass es dann nach drei Stunden vorbei war, war also vollkommen in Ordnung.

Wer sich für einen Überlebenskampf in der Wildnis auf emotionaler Ebene freut, Rückblenden mag und psychologisch gestaltete Storylines, der wird viel Freude damit haben! Wer sehen will, wie man sich einen geeigneten Unterschlupft für die Nacht oder andere wichtige Dinge baut, eher weniger. Was der Trailer einem auch schon etwas verrät und somit waren es meine eigenen Erwartungen, die hier nicht getroffen wurden.



UNTOLD

Die wahre Geschichte von Manti Te’o wird unter dem Titel The Girlfriend who didn’t exist geführt und in zwei Folgen erzählt. Dabei geht es um das Thema Catfishing, dem der junge Hawaiianer zum Opfer fiel. Lebte er gerade zu paradiesisch, seinem Glauben folgend und wurde zum Golden Boy des American College Footballs mit glänzenden Karriereaussichten ernannt, so wurde dieser Traum von einer Person zerstört, die sich online als jemand anderes ausgab. Manti fiel darauf heran bzw vertraute den Geschichten der Person, die er nie im wahren Leben getroffen hatte und lernte die zerstörerischen Seiten der Medien kennen, die das einfach nicht glauben wollten.

Das ist eine absolut mitnehmende Geschichte, die einem wieder einmal zeigt, zu welchen Taten Menschen fähig sein können. Man leidet mit Manti, der enorm sympathisch scheint und kann nicht verstehen, wie er in diese Situation gekommen ist. Sein Leben wurde zerstört, seine Karriere gestoppt und trotz allem ist er noch so positiv. Dass die sehr egoistisch wirkende Gegenseite, also der Catfish, so viel Raum in der Dokumentation bekommt, sich zu erklären, fand ich etwas unfair, denn persönlich würde ich diesen Raum nicht so großzügig bemessen. Obwohl ich null Interesse an College Football habe, war dieser Einblick hinter die Kulissen wirklich spannend und ich kann mir gut vorstellen, noch eine weitere Doku aus der UNTOLD-Reihe zu sehen.



INDIAN MATCHMAKING 2

Schon in der ersten Staffel hat Matchmakerin Sima (from Mumbai, wie sie immer wieder betont) versucht, heiratswillige Singles mit einem passenden Partner zu verkuppeln. Das ist mal mehr oder weniger erfolgreich und gibt primär einen spannenden Einblick in die Welt der irgendwie immer noch arrangierten Ehen, die ich aus Indien kenne. Das ist wunderbar seichte Unterhaltung für nebenbei und stillt bei mir gleichzeitig ein bisschen mein Indien-Weh.

Man freut sich mit, wenn es bei zwei Leuten klappt und ist manchmal etwas irritiert, wie der Prozess funktioniert. Sima hat auch immer sehr pragmatische Ansichten, was Ansprüche an einen potentiellen Ehepartner angeht, was ich herrlich erfrischend finde (settle for 60-70% of your wishlist). Also auch wenn ihr spontan so gar nichts mit dem Thema anfangen könnt, schaut mal rein und macht vielleicht einen interessanten Kurzurlaub! Im Vergleich zu einem Flugzeugabsturz-Survivalabenteuer und einer zerstörerischen Catfishing-Dokumentation ist das hier die Serie für gute Laune!


Habt ihr eine der drei Serien schon gesehen? Was sind eure aktuellen Netflixempfehlungen? Ich sah sonst nur noch Gray Man und achje..Ryan Gosling weckt in mir so hohe Erwartungen und diesen Film fand ich soooooo mies..nee, nee 😉

[Lesenswert] Geheimer Ort – Tana French!

Nachdem ich beim Rückwärts-Ausparken ein geparktes Motorrad übersehen und umgefahren hatte, brauchte ich Ablenkung. Im öffentlichen Bücherschrank fand ich den Kriminalroman Geheimer Ort von Tana French und fand, dass er nach leichter-spannender Unterhaltung klang, die mich an einen anderen Ort entführt. Von Tana French habe ich schon einmal ein Buch gelesen und fand es ganz gut – also auf zu Runde 2!

