[Sehenswert] Mein Mammutprojekt „Star Trek“

Im Jahr 2020 stolperte ich zufällig über einen Edx-Onlinekurs zum Thema „Star Trek“ und die Auswirkungen der Serie auf kulturelle und technische Aspekte unseres Lebens. Welchen ich mir dann komplett anschaute, da ich einfach immer gerne neues lerne und mit Star Trek bisher nie wirklich in Berührung gekommen bin.

Von diesem Kurs sehr neugierig gemacht (es ist absolut faszinierend, wie viele Themen Star Trek als erste Serie/Film ins Fernsehen brachte), nahm ich mir vor, einfach einmal „Star Trek durch zu schauen„, was ja nicht sooooo lange dauern sollte, hust hust. Nunja, drei Jahre später bin ich noch immer nicht durch, denn es sind dann doch 13 Filme und 11 Serien mit zig Staffeln, die es zu bewältigen gibt!


Wobei das Wort „vorne“ natürlich sehr gerne diskutiert wird: nimmt man eine der Timelines, die in den Serien und Filmen verfolgt wird oder schaut man alles nach ihrem realen Ausstrahlungsdatum? Ich fing noch einmal ganz anders an, nämlich mit Star Trek Discovery an, da es auf Netflix verfügbar war und gut aussah – jedoch sah ich dann nur 2 der vier Staffeln und muss nun eigentlich noch mal von vorne anfangen, aber das ist ein Problem für später. Mein Problem mit Star Trek Discovery war folgendes: die Serie war zu neu mit zu vielen tollen Effekten und passte nicht so ganz zu meinem Star Trek-Bild von Schiebetüren, die noch manuell von Menschen hinter den Kulissen bedient werden mussten. Also änderte ich meine Strategie!


1. Star Trek – Das nächste Jahrhundert (1987-1994)

Ich fing halbwegs, aber nicht ganz vorne an und begleitete die Crew rund um Captain Jean-Luc Picard, First Officer William T. Riker, Lieutenant Commander Data und Geordi LaForge, Lieutenant Whorf, Schiffsärztin Dr. Beverly Crusher und Psychologin Deanna Troi, die in den unendlichen Weiten des Weltalls unterwegs ist. Ihre Mission ist es, unbekannte Lebensformen in diesen fremden Welten zu entdecken und werden hierdurch in zahlreiche Konflikte hineingezogen, welche sie selbst zum Kämpfen zwingen. Für mich sind die Borg hier ein absolutes Highlight!

Die einzelnen Folgen hängen nicht wirklich zusammen, wodurch man die Serie ziemlich lose schauen kann. Ab und zu gibt es ein bisschen weiter gefasste Handlung, aber man bekommt immer genug Erinnerung, wenn dies mal der Fall sein sollte. Zwischen den verschiedenen Charakteren kommt es besonders zu Beginn zu nur wenig Konflikten, was wohl auf Serienschöpfer Gene Roddenberry zurückzuführen ist. Aber das wird ab Staffel 3 definitiv besser und wir bekommen etwas mehr Charakterentwicklung und persönliche Dilemmata präsentiert. Einige Folgen sind absolut grottig und fühlen sich nach Lückenfüller an, andere wiederum greifen reale geo-politische Konflikte und andere kulturelle Themen auf und sind absolut grandios!

Meist habe ich so um die 10 Folgen in der Woche geschaut und fühlte mich mal mehr und mal weniger unterhalten. Die unterschiedlichen Charaktere schaffen es aber trotzdem irgendwie, sich nah an einen zu schleichen und man beginnt mit ihnen mitzufühlen. Hier kann ich mir in der Zukunft sehr gut vorstellen, ein paar meiner Lieblingsfolgen wieder anzusehen und in den Komfort dieser Serie zu flüchten!


2. Star Trek – Raumschiff Voyager (1995-2001)

Danach begleitete ich das Raumschiff Voyager rund um ihren ersten weiblichen Captain Kathryn Janeway, welche mit einigen ihnen feindlich gesinnten, gefangenen Maquis-Kämpfern an Bord, durch Aliens in den 70.000 Lichtjahre entfernten Delta-Quadranten transportiert wird. Diese müssen nun zusammenarbeiten, um wieder nach Hause zu kommen und treffen auf diesem Weg natürlich erneut unbekannte Lebensformen, die ihnen nicht unbedingt freundlich gesinnt sind.

Die Crew rund um Commander Chakotay, Lieutenant Tom Paris & Tuvok, Offizier Harry Kim, Dr. Lewis Zimmermann, B’elanna Torres, Seven of Nine und Koch Neelix hat zunächst viel mit internen Konflikten zu tun, da sie sich als eine Einheit zusammenfügen müssen. Ebenfalls müssen sie immer wieder technische Probleme sowie Knappheit an Rohstoffen und Nahrung auf unterschiedliche Weisen lösen, was zu moralischen Dilemmata führen kann. Die spannenden Themen Zeitreisen und Weltraum-Anomalien und meine lieben Borg kommen auch häufiger vor.

War Jean-Luc Picard noch sehr diplomatisch unterwegs und wollte Gewalt vermeiden, so wird in dieser Serie Gewalt als eine angebrachte Form der Konfliktlösung angesehen und somit auch angewendet. Was es insgesamt spannender (und leider auch realer) machte, da man nicht wusste, ob und wie der Konflikt gelöst werden wird. Hier hat man zwar längere Storylines, aber es gilt erneut: man muss nicht jede Folge gesehen haben, um der Handlung zu folgen, es gibt einige Füllerfolgen, die eher langweilig sind, aber im Großen und Ganzen wurde ich gut unterhalten!



