Kategorie: Allgemein

Sunday again.

[Gesehen] Der Maya Code (und andere diverse Reportagen über Mayas & Azteken auf Youtube)

[Gelesen] Leben, um davon zu erzählen – Gabriel García Marquéz

[Gehört] viele Tabla & Cajón Solos

[Getan] seit Ewigkeiten mal wieder in der Sauna gewesen; viel gelesen & nachgedacht..ein Teil meiner Diss gefällt mir nämlich nicht mehr; Spaziergänge durch die Natur, aber meine 5km täglich habe ich nicht immer hingekriegt; ein Ghana-Festival besucht

[Gegessen] Oatmeal mit Schokosojadrink, gefrorenen Beeren & Birne; Ofengemüse; Banku; Brötchen mit Linsen-Curry-Aufstrich

[Getrunken] Pepsi Maxx mit Ingwer; Orangensaftschorle mit Vitamintabletten

[Gedacht] „What is this life flowing in our bodies like fire? What is it? Life is like hot iron, ready to pour. Choose the mold and life will burn“

[Gefreut] endlich habe ich mich durch die Mahabharata gelesen (ok, nur die 400 Seitenversion)

[Geärgert] Unentschlossenheit

[Gewünscht] dass mich manche Dinge nicht so mitnehmen

[Gekauft] Vitamin B12 Kur & Tabletten; Lebensmittel

[Inspiration] Ausgefallene Hochzeitsgeschenke!

Kaum sind die kalten Tage vorbei, trudeln hier schon die ersten Save the Date Karten für Hochzeiten im Sommer ein. Mir persönlich wäre das ja fast zu heiß, wenn es nicht eine Location am Strand beinhaltet. Was es bisher leider nicht tut, meine Freunde trauen sich lieber in heimischen Gefilden. Nichtsdestotrotz habe ich schon fleißig damit begonnen, auf Pinterest zu stöbern, mir erste Anregungen und Inspirationen für ausgefallene Hochzeitsgeschenke zu holen und dachte mir, das teile ich doch mal mit euch – vielleicht steht bei euch ja auch die ein oder andere Hochzeit in diesem Jahr noch an.

Persönlich finde ich nämlich nichts langweiliger als Geld zu schenken und mache das wirklich nur, wenn es explizit gewünscht wird. Wobei, selbst dann bastele ich noch eine Kleinigkeit oder falte das Geld zumindest auf eine kreative Weise. Meine beste Freundin, die ihre Jugendliebe vor mittlerweile schon acht Jahren heiratete (was die Zeit verfliegt!), wollte damals nur Geld und bekam dieses dann notgedrungen auch, aber eben im Bilderrahmen und schön gefaltet, sodass es sie doch einige Überwindung kostete, es schließlich auszupacken.

Gravierte Weingläser

Für weinliebende Paare genau das Richtige, denn oftmals hat man nur billige, irgendwie zusammengewürftelte Gläser im Schrank. Hier kann man sich frei austoben, was die Gestaltung der Rot-/Weißweingläser angeht, ich fände persönlich ja die Namen und das Hochzeitsdatum genau richtig. So hat man dann nicht nur eine tolle Erinnerung, sondern eben auch noch einen praktischen Alltagsgegenstand, der nicht im Schrank verstaubt, sondern (zumindest in meinem Freundeskreis) gut und gerne genutzt werden wird. Dazu dann vielleicht noch eine Flasche Wein aus dem Jahr, in dem sich das Paar kennengelernt hat und man hat ein tolles, gar nicht mal so teures Geschenk. Die Gläser kann man bei Personello z.b. schon für 14,90€ individuell designen.

