[Sehenswert] The Serpent, Athlete A, Quicksand & Everest

Da ich die letzten Tage krank im Bett lag (immer noch mit negativem Test), hatte ich Zeit, ein bisschen meine Netflix-Liste abzuarbeiten, auf der sich mittlerweile einige Filme und Serien tümmeln. Welche ich auch alle iiiiiiirgendwann mal sehen mag, am Ende dann aber meistens doch nur Star Trek gucke 😉 Bis jetzt! Heute habe ich drei Serien- und eine Filmempfehlung für euch, die alle eher weniger gute Laune machen, da es nicht wirklich schöne Themen sind, die hier behandelt werden. Aber ich fand alles spannend und gut gemacht und kann sie somit weiterempfehlen!


THE SERPENT


In dieser achtteiligen Serie dreht sich alles um den Serienmörder Charles Sobhraj, der mit seinem Freund Ajay und seiner Partnerin Marie junge Backpacker in Asien für ihr Geld und ihre Reisepässe tötet. Mit diesen neuen Identitäten reisen sie umher, geben sich als Edelsteinhändler aus und treiben ihr Unwesen mit naiven, gerade erst die Welt entdeckenden Menschen. Ich hatte bisher noch nie von diesen Menschen gehört und war geschockt, zu was man alles fähig ist, wenn die eigene Gier unendlich scheint. Besonders da ich (immer noch) dieser naive Mensch mit Rucksack bin, der gerne couchsurft und fremden Menschen nicht mit Misstrauen begegnet, hätte ich hier auch sofort unter den Opfer sein können.

Besonders spannend ist diese Serie aber dank Hermann Knippenberg, einem niederländischen jungen Diplomaten, der es sich zur Aufgabe setzt, Sobhraj mit der Polizei dingfest zu machen. Eigentlich ist er für Drogenschmuggel zuständig, doch dann gelangt diese Vermisstenanzeige zweier niederländischer Backpacker bei ihm und er beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Weder seine noch andere Botschaften in Thailand oder gar die Polizei sind zunächst sonderlich hilfreich, sondern legen ihm sogar noch Steine in den Weg. Aber gemeinsam mit seiner Frau, einem anderen engagierten Diplomaten und schließlich den Nachbarn von Sobhraj kann Knippenberg herausfinden, welche undenkbaren Ausmasse das alles in Wahrheit hat!

Für mich war die Serie sehr spannend gemacht, durch dieses Katz und Maus-Spiel will man einfach weiterschauen und ich mochte die Schauspieler sehr, da es mir unbekannte, real aussehende Menschen waren. Dass alles in Thailand, Nepal, Indien etc spielt, fand ich doppelt gut, da ich die meisten Ort und auch die dort vorherrschende Atmosphäre kannte, sie jetzt aber eben ein paar Jahrzehnte vor meiner Zeit erleben durfte! Also keine leichte Kost, aber absolut sehenswert! Danach verbringt man definitiv noch einige Zeit im Internet und recherchiert, was jetzt wirklich wann mit wem geschehen ist und schläft nicht unbedingt gut.


ATHLETE A


Diese Dokumentation behandelt (achtung TW!) den Missbrauchsskandal um den Sportmediziner Larry Nassar, der über Jahrzehnte Turnerinnen sexuell genötigt hat. Wie Recherchen der Zeitung The Indianapolis Star aufdeckten, war dies der dazugehörenden Organisation USA Gymnastics bekannt, die informierten Personen beschlossen aber, diese Vorwürfe nicht an die Polizei zu geben, sondern sie unter den Teppich zu kehren. Wodurch Nassar noch jahrelang praktizieren und viel mehr junge Mädchen missbrauchen konnte.

Eine sehr gut gemachte Doku aus dem Bereich Leistungsturnen, der einen Einblick in das ohnehin schon sehr schwere Leben der immer jünger werdenden Turnerinnen zeigt, die nur ein Ziel haben: Olympia. Und wie in Interviews klar wird, dazu sogar diesen Missbrauch „in Kauf genommen“ haben und viele sich nicht gemeldet haben, sondern es zunächst still erduldeten. Es zeigt eine Welt, in der die Gesundheit der Mädchen nur wenig zählt und es nur auf ihr Funktionieren ankommt.


QUICKSAND


Die schwedische Miniserie (ebenfalls acht Folgen) basiert auf dem Roman Im Traum kannst du nicht lügen und dreht sich um einen Amoklauf ein einer Eliteschule in Stockholm. Die gerade 18 gewordene Maja ist die einzige Überlebende, steht nach kurzer Zeit aber unter dringendem Tatverdacht. Denn ihre Fingerabdrücke sind auf einer der Waffen zu finden und der Schütze war ihr Freund Sebastian.

In Rückblenden wird nun das Leben aller beteiligten Personen und ihre Beziehungen erzählt, was auf eine sehr gute Weise geschieht. Denn niemand wird sonderlich sympathisch dargestellt, alle haben ihre Ecken und Kanten, was die Serie sehr real macht. Die Schauspieler fand ich ebenfalls sehr gut ausgewählt und die Charakterentwicklung funktioniert für mich. Da man bis am Ende nicht weiß, was genau passiert ist, rätselt man mit und überlegt immer wieder, ob Maja denn zu solch einer Tat in der Lage war, ob es Panik, Selbstschutz oder eben doch Hass war, der dort die Überhand gewonnen hat. Wieder ein dunkles Thema, aber für mich eine sehenswerte, kurze coming of age-Serie, die zum Nachdenken anregt.


