Sunday again.

[Gesehen] Period. End of Sentence; The Perfect Couple

[Gelesen] Reckless – Lauren Roberts

[Gehört] Aha! Alltags-Wissen-Podcast (geht gut zum Einschlafen)

[Getan] auf einen Labrador & einen Golden Retriever aufgepasst & somit viel durch die herbstliche Natur spaziert & das Leben im Haus am Fluss erlebt; mich an meiner Netflix-Liste versucht & weniger gelesen, als ich es vorhatte, aber aufgrund von Müdigkeit konnte ich mich einfach nicht konzentrieren

[Gegessen] Spaghetti mit Tomaten-Karotten-Soße; Brötchen mit Hummus & Gurke; Zitronenkuchen; Kartoffeln mit viel gegrillter Zucchini; gemischter Salat mit Ciabatta; Schokopudding

[Getrunken] absurde Mengen an Kaffee & Tee

[Gedacht] ich bin soooo erschöpft, verrückt

[Gefreut] meine Schüler sind alle einfach so sympathisch, mir macht jede Stunde Spaß (egal, wie müde ich bin)

[Geärgert] der Junghund, der leider nicht hört, wollte unbedingt Kot unbekannten Ursprungs im Wald fressen (es ging ihm zum Glück gut, aber das war unnötig stressig)

[Gewünscht] ein bisschen mehr Innentemperatur (das Haus ist so groß, man bekommt es irgendwie nicht gut warm)

[Gekauft] Lebensmittel & das Luxusgut Orangensaft 😉

[Beauty] Collagen für den Glow von innen!

Aus der Hautpflege ist Collagen mittlerweile gar nicht mehr wegzudenken, es gibt eine fast überwältigende Auswahl an Produkte wie Cremes, Seren und Gesichtsmasken, in denen es äußerlich eingesetzt wird und auch als Nahrungsergänzungsmittel spielt es eine immer größere Rolle. Heute will ich euch also ein bisschen mehr über Collagen erzählen, welches so wichtig für unsere Haut, Haare, Nägel, Knochen und Bindegewebe ist und von mir schon seit vielen Jahren eingenommen wird. Denn leider beginnt die körpereigene Collagen-Produkte schon mit Mitte 20 an, nachzulassen (mehr dazu könnt ihr hier lesen)!


Was ist Collagen?

Wie schon kurz angesprochen, ist Collagen ein Protein, welches vom Körper selbst produziert werden kann. Hierfür zerlegt er Proteine aus unserer Nahrung und setzt diese anschließend neu zusammen. Ihr merkt, es ist also nicht nur wichtig, was wir auf unsere Haut als Pflege lassen, sondern noch mehr, was wir in unseren Körper lassen. Leider kommt Collagen hauptsächlich in tierischen Produkten vor, es gibt aber auch ein paar pflanzliche Proteinquellen mit Aminosäuren (z.B. Hülsenfrüchte, Nüsse), wenn ihr euch wie ich vegetarisch ernährt.

Collagen ist für unsere Haare, Haut, Knochen, Nägel und das Bindegewebe zuständig und sorgt dafür, dass alles fest und elastisch ist. Je nach Körperstelle gibt es eine andere Art von Collagen, insgesamt sogar über 28 verschiedene Typen. Straffere, strahlendere und faltenfreiere Haut, feste Nägel und gesund glänzende, dickere Haare nimmt bestimmt jeder von uns gerne, oder?

Innere Anwendung von Collagen

Persönlich nutze ich Collagen sowohl von innen als auch von außen und habe hier schon einiges ausprobiert. Ob ihr am Ende lieber ein Pulver zum Einrühren in Wasser/Kaffee/Smoothie nutzt, einen fertigen Collagendrink trinkt, Gummies zwischendurch kaut oder eine Kapsel schluckt, bleibt euch natürlich selbst überlassen und man kann eigentlich nur durch Ausprobieren lernen, was einem zusagt. Während meine Patin ihr Pulver morgens im Kaffee liebt, ging das für mich so gar nicht und ich bevorzuge ein Collagen-Pulver mit leckerem Geschmack in Wasser aufgelöst oder eine bereits fertige Trinkampulle.

