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[Yummi] Vitamin B12 & D3 von Taxofit im Test!

Im Moment ist irgendwie der Wurm drin. Ich bin ständig schlapp, müde, kann mich nicht konzentrieren und erkälte mich immer wieder. So langsam weiß ich wieder, wieso ich den deutschen Winter normalerweise nicht erlebe, sondern lieber irgendwo in der Sonne arbeite. Aber da das im Moment keine Option ist (Mai, komm endlich!), versuche ich es mit einer „besseren“, aber weiterhin 80% veganen und 20% vegetarischen Ernährung, Spaziergängen an der frischen Luft und seit Kurzem auch mit einer täglichen Dosis an Vitamin D3 und B12 von Taxofit.

Gekauft habe ich beide Tabletten bei DM, hier gab es noch welche von Doppelherz etc., aber preislich gaben sie sich alle nicht viel. Bei den Vitamin D3 1500 I.E. gab es 60 Tabletten für 2,95€ und die Vitamin B12 Plus gab es 40 Tabletten für 3,45€. Von jeder schlucke ich eine Tablette täglich, somit reichen sie erst einmal ein paar Wochen!

Vitamin D3 produziert der Körper normalerweise selbst, wenn Sonne auf die Haut trifft oder man nimmt es über die Nahrung auf. Es hilft unserem Immunsystem, den Knochen, Muskeln und Zähnen, was jetzt nicht unbedingt zu meinen Symptomen passt, aber mir fehlt das Sonnenlicht auf jeden Fall in Bezug auf Energie und Motivation. Somit kann es bestimmt nicht schaden. Die Tabletten sind mit 1500 I.E. hochdosiert und haben eine Depotwirkung – Vitamin D3 wird über einige Stunden hinweg kontinuierlich freigesetzt. Man nimmt die Tablette (sowie die mit B12) unzerkaut mit etwas Flüssigkeit zu einer Mahlzeit ein und das mache ich gleich morgens, um es nicht zu vergessen. Bisher habe ich keinerlei Nebenwirkungen bemerkt, ich vertrage sie – im Gegensatz zu den fiesen Eisentabletten – sehr gut!

Entschieden habe ich mich für Vitamin B12 PLUS, wo noch B5 und Folsäure drinnen ist. Diese 40 Mini-Tabletten sollen für Energie und Leistungsfähigkeit sorgen, also genau das, was mir fehlt. B12 braucht man bei meiner Ernährung sowieso, ich nehme es gerne über Zahnpasta auf, aber zum Schlucken finde ich es auch praktisch. Es trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei, wirkt Müdigkeit und Ermüdung entgegen und pusht mein Immunsystem. Das B5 hilft bei geistiger Leistung (aktuell muss ich viel lernen) und Folsäure trägt zur „normalen“ psychischen Funktion bei, was ich bestimmt auch gebrauchen kann. Dann haben wir noch Eiweißbausteine L-Glutamin und L-Serin – erstere helfen ebenfalls mit Energie, wenn man sich häufig abgeschlagen fühlt und L-Serin ist wichtig für unser Immunsystem. Kann man beides auch durch die Nahrung aufnehmen, aber ob ich das ausreichend mache..keine Ahnung.

Ich bin niemand, der gerne Tabletten schluckt, wenn sie nicht unbedingt nötig sind, aber mit Brausetabletten mir schon gerne noch zusätzlich Magnesium, Calcium, Zink etc hole. Das reicht im Moment aber irgendwie nicht aus, damit ich mich gut fühle und somit dürfen jetzt diese beiden Tabletten ran. Bisher würde ich sagen, dass ich seit den ersten paar Einnahmen bessere Laune und etwas mehr Elan habe, wenn es am Morgen raus aus dem Bett geht. Aber ich bin bei weitem nicht so leistungsfähig, wie ich es sonst bin. Und das ist komisch, denn wenn ich z.b. wie im letzten November in Mexiko den ganzen Tag durch die Gegend renne und erst abends zum Arbeiten komme, bin ich trotzdem fitter, leistungsfähiger, konzentrierter und schneller als aktuell, wo ich den halben Tag auf der Couch sitze und Kaffee trinke, da ich mich nicht aufraffen kann. Hoffentlich verbessert sich das noch, sonst muss ich doch mal beim Arzt ein Blutbild machen lassen, vielleicht habe ich einen anderen Mangel, welchen es auszugleichen gilt..oder einfach nicht genug Willen, um ohne Sonne und Wärme zu funktionieren 😉

Habt ihr auch mit Müdigkeit, Schlappheit, Unkonzentriertheit etc. im Moment zu kämpfen? Was hilft euch?

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke unterwegs!

Aktuell bin ich in Tel Aviv unterwegs, einem Paradies für vegane Küche (und für mich als Falafel-Liebhaber sowieso), aber heute kommen erst einmal Bilder von Deutschland, den Niederlanden und nur meinen ersten Tagen hier 😉

Beginnen wir mit diesem gigantischen vegetarischen Thali, welches ich in Düsseldorf im Restaurant Taj Mahal gegessen habe. Nach einem verdammt langem, anstrengenden Tag in der Kälte war das genau das Richtige…und hat mir erneut bewusst gemacht, wie sehr mir Indien fehlt. Bei McDonalds habe ich die Röstisticks versucht, aber ich bleibe hier lieber bei Kaffee. Sehr lecker waren meine Veggie Enchiladas, wobei auch diese mich wiederum Mexiko haben vermissen lassen. Wie auch beim indischen Essen tut der Preis in Deutschland nämlich meist weh. Zuhause bin ich weiterhin faul und versuche, so wenig Zeit wie möglich mit der Essenszubereitung zu verbringen – Brot mit Hummus und Salat ist hier weiterhin mit Favorit!

Beim Bäcker gab es Zitronenkuchen, welchen man statt per Stück nach Gramm bezahlen musste..das hatte ich bisher auch noch nie. Da ich in Deutschland viel zwischen Krankenhaus und Wohnung gependelt bin, gab es meist etwas unterwegs zum Essen: Veggie-Curry beim Thai, dann Tofu mit Gemüse beim Chinesen und Falafel sind es geworden. Würde beziehungsweise wird es definitiv alles wieder geben!