EVEREST


Dieses Bergsteigerdrama aus dem Jahr 2015 beruht ebenfalls auf wahren Begebenheiten, was alles leider noch dramatischer macht. Seit 1992 wird die Gipfelbesteigung des höchsten Berges der Welt kommerziell angeboten und somit nehmen in diesen Gruppen auch Menschen teil, die alleine nie auf den Berg kommen würden. Plus kommen immer mehr Menschen nach Nepal, um dieses Abenteuer zu erleben, was u.a. zu Platzproblemen (vielleicht erinnert ihr euch an die Stau-Bilder vom Gipfel) auf dem Berg führt. In diesem Film folgen wir dem neuseeländischen Expeditionsleiter Rob Hall, der gemeinsam mit zwei weiteren Wanderführern und einer Gruppe von Sherpas acht Teilnehmer auf den Gipfel bringen wird. Scott Fischer von einem konkurrierenden Unternehmen ist ebenfalls mit einer Expedition vor Ort und dann gibt es noch eine israelische und eine indische Gruppe, also seeehr viele Menschen für sehr enge Wege, die man gezwungenermassen beim Aufstieg nur hintereinander und mit Abstand gehen muss. Rob versucht mit allen zu verhandeln, wie man zusammenarbeiten könnte, stößt aber größtenteils aus Ignoranz, was am Ende Leben kosten wird.

Da ich nicht allzu viel von der Story (wenn ihr sie nicht aus den Medien kennt) spoilern mag, erzähle ich lieber über die wundervollen Landschaftsaufnahmen, die mich beeindruckt haben. Die Härte der Landschaft, der Kampf ums Überleben (was ein Aufstieg in solch eine Höhe sowieso immer für den Körper ist) und das Funktionieren einer solchen Expeditionsgruppe wird in meinen Augen sehr gut dargestellt. Die Rolle von Robs hochschwangerer Frau, die normalerweise auch dabei ist, jetzt aber zuhause warten muss, fand ich einerseits sehr gut gemacht, andererseits hätte man hier aber etwas mehr Rücksicht nehmen sollen und z.b. nicht wortgetreu bleiben sollen, wenn es um die Gespräche mit ihrem im Eis gefangenen Mann geht.

Wortgetreu konnte dieser Film werden, da der bekannte Autor Jon Krakauer (damals arbeitete er für das Sportmagazin Outside und sollte die Expedition begleiten) vor Ort war und alle Gespräche etc mithörte und später in seinem Buch veröffentlichte. Dieses wurde durch andere Leute teilweise stark kritisiert und der russische Bergführer Anatoli Nikolajewitsch Bukrejew (im Team von Scott Fischer) brachte ein eigenes Buch heraus. Hier geht es etwas um die verschiedenen Schuldzuweisungen, wie es zu der Tragödie kommen konnte, was auch in dem Film herausgearbeitet wird. Wer es ganz genau wissen will, muss aber selbst noch etwas recherchieren bzw die ganze Wahrheit herausfinden, kann man es nicht, da man eben nicht dabei war. Im Film bekommt man aber mehrere Perspektiven angedeutet, was gut ist.


Serienmörder, Missbrauch, Amoklauf und eine tragische Bergexpedition..ich schwöre, ich habe auch weniger düstere Filme und Serien auf meiner Liste, aber ich finde es immer wahnsinnig spannend, wenn etwas auf einer wahren Begebenheit beruht. Als nächstes werde ich mich aber glaube ich meinen Animes zuwenden, die ich auch schon ewig sehen mag und bin gespannt, ob diese ähnlich düster sind (damit meine ich Klassiker wie Prinzessin Monokone, welche ich noch nicht kenne). Was schaut ihr aktuell und könnt es weiterempfehlen? 🙂

[Beauty] Aufgebraucht im September 2022!

Diesen Monat sind mir doch tatsächlich drei Deos leergegangen und dabei war es gar nicht mehr so heiß 😉 Aber manchmal kommt dann doch einiges zusammen und somit habe ich im September insgesamt 8 Fullsize Produkte und zwei Proben aufgebraucht. Eines davon ist seit vielen Jahren schon mein absolutes Lieblingsprodukt und wird auch immer wieder nachgekauft – also wenn ihr meine Deo-Empfehlung für 48 Stunden Schutz in egal welchem (tropischen) Klima haben wollt, lest weiter und ratet gerne mit!

Birken Peeling von Weleda Fangen wir unter der Dusche an, wo ich dieses sanfte Peeling von Weleda sehr gerne für den Körper benutzt habe. Es riecht nicht unbedingt nach Birke, aber angenehm erfrischend und unaufdringlich, was ich mochte. Etwas größer hätten die Peelingkörner aber gerne sein können, das hier war seeeeeehr fein und somit etwas zu leicht für meinen Geschmack.

Milk Lotion Sensitiv von HIPP Nach dem Duschen nutze ich gerne diese sanfte, leichte Lotion für meinen Körper, die schnell einzieht und die Haut gut pflegt. Die Inhaltsstoffe sind auch für sensible Haut geeignet, der Duft verfliegt recht schnell und ich mag sie an den wärmeren Tagen. Im Winter habe ich aber doch mehr Pflegebedarf und benötige dann etwas reichhaltigeres.

Argan & Amaranth Serum von Dr. Scheller Meine Haut fand dieses Serum für abends absolut klasse und sog es nur so ein. Morgens wachte ich mit glatter, praller, gesund strahlender Haut auf, die nicht verzweifelt nach Feuchtigkeit schrie. Durch die Pipette konnte man super dosieren und das Produkt hat mir einige Monate gehalten. Würde ich nachkaufen!