3. Star Trek – Deep Space Nine (1993-1999)

Was war ich gespannt auf meine erste Star Trek Serie, die nicht mehr an Bord eines Raumschiffes spielt, sondern auf einer festen Raumstation und gleichzeitig Stützpunkt der Föderation, nämlich Deep Space Nine. Captain Benjamin Sisko bekommt die Leitung dieser Station nahe des Planeten Bajors, was sich jedoch als alles andere als einfach erweist. Unterstützung erhält er hierbei u.a. von Kira Nerys (First Officer von Bajor), Jadzia Dax (Wissenschaftlerin), Miles O’Brian (Operations Officer), Odo (Sicherheitschef), Julian Bashir (Arzt), Quark (Barbetreiber) und einem uns schon bekannten Klingonen aus früheren Serien, den ich aber nicht verraten mag.

Wunderbar bei dieser Serie ist, dass sie sehr modern ist. Man hat zwar immer noch kleine Handlungen, die in einer Folge abgeschlossen werden können, aber eben sehr viele große Rahmenhandlungen, die ständig wichtig sind und sich spannend entwickeln. War die Raumstation ehemals von Cadassians besetzt, welche den Planeten Bajor blutig unterwarfen, so ist sie nun in Hand der Föderation, welche zwischen diesen beiden Kulturen steht und diplomatisch zu sein versucht. Als dann noch ein Wurmloch entdeckt wird, welches es ermöglicht, vom Alpha- in den unbekannten Gamma-Quadranten zu reisen, kommt mit den Dominion noch ein weiterer, sehr starker Erzählstrang hinzu.

Obwohl ich mit Benjamin Sisko und seiner irgendwie ständig latent sexuellen Art jedem gegenüber nicht sonderlich warm wurde, ist das bis jetzt für mich die beste Star Trek Serie! Die Charaktere hier sind oftmals nicht gut oder böse, sondern schwingen dazwischen hin und her, was sie zu moralischen Urteilen befähigt, welchen man als Zuschauer nicht unbedingt folgen will – was es eben sehr unvorhersehbar macht. Also auch wenn ich ein kleines Picard-Fangirl bin und es wunderbar fand, dass es auch schon einen weiblichen Captain gab, würde ich euch Deep Space Nine am meisten ans Herz legen, wenn ihr nur eine Star Trek-Reihe schauen wollt!


4. Star Trek – Enterprise (2001-2005)

Was mich nun zu meiner aktuellen Serie bringt und hach, natürlich waren meine Erwartungen nach DS9 hoch, aber dass sie soooo untertroffen werden, habe ich nicht kommen sehen. Bisher habe ich in über zwei Wochen nur 9 Folgen der ersten Staffel sehen können, da ich sie so enorm langweilig und fade finde. Und während ich alle anderen Vorspanne sehr mochte, besonders musikalisch ist dieser hier mit Gesang einfach nur grausam.

Die Serie spielt zeitlich vor allen anderen Star Trek Serien, was lustig ist, da sie viel der Technologie, die man nun gewohnt ist, noch nicht haben. Captain Jonathan Archer, seine Offiziere Malcolm Reed, Trip Tucker, T’Pol, Linguistin Hoshi Sato und Schiffsarzt Phlox, welche den Weltraum entdecken. Bisher hatten die „befreundeten“ Vulkanier den Menschen einige technische Entwicklungen vorenthalten, sodass sie nicht selbst auf Erkundungstour gehen können, was nun aber durchgesetzt wird.

Bisher gab es einige First Contact Folgen, die mit sich brachten, dass es sprachliche Barrieren gab, die Hoshi lösen musste und dann die Frage, welche Technologie man welcher Kultur zeigt. Also alles schon mal da gewesen, das ist nur quasi die ältere Version davon in meinen Augen. Besonders die Charaktere Malcom und Reed sind so flach ausgearbeitet, dass ich sie bis jetzt nicht wirklich auseinanderhalten kann, denn niemand hat Persönlichkeit. Bis auf den Captain, der sehr von diesem amerikanischen Helden in sich vereint. Ich hoffe sehr, dass es noch besser werden wird, aber die Serie wurde nach vier Staffeln abgesetzt, was wohl eher dagegenspricht 😉 Wenn ich damit durch bin, wird es natürlich nochmal ein Fazit geben und wer weiß, vielleicht habe ich mich getäuscht!


Wie ihr seht, habe ich noch keinen Star Trek Film gesehen, was aber hauptsächlich daran liegt, dass diese aktuell weder bei HBO noch bei Netflix (bis auf 2) stehen und ich mir nicht Amazon Prime leisten will. Vielleicht ändert sich das irgendwann wieder, ich drücke mir die Daumen 😉 Und bin natürlich neugierig: gibt es unter euch Star Trek Fans? Wenn ja, welcher Film/Serie/Episode war euer Highlight? Oder geht diese SciFi-Serie so gar nicht an euch?

[Beauty] Aufgebraucht im Dezember 2023!

Pünktlich zum Jahresende sind bei mir noch einmal so richtig viele Dinge leer gegangen, nämlich ganze 14 Fullsize Produkte und eine Probe. Dabei waren wieder ein paar absolute Lieblingsprodukte, die mich lange begleitet haben und auch ein paar Sachen, die ich 2024 nicht mehr in meinem Leben brauche – schauen wir uns die Ausbeute mal genauer an!


GLISS Replenishing Summer Shampoo von Schwarzkopf Ich finde dieses Shampoo großartig, da es sehr intensiv reinigt und dabei lecker riecht. Ich habe von der LE noch eine Packung und nutze sie so alle 3-4 Haarwäschen einmal für eine gründlichere Reinigung.

Super Aufbau Spülung von Elvital Meine Haare waren ein Traum nach dieser Spülung, von der man nur sehr wenig Produkt braucht. Geruchstechnisch mochte ich sie ebenfalls und die transparente Verpackung ist auch ein Pluspunkt – jetzt hätte ich sie nur noch gerne in fest 😉

Feste Duschpflege von N.A.E. Ich mag den kräuterigen Duft gerne und hatte ewig an dieser veganen Seife. Würde ich irgendwann wieder kaufen, jetzt brauche ich mal einen anderen Duft in der Nase.