Oral eingenommenes Collagen wird vom Körper besser aufgenommen und hat zwar keine Sofortwirkung, aber kann bei regelmäßiger Einnahme nach ein paar Wochen die Hautelastizität und ihre Festigkeit verbessern sowie die Hautalterung verlangsamen. Hier muss man also ein bisschen durchhalten, bis man Verbesserungen sehen wird, aber es lohnt sich!

Collagen, welches ihr als Nahrungsergänzungsmittel zu euch nehmt, kann in eurem ganzen Körper wirken. Dabei kann es nicht von euch gesteuert werden, wo genau der Körper die Einzelteile hintransportiert, aber man weiß, dass es an die Stellen kommt, wo es benötigt wird (meine Gelenke freuen sich hier immer besonders). Wenn ihr also z.B. gezielt eure Gesichtshaut mit Collagen im Sinne von ein bisschen Anti-Aging unterstützen wollt, könnt ihr hier noch extern mit einer Pflege nachhelfen.

Äußere Anwendung von Collagen

Bei der äußeren Anwendung von Produkten mit Collagen hat man eine nahezu unbegrenzte Auswahl an Pflege. Egal, ob ihr lieber ein Serum, eine Gesichtscreme oder eine Gesichtsmaske bevorzugt, ihr werdet in jeglichem Preissegment etwas finden können. Auch kann man schauen, ob man ein Produkt nur mit Collagen oder vielleicht ein Kombiprodukt (Vitamin C, Niacinamide) benutzen mag, um verschiedene Pflegebedürfnisse abzudecken. Ein Vorteil ist, dass man die Hautpflege direkt dort auftragen kann, wo man sie benutzen will und man häufig einen sofortigen Effekt bemerken kann (kommt natürlich auf die jeweilige Haut und das Produkt an, aber eine Tuchmaske mit wasserbindendem Collagen schafft bei mir zumindest immer ein erfrischendes Gefühl & gut mit Feuchtigkeit versorgt aussehende, glattere Haut ohne Trockenheitsfältchen).

Persönlich kaufe ich gerne in der Drogerie, teste mich da immer wieder durch und probiere neue Sachen aus, wie in letzter Zeit z.B. das Beauty Collagen Retinol Serum von Balea oder die Collagen Feuchtigkeitspflege von L’Oreal. Koreanische Skincare nutzt ebenfalls gerne Collagen in ihren Produkten und die Collagen Tuchmaske von TheYeon finde ich großartig! Man hat bei diesen Produkten sofort das Gefühl, dass die Haut mit Feuchtigkeit versorgt wurde und sich einfach praller anfühlt. Ob ihr Collagen in eure tägliche Routine oder eben nur ab und an mal einbauen wollt, ist natürlich wieder Geschmackssache!

Da aufgetragenes Collagen allerdings nicht tief in die Hautschichten eindringen kann, hat es primär einen pflegenden und feuchtigkeitsspendenden Effekt, weswegen ich euch noch einmal vorschlagen kann, diese Pflege mit der Einnahme von einem Collagen-Produkt zu verbinden. So bekommt man eine umfassende Pflege für seinen Körper.


Gesunde Ernährung + innere + äußere Collagenprodukte

Collagen ist wichtig für unseren Körper, für sein inneres Funktionieren und für unser Aussehen. Ja, man kann Collagen durch die Nahrung aufnehmen, aber auch ja zu, man kann seinen Körper durch interne und externe Zufuhr von Collagen unterstützen. Ich sehe keine Nachteile darin und mache es somit schon seit einigen Jahren, um glattere, strahlendere Haut, glänzendere Haare und ein besseres Körpergefühl zu haben.

Und es scheint sich auszuzahlen, zumindest werde ich immer viele Jahre jünger geschätzt und bei meinem wahren Alter bekomme ich immer nur ungläubiges Staunen und auch die Frage, wie ich mich ernähre, wie wenig Stress ich habe und was ich sonst so an Pflege mache 😉 Eine gute Mischung aus gesunder Ernährung, Benutzen von Nahrungsergänzungsmitteln und externe Pflege ist das, was bei mir wirkt.


Jetzt bin ich natürlich neugierig, ob, und wenn ja, wie ihr Collagen in eurer Pflege verwendet? Als Serum, Creme oder Maske von außen oder vielleicht auch als Nahrungsergänzungsmittel? Könnt ihr ein Produkt besonders empfehlen?


