[Beauty] Dry Comfort & Original Care Deos von Nivea!

[ANZEIGE] Dank trnd hatte ich die Gelegenheit, mir zwei bis dato unbekannte Sprühdeos von Nivea einmal auszuprobieren und euch davon zu berichten. Zugeschickt bekommen habe ich das Original Care Deo sowie das Dry Comfort Deo und war sehr neugierig, da ich schon gute und schlechte Erfahrungen mit Deos der Marke gemacht habe.


Beginnen wir mit dem antibakteriellen, alkoholfreien Dry Comfort Sprühdeo (dessen Preis ich online einfach nicht finden kann, da es nirgends zu haben ist), welches einen 72 Stunden Anti-Transpirant-Schutz verspricht. Es soll einen sanften, dezenten Duft haben, die Haut dank seiner mit Mineralien angereicherten Pflegeformel nicht unnötig reizen und ihr ein trockenes, frisches Gefühl verleihen. Die genauen Inhaltsstoffe sind laut Hersteller:

Butane, Isobutane, Propane, Isopropyl Palmitate, Aluminum Chlorohydrate, Dicaprylyl Ether, Caprylic/Capric Triglyceride, Aluminum Sesquichlorohydrate, Magnesium Aluminum Silicate, Octyldodecanol, Persea Gratissima Oil, Disteardimonium Hectorite, Propylene Carbonate, Tocopherol, Benzyl Alcohol, Geraniol, Citronellol, Parfum

Bei der Anwendung konnte mich das Deo dann auch wirklich durch seinen blumig-dezenten Duft überzeugen und ich fühlte mich im normalen Alltag bzw beim Sport gut geschützt. Ich schwitzte insgesamt weniger schnell und hatte trockene Haut, aber und das ist leider ein k.O.-Aber: es hinterlässt weiße Rückstände auf der Haut und auf meiner Kleidung, egal aus welcher Entfernung man es aufsprüht. Was für mich leider gar nicht geht und somit kann ich das Deo nicht weiterempfehlen.


Nach diesem nicht gerade optimalen Start versuchte ich mich nun an dem ebenfalls alkoholfreien Original Care Deo Spray (150ml für 2,35€). Allein der Name ist für mich schon positiv, da ich das Compressed Original Care Deo von Dove seit Jahren absolut liebe! Das von Nivea verspricht 48 Stunden zuverlässigen Transpirant Schutz sowie eine sanfte Pflege durch seine Feuchtigkeitsmilch-Essenz. Alles mit Essenz klingt schon einmal fancy, ich gebe es zu! Die genauen Inhaltsstoffe sind laut Hersteller:

Butane, Isobutane, Propane, Isopropyl Palmitate, Aluminum Chlorohydrate, Dicaprylyl Ether, Caprylic/Capric Triglyceride, Parfum, Sodium Lactate, Lactose, Calcium Pantothenate, Sodium Ascorbyl Phosphate, Tocopheryl Acetate, Histidine HCl, Threonine, Lysine HCl, Arginine, Serine, Glycogen, Alanine, Glutamic acid, Persea Gratissima Oil, Octyldodecanol, Aqua, Mannitol, Sucrose, PCA, Citrulline, Propylene Carbonate, Disteardimonium Hectorite, Tocopherol, Limonene, Linalool, Benzyl Alcohol, Alpha-Isomethyl Ionone, Geraniol

Erneut hat mich der Duft hier ziemlich begeistert, ich würde sogar sagen, dass dieser mein Lieblingsnivea-Duft ist – dezent, cremig, nach frischer Wäsche und zum Reinkuscheln! Aber leider bringt dieser Duft mir auch nichts, wenn ich mich schon nach einem halben Tag nicht mehr wirklich geschützt fühle und zwar noch nicht müffele, aber auch nicht mehr allzu viel fehlt. Dabei blieb die Haut trocken, das will ich positiv betonen. Aber ich sehe keinen 48 Stunden Schutz und würde es zum Beispiel nie nutzen, wenn ich abends tanzen gehe. Leider kommt hier noch mein k.O.-Kriterium hinzu, auch dieses Deo hinterlässt wieder weiße Sprührückstände auf der Haut und Flecken auf der Kleidung. Schade, schade, aber es soll gerade wohl einfach nicht sein!


Zwei Deos, die ich dufttechnisch super finde, aber durch die weißen Rückstände einfach absolut unpraktisch, besonders für Leute wie mich, die ständig schwarz tragen. Bei weißen Blusen etc kann man das machen, aber mich nervt es unnötig und das tun schon genug andere Dinge in meinem Leben, sodass da einfach kein Platz für noch zwei Deos ist, die mich ärgern. Schade, denn wie gesagt, der Duft ist super und die Haltbarkeit bei dem Dry Comfort Deo auch super, aber das wird nichts mehr uns!

[Lesenswert] Echtzeitalter von Tonio Schachinger!

Auf der Frankfurt Buchmesse im letzten Jahr kam man ständig in Kontakt mit dem Gewinner des Deutschen Buchpreises 2023, nämlich Echtzeitalter von Tonio Schachinger und somit wollte ich diesen Roman natürlich auch lesen. Dass es eine in Wien spielende Coming-of-Age Story ist, welche sich um das Thema Computerspiele spielt, war dann zum Glück auch noch nach meinem Geschmack!


Worum geht’s

Till schlägt sich auf dem Wiener Eliteinternat mit seinem strengen Klassenlehrer herum, welcher seine Schüler auf eigensinnige Weise für die klassische Literatur zu begeistern versucht und bei einem Mangel daran vor Strafen nicht zurückschreckt. Auch zuhause ist es nicht einfach, hat der Jugendliche seinen Vater verloren und eine Mutter, mit der er sich nicht wirklich zu verbinden weiß. Aber zum Glück gibt es das Computerspiel Age of Empires 2, welches ihn aus seiner Realität entführen kann und in welchem er schnell berühmt und sogar der jüngste Top 10-Spieler der Welt wird.