Ich flog zum ersten Mal mit KLM und hatte bei dem enorm billigen Preis so gar keine Erwartungen. Dass ich dann von Frankfurt nach Amsterdam sogar Kaffee und (verdammt leckeren) Kuchen bekam, hat mich sehr glücklich gemacht. In Amsterdam gab es dann auf Empfehlung eines Freundes Kekse von Van Stapele und oh, die müsst ihr probieren. Da ist man im 7. Kekshimmel! Ansonsten gab es noch langweilig Kaffee bei Starbucks zum Aufwärmen (und Internet-Nutzen) und diese komischen Nutella B-Ready-Sticks, die man aktuell umsonst testen kann. Ich fand den Keks lahm und den Nutella-Anteil zu viel..näää.

KLM hat mich dann erneut glücklich gemacht, von Amsterdam nach Tel Aviv bekam ich nicht nur eine Reihe für mich, sondern auch noch Gemüse-Pasta, Salat und einen Karottenkuchen 🙂 In Insrael bin ich dann erstmal den Backwaren verfallen, wie auch sonst. Cashewnüsse mit Schale, die nach Weihnachten schmecken, gab es auch und in diesen Rotkrautdip könnte ich mich reinlegen..im nächsten Blogpost gibt es dann ein paar mehr Bilder aus Israel! Zwar esse ich viele, aber nicht ausschließlich Falafel und bin hier kulinarisch im Paradies – wäre es nur nicht so verdammt teuer!

Gesund ist anders, aber ich komme brav auf meine fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag, wobei das manchmal etwas tricky ist, wenn ich den ganzen Tag am Reisen bin. Gut, dass ich aktuell ständig Mangosaft trinke, das zählt ja auch, irgendwie! Wenn ihr einen Essenstipp für Israel habt, was ich unbedingt probieren muss – her damit!

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke!

Nach laaaaaanger Zeit bin ich mal wieder für mehr als nur ein paar Tage in einer eigenen Bleibe, denn ich passe gerade in London auf einen Hund auf. Somit habe ich eine Küche, die ich auch mal komplett nutzen und das dreckige Geschirr rücksichtslos stehenlassen kann, yeah 😉 Enorm viel habe ich bisher noch nicht gekocht, da ich einfach der Typ „lass mal schnell ein Brot mit Hummus essen“ bin, aber da sich doch schon ein paar Bildchen davon angesammelt haben..gibt es den ersten Teller-Einblick 2019!

Wobei, anfangen muss ich mit meinem letzten Getränk auf mexikanischem Boden, ich liebe Mangonektar und ach, vermisse ihn doch schon sehr. Bei Mama gab es dann mal Ofengemüse, ich habe mich mit Pasta mit Pesto und frischen Tomaten vergnügt und natürlich durfte auch eine vegane Pizza dran glauben! Mir persönlich schmeckt diese Variante ohne Käse verdammt gut, da kann ich bestimmt zwei im Monat von verdrücken.

Die zuckersüße Verpackung von Ikea versteckt zwei Zimtschnecken, welche ich persönlich besser finde als den Veggie Hotdog, den ich endlich mal probieren konnte. Erstes Essen in London war dann natürlich erst mal ein Couscoussalat, irgendwie hatte ich Hunger, wollte aber nicht mit dem Laufen aufhören. Das war ein guter Kompromiss. Eines meiner absoluten Lieblingsgerichte ist Kürbissuppe, am liebsten mit Kokosnussmilch und Ingwer – da könnte ich mich in Kombination mit frischem Weißbrot einfach nur reinlegen, so so so gut! Rechts unten mein erstes „gekochtes“ Essen, ich habe mich an einem Thai-Curry mit Edamame versucht und hatte nicht genug Reis, weswegen ich dann einfach Salat reingeworfen habe. Geschmeckt hat es erstaunlich gut, aber das lag alleine an der tollen Würzpaste aus dem Asialaden um die Ecke 🙂

London ist recht teuer und wenn man sehr zentral wohnt, sind die Geschäfte es leider auch. In meinem Umkreis sind die einzigen Supermärkte in zwei Bahnhöfen und somit kaufe ich, was da so runtergesetzt wird, da es bald abläuft. So kam ich zu diesem Knoblauchbrot, was enorm knoblauchig war und nicht noch mal zu mir kommen wird. Ich habe mich an die Knolle mit den Jahren etwas annähern können, aber das war too much. Dazu gab es dann noch einen gemischten Salat mit Blattspinat und viel Petersilie, ich bin bei Kräutern nämlich immer schwer begeistert. Ofenkürbispommes waren ebenfalls runtergesetzt und ich fand sie jetzt nicht schlecht, musste da aber noch ordentlich Gewürze draufpacken, dass sie mich glücklich machen – dazu gab es einen scharfen Ketchup und vegane Mayo. Linsen mit Reis und natürlich Petersilie (ich habe danebengegriffen und wollte eigentlich Koriander einräumen) habe ich mir als comfort food gekocht. Gerade ist London kalt und da will ich abends etwas Wärmendes haben. Dank genug indischer Lehrerinnen kann ich mittlerweile ein gutes Dhal zubereiten, wenn ich die richtigen Gewürze habe und da habe ich Glück. Zwar gibt es in der Wohnung nur einen Topf (aber sechs Pfannen), doch Gewürze ohne Ende und so probiere ich mich munter durch. Mal sehen, was ich die nächste Zeit noch so ausprobieren werde, wobei die vielen indischen und pakistanischen Restaurants mich hier schon enorm reizen..gut, dass morgen Freunde kommen, mit denen ich bestimmt essen gehen werde!