Bedruckte Tassen

Sollten eure Freunde keine Weintrinker sind, sind selbstgestaltete Tassen (um 13€) eine großartige Alternative, denn ob Kaffee oder Tee, es gibt kaum jemanden, der nicht gerne ab und zu etwas Heißes trinkt. Auch hier steht einem die Welt der unbegrenzten Gestaltungsmöglichkeiten offen, ich persönlich bin nicht der größte Fan davon, eigene Bilder auf Tassen zu haben und finde die obige Variante großartig. Durch die Namen sind sie individuell, aber eben nicht so plakativ. Hier habe ich auch schon eine Freundin im Kopf, der ich diese Tassen schenken könnte..sie hat nämlich schon ähnliche Kissen vor längerem für ihren Freund Verlobten machen lassen und da würde sich das doch anbieten.

Selbstgestaltete Handtücher

Diese selbstgestalteten Handtücher (ab 13€) sah ich bei einer Freundin und finde, dass sie ein ideales Geschenk sind. Kein Mensch kauft sich selbst Handtücher mit seinem Namen eingestickt, gut aussehen tun sie aber und ersetzen ein paar dieser „die dürften echt mal weg“-Handtücher auch, die man seit Jahren im Schrank hat. Dass man auch hier wieder die Erinnerung an den besonderen Tag mit einem Alltagsgegenstand verknüpft, finde ich toll, da die Person dann immer an ihre Hochzeit erinnert wird. In der Gestaltung sind auch hier natürlich keine Grenzen gesetzt, ich finde die obige, klassisch gehaltene Variante toll, würde aber eine andere Handtuchfarbe wählen, weiß ist dann doch zu schlicht!

Flitterwochen-Dose

Wenn ihr auch vor dem Dilemma steht, dass es eben doch Geld sein soll und eure Origamitechnik nicht die beste ist, so eine selbstgestaltete Dose, vielleicht ja mit einem passenden Motiv zur Hochzeitsreise (oder wofür das Geld benötigt wird), bietet sich auch immer an. Diese kann man auch danach noch verwenden und hat eine schöne Erinnerung an den besonderen Tag. Sie macht auch ein bisschen mehr her als einfach nur ein Umschlag mit Geld, oder?

Seid ihr auch schon auf der Suche nach Hochzeitsgeschenken und habt vielleicht etwas ausgefallenes entdeckt? Oder wenn ihr selbst geheiratet habt, worüber habt ihr euch denn besonders gefreut? Einfach nur das praktische Geld oder doch vielleicht mehr über ein personalisiertes Geschenk? Meine eine Freundin will ihre Hochzeitsdeko komplett selbst gestalten und da bin ich schon sehr gespannt drauf..für sie kommt auf jeden Fall kein unkreatives Geschenk in Frage 🙂

Copyright der Bilder: personello

[Design] Solarleuchten von .STOOL

Heute geht es wieder einmal um eines meiner liebsten Themen, nämlich Nachhaltigkeit und wie jeder mit kleinen Taten schon einen wichtigen Beitrag für unsere Umwelt und so auch für unsere Zukunft leisten kann. Zwar nerve ich damit mein Umfeld bestimmt ab und zu, aber wenn ein Freund – nachdem man ihm ewig erzählte, wie schlecht „to go“-Becher sind, plötzlich mit einem eigenen Nachfüllbecher zum Treffen kommt, freut man sich einfach nur.

Da es jetzt aktuell endlich wieder wärmer wird und man langsam die ersten Abende draußen im Garten verbringen kann (na, wer hat schon angegrillt?), kommt natürlich die Frage auf, was tun, wenn man nicht im Dunkeln sitzen will. Das kann man romantisch mit Kerzen regeln, wem das aber nicht hell genug ist, dem empfehle ich Solarleuchten. Meine Eltern und Großeltern nutzen solche selbst schon seit Jahren (allerdings das ganze Jahr hindurch) und haben mittlerweile eine bunt durcheinander gewürfelte Sammlung , unsere Nachbarn sind endlich auch überzeugt und wenn man abends zu ihnen kommt, sieht das richtig schön aus! Statt einem grellen Licht, welches nur unnötig Energie verschwendet, hat man indirekte Beleuchtung, die einem trotzdem gut den Weg weist..und ein klein wenig nach Sternenhimmel sieht es doch auch noch aus.