Wie ist’s

Vom ersten Satz an war Echtzeitalter ein absoluter Lesegenuss voller Wortwitz, der mich in seinen Bann gezogen hat. Dabei ist die Geschichte vom Erwachsen werden nichts neues, dank dem Computerspiel-Element allerdings doch mit einer weiteren, spannenden Ebene verknüpft (wobei ich da letztes Jahr auch schon Tomorrow, Tomorrow, and Tomorrow gelesen habe). Wir bekommen hier Eltern-Kind- sowie Lehrer-Schüler-Beziehungen, Freundschaft, Liebe, Trauer und Wut, gemischt mit lustigen Abhandlungen über die deutsche und die österreichische Sprache sowie ein paar in Österreich geschehene Skandale in Politik und Wirtschaft serviert. Teilweise ist es ganz schön banal und es hätte für mich auch ein bisschen weniger Schulsystem am privilegierten Eliteinternat sein dürfen, aber durch die gewählte Sprache macht es trotzdem Spaß weiterzulesen.

Ein Schwerpunkt liegt ganz klar auf dem Spiel Age of Empires 2, welches ich zwar nicht selbst gespielt habe, aber genug Leute in meinem Freundeskreis zockten es. Wodurch ich einiges erinnern, verstehen und nachvollziehen konnte, aber es trotzdem sehr interessant beschrieben fand, wie man aus dem heimischen Kinderzimmer so erfolgreich in der Gamingszene werden kann. Dabei wird Till immer wieder sehr sympathisch und teilweise auch ganz schön reif für sein Alter beschrieben und als Leser hat man Freude daran, mit ihm in diese für ihn so friedliche Welt abzutauchen.

Es gelang mir als Leser geradezu spielend, eine Verbindung zu Till aufzubauen und somit Anteilnahme an seinem Leben haben zu wollen. Was sich darin ausdrückt, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe und einfach wissen wollte, wie es ausgeht. Wird er glücklich werden bzw wie sieht Glück für ihn überhaupt aus? Und welchen Teil wird E-Sport in seinem Leben einnehmen, wenn er der Schule und seinem etwas drakonischen Lehrer entfliehen kann?


Auch ohne Buchpreis hätte ich diesen Roman bestimmt irgendwann einmal zur Hand genommen und bereue die Lektüre absolut nicht. Ich wurde gut unterhalten, musste häufiger lachen, fand die Age of Empire 2 Teile spannend und hätte mir nur etwas weniger Schulsystem und dafür vielleicht noch ein bisschen mehr Tiefe in den Freundschaftsbeschreibungen gewünscht.

[Beauty] Aufgebraucht im Jahr 2023 – Meine Jahresbilanz!

Jetzt sind wir doch tatsächlich schon im 7. Jahr meiner Aufgebraucht-Jahresbilanz, verrückt oder? Hier halte ich primär für mich – aber auch für die Neugierigen unter euch – fest, was ich in einem Jahr so alles an Haar-, Haut- und Körperpflege aufgebraucht habe. Persönlich finde ich es interessant zu sehen, was sich an meinem Konsum so verändert und wo vielleicht auch noch Baustellen sind, die man verbessern könnte! Somit habe ich mich passend zum Jahresende einmal durch alle meine Aufgebraucht-Beiträge 2023 gelesen und brav zusammengezählt! Was da so zusammengekommen ist, zeige ich euch jetzt!


Chronologisch gesehen waren es im Jahr 2017 118 Produkte, 2018 48 Produkte, 2019 77 Produkte, 2020 118 Produkte2021 186 Produkte2022 82 Produkte und im Jahr 2023 nur noch 68 Produkte! Welche sich in die folgenden Kategorien aufteilen lassen:

  • Shampoo: 6 (2022: 4 ; 2021: 8)
  • Spülung: 7 (2022: 7 ; 2021: 7)
  • Duschgel/Seife: 2 (2022: 3 ; 2021: 5)
  • Bodylotion: 2 (2022: 3 ; 2021: 5)
  • Körperöl: 3 (2022: 1 ; 2021: 0)
  • Peeling: 0 (2022: 3 ; 2021: 0)
  • Gesichtsreinigung: 1 (2022: 0)
  • Gesichtscreme: 5 (2022: 4 ; 2021: 5)
  • Augencreme: 1 (2022: 2 ; 2021: 2)
  • Gesichtsserum: 6 (2022: 4 ; 2021: 4)
  • Gesichtsampullen: 6 (2022: 2 ; 2021: 0)
  • Gesichtsmaske: 10 (2022: 10 ; 2021: 23)
  • Gesichtsspray: 0 (2022: 1 ; 2021: 0)
  • Lippenpflege: 3 (2022 : 1 ; 2021: 2)
  • Handcreme: 1 (2022: 3 ; 2021: 3)
  • Zahnpasta: 6 (2022: 6 ; 2021: 4)
  • Mundspülung: 2 (2022: 4 ; 2021: 6)
  • Deo: 2 (2022: 7 ; 2021: 4)
  • EdT: 1 (2022: 3 ; 2021: 0)
  • Nahrungsergänzungsmittel (beautyrelevant): 2 (2022: 2 ; 2021: 3)
  • Fußmasken: 1 (2022: 10 ; 2021: 0)
  • Haarfarbe: 1 (2022: 1 ; 2021: 2)
  • Wattepads: 0 (2022; 1 ; 2021: 1)
  • Proben: 17 (2022: 14)

Insgesamt lässt sich hier ein Abwärtstrend sehen, der in einigen Kategorien mehr und in anderen weniger stark ausgeprägt ist. Besonders bemerke ich den Unterschied, wenn ich feste Produkte unter der Dusche benutze, da sie einfach soooooo viel ergiebiger sind! An einer festen Haar- oder Körperpflege habe ich wirklich monatelang. Ebenso bin ich komplett von dem Old Spice Deo-Stick begeistert, der wollte einfach nicht leer werden und hat mich somit auf nur 2 Deos im gesamten Jahr gebracht.

