Sunday again.

[Gesehen] Stargate Atlantis; Queen of Chess

[Gelesen] 83 Days in Mariupol – Don Brown; Katabasis – RF Kuang

[Gehört] AHA-Wissenspodcast

[Getan] ganz viele Rentiere gesehen; durch den Schnee gestapft; mich überwunden & auf sehr verschneiten, glatten Straßen gefahren (wobei das nie „normal“ sein wird); in der Sauna gewesen

[Gegessen] Ananaspizza; veganes Steak mit Kräuterbaguette & Salat; Linsencurry mit Reis; Lebkuchen (danke Oma!); Äpfel & Kiwis

[Getrunken] Orangensaft; Jasmintee; viel leckeren Kaffee

[Gedacht] Reisen von Deutschland aus macht einfach nur noch gelinde Spaß, da man sich nie auf den Nahverkehr und die DB verlassen kann..ach, oder auf Lufthansa 😉

[Gefreut] juhu, eine neue Serie! Mal schauen, was Stargate Atlantis so kann!

[Geärgert] über das Reisedebakel (ab Ankunftsland lief dann alles problemlos und da musste ich auch noch Nahverkehr & 6 Stunden Zug fahren)

[Gewünscht] die Direktverbindung Oulu-Frankfurt zurück, die Lufthansa gestrichen hat

[Gekauft] eine Bodrum-Teekanne mit integriertem Filter

[Beauty] Revitalift Glass Skin Hydrogel Glow Maske von L’Oréal Paris !

[WERBUNG] Dank trnd hatte ich die Gelegenheit, gemeinsam mit 18499 (!!) anderen neugierigen Menschen die Revitalift Glass Skin Hydrogel Glow Maske von L’Oréal Paris einmal auszuprobieren. Durch Social Media kannte ich die Maske zwar schon, selbst auf der Haut hatte ich sie aber noch nicht und war somit sehr gespannt, was da wirklich passiert! Eine intensive Pflegemaske kann meine Haut immer gebrauchen, hier habe ich sie mal präventiv angewendet (vor einem 20-stündigen Reisetag mit starkem Klimawechsel und Flug), denn ja, leider hat sie nicht in diesen doofen 1-Liter-Handgepäcksbeutel gepasst.


Kurz zu den Fakten: die Revitalift Glass Skin Hydrogel Glow Maske (welche einen kürzeren Namen haben dürfte) will uns den aktuell aus der koreanischen Beautywelt kommenden Glass Skin verleihen und verspricht uns somit sichtbar wirksame Pflege. Die mit Hyaluronsäure, Glycerin und Centella Asiatica enorm getränkte Maske ist zweiteilig und soll schon beim Auflegen durch ihre kühlende Gel-Textur für ein angenehmes Frische-Gefühl sorgen. Nach der 90-minütigen Anwendung soll die Haut praller, intensiv durchfeuchtet und strahlend aussehen. Preislich liegt eine Maske bei 5,95€, was wohl mit die teuerste Maske aus einem Sachet ist, die ich bis jetzt probiert habe.


Natürlich ist es unmöglich, eine Maske zu finden, die für jedes Gesicht funktioniert. Dadurch, dass diese Maske zweiteilig ist, kann man da etwas schieben, aber an einigen Stellen war sie zu kurz, an anderen zu lang und an meiner Nase wollte sie einfach nicht halten. Am Ende habe ich ein bisschen mit der Schere reingeschnitten und dann hat das ganz gut funktioniert und sie haftetet gut genug auf meiner Haut. Das erste Gefühl war kühlend-erfrischend und sehr angenehm auf der Haut!

Die Maske soll nun 90 Minuten einwirken und dabei immer transparenter werden, wenn sie die Pflege in die Haut abgibt. Was war ich gespannt auf diese Transformation und wirklich, zum Ende hin war die Maske an einigen Stellen transparent, an anderen funktionierte es nicht wirklich. Und 90 Minuten sind lang, ich habe sie vorm Schlafen benutzt und zum Ende hin doch häufiger auf die Uhr geschaut, da ich endlich einschlafen wollte 😉 Klar, man weiß das vorher, aber für den Alltag und zwischendurch benutze ich lieber eine Maske, die nur 15-20 Minuten einwirken muss. Für einen Luxus-SPA-Moment kann ich mir diese Maske aber durchaus vorstellen.