Diese Solarlampen sind über die Jahre gekaufte, günstige Einsteigermodelle ohne besondere Funktionen. Ich mag euch heute aber .STOOL vorstellen, einen tollen Onlineshop, der sich auf kabellose, nachhaltige Solarleuchten spezialisiert hat, die eben mehr können als einfach nur „hell“ machen. Ihr „Draussen Licht“ ermöglicht es einem, wann immer man außerhalb seines Wohnung/seines Hauses oder unterwegs ein Licht braucht, eben dieses dabei zu haben. Sehr spannend ist, dass ihre Leuchten mit Solarfolie funktionieren, was ich bisher noch nicht gehört hatte. Da dies aber auch eine Weltneuheit ist, kein Wunder. Diese Folie ist nachhaltiger und besser als die herkömmlichen, schwarzen Glasmodule und ihre transparente Photovoltaik lässt im Dunkeln das Licht der Lampe hindurch scheinen. Hier könnt ihr das noch einmal im Detail nachlesen!

Ebenfalls großartig finde ich, dass man die Intensität der um die 2kg schweren Leuchte einstellen kann, je nachdem, ob man lieber ein Leselicht oder doch ein schwaches Kerzenlicht bevorzugt. Für jeden Moment das richtige Ambiente, welches direkt an der Leuchte oder per App via Bluetooth geregelt werden kann. Die .STOOL Solarleuchten werden in Deutschland produziert, haben eine hervorragende Verarbeitung, sehr lange Lebensdauer und sollte doch einmal eine Komponente kaputtgehen, kann man sie direkt in der Manufaktur reparieren oder austauschen lassen. Dadurch, dass statt Glas Folie verwendet wird, muss man sich auch keine Sorgen machen, denn die Lampe ist bruchsicher.

Die Solarschirme von .STOOL kommen regulärer in einer blauen Farbe, wem dies aber zu kühl ist, kann sie auch in einem grünen Farbton bekommen, was ich sehr besonders finde. Auch kann man zwischen zwei Materialvarianten wählen, je nachdem, ob einem Messing oder eben Edelstahl mehr zusagt. Da man sich hier viel Gedanken um Nachhaltigkeit gemacht hat, sind beide Version vollständig recyclebar. Noch ein Wort zur App, mit der man nicht nur die Lichtintensität regulieren kann, sondern auch sieht, wie lange die Nutzung der Leuchte noch möglich ist und an welchem Standort sie am besten aufgeladen wird.

Preislich beginnen die Solarleuchten bei 210€, je nach Modell und Materialwunsch ändert sich der Preis dann aber noch. Klar, keine günstige Investition, aber eine, die man wohl für ein Leben lang hat und was man dadurch spart und nicht der Umwelt antut, balanciert das eben doch wieder aus. Ich selbst habe keinen Garten und muss somit weiterhin mit meinem Lichtglas auskommen, welches mich aber trotzdem glücklich macht. Für den „irgendwann“-Fall ist diese Solarleuchte (auch dank Blogbeitrag) jetzt aber schon einmal abgespeichert, denn ästhetisch ist diese grün-goldene Version genau meins!

Nutzt ihr auch schon Solarleuchten bei euch im Garten? Oder wie ich im kleinen Fall in der Wohnung? Oder seid ihr noch ganz oldschool und stellt abends beim Grillen einfach schöne Kerzengläser auf den Tisch? Ich muss ja sagen, ich bin schon sehr angefixt, dass man mit der .STOOL Solarleuchte sogar lesen kann, da ist mein Lichtglas leider weit davon entfernt und eben doch mehr Deko und indirekte Lichtquelle.

 

Copyright der Bilder: .STOOL

Sunday again.

