[Anzeige] Mit E-Mobilität von EnBW in die Zukunft!

E-Mobilität wird auch in Deutschland ein immer wichtigeres Thema und EnBW hat sich hierzu einen lustigen Werbespot ausgedacht, welchen ich euch in Kooperation mit ihnen gleich einmal vorstellen mag:

Die Mobilität der Zukunft, unserer Zukunft, wird sich mehr und mehr emissionsfrei gestalten, mit Strom aus erneuerbaren Energien, welche die Umwelt nicht verschmutzen, kein CO2 und Feinstaub produzieren. Zum Glück findet dieses Umdenken mittlerweile statt und es wird Geld in die Entwicklung gesteckt! Für mich, die einerseits versucht, nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu reisen, mit dem Rad zu fahren und das Auto nur im Notfall zu benutzen, ist das Thema enorm wichtig – umso wichtiger, da ich viel fliege und somit trotz allem eine sehr schlechte CO2-Bilanz habe, die es im restlichen Leben auszugleichen gilt! Elektroautos sind effizienter, verbrauchen weniger Strom und ermöglichen ein nahezu geräuchfreies Fahren (für alle Sportwagenfahrer wohl eher ein Nachteil, ich persönlich mag mein Auto leise).

EnBW

Bis zum Jahr 2020 soll es in Deutschland schon über eine Million (!) Elektroautos auf den Straßen geben und ich bin gespannt, ob die Bundesregierung dieses Ziel erreichen wird. In Berlin findet man mittlerweile schon viele Tankstellen, besonders in ländlichen Gegenden hat man aber immer noch ein paar Probleme. Somit hoffe ich, dass hier schnell ausgebaut wird. EnBW ist mit über 19.000 Stationen einer der größten Betreiber von Ladestationen in der Republik und baut fleißig weiter aus, um es uns Endnutzern so leicht wie nur einfach zu machen, etwas gutes für die Umwelt zu tun. Persönlich besitze ich kein Auto, da ich selten länger in Deutschland bin, aber sollte ich mich doch einmal seßhaft niederlassen, wäre ein Elektroauto für mich die erste Wahl (ok, die zweite, Carsharing mit Elektroautos wäre die beste Option). Die elektromobile Zukunft Zukunft hat begonnen!

[Beauty] Sugared Almond Tart Körpermilch von treaclemoon!

Vor einiger Zeit hatte ich das Glück, bei einem Gewinnspiel von treaclemoon die mittlerweile nicht mehr ganz so neue Pflegereihe Sugared Almond Tart zu gewinnen. Mein Liebling wurde schnell die Körpermilch (200ml für aktuell 1,45€ bei DM sonst 1,95€), obwohl so zuckrig-süße Düfte eigentlich gar nicht meines sind. Aber mit der kalten, dunklen Jahreszeit brauche ich wohl noch etwas mehr Stimulation für meine Glückshormone – was besonders lustig ist, da ich a) Mandeln nach dem Pacific Crest Trail nicht mehr essen kann und b) Marzipan überhaupt nicht leiden kann. Somit gut, dass die Körpermilch genau in dieses Schema springt! So mit vollem Anlauf!

Verpackung wie eh und je zuckersüß, aber die Öffnung ist etwas zu groß. Heißt, ich habe immer mehr Körpermilch auf Hand und muss sie irgendwohin verteilen. Sie fließt etwas, hat eine sehr leichte Konsistenz, zieht dafür aber wirklich in keinen drei Minuten komplett in die Haut ein und hinterlässt keinen klebrigen Glanz. Drinnen ist Sheabutter und das macht meine Haut sehr glücklich; nach dem Duschen eingecremt, muss ich mir zwei Tage keinen Kopf machen, dass ich irgendwo trockene Stellen haben könnte. Meine Haut ist gut gepflegt, mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt, sieht gut aus und noch wichtiger, fühlt sich wunderbar samtig-weich an. Sieht man zwar durch die Strumpfhosen nicht, in die ich mit täglich quäle, aber ich weiß es.

Der Duft ist wirklich enorm süß, wenn ihr nicht wie ein Mandeltörtchen mit Puderzucker riechen wollt, Hände weg! Aber gebt ihm vielleicht eine Chance, wie gesagt, ich bin eigentlich null die Zielgruppe, aber hier hilft es gegen die miese Winterstimmung, die bei mir gerne aufkommt, wenn ich Sonne und Wärme vermisse. Man riecht klar Marzipan raus, aber der Duft verfliegt nach so 1-2 Stunden. Was super ist, denn meist brauche ich so lange, bis ich das Haus verlasse und somit mein Parfum aufsprühen kann. Ich habe also quasi im Geheimen etwas Kuchenspaß und rieche dann doch wieder seriös, wenn ich das Haus verlasse. Was jetzt irgendwie wichtiger klingt..denn ich gehe Lebensmittel kaufen, zum Zahnarzt oder eine Runde durch den Wald laufen 😉

Ich benutze sie im Moment in Kombination mit der Duschcreme, wobei mir diese irgendwie einen Ticken zu künstlich riecht (was komisch ist, die sollten doch identisch duften oder?) und ja, das ist mein Winterduft 2018. Wahrscheinlich habe ich mich bald an ihm satt gerochen, aber da ich weiß, dass ich im Frühling bestimmt keine Lust auf solch einen klebrig-süßen Kuchenmoment haben werde, wird er jetzt einfach weiterhin verwendet.