Worum geht’s

Im Park eines renommierten Dubliner Mädcheninternats wurde vor einem Jahr die Leiche eines sechzehnjährigen Jungen vom nahen Jungeninternat entdeckt. Er wurde erschlagen, aber die damalige Leiterin der Ermittlungen, Antoinette Conway, konnte keinen Mörder oder auch nur die Tatwaffe finden. Jetzt taucht ein Foto des Toten am Schwarzen Brett des Mädcheninternats auf mit der Notiz „Ich weiß, wer ihn getötet hat“. Conway wittert eine zweite Chance, diesen Fall doch noch zu lösen und bekommt die Unterstützung des jungen Detective Stephen Moran. Gemeinsam haben sie nun einen Tag Zeit, die Wahrheit aus den acht irgendwie beteiligten Mädchen herauszubekommen..welche sich in Cliquen und Intrigen spalten und es den Ermittlern alles andere als einfach machen.


Wie ist’s

Leider nicht soooo ablenkend und fesselnd, wie ich mir erwünscht hatte. Zwischendrin kam mir auch immer wieder der Gedanke, dass ich dieses Buch schon gelesen hatte, da es einfach so generisch war. Wir haben verschiedene Zeit- und Erzählebenen, was ich ganz gut fand, um es spannender zu gestalten. Aber dann kommen da eben sooooo viele schon so oft gelesene Teenagerprobleme, welche sich teilweise über etwas zu viele Seite ziehen und sich in wirklich irrelevanten Details verlieren. Das ganze Hin und Her zwischen den heranwachsenden Mädchencliquen sowie mit den Jungen aus dem anderen Internat war mir auf Dauer leider zu langweilig. Hinzu kommt noch eine etwas übersinnliche Ebene, mit der ich leider null anfangen konnte, da es für mich unrealistisch wurde.

Gefallen haben mir die beiden irischen Ermittler, die gut eingeführt wurden und zwar nicht wirklich sympathisch war, aber man doch mit ihnen mitfühlte und ich die sich zwischen ihnen entwickelnde Dynamik spannend fand. Ebenso fand ich das Setting „Irland“ und „Internatsleben“ etwas außergewöhnlich, da ich selten Bücher zu diesen Themen lese. Aber ich muss auch sagen, nach diesem Buch, welches einfach so 200 Seiten zu lang war, habe ich erstmal keine Motivation, mehr von Tana French zu lesen. Es war nicht schlecht, aber es war einfach nichts besonderes und da ich noch enorm viele Bücher habe, die ich lesen will – will ich meine Zeit aktuell lieber mit diesen verbringen. Aber keine Angst, Geheimer Ort steht schon wieder im öffentlichen Bücherschrank und kann dem nächsten Leser hoffentlich mehr Spannung und Freude bereiten!


Habt ihr schon Bücher von Tana French gelesen? Was sagt ihr, worth the hype? Könnt ihr andere gute Bücher, die ich in Irland spielen, empfehlen?

[Beauty] Shea Butter Lippenpflege von Korres! (Shop your own stash)

Da ich mir in den letzten Tagen einmal wirklich Zeit genommen habe und alle Schubladen, Kisten etc durchgesehen habe, kann ich jetzt behaupten, einen ziemlich guten Überblick zu haben, was ich noch so alles besitze. Dabei wurde natürlich auch aussortiert, Kleidung gespendet, Bücher in die öffentlichen Bücherschränke gestellt und abgelaufene Kosmetik und Pflege (schweren Herzens) weggeworfen. Insgesamt wurde einfach Platz gemacht und sich von Dingen befreit, die ich zwar ewig aufbewahre, aber doch nie benutze oder nicht benutzen konnte, da ich damals einfach zu viele Sachen hatte.