Wovon könnt ihr im Moment kulinarisch gar nicht genug bekommen? Bei mir ist das verrückterweise Petersilie (vielleicht will mir mein Körper einen Vitamin C Mangel aufzeigen) und schwarzer Tee mit Hafermilch. Da werde ich mir auch noch 2-3 Sorten zulegen, da ich aktuell meine 3-4 Tassen am Tag trinke 🙂

[Yummi] Vegetarische Tellereinblicke aus Mexiko!

Ok, man darf definitiv zwischen Mexiko (also wo ich bisher war, sprich Baja California sowie Yucatan & Quintana Roo) und Mexiko City unterscheiden, denn hier gibts es natürlich alles, was das Herz begehrt. Natürlich gibt es auch vegane Restaurants, wo ich auch mal hin bin, aber wer mich kennt, der weiß, dass mein Herz einfach für Streetfood schlägt. Ich will essen, was die Menschen hier essen und immer neue Sachen kennenlernen; einziger Nachteil hierbei ist, dass ich als Vegetarier (vegan funktioniert noch weniger) immer sehr skeptisch angesehen werde und es oftmals nichts gibt, was ich futtern kann, denn auch die Tacos werden dann auf der Herdplatte gebacken, wo gerade das Fleisch in seinem Saft bruzelte..nein danke. Aber keine Angst, es gibt genug Alternativen, verhungern ist unmöglich!

Kleiner Disclaimer, es wird viel Plastikmüll zu sehen sein..ich habe mir täglich Obst (am liebsten Ananas und Mango) auf dem Markt gekauft, doch nie ungeschnitten, da meine AirBnBs keine scharfen Messer hatten. Früchte hier schmecken wunderbar, es gab natürlich auch Papayas und Pithayas, sowie Bananen, Äpfel und Trauben..und Guayabana! Beim Bäcker kann ich auch einfach nicht vorbeigehen, die Brötchen schmecken zwar meist nach nichts, aber das Gebäck..ein Traum! Ich weiß, wieso Mexiko ein Problem mit Übergewicht hat, ich nehme hier definitiv auch gut zu, aber es ist soooo lecker! Das runde Teil ist ein Piedra negra, also ein „schwarzer Stein“ und innendrin wunderbar weich und nach Weihnachten schmeckend. Ich glaube, ich habe fast täglich so ein Ding verdrückt und ja, die wiegen einiges. Da war mein Chai Tee & Milchreis-Eis geradezu „leichte“ Kost – sehr lustig war, dass da wirklich Reiskörner drinnen waren, die natürlich gefroren waren und einen sehr interessanten „Crunch“ hatten- Für Konsistenzfreaks wie mich perfekt, denn so macht Essen mehr Spaß! Frody hat zig Sorten im Angebot, leider habe ich sie zu spät entdeckt; normalerweise gibt es nämlich einfach nur Kokosnuss-Eis am Stiehl für mir.

Frisch gepresste Säfte gibt es hier auch an jeder Straßenecke und so ein Orangensaft gibt einem einfach einen tollen Vitaminkick. Nach Tag 3 durfte ich den Saft dann in meinem to-go-Becher haben und keinen Strohhalm nutzen, der Verkäufer findet mich definitiv komisch, aber wir haben uns arrangiert 😉 Quesadillas mit Huitlacoche ist definitiv eines meiner liebsten Streetfood-Gerichte. Lustigerweise haben die Quesadillas hier nur Käse, wenn man ihn extra ordert, somit ist es hier mal leicht, vegan (und nicht gleichzeitig voller „komischer“ Sonderwünsche) zu sein. Huitlacoche ist ein Pilz, der auf Mais wächst und hat einen tollen Geschmack, den ich nur schwer beschreiben kann – probiert es unbedingt! Natürlich musste ich auch Churros bei El Moro essen und es stimmt, ich weiß jetzt erst, wie gut Churros schmecken können. Frittiertes Gebäck mit massig Zucker, welches man dann in seine heiße Schokolade und/oder einen Dipp (ich hatte noch mehr Schoko, wenn schon, denn schon) tunken kann und sich zusammenreißen muss, um nicht laut zu juchzen. Richtig, richtig lecker und ich finde Churros normalerweise ja recht lahm und langweilig – ich bin bekehrt! Tamales gibt es in vielen verschiedenen Sorten und fast immer ist auch eine vegetarische dabei. Hier habe ich mir einmal grüne Paprika und Käse sowie Pilz gegönnt, es gibt sie auch noch mit Tomaten, Mais oder Erdbeer/Ananas, je nachdem, was der Verkäufer zubereitet hat. Sie kommen in Mais- oder Bananenblatt daher und ach, ich liebe den schwammigen Maisbrei sehr! Müsste ich mein Lieblingsessen wählen, Tamales gehen immer!


Mango, Ananas, Kokoseis ein typischer Markteinkauf 😉 Vegane Tacos habe ich mir bei Por Siempre Vegana gegönnt, einer komplett veganen Taqueria. Ausprobiert habe ich vier verschiedene Sorten und alle ware sehr lecker (wobei ich normalerweise kein Fan von Soja bin) und es gab noch ein kleines Beilagenbuffet, welches wirklich toll war! Auf dem UNAM-Campus fand ich doch tatsächlich vegane Falafel, wo sogar leckerer Hummus drauf war..nur das labberige Sandwichbrötchen hat noch Potenzial nach oben, aber ansonsten toll, dass es das überhaupt gab. Eine vegetarische Tlayuda mit meinem Liebling Kaktus (Nopales), Zwiebel, grüner Salsa und Bohnenmus gab es als Stärkung zwischendurch und doch, ich will definitiv noch nach Oaxaca, denn das war sehr lecker!

Ein kleiner Einblick in die vegetarische Küche, die Mexiko so zu bieten hat..ich brauche im Grunde ja nur Obst, gegrillten Kaktus und einen Bäcker, wenn wir mal ehrlich sind. Aber Abwechslung ist natürlich toll und ich habe mich gut zwei Wochen durch die Hauptstadt gefuttert, ohne gelangweilt zu sein – und ach, ich werde es vermissen, mich morgens auf dem Markt mit Leckereien einzudecken! Seid ihr schon einmal in Mexiko gewesen? Wenn ja, was habt ihr besonders gerne gegessen?