[Gesehen] 13 Reasons Why

[Gelesen] 100 Jahre Einsamkeit – Gabriel Garcia Marquez; Heart of Darkness – Joseph Conrad

[Gehört] Smile like you mean it – The Killers

[Getan] zwei Bäumchen gekauft; mit einem Freund vier Möbelhäuser für ihn besucht; brav jeden Tag Spanisch geübt; viele Kaffees mit guter Unterhaltung getrunken


[Gegessen] Ofengemüse; Brot mit Kräuterquark; grüne Trauben; Kinder Osterhasen; Wasserweck vom Bäcker Eifler

[Getrunken] Kaffee, den mir ein Freund aus dem Oman mitgebracht hat; Orangensaft (für die Eisentabletten)

[Gedacht] Eisenmangel? Zink? Warum reißen meine Mundwinkel denn wieder ein

[Gefreut] endlich meine beste Freundin wiedergesehen, was habe ich sie vermisst!

[Geärgert] das Wetter hat mir die Woche dreimal starke Migräne beschert, sodass ich nichts mehr machen konnte

[Gewünscht] ein Ziel

[Gekauft] einmal habe ich bei Medpex bestellt und dann gab es nach Jahren neue Unterwäsche, Socken & Strumpfhosen

Sunday again.

[Gesehen] A simpler way: crisis as opportunity

[Gelesen] Hundert Jahre Einsamkeit – Gabriel García Márquez (Amazon)

[Gehört] alle Hits der 90er im tschechischen Radio

[Getan] mit meiner Mama das Elbsandsteingebirge, die Sächsische und Böhmische Schweiz sowie Tschechien erkundet; viel durch wundervolle Natur gewandert


[Gegessen] Germknödel mit Zwetschgenmus und Vanillesoße; Mohnkuchen; Couscous; Falafel; Pommes

[Getrunken] Kaaaaaaffee; schwarzer Tee mit Zitrone; Pepsi Maxx

[Gedacht] juhu, endlich sehe ich die Bastei, die stand soooo lange auf meiner Liste!

[Gefreut] ich bin endlich auf einem Holzsteg über ein Moor gelaufen & habe sogar noch Mofetten gesehen

[Geärgert] die Misskommunikation hält an

[Gewünscht] Klarheit

[Gekauft] 4 Stangen Zigaretten in der Tschechischen Republik, da war vielleicht was los!

Sunday again.

[Gesehen] paar Youtubevideos über konsumkritisches Leben

[Gelesen] Der Kontrabaß – Patrick Süskind; Timbuktu – Paul Auster

[Gehört] Chet Baker – Almost blue

[Getan] meine Deutschland-to-do-Liste ist erledigt; nach Berlin gefahren; Freunde getroffen & mich treiben lassen


[Gegessen] liebsten Falafel bei Nil in Fhain; vietnamesisches Tofu-Gemüse-Curry; Süßkartoffelpommes; Veggie Bibimbap

[Getrunken] Kaffee; Club Mate; MioMio Mate; Moringa-Mate-Ingwer-Tee (hat wer Mate gesagt?)

[Gedacht] wie viel freier es sich in Berlin anfühlt

[Gefreut] es gibt Menschen, die sieht man lange nicht & doch fühlt es sich an, als sei es gestern gewesen

[Geärgert] nichts, aber diese Woche war nicht die beste meines Lebens

[Gewünscht] ein paar Stunden alleine im The Haus zum Schreiben, so eine tolle kreative Atmosphäre!

[Gekauft] BVG-Tickets & Essen

[Sehenswert] Ingobernable, Minimalism & Crime and Justice!

Die Mischung macht’s, würde ich sagen, wenn ich mir meine heutige Auswahl so anschaue. Da ich mich aber mit genau diesen drei medialen Formaten (Serie, Dokumentation und ZDF-Beitrag) beschäftigt habe und sehenswert finde, stelle ich sie euch auch genau so vor und vielleicht ist da ja auch was für den ein oder anderen von euch etwas dabei! Starten wir mit der Netflix-Neuentdeckung von mir, die diesmal auch wirklich noch neu (aka am 24.3. erschienen) ist!