Gleichzeitig habe ich aber auch viele tolle Produkte wiedergefunden, die ich ganz vergessen hatte. Dazu zählt der Shea Butter Lippenbalsam von Korres, welchen ich früher soooo gerne verwendete und mir noch ein Backup kaufte. Gewisses Backup lag nun originalverpackt viele Jahre im Schrank und hat nun seinen Einsatz 😉

Die Lippenpflege wurde für trockene Lippen entwickelt und war in kalten Wintertagen immer mein kleiner SOS-Soforthelfer. Da steckt einfach so viel Pflege drinnen, dass meine Lippen sofort aufhörten zu spannen oder zu brennen, sondern die Feuchtigkeit nur so aufsogen. Im Winter habe ich ganz gerne auch mal eingerissene Mundwinkel, welche ich hiermit ebenfalls super in den Griff bekommen habe. Für mich war bzw ist eine Lippenpflege mit Shea Butter ideal, da sie wirkt, lecker duftet und die Lippen mit einem Hauch von Glanz versorgt, die sie auch gleich gesünder aussehen lässt.

Meist habe ich diese Lippenpflege dreimal am Tag genutzt und besonders abends das Gefühl gehabt, dass sie wirklich repariert. Da sie die Möglichkeit hatte über Nacht tief einzuziehen, bin ich morgens mit weichen, gut hydrierten Lippen aufgewacht, was großartig war. Im Vergleich zu anderen Lippenpflegestiften hatte ich hier auch nie dieses „ich muss jetzt mehr Produkt nutzen, sonst werden meine Lippen wieder schlechter“-Gefühl, wo man dann ständig zur Pflege greift und die Lippen irgendwann abhängig davon werden. Nach ein paar Tagen konnte ich die Lippenpflege meist wieder für einige Zeit zur Seite legen, bis es wieder nötig wurde.

Leider hat Korres diese Pflege nicht mehr im Sortiment, aber dafür gibt es eine sehr ähnlich klingende Lippenpflege mit Kakaobutter (um 9€) sowie mit Maulbeere, Wildrose, Traube und Joghurt, Thymian-Honig. Einige der Lippenpflegen sind leicht gefärbt, was ich ebenfalls sehr mag und das neue Design sieht sehr schick aus. Mein Liebling, was tinted Lippenpflege angeht, war jedoch immer von Burt’s Bees und gerade beim Schreiben fällt mir ein, wie ewig ich den schon nicht mehr gesehen habe 😉 Man verliert leider echt auch bei weniger Dingen immer noch den Überblick, wenn man nicht an einem Ort wohnt, sondern ständig unterwegs ist.

Dieser Blogpost ist also weniger Review und Kaufempfehlung (wobei ich die Pflege wirklich gerne mag und mich sehr freue, sie passend für Herbst und Winter wiedergefunden zu haben), sondern mehr ein Aufruf, mal wieder zuhause in alle Schränke und Schubladen zu schauen, was man eigentlich alles noch hat. Nehmt euch ein Wochenende mit guter Musik oder Serie nebenbei, belohnt euch mit leckerem Essen und macht eine Inventur, was ihr alles besitzt. Und wer gleich noch etwas rabiater sein will, sortiert aus! Das fühlt sich hinterher nämlich meist sehr gut an und wer weiß, wem man mit den Sachen vielleicht noch eine Freude machen kann.

Es gehen in den eigenen vier Wänden wahre Schätze verloren, wenn sie mal verlegt werden und dann werden sie leider schlecht, was ärgerlich ist. Denn man hätte sie ja gerne benutzt, hat Geld dafür ausgegeben und ihre Produktion war dann quasi auch umsonst :/ Also bevor man sich in der Drogerie zum Einkaufen verleiten lässt, schaut was ihr zuhause habt und wenn es geht, shop your own stash first!

Sunday again.