Q10 Straffendes Öl von Nivea Ob es strafft und bei Dehnungsstreifen etc hilft, kann ich euch nicht beantworten, aber es pflegt meine Haut im Winter sehr intensiv und zieht schnell ein. Wir mögen uns und ich weiß nicht, die wievielte Packung das schon ist, die ich aufgebraucht habe. Jeden Winter wieder!

Pro-Elastic Renew von Vasenol Fand ich am Anfang super, aber irgendwie zog sie auf einmal superschlecht ein und war so unangenehm auf der Haut aufliegend. Keine Ahnung, ob sie mir irgendwie umgekippt ist, denn sie roch weiterhin normal.

Captain Stick-Deo von Old Spice Ja, das ist wohl eher ein Männerdeo, aber ich liebe den frischen Duft und bin absolut von der Haltbarkeit begeistert. Angefangen habe ich vor so 9 Monaten und es ist jetzt erst leer – verrückt, oder? Werde ich definitiv mal wieder kaufen, wenn ich keine Lust auf Sprühdeos habe.

Hydro Booster Pflegekapseln von ISANA Sie waren ok, aber begeistert bin ich auch nicht. Da gibt es für meine Hautbedürfnisse passendere Varianten, weil so wirklich mehr Feuchtigkeit habe ich nicht bemerkt.

Feuchtigkeits-, Anti-Falten- und Pfirsichmaske von ISANA Die Feuchtigkeitsmaske brennt bei mir, die Anti-Faltenmaske mag meine Haut und die Pfirsichsorte riecht lecker, hat aber keinen Effekt.

Raspberry Lemonade Blast Lippenpflege von Blistex Ich liebe ihn! Top Wirkung und leckerer Geschmack – wenn ich das nächste Mal in den USA bin, kommt er wieder mit.

Mundspülung von Prokudent Wie alle günstigen Drogeriemarken war auch diese Spülung ok und wird irgendwann wieder nachgekauft werden.

Med Zahnpasta von Prokudent War mir etwas zu mild im Geschmack, ich mag ein richtig reines Mundgefühl und bekam es hier leider nicht. Sonst aber zu empfehlen.

Foot Pads by Summer Foot Ich glaube nicht sehr an ihre Detox-Wirkung, aber da ich noch ein paar Fußpads habe, brauche ich sie nach und nach auf. Die Anwendung nachts ist ok, ich habe keinen Ausschlag etc von den Pflastern und muss meine Füße danach immer sehr eincremen.

Direct Zahnpasta von Sensodyne Die Probe hat nichts für meine schmerzempfindlichen Zähne getan, leider! Meine Zahnärztin hatte hier große Hoffnung, aber das war nichts.


Damit wären wir für dieses Jahr fertig und ich setze mich jetzt an meine Jahresstatistik. Denn ja, ich bin wie immer neugierig, was es insgesamt in 12 Monaten geworden ist und was sich zum Vorjahr verändert hat 🙂

[Lesenswert] ABC-Lesechallenge 2023 – Endstand!

Wie schon die letzten Jahre hatte ich mir auch dieses Jahr wieder vorgenommen, mich einmal durchs Alphabet zu lesen und was soll ich sagen,

ich habe es zum allerersten Mal geschafft!

Bisher scheiterte ich jedes Mal an den „schwierigen“ Buchstaben wie Q und X, aber mit Hilfe einer fantastischen Bibliothek hat es dieses Jahr endlich funktioniert. Ebenso habe ich seeeeehr viele Bücher gelesen, was mich freut und mich auch für 2024 schon motiviert, dies beizubehalten! Schauen wir uns jetzt mal im Detail mein Lesejahr 2023 an!


Endstand: 26 von 26 Buchstaben „gelesen“


Age of Vice – Deepti Kapoor (klick)

A Little Life – Hanya Yanagihara (klick)

Alle singen im Chor – Leena Lehtolainen (klick)

Architect’s Apprentice, The – Elif Shafak (klick)

Are you happy now – Hanna Jameson (klick)

Ashes – Álvaro Ortiz (klick)

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Babel – Rebecca F. Kuang (klick)

Before the coffee gets cold – Toshikazu Kawaguchi (klick)

Before the coffee gets cold. Tales from the cafe – Toshikazu Kawaguchi (klick)

Before we say goodbye – Toshikazu Kawaguchi (klick)

Before your memory fades – Toshikazu Kawaguchi (klick)

Billy Summers – Stephen King (klick)

Bunny – Mona Awad (klick)

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Celsius – Marc Elsberg (klick)

Circe – Madeleine Miller (klick)

Cleopatra and Frankenstein – Coco Mellors (klick)

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Daisy Jones & The Six – Taylor Jenkins Reid (klick)

Daughter of Doctor Moreau – Silvia Moreno-Garcia (klick)

Dear Edward – Ann Napolitano (klick)

Diplomatin, Die – Lucy Fricke (klick)

Drift, The – C. J. Tudor (klick)

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Einladung, Die – Sebastian Fitzek (klick)

Everything I never told you – Celeste Ng (klick)

Exile, The – Erik Kriek (klick)

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Fourth Wing – Rebecca Yarros (klick)

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Geronimo – Leon de Winter (klick)

Girl in Pieces – Kathleen Glasgow (klick)

Global – Eoin Colfer & Andrew Donkin (klick)

Gnadenlos – Simon Kernick (klick)

Golden Boy – Mikael Ross (klick)

Golden Son – Pierce Brown (klick)

große Los, Das – Meike Winnemuth (klick)

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Happy Place – Emily Henry (klick)