Mögt ihr den Duft oder habt ihr im beim Probeschnuppern so gar nichts abgewinnen können? Ich muss gestehen, ich hätte ihn wahrscheinlich nicht mal aus dem Regal genommen, da er einfach nicht mein Beuteschema ist, aber überraschenderweise passt er hervorragend in meine momentane Laune hinein. Was ist euer liebster Winterduft zum Duschen & Eincremen? Ich fand ja das Zimtduschgel von treaclemoon seeeeehr lecker!

[Yummi] Die neuen Kuchenschätze von Dr. Oetker!

Vorweihnachtszeit ist Kuchenzeit. Ok, in meiner Familie ist immer Kuchenzeit, aber das finde ich auch gar nicht verkehrt. Zwar habe ich nicht die Backleidenschaft meiner Mama, die fast jedes Wochenende irgendetwas in der Küche kreiert, geerbt, aber im Kuchenessen bin ich ziemlich gut. Für faule Menschen wie mich hat Dr. Oetker nun seine Kuchenschätze herausgebracht. Von der Idee her wie die anderen Fertigkuchen, die man so kaufen kann, aber eben kleiner und perfekt zum Mitnehmen. Es gibt die Kuchenschätze in der Sorte Schoko sowie Marzipan.

Pro Packung bekommt man 2 Küchlein a 50g, wobei die Sorte Marzipan mit einer Apfel-Zimt-Füllung und die Sorte Schoko mit Kirschfüllung daherkommt. Preislich liegen die einzel verpackten zwei Kuchen bei 1,59€, was nicht gerade günstig ist. Aber ok, es ist auch Marke, die man hier kauft, ich bin normalerweise eher der Billigkuchen-Käufer und peppe sie dann lieber noch mit etwas Deko auf.

Einerseits hat man hier mehr Verpackungsmüll, andererseits ist es aber praktisch, da man so die Kuchen auch einzeln mitnehmen kann und er nicht trocken wird, da es doch jeder hinkriegen dürfte, 50g zu essen 😉 Wir haben meiner Oma einen Kuchen mit ins Altenheim gebraucht und dafür war es perfekt, denn mehr hätte sie nicht gegessen und schön ausgesehen hat er in seiner Verpackung auch.

Ich bin nicht der größte Marzipan-Fan, wobei die Kombination mit Apfel lecker klingt, und habe somit erstmal einen Schokokuchen ausgepackt. Äußerlich hat er mich jetzt nicht umgehauen, er hatte keinerlei dekoratives Element wie ein Muster im Schokoguss und hat mich irgendwie an so Napfkuchen erinnert. Die flache Oberfläche bietet sich aber super zum Dekorieren an, einfach ein paar Smarties oder Gummibärchen mit Schoki an der knackigen Schokoschicht festkleben oder eine Kerze drauf und schon sieht das etwas besser aus!

Geschmacklich war der Kuchen in Ordnung, umgehauen hat er mich nicht. Den saftigen Kern mit Kirsch-Füllung fand ich toll, der hätte gerne im ganzen Küchlein stecken dürfen, denn den Rand fand ich doch etwas sehr trocken und langweilig. Gut war, dass er nicht zu süß war! Diese beiden Sorten müsste ich persönlich nicht wieder kaufen, wenn sie ein paar ausgefallenere Sorten anbieten würde (z.b. Zitronenkuchen mit Himbeerkern), könnte ich mir aber doch vorstellen, sie noch einmal zu probieren. Praktisch ist eben, dass man so eine Packung auch ziemlich lange herumliegen lassen kann und immer etwas im Haus hat, sollten spontan hungrige Gäste (ok, nur leicht hungrige) vorbeikommen. Uh, eine Weihnachtsedition mit Spekulatius oder Zimt und Apfel wäre natürlich auch grandios.

Habt ihr die Kuchenschätze schon ausprobiert? Wie schmecken sie euch? Und von welchem Kuchen könnt ihr aktuell nicht genug bekommen? 🙂

Sunday again.