[Gesehen] Star Trek TNG; The Graham Stephan Show

[Gelesen] ich lese mich gerade durch die Artemis Fowl-Reihe (Band Nr. 5)

[Gehört] Muse; Finnisch-Unterricht

[Getan] Plasma gespendet; Haus und Garten gesittet; einen gemütlichen Samstag mit Kaffee, guter Unterhaltung, schönem Bauernmarkt & abendlichem Spaziergang gehabt

[Gegessen] Linsencurry; Schoko-Milchcreme-Brote; Veganen Whopper; Wassereis; Rote Grütze

[Getrunken] Pepsi Maxx; Sprudelwasser

[Gedacht] ich habe noch locker 200 ungelesene Bücher..ich brauche mehr Zeit.

[Gefreut] endlich hat es ein wenig geregnet

[Geärgert] die Baustelle vor dem Fenster ab 7 Uhr morgens war fies

[Gewünscht] dass genau diese Baustelle jetzt mal fertig wird 😉

[Gekauft] Essen in der Mensa & Lebensmittel (und nochmal Benzin am 30.)

[Beauty] Meine Parfumsammlung 2022!

Laaaaaaange ist es her, dass ich einmal genau geschaut habe, was sich alles in meiner Duftsammlung befindet. Genau genommen habe ich das letzte Mal 2019 ein Update zu meiner Parfumsammlung hier auf dem Blog gezeigt und seitdem hat sich doch ein bisschen was verändert! Da ich mich beim Shoppen wirklich zurückhalte und lieber „shop your own stash“ betreibe und meine Sammlung weiter reduzieren will, hoffe ich, dass wir heute am Ende weniger Düfte sehen als es noch 2019 der Fall war!

Das war die Übersicht 2019, wo es insgesamt noch 15 Kandidaten waren. Seitdem kamen zwei neue Düfte dazu, nämlich einmal So Pure von s.Oliver sowie Berlin EdP von Michalsky. Beides ganz nette Alltagsdüfte, wobei ich ersteren jetzt endlich auch mal häufiger benutzen will. Somit sind wir bei der ersten Bilanz erst einmal bei +2 :/ Jetzt schauen wir aber mal genauer, welche Düfte ich häufiger benutzt und/oder sogar aufgebraucht habe in den letzten drei Jahren!

Pour Elle von Annayake ist mein absoluter Lieblingsduft und würde ich nur noch ein einziges Parfum tragen dürfen, das wäre es. Allerdings habe ich es pandemiebedingt selten getragen, für zuhause im Jogginganzug war es mir zu schade und soooo viele besondere Momente gab es leider nicht. Bald wird es aber wieder häufiger zum Tragen (höhö) kommen, hoffe ich!

Weiterhin habe ich meine „herbstlichen“ Düfte Sikkim Girls von LUSH, Sensualite Oceans von Daniel Jouvance und mein Moringa-Öl aus Indien in meiner Sammlung. Sikkim Girls ist mittlerweile schon ziemlich leer und ich LIEBE den würzigen Duft besonders an kalten, ungemütlichen Tagen sehr! Das Moringa-Öl stillt mein Indien-Weh immer ganz gut und der Daniel Jouvance Duft ist super, wenn es mich ans Meer zieht, ich aber nicht einfach mal schnell hinlaufen kann. Das Vanilla & Apple EdT von H&M ist zum Glück schon lange leer, das war soooo klebrig-süß, dass es am Ende nur noch als Raumduft herhalten durfte.

Über das Japanese Cherry Blossom Body Mist von The Body Shop habe ich vor wenigen Tagen geschrieben, denn ich will diesen süßlich-floralen Alltagsduft jetzt in den letzten warmen Tagen noch möglichst viel nutzen. Er ist ok, haut mich aber einfach nicht um und hat eine miese Haltbarkeit. Da ist Have Fun von La Rive ein absoluter Geheimtipp hingegen, ein tolles Dupe zu einem ehemaligen Escada-Duft und ich LIEBE ihn weiterhin heiß und innig. Den spare ich mir aber für nächsten Sommer auf! Mein selbst kreierter Mandarinen-Duft ist mittlerweile leer, ich habe ihn lange sparsam benutzt, da mein Opa ihn immer sehr an mir mochte und das einfach eine Erinnerung war.