Kommen wir nun zum wichtigsten, nämlich dem Resultat! Sah meine Haut nach dieser Maske phänomenal anders aus und nach diesem Glass Skin aus? Nein. Aber sie sah intensiv mit Feuchtigkeit versorgt aus, hatte ein leichtes Strahlen und die Trockenheitsfältchen um die Augen waren weniger sichtbar. Besonders merkte ich die Maske allerdings am Hautgefühl, denn war meine Haut vorher etwas trockener, so war meine Haut nun wunderbar-samtig-geschmeidig. Dieses tolle Hautgefühl hielt auch den gesamten nächsten Reisetag an und selbst nach Ankunft am Zielort sah ich noch überraschend frisch aus.

Präventiv funktioniert diese Maske super und gibt euch für den nächsten Tag strahlende, frisch und gesund aussehende Haut! So würde ich sie dann auch wieder anwenden, wenn ich am nächsten Tag einen Termin habe, wo ich wunderbar gesunde, strahlende Haut haben möchte oder eben wieder vor einer langen Reise, um meine Haut vor dem Austrocknen zu schützen. Für die wöchentliche Anwendung wäre es mir allerdings zu viel Einwirkungszeit und Geld, da bin ich ehrlich.


Habt ihr die Revitalift Glass Skin Hydrogel Glow Maske von L’Oréal Paris schon ausprobiert? Wenn ja, wie sind eure Erfahrungen? Und was sagt ihr zum Glass Skin Trend, macht ihr mit?

Sunday again.

[Gesehen] Anatomie eines Falls; The Zone of Interest

[Gelesen] Der Hahn ist tot – Ingrid Noll; Der Nachbar- Minette Walters

[Gehört] AHA-Wissenspodcast zum Einschlafen

[Getan] Berlin gelebt: alte & neue Orte besucht, Freunde & Schüler getroffen, so viel leckere Dinge gegessen und viel Zeit mit meinem Aufpass-Hundetierchen verbracht

[Gegessen] vietnamesische Gemüse-Träumchen mal mit Nudeln, mal mit Reis; äthiopische vegetarische Platte; fantastische Falafel; Linsensuppe; Schokopudding

[Getrunken] Claub Mate; Kaffee; weißen Tee (gibt es von DM Bio, der ist grandios!)

[Gedacht] Berlin, ich mag dich immer noch, aber wow, es hat sich so viel verändert (positiv und negativ)

[Gefreut] neue Erfahrungen gemacht & Zeit mit Freunden, die ich schon ewig habe, verbracht

[Geärgert] die Nachbarn waren laut (egal, wo ich bin, sie folgen mir und bohren gerne ständig in Wände)

[Gewünscht] dass Berlin nicht so weit entfernt ist & ich häufiger als alle drei Jahre hinkomme

[Gekauft] zählen auf der Straße gefundene Kleidung? Ich habe nun neue tolle T-Shirts & einen Pulli 😉

Sunday again.

[Gesehen] bisschen Olympia nebenbei

[Gelesen] The Widow – Fiona Barton; Wunder – Raquel J. Palacio

[Gehört] Florence & the Machine

[Getan] nach Berlin gefahren & einen ganz lieben Hund zum Aufpassen bekommen; Neue Nationalgalerie, Rotes Rathaus, Urban Nation, Bikini Berlin, Dussmann..es endet nicht

[Gegessen] soooo viel: Veggie Pho; Tofu-Kürbis-Curry; Falafel-Sandwich; libanesischer Veggie-Teller; sudanesische Falafel; Butterkringel & natürlich bisschen Süßkram

[Getrunken] sehr viel Kaffee & Tee; naturtrüber Apfelsaft & Orangensaft

[Gedacht] Hallo Berlin, schön, dass ich mal wieder zwei Wochen in der sein kann!

[Gefreut] ich habe zwei tolle Puzzle im öffentlichen Bücherschrank gefunden

[Geärgert] Au, ich bin ausgerutscht und bin sehr schmerzhaft auf den Ellenbogen gefallen

[Gewünscht] die Gehwege hätten in Berlin mal gestreut werden dürfen..