Im Bereich Gesichtspflege habe ich dieses Jahr mehr zu Seren und Ampullen gegriffen und weniger auf Gesichtsreinigung und mechanisches Peeling gesetzt. War ich einige Monate echt maskenfaul, habe ich mich in den kälteren Tagen dann endlich wieder zu etwas mehr Routine aufraffen können, was mir meine Haut aktuell sehr dankt und wieder strahlt. Meine Lippen waren dieses Jahr oft sehr trocken und so habe ich es doch wirklich hingekriegt, drei Pflegestifte aufzubrauchen – dabei trinke ich mehr als genug und schiebe es somit auf Kälte und Heizungsluft.

Alle Handcremes, die ich hier habe, finde ich blöde und nutze sie dementsprechend selten. Ich sollte sie einfach als Bodylotion aufbrauchen und mir eine gute Creme für die Hände zulegen, denn ein bisschen mehr Pflege können sie wirklich gebrauchen. Vorsatz für 2024! Was meine Duftsammlung angeht, will ich weiterhin die Anzahl reduzieren und nutze somit nur 1-2 Düfte – auf diese Weise habe ich dieses Jahr immerhin ein EdT leer bekommen und auch mein aktueller Duft ist schon ziemlich am Ende. Einerseits schade, da ich ihn wirklich mag, andererseits wird er auch nicht besser, wenn er nur im Schrank steht und 2-3 Mal pro Jahr verwendet wird. In dieser Kategorie dürfte nächstes Jahr eine etwas höhere Zahl stehen!

Was Fußpflege betrifft, war ich faul, aber so wirklich überzeugt bin ich von den Fußmasken in Pflasterform nicht. Also sie sind nicht unangenehm, aber ich bin nicht sicher, ob sie eine Detoxwirkung etc haben, denn bei meinen Füßen merke ich null Unterschied. Somit habe ich dieses Jahr nur eine aufgebraucht, aber da werde ich im Januar noch bisschen konsequenter sein, denn ewig lange will ich diese nun auch nicht rumliegen haben. Eigentlich sollte ich auch hier lieber in eine gute Creme investieren.

Es freut mich, dass ich meinen Wattepad-Konsum noch mehr reduzieren konnte und mit einer 100er Packung mittlerweile über ein Jahr auskomme, yay. Ich nutze sie zum Ablackieren meiner Nägel sowie für das Gesichtstonic von The Ordinary, wobei ich da auch wiederverwendbare Pads habe und diese bevorzuge.


Insgesamt bin ich mit dieser Statistik sehr zufrieden und klar sind das immer noch eine ganze Menge Produkte, aber für mich passt das. Natürlich will ich in Zukunft noch mehr feste Produkte in meine Routine integrieren, finde es da aber gar nicht so einfach, wirklich gut funktionierende Sachen für meine Bedürfnisse, besonders Spülung für feine, lange Haare zu finden. Da werde ich mich noch etwas intensiver einlesen und ausprobieren. Sonst sollte ich meine Hände und Füße ein bisschen mehr eincremen und einige dieser fast leeren Nagellacke endlich aufbrauchen, die hier schon soooooo lange herumstehen. Denn in dieser Kategorie wurde dieses Jahr mal einfach gar nichts leer :/

Wenn ihr ebenfalls solch eine Jahresstatistik macht, freue ich mich sehr über einen Link und/oder einen Kommentar, wie es bei euch so aussieht! Denn ja, ich bin nicht nur bei mir neugierig 😉

Sunday again.

[Gesehen] The Rookie; Shrek 3; Top Gun Maverick

[Gelesen] Iron Flame – Rebecca Yarros

[Gehört] writing in an enchanted forest but it gets darker (and spookier?) the longer you write (Youtube hat einfach die besten Hintergrundplaylists)

[Getan] bisschen gearbeitet, einige Male durch den Schnee gestapft, aber besonders habe ich viel gelesen und mit dem Laptop im Bett gelegen

[Gegessen] Lebkuchen; Pralinen; Spekulatius; Kartoffelsalat mit Essig & Öl mit veganen Würstchen; Nudeln mit grünem Chili-Pesto; Kiwijoghurt

[Getrunken] Heiße Zitrone mit Ingwer; selbstgemachte Club Mate; Pflaume-Zimt-Tee

[Gedacht] ja huch, das ging jetzt schnell (Wohnung angeguckt, gleich die Zusage bekommen und ab 1.1. haben wir sie schon)

[Gefreut] juhu, wir bekommen die günstigere, besser gelegene Wohnung

[Geärgert] wie immer renne ich Ende des Jahres wieder offenen Rechnungen hinterher..yay.

[Gewünscht] dass der Umzug schon vorbei ist, ich habe keine Lust 😉

[Gekauft] Lebensmittel & eine Haarschneideschere

[Sehenswert] Mein Mammutprojekt „Star Trek“

Im Jahr 2020 stolperte ich zufällig über einen Edx-Onlinekurs zum Thema „Star Trek“ und die Auswirkungen der Serie auf kulturelle und technische Aspekte unseres Lebens. Welchen ich mir dann komplett anschaute, da ich einfach immer gerne neues lerne und mit Star Trek bisher nie wirklich in Berührung gekommen bin.

Von diesem Kurs sehr neugierig gemacht (es ist absolut faszinierend, wie viele Themen Star Trek als erste Serie/Film ins Fernsehen brachte), nahm ich mir vor, einfach einmal „Star Trek durch zu schauen„, was ja nicht sooooo lange dauern sollte, hust hust. Nunja, drei Jahre später bin ich noch immer nicht durch, denn es sind dann doch 13 Filme und 11 Serien mit zig Staffeln, die es zu bewältigen gibt!