All diese tollen La Rive Düfte bekam ich für eine Kooperation zugeschickt und ich mag sie alle. Es sind ebenfalls wieder tolle, günstige Dupes zu bekannten Markendüften und das für wenig Geld. Bisher habe ich nur den Vanilla Touch aufgebraucht, Madame in Love, Cash for woman, Emotion, Love City und Forever habe ich nur wenig benutzt. Dabei sind das wirklich tolle, lang anhaltende Düfte, ich wechsele meine Parfums nur einfach nicht soooo oft. Aber ich freue mich schon, da den ein oder anderen demnächst rauszupicken!


Insgesamt habe ich nun noch 13 Düfte in meiner Sammlung und decke damit verschiedenste Stimmungen, Anlässe und Jahreszeiten für mich ab. Diese Anzahl reicht mir auch absolut, irgendwann wäre ich gerne bei nur noch so 4-5 Düften, denn das ist schon mehr als genug. Somit versuche ich mich weiter am Aufbrauchen, obwohl ich es wirklich liebe, neue Düfte im Dutyfree zu schnuppern. Besonders die von Issey Miyake machen mich sehr an, aber nein, ich habe nur einen Körper und kann gar nicht so viele Düfte tragen, wie ich schon besitze. Wie sieht es bei euch so aus?

[Beauty] Confidence in a cream supercharged von IT Cosmetics!

|ANZEIGE| Schon seeeeeeehr lange steht IT Cosmetics auf meiner Liste von Marken, die ich einmal ausprobieren mag. Jetzt bekam ich die grandiose Gelegenheit, dies einmal durch einen Produkttest von brandyoulove zu tun und will euch heute von meinem ersten Eindruck erzählen! Ausprobieren darf ich die Anti-Aging Pflege Confidence in a cream supercharged von IT Cosmetics, welche durch ihr Anti-Aging Armour Rejuvenating Concentrate™ gleich 10 Zeichen der Hautalterung vorbeugen soll!

Die neue Confidence in a cream supercharged (ich finde den Namen sehr passend!) gibt es für etwa 50€ (60ml), sie ist für alle Hauttypen geeignet und soll euch eine sofortige, gesunde Ausstrahlung verleihen. Die hochwirksame Anti-Aging-Formel verspricht Hautalterung vorzubeugen und die Haut gleichzeitig intensiv mit Feuchtigkeit zu versorgen. Die Feuchtigkeitsbarriere der Haut soll langfristig repariert und gestärkt werden, damit sie euch bis zu 24 Stunden mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen kann. Die genauen, sehr vielen Inhaltsstoffe der Creme sind laut Hersteller:

water, butylene glycol, cyclopentasiloxane, glycerin, butylene glycol dicaprylate/dicaprate, ethylhexyl isononanoate, hydrogenated polyisobutene, caprylic/capric/myristic/stearic triglyceride, glyceryl stearate, peg-100 stearate, polyglyceryl-3 methylglucose distearate, stearyl behenate, dimethicone, pentaerythrityl tetraethylhexanoate, biosaccharide gum-1, dimethicone/vinyl dimethicone crosspolymer, cetearyl alcohol, palmitic acid, stearic acid, polyethylene, peg/ppg-20/15 dimethicone, phenyl methicone, portulaca oleracea extract, cocos nucifera (coconut) oil, aloe barbadensis leaf extract, butyrospermum parkii (shea) butter, hydroxyethyl acrylate/sodium acryloyldimethyl taurate copolymer, sodium hyaluronate, hydrogenated lecithin, polyquaternium-51, niacinamide, hydrolyzed collagen, camellia sinensis leaf extract, tocopheryl acetate, carbomer, peg-150 distearate, ceramide ap, glycosphingolipids, glyceryl polymethacrylate, meadowfoam estolide, sorbitan isostearate, squalane, palmitoyl pentapeptide-4, polysorbate 20, steareth-20, n-hydroxysuccinimide, chrysin, palmitoyl tripeptide-1, palmitoyl tetrapeptide-7, polysorbate 60, aleuritic acid, yeast extract, glycoproteins, betaine, hydrogenated polydecene, ceramide np, allantoin, colloidal oatmeal, retinyl retinoate, polylactic acid, canola oil, cholesteryl nonanoate, ascorbyl tetraisopalmitate, glycyrrhiza glabra (licorice) root extract, chamomilla recutita (matricaria) flower water, curcuma longa (turmeric) root extract, leuconostoc/radish root ferment filtrate, eruca sativa leaf extract, glyceryl citrate/lactate/linoleate/oleate, ceteareth-20, hydroxypropyl bispalmitamide mea, glycine soja (soybean) sterols, melaleuca alternifolia (tea tree) leaf oil, phytosteryl/isostearyl/cetyl/stearyl/behenyl dimer dilinoleate, santalum album (sandalwood) oil, chamomilla recutita (matricaria) flower oil, caprylhydroxamic acid, cetearyl glucoside, glucose, stearyl stearate, tromethamine, citric acid, 1,2-hexanediol, chlorhexidine digluconate, potassium sorbate, dipropylene glycol, lavandula angustifolia (lavender) oil, citrus paradisi (grapefruit) peel oil, cymbopogon citratus leaf oil, pelargonium graveolens oil, citrus aurantium dulcis (orange) peel oil, pogostemon cablin oil, citrus aurantium bergamia (bergamot) fruit oil, ethylhexylglycerin, caramel, disodium edta, phenoxyethanol, caprylyl glycol, limonene, linalool.