 

INGOBERNABLE

Worum geht’s Der mexikanische Präsident und seine Frau, die ihn verlassen will, streiten sich. Als sie wieder zu sich kommt, hat sie eine Waffe in der Hand und ihr Mann ist tot. Statt sich der Polizei zu stellen, beginnt sie zu rennen, da ihr schnell klar wird, dass ihr jemand den Mord unterschieben will. Es beginnt ein Katz- und Mausspiel quer durch Mexico City. Die erste Staffel ist bei Netflix komplett zu sehen und bietet euch 15 Folgen a 30 Minuten (ja, das kann man in einem Wochenende gucken *g*).

Wie ist’s Die ersten Folgen sind wahnsinnig spannend, da so viel in kürzester Zeit geschieht. Wir haben einige Handlungsstränge, die sich gut überlappen, einiges aber offen lassen und somit noch fesselnder sind. Die mir alle total unbekannten Schauspieler sind gut und da ich gerade begonnen habe, Spanisch zu lernen, finde ich es grandios, dass die Netflixserie auf Spanisch mit englischen Untertitel anzuschauen ist. Da erkennt man dann nach kurzer Zeit schon einige Worte und baut nebenbei noch etwas (vielleicht zweifelhaften) Wortschatz auf. Da Mexiko hoch auf meiner Reiseliste steht (und Mexico City ebenfalls), war es auch von den Aufnahmen her für mich sehr interessant und ich musste danach gleich mal genauer einzelne Viertel googlen und was da wirklich so los ist. Mitten in der Story kommt dann die sehr unrealistische Liebesgeschichte mit dazu, die es so echt nicht gebraucht hätte, aber hier muss dann wohl doch etwas mehr Richtung Telenovela gegangen werden und ach, ich konnte damit leben. Ganz klare Lieblingsperson hier ist für mich Chela, die von Aida López verdammt gut gespielt wird.

 

MINIMALISM

Worum geht’s Um eines meiner (und bestimmt vieler von euch auch) Lieblingsthemen, nämlich, sein Leben minimalistischer zu gestalten, unnötigen Kram loszuwerden oder gar nicht mehr anzuschaffen. Seit einigen Jahren lebe ich sehr viel reduzierter, da ich mein Geld ins Reisen statt in die zehnte Jeans investiere und statt Möbel kaufen eben zur Untermiete wohne, wenn ich mal länger wo bleiben mag. Die Doku hier begleitet verschiedene Menschen, die minimalistischer leben, sei es auf Kleidung, Wohnraum oder Gesamtkonsum bezogen.

Wie ist’s Weder augenöffnend, noch neu, aber es motiviert und regt an, wenn man sieht, wie andere Menschen diesen Lebensstil praktizieren. Für mich ganz spannend waren die Mikrohäuser bzw -wohnungen, da ich auch finde, dass wir auf viel zu viel Raum wohnen, was dann eben auch zu den angespannten Mietsituationen in den Städten beiträgt. Eine Doku, die ich jedem empfehlen würde, aber teils kann man auch mal etwas vorklicken, denn vieles ist einem eben schon bekannt.

 

CRIME AND JUSTICE – DIE TODESSTRAFE

Worum geht’s Kein neues Thema, es geht um die Todesstrafe in den USA und wäre mein bester Freund nicht so verrückt nach Gefängnis-Dokumentationen, hätte ich diese bestimmt nie gesehen. Es ist eine Mischung aus Gesprächen mit Todeskandidaten, Befürwortern sowie Gegnern und Hinterbliebenen.

Wie ist’s Sie bietet jetzt nichts Neues, aber ich fand sie gut gemacht und fühlte mich die 45 Minuten gut unterhalten. Das Konzept „Todesstrafe“ kann ich zwar weiterhin nicht nachvollziehen, sich mit anderen Meinungen zu befassen, ist aber trotzdem interessant und schärft einige eigene Argumente definitiv.