[Gesehen]  Bisschen Youtube-Videos

[Gelesen] Fachartikel, mein Geschreibsel

[Gehört] Podcasts (Generation Why & diverses zum Thema Alter(n))

[Getan] viel geschlafen & Ordnung in Chaos gebracht

[Gegessen]  Schokonikolaus von Kinder; Lebkuchen; Bratkartoffeln; Spinat; Salzbrezeln; Curry-Hummus; Mandarinen

[Getrunken] Unmengen an Tee in allen leckeren BIO Organics Sorten von Teekanne (mein Bericht)

[Gedacht] müüüüüüüde. kaaaaaaalt. mimimi.

[Gefreut] über so viele Lieblingsmenschen, die ich getroffen habe

[Geärgert] siehe „Gedacht“, was bin ich für ein sonnenverwöhnter Jammerlappen 😉

[Gewünscht] wie immer mehr Zeit

[Gekauft] die ersten Weihnachtsgeschenke

[Personal] 1000 Fragen an dich selbst-Projekt #45

Guten Morgen an diesem doch ziemlich kalten Samstag! Jetzt bin ich zwar schon ein paar Tage wieder in Deutschland, aber so richtig angekommen bin ich noch nicht..gut, dass ich einen heißen Tee habe, um mich jetzt den nächsten zwanzig Fragen von Johanna und ihrem 1000 Fragen an dich selbst-Projekt zu widmen! So langsam sind wir auch schon auf der Zielgeraden angekommen, verrückt, wenn ich bedenke, dass ich ein Jahr lang jede Woche eine Reihe von mal mehr und mal weniger spannenden Fragen beantwortet habe.

881: Fühlst du dich wohl in deiner Haut?
Jupps, es gibt zwar auch ein paar wenige Tage, wo ich das nicht tue, aber das ist wirklich nur eine Minderheit. Früher war das definitiv anders, aber anscheinend bringt es einem doch was, wenn man älter wird.

882: Was würdest du tun, wenn du dein gesamtes Geld verlieren würdest?
Hm, definitiv nicht verzweifeln, sondern einfach weitermachen. Geld hat (obwohl ich davon bestimmt nicht zu viel habe) keinen hohen Stellenwert in meinem Leben und da ich seeeehr genügsam bin, brauche ich auch nicht viel, um glücklich zu leben.

883: Mit welchem Material bastelst du am liebsten?
Ich bastele überhaupt nicht, aber ich will Töpfern lernen.

884: Welche TV-Sendung könnte, wenn es nach dir ginge, sofort wiederholt werden?
Ich habe eine kleine Obsession mit der amerikanischen Version von Shameless.

885: Hast du gern mehrere Eisen im Feuer?
Absolut nicht.

886: Führst du in Gedanken häufig Fantasiegespräche?
Ja, wobei mir das auch beim Denken hilft und auch, in den dann vielleicht in der Realität stattfindenden Gesprächen nichts zu sagen, was ich später bereuen werde.

887: Könntest du ein Geheimnis mit ins Grab nehmen?
Ja.

888: Welchen Comedian magst du am liebsten?
John Oliver und Trevor Noah; andere Comedian schaue ich aber auch nicht, insgesamt ist das weniger mein Genre.

889: Welche Blumen verschenkst du gern?
Kakteen.

890: Was raubt dir den Schlaf?
Wenn ich das wüsste, hätte ich nicht seit Jahren schon Ein-/Durchschlafprobleme.

891: Was machst du an einem regnerischen Sonntagnachmittag am liebsten?
Kommt drauf an, wenn es warm genug ist, schnappe ich mir einen Schirm und laufe trotzdem eine Runde. Wenn nicht, Tee, Internet, ein Buch oder mich mit Freunden irgendwo drinnen treffen.

892: Sagst du lieber „Guten Morgen“ oder „Gute Nacht“?
Als kleiner Morgenmuffel wähle ich mal „gute Nacht“, wobei ich mich eigentlich weniger gerne von Menschen verabschiede, sondern sie lieber begrüße.

893: Liest du gern vor?
Jupps.

894: Wie würdest du dein Leben anpacken, wenn du noch mal von vorn anfangen dürftest?
Ich würde absolut nichts ändern.

895: Hast du jemals einen lQ-Test gemacht?
Ja und das Ergebnis war überraschend hoch 😉

896: Beherrschst du Standardtänze?
Nein, ich habe nie einen Tanzkurs gemacht, aber ich kann mich recht gut führen lassen und wenn man mir die Schritte zeigt, kann ich auch recht schnell mittanzen..nur merken kann ich sie mir nicht.

897: Auf welcher Seite des Bettes liegst du am liebsten?
Da habe ich mal absolut keine Präferenz, solange ich auf der Seite schlafen kann, bin ich glücklich.