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke!

Zwar bin ich schon etwas über eine Woche in Mexiko unterwegs, habe aber doch noch ein paar, nicht sehr gesunde Bildchen aus den USA auf meinem iPhone, was ich so gegessen habe. Somit arbeiten wir diese doch noch schnell in diesem Blogpost ab, bevor es dann zu einer meiner liebsten Küchen geht..und ja, ich esse gerade Veggie Tacos und trinke dazu Wasser mit Zitrone und Chia 🙂

Zwar finde ich Dunkin Donuts jetzt nicht unbedingt absolut grandios, aber sie sind billig und somit gut für einen Snack zwischendurch oder ein schnelles Frühstück. Hier gab es jedes Mal Iced Coffee mit Pumpkin Spice und einen Donut, aber ich muss sagen, ich bin einfach kein Donut-Typ. Ich habe es die letzten Wochen wirklich versucht, aber es gibt so viel bessere Backwaren, nee, vermissen werde ich diese fettigen, einfach nur süß schmeckenden Kringel, echt nicht. Schon eher fehlen mir die Pumpkin Spice Kekse, die ich superlecker fand und im Bus von Las Vegas nach San Diego nach und nach geknabbert habe. Ich liebe Hummus, aber an diesem Dessert-Hummus mit schwarzer Schokolade bin ich erst ein paar Mal vorbeigelaufen. Aber dann habe ich mich doch getraut und Leute, es schmeckt sowohl mit Erdbeeren als auch mit salzigem Knabbergebäck einfach nur großartig (ich und beeinflussbar von der Verpackung? Neeeee). War definitiv etwas, was ich noch nie gegessen habe, aber wieder essen würde!

Ein Pumpkin Spice Frappucchino im Herbst darf aber auch nicht fehlen und in mir wie immer in der Skinny-Variante bestellt. Wenn ihr nicht auch um die 500 Kalorien trinken wollt, sagt bei Starbucks einfach Skinny und es gibt fettfreie Milch, zuckerfreien Sirup und keine Schlagsahne, was der Konsistenz, aber nicht dem Geschmack schadet. Ich habe ihn genossen und werde mir auch nächstes Jahr wieder einen gönnen 😉 Bei In&Out-Burger bin ich nun endlich auch mal gewesen, aber ich verstehe den Hype nicht. Die Veggie Burger sind einfach nur labbrige Brötchen mit Salat, kein Pattie, gegrilltes Gemüse etc, nicht mal eine Scheibe Käse und schmecken somit nach kaum etwas. Die Animal Fries waren matschig-kalt, ich mochte die Soße und die kleinen Zwiebeln, aber nee, noch einmal muss ich da jetzt auch nicht hin. Da waren die Green Tea Kekse aus dem Dollar Store wieder sehr viel mehr meines, die haben toll (wenn auch nicht nach grünem Tee, sondern Vanille) geschmeckt und den Donut gab es dann beim Buffet in Las Vegas zum Nachtisch, da er so sehr nach Halloween aussah.

In irgendeiner Kleinstadt in Nevada waren Mama und ich beim chinesischen Buffet und da gab es so viel Salat, dass ich gar nicht anders konnte. Das Knoblauchbrot war phänomenal (oder ich nur verdammt hungrig) und ich habe gleich zwei Mal meinen Teller so aufgefüllt. Da man in den USA einfach immer und viel essen kann, sind wir auch beim indischen Buffet gelandet und ich war im siebten Himmel. Das war mit Abstand das beste indische Essen, welches ich außerhalb von Indien gegessen habe und hier hätte ich gerne mehr Magenkapazität gehabt – das Naanbrot war zum Niederknien! Veggie Quesadillas gab es dann im Mad Creek Cafe, wodurch ich keine hohen Erwartungen hatte, denn wieso sollte mexikanisches Essen beim Griechen besonders gut sein. Aber ganz ehrlich, es ist nicht schön anzusehen, aber auch dieses Essen hat mich wahnsinnig glücklich gemacht – am nächsten Morgen gab es die Reste dann kalt zum Frühstück und ach..das würde ich jetzt auch sofort hier in Mexiko wieder essen! Und zum Schluss noch ein kleiner Schokokuchen, die gibt es für 40 Cent bei Walmart und wenn einen der kleine Süßhunger packt, habe ich mir da immer einen geschnappt.

Ob ich dick wäre, wenn ich länger in den USA leben würde? Nach fast sechs Monaten (und davon bin ich 4.5 gewandert) habe ich auf jeden Fall nicht an Gewicht verloren 😉 Essen ist hier aber auch einfach immer und überall verfügbar und die Portionen immer viel zu groß..was mir dann doch ein paar Problemchen bereitet, da ich kein Essen verschwenden mag. Nunja, da ich die nächste Zeit nicht wieder in die USA fliegen werde, habe ich nun eine Pause von all dem Überfluss und darf stattdessen wieder erklären, dass Vegetarier auch satt werden, in Mexiko ist das nach wie vor eine sehr komische „Essensart“ und man hat immer Angst, dass mich „nur“ Beilagen nicht glücklich machen können.

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke #ontheroad

Seit mittlerweile fünf Monaten habe ich für nicht mehr als 1-2 Tage eine eigene Küche gehabt und auch dieser Beitrag meiner „Teller-Einblicke“-Reihe ist da keine Ausnahme. Die letzten Wochen habe ich mal kurz gehouse-sittet und dann ging es mit Mama auf einen Roadtrip durch den Westen der USA, wo wir viel gewandert sind (back to meiner Ernährung auf dem Pacific Crest Trail) oder eben auswärts gegessen haben. Aber iiiiiiiirgendwann werde ich mal wieder eine Küche haben und etwas kleinschneiden und weiterverarbeiten.