[Gekauft] Hautpflege von Rossmann & DM; kleine Geschenke, u.a. bei Dussmann

[Beauty] Hydro Augencreme von Alterra!

Müsste ich meine Haut rund um die Augenpartie aktuell beschreiben, so wären die Worte müde, dehydriert und ruhebedürftig. Nachdem ich erst krank war, hatte ich nun noch ein paar anstrengende Reisetage mit wenig Schlaf, wenig Wasser und viel Kälte, was man an meiner Haut sehen und ich selbst es auch fühlen kann. Somit stürmte ich in den nächsten Rossmann und schnappte mir aus dem NK-Sortiment einmal die mir bisher unbekannte vegane Hydro Augencreme Bio-Traube & Bio-Weißer Tee von Alterra. Preislich liegt diese bei 3,20€ für 15ml und die Zielgruppe ist feuchtigkeitsarme Haut, also ich.


Drinnen in der Alterry Hydro Augencreme BIO-Traube ist ein Hydrokomplex aus Pentavitin und Hyaluronsäure, welcher die Haut geschmeidig und glatt machen soll. Pentavitin ist auch als 72h-Feuchtigkeitsmagnet bekannt, welcher sich an das Keratin der Haut bindet, die Hautbarriere stärkt und sofortige, langanhaltende Feuchtigkeit spendet. Dieser komplett pflanzliche Pflegestoff ist auch super für die Kopfhaut, wenn ihr hier Probleme mit Trockenheit habt! Hyaluronsäure funktioniert bei meiner Haut auch immer super, wenn ich sofort Feuchtigkeit in sie bringen will, somit ist das eine gute Kombination!

Die Augencreme lässt sich super dosieren, man benötigt nur eine geringe Menge, ich vertrage sie gut und sie riecht dezent, aber angenehm-frisch. Sie zog direkt und komplett in meine Haut ein, so sehr hatte diese auf Pflege gewartet. Dabei hat die Creme meine Augenpartie auch noch wunderbar gekühlt (da ich sie bei -15 Grad nach Hause trug) und es hat sich einfach nur richtig, richtig gut angefühlt, meiner Haut Feuchtigkeit zurückzugeben.

Bei den nächsten Anwendungen blieb dieser tolle erste Eindruck bestehen bzw wurde erneut bestätigt. Die Creme fühlt sich einfach gut auf der Haut an, sie gibt ihr Feuchtigkeit und entknittert die ersten Fältchen, wodurch ich frischer und nach besserem Schlaf aussehe. Meine recht starken Augenschatten sind auch schon wieder schwächer geworden, was natürlich nicht an dieser Creme liegen muss, aber ich will es trotzdem erwähnen. Ich nutze die Augencreme im Moment morgens und abends und finde sie hervorragend für diese kalte Jahreszeit, wo ich ein bisschen mehr Pflege benötige. Danach kann man seine weitere Pflege & Concealer etc auftragen, da verrutscht nichts.


Da habe ich endlich mal wieder einen uninformierten Glücksgriff mit einer Augencreme gemacht, denn eigentlich lese ich immer Bewertungen, bevor ich etwas kaufe, aber hier war das ein „SOS, meine Haut braucht sofort Pflege und kann nicht mehr warten“-Notfall und ja, es kamen auch noch zwei Gesichtsmasken mit, denn auch die restliche Haut war nicht glücklich. Aber jetzt hat sie sich schon wieder gut beruhigt, sieht glücklicher aus und fühlt sich besser an. Vielleicht probiere ich mich noch ein bisschen mehr durch das Alterra-Sortiment, da gab es viele Produkte, die ich nicht (mehr) kenne.

Könnt ihr etwas von Alterra besonders empfehlen?

Sunday again.