Copyright: Foto von Fleur Kaan auf Unsplash

[Sehenswert] Diese Sache mit der Netflix-Liste ;)

Wenn ich die Wahl zwischen Youtube und Netflix habe, entscheide ich mich meist für Youtube, da ich gerne so 20-30-minütige Videos als Pause zwischendurch schaue. Für eine längere Folge von 45min oder gar einen ganzen Film muss ich mich immer extra motivieren und somit wächst meine „was ich irgendwann mal gucken will“-Liste auf Netflix weiter und weiter. Beziehungsweise fast: denn Netflix nimmt gerne Filme/Serien aus ihrem Programm und zwingt mich dadurch, sie doch endlich zu schauen, bevor es zu spät ist. Wenn ich das dann mache, entdecke ich aber natürlich auf der Startseite meist wieder etwas, was interessant klingt und setze es auf die Liste – der bekannte Teufelskreis 😉


Zuletzt ist mir das „wird aus dem Programm genommen“ mit der Serie Mad Men geschehen, welche schon oooooo viele Jahre auf meiner Liste stand, ich aber irgendwie nie anfangen konnte, denn das waren viele Staffeln! Commitment-Issues? Vielleicht. Jetzt musste ich sie innerhalb eines Monats durchschauen und was soll ich sagen, top Serie! Ich bin froh, sie gesehen und einen Einblick in die damalige Zeit und die Welt bekommen zu haben und kann verstehen, dass sie so viele Menschen begeistert und unzählige Preise gewonnen hat! Teilweise war es etwas anstrengend, jeden Tag 2/3 Folgen zu schauen, aber ich hätte ja vorher anfangen können, womit ich meine irgendwann in den letzten 17 Jahren (jupps, da kam die erste Staffel raus).


Ebenso erging es mir mit der immerhin nicht ganz so alten Mini-Serie The Pacific, welche sehr gelobt wurde. Natürlich wollte ich sie sehen, allerdings ist die Thematik so grausam, dass ich mich nicht überwinden konnte, anzufangen. Meist wollte ich etwas „Leichteres“ in meiner Freizeit konsumieren, aber nun sagte Netflix, dass meine Zeit abläuft und etwa zwei Wochen später war ich mit der Serie durch. Die Schicksale der Menschen dort, egal ob amerikanische Marines, japanische Soldaten oder einheimische Zivilisten, sind einfach nur schrecklich und ja, ich habe einiges gelernt und viel nachgedacht/weiter recherchiert. Ich fand sie sehr gut gemacht, also wenn ihr z.B. „Band of Brothers“ mögt, dürfte das eine Serie für euch sein!

All the light we cannot see wollte ich eigentlich zuerst lesen und nicht anschauen. Dann fing ich aber auf einer langen Autofahrt mit dem Hörbuch an und war dann schon so weit, dass ich nicht noch einmal von vorne mit dem Lesen beginnen wollte. Also sah ich mir die Mini-Serie an, aber ach, ich bereue es doch ein wenig. So gut die Schauspieler, so schön die Szenen, so spannend die Story, so seltsam sind die Dialoge geschrieben. Das war wenig Genuss und das Ende auch irgendwie so abrupt und nicht unlogisch in meinen Augen – also Notiz an mich selbst: wenn du das Buch lesen willst, mach das und fang nicht mit der Verfilmung an!


Das waren bisher alles Serien, aber keine Angst, es stehen auch genug Filme auf meiner Watch-List. So z.B. Scoop und The King, welche thematisch nicht weiter voneinander entfernt sein könnten, bis auf dass England bei beiden eine Rolle spielt und sie auf wahren Begebenheiten basieren. The King ist wunderbar anzusehen, sehr atmosphärisch, die Schauspieler sind großartig und doch passiert sehr wenig in ganz schön viel Zeit. Auch bei Scoop passiert nicht allzu viel, wir haben ein zentrales Interview, welches ausgiebig vorbereitet wird, wie bei The King die Schlacht gegen Frankreich. Auch hier bin ich froh, dass ich beide Filme gesehen habe, würde sie aber nicht wirklich weiterempfehlen, da es einfach so viel andere, in meinen Augen, spannendere Filme für unsere begrenzte Lebenszeit gibt.