Ein leichtes Frühstück war dieser leckere Odwalla Smoothie in Original Superfood, ein Joghurt von Tillamook und natürlich etwas Obst zum Kauen, gerne Bananen. Habe ich vor dem Wandern fast komplett vegan gelebt, schreit mein Körper im Moment ständig nach Joghurt und somit bekommt er ihn auch (seht ihr gleich weiter unten). Da wir ins Las Vegas gestartet sind, haben wir uns zum Mittagessen auch eines der vielen Casino-Buffets gegönnt. Etwas außerhalb zwar, da wir im Red Rock Canyon morgens wandern waren, aber dieser Teller war ein Feuerwerk an Geschmack. Eine Bohnen-Käse-Quesadilla, Linsensuppe, Spinat mit Kichererbsen, Süßkartoffelbrei, Mais mit Paprika und dann noch Rote-Beete-Hummus mit Pitabrot. Würde ich sofort wiederessen, auch wenn mir danach echt schlecht war, aber ich habe bestimmt 2 Liter Cola light getrunken und mein Körper kann Kohlensäure im Moment nicht sonderlich ab. Unterwegs beim Wandern gab es dann mal wieder Lärabars, also ganz gesunde Riegel, die primär aus Datteln bestehen. Die Sorten Erdbeer-Schokokeks und Karottenkuchen schmecken beide mehr wie Süßigkeiten und man kaut ewig; wenn ich die zehn Riegel gegessen habe, werde ich aber wieder eine Dattel-Pause brauchen.

Gerade habe ich schon die Joghurtobsession erwähnt und diese Kürbiskuchensorte von Yoplait light ist zum Niederknien, da der Joghurt wirklich wie Kuchen schmeckt. Hallo, geht es besser? Nein. Aber auch die Marionberry-Sorte von Tillamook war superlecker und würde sofort wieder in meinen Einkaufskorb wandern. Tillamook kommt aus Oregon (wo ich auch gerade herkomme) und sollte ich nächstes Jahr wieder einen Joghurt-Wahn haben, wenn ich in der Nähe bin, besichtige ich deren Werk. Mama brachte mir einen Mars Brownie mit, aber das hat einfach nur wie ein Mars geschmeckt, also hier haben wir beide keine Freudensprünge gemacht. Im Flugzeug wollte ich mal einen gesunden Snack und habe mir Apfelringe geschnappt; ich finde ja, dass man da ruhig noch etwas Zimt draufmachen dürfte, dann hätte ich mehr Freude daran, aber lecker waren sie dennoch.

Was hatte ich Verlangen nach Müsli! Ich habe innerhalb von vier Tagen fast 1 Kilo Mandel-Müsli gegessen, was ich mit Vanille-Mandelmilch und Erdbeeren aufgepeppt habe. Und es war soooo gut! Dazu noch mein obligatorisches Wasser mit Magnesiumtablette, da ich noch immer jede Nacht viele Krämpfe in den Beinen bekomme. Im Oktober gibt es in den USA Kürbis in jeglicher Form und diese kleinen Kuchen waren ideal, um einmal den regulären (oben rechts) und einmal den Kürbiskuchen mit Streuseln auszuprobieren. Umgehauen haben sie mich beide nicht, somit muss ich zumindest von The Bakery keine mehr essen. Warme Zimtschnecken gehen allerdings immer im Herbst und somit habe ich da auch einige in den letzten Wochen zum Frühstück oder einfach zwischendurch gefuttert.

Mir brannte der Toast zwar etwas an, aber die selbstgemachte Guacamole hat ihn definitiv gerettet und mich sehr glücklich gemacht. Sollte ich viel häufiger essen, aber irgendwie denke ich nie daran, Avocados zu kaufen, wenn ich im Laden bin. Dieses gigantische Eis von Sweet Habit in Cinnamon Bunned habe ich nur gekauft, da es keine bessere Alternative in dem Supermarkt gab, ich aber eben Lust auf Eis hatte. Kalorien- und fettreduzierte Eiscreme ist nicht meine, die schmeckt einfach nicht so gut und ich finde die Konsistenz auch blöd. Da doch lieber wenig, aber eben cremig-gutes Eis oder noch lieber meine gefrorenen Bananen, die ich einfach in den Mixer werfe. Zwei Bilder von unterwegs habe ich noch, einmal gab es Pinienkerne, was ok war und dann noch einen Lärabar Coconut Cream Pie, welcher mich in dem Moment glücklich gemacht hat, aber unbedingt noch einmal bräuchte ich diese Sorte nicht, da schmecken mir andere besser.

Zwar laufe ich keine 30 Kilometer mehr am Tag, aber es hat doch fast zwei Wochen gedauert, bis ich keinen Dauerhunger mehr hatte und einfach ständig hätte essen können (und es vielleicht auch getan habe). Aktuell esse ich immer noch zu viel, aber es wird weniger und auch die vielen ungesunden Sachen finden langsam wieder etwas Balance, da mein Körper nach frischem Obst und Gemüse verlangt. Aber ein bisschen Eis und noch einmal Buffet in Las Vegas wird es noch geben, bis ich dann nach Mexiko gehe und mich an all dem Obst und den frischen Säften laben werden kann!

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke!

Die Essensbilder häufen sich mal wieder auf meinem iPhone, somit gibt es die letzte Runde Teller-Einblicke vom Pacific Crest Trail und den ersten Tagen „danach“. Gesund ist bestimmt anders, aber ich habe Dauerhunger und suche all die Dinge, die ich die letzten 4,5 Monate nicht essen konnte und Lust drauf hatte.