Heart Bones – Colleen Hoover (klick)

Home Body – Rupi Kaur (klick)

Honour – Elif Shafak (klick)

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Iron Flame – Rebecca Yarros (klick)

Island of missing trees, The – Elif Shafak (klick)

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Janosch erzählt Grimm’s Märchen – Janosch (klick)

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Keya Das’s Second Act – Sopan Deb (klick)

Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch – Marina Lewycka (klick)

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Lapnova – Ottessa Moshfegh (klick)

Last house before the mountain – Monika Helfer (klick)

Lemonas Geschichte – Ken Saro-Wiwa (klick)

Liebe an miesen Tagen, Die – Ewald Arenz (klick)

Long Road to Mercy – David Baldacci (klick)

Lucy by the sea – Elizabeth Strout (klick)

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Malibu Rising – Taylor Jenkins Reid (klick)

Melody – Martin Suter (klick)

Ministry of Utmost Happiness, The – Arundhati Roy (klick)

Mittagsstunde, Die – Dörte Hansen (klick)

Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung – Valentina D’Urbano (klick)

Morning Star – Pierce Brown (klick)

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Nächsten Sommer – Edgar Rai (klick)

No country for eight-spot butterflies – Julian Aguon (klick)

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Old Babes in the Wood – Margaret Atwood (klick)

One True Loves – Taylor Jenkins Reid (klick)

Only One Left, The – Riley Sager (klick)

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Pachinko – Min Jin Lee (klick)

Pandora – Susan Stokes-Chapman (klick)

Paris Apartment, The – Lucy Foley (klick)

People we meet on vacation – Emily Henry (klick)

Pfau, Der – Isabel Bogdan (klick)

Planetenwanderer – George R.R. Martin (klick)

Pocket Matti – Karoliina Korhonen (klick)

Project Hail Mary – Andy Weir (klick)

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Queer: A Collection of LGBTQ Writing – Frank Wynne (klick)

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Red Rising – Pierce Brown (klick)

Refugees, The – Viet Thanh Nguyen (klick)

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Schattenbucht, Die – Eric Berg (klick)

Seven Husbands of Evelyn Hugo, The – Taylor Jenkins Reid (klick)

Secret History, The – Donna Tartt (klick)

Seven Moons of Maali Almeida, The – Shehan Karunatilaka (klick)

Small things like these – Claire Keegan (klick)

Song of Achilles, The – Madeline Miller (klick)

Spell of Good Things, A – Ayobami Adebayo (klick)

Stay with me – Ayobami Adebayo (klick)

Sterntaler – Kristina Ohlsson (klick)

Sucher, Der – Tana French (klick)

Sympathizer, The – Viet Thanh Nguyen (klick)

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Ten Minutes 38 Seconds in this strange World – Elif Shafak (klick)

Tomorrow, and Tomorrow, and Tomorrow – Gabrielle Zevin (klick)

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Uskomatonta! Krokotiilit – Alain M. Bergeron, Michel Quintin & Sampar

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Velvet was the night – Silvia Moreno-Garcia (klick)

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Wahala – Nikki May (klick)

Wenn ich groß bin…halte ich mir auch einen Flüchtling – Monika Liegl (klick)

What you are looking for is in the library – Michiko Aoyama (klick)

Whole Truth, The – David Baldacci (klick)

Win every argument – Mehdi Hasan (klick)

Writers & Lovers – Lily King (klick)

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X – Sue Crafton (gibt es interessanterweise nicht bei Amazon)

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Yellowface – R.F. Kuang (klick)

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Zur See – Dörte Hansen (klick)

Zwischen Welten – Juli Zeh & Simon Urban (klick)


Insgesamt habe ich dieses Jahr 93 Bücher gelesen, was mich sehr freut, da ich damit doch schon fast an der Dreistelligkeit kratze. Dabei habe ich eine wirklich bunte Mischung gelesen, die aus meinem Bücherregal, öffentlichen Bücherschränken und natürlich der öffentlichen Bibliothek in Oulu bestand. Letztere hatte überraschenderweise viele aktuelle deutschsprachige Bücher und niemanden außer mir, der sie ausleihen wollte, eine tolle Kombination 😉

Bei einigen Anfangsbuchstaben sammeln sich bei mir doch viele Werke, z.b. A, B, P, S und W bieten da viel Auswahl. Bei anderen war es nicht so einfach etwas zu finden und wenn, war das Buch jetzt auch nicht unbedingt der größte Lesegenuss (z.b. X). Aber ein Buch abbrechen, wollte ich dann doch nie, so schlecht war es dann auch nicht.

Rückblickend habe ich auch dank Instagram und YT einige spannende Bücher und Autoren entdeckt, aber auch ein bisschen viel Young Adult-Romane gelesen, was einfach nicht mehr meines ist. Wäre ich nochmal in dem Alter, würde ich die Bücher bestimmt lieben, aber mit 38 sind sie dann nicht mehr unbedingt so fesselnd.

Eigentlich wollte ich hier noch meine Top 3 von 2023 ranken, aber ganz ehrlich, es fällt mir wahnsinnig schwer! Elif Shafak und Dörte Hansen waren ein sehr besonderer Lesegenuss, welcher einen mitnimmt und nachwirkt, aber auch Hanya Yanagihara hat mich lange beschäftigt und in den sanften Schreibstil von Elizabeth Strout habe ich mich ein wenig verliebt. Taylor Jenkins Reid und Toshikazu Kawaguchi habe ich nur so runtergelesen, was perfekt für lange Zugreisen war, denn man kurzzeitig in einer neuen Welt. Die Begeisterung für Emily Henry und Colleen Hoover kann ich nicht so ganz nachvollziehen und was ich von Ottessa Moshfegh halte, weiß ich noch nicht ganz. Nach Lapvona will ich erst noch ein weiteres Werk von ihr lesen.