Blue Pro-Retinol Multi-Correct Tagespflege von BIOTHERM Diese Gesichtspflege bekam ich kostenlos zum Ausprobieren zugeschickt und gefiel mir von ihrer Konsistenz und Wirkung sehr (hier ist mein ausführlicher Bericht). Sie ist zwar nicht gerade günstig, hat mir aber bei abendlicher, sparsamer Verwendung ein halbes Jahr gereicht und meine Haut sichtbar verbessert. Somit bin ich hier wirklich am Überlegen, sie im nächsten Jahr erneut zu kaufen, wenn ich meine anderen Cremes aufgebraucht habe.

Anti-Pigmentflecken Sonnenschutz von Nivea Sun Ein weiterer Liebling, der mir zum Testen zugeschickt wurde und mich restlos begeistert hat. Denn ich habe sichtbare Erfolge bei meinen dunkleren Flecken im Gesicht gesehen und keine neuen Schäden diesen Sommer hinzubekommen. Mich hat irritiert, dass die Creme rosa ist und sie riecht nicht soooo lecker, aber sie wirkt, hinterlässt keine weißen Rückstände, gibt mir nicht das „meine Poren ersticken“-Gefühl und ist günstig. Wird sowas von wieder gekauft!

Vibrant Flower Deo von 8×4 Hat bei mir überhaupt nicht gewirkt und der Duft war mir viel zu stark und künstlich. Schade, denn das Design fand ich wunderbar!

Frische Deo Granatapfel von CD Leider auch ein absoluter Flop, künstlich-ekliger Geruch und null Schutz. Diese beiden Deos habe ich nur benutzt, wenn ich zuhause blieb oder nur gaaaanz kurz irgendwohin musste und ich bin niemand, der sofort stark schwitzt.

Original Compressed Deo von Dove Ja, es ist ein Sprühdeo, aber mein holy grail. Darf mit ins Handgepäck im Flugzeug, schützt mich in jeder Klimazone, bei monatelangen Wanderungen, färbt nicht weiß ab und riecht dezent-frisch. Hat mich unzählige Male beeindruckt, denn ich habe nie erwartet, dass ich z.b. nach 30 Stunden schwitziger Zugfahrt bei 45 Grad in Myanmar noch gut riechen könnte – damit klappte es Wird bis ans Ende meines Lebens hoffentlich im Sortiment bleiben und immer wieder von mir nachgekauft!

Sensitive Zahnpasta von Dontodent Macht einen guten Job, was meine Schmerzempfindlichkeit angeht und ist sehr viel günstiger als andere Produkte. Also quasi eine günstige Sensodyne, die nur etwas frischer schmecken dürfte. Aber ich kaufe sie auch immer mal wieder nach.

Parodontax Zahnpasta Also mein Geschmack ist sie nicht, aber das Zahngefühl nach dem Putzen ist absolut herrlich. So glatt und man fühlt sich wirklich super – und nach meiner Mundspülung nehme ich auch den Geschmack nicht mehr war, somit kann ich mir hier einen Nachkauf vorstellen (auch wenn ich bisher gar keine Zahnfleischprobleme habe).


Eine bunte Mischung aus absoluten Flops, die mir nicht fehlen werden und Lieblingsprodukten, die ich unbedingt wieder kaufen muss..mal schauen, wie es im Oktober so aussehen wird. Was ist bei euch diesen Monat so leergeworden und habt ihr mit einem meiner Produkte schon Erfahrungen gemacht?

Sunday again.

[Gesehen] Star Trek Voyager (1. Staffel angefangen); Everest

[Gelesen] Etta und Otto und Russell und James – Emma Hooper

[Gehört] Asgeir

[Getan] mit einer 30 Tage Yoga Challenge von Yoga with Adriene begonnen; Minigolf gespielt; mir selbst verdammt gute Bratkartoffeln gemacht 😉

[Gegessen] Zimtschnecken; Spinat mit Kartoffeln; Brot mit verschiedenen Hummus-Sorten; Kürbis-Tofu-Taler und Salat; Kiwis

[Getrunken] Erkältungstee; Sprite Zero

[Gedacht] mir fehlt Indien so sehr, es ist absurd (aber ich will trotzdem noch nicht hinfliegen)

[Gefreut] über viele schöne Gespräche

[Geärgert] meine Kopfschmerzen, die mittlerweile echt jede Woche auftauchen :/

[Gewünscht] Veränderungen in der Welt

[Gekauft] wieder „nur“ Lebensmittel

[Lesenswert] ABC-Challenge 2022 – 3. Update!

Das vorletzte Update meiner ABC-Lesechallenge 2022 ist schon hier, wie schnell die Zeit verfliegt! Wie schon die Jahre zuvor geht es mir darum, einen Buchtitel mit jedem Anfangsbuchstaben zu lesen und das habe ich noch nie komplett geschafft. Wie es aktuell aussieht, erfahrt ihr jetzt!

Zwischenstand: 18 von 26 Buchstaben „gelesen“

Altes Land – Dörte Hansen (klick)

Americanah – Chimamanda Ngozi Adichie (klick)

Anana. Eine Inuit-Legende – Ina Vandewijer (klick)

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Blackout – Marc Elsberg (klick)

Böser Wolf – Nele Neuhaus (klick)

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C

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dritte Bruder, Der – Nick McDonell (klick)

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Etta und Otto und Russell und James – Emma Hooper (klick)

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Farbenblind – Trevor Noah (klick)

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Geheimcode, Der – Eoin Colfer (klick)

Geheimer Ort – Tana French (klick)

Gestirne, Die – Eleanor Catton (klick)

Guantanamo Boy – Anna Perera (klick)

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Herzstoß – Joy Fielding(klick)

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Ich bin dann mal weg – Hape Kerkeling (klick)

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J

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Komm, ich erzähl dir eine Geschichte – Jorge Bucay (klick)

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Leben ist zu kurz für später, Das – Alexandra Reinwardt (klick)

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Muttertag – Nele Neuhaus (klick)

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Norwegian Wood – Haruki Murakami (klick)