Nach der wohl kältesten Nacht im Zelt auf dem PCT musste ich einfach zur Diamond Lodge und mich mit heißem Kaffee aufwärmen. Da sich mein Magen meldete, gab es dann einen Veggie Burger mit Pommes und dieser war wohl der beste Kandidat, den ich auf dem gesamten Weg gegessen habe – von der perfekten Portionsgröße für Wanderer fange ich gar nicht erst an. Den nächsten Morgen im Zelt startete ich dann wieder klassisch – vietnamesischer Kaffee und ein Cliff Bar, welcher in Aprikose sehr lecker war. Doch kann ich diese Müsliriegel echt nicht mehr sehen, gut, dass ich ein Jahr Pause haben werde! Sehr viel lieber mag ich die Luna Bars und die Sorte Chocolate Dipped Coconut ist einfach himmlisch. Alle Müsliriegel, die „extra für Frauen entwickelt wurden“, sind mehr Süßigkeit wie gesunder Riegel, aber eben der Snack, der mich glücklich macht. Um mal so richtig fancy zu sein, hatte ich die letzten Wandertage häufig Couscous mit Gemüse und Zitronensalz, welcher sowohl heiß als auch kalt super schmeckt! Mit warmem Fladenbrot wäre es definitiv besser, aber auch so war das ein tolles Mittagessen!

Mein letzter Süßigkeiten-Resupply, bevor ich mit dem Laufen fertig war, bestand aus Snickers, Twix, Milkyway mit dunkler Schokolade, Welch’s Erdbeeren mit Joghurt, meinem ersten Moonpie und Erdnussbutter-Keksen. Mein Körper wollte einfach nur noch Zucker..und bekam ihn auch! Mein letzter Veggieburger on trail bei Shelter Cove war in Ordnung, aber die Zimtschnecke war besser und das Ben & Jerry’s Coffee Toffee Bar Crunch-Eis, welches ich danach auch noch gegessen habe, war einfach grandios zum Abschluss. Ich saß ein paar Stunden mit drei anderen Wanderern bzw Freunden und wir haben die Kalorien nur so in uns aufgesaugt, bevor es dann den nächsten Berg hinaufging.

Mit den kalten Abenden habe ich dann auch immer häufiger zu heißes Schokolade gegriffen, um mich noch etwas von innen zu wärmen. Die Salted Caramel von Land O Lakes bekam ich geschenkt und sie war definitiv eine der besten fertigen Schokoladen, die ich je hatte. Weniger spannend war mein Kartoffelbrei mit Butter und Kräutern, welchen ich dann noch mit diversen Gewürzen und Salsa aufgepeppt habe – so schnell er auch zubereitet ist unterwegs, ich glaube, Kartoffelbrei werde ich auch erst wieder in einem Jahr sehen können. Meine Mac’n’Cheese wurden irgendwie etwas suppiger, aber ich muss sagen, ich bin kein Fan von diesen eher matschigen Nudeln und der künstlich schmeckenden Käsesoße. Auch hier habe ich versucht, mit Gewürzen irgendetwas unterwegs zu retten, aber im Endeffekt waren das einfach nur heiße, sattmachende Kalorien, aber null Genuss. Mein erstes Essen „off trail“ in Bend waren diese Minidonuts mit Süßmost und die habe ich nur so verschlungen. Süß, frittiert, warm und mit einem Happs im Mund, genau was ich nach einer verregneten, kalten Nacht gebrauchen konnte!

Meine ersten 1,5 Tage in Bend, wo ich mit dem Wandern aufgehört habe, bestanden aus viiiiiiel Essen. Zum Frühstück habe ich mir Kaffee, O-Saft, Erdbeeren und die neuen Oreo Thins Pistazien-Kekse gegönnt und diese Kekse sind echt superlecker. Was verwunderlich ist, denn eigentlich mag ich keine Oreos, aber diese Sorte..sie machen süchtig! Nachdem ich soooo viel über die Kette gehört hatte, musste ich doch auch mal zu Dutch Bros und konnte mich zunächst nicht entscheiden, da die Karte einfach zu umfangreich war. Ich weiß auch nicht mehr genau, was ich getrunken habe (Schande über mein Haupt), aber es war kalter Kaffee mit irgendeinem sehr süßen Sirup, der mich nicht motiviert hat, erneut dort Kaffee zu ordern. Meine vegane Falafelrolle hingegen war ein Traum, knackig, frisch und die Falafel genau richtig gewürzt. Ich muss ja zugeben, dass ich im Ausland Falafel sehr vermisse, in Deutschland esse ich sie mindestens einmal die Woche und hier in den USA sind sie einfach zu teuer. Dann habe ich mir noch eine Reis-Tofu-Kürbis-Bowlgegönnt, welche verdammt interessant gewürzt war und mich umgehauen hat. Sie sieht unscheinbar aus, aber alleine die Soße mit Mango-Ingwer und keine Ahnung was noch allem war perfekt!

Da es für mich dann nach Portland ging, kam ich um Voodoo Donuts einfach nicht herum. Für mich werden sie zu sehr gehyped, es waren einfach teure Donuts, die zwar von der Idee her kreativ waren, aber meine Fruit Loops haben so alt geschmeckt, nee, das war alles viel zu zuckrig. Freunde empfahlen mir dann Blue Star Donuts, anscheinend gibt es hier eine stadtinterne Rivalität und diese Donuts werden mit Brioche-Tei gemacht. Aber vielleicht bin ich einfach kein Donut-Typ, denn auch dieser Kringel mit Tee-Glasur war eher lahm. Da fand ich meine vegetarische Platte in einem „von verschiedenen lateinamerikanischen Küchen inspirierten“ Lokal doch um Welten besser. Eine Sache, die mir beim Wandern sehr gefehlt hat, war Müsli mit Hafermilch und Erdbeeren. Ganz simpel, aber ich hatte so ein Verlangen darauf, dass ich in vier Tagen 1 Kilo Müsli gegessen habe (und nur 2 Liter „Milch“, was ein komisches Verhältnis ist). Im Moment weiterhin mein liebster Start in den Tag.

Ich habe zwar noch ein paar Bilder, aber die gibt es dann beim nächsten Yummi-Post. Aktuell bin ich mit meiner Mama auf einem Roadtrip im Westen der USA unterwegs, wo ich natürlich auch viele, leckere Dinge esse und danach geht es ja schon wieder nach Mexiko..ach, was freue ich mich schon auf all die Säfte und das frische Obst!

[Yummi] Vegetarische Tellereinblicke aus Berlin!