Besonders ans Herz legen will ich euch noch den Roman Pachinko von Min Jin Lee, welcher mich in eine komplett andere, faszinierende Welt geführt und mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Wir folgen mutigen Frauen, die von Korea aus nach Japan ziehen müssen und ihr Leben an diesem fremden und oft ihnen feindlich gesinnten neuen Umfeld bestreiten sollen. Da ich diesen Teil der koreanisch-japanischen Geschichte nicht wirklich gut kannte, habe ich sehr viel neues gelernt und während des Lesens auch immer wieder recherchieren müssen. Absolut lesenswert!


Wie war euer Lesejahr 2023? Habt ihr neue Autoren entdeckt, die ihr nur so verschlungen habt? Gab es positive/negative Überraschungen? Könnt ihr eure Top 3 wählen? 🙂

Sunday again.

[Gesehen] Dune; The Dark Night; Good Will Hunting; Meg

[Gelesen] Before we say goodbye – Toshikazu Kawaguchi; What are you looking for is in the library – Michiko Aoyama

[Gehört] Zeit Verbrechen Podcast

[Getan] ein Lebkuchenhaus gebaut; viele Spaziergänge durch die wunderbar verschneite Landschaft; eine verdammt günstige Wohnung angeguckt; viel gelesen

[Gegessen] Vöner-Dürüms; Tofu-Gemüse-Wokpfanne mit Reis; Mandarinen; Aloo ka Achar; Veggie-Nudelsalat

[Getrunken] selbstgemachte „Club Mate“; heiße Zitrone mit frischem Ingwer

[Gedacht] juhu, vier Tage frei 🙂

[Gefreut] es schneit an Weihnachten!

[Geärgert] /

[Gewünscht] dass es ein bisschen weniger grau ist, denn Schnee + blauer Himmel = <3

[Gekauft] nur Lebensmittel

FROHE WEIHNACHTEN!

Ich wünsche euch allen von Herzen Frohe Weihnachten und besinnliche Tage, in denen ihr euch entspannen und zur Ruhe kommen könnt. Ob im Kreis eurer Lieben, alleine an einem kuscheligen Örtchen oder irgendwo unterwegs in der Welt – macht es euch gemütlich, legt die Uhr/das Handy zur Seite und macht all das, wofür das Jahr 2023 über die Zeit gefehlt hat! Denn Zeit für uns sollten wir uns doch alle schenken!


Für mich ist dieses Weihnachten mal wieder etwas anderes, da ich nicht mit meiner Familie feiere, sondern stattdessen im tiefsten Schnee im Norden Finnlands bin. Was bedeutet, dass ich es seeeeehr ruhig angehen lassen werde, mit viel leckerem Kaffee, spannenden Büchern, ein bisschen Star Trek und bestimmt auch dem ein oder anderen Puzzle. Sowie natürlich magische Spaziergänge durch die weiße Winterlandschaft und danach ebenso magisch-stimulierende Saunabesuche. Wenn ich dabei noch ein Rentiere treffe, wäre dann auch mein Weihnachtswunsch erfüllt, denn diese knuffigen Tierchen machen einfach glücklich!

[Lesenswert] Small Things like These von Claire Keegan!

Von Claire Keegan hatte ich zwar schon häufiger gehört, aber bisher nie ein Buch der irischen Schriftstellerin in der Hand gehalten. Das hat sich jetzt aber zum Glück geändert und ich das recht dünne Werk Small Things like These von Claire Keegan in einem Rutsch durchgelesen! Darüber will ich euch nun etwas mehr erzählen, denn manchmal können einen auch wenige Seiten lange zum Nachdenken bringen 🙂


Das Buch spielt im Jahre 1985, kurz vor Weihnachten, in einer irischen Stadt und folgt dem Alltag von Bill Furlong. Dieser ist verheiratet, hat einige Kinder und ist dafür zuständig, dass alle Menschen mit genug Kohle versorgt sind. Bei einer seiner Lieferung an das hiesige Kloster sieht er mit eigenen Augen, was dort mit unehelich schwangeren Mädchen geschieht und muss für sich selbst eine Entscheidung treffen.

Zu Beginn war ich etwas verwirrt, was eigentlich passiert, da immer wieder Bills Vergangenheit thematisiert wird, aber eben nicht allzu klar, sondern in reduzierter Form. Wir lernen, dass er ohne Vater aufgewachsen ist, was zu seiner Zeit sehr verpönt war. Doch ist das Buch so fesselnd geschrieben, dass man sich davon nicht abhalten lässt und weiter liest. Wir lernen nach und nach, wie die irische Gesellschaft von katholischen Glaubens- und Moralvorstellungen zu dieser Zeit dominiert wurde und welche Auswirkungen dies hat. Besonders Leidtragende sind hierbei Frauen, die unehelich schwanger geworden sind.

Diese schwangeren Frauen mussten nämlich in von der katholischen Kirche geführten „Mother and Baby Homes“ bis zur Geburt leben und arbeiten. Dabei wurden sie alles andere als gut von den Nonnen behandelt, gleichzeitig ausgebeutet und ihnen oftmals am Ende noch ihr neugeborenes Baby abgenommen. Dieses wurde dann ohne ihr Einverständnis zur Adoption freigegeben. Ein absolut schreckliches, vor nicht allzu lang geschehenes Kapitel der irischen Geschichte, welches heute zum Glück weiter aufgearbeitet wird. Laut Google wurde das letzte Heim erst 1998 geschlossen, stellt euch das mal vor.