Wobei das Wort „vorne“ natürlich sehr gerne diskutiert wird: nimmt man eine der Timelines, die in den Serien und Filmen verfolgt wird oder schaut man alles nach ihrem realen Ausstrahlungsdatum? Ich fing noch einmal ganz anders an, nämlich mit Star Trek Discovery an, da es auf Netflix verfügbar war und gut aussah – jedoch sah ich dann nur 2 der vier Staffeln und muss nun eigentlich noch mal von vorne anfangen, aber das ist ein Problem für später. Mein Problem mit Star Trek Discovery war folgendes: die Serie war zu neu mit zu vielen tollen Effekten und passte nicht so ganz zu meinem Star Trek-Bild von Schiebetüren, die noch manuell von Menschen hinter den Kulissen bedient werden mussten. Also änderte ich meine Strategie!


1. Star Trek – Das nächste Jahrhundert (1987-1994)

Ich fing halbwegs, aber nicht ganz vorne an und begleitete die Crew rund um Captain Jean-Luc Picard, First Officer William T. Riker, Lieutenant Commander Data und Geordi LaForge, Lieutenant Whorf, Schiffsärztin Dr. Beverly Crusher und Psychologin Deanna Troi, die in den unendlichen Weiten des Weltalls unterwegs ist. Ihre Mission ist es, unbekannte Lebensformen in diesen fremden Welten zu entdecken und werden hierdurch in zahlreiche Konflikte hineingezogen, welche sie selbst zum Kämpfen zwingen. Für mich sind die Borg hier ein absolutes Highlight!

Die einzelnen Folgen hängen nicht wirklich zusammen, wodurch man die Serie ziemlich lose schauen kann. Ab und zu gibt es ein bisschen weiter gefasste Handlung, aber man bekommt immer genug Erinnerung, wenn dies mal der Fall sein sollte. Zwischen den verschiedenen Charakteren kommt es besonders zu Beginn zu nur wenig Konflikten, was wohl auf Serienschöpfer Gene Roddenberry zurückzuführen ist. Aber das wird ab Staffel 3 definitiv besser und wir bekommen etwas mehr Charakterentwicklung und persönliche Dilemmata präsentiert. Einige Folgen sind absolut grottig und fühlen sich nach Lückenfüller an, andere wiederum greifen reale geo-politische Konflikte und andere kulturelle Themen auf und sind absolut grandios!

Meist habe ich so um die 10 Folgen in der Woche geschaut und fühlte mich mal mehr und mal weniger unterhalten. Die unterschiedlichen Charaktere schaffen es aber trotzdem irgendwie, sich nah an einen zu schleichen und man beginnt mit ihnen mitzufühlen. Hier kann ich mir in der Zukunft sehr gut vorstellen, ein paar meiner Lieblingsfolgen wieder anzusehen und in den Komfort dieser Serie zu flüchten!


2. Star Trek – Raumschiff Voyager (1995-2001)

Danach begleitete ich das Raumschiff Voyager rund um ihren ersten weiblichen Captain Kathryn Janeway, welche mit einigen ihnen feindlich gesinnten, gefangenen Maquis-Kämpfern an Bord, durch Aliens in den 70.000 Lichtjahre entfernten Delta-Quadranten transportiert wird. Diese müssen nun zusammenarbeiten, um wieder nach Hause zu kommen und treffen auf diesem Weg natürlich erneut unbekannte Lebensformen, die ihnen nicht unbedingt freundlich gesinnt sind.

Die Crew rund um Commander Chakotay, Lieutenant Tom Paris & Tuvok, Offizier Harry Kim, Dr. Lewis Zimmermann, B’elanna Torres, Seven of Nine und Koch Neelix hat zunächst viel mit internen Konflikten zu tun, da sie sich als eine Einheit zusammenfügen müssen. Ebenfalls müssen sie immer wieder technische Probleme sowie Knappheit an Rohstoffen und Nahrung auf unterschiedliche Weisen lösen, was zu moralischen Dilemmata führen kann. Die spannenden Themen Zeitreisen und Weltraum-Anomalien und meine lieben Borg kommen auch häufiger vor.

War Jean-Luc Picard noch sehr diplomatisch unterwegs und wollte Gewalt vermeiden, so wird in dieser Serie Gewalt als eine angebrachte Form der Konfliktlösung angesehen und somit auch angewendet. Was es insgesamt spannender (und leider auch realer) machte, da man nicht wusste, ob und wie der Konflikt gelöst werden wird. Hier hat man zwar längere Storylines, aber es gilt erneut: man muss nicht jede Folge gesehen haben, um der Handlung zu folgen, es gibt einige Füllerfolgen, die eher langweilig sind, aber im Großen und Ganzen wurde ich gut unterhalten!



3. Star Trek – Deep Space Nine (1993-1999)

Was war ich gespannt auf meine erste Star Trek Serie, die nicht mehr an Bord eines Raumschiffes spielt, sondern auf einer festen Raumstation und gleichzeitig Stützpunkt der Föderation, nämlich Deep Space Nine. Captain Benjamin Sisko bekommt die Leitung dieser Station nahe des Planeten Bajors, was sich jedoch als alles andere als einfach erweist. Unterstützung erhält er hierbei u.a. von Kira Nerys (First Officer von Bajor), Jadzia Dax (Wissenschaftlerin), Miles O’Brian (Operations Officer), Odo (Sicherheitschef), Julian Bashir (Arzt), Quark (Barbetreiber) und einem uns schon bekannten Klingonen aus früheren Serien, den ich aber nicht verraten mag.