Wann immer ich es wieder mal für ein Tage nach Berlin schaffe, freue ich mich schon wahnsinnig auf all das Essen! Denn in kaum einer anderen deutschen Stadt kann man so abwechslungsreich und außergewöhnlich essen, während es gleichzeitig auch noch günstig ist. Besonders mein Vegetarierherz hüpft, da ich eigentlich überall etwas finde. Zum Glück sind meine Freunde auch alle sehr motiviert, wenn es ums Essen geht und so konnte ich in den letzten Tagen noch einmal so richtig zuschlagen..wobei die Zeit und Magenkapazität wie immer nicht ausgereicht hat. So ab und an würde ich doch gerne mal wieder ein paar Monate in Berlin leben..aber bis dahin zeige ich euch heute, was man da alles leckeres futtern kann!

Natürlich muss ich Pho beim Vietnamesen essen, eines meiner absoluten Lieblingsgerichte. Solltet ihr in Friedrichshain sein, diese habe ich bei New Day in der Niederbarnimstraße gefuttert und es als sehr gut gewürzt empfunden. Einmal im Jahr darf es dann auch ein Green Tea Frappucchino sein, was ich direkt am Alex als Frühstück genutzt habe. Mate gibt es mittlerweile von vielen Sorten und obwohl ich gerne alle ausprobieren, komme ich immer wieder zum Klassiker, der Club Mate zurück. Gut gekühlt damit in der Sonne an der Spree sitzend – besser geht es doch nicht. Eine Ofenkartoffel mit Käse und Sour Cream (die als mexikanisch betitelt wird, aber naaaajaaa) gab es auch noch und boy, war ich davon lange satt!

Meine „Rückfahrtsverpflegung“ bestand aus einem McFlurry Corny mit Schokosoße (top!), Mio Mio Mate und Laugenstangen, womit ich mich die 7 Stunden gut über Wasser halten konnte. Indischen Paneer mit Spinat gab es auch, es gibt so viele leckere Inder in Berlin, was vermisse ich diese hier. Wir waren auch noch nepalisch essen (same, same but different) und ich hätte mich reinlegen können. Kulinarischer Flop war mein chinesischer Tofu süß-sauer am Sony Center, wo ich irgendwie Hunger hatte, aber keine Lust auf alles, was es da gab. Das war dann leider so eine Fertigsoße, die überhaupt nicht geschmeckt hat..da war mein bunter Salat später, den ich geschwind geschnippelt habe, doch um Welten besser.

Wieder zurück von Berlin habe ich jetzt doch mal ein wenig gekocht, denn nur außer Haus essen soll es auch nicht sein. Ich habe mir Linsencurry mit Reis gemacht, was zwar nicht traumhaft aussieht, aber enorm gut schmeckt und lange satt macht. Dann gab es zum Frühstück einmal Himbeerporridge mit Sauerkirschen, Müsli, Trauben, Banane und Chiasamen sowie Griesbrei mit Sauerkirschen. Der richtig große Frühstücker werde ich aber einfach nie werden. Lieber snacke ich einfach ein paar Himbeeren und trinke dazu meine 2-3 Tassen Kaffee, um wach in den Tag zu starten.

Noch fast drei Wochen habe ich eine Küche, kann mir also selbst Sachen kochen, sowie die Möglichkeit, einfach etwas essen zu gehen. Was ich auch gemeinsam mit Freunden ausnutze, denn wenn ich erst einmal auf dem Pacific Crest Trail herumwandere, wird das anders aussehen und ich dann in das dritte Snickers des Tages beißen, oder so 😉 Da ich zum ersten Mal aktiv in meinem Leben Gewicht zunehmen will (und mir nur noch 1 Kilo fehlt, um die 5 kg zu haben, die ich wollte), esse ich einfach häufiger und auch Dinge, die ich sonst eher bewusst zu mir nehmen würde und da beschwere ich mich bestimmt nicht drüber – ich suche noch immer das vegane Ben & Jerry’s Eis in den Supermärkten, aber ich glaube, das werde ich doch erst wieder in den USA finden, dabei habe ich sooooo Lust darauf! Hat es wer schon entdeckt und ausprobieren können?

Habt ihr ein Lieblingsrestaurant in Berlin? Ich kann mich da gar nicht mehr entscheiden, äthiopische Küche steht bei mir auch ganz oben, leider hatten aber alle drei Restaurants, die ich kenne, tagsüber geschlossen und ich war abends schon verabredet. Aber an genug Alternativen hat es dann doch nicht gemangelt 🙂

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke aus Kanada!

Nachdem ich in Mexiko kulinarisch absolut verwöhnt wurde (all das frische Obst, die Säfte und natürlich meine neue Liebe, der gegrillte Kaktus), ist es in Kanada jetzt doch wieder etwas anders. Was nicht daran liegt, dass es keine vegetarischen/veganen Optionen gibt, ganz im Gegenteil, die gibt es zu Genüge, sie sind nur leider teuer. Und ich muss doch gerade etwas auf mein Geld achten und kann eben nicht ständig essen gehen. Somit ist das mehr eine Kanada für Arme-Variante, aber das macht nichts, habe ich vor zwei Jahren hier doch alles gefuttert, was nur ging 😉

Einmal musste es natürlich DAS Nationalgericht hier in Quebec geben, nämlich Poutine. Statt Braten, habe ich mir die vegane Soße geben lassen und ich sage euch, diese „kleine“ Portion macht mehr als nur satt. Für mehr als nur eine Mahlzeit und wenn man noch Ketchup, Salz und Pfeffer drüber tut, kann man das durchaus essen. Die nächsten zwei Jahre brauche ich es jetzt aber erstmal nicht mehr. Bagels habe ich natürlich auch einige gegessen, in Montreal herrscht der Konkurrenzkampf zwischen St. Viateur und Fairmount (siehe Bagel weiter unten) und ich muss sagen, mir schmecken die bei Fairmount besser, bei St. Viateur gibt es aber ab und zu welche mit Salz und Rosmarin und die sind ganz großes Kino. Hershey’s in der weißen Variante mit Schokokeks habe ich auch mal wieder gegessen, aber irgendwie haben die mir früher besser geschmeckt. Da es hier kalt und ich am Kränkeln war, habe ich mich dann doch mal an den Herd gestellt und einfach eine Gemüse-Reis-Suppe gekocht, welche so richtig gut getan hat. Aber es gibt auch nichts besseres als heiße Suppe, wenn man aus der Kälte kommt.