Ihr seht, eine illustre Mischung, die ich euch heute zeige, aber ich bin jemand, der Abwechslung mag. Serienmässig ist gerade aber auch irgendwie die Luft raus, ich schaue zwar Grey’s Anatomy, Scandal und Girls noch, aber wirklich gefesselt bin ich gerade nicht. Zeit, mich Narcos und Black Mirror ausführlicher zu widmen..oder mal wieder etwas mehr Filme zu schauen – hat wer Empfehlungen? 🙂

[Beauty] Aufgebraucht im März 2017!

Nachdem ich die letzten Monate am indischen Internet scheiterte, gibt es heute endlich wieder einen Aufgebraucht-Post mit Video. Solche Kurzreviews zu den einzelnen Produkten, die ich aufgebraucht habe, rede ich einfach lieber, als sie zu tippen. Diesen Monat ist es auch ganz schön viel geworden, was zur Neige gegangen ist, nämlich 18 Produkte und 9 ProbenEinige Dinge werde ich definitiv vermissen, bei anderen bin ich froh, sie jetzt nicht mehr aufbrauchen zu „müssen“ und auf die Nagellacke (woohoo, dekorative Kosmetik“ bin ich stolz, denn meine Sammlung ist so groß und erdrückend, das muss geändert werden! Wer keine Lust auf bewegte Bilder hat, scrollt nur kurz runter, da gibt es zu jedem Produkt noch ein paar geschrieben Worte!

 

Himalaya Herbal Protein Cream: Ich weiß einfach nicht, wie ich diese Creme anwende, denn sowohl vor/bei/nach der Haarwäsche klappt bei mir nicht und statt Pflege habe ich klebrige Haare..kein Nachkauf!

8×4 Deo Hollywood: Ich würde es jetzt nicht unbedingt nachkaufen müssen, aber es war in Ordnung von der Wirkung her.

bebe Shower Cream Just Happy: Bekam ich von Mama in die Hand gedrückt, die sie gar nicht mochte und mir ging es auch so. Schlimm künstlicher Geruch und die floss einem nur so weg..von Pflegewirkung auch keine Spur, somit danke, aber nein.

LUSH GODIVA 2in1 festes Shampoo & Spülung: Zum Reisen einfach genial, aber auf Dauer bräuchte ich für meine Längen mehr Pflege. Nachkauf absolut, wenn es wieder länger weg geht und ich nur begrenzt Gepäck mitnehmen kann.

Wellness&Beauty Meersalz-Öl-Peeling: Hat sehr viel Öl auf der Haut zurückgelassen, aber sonst einen soliden Job gemacht. Da ich in Zukunft meine Peelings selbst machen will, behalte ich den sehr praktischen Pott!

Kiehl’s Precision Lifting & Pore-Tightening Concentrate: Hatte keine sichtbare oder fühlbare Wirkung, somit kein Nachkaufpotential.

Kiehl’s Daily Reviving Concentrate: Gefiel mir sehr, ich liebe das Midnight Recovery Serum aber noch mehr und werde bei diesem bleiben.

Cien Repair Shampoo: Absolut nicht für meine Kopfhaut, die wurde schuppig und gereizt :/

Cien Hitzeschutzspray: Lieblingsprodukt, da es so günstig, effektiv und sparsam ist. Gibt es anscheinend aber nicht mehr im Sortiment und somit muss ich jetzt nach einem würdigen Nachfolger suchen

ISANA Cremedusche Olive: Toller Geruch, tolle Pflege, würde ich nachkaufen, wenn ich nicht noch zig Sachen hätte

Olaz Total Effects 7in1 Serum: Konnte mich nicht begeistern, da ich einfach keinen Unterschied merkte, somit kein Nachkaufprodukt.

Dabur Red Zahnpasta: Ayurvedisch und gesund, der enorm strenge Geruch war aber schrecklich, nicht noch einmal!

Lakme Nagellackentferner: Das war der einzige, den ich in Indien finden konnte und er hat einen enorm guten Job gemacht, die Inhaltsstoffe will ich aber gar nicht wissen. Würde ich in Indien aber definitiv wieder kaufen.