[Gesehen] Battlestar Galactica Finale & die beiden Filme

[Gelesen] One Day, Everyone will have always been against this – Omar El Akkad; Katabasis – R.F. Kuang

[Gehört] nur ein paar Podcasts zum Einschlafen

[Getan] sooo wenig, da ich von Samstag-Freitag richtig krank war; einmal kurz an der frischen Luft gewesen; versucht, die Bibliotheksbücher zu lesen, die ich die Tage zurückgeben muss

[Gegessen] paar Brötchen & ein halbes Veggie Delight von Subway, aber ich hatte wenig Appetit

[Getrunken] absurd viel Tee mit Honig; Orangensaft; Vitaminwasser; Cola

[Gedacht] au.

[Gefreut] als es Ende der Woche endlich wieder bergauf ging

[Geärgert] genau diese Woche hat das gar nicht gepasst, ich hatte so viel vor

[Gewünscht] ein stärkeres Immunsystem

[Gekauft] in Gedanken bin ich schon bei nächster Woche & wo ich in Berlin überall essen gehen will

[Beauty] Aufgebraucht im Januar 2026!

Wie sich der Januar immer gleichzeitig nie endend und sofort vorbei anfühlt, werde ich nie verstehen. Aber ich habe natürlich auch in diesem seltsamen Zeitraum ein paar Produkte aufgebraucht, um genau zu sein, sind es 10 Produkte & 2 Proben geworden, die mich nun verlassen haben. Wie gewohnt, stelle ich sie euch kurz vor 😉


Himbeere & Limettenkernöl Duschgel von No Planet B Ich liebe das Konzept, hier Reste zu benutzen, um ein wunderbar lecker riechendes, gute Laune erzeugendes und sanft pflegendes Duschgel zu erschaffen. Für mich ein Nachkaufprodukt!

Pro-Elastic Renew Bodylotion von Vasenol Ich habe ein paar Tuben von dieser Bodylotion, denn zu Beginn fand ich sie super. Aber irgendwie will sie nun nicht mehr richtig einziehen, sondern liegt als klebrig-fettiger Film auf der Haut auf und wir sind keine guten Freunde mehr. Also früher für meine Haut super, aktuell bin ich aber froh, erstmal was anderes benutzen zu können.

Feste Spülung von Balea Ein kleines Paradox für mich, denn manchmal sind meine Haare nach der Anwendung traumhaft und manchmal eine kleine Katastrophe. Seit ich gleichzeitig ein Haaröl unter der Dusche benutze, funktioniert es besser, aber nur diese kleine Spülung ist ein Glücksspiel. Somit würde ich lieber eine andere feste Spülung als nächstes ausprobieren.

Balance Serum von ISANA Ich musste mich an die etwas klebrige Konsistenz gewöhnen, aber dann kamen wir gut zurecht und meine Haut mochte dieses Serum morgens sehr, um etwas frischer und nach einiger Zeit gleichmäßiger auszusehen. Werde ich nachkaufen!

Avocado Maske von ISANA Grandiose feuchtigkeitsspendende Maske, kaufe ich immer wieder nach!

Creamy Almond Tuchmaske von ISANA Sie roch irgendwie sehr nach Marzipan (was ich nicht mag) und war enorm feucht, aber wirklich einen Unterschied konnte ich nach der Anwendung nicht sehen. Da gibt es einfach bessere Maske für meine Bedürfnisse.

Tonerde & Reiswasser Tuchmaske von Schaebens Zwei spannende neue Produkte, die ich ausprobieren wollte. Leider ist die Tonerde-Maske doch recht messy, was ich nicht erwartet habe und da benutze ich dann lieber eine klassische Tonerde-Maske, die man direkt mit den Händen auf der Haut verteilt. Die Reiswasser-Tuchmaske war sehr nass sowie reichhaltig und ich fand sie ok, aber umgehauen hat sie mich jetzt auch nicht.

Sensitive Deodorant von Balea Funktioniert bei mir leider nur bedingt gut, da kaufe ich doch lieber eine sicherere Variante.

Multivitamin+Mineral von altapharma In meinen Augen die beste günstige Nahrungsmittelergänzung auf dem Markt, nehme ich seit Jahren fast täglich ein. Aber bitte immer in Absprache mit eurem Arzt.

Shampoo-Pröbchen Gaaaanz langsam baue ich meinen Vorrat ab, den ich mir für all die Urlaube angelegt habe, die ich nun doch nicht gemacht habe.