Da ich allgemein bisher wenig über die irische Geschichte gelernt habe, war auch dieses Thema Neuland für mich. Definitiv nicht überraschend, aber ich wusste nicht, dass es solche schlimmen Einrichtungen unter dem Deckmantel des Schutzes gab. Claire Keegan haut einem dies auch nicht sofort ins Gesicht, sondern lässt es den Leser gemeinsam mit Bill entdecken, welcher es zwar eigentlich schon weiß – wie der Rest der Stadtbewohner – es aber doch nie mit eigenen Augen gesehen hat. Nachdem dies geschehen war, wird es zu einem persönlichen Thema für ihn mit seiner eigenen Vergangenheit und er muss sich der Frage stellen, ob er wie der Rest der Bevölkerung schweigend weg sehen kann oder etwas unternehmen will.


Ein sehr atmosphärisches, für mich in den Winter passendes, wunderbar geschriebenes Buch mit einem Thema, welches einen auch nach der Lektüre nicht loslässt. Stattdessen sucht man nach Zeitungsartikeln und schaut sich noch 1-2 Dokus dazu an. Claire Keegan hat hier für mich genau die richtigen Dinge vereint: wahre, für mich neue und interessante Begebenheit + fesselnden Schreibstil! Ich will unbedingt noch mehr von ihr lesen und kann euch Small Things like These ans Herz legen, denn mir hat es insgesamt sehr gut gefallen, wobei es auch gerne noch etwas länger hätte sein dürfen.

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke!

Spannend und abwechslungsreich sind im Moment keine Worte, die meine Ernährung beschreiben. Wobei, ich bekam ein ganz tolles Weihnachtspäckchen und habe nun immerhin genug Lebkuchen, Schoki und Co für die nächste Zeit 😉 Aber was meine normalen Mahlzeiten betrifft, greife ich immer auf ähnliche Produkte und Rezepte zurück, was mich selbst schon langweilt. Doch da ich keine wirkliche Lust am Kochen habe, muss ich mich da echt immer überwinden, neue Sachen auszuprobieren. Was ich aber machen werde, damit der nächste Teller-Einblick 2024 endlich etwas abwechslungsreicher wird!


Der beste Schokonikolaus ist und bleibt für mich der Nikolaus von Kinderschokolade. Die Kombi von Milchcreme und Schoki ist hier einfach perfekt und ich wäre großer Fan, wenn es genau diese Konsistenz das ganze Jahr über geben würde. Bei meiner Veggie-Pizza mische ich immer bunt, was gerade noch da ist und ich muss gestehen, dass ich Erbsen auf Pizza super finde. Mais, Paprika, Zwiebeln und Knoblauch gab es aber auch noch. Bei einem Salatbuffet gab es u.a. diesen Teller voll Köstlichkeiten und besonders der Gurkensalat war grandios! Und da es Dezember ist, durfte natürlich auch ein weihnachtlich aussehender Donut nicht fehlen – gefüllt war er innen noch mit einer Apfelcreme, was erstaunlich gut zusammengepasst hat! Und mich bisschen überrascht hat, da ich das Schild nicht lesen konnte 😉


Bei Burger King wollte ich mal wieder einen Vegan Whopper im Menü essen und das war auch lecker, wobei wirklich wenig Salat drauf war. Aber jetzt ist der Heißhunger darauf definitiv wieder für einige Zeit gestillt, denn wirklich gut fühlte ich mich danach nicht. Bei meiner Veggie Lasagne mit Sojahack und Zwiebel-Knoblauch-Karottensoße habe ich dieses Mal ein bisschen zu viel frische Chili reingetan, wodurch es ganz schön brannte. Persönlich mag ich Lasagne am zweiten Tag aufgewärmt übrigens noch mehr und koche sie somit gerne vor. Auch wenn die Bilder es bisher nicht vermuten lassen, esse ich sehr gerne Rohkost und frisches Obst – hier gab es eine Kombi aus Salat, Wassermelone und scharfen nepalesischen Kartoffelsalat, in die ich mich hineinlegen könnte. Penne mit frischem Gemüse in Creme Fraiche gab es aber auch, als es mal wieder richtig schnell gehen musste.


Ein nepalesisches Thali mit Gemüse, Paneer und Naan gab es auch mal wieder und auch wenn es nicht sooooo gut ist wie die vielen Thalis, die ich sonst in Varanasi gegessen habe, hilft es doch, das (kulinarische) Indienweh etwas zu stillen. Notfalls ist so eine gemischte bunte Tüte aus dem Supermarkt aber auch zum Laune-Aufhellen geeignet, man schnappt sich einfach eine Schippe sowie eine Tüte und legt los. Soba-Nudeln mit Gemüse und süßsaurer Soße sind schnell gemacht und wenn man dann noch etwas Sesam drüber streut, ist das ein schnell gemachtes, leckeres und sättigendes Mittagessen. Ich will definitiv noch mehr asiatische Nudelvarianten ausprobieren! Manchmal zum Frühstück und manchmal am Nachmittag darf es eine Zimtschnecke sein, welche noch Kardamom im Teig hat und wunderbar süß-würzig schmeckt. Kurz aufgewärmt im Ofen und ich könnte mich hineinknien!


Wie oft kann man Pizza essen? Oft, aber es geht einfach so schnell und wird dank verschiedener Beläge einfach nicht langweilig Die Kombi mit Kidneybohnen, Mais und viel Chili mag ich sehr, da sie etwas herzhafter ist. Als meine Mama mir die Kaba Schokolade schenkte, war ich enorm neugierig, denn ich wusste bis dahin nicht, dass sie existierte. Sie hat ein sehr süßes Design und schmeckt ganz wunderbar – würde ich sofort wieder kaufen, sollte ich sie finden. Ein klassisches „muss schnell gehen und von ihnen warm machen“-Resteessen ist für mich Gemüse mit Kartoffelbrei, welches schnell angebraten, mit Röstzwiebeln und dann noch Ketchup garniert wird. Sieht nicht schön aus, aber ist eines meiner absoluten Comfort-Foods. Eine 1k-Süßigkeitenpackung landete dann irgendwie auch noch bei mir, aber da Lakritz nicht meines ist, ist davon noch einiges da. Einerseits würde ich mich ja gerne an den Geschmack gewöhnen, andererseits mag ich aber schon genug ungesunden Kram und muss mein Repertoire da nicht unbedingt erweitern.