Herome Nagellacke in pink & taupe: Waren mal in irgendeiner Goodiebag, sie haben nicht mal einen Namen. Beide waren ok im Auftrag und in der Haltbarkeit, die Farben ebenfalls schön und ich habe sie gerne getragen. Überleben kann ich aber auch ohne sie, da ich noch genug Lacke habe, die ihnen ähnlich sind.

CMD Körpermassageöl: Ich mochte es leider null, da es einfach nicht einzog sondern unendlich lange auf der Haut auflag.

Nivea Cellular Anti-Age Intensiv Kur Hyaluron: Nehme ich jetzt seit Monaten einmal alle vier Wochen, einen direkten Effekt sehe ich, auf Dauer aber bewirkt es nichts. Würde ich in Zukunft auch wieder kaufen, wirklich „brauchen“ tue ich es aber nicht.

Kiehl’s Creme de Corps: Bis man die Creme aus der Verpackung hat, ist echt ein Kampf und ach, fand ich schon einmal doof. Sonderlich berauschend war die Creme dann auch nicht, eben ok..und bei dem Preis würde ich da dann nicht nachkaufen.

Schaebens Hydro Gel & Müsli Mousse Maske: Interessantes, neues Maskenkonzept, würde ich beide bei Gelegenheit wieder kaufen, wobei ich die Müsli Mousse Maske besser für meine Hautbedürfnisse fand.

Taoasis Kuscheltraum: Beim Ausräumen gefunden und vorm Schlafengehen leergemacht. Müsste ich jetzt aber auch nicht nachkaufen.

Neutrogena Hydro Boost: Meine Haut reagiert leider mit Unreinheiten.

Benevi Gesichtsreinigung & -fluid: Gefiel mir bei den ersten zwei Anwendungen gut, werde ich mal mit meinem Hautarzt besprechen. ob das eine Alternative zu meiner Papulex-Pflege ist.

Lancome Visionnaire: Viel zu reichhaltig, die wollte partout nicht in meine Gesichtshaut einziehen.

Dove DermaSPA Kaschmirgefühl: Riecht sehr lecker, macht tolle Haut, eine Bodylotion, die ich mir nachkaufen würde!

Bäbämm, falls wer bis zum Ende durchgehalten hat, sagt doch mal Hallo in den Kommentaren 😉 Was habt ihr diesen Monat so aufgebraucht – euren Blogpost/euer Video würde ich gerne sehen? Und hat wer mit einem meiner Produkte auch schon Erfahrungen gemacht? 

[Lesenswert] Der Fremde – Albert Camus

Bestimmt habt ihr alle diese Klassiker, die ihr schon vor ewigen Zeiten gekauft, dann aber doch nie gelesen habt. So erging es mir mit DEM Existentialismus-Werk schlechthin, Der Fremde von Albert Camus, welches auch schon Jahre (sechs sagt mir Amazon) in meinem Regal steht und dabei locker-flockig in drei Stunden gelesen sein kann. Drei Stunden, die ich definitiv oft genug hatte, aber dann doch eher zu Sartre griff, wenn ich in der Laune war. Gut, dass ich diese Lücke jetzt endlich schließen und mich ganz in Camus verlieren konnte.

Worum geht’s Die Story ist im Grunde schnell erzählt, Hauptperson ist ein in Algerien lebender Franzose, der durch unglückliche Zufälle einen Mord begeht und dafür ins Gefängnis muss. Unser Protagonist ist eigentlich ein Büroangestellter namens Meursault, welcher ein unaufgeregtes, passives Leben führt und durch nichts zu erschüttern scheint. Zu Beginn des Buches stirbt seine Mutter, die in einem Altenheim lebt und keine sonderlich eng scheinende Bindung zu ihm hatte. Er fährt teilnahmslos zur Beerdigung, kommt zurück und beginnt sofort durch Zufall eine Liebesbeziehung mit einer Kollegin.