Apropos begrenzte Lebenszeit, da ich von den neueren Serien Untamed und Hostage ständig etwas online las, wollte ich sie mir auch anschauen. Untamed musste ich eben wieder suchen, da ich mich nicht mal mehr an den Inhalt erinnern konnte (so einen bleibenden Eindruck hat sie also hinterlassen). Die Serie spielt im Yosemite Nationalpark (juhu!) und dreht sich um die Untersuchung eines mysteriösen, tödlichen Sprungs einer jungen Frau. Die Landschaft ist das Highlight der Serie und ich fand interessant, wie hier teilweise durch die Abgeschiedenheit mit Pferden ermittelt wird, aber wirklich gefesselt war ich jetzt nicht. Die zweite Staffel, die es geben soll, werde ich mir nicht anschauen. Bei Hostage habe ich einen spannende, britischen Politikthriller erwartet, der sich um den entführten Mann der Premierministerin und dessen Befreiung dreht – das war allerdings nur der Anfang und danach war die Handlung für mich eher ein extrem unlogischer Fiebertraum und zum Glück gab es nur fünf Folgen, mehr hätte ich davon nicht mehr ausgehalten.


Was lerne ich daraus: keine neuen, online gehypten Serien zu meiner Liste hinzufügen, sondern weiter meine Liste abarbeiten. Da stehen noch so viele Dinge drauf, wie z.B. einige Studio Ghibli Filme, die definitiv sehenswerter sind! Jetzt bin ich aber auch noch neugierig, ob ihr eine der Serien (also Mad Men ja bestimmt) oder Filme von hier schon gesehen habt, wie eure Meinung ist und was bei euch schon viele, viele Monde auf der Watch-List steht 😉

Copyright: Foto von freestocks auf Unsplash

Sunday again.

[Gesehen] Hostage

[Gelesen] Kim Jiyoung, Born 1982 – Cho Nam-Joo; Powerless – Lauren Roberts

[Gehört] Kraniche <3

[Getan] sehr viele Gassirunden gelaufen & mich an der schönen Natur erfreut; das „Haus-am-Fluss“-Leben ausprobiert

[Gegessen] Oatmeal mit Banane & Heidelbeeren; Semmelknödel mit Pfeffersoße; Wraps mit No-Chicken-Junks & Salat; Zimtschnecken; gegrillte Zucchini mit Kartoffeln & Ei

[Getrunken] Chai; Kaffee; Grüner Tee Orange-Ingwer

[Gedacht] WordPress, wo ist denn jetzt wieder das Problem?

[Gefreut] es sieht schon richtig nach Herbst aus

[Geärgert] ziiiiiiiieh nicht so, Hundetier

[Gewünscht] besseren Schlaf, wie immer

[Gekauft] /

[Beauty] Icing Sweet Bar Hanrabong Sheet Mask von A’pieu!

Von der südkoreanischen Marke A’pieu habe ich schon in der Vergangenheit einige Tuchmasken benutzt und war immer sehr zufrieden damit (besonders die Grüntee-Maske ist grandios!). Als ich vor einiger Zeit nun die Icing Sweet Bar Hanrabong Sheet Mask (um die 2€) im Regal fand, war meine Neugierde natürlich gleich geweckt, denn ich hatte keine Ahnung, was Hanrabong ist.


Lösen wir das zuerst mal auf: Hanrabong ist – und das hätte mir das Packaging schon verraten können – eine hybride Zitrusfrucht von der koreanischen Insel Jeju, welche eine Kreuzung aus ChungGyun Mandarine und Ponkan Mandarine ist. Sie sehen aus wie eine etwas größere Orange mit Krone, sind sehr süß, saftig und sehr reich an Vitamin C. Und genau dank diesem Inhaltsstoff eignet sich Hanrabong hervorragend für Gesichtspflege (wobei ich sie jetzt auch unbedingt einmal essen will).