Wirklich abwechslungsreich ist meine Ernährung im Moment nicht und ich will mich mal ein bisschen inspirieren lassen, was noch schnell und unkompliziert zuzubereiten ist, vegetarisch sowie sättigend ist und nicht nur Kartoffeln, Reis oder Nudeln als Beilage beinhaltet. Gerne her mit Inspirationen, was bei euch so auf den Teller kommt, ich kann definitiv Hilfe gebrauchen!

Sunday again.

[Gesehen] Star Trek: Enterprise (bisher haut es mich nicht um)

[Gelesen] Velvet was the night – Silvia Moreno-Garcia

[Gehört] Weird Crimes Podcast

[Getan] nach Rovaniemi gefahren und durch wunderschön verschneite Landschaft gewandert; spannende Bücher aus der Bibliothek mitgenommen; 6 Tage gearbeitet, da es zwischen den Jahren immer ruhig wird und ich lieber vorarbeite

[Gegessen] Zimtschnecken; Tofu mit Gemüse in süß-saurer Soße mit Reis; selbstgemachte Veggie-Pizza; Ananas; Vegane Nuggets mit Salzkartoffeln und Salat; Kinder Country

[Getrunken] selbstgemachte Club Mate; Fanta Zero Zitrone mit Orange gemischt

[Gedacht] ich muss mal schauen, was ich mir bei HBO alles angucken mag, da haben wir aktuell nämlich für einen Monat ein Abo (wegen Harry Potter)

[Gefreut] ein tollen Tagesausflug & danach ging es zum Aufwärmen in die Sauna

[Geärgert] also der Hund, der über uns wohnt, kann ja gar nichts dafür (sondern sein Besitzer), aber er jault immer ganz lange und schrecklich, was mittlerweile wirklich auf die Nerven geht :/

[Gewünscht] ich hätte soooo gerne ein Rentier im verschneiten Wald getroffen, aber es sollte leider nicht sein

[Gekauft] einen Großeinkauf bei Lidl, da irgendwie ganz viele Sachen auf einmal leer geworden sind

[Lesenswert] The Seven Moons of Maali Almeida von Shehan Karunatilaka!

Ich muss gestehen, dass ich The Seven Moons of Maali Almeida von Shehan Karunatilaka zunächst einmal aufgrund seines Covers in die Hand genommen habe und dann erst merkte, was ich da vor mir hatte! Dass es den Booker Prize 2022 gewonnen hat, ist nämlich schon mal eine ziemliche Aussage und machte mich somit noch neugieriger. Ich überflog die Zusammenfassung und wusste schon, was ich noch an diesem Abend zu lesen beginnen werde!


Worum geht’s

Die Sieben Monde des Maali Almeida spielt in Colombo, Sri Lanka zu Beginn der 90er Jahre. Maali Almeida erwacht in einer Art Wartehalle im Jenseits und fragt sich nach einem kurzen Schock, wie er denn bitte gestorben sei. Als notorischer Zocker und Kriegsfotograf, welcher sensible Bilder knipste, ist die Liste an Verdächtigen, die ihn ermordet und seine Leiche zerstückelt im See versenkt haben, gar nicht so kurz. Maali bleiben sieben Monde Zeit, dies aufzuklären, während er verzweifelt versucht, mit seinen Hinterbliebenen Kontakt aufzunehmen und diese Zwischenwelt mit Dämonen, in welcher er sich befindet, zu verstehen.

Wie ist’s

Persönlich lese ich sehr gerne Werke aus dem Magischen Realismus und dies in Kombination mit einer spannenden Kriminalgeschichte und dem noch interessanteren Setting Sri Lanka während des Bürgerkrieges und politischen Dramas in den 90er Jahren ist absolute phänomenal! Denn diese wirklichen schlimme Zeit wird hier genutzt, um zu zeigen, wie sich Individuen in ihr verhalten haben, ob positiv oder negativ und dem Bild einfach mehr Nuancen zu geben. Bei dem während all des politischen Chaos und menschlichen Leidens aber eben auch Humor und Liebe im alltäglichen Leben nicht fehlen dürfen – selbst wenn dieser Alltag in der Hölle zu sein scheint.

Maali, aber auch die anderen wichtigen Charaktere (wie seine „Tarnfreundin“ oder sein Mitbewohner, in welchen er ewig verliebt war und dieser irgendwie auch in ihn) in diesem Buch, werden einem nicht unbedingt sympathisch, da sie ihre Ecken und Kanten haben, aber dadurch erscheinen sie eben sehr real. Man kann nachvollziehen, wieso jemand wie handelt, da es stimmig ist und auch die Geisterwelt, die eine Rolle spielt, wird wunderbar entworfen. Man fühlt mit, man hat teilweise Angst umzublättern und zu lesen, was passiert, aber genau das will ich von einem Buch. Hier war mir kein Schicksal gleichgültig und ich kämpfte mit den Personen mit, wenn es moralisch darum ging, was gut, was schlecht und was nun ihr weiteres Handeln sein wird.

Shehan Karunatilaka schreibt mit einer so subtilen Wortgewalt, dass einzelne Sätze enorm lange in mir nachhallten. Nicht nur, weil sie wunderschön, oft geradezu poetisch, formuliert sind, sondern weil sie unfassbare Grausamkeit in sich bergen. Diese Mischung ist fordernd, keine Frage, macht für mich aber ein Buch aus, welches ich erneut lesen würde, weil ich so viel dabei empfunden habe.