Das sind wirklich verdammt viele Inhaltsstoffe und wirkt etwas abschreckend, wenn man normalerweise darauf achtet, dass diese Anzahl bei den verwendeten Pflegeprodukten überschaubar bleibt. Bricht man es etwas runter, sind hier Ceramide (für die Hautbarriere und Feuchtigkeit), Hyaluronsäure (zum Aufpolstern), Peptide (zur Faltenreduzierung) und Kollagen (hallo Elastizität) drinnen. Alles tolle Inhaltsstoffe, wenn es um Anti-Aging-Pflege geht und normalerweise habe ich diese nicht in solch einer prall gepackten Kombination zur Hand!

Die Creme kommt in einem schweren, qualitativ hochwertigen Tiegel daher und lässt sich leicht entnehmen. Ihre Konsistenz erinnert mich mehr an einen Balm, sie ist dichter/fester und man kann sie gut dosieren. Sie lässt sich leicht auf der Haut verteilen und zieht trotz ihrer intensiven Pflege schnell ein. Dabei hat sie einen nicht unangenehmen, aber doch recht starken Duft, der wegen mir auch weggelassen werden darf (so könnte man die Inhaltsstoffe etwas reduzieren). Nach etwa fünf Minuten kann ich mit meiner weiteren Sonnenpflege oder Makeup weitermachen.

Nachdem ich sie einige Tage morgens und abends verwendete, zeigte mir meine Haut, dass das aktuell zu viel Pflege für mich ist. Im Sommer brauche ich einfach tagsüber leichtere Produkte und dann lieber eine Tagescreme mit integriertem LSF. Somit nutze ich die Confidence in a cream Gesichtspflege nun nur noch abends und das funktioniert super. So können alle Wirkstoffe über Nacht tief in meine Haut einziehen und sie während des Schlafens mit genug Feuchtigkeit versorgen. Morgens wache ich mit strahlender, glatter und einfach gut aussehender Haut aus und bin sehr zufrieden. Einen wirklichen Effekt bei meinen Fältchen um Mund und Augen habe ich bisher noch nicht erkennen können – hier erwarte ich aber auch keine spontanen Wunder, sondern lasse der Creme gerne einige Wochen Zeit, positiven Einfluss auszuüben und mich dann mit Verbesserungen zu überraschen.