Wunderbar bei dieser Serie ist, dass sie sehr modern ist. Man hat zwar immer noch kleine Handlungen, die in einer Folge abgeschlossen werden können, aber eben sehr viele große Rahmenhandlungen, die ständig wichtig sind und sich spannend entwickeln. War die Raumstation ehemals von Cadassians besetzt, welche den Planeten Bajor blutig unterwarfen, so ist sie nun in Hand der Föderation, welche zwischen diesen beiden Kulturen steht und diplomatisch zu sein versucht. Als dann noch ein Wurmloch entdeckt wird, welches es ermöglicht, vom Alpha- in den unbekannten Gamma-Quadranten zu reisen, kommt mit den Dominion noch ein weiterer, sehr starker Erzählstrang hinzu.

Obwohl ich mit Benjamin Sisko und seiner irgendwie ständig latent sexuellen Art jedem gegenüber nicht sonderlich warm wurde, ist das bis jetzt für mich die beste Star Trek Serie! Die Charaktere hier sind oftmals nicht gut oder böse, sondern schwingen dazwischen hin und her, was sie zu moralischen Urteilen befähigt, welchen man als Zuschauer nicht unbedingt folgen will – was es eben sehr unvorhersehbar macht. Also auch wenn ich ein kleines Picard-Fangirl bin und es wunderbar fand, dass es auch schon einen weiblichen Captain gab, würde ich euch Deep Space Nine am meisten ans Herz legen, wenn ihr nur eine Star Trek-Reihe schauen wollt!


4. Star Trek – Enterprise (2001-2005)

Was mich nun zu meiner aktuellen Serie bringt und hach, natürlich waren meine Erwartungen nach DS9 hoch, aber dass sie soooo untertroffen werden, habe ich nicht kommen sehen. Bisher habe ich in über zwei Wochen nur 9 Folgen der ersten Staffel sehen können, da ich sie so enorm langweilig und fade finde. Und während ich alle anderen Vorspanne sehr mochte, besonders musikalisch ist dieser hier mit Gesang einfach nur grausam.

Die Serie spielt zeitlich vor allen anderen Star Trek Serien, was lustig ist, da sie viel der Technologie, die man nun gewohnt ist, noch nicht haben. Captain Jonathan Archer, seine Offiziere Malcolm Reed, Trip Tucker, T’Pol, Linguistin Hoshi Sato und Schiffsarzt Phlox, welche den Weltraum entdecken. Bisher hatten die „befreundeten“ Vulkanier den Menschen einige technische Entwicklungen vorenthalten, sodass sie nicht selbst auf Erkundungstour gehen können, was nun aber durchgesetzt wird.

Bisher gab es einige First Contact Folgen, die mit sich brachten, dass es sprachliche Barrieren gab, die Hoshi lösen musste und dann die Frage, welche Technologie man welcher Kultur zeigt. Also alles schon mal da gewesen, das ist nur quasi die ältere Version davon in meinen Augen. Besonders die Charaktere Malcom und Reed sind so flach ausgearbeitet, dass ich sie bis jetzt nicht wirklich auseinanderhalten kann, denn niemand hat Persönlichkeit. Bis auf den Captain, der sehr von diesem amerikanischen Helden in sich vereint. Ich hoffe sehr, dass es noch besser werden wird, aber die Serie wurde nach vier Staffeln abgesetzt, was wohl eher dagegenspricht 😉 Wenn ich damit durch bin, wird es natürlich nochmal ein Fazit geben und wer weiß, vielleicht habe ich mich getäuscht!


Wie ihr seht, habe ich noch keinen Star Trek Film gesehen, was aber hauptsächlich daran liegt, dass diese aktuell weder bei HBO noch bei Netflix (bis auf 2) stehen und ich mir nicht Amazon Prime leisten will. Vielleicht ändert sich das irgendwann wieder, ich drücke mir die Daumen 😉 Und bin natürlich neugierig: gibt es unter euch Star Trek Fans? Wenn ja, welcher Film/Serie/Episode war euer Highlight? Oder geht diese SciFi-Serie so gar nicht an euch?

[Beauty] Aufgebraucht im Dezember 2023!

Pünktlich zum Jahresende sind bei mir noch einmal so richtig viele Dinge leer gegangen, nämlich ganze 14 Fullsize Produkte und eine Probe. Dabei waren wieder ein paar absolute Lieblingsprodukte, die mich lange begleitet haben und auch ein paar Sachen, die ich 2024 nicht mehr in meinem Leben brauche – schauen wir uns die Ausbeute mal genauer an!


GLISS Replenishing Summer Shampoo von Schwarzkopf Ich finde dieses Shampoo großartig, da es sehr intensiv reinigt und dabei lecker riecht. Ich habe von der LE noch eine Packung und nutze sie so alle 3-4 Haarwäschen einmal für eine gründlichere Reinigung.

Super Aufbau Spülung von Elvital Meine Haare waren ein Traum nach dieser Spülung, von der man nur sehr wenig Produkt braucht. Geruchstechnisch mochte ich sie ebenfalls und die transparente Verpackung ist auch ein Pluspunkt – jetzt hätte ich sie nur noch gerne in fest 😉

Feste Duschpflege von N.A.E. Ich mag den kräuterigen Duft gerne und hatte ewig an dieser veganen Seife. Würde ich irgendwann wieder kaufen, jetzt brauche ich mal einen anderen Duft in der Nase.

Q10 Straffendes Öl von Nivea Ob es strafft und bei Dehnungsstreifen etc hilft, kann ich euch nicht beantworten, aber es pflegt meine Haut im Winter sehr intensiv und zieht schnell ein. Wir mögen uns und ich weiß nicht, die wievielte Packung das schon ist, die ich aufgebraucht habe. Jeden Winter wieder!

Pro-Elastic Renew von Vasenol Fand ich am Anfang super, aber irgendwie zog sie auf einmal superschlecht ein und war so unangenehm auf der Haut aufliegend. Keine Ahnung, ob sie mir irgendwie umgekippt ist, denn sie roch weiterhin normal.