Die für alle Hauttypen geeignete Gesichtsmaske soll die Haut mit Feuchtigkeit versorgen, beruhigen sowie gleichzeitig dank Mandarinen-Power dunkle Flecken reduzieren sowie aufhellen und dadurch den Teint ebenmäßiger machen. Stumpfe Haut wird wieder zum Strahlen gebracht, wofür Gurken-, Grüntee-, Aloe Vera- und Ginsengwurzel-Extrakt sorgen. Angewendet werden kann diese Maske 2-3 Mal die Woche, aber davon kann ich nur träumen, ich kriege realistisch nur einmal die Woche an eine Gesichtsmaske Denken hin.

Die Verpackung ist fast zu niedlich, um sie aufzumachen, aber gut, da muss man durch. Man hat sofort einen sehr leckeren zitrisch-süßen Duft in der Nase und auch wenn ich meine Gesichtspflege ohne Duftstoffe bevorzuge, das riecht himmlisch! Somit hat man gleich diesen kleinen SPA-Moment für Zuhause kreiert. Die Maske passt gut auf mein Gesicht, bleibt hängen und hat mehr als genug Essenz! Hier reibe ich immer etwas auf Hals und Dekollète, was ich viel zu viele Jahre vernachlässigt habe. Man soll sie 15-20 Minuten einwirken lassen, ich warte da immer, bis die Maske etwas angetrocknet ist.

Meine Haut fühlt sich nach der Anwendung super an! Definitiv erfrischt, beruhigt und strahlend, wobei ich noch soooo viel Essenz auf dem Gesicht habe, dass ich auch mal meine Ellenbogen damit einreiben konnte 😉 Den angenehmen Duft kann man noch einige Zeit wahrnehmen und ich habe danach noch meine Augencreme benutzt und bin schlafen gegangen. Auch am nächsten Morgen sah ich sehr nach viel gutem Schlaf und lockeren 3 getrunkenen Litern Wasser aus, was mich freut. Irgendwie zickig hat meine Haut auch nicht reagiert, manchmal bekomme ich von „zu viel“ Pflege nämlich gerne einen Pickel. Aber hier war sie einfach nur zufrieden!


Hanrabong, du darfst gerne häufiger in meiner Gesichtspflege auftauchen und ich muss unbedingt einmal in dich reinbeißen, wenn ich es endlich nach Südkorea schaffe. Ein Land, welches schon lange auf meiner Liste steht, aber irgendwie habe ich noch nie die Zeit gefunden, mal für einen Monat hinzufahren – dafür lese ich aber dieses Jahr immerhin sehr viele südkoreanische Autor/innen und tauche somit etwas in diese Welt ein!


Habt ihr schon Gesichtsmasken oder etwas anderes von A’pieu ausprobiert? Seid ihr ähnlich begeistert wie ich?

Sunday again.

[Gesehen] Scoop; All the light we cannot see

[Gelesen] The Business Trip – Jessie Garcia; Theft – Abdulrazak Gurnah; The Possession – Annie Ernaux

[Gehört] Aktenzeichen XY Podcast in der Sauna

[Getan] ich darf wieder auf zwei superniedliche Hunde in einem Haus am Fluss aufpassen; eine neue Radstrecke ausprobiert; viel gelesen & Yoga gemacht

[Gegessen] Käsekuchen mit Roter Grütze; Salat-Wraps; Mangojoghurt mit Müsli; Vegan Whopper mit Pommes; Tofu-Gemüse-Currypfanne mit Reis & Sesam

[Getrunken] Schwarzen Tee mit Kumquat & Grapefruit

[Gedacht] ich habe echt gedacht, fast ein Jahr später ist der Junghund, auf den wir wieder aufpassen, besser erzogen 😉

[Gefreut] uh, man kann nächstes Jahr direkt von Oulu nach Riga fliegen (wo ich schon ewig hinwill, also wird das mal gemacht)

[Geärgert] Umständlichkeit

[Gewünscht] Ruhe (wie jede Woche, ich muss echt mitten in den Wald ziehen)

[Gekauft] ich habe doch tatsächlich Semmelknödel im Laden entdeckt 🙂

[Beauty] Nomade Lumière d’Égypte Eau de Parfum von Chloé!