Lediglich auf Wunden darf die Anti-Aging Creme nicht kommen, ein aufgekratzter Pickel z.b. brennt wirklich enorm! Genau, der Pickel ist noch ein Überbleibsel vom Überpflegen, mittlerweile sieht meine Haut aber schon wieder viel besser aus, sie ist da bei neuen Produkten gerne etwas zickig am Anfang und nimmt es einem übel, wenn man ihr zu viel Pflege anbietet. Da ist jede Haut individuell und bei der Testaktion habe ich schon viele positive Stimmen gehört, die die Creme morgens und abends problemlos verwenden. Also einfach ausprobieren!


Erstes Fazit: ich mag Confidence in a cream und werde sie weiterhin als intensive Feuchtigkeitspflege über Nacht benutzen. Mal schauen, ob ich in den nächsten Wochen noch mehr Veränderung an meinem Hautbild bemerken werde oder es bei „nur“ strahlende, glatter aussehenden, gesunde Haut bleiben wird 😉 Für mich war das ein guter erster Eindruck, den IT Cosmetics da gemacht hat und ich will definitiv noch mehr Produkte von der Marke ausprobieren!

[Beauty] Japanese Cherry Blossom Fragrance Mist von The Body Shop!

Bevor es in den Herbst geht und ich mich eher warmen, holzig-würzigen Düften zuwende, habe ich noch einmal in meiner Parfumsammlung (ein Update hierzu folgt demnächst!) geschaut, was ich noch so an fruchtigen Sommerdüften habe. Dabei blieb mein Blick an dem Japanese Cherry Blossom Fragrance Mist hängen, welches The Body Shop mittlerweile schon gar nicht mehr im Sortiment hat. Was auch wieder einmal zeigt, wie ewig ich Produkte bei mir halb aufgebraucht herumstehen habe – Kirschblüte, du und ich riechen uns die nächste Zeit häufiger!

Wie der Name uns schon verrät, bekommt man hier einen sehr süßen, fruchtigen Duft mit blumigen Noten. Ich muss gestehen, ich rieche die Kirsche nicht heraus, es ist ein sehr generischer Frauenduft, bei dem mir das Besondere fehlt. Also er ist nicht schlecht, aber ich würde ihn einfach nicht erinnern. Weswegen ich nie so wirklich warm mit ihm wurde und in der Vergangenheit selten zu ihm griff. Irgendwie hatte ich aufgrund der japanischen Kirschblüte einen außergewöhnlichen, sophisticated Duft erwartet (Annayake – Pour Elle ist mein Allzeit-Lieblingsduft!), aber das hier ist lediglich unaufdringlich-nett. Eben ein Alltagsduft, der zu jeder Gelegenheit und Stimmung passt und somit super fürs Büro, Einkaufen oder den Arztbesuch geeignet ist..aber nicht, um in Erinnerung zu bleiben 😉

Was mich aber schon damals enttäuschte und auch jetzt schnell wieder auffiel, ist die geringe Haltbarkeit des Duftes. Ja, es ist nur ein Fragrance Mist und kein EdP, aber wenn man ihn morgens aufsprüht, ist er schon mittags komplett verschwunden. Was mich immer etwas nervt, da ich es bevorzuge, den ganzen Tag etwas von einem Duft zu haben, der sich auch gerne wandeln darf. Hier gibt es keine Wandlung, nur Duft und weg. Also sprühe ich tagsüber mindestens einmal bzw wenn ich abends weggehe ebenfalls noch einmal nach und verbrauche ihn somit immerhin schnell. Praktisch, wenn ihr abends sowieso einen anderen Duft tragen und nicht mehrere Düfte layern wollt, denn die Kirschblüte ist bis dahin komplett verschwunden.

Ich kritisiere die kurze Duftwahrnehmung auch, da die Produkte von The Body Shop nicht günstig sind und man hier qualitativ einfach mehr erwarten sollte. Das war glaube ich auch mein letztes Produkt der Marke, das ich gekaut habe, da ich einfach sehr enttäuscht war. Also vermissen werde ich das Body Mist nicht, aber mir jetzt trotzdem noch eine halbwegs gute Zeit mit ihm machen 😉

Benutzt ihr Body Mists? Vielleicht ja so sogar eines von TBS? Wenn ja, wie seid ihr damit zufrieden?