Dieses Mal sind wirklich ein paar Produkte leergeworden, die ich vermisse und deshalb nachkaufen werde bzw dies schon getan habe. Ein paar anderen, besonders dem Deo und der Mandel-Maske, trauere ich aber nicht hinterher. Was habt ihr diesen Monat aufgebraucht, was ihr direkt nachkaufen wollt?

[Lesen] Was ich im Januar gelesen habe!

Der erste Lesemonat in diesem Jahr ohne ABC-Challenge ist vorbei und trotzdem wurde ich etwas beeinflusst. Wollte ich eigentlich nur lesen, worauf ich gerade Lust habe, so musste ich einmal ein deutsches Buch aus meinem Schrank lesen, da ich es an jemanden Mitte Januar weitergeben wollte und dann gab es noch die Bibliothek mit ihren Leihfristen, die ich berücksichtigen musste 😉

Also das war noch nicht dieses zu 100% Lesen nach Lust und Laune, aber trotzdem hatte ich einen interessanten Januar! Gelesen habe ich insgesamt 8,5 Bücher, welche ich euch nun (mit Amazon-Partnerlink, falls ihr sie euch ansehen mögt) ein bisschen genauer vorstellen will.


The Covenant of Water – Abraham Verghese WOW! Ich bin zwar erst bei der Hälfte, aber das ist mal wieder ein richtig guter mehrere Generationen umfassender, südindischer Roman, welcher zu einer spannenden Zeit im Umbruch spielt. Die Figuren sind gut ausgearbeitet und wenn man erst mal reingekommen ist, fiebert man mit! Jemand hatte es in der Bücherei vorgemerkt, weswegen ich es leider zurückgeben musste, bevor ich fertig war, aber ich habe es schon wieder bestellt und hoffe, es im Februar beenden zu können

Epic Train Trips of the World von Lonely Planet Ich hatte mir ehrlich gesagt irgendwie mehr davon erwartet, aber so habe ich das Buch nur durchgeblättert und ein bisschen quer gelesen. Eine Strecke, die ich nun machen will, war leider auch nicht dabei, dafür waren es einfach zu viele „Luxus-Züge“, die ich mir nicht leisten kann. Qualitativ hat ich das Buch auch enttäuscht, früher waren das dickere, besser bedruckte Seiten und diese Version hier wirkte irgendwie lieblos und billig, schade.

Ihr werdet sie nicht finden von Andreas Winkelmann Bisher kannte ich Andreas Winkelmann noch gar nicht und war neugierig, einen Thriller von ihm zu lesen. Hier ermittelt ein sehr ungleiches Paar in einem Fall, der sowohl einen Cold Case beinhaltet als auch das aktuelle Verschwinden einer jungen Frau. Der Schreibstil war fesselnd, einfach zu lesen und ich hatte das Buch an einem Tag durch, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht. Also alles, was ich von einem Thriller haben mag, habe ich hier bekommen. Aber empfehlen oder lange in Erinnerung behalten werde ich das Buch wahrscheinlich nicht, dazu war es nicht aussergewöhnlich genug.

Jeder stirbt für sich allein von Hans Fallada stand schon ewig auf meiner Lese-Liste, aber die 700 Seiten haben mich immer ein wenig abgeschreckt (dass Hans Fallada die in einem Monat unter beschwerten Bedingungen runtergeschrieben hat, ist auch verrückt). Hätte ich das Buch mal gelesen, bevor ich nach Berlin gezogen bin! Lose auf einer Gestapo-Akte basierend, erzählt es vom unorganisierten, privaten Widerstand während des 2. Weltkrieges in Berlin gegen das NS-Regime, welchen ein Ehepaar durch Postkarten-Verteilen mit kritischem Inhalt ausübte. Keine leichte Kost, aber ein Buch, welches jeder gelesen haben sollte.