Da mir die Nomade Reihe von Chloé bisher sehr gut gefallen hat, schnupperte ich vor Kurzem im Dutyfree mal an dem Nomade Lumière d’Égypte EdP, welchen ich noch nicht gesehen hatte. Da er als Frühlingsduft vermarktet wird, könnte ich also nicht weiter entfernt von der Jahreszeit liegen, aber hey, was für den einen Frühling, kann für den anderen doch auch der perfekte Herbstduft sein 😉


Der Flakon ist im typischen Nomade-Design und ich mag seine Schlichtheit sowie die Tatsache, dass ich sehe, wieviel EdP noch drinnen ist. Inspiriert ist der florale-aquatische Duft von den Landschaften Ägyptens und er soll uns auf eine Reise entlang des Nils mit seiner üppigen Vegetation am Ufer mitnehmen (wo ich schon ewig mal selbst hin will). Hier wächst nämlich u.a. die blaue Lotusblume, eine Seerose, die sich am Tag öffnet und einen wunderbaren sanften Duft verströmen soll, welcher nun in dieses EdP integriert wurde.

Lumière d’Égypte hat die folgenden Duftnoten in sich vereint: in den Kopfnoten Lotus, in den Herznoten Kyphi und in den Basisnoten Jasmin. Klingt simpel, ist aber in Wirklichkeit sehr komplex und außergewöhnlich. Blumiger Lotus funktioniert für mich in jeder Jahreszeit und in Kombination mit Kyphi, einer altägyptischen Weihrauchmischung aus u.a. Myrrhe, Weinbeeren, Honig, Zimtrinde, Sandelholz & Kardamon wird das wunderbar herbstlich. Jasmin rundet das für mich dann noch ab, da ich diese etwas herbere Note ebenfalls besonders gerne in der kälteren Jahreszeit trage!

Der Duft transportiert mich sofort an einen anderen Ort und genau das will ich, wenn ich übermüdet in einem Dutyfree oder morgens unentschlossen vor meinem Schrank stehe. Ich will eine kurze Auszeit, eine Reise an einen anderen Ort, wenn mir der Duft in die Nase kommt und Nomade Lumière d’Égypte mit seiner blumigen, aquatischen, würzigen und einfach außergewöhnlichen Duftkomposition gibt mir diese Alltagsmagie!

Die Haltbarkeit des EdPs ist super, ich nehme es den ganzen Tag wahr und auch, wie der Duft sich verwandelt und immer wärmer wird. Finde ich genau richtig, da ich den Tag gerne floral-frisch beginne und eher holzig-warm beende. Dabei ist der Duft nicht aufdringlich, aber eben doch gut wahrnehmbar – kein „ins Gesicht schreien“, sondern ein bisschen intensiveres Understatement, wodurch er für mich für den Alltag perfekt geeignet ist. Aber auch als Abendduft und für besondere Anlässe würde ich ihn benutzen, da ich genau so einen Duft selten an anderen wahrnehme und er Selbstbewusstsein in einem weckt. Natürlich haben alle Chloé EdPs ihren Preis und auch hier kosten die 30ml um die 40€.

Was soll ich sagen, die Nomade Düfte von Chloé sind bisher einfach alle genau nach meinem Geschmack, das wird schon ein bisschen unheimlich, wie gut sie passen 😉 Aber ich will mich nicht beschweren, sondern endlich mal ein paar meiner halbleeren EdPs im Schrank aufbrauchen, um dann hier zuschlagen zu können (die „minimalistische“ Idee von maximal 10 EdPs besteht weiterhin in meinem Kopf).


Habt ihr die Nomade Düfte von Chloé schon geschnuppert und seid ähnlich von ihnen angetan? Was ist euer liebster Herbstduft?

[Lesenswert] Flusslinien von Katharina Hagena!

Ein Buch, welches ich sehr erwartet habe, ist Flusslinien von Katharina Hagena (Partnerlink) und endlich konnte ich es aus der Bibliothek abholen! Zwei Tage später war ich dann schon durch mit diesem bewegenden Hamburger Generationenroman und etwas traurig, dass er nicht noch ein bisschen länger ist. Aber gut, somit kann ich euch jetzt direkt erzählen, worum Flusslinien geht und wie mir das Werk gefallen hat – aber alleine das Cover ist schon eine 10/10, oder?