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Oh, wie schön ist Kanada – Bernadette Calonego (klick)

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Paket, Das – Sebastian Fitzek (klick)

Pest, Die – Albert Camus (klick)

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Q

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Rache, Die – Eoin Colfer (klick)

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Save me – Mona Kasten (klick)

Save us – Mona Kasten (klick)

Save you – Mona Kasten (klick)

Schwalbe, die Katze, die Rose und der Tod, Die – Hakan Nesser (klick)

Slam – Nick Hornby (klick)

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T

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Unsere kleine Stadt – Thornton Wilder (klick)

Unter Paaren – Thomas Lang (klick)

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Verlassen – Tahar Ben Jelloun (klick)

verlorene Kolonie, Die – Eoin Colfer (klick)

Verschwörung, Die – Eoin Colfer (klick)

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W

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X

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Y

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Z

Waren es bei der Halbzeit (also vor drei Monaten) 13 Buchstaben und insgesamt 18 Bücher, so sind es jetzt 18 Buchstaben und insgesamt 32 Bücher! Was mich freut, denn ich komme wieder mehr ins Lesen rein, aber ihr seht, ich lese die falschen Buchstaben 😉 Wie immer fehlt mir da besonders am Ende des Alphabets noch einiges und ich bin mir unsicher, ob ich da noch viel schaffen kann. Denn für mich uninteressant klingende Bücher will ich dann auch nicht lesen, selbst wenn sie mit X,Y oder Z anfangen. Noch habe ich aber Hoffnung, dass ich entweder in meinem SUB (Stapel ungelesener Bücher) doch noch etwas finde oder in einem der öffentlichen Bücherschrank..besonders Y dürfte bei englischsprachigen Büchern eigentlich kein Problem sein.

Macht wer von euch auch zufällig diese oder eine andere Lesechallenge? Wenn ja, wie läuft es denn bei euch bisher so? Und habt ihr schon eine Buchempfehlung für 2022?

[Beauty] Aufbauendes Gesichtsfluid von Luvos Heilerde!

Wie genau das Aufbauende Gesichtsfluid von Luvos Heilerde zu mir kam, weiß ich nicht mehr. Ich denke, es war mal in einer Goodiebag oder Beautybox, denn selbst gekauft hätte ich es mir nicht. Was jetzt nicht daran liegt, dass ich Luvos nicht mag, ganz im Gegenteil, ich benutze die Naturkosmetik Heilerde-Masken sehr gerne und meine Haut verträgt sie auch. Es wäre nur einfach nicht das Produkt, nach welchem ich im Laden greifen würde. Somit war ich umso neugieriger, wie es mir nun in der Anwendung gefallen würde.


Das Aufbauende Gesichtsfluid mit Aprikosenkernöl (50ml um 8€) ist sowohl für normale als auch sensible Haut geeignet und soll die Selbstgeneration der Haut unterstützen. Schützende Pflege wird hier mit Feuchtigkeitsbalance der Haut kombiniert und besonders das Aprikosenkernöl ist ein toller Inhaltsstoff. Darin befindet sich nämlich Vitamin E und essentielle Fettsäuren, die eure Haut glatt und geschmeidig machen. Die genauen Inhaltsstoffe laut Hersteller sind:

AQUA, ALCOHOL, SQUALANE, GLYCERIN, CAPRYLIC/CAPRIC TRIGLYCERIDE, CETEARYL ALCOHOL, GLYCERYL STEARATE, LOESS, MYRISTYL ALCOHOL, XYLITYLGLUCOSIDE, ANHYDROXYLITOL, POTASSIUM PALMITOYL HYDROLYZED WHEAT PROTEIN, PRUNUS ARMENIACA (APRICOT) KERNEL OIL*, XYLITOL, HELIANTHUS ANNUUS (SUNFLOWER) SEED OIL*, GLUCOSE, XANTHAN GUM, TOCOPHEROL, CITRIC ACID, POTASSIUM SORBATE, PARFUM (NATURAL ESSENTIAL OILS), CITRONELLOL**, LINALOOL**, CI 77891 (TITANIUM DIOXIDE), CI 77492 (IRON HYDROXIDES), CI 77499 (IRON OXIDES), CI 77491 (IRON OXIDES)

Bekannt ist die Marke Luvos aber hauptsächlich durch ihre Heilerde und natürlich ist sie auch in diesem Aufbauenden Gesichtsfluid zu finden. Sie soll unsere Haut mit Spurenelementen, Mineralien und Nährstoffen versorgen, was zu einer verbesserten Spannkraft und einem ebenmässigeren Erscheinungsbild verhelfen soll.

Das Produkt selbst kommt in einem praktischen, luftdichten Pumpspender daher, welcher sich gut dosieren lässt. Angewendet werden soll das Fluid sowohl morgens als auch nach jeder Gesichtsmaske und sich auch sehr gut als Makeup-Unterlage eignen. Da es leider keinen Sonnenschutz hat, habe ich diesen im Anschluss verwendet und das war keinerlei Problem.

Sobald man das Fluid aus dem Spender bekommt, kann man den bekannten Heilerde-Geruch wahrnehmen, den man von den Gesichtsmasken gewohnt ist. Was mich zunächst verwirrt hat, da will ich nicht lügen. Auch die Produktfarbe hat mich an die schlammigen Masken erinnert und ich bin bis jetzt unschlüssig, ob die Tagescreme nicht doch getönt ist. Denn es gibt das Produkt auch noch in zwei Farbtönen, auf meiner Packung steht allerdings nichts drauf und auch online steht nichts darüber – aber ich habe das Gefühl, dass ich hier einen Tinten Moisturizer benutze. Seht selbst:

Das Fluid hat eine gute Konsistenz, nicht zu flüssig, nicht zu fest und lässt sich problemlos mit den Händen verteilen. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass es nicht komplett in meine Haut einzieht, sondern ein bisschen aufliegt. Was ich absolut nicht leiden kann, da ich sofort meine Poren verstopfen und Hautunreinheiten entstehen sehe. Das Gefühl habe ich auch, wenn ich andere getönte Tagescremes benutze, somit meide ich diese für den Alltag ganz gerne. Hier habe ich noch ein bisschen herum versucht, wie ich das Produkt gut in meine Haut einarbeiten kann, aber selbst mit Beautyblender hatte ich weiterhin dieses unschöne Gefühl.