Hier also mein Heidelbeer-Bagel, welcher ganz süß war und ja, ich bin so ein „Bagel zwischendurch“-Esser. Richtig Heißhunger hatte ich auf Hummus mit Baguette und die Sorte mit Zwiebeln war verdammt lecker (die mit Rote Beete aber auch). Wraps mit Hummus, Salat und Tomate gab es auch einige die letzten Tage, das ist aber auch so schnell und einfach gemacht, besser geht ein Mittagessen gar nicht. Cranberry sowie Cherry Sprite hatte ich noch nie gesehen und auch wenn ich zuckerhaltige Limonaden eigentlich meide, ich musste sie probieren. Und weiß nun auch, dass ich das nicht noch einmal in diesem Leben tun muss, nee, das war leider absolut nicht nach meinem Geschmack!

Mein Farewell-Dinner bei Tim Hortons war ein Double Double (Kaffee mit zwei Milch und zwei Zucker) sowie ein Boston Creme Donut und ganz ehrlich, ich werde den Hype um diese Kette nie verstehen. Der Kaffee ist leider echt nicht gut und die Donuts/Muffins sind in Ordnung, aber eben nicht so außergewöhnlich, dass man sie unbedingt wieder haben muss – aber günstig ist die Kette schon, das stimmt! Da war die Schokomilch nebendran, die ich als absolut gesundes Frühstück hatte, doch um einiges besser. Dann gab es die letzten Tage noch ein paar Mal Spaghetti mit Tomatensoße, da ich kochfaul war und ich etwas Geld sparen wollte und zum Abschluss dann noch einmal meine geliebten Dill Pickle Chips von Lay’s. Ja, die sind das, was ich an kanadischer Küche am meisten vermisse, wobei ich so selten Chips esse, dass es verrückt ist, dass ich in einem Monat nun zwei dieser Packungen aufgefuttert habe.

Montreal hat viele vegane und vegetarische Restaurants zu bieten, da ich diesen Monat aber etwas auf’s Geld achten musste, gab es somit weniger Restaurantbesuche, sondern lieber schnell den Bagel auf die Hand. Was aber ok ist und wäre die Küche hier etwas besser ausgestattet, hätte ich auch mehr gekocht, aber so musste es diesen Monat etwas einfacher zugehen. Mal sehen, wie es jetzt in New York aussehen wird, ich habe ja die Vorahnung, es wird ähnlich wie hier 😉 Tipps für günstiges, vegetarisches/veganes Streetfood nehme ich sehr gerne an! 🙂

[Yummi] Vegetarische Teller-Einblicke!

Oh, was ist es lecker in Mexiko! Aber fangen wir mit noch ein paar deutschen Tellern an, welche ich in meinen drei Wochen in der Heimat verputzt habe. Schon jetzt fehlt mir wieder das deutsche Brot, aber seit ich in Australien mit dem Backen begonnen habe, werde ich das auch jetzt hier einfach fortsetzen und statt jammern eben proaktiv werden. Ich sehe mich schon irgendwann eine Bäckerei im Ausland aufmachen, die dann von anderen deutschen Brotverrückten bevölkert wird 😉

Zum Frühstück durfte es oft Joghurt mit Haferflocken und Obst sein, was schnell geht, erfrischt und gleichzeitig gut satt macht. Meine Ofengemüse-Obsession ist ebenfalls seit neun Monaten ungebrochen und dass ich jetzt neben Süßkartoffeln noch Kürbis hatte, war einfach grandios. Da findet man, dass es langsam Herbst wird, gar nicht so tragisch. Die vegane Bruschetta von Lidl ist etwas lahm, so habe ich sie einfach mit frischen Pilzen und diversen getrockneten Kräutern veredelt. Das Himbeer Harmonie Eis von Cremissimo klang leider viel besser als es dann geschmeckt hat, statt Käsekuchenfantasie war das recht lahmes Vanille-Eis mit Himbeersoße. Nee, das brauche ich nicht unbedingt nochmal, aber das Strawberry Swirl von Ben & Jerry’s muss wieder her, das war zum Niederknien!

Mit nach Mexiko durften dann übrigens auch mal Lebkuchen und Dominosteine, gut, dass man die bei uns ja schon Anfang September kaufen kann. Zerschmolzen sind sie auch nicht und so gibt es jetzt weihnachtliche Leckereien bei 37 Grad. Meine mexikanische Familie hier kocht verdammt gut, auch wenn weiterhin jeder über dieses Vegetariersein irritiert ist. Ich kann jetzt auch Linsensuppe mit frittierten Kochbananen machen, dann gibt es immer leckeren Reis, Bohnen und diverses Gemüse und verhungern tu ich hier bestimmt nicht. Neueste Lieblingsentdeckung ist übrigens Kaktus, den man erstmal gut kochen muss und dann wirft man ihn auf den Grill. Bisschen schleimig in der Konsistenz, aber einfach mega lecker! Etwas, was ich definitiv vermissen werde, in Kanada werde ich wohl eher weniger Kaktus auf dem Markt finden. An Früchten tobe ich mich hier auch aus, die schmecken einfach so viel besser, hachja!

Nach neun Tagen Mexiko kann ich bisher sagen, dass es machmal etwas schwieriger ist, an den Straßenständen vegetarisch zu essen, aber irgendwie werde ich immer satt und an Quesadillas kann ich mich doch sehr leicht gewöhnen. Die schmecken ja jeden Tag etwas anders, da die Füllung nie gleich ist. Gerade sind wir in Mérida und es geht in die erste mexikanische Bäckerei für mich, ich bin ja mal gespannt!