Captain Stick-Deo von Old Spice Ja, das ist wohl eher ein Männerdeo, aber ich liebe den frischen Duft und bin absolut von der Haltbarkeit begeistert. Angefangen habe ich vor so 9 Monaten und es ist jetzt erst leer – verrückt, oder? Werde ich definitiv mal wieder kaufen, wenn ich keine Lust auf Sprühdeos habe.

Hydro Booster Pflegekapseln von ISANA Sie waren ok, aber begeistert bin ich auch nicht. Da gibt es für meine Hautbedürfnisse passendere Varianten, weil so wirklich mehr Feuchtigkeit habe ich nicht bemerkt.

Feuchtigkeits-, Anti-Falten- und Pfirsichmaske von ISANA Die Feuchtigkeitsmaske brennt bei mir, die Anti-Faltenmaske mag meine Haut und die Pfirsichsorte riecht lecker, hat aber keinen Effekt.

Raspberry Lemonade Blast Lippenpflege von Blistex Ich liebe ihn! Top Wirkung und leckerer Geschmack – wenn ich das nächste Mal in den USA bin, kommt er wieder mit.

Mundspülung von Prokudent Wie alle günstigen Drogeriemarken war auch diese Spülung ok und wird irgendwann wieder nachgekauft werden.

Med Zahnpasta von Prokudent War mir etwas zu mild im Geschmack, ich mag ein richtig reines Mundgefühl und bekam es hier leider nicht. Sonst aber zu empfehlen.

Foot Pads by Summer Foot Ich glaube nicht sehr an ihre Detox-Wirkung, aber da ich noch ein paar Fußpads habe, brauche ich sie nach und nach auf. Die Anwendung nachts ist ok, ich habe keinen Ausschlag etc von den Pflastern und muss meine Füße danach immer sehr eincremen.

Direct Zahnpasta von Sensodyne Die Probe hat nichts für meine schmerzempfindlichen Zähne getan, leider! Meine Zahnärztin hatte hier große Hoffnung, aber das war nichts.


Damit wären wir für dieses Jahr fertig und ich setze mich jetzt an meine Jahresstatistik. Denn ja, ich bin wie immer neugierig, was es insgesamt in 12 Monaten geworden ist und was sich zum Vorjahr verändert hat 🙂

[Lesenswert] ABC-Lesechallenge 2023 – Endstand!

Wie schon die letzten Jahre hatte ich mir auch dieses Jahr wieder vorgenommen, mich einmal durchs Alphabet zu lesen und was soll ich sagen,

ich habe es zum allerersten Mal geschafft!

Bisher scheiterte ich jedes Mal an den „schwierigen“ Buchstaben wie Q und X, aber mit Hilfe einer fantastischen Bibliothek hat es dieses Jahr endlich funktioniert. Ebenso habe ich seeeeehr viele Bücher gelesen, was mich freut und mich auch für 2024 schon motiviert, dies beizubehalten! Schauen wir uns jetzt mal im Detail mein Lesejahr 2023 an!


Endstand: 26 von 26 Buchstaben „gelesen“


Age of Vice – Deepti Kapoor (klick)

A Little Life – Hanya Yanagihara (klick)

Alle singen im Chor – Leena Lehtolainen (klick)

Architect’s Apprentice, The – Elif Shafak (klick)

Are you happy now – Hanna Jameson (klick)

Ashes – Álvaro Ortiz (klick)

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Babel – Rebecca F. Kuang (klick)

Before the coffee gets cold – Toshikazu Kawaguchi (klick)

Before the coffee gets cold. Tales from the cafe – Toshikazu Kawaguchi (klick)

Before we say goodbye – Toshikazu Kawaguchi (klick)

Before your memory fades – Toshikazu Kawaguchi (klick)

Billy Summers – Stephen King (klick)

Bunny – Mona Awad (klick)

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Celsius – Marc Elsberg (klick)

Circe – Madeleine Miller (klick)

Cleopatra and Frankenstein – Coco Mellors (klick)

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Daisy Jones & The Six – Taylor Jenkins Reid (klick)

Daughter of Doctor Moreau – Silvia Moreno-Garcia (klick)

Dear Edward – Ann Napolitano (klick)

Diplomatin, Die – Lucy Fricke (klick)

Drift, The – C. J. Tudor (klick)

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Einladung, Die – Sebastian Fitzek (klick)

Everything I never told you – Celeste Ng (klick)

Exile, The – Erik Kriek (klick)

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Fourth Wing – Rebecca Yarros (klick)

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Geronimo – Leon de Winter (klick)

Girl in Pieces – Kathleen Glasgow (klick)

Global – Eoin Colfer & Andrew Donkin (klick)

Gnadenlos – Simon Kernick (klick)

Golden Boy – Mikael Ross (klick)

Golden Son – Pierce Brown (klick)

große Los, Das – Meike Winnemuth (klick)

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Happy Place – Emily Henry (klick)

Heart Bones – Colleen Hoover (klick)

Home Body – Rupi Kaur (klick)

Honour – Elif Shafak (klick)

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Iron Flame – Rebecca Yarros (klick)

Island of missing trees, The – Elif Shafak (klick)

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Janosch erzählt Grimm’s Märchen – Janosch (klick)

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Keya Das’s Second Act – Sopan Deb (klick)

Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch – Marina Lewycka (klick)

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Lapnova – Ottessa Moshfegh (klick)

Last house before the mountain – Monika Helfer (klick)

Lemonas Geschichte – Ken Saro-Wiwa (klick)

Liebe an miesen Tagen, Die – Ewald Arenz (klick)

Long Road to Mercy – David Baldacci (klick)

Lucy by the sea – Elizabeth Strout (klick)

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Malibu Rising – Taylor Jenkins Reid (klick)

Melody – Martin Suter (klick)

Ministry of Utmost Happiness, The – Arundhati Roy (klick)

Mittagsstunde, Die – Dörte Hansen (klick)

Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung – Valentina D’Urbano (klick)