Da mich Heilerde-Masken immer enorm austrocknen, war ich gespannt, wie dieses Fluid sich im Bereich Feuchtigkeit auf meine Haut auswirkt. Hier habe ich nichts zu meckern, meine Haut war prall, glatt, geschmeidig und sah gesund aus (fast zu ebenmässig dank der Tönung). Ich hatte auch nicht das Gefühl, dass irgendetwas spannt oder trocken ist. Da ich dies u.a. dem Aprikosenkernöl zuschreibe, würde ich gerne in Zukunft andere Produkte mit diesem Inhaltsstoff ausprobieren, aber Heilerde wird wohl nur in meinen Gesichtsmasken bleiben. Versteht mich hier nicht falsch, da mag meine Haut diesen Inhaltsstoff sehr, besonders zur porentiefen Reinigung, aber als Tagescreme soll es einfach nicht sein.


Habt ihr dieses oder ein anderes Pflegeprodukt von Luvos Heilerde benutzt (Gesichtsmasken ausgeschlossen)? Wenn ja, was hat eure Haut dazu gesagt? Und hat wer eine Empfehlung, was das Aprikosenkernöl angeht, welches Produkt hier besonders gut funktioniert?

[Fashion] Mit coolen Aufnähern professionell und nachhaltig das Lieblingskleidungsstück retten!

Zerrissene Jeans sind Trend. In den meisten Fällen sind die used-Effekte aber nicht nur absolut angesagt, sondern werden gezielt als gefakte Beschädigungen in den Stoff gebracht und so bereits in neuen Hosen oder Röcken – besonders bei Jeanskleidung – gekauft. Hier werden Aufnäher nicht benötigt, zumindest nicht auf die absichtlich gut sichtbare beschädigte Stelle. Anders sieht es dagegen dort aus, wo das Kleidungsstück leider defekt ist und repariert werden muss. Unter anderem dafür eignen sich Aufnäher als eine Art Flicken oder auch als Accessoire.

Aufnäher, die man nicht aufnähen muss

Es gibt viele Gründe, einem Kleidungsstück eine Applikation zu gönnen. Das können hübsche Verzierungen ebenso sein, wie die einfache Methode, eine Beschädigung verschwinden und so das Kleidungsstück nach wie vor perfekt aussehen zu lassen. Dafür gibt es unendlich viele Möglichkeiten an hübschen Motiven, die sich sowohl als reines Accessoire eignen, als auch dafür, defekte Stellen zu reparieren. Ein besonderer Clou sind dabei die beliebten Bügelflicken. Sie verdecken zugleich diskret die defekte Stelle und sind manchmal auch auffällig sichtbar. Indem man sie lediglich aufbügeln muss, sind sie dabei nicht nur ganz einfach anzubringen, sondern sehen auch nicht wie ein Flicken aus.

Patches, um Kleidung nachhaltig vor dem Wegwerfen zu schützen

Vermutlich hat jeder solch eine Situation schon erlebt: Ein Kleidungsstück ist das absolute Lieblingsteil und wird deshalb gern getragen. Doch was oft benutzt wird, kann auch kaputt gehen und nicht selten wird das Wohlfühl-Kleidungsstück dann leider aussortiert, weil eine professionelle Reparatur recht teuer sein kann oder der Schaden doch so ungünstig ist, dass er sich mit einer Reparatur nicht ganz verstecken lässt. Anders ist es dagegen dann, wenn die beschädigte Stelle gar nicht erst durch eine Reparatur unsichtbar werden soll, sondern einfach mit einem schmucken Aufnäher überdeckt wird. Eine solche Reparatur ist schnell gemacht und zudem sehr haltbar.

Große Auswahl an hippen Aufbüglern, wie sollen sie aussehen?

Seit es diese tolle Möglichkeit gibt, Patches einfach aufzubügeln, sind auch hier der Kreativität an Formen, Farben, Material und Message keine Grenzen gesetzt, denn diese Aufnäher können tatsächlich dazu dienen, defekte Stellen zu reparieren oder auch schicke Verzierungen darstellen oder ein Statement setzen und Botschaften senden. Dabei sind diese Aufbügler ebenso haltbar und reißfest wie der Originalstoff oder ein Flicken. Selbst das Waschen in der Maschine kann den Bügelflicken nichts anhaben. Es gibt sie in allen möglichen Farben und Formen und auch das Material ist variabel. Dabei muss das Material auch nicht so aussehen wie der Originalstoff, sondern kann einen Kontrast darstellen. Es gibt diese Flicken für jeden Geschmack, für jeden Anlass und diese sowohl zur Verzierung als auch zum Erhalt des Kleidungsstücks.