Worum geht’s

Der Roman spielt an insgesamt zwölf Frühsommertagen und dreht sich im die Leben von der 102-jährigen Margrit, welche ehemals Stimmbildnerin war, ihrer zornigen Enkelin Luzie und Arthur, welcher Margrit als Fahrer der Seniorenresidenz täglich in den Römischen Garten fährt. Dort verliert sich Margrit während sie auf die Elbe blickt mehr und mehr in Erinnerungen, während sie gleichzeitig durch Zeit mit Luzie (Margrit lässt sich von ihr tatöwieren) versucht, herauszufinden, was mit ihrer Enkelin passiert ist. Diese war für ein Austauschjahr in Australien, kam verändert zurück und brach nun plötzlich kurz vorm Abitur die Schule ab, um lieber zu tätowieren. Auch Arthur hat neben seinen spannenden Interessen (Sprachen erfinden, Metallsonden-Läufer am Strand, Naturschutz) auch eine Schuld zu tragen, welche ihn stark in seinem Alltag beeinflusst.

Wie ist’s

Ich mag die Einteilung in Tage und die unterschiedlichen Perspektiven sehr, das ist genau mein Schreib- bzw Lesestil. Man erfährt viel über die einzelnen Personen, ihr Denken, ihre (traumatische) Vergangenheit und ihre Einstellungen, während sie auch eine gemeinsame Geschichte haben, die von Beginn an spannend ist und sich rasch nach vorne bewegt und aktuelle Themen aufgreift. Man fragt sich schnell, wie das Buch ausgehen wird und hofft, dass es mal nicht mit dem Tod ist (was bei dem Thema Altwerden häufig der Fall ist), aber eben auch nicht mit einem allzu kitschigen, unrealistischen Happy-End.

Hamburg ist ein Ort, den ich nur flüchtig kenne, aber durchaus immer positiv empfunden habe. Somit mag ich sehr, wie er hier immer wieder eine Rolle spielt, besonders der wirklich existierende Römische Garten, die Elbe und wie die sie umgebende Natur ausführlich beschrieben werden. Das versetzt einen sofort an diese Orte und transportiert eine starke Stimmung, besonders wenn das Wetter etwas ungemütlicher wird. Ich würde die Natur bzw die Beschreibungen hier fast als eine eigene Person und Perspektive bewerten (und habe einige neue Pflanzen und Vögel kennengelernt).

Die Vergangenheit von Margrits Mutter, die enorm wichtig in diesem Buch ist, wird von der Autorin mit der Geschichte der realen Landschaftsgärtnerin und Else Hoffa verknüpft und ach, großartig! Diese führt für eine Frau in der damaligen Zeit ein sehr untypisches Leben, arbeitete als erste Frau überhaupt gegen den Willen ihres Vaters als Obergärtnerin und musste schließlich während der Zeit des Nationalsozialismus aus Deutschland fliehen. Sie lebte bis zu ihrem Tod in England, arbeitete auch dort als Obergärtnerin und kam nur 1957 noch einmal nach Hamburg und zu „ihrem“ Garten zurück. Dies gibt allem hier noch so viel mehr Tiefe, ich habe es absolut nicht erwartet, die Fiktion zu verlassen und durch diese beeindruckende Frau in die Realität einzutauchen, danke! Da musste ich natürlich nach der Lektüre noch einiges selbst recherchieren und das nächste Mal, wenn ich in Hamburg bin, auch den Römischen Garten besuchen.


Spannende, ausgefallene, komplexe Charaktere, eine Mischung aus Fiktion und Realität, eine brachiale Natur und so viele wichtige Themen – alles zusammengefügt durch wunderbarste Sprache, die manchmal schmerzhaft trifft, manchmal durch Sarkasmus zum Lachen bringt und einen dann wieder still und nachdenklich werden lässt. Ich hatte hohe Erwartungen an Flusslinien und diese wurden alle noch übertroffen und ich bin einfach nur begeistert von diesem Werk (wenn es schon wer gelesen hat, können wir bitte über das Orchester „Stille Wasser“ reden! Von Katharina Hagena will ich unbedingt mehr lesen und solltet ihr gerade auf der Suche nach einem neuen Buch sein, kann ich euch dieses hier vollsten Herzens empfehlen!

Sunday again.