Morning Star – Pierce Brown (klick)

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Nächsten Sommer – Edgar Rai (klick)

No country for eight-spot butterflies – Julian Aguon (klick)

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Old Babes in the Wood – Margaret Atwood (klick)

One True Loves – Taylor Jenkins Reid (klick)

Only One Left, The – Riley Sager (klick)

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Pachinko – Min Jin Lee (klick)

Pandora – Susan Stokes-Chapman (klick)

Paris Apartment, The – Lucy Foley (klick)

People we meet on vacation – Emily Henry (klick)

Pfau, Der – Isabel Bogdan (klick)

Planetenwanderer – George R.R. Martin (klick)

Pocket Matti – Karoliina Korhonen (klick)

Project Hail Mary – Andy Weir (klick)

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Queer: A Collection of LGBTQ Writing – Frank Wynne (klick)

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Red Rising – Pierce Brown (klick)

Refugees, The – Viet Thanh Nguyen (klick)

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Schattenbucht, Die – Eric Berg (klick)

Seven Husbands of Evelyn Hugo, The – Taylor Jenkins Reid (klick)

Secret History, The – Donna Tartt (klick)

Seven Moons of Maali Almeida, The – Shehan Karunatilaka (klick)

Small things like these – Claire Keegan (klick)

Song of Achilles, The – Madeline Miller (klick)

Spell of Good Things, A – Ayobami Adebayo (klick)

Stay with me – Ayobami Adebayo (klick)

Sterntaler – Kristina Ohlsson (klick)

Sucher, Der – Tana French (klick)

Sympathizer, The – Viet Thanh Nguyen (klick)

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Ten Minutes 38 Seconds in this strange World – Elif Shafak (klick)

Tomorrow, and Tomorrow, and Tomorrow – Gabrielle Zevin (klick)

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Uskomatonta! Krokotiilit – Alain M. Bergeron, Michel Quintin & Sampar

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Velvet was the night – Silvia Moreno-Garcia (klick)

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Wahala – Nikki May (klick)

Wenn ich groß bin…halte ich mir auch einen Flüchtling – Monika Liegl (klick)

What you are looking for is in the library – Michiko Aoyama (klick)

Whole Truth, The – David Baldacci (klick)

Win every argument – Mehdi Hasan (klick)

Writers & Lovers – Lily King (klick)

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X – Sue Crafton (gibt es interessanterweise nicht bei Amazon)

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Yellowface – R.F. Kuang (klick)

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Zur See – Dörte Hansen (klick)

Zwischen Welten – Juli Zeh & Simon Urban (klick)


Insgesamt habe ich dieses Jahr 93 Bücher gelesen, was mich sehr freut, da ich damit doch schon fast an der Dreistelligkeit kratze. Dabei habe ich eine wirklich bunte Mischung gelesen, die aus meinem Bücherregal, öffentlichen Bücherschränken und natürlich der öffentlichen Bibliothek in Oulu bestand. Letztere hatte überraschenderweise viele aktuelle deutschsprachige Bücher und niemanden außer mir, der sie ausleihen wollte, eine tolle Kombination 😉

Bei einigen Anfangsbuchstaben sammeln sich bei mir doch viele Werke, z.b. A, B, P, S und W bieten da viel Auswahl. Bei anderen war es nicht so einfach etwas zu finden und wenn, war das Buch jetzt auch nicht unbedingt der größte Lesegenuss (z.b. X). Aber ein Buch abbrechen, wollte ich dann doch nie, so schlecht war es dann auch nicht.

Rückblickend habe ich auch dank Instagram und YT einige spannende Bücher und Autoren entdeckt, aber auch ein bisschen viel Young Adult-Romane gelesen, was einfach nicht mehr meines ist. Wäre ich nochmal in dem Alter, würde ich die Bücher bestimmt lieben, aber mit 38 sind sie dann nicht mehr unbedingt so fesselnd.

Eigentlich wollte ich hier noch meine Top 3 von 2023 ranken, aber ganz ehrlich, es fällt mir wahnsinnig schwer! Elif Shafak und Dörte Hansen waren ein sehr besonderer Lesegenuss, welcher einen mitnimmt und nachwirkt, aber auch Hanya Yanagihara hat mich lange beschäftigt und in den sanften Schreibstil von Elizabeth Strout habe ich mich ein wenig verliebt. Taylor Jenkins Reid und Toshikazu Kawaguchi habe ich nur so runtergelesen, was perfekt für lange Zugreisen war, denn man kurzzeitig in einer neuen Welt. Die Begeisterung für Emily Henry und Colleen Hoover kann ich nicht so ganz nachvollziehen und was ich von Ottessa Moshfegh halte, weiß ich noch nicht ganz. Nach Lapvona will ich erst noch ein weiteres Werk von ihr lesen.

Besonders ans Herz legen will ich euch noch den Roman Pachinko von Min Jin Lee, welcher mich in eine komplett andere, faszinierende Welt geführt und mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Wir folgen mutigen Frauen, die von Korea aus nach Japan ziehen müssen und ihr Leben an diesem fremden und oft ihnen feindlich gesinnten neuen Umfeld bestreiten sollen. Da ich diesen Teil der koreanisch-japanischen Geschichte nicht wirklich gut kannte, habe ich sehr viel neues gelernt und während des Lesens auch immer wieder recherchieren müssen. Absolut lesenswert!


Wie war euer Lesejahr 2023? Habt ihr neue Autoren entdeckt, die ihr nur so verschlungen habt? Gab es positive/negative Überraschungen? Könnt ihr eure Top 3 wählen? 🙂

Sunday again.