Gleichzeitig lernen wir seine Nachbarn kennen, mit denen er etwas interagiert und dann durch einen unglücklichen Zufall in eine Lüge verstrickt wird, die schließlich den Weg zu dem Mord ebnet. Meursault erschießt während eines Strandbesuches mit besagtem Nachbarn einen ihm unbekannten arabischen Mann mit der Waffe seines Nachbarn „wegen der Sonne“. Diese Aussage wird ihm als Unmenschlichkeit vorgeworfen und das Gericht will in einem Prozess herausfinden, ob der Angeklagte wirklich moralisch so verdorben und verroht ist, wie er den Anschein macht.

Wie ist’s Das Buch ist in zwei Teile untergegliedert, die Ereignisse vor dem Mord und die Gerichtsverhandlung nach der Verhaftung, was ihm eine einfache Struktur verleiht. Die Wirkung, die das Buch auf mich hat, ist nicht wirklich leicht in Worte zu fassen, aber zunächst einmal war ich absolut gefesselt und habe es in einem Rutsch gelesen. Dass ich es erneut lesen werde, steht auch außer Frage, das muss ich spätestens in einem Jahr erneut machen. Der Anti-Held Meursault, der sich nicht in die „gelebten, sozial erwarteten“ Regeln von Heuchelei und Lügen in die Gesellschaft einfügt, ist eine enorm spannende Gestalt. Camus hat hier einen ganz dem Existentialismus entsprechenden Charakter sowie eine Grundstimmung im Buch entworfen, die man unbedingt selbst lesen muss, um sie zu verstehen. Worte darüber zu schreiben widerspricht genau dem, was ausgedrückt werden soll.

Man kann sich leicht in Meursault hineinversetzen, viele seiner Gedanken zum Thema „Sinnesleere“ nachvollziehen und auch der Mord erscheint plötzlich gar nicht mehr so abwegig, man kann ihn irgendwie begreifen, wenn man sich darauf einlässt. Seine Gleichgültigkeit zu diesem „absurden Leben“, zu dem Leben im Allgemeinen in Kombination mit Gefühls- und Gotteslosigkeit, welche besonders der Gefängnispriester nicht fassen kann, werden dem Leser durch die schlichte, oftmals sehr klare Sprache Camus unbewusst nahegebracht. Das Buch wirkt in jedem Satz, hallt in einem nach und lässt einen noch lange nicht nur über unsere Hauptperson hier, sonder das Leben nachdenken.

Diese „Kritik“ zu schreiben, ist mir echt nicht leicht gefallen, irgendwie kann ich alles, was es so in mir auslöste, noch nicht richtig in Worte fassen. Dass es verdient als ein Weltklassiker gilt, unterschreibe ich sofort und auch, dass ich sowohl dieses noch einmal wie auch weitere Werke von Albert Camus dringend lesen muss. Schande über mein Haupt, dass ich so viele Jahre damit gewartet habe, das hätte mich bestimmt retrospektiv gesehen einige Dinge ganz anders wahrnehmen lassen. Solltet ihr es auch noch nicht kennen, ich lege es euch absolut ans Herz und keine Angst, es ist nicht kompliziert geschrieben!

Sunday again.

[Gesehen] Ingobernable

[Gelesen] Travel Overland. Eine anglophone Weltreise – R.W.B. McCormack

[Gehört] Soley – We sink

[Getan] Hausarbeit geschrieben; Geburtstag gefeiert; mal wieder Darmstadt besucht; Spanisch gelernt; fast jeden Tag meine 5 Kilometer gelaufen


[Gegessen] mein erstes Veggie Laksa; Kirschkuchen; Gurkenbrote; Süßkartoffel-Zucchini-Eintopf

[Getrunken] Schwarzer Tee; Pepsi Maxx (das wollte ich ja nicht mehr); zu viel Kaffee

[Gedacht] und schon wieder ist ein Lebensjahr um

[Gefreut] schöne Gespräche & einen Facetimecall

[Geärgert] über die eigene Emotionalität

[Gewünscht] bessere Kommunikation

[Gekauft] immer noch kein Flugticket, ich muss mich langsam mal entscheiden, wo es hingehen soll