[Gesehen] The King; The Pacific

[Gelesen] The Last One at the Wedding – Jason Rekulak; Man kann auch in die Höhe fallen – Joachim Meyerhoff; Pineapple Street – Jenny Jackson

[Gehört] Tech Bro Topia Podcast

[Getan] mit dem Rad ans Meer gefahren; durch den Herbstwald gestapft; in der Bücherei gewesen; fast jeden Tag eine Runde Yoga (endlich wieder!)

[Gegessen] Kräuterbaguette mit Salat; gemischte Salate; Gemüse-Omelette; Falafelburger mit Ofenkartoffeln; schwedische Süßigkeiten

[Getrunken] viel Kaffee; Grüntee mit Zitrone

[Gedacht] neue Gewohnheiten zu festigen, ist echt nicht so einfach

[Gefreut] viele schöne Unterrichte gehabt

[Geärgert] ich bin jetzt seit drei Wochen erkältet & so richtig weggehen will es einfach nicht

[Gewünscht] Gesundheit

[Gekauft] nur Lebensmittel

[Beauty] Aufgebraucht im August 2025!

So toll der August mit Urlaub in Norwegen anfing, so zogen sich die letzten Wochen dann doch sehr, da ich meine Ohrenschmerzen + Erkältung einfach nicht loswerden wollte. Sehr viel aufgebraucht habe ich nicht, da es in den Hotels immer alles gab, aber am Ende sind es doch 3 leere Produkte und 4 Travelsizes geworden, yay! Und von dieser Massage Bar bin ich sowas von angetan, aber dazu gleich mehr!


Aloe Vera Maske von ISANA Wir mögen uns, meine Haut fühlt sich danach gut und erfrischt an, aber mir ist das zu viel Produkt, welches einfach nicht genug einzieht, obwohl ich damit auch Hals etc einreibe. Hier würde ich mir eine Tubenverpackung wünschen, wo ich besser (aka weniger) dosieren kann.

Mundspülung von Dentalux Die gibt es bei Lidl und ich mag sie sehr, da sie ohne Alkohol ist, halbwegs lecker schmeckt und mir ein frisches Gefühl gibt. Kaufe ich gerne nach, wenn ich es nicht in die Drogerie schaffe.

Magnesium von altapharma Ich mag alle Brausetabletten der Marke und nutze sie immer wieder gerne, so auch das Magnesium mit Orangengeschmack. Hilft zuverlässig, wenn ich mal Krämpfe habe und schmeckt lecker.

Massage Bar von Ecorite Habe ich vor Ewigkeiten mal in den USA in einem Hotel mitgenommen und wow! Also mit Abstand das beste Produkt, welches ich jemals in einem Hotel bekommen habe. Erstmal sind da 42g drin, also ein richtig solider Massage Bar, welcher dann noch Noppen hat und sich wunderbar auf der Haut anfühlt. Dann riecht er noch erfrischend-lecker nach Gurke und Melone und ist so ergiebig, ich hatte da einige Wochen dran. Absolute Begeisterung, ich würde ihn gerne nachkaufen, bei Amazon finde ich aber das Angebot nur für 288 Stück 😉

Shampoo Travelsizes Das von Ecorite finde ich hier am besten (ok, ich habe jetzt einen leichten Bias), das Shampoo von RainBreeze ist mit extra Spülung in Ordnung und das von Lotho riecht zwar sehr lecker, macht aber überhaupt nichts für meine Haare oder meine Kopfhaut.


Das war jetzt nicht der spannendste Monat, wenn ich mir die aufgebrauchten Produkte so ansehe, aber der Massage Bar war das Highlight und meine Fullsize-Produkte auch alle bekannte Kandidaten, die ich nachkaufe. Da ich weiterhin versuche, meine ganzen Proben aufzubrauchen, bleiben die „normalen“ Produkte etwas auf der Strecke, wobei meine Haare jetzt doch etwas nach intensiverer Pflege und einem besseren Shampoo verlangen (und es auch kriegen sollen).

Was ist bei euch so leergeworden? Habt ihr mit einem meiner Produkte auch schon (gute?) Erfahrungen gemacht? Ist noch wer dabei, seine ganzen Proben, die sich so ansammeln, aufzubrauchen?

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