898: Welches ist dein peinlichstes Lieblingslied?
U2 – With or without you

899: Hast du schon mal ein Weltwunder gesehen?
Von den Weltwundern der Antike habe ich leider noch keines gesehen; von den Weltwundern der Neuzeit habe ich Chichen Itza in Mexiko, das Kolosseum in Rom und das Taj Mahal in Indien schon erleben dürfen.

900: Hast du gern recht?
Oh ja (und es ist gar nicht so leicht mit vom Gegenteil zu überzeugen, wenn man nicht gute Argumente hat). Dickköpfig und stur, wer, ich?

[Beauty] Aufgebraucht im November 2018!

Whoop, Whoop, jetzt ist doch schon tatsächlich der November um und ich habe auch während dieses mittlerweile dritten Aufenthaltes in Mexiko, einem meiner Lieblingsländer, fleissig aufgebraucht, ich wollte ja keinen unnötig schweren Koffer durch die Gegend schleppen. Insgesamt habe ich den Monat 15 Produkte (ich rechne die Proben einfach mal mit) geleert.

Zunächst ging es natürlich weiteren kleinen Proben, die ich noch aus den USA hatte, an den Kragen. Das SPA Green Shampoo mochte ich erstaunlich gerne, meine Haare rochen sehr lecker nach Rose-Patchouli und glänzten etwas; jupps, definitiv eines der besseren Hotelshampoos. Das Sonnencremefluid von Ombra mit LSF 30 hat mich nicht umgehauen, denn es braucht ewig zum Einziehen und hinterlässt trotzdem noch weiße Streifen auf der Haut. Klar, es hat hohen Sonnenschutz, aber das können andere, qualitativ gleichwertige Produkte, einfach besser. Würde ich somit nicht nachkaufen. Die Lotion von Eucerin hat mir wirklich sehr gut geholfen und trockene Stellen schnell intensiv mit Feuchtigkeit versorgt. Sie hat eine angenehme, leichte und schnell einziehende Konsistenz, einen kaum wahrnehmbaren Geruch und gefällt mir sehr gut. Sollte ich irgendwann mal keine Bodylotion mehr haben (haha..), hier würde ich erneut zuschlagen. Das Desinfektionsmittel von Aveo hatte Mama mit im Urlaub dabei, doch ist ihr gleich der Verschluss kaputtgegangen und so habe ich es vor Ort aufgebraucht. Es erledigt bestimmt keinen schlechteren Job wie meines von Balea, allerdings habe ich meinen Behälter hiervon schon locker ein Jahr, fülle ihn immer nur auf und bisher ist da nichts kaputtgegangen – somit würde ich, sollte ich mal einen neuen Behälter brauchen, mir auch wieder eines von DM kaufen.

Bevor es dann an meinen innermexikanischen Flug ging, konnte ich zum Glück auch noch ein paar größere Produkte leeren, welche ich jetzt wirklich monatelang täglich verwendet habe. Fangen wir mal oben links in der Ecke an.

Sensodyne ProSchmelz Für meine schmerzempfindlichen Zähne immer wieder gut, sie dürfte nur nach mehr schmecken, denn ich finde, man hat danach einfach nicht so ein tolles Frischegefühl im Mund.

Hirsch Talg von Scholl Meine Füße sind noch immer Pacific-Crest-Trail-geschädigt und sooo trocken und bäh. Deswegen habe ich diese Creme so gut wie jeden Abend (und dann noch dicke Socken an) verwendet und es ist auch schon besser geworden, aber leider noch nicht wirklich gut. Die Creme riecht gewöhnungsbedürftig, ich hatte sie primär während des Wanders, damit ich keine Blasen etc bekomme, was auch super funktioniert hat und sie nun eben aufgebraucht. Nachkaufen würde ich sie aber erst wieder, wenn ich erneut fernwandere, sonst kann ich den armen Hirsch einfach nicht rechtfertigen. Wenn wer eine vegane Alternative hat, her damit!

Gentle Rejuvenating Cleanser von Algenist Hat mein Hautbild nicht schlechter gemacht, das ist schon einmal ein Plus. Aber ich finde, er ist weniger porentief reinigend, sondern mehr feuchtigkeitsspendend und ich mag das Gefühl nicht so sehr, was er auf meiner Haut hinterlässt. Sollte sich meine Haut jetzt aber enorm ins Negative verändern, würde ich ihn mir erneut kaufen und ich bin auch neugierig, was die (leider nicht sehr günstige) Marke noch so hat, die Gesichtsmasken liebe ich ja!

Dr. Bronner’s Pfefferminz-Seife Das 18-in-1 Allroundertalent ist endlich leer, man braucht nur so wenig Produkt, das ist verrückt. Der Geruch ist stark, die