Flicken für Nachhaltigkeit und Variabilität

Es ist ganz klar: wenn ein Kleidungsstück repariert werden kann, braucht man kein neues und das schont Ressourcen und dient damit der Nachhaltigkeit. Gleichzeitig ist dies auch eine Wertschätzung der Arbeitskraft bei der Herstellung sowie des Materials. Da die aufgeklebten Flicken ebenso haltbar sind wie eine Stelle ohne Flicken, sind Aufnäher eine gute Alternative zum Neukauf. Darüber hinaus eignen sich diese Patches natürlich zur Verzierung. Hier können sie gerade auch mit glitzernden Elementen das Kleidungsstück erfrischend aufpeppen. Doch auch Patches mit einer Botschaft eignen sich – und zwar sowohl als Verzierung, als auch dafür, eine defekte Stelle auf diese Weise zu reparieren und so zu erhalten. Nadel und Faden sind dafür folglich nicht notwendig. Ihrer Haltbarkeit sowohl beim Tragen des Kleidungsstücks als auch beim Waschen per Hand oder in der Maschine tut dies keinen Abbruch.

[Sehenswert] Star Trek – The Next Generation!

Bis vor knapp zwei Jahren hatte ich noch nie auch nur eine Folge Star Trek gesehen. Dann belegte ich online aber aus reiner Neugierde einen Kurs über Star Trek und die Einflüsse der Serie auf die Gesellschaft sowie über ihren Umgang mit relevanten zeitgeschichtlichen Themen. Ab da hatte ich Blut geleckt, wusste aber nicht, wo ich anfangen sollte. Nach einer Staffel Star Trek Discovery (was mir gut gefiel), wollte ich dann aber etwas chronologischer anfangen und entschied mich, einfach mal alle sieben Staffeln von The Next Generation zu schauen.

7 Staffeln, 178 Folgen und insgesamt 8.010 Minuten (das sind sogar nur 133,5 Stunden) habe ich nun durchgeschaut und muss sagen, dass ich traurig bin, am Ende angekommen zu sein. Die Crew ist mir ans Herz gewachsen, es gehörte zu meinem Alltag, mehrmals in der Woche mit Captain Picard, Commander Riker, Whorf, Deanna, Dr. Crusher, Wesley, Geordie und natürlich Data ein neues Abenteuer zu erleben. Am Anfang zogen sich die Folgen etwas und ich musste man an die Erzählweise gewöhnen. Da die Serie für das Fernsehen konzipiert wurde, gibt es primär abgeschlossene Geschichten pro Folge und keine „Gesamt-Story“. Wodurch man natürlich immer sehr leicht einsteigen kann, da man nichts wirklich wichtiges verpasst hat und leicht reinfindet.

Ebenfalls konzepttechnisch interessant fand ich, dass bei den Schauspielern und zwischen Personen wenig persönliche Entwicklung geschieht. Es wird einiges einmal angedeutet, aber dann doch nicht weiterverfolgt und das fand ich teilweise sehr schade. Manchmal tauchen Personen wieder auf, worüber ich mich freute, aber meist waren sie dann unverändert und es wurde auch nicht thematisiert, dass sie verschwunden waren. Achja, die Sache mit dem Sterben-Lassen von Hauptcharakteren hatte man hier auch noch wenig auf dem Schirm, wodurch man sich zwar einerseits nie Sorgen um die Crew machen muss, es andererseits manchmal auch sehr langweilig und vorhersehbar ist. Insgesamt ein historisch bedingtes Storytelling, aber ich hatte trotzdem meinen Spaß!

Wie damals aktuelle bzw sogar sehr futuristisch wirkenden Themen in die Geschichten eingebunden wurden, hat mich fasziniert. Noch heute aktuelle Kontroversen wurden dort schon behandelt und es gab viele Folgen, die ein ethisch-moralisches Dilemma beinhalteten, über das man im Anspruch philosophieren konnte. Was ich oft genug tat und einige meiner Freunde jetzt mehr über Star Trek wissen, als sie es wohl jemals wollte. Die Prämisse der Enterprise ist nämlich, dass sie nicht in das Leben der von ihnen entdeckten Spezies eingreifen darf, Konflikte nicht beilegen oder sich mit ihrer (meist entwickelteren) Technologie zu erkennen geben – wozu es natürlich zu Problemen kommt, wenn man das Weltall erkundet.

So gleich der Ablauf der Folgen war, so haben mich einige von ihnen inhaltlich eben doch über längere Zeit bewegt und sich somit durchaus als auch heute noch sehenswert bewahrheitet (und eben nicht nur als historisches Dokument seiner Zeit).

Nach der letzten Doppelfolge – die ich als Ende sehr passend fand – wird es nun Zeit, mich einer neuen Crew zu widmen und ja, es soll jetzt Star Trek Voyager mit Captain Kathryn Janeway werden. Die ersten drei Folgen habe ich schon gesehen und bin gespannt, wie es weitergeht und ob ich erneut durchhalten und alle sieben Staffeln schauen werde. In so etwa einem Jahr dürftet ihr dann wieder hier darüber lesen..und ach, die Filme will ich natürlich auch endlich mal schauen, die stehen nur leider (bisher) nicht bei Netflix online.


Hände hoch, wer von euch ist Star Trek-Fan und hat ebenfalls TNG komplett durchgeschaut? Vielleicht ja sogar noch mehr Serien (dann bitte, bitte keine Spoiler!). Oder könnt ihr damit so gar nichts anfangen?

Sunday again.

[Gesehen] Star Trek TNG (fertig!); Top Gun

[Gelesen] Norwegian Wood – Haruki Murakami

[Gehört] Regen und Finnisch

[Getan] wieder fast täglich Yoga gemacht; im Vivarium gewesen; mit einem Freund durch wunderbare Blumengärten spaziert; meine Oma besucht

[Gegessen] Grünkohl-Kartoffelburger mit Rote Beete Chutney; indische Kartoffeln mit Spinat und Naan; Kartoffel-Lauchpfanne; Lebkuchen

[Getrunken] viele verschiedene Sorten Tee; Kaffee

[Gedacht] Hühner sind einfach tolle Tiere, irgendwann will ich welche haben

[Gefreut] über viele schöne Gespräche

[Geärgert] in unserer Wand (im Dachgeschoss) rannte nachts ein Tier herum, hoffentlich geht es wieder von alleine weg, weil das war laut

[Gewünscht] wie wohl alle weniger teure Lebenskosten

[Gekauft] wieder nur Lebensmittel & ich bin froh, dass meine Finnischstunden kostenlos sind!