Kind Nr. 95 von Lucia Engombe Ich hatte keine Ahnung und war total überrascht, dass damals namibische Kinder aus Flüchtlingslager in die DDR gebracht wurden, um dort zur neuen, zukünftigen Elite Namibias herangezogen zu werden. Wir werden hier von Lucia Engombe mitgenommen, die ihr Leben in der DDR und später in Namibia eindrücklich schildert und auch wenn es etwas „kindlich“ geschrieben ist, fand ich das Buch sehr interessant und dieses gesamte Kapitel in der Geschichte, welches mir bis dato unbekannt war. Jetzt darf es einer meiner Deutschschüler lesen, denn es ist einfach geschrieben und nutzt viele, hilfreiche Alltagsworte wie picobello! 😉

Magnolia Parks von Jessa Hastings Ab und zu versuche ich mich an sehr populären „Internet“-Büchern, die also auf Youtube, Instagram etc. gehyped werden und in jedem Video zu finden sind. Für Magnolia Parks bin ich absolut nicht (mehr) Zielgruppe, also das war eine Art geschriebenes Gossip Girl, nur ohne viel Handlung und dafür gab es eine toxische Beziehung aus zwei Perspektiven erzählt und ständig lange Outfit-Bezeichnungen, die mich langweilten. Die Reihe ist enorm erfolgreich und ich will sie gar nicht schlecht reden, aber so gar nichts für mich – was super ist, so kann ich mir die weiteren 4(?) Bücher sparen.

Olga von Bernhard Schlink Meine Erwartungen an Bernhard Schlink sind hoch und wurden hier wieder einmal mehr als erfüllt! Auch wenn ich mehr „Abenteuer“ erwartet hätte, aber im Grunde war das Buch mit Fokus auf Olga und ihr Leben genau richtig und nicht weniger spannend. Das Leben einer Frau vor, während und nach des 1. und 2. Weltkrieges, die ihrer Zeit so sehr voraus ist und sich nicht anpassen will, wunderbarst! Meine einzige Kritik bei Schlink ist, dass er Worte benutzt, die man damals nutzte, um wohl historisch „korrekt“ zu bleiben, die ich aber nicht lesen mag.

So thrilled for you von Holly Bourne Zufällig stolperte ich über diesen Roman und hach, was war er gut! Vier Freundinnen, eine Babyparty mit dramatischem Ende und viele Fragen rund um das Thema Kinder bekommen (oder nicht), was einen einerseits zum Nachdenken und andererseits zum Mitfiebern bringt. Wie es ausgeht, wollte ich auch dringend wissen und so habe ich dieses Buch in nur einem Rutsch durchgelesen und will definitiv noch mehr von Holly Bourne lesen. Wobei sie wohl viel im YA- und Liebesroman-Bereich schreibt, aber irgendetwas für meinen Geschmack finde ich bestimmt auch noch.

The Shadow of the Northern Lights von Satu Rämö Der dritte Teil aus ihrer Hildur-Reihe, welche für mich einfache typische Island-Krimis (aber bisher zumindest mit weniger Inzest) sind und perfekt für zwischendurch. Spannend geschrieben, man will wissen, wie der/die Fälle gelöst werden und bekommt trotzdem auch eine „große“ Geschichte über die einzelnen Bände hinweg.


Das Jahr hat literarisch etwas düster angefangen, aber ich hatte Lust auf einen Thriller oder Krimi und historische Romane mit ebenfalls nicht sehr leichten Themen. Aktuell lese ich „One day, everyone will have always been against this“ von Omar El Akkad sowie „Katabasis“ von R.F. Kuang, also zwei ebenfalls sehr populäre Bücher und finde beide bisher sehr lesenswert. Bis Ende Januar bekomme ich sie aber nicht mehr fertig, da ich krank und konzentrationslos im Bett liege, aber ich stelle sie euch dann Ende Februar genauer vor!


Was habt ihr diesen Monat gelesen, was ihr dringend weiterempfehlen wollt? Und kennt ihr eines dieser Bücher? Wie hat es euch gefallen? Mein Learning aus dem Januar ist, dass ich mich nicht von dicken Büchern abschrecken lassen darf, sie sind die investierte Zeit meist mehr als wert! Als Jugendlich konnten mir Bücher echt nicht dick genug sein, da will ich wieder hin 🙂

Sunday again.