Aber ich habe auch sehr viel gelernt, denn während ich schon Massen an indischen Autoren gelesen habe, war Sri Lanka mir noch etwas fremd. Klar, die historischen und politischen Gegebenheiten kenne ich dank meines Studiums, aber hier bekommt man einen viel tieferen Eindruck in die damalige Zeit, der einem nahe geht. Da will ich in Zukunft definitiv noch mehr Autoren lesen und auch alles, was Shehan Karunatilaka noch so erschaffen wird – Chinaman ist schon auf meiner Amazonwunschliste 😉


Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung für dieses fulminante Buch, welches einen auf ganz besondere Art zu einem schrecklichen Zeitpunkt in der Geschichte Sri Lankas transportiert und mit vielen schmerzhaften Fragen konfrontiert. Dies aber durch die Magie, die spannenden Alltagseinblicke aus verschiedenen Perspektiven und den Humor, sowie den grandiosen Schreibstil von Shehan trotz allem zu einer ganz besonderen Erfahrung macht, die ich in meinem Leben nicht missen mag. Ein Buch, für welches ich auf meinen aus allen Nähten platzenden Bücherregalen Platz machen würde, denn ja, zu diesem Werk will ich eines Tages zurückkehren und es erneut genießen!

[Beauty] BIOTHERM Bodylotion + khadi Körperöl = perfekte Winterpflege für trockene Haut!

Im Herbst habe ich damit angefangen, meine Haut mit einer Kombination aus Bodylotion und Körperöl einzucremen und was soll ich sagen, das funktioniert ganz wunderbar! Sogar so gut, dass ich damit auch im Winter weitermachen werde und jetzt nur einmal die Produkte ausgetauscht habe. Wobei ich mit der Herbst-Kombi aus Hipp Lotion & Nivea Q10 Öl sehr zufrieden war – beide Produkte sind einfach leer und ich habe noch andere im Schrank, die ich euch heute vorstellen will!

Die Lait Corporel von BIOTHERM (400ml für ca 16€) und das Centella New-Cell Skin & Soul Oil von khadi (50ml für ca. 19€) trage ich im 2:1-Rhythmus nach dem Duschen auf. Also an zwei Dusch-Tagen benutze ich die Bodylotion und danach einmal das Körperöl, dann wieder zweimal hintereinander die Bodylotion und so weiter. Denn meine Haut mag die Reichhaltigkeit des Öls, braucht sie aber nicht soooo oft, aber hierzu gleich mehr!


Fangen wir mit der feuchtigkeitsspendenden Körpermilch L’Original von BIOTHERM mit Live Plankton an. Diese kommt im praktischen Pumpspender daher und riecht herrlich frisch nach Zitrusdüften. Diesen Duft mag ich das gesamte Jahr, da er mir Energie und gute Laune spendet. Die Textur der Körpermilch ist leicht, aber nicht zu flüssig, wodurch sie sich super auftragen lässt und sehr schnell in die Haut einzieht. Und zwar komplett, hier bleibt kein unangenehmer, fettiger Film zurück und ihr könnt sofort in eure Klamotten schlüpfen und den Tag beginnen.

Meine Haut fühlt sich auch am nächsten Tag noch gepflegt an und man kann den Duft sogar noch dezent wahrnehmen, was ich sehr mag. Die Körpermilch soll die natürliche Widerstandsfähigkeit der Haut unterstützen und dem kann ich zustimmen – aktuell habe ich mit null trockenen Stellen zu kämpfen, obwohl der Winter eigentlich die Zeit für trockene Schienbeine ist, super! Wir mögen uns sehr, auch wenn BIOTHERM natürlich nicht die günstigste Marke ist, aber zum Glück benötigt man nicht allzu viel Produkt und kommt somit lange mit diesem 400ml Oschi aus.


Das vegane und zu 100% natürliche Centella New-Cell Skin & Soul Oil von khadi riecht zunächst einmal phänomenal! Also das sich damit Eincremen ist immer eine kleine SPA-Behandlung zuhause und ich liebe, wie die gesamte Wohnung nach diesem kräuterigen ayurvedischen Elixir aus Centella, Amla-Beeren und Vetiver riecht. Das Öl soll spezifisch das Bindegewebe der Haut stimulieren und verfeinernd, regenerierend sowie elastizitätsfördernd wirken. Der Geruch soll dabei unseren Geist anregen und die Behandlung zu einem gesamtheitlichen Erlebnis machen. Was es definitiv tut – meist nutze ich das Öl, nachdem ich in der Sauna war, also sowieso schon entspannt und schlafe nach der Anwendung enorm gut!

Meine Haut sieht nach der Anwendung immer enorm strahlend, straff und gesund aus. Gleichzeitig fühlt sie sich himmlisch sanft an und der Duft ist für mich noch das Tüpfelchen auf dem I, welches dieses intensive Pflegeprodukt für mich zu etwas ganz Besonderem macht. Ob es wirklich bei stark ausgeprägter Cellulite oder z.b. Dehnungsstreifen hilft, kann ich euch nicht sagen, da ich damit bisher noch verschont geblieben bin. Aber dass ihr eurer Haut damit etwas Gutes tut, würde ich sofort unterschreiben, denn mein ganzer Körper und Geist fühlen sich super nach der Anwendung an und strahlen dies auch aus. Es gibt noch andere Körperöle von der Naturkosmetikmarke khadi und ich muss mich hier als Fan outen. Am liebsten würde ich mich einmal durch das gesamte Sortiment an Seifen, Körperölen und -buttern testen!


Welche Hautpflege benutzt ihr in der kalten Jahreszeit? Vielleicht auch so eine Kombination aus Körpermilch und Körperöl? Oder habt ihr nur ein Produkt, welches einen hervorragenden Job erledigt und nicht zu wenig oder zu viel pflegt? Dann gerne her damit 🙂

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