[Health] Wieso man seine Mitochondrien stärken sollte!

Was sind Mitochondrien?

Mitochondrien sind abgeschlossene Bestandteile innerhalb einer Zelle. Sie kommen in beinahe allen Eukaryoten (Mehrzellern) vor und sind essenziell für die Bereitstellung von Energie für unseren Organismus. Im Gegensatz besitzen Prokaryoten (Einzeller wie beispielsweise Bakterien) keine Mitochondrien. Die Mitochondrien besitzen ihre eigene Erbinformation, die für die Herstellung von Proteinen für den Energiestoffwechsel benötigt wird. Interessant ist, dass Mitochondrien nur mütterlicherseits vererbt werden. Dadurch werden Erbkrankheiten, die auf einen Gendefekt in der Mitochondrien DNA zurückzuführen ist, auch nur von der Mutter weitervererbt.

Insbesondere in Geweben, die einen hohen Energieverbrauch aufweisen, befindet sich eine große Anzahl an Mitochondrien. Dazu zählen neben Muskel- und Nervenzellen auch Sinneszellen oder Eizellen. Beispielsweise bestehen Herzmuskelzellen zu einem Volumenanteil von 36 % aus Mitochondrien. Viele Krankheiten, wie zum Beispiel Diabetes mellitus oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen, lassen sich auf eine verringerte Aktivität von Mitochondrien zurückführen. Daher ist Mitochondrien stärken wichtig, um dauerhaft mehr Energie zur Verfügung zu haben und Krankheiten vorzubeugen.

Wofür braucht der Mensch Mitochondrien?

Mitochondrien werden auch als das Kraftwerk der Zelle bezeichnet. Das bedeutet, dass sie die aufgenommene Nahrung in für die Zelle nutzbare Energie umwandeln. Mitochondrien produzieren Adenosintriphosphat (ATP), welches der universelle Energieträger in der Zelle ist. ATP ist sehr energiereich und durch den Abbau zu Adenosindiphosphat (ADP) oder Adenosinmonophosphat (AMP) wird Energie frei, die anderweitig genutzt werden kann. Dieser Prozess findet in der sogenannten Atmungskette statt, in der Sauerstoff verbraucht und Kohlenstoffdioxid produziert wird. Jede Muskelbewegung, die ein Mensch macht, lässt sich auf die Umwandlung von ATP in ATP oder AMP zurückführen. Daher sind gut funktionierende und gesunde Mitochondrien essenziell für das Wohlbefinden des Menschen. Deshalb wird klar, warum man Mitochondrien stärken sollte: Stärkere Mitochondrien sorgen für mehr Energie!


Warum sollten Mitochondrien gestärkt werden?

Bei der Glucose-Oxidation, das heißt bei der Verstoffwechslung von Zucker in unseren Mitochondrien, entstehen sehr viele freie Radikale, die zu oxidativem Stress führen. Das wiederum beschleunigt die Alterungsprozesse und schädigt auch die Mitochondrien. Beschädigte oder alte Mitochondrien sind nicht mehr so leistungsfähig und können Kohlenhydrate oder Fettsäuren nicht mehr so effizient verbrennen. Dadurch erhöht sich der oxidative Stress umso mehr, was letztlich in einem Teufelskreis endet. Einige neurodegenerative Erkrankungen, Diabetes mellitus, Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Fettleibigkeit sind Krankheiten, bei denen mitochondriale Schäden eine bedeutende Rolle spielen können. Außerdem führen Umwelteinflüsse und andere Erkrankungen dazu, dass die Mitochondrien geschwächt werden, was die Energieversorgung von Zellen, Geweben oder Organen beeinträchtigt. Es ist daher wichtig diesen Prozessen entgegenzuwirken und gezielt Mitochondrien zu stärken.

Wie kann man Mitochondrien stärken?

Die Mitochondrien stärken hilft das Wohlbefinden und die Energie des Körpers zu steigern. Dafür gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Methoden. Zum Beispiel eignet sich Kältetraining (das bedeutet kalte Duschen oder Eisbäder) oder Höhentraining, um die Anzahl und Aktivität der Mitochondrien zu erhöhen. Regelmäßiges Ausdauertraining sorgt ebenfalls dafür, dass die Mitochondrien gestärkt werden. Zudem führt eine ketogene Ernährung, das heißt eine Diät, bei der auf kohlenhydrathaltige Lebensmittel verzichtet wird, dazu, dass Mitochondrien gestärkt werden. Hierbei muss jedoch angemerkt werden, dass eine ausschließlich ketogene Ernährung unbedingt vorher mit dem Hausarzt abgesprochen sein sollte.

Auf zellulärer Ebene führt die bewusste Aufnahme von Vitaminen und Mineralien zu einer erhöhten Aktivität und zu gesunden Mitochondrien. Dazu zählen zum Beispiel Vitamin B12, Vitamin D, Mangan, Magnesium, Calcium, Phosphor, Selen und Zink. Diese Vitamine und Mineralien werden von den Proteinen in den Mitochondrien benötigt, um ihre Funktion voll ausführen zu können. Deshalb können Nahrungsergänzungsmittel verwendet werden, um die Leistungsfähigkeit der Mitochondrien zu erhöhen. Neben den ausbalancierten Inhaltsstoffen ist dabei auch die richtige Dosierung entscheidend und sollte individuell angepasst werden. Am besten eignen sich natürliche Nahrungsergänzungsmittel, die eine problemlose Aufnahme der Vitamine gewährleisten und zu stärkeren Mitochondrien führen.