[Gesehen] Boots; Dogs of Berlin

[Gelesen] Jeder stirbt für sich allein – Hans Fallada; So thrilled for you – Holly Bourne

[Gehört] Geschichts-Podcasts zum Einschlafen

[Getan] eine Kunsttour an der Uni mitgemacht; Papierkram sortiert; einige Zeit auf Netflix verbracht

[Gegessen] Karottenkuchen; Käse-Bohnen-Burritos; Kiwis; Mangojoghurt; Nudeln mit grünem Chili-Pesto

[Getrunken] Orangen-Mandarinensaft mit Weizengras

[Gedacht] huch, wie kann IKEA denn das Knorrig schon wieder aus dem Sortiment nehmen

[Gefreut] einer meiner Schüler hat eine fantastische Prüfung geschrieben

[Geärgert] ich hatte gehofft, dass mein Laptop noch bis 2027 durchhält, aber leider nein :/

[Gewünscht] eine ruhige Woche ohne irgendwelche kleinen Katastrophen

[Gekauft] nach fast 9 Jahren musste ich mir ein neues MacBook Air kaufen

[Beauty] Nagellack-Aufbrauchprojekt 2026!

Oh, was habe ich dieses Projekt im letzten Jahr vernachlässigt! Aber ich muss gestehen, ich habe seit 2020 den Spaß am Nägel Lackieren verloren, was mich selbst am traurigsten macht. Ich versuche noch immer, da irgendwie wieder Freude dran zu finden, aber so wirklich gelingen will es nicht. Um meine absurd große Nagellacksammlung aber nicht einfach eintrocknen zu lassen, habe ich mir die letzten Jahre immer ein paar Kandidaten ausgesucht, die ich primär benutzen und aufbrauchen will. Was mal mehr und mal weniger gut funktionierte, aber auch 2026 soll hier wenigstens der Versuch unternommen werden! Achtung, die Nagellacke sehen schon etwas mitgenommen aus, aber sie haben auch schon einige Kilometer in ihrem Leben zurückgelegt.


Ausgesucht habe ich mir dieses Mal nur drei Nagellacke, die ich bis Ende des Jahres aufbrauchen will! Dabei habe ich mir einmal den SOS Retouche von Yves Rocher ausgesucht, den ich irgendwann mal zugeschickt bekommen habe. Der Bürstenkopf ist leider zu gefächert, um damit präzise zu lackieren, aber ich nutze ihn einfach als Alltagsklarlack für ein bisschen Glanz und dafür reicht er.

Dann habe ich noch den gräulich-lila-schimmerigen 017 Elegant Nagellack von p2 seit letztem Jahr schon in Verwendung (siehe Blogpost). Wunderbare Farbe, aber der Auftrag ist gruselig, weswegen ich selten zu ihm gegriffen habe. Also streifig im Auftrag, braucht mindestens zwei Schichten, damit er deckend ist und trocknet ewigst nicht. Ich nutze ihn noch ab und zu auf den Fingernägeln, aber ich denke, er wird bald eine Etage tiefer ziehen für sommerliche Fußnägel.

Den grauen 322 Nagellack von BeYu trage ich jetzt schon seit vielen Wochen immer wieder an den Füßen. Das gefällt mir weiterhin sehr gut, da es mal etwas anderes zu meinen üblichen rot/pinken Fußnägeln ist und somit werde ich das wohl auch noch einige Zeit machen. Man sieht auch schon ein bisschen Fortschritt in der Flasche, der mich motiviert, aber Spaß macht er beim Lackieren ebenfalls nicht. Ihr bemerkt ein Muster oder meine Unfähigkeit, gut zu lackieren. Wobei ich von diesem Lack glaube ich sogar noch eine komplette Flasche habe, da ich diesen Grauton damals so perfekt gefunden habe..yay 😉

Also ein ziemlich realistisches Ziel, denke ich, wenn ich mich denn motivieren kann, halbwegs regelmäßig zu lackieren. Wobei ich natürlich auch andere Nagellacke verwenden will, ich muss bei meinem nächsten Heimatbesuch in Kürze mal schauen, worauf ich noch Lust habe! Gerade bin ich schon gedanklich bei den pastelligen Frühlingstönen angelangt und davon habe ich auch einige in meiner Sammlung, die lackiert werden wollen!

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