[Gesehen] Dune; The Dark Night; Good Will Hunting; Meg

[Gelesen] Before we say goodbye – Toshikazu Kawaguchi; What are you looking for is in the library – Michiko Aoyama

[Gehört] Zeit Verbrechen Podcast

[Getan] ein Lebkuchenhaus gebaut; viele Spaziergänge durch die wunderbar verschneite Landschaft; eine verdammt günstige Wohnung angeguckt; viel gelesen

[Gegessen] Vöner-Dürüms; Tofu-Gemüse-Wokpfanne mit Reis; Mandarinen; Aloo ka Achar; Veggie-Nudelsalat

[Getrunken] selbstgemachte „Club Mate“; heiße Zitrone mit frischem Ingwer

[Gedacht] juhu, vier Tage frei 🙂

[Gefreut] es schneit an Weihnachten!

[Geärgert] /

[Gewünscht] dass es ein bisschen weniger grau ist, denn Schnee + blauer Himmel = <3

[Gekauft] nur Lebensmittel

FROHE WEIHNACHTEN!

Ich wünsche euch allen von Herzen Frohe Weihnachten und besinnliche Tage, in denen ihr euch entspannen und zur Ruhe kommen könnt. Ob im Kreis eurer Lieben, alleine an einem kuscheligen Örtchen oder irgendwo unterwegs in der Welt – macht es euch gemütlich, legt die Uhr/das Handy zur Seite und macht all das, wofür das Jahr 2023 über die Zeit gefehlt hat! Denn Zeit für uns sollten wir uns doch alle schenken!


Für mich ist dieses Weihnachten mal wieder etwas anderes, da ich nicht mit meiner Familie feiere, sondern stattdessen im tiefsten Schnee im Norden Finnlands bin. Was bedeutet, dass ich es seeeeehr ruhig angehen lassen werde, mit viel leckerem Kaffee, spannenden Büchern, ein bisschen Star Trek und bestimmt auch dem ein oder anderen Puzzle. Sowie natürlich magische Spaziergänge durch die weiße Winterlandschaft und danach ebenso magisch-stimulierende Saunabesuche. Wenn ich dabei noch ein Rentiere treffe, wäre dann auch mein Weihnachtswunsch erfüllt, denn diese knuffigen Tierchen machen einfach glücklich!

[Lesenswert] Small Things like These von Claire Keegan!

Von Claire Keegan hatte ich zwar schon häufiger gehört, aber bisher nie ein Buch der irischen Schriftstellerin in der Hand gehalten. Das hat sich jetzt aber zum Glück geändert und ich das recht dünne Werk Small Things like These von Claire Keegan in einem Rutsch durchgelesen! Darüber will ich euch nun etwas mehr erzählen, denn manchmal können einen auch wenige Seiten lange zum Nachdenken bringen 🙂


Das Buch spielt im Jahre 1985, kurz vor Weihnachten, in einer irischen Stadt und folgt dem Alltag von Bill Furlong. Dieser ist verheiratet, hat einige Kinder und ist dafür zuständig, dass alle Menschen mit genug Kohle versorgt sind. Bei einer seiner Lieferung an das hiesige Kloster sieht er mit eigenen Augen, was dort mit unehelich schwangeren Mädchen geschieht und muss für sich selbst eine Entscheidung treffen.

Zu Beginn war ich etwas verwirrt, was eigentlich passiert, da immer wieder Bills Vergangenheit thematisiert wird, aber eben nicht allzu klar, sondern in reduzierter Form. Wir lernen, dass er ohne Vater aufgewachsen ist, was zu seiner Zeit sehr verpönt war. Doch ist das Buch so fesselnd geschrieben, dass man sich davon nicht abhalten lässt und weiter liest. Wir lernen nach und nach, wie die irische Gesellschaft von katholischen Glaubens- und Moralvorstellungen zu dieser Zeit dominiert wurde und welche Auswirkungen dies hat. Besonders Leidtragende sind hierbei Frauen, die unehelich schwanger geworden sind.

Diese schwangeren Frauen mussten nämlich in von der katholischen Kirche geführten „Mother and Baby Homes“ bis zur Geburt leben und arbeiten. Dabei wurden sie alles andere als gut von den Nonnen behandelt, gleichzeitig ausgebeutet und ihnen oftmals am Ende noch ihr neugeborenes Baby abgenommen. Dieses wurde dann ohne ihr Einverständnis zur Adoption freigegeben. Ein absolut schreckliches, vor nicht allzu lang geschehenes Kapitel der irischen Geschichte, welches heute zum Glück weiter aufgearbeitet wird. Laut Google wurde das letzte Heim erst 1998 geschlossen, stellt euch das mal vor.

Da ich allgemein bisher wenig über die irische Geschichte gelernt habe, war auch dieses Thema Neuland für mich. Definitiv nicht überraschend, aber ich wusste nicht, dass es solche schlimmen Einrichtungen unter dem Deckmantel des Schutzes gab. Claire Keegan haut einem dies auch nicht sofort ins Gesicht, sondern lässt es den Leser gemeinsam mit Bill entdecken, welcher es zwar eigentlich schon weiß – wie der Rest der Stadtbewohner – es aber doch nie mit eigenen Augen gesehen hat. Nachdem dies geschehen war, wird es zu einem persönlichen Thema für ihn mit seiner eigenen Vergangenheit und er muss sich der Frage stellen, ob er wie der Rest der Bevölkerung schweigend weg sehen kann oder etwas unternehmen will.


Ein sehr atmosphärisches, für mich in den Winter passendes, wunderbar geschriebenes Buch mit einem Thema, welches einen auch nach der Lektüre nicht loslässt. Stattdessen sucht man nach Zeitungsartikeln und schaut sich noch 1-2 Dokus dazu an. Claire Keegan hat hier für mich genau die richtigen Dinge vereint: wahre, für mich neue und interessante Begebenheit + fesselnden Schreibstil! Ich will unbedingt noch mehr von ihr lesen und kann euch Small Things like These ans Herz legen, denn mir hat es insgesamt sehr gut gefallen, wobei es auch gerne noch etwas länger hätte sein dürfen.

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