[Beauty] „Glow Coffee“ – was ist dran am neuen Anti-Aging-Trend?

Manchmal liest man Sachen, die einfach zu gut klingen, um wahr zu sein. Mir ging so, als ich von dem neuen Anti-Aging-Trend aus den USA gelesen habe, dem sogenannten Glow Coffee. Dahinter versteckt sich nämlich ein Kollagen Kaffee und wer mich kennt, der weiß, dass ich Kaffee und Hautpflege liebe. Wenn ich das dann noch kombinieren kann und mir somit morgens eine Tasse leckeren Kaffee mit Kollagen gönnen kann – fällt mir auch nichts besseres mehr ein, da tue ich Seele und Körper gleichzeitig etwas gutes! Somit musste ich diesen, mir immer wieder von u.a. Khloé Kardashian in ihren Instagram-Stories vorgeführten, Trend natürlich sofort ausprobieren und will euch ein wenig davon berichten!


Wenn man sich mit Anti-Aging-Produkten beschäftigt, hat man bestimmt schon das ein oder andere Produkt mit Collagen gesehen. Ob in Seren, Cremes oder Masken – dieser wichtige Wirkstoff ist bei der äußerlichen Pflege mittlerweile weit verbreitet. Aber es lohnt sich noch mehr, Collagen als Pulver oder Kapsel von innen heraus wirken zu lassen, da es auf diese Weise besser vom Körper aufgenommen und verarbeitet werden kann. Dieses Protein ist ein wichtiger Bestandteil für unsere Haare und Haut, welches für Straffheit sorgt und eurer Haut diesen wunderbaren Glow verleiht. Schon ab Mitte 20 nimmt die körpereigene Collagen-Produktion ab, wodurch es sich schon da lohnt, dem Körper Kollagen zuzuführen. Je länger man wartet, umso weniger Collagen steht dem Körper zur Verfügung und man bekommt langsam Falten.

Aber keine Sorge, auch wenn ihr schon älter seid und Falten habt, es ist nie zu spät, mit der Einnahme anzufangen und dem Körper etwas gutes zu tun! Denn ihr könnt durch die längerfristige Einnahme durchaus noch einen Aufpolsterungseffekt erreichen, sodass sich Falten verringern und die Haut sich von innen heraus verdichtet und straffer wird.


Theoretisch könnt ihr euer ausgewähltes Kollagenpulver (ich verwende das Glow Collagen von einem Berliner Startup, welches über eine hohe Bioverfügbarkeit verfügt, zu 100% frei von Schadstoffen, zuckerfrei und geschmacksneutral ist und 500g für 30€ anbietet) in jegliche Flüssigkeit einrühren. Durch eine besondere „Agglomeration“ bei der Herstellung löst sich die von mir verwendete Sorte nämlich in einfach allem auf und es bleiben auch keine unschönen Klumpen zurück. Also wer lieber seinen Smoothie, Saft oder Proteinshake damit veredeln will, kann das tun. Oder wenn ihr es ganz minimalistisch haben wollt, geht natürlich auch nur ein Glas Wasser.

Aber auch bei heißen Getränken ist es problemlos möglich, da die Wirkung des Collagens dadurch nicht verändert wird. Nutzt am besten das, was ihr auch wirklich jeden Tag trinkt und führt dieses neue Beauty-Ritual in euren Alltag ein. Ihr wisst, es dauert etwa 30 Tage, bis man sich an eine neue Routine gewöhnt hat, somit haltet durch! Bei mir steht das Pulver direkt neben der Kaffeemaschine, damit ich es gar nicht übersehen kann. Und wenn euch banaler Kaffee (bei mir mit Hafermilch) zu langweilig ist, als Collagen Cappucino (hier gibt es ein leckeres Rezept) schmeckt das Pulver natürlich auch! Denn das hierin enthaltene Koffein hat noch weitere stoffwechselanregenden und antioxidativen Wirkungen, welche das Collagen noch unterstützen sollen.


Die Zubereitung ist spielend einfach: ihr nehmt 1 EL und rührt ihn in das Getränk eurer Wahl ein. Fertig. Selbst wenn man morgens kaum Zeit habt, diesen Schritt bekommt man hin (ich brauche länger, um mein Gesicht einzucremen). Natürlich kann man das Pulver auch in den to go Becher geben oder gleich mit ins Büro nehmen und dort trinken. Wenn ihr wollt, könnt ihr es sogar in euer Salatdressing oder im Herbst gleich in eure Suppe rühren und es somit sogar „essen“. Ihr seht, es gibt hier keine Grenze, sondern jeder findet heraus, was für ihn am besten funktioniert.

Wichtig ist nur, dass ihr euch an diese neue Beauty-Routine von innen heraus gewöhnt und das Collagen wirklich täglich zu euch nehmt. Natürlich ist es kein Beinbruch, wenn man es mal vergisst, aber wenn man eine sichtbare Verbesserung der Haut (und der Haare, die wachsen nämlich mittlerweile enorm) erzielen will, muss das eben regelmäßig geschehen. Somit ist es einfach die perfekte Kombination, Kollagen im Kaffee zu trinken, wenn man dies sowieso jeden Tag morgens/nachmittags macht. Erwartet auch keine sofortigen Verbesserungen, euer Körper braucht etwas Zeit, um sich daran zu gewöhnen, aber wenn der Glow dann erstmal kommt, geht es nicht so schnell wieder weg 😉 Also nicht nach einer Woche enttäuscht aufgeben, sondern einfach mal einen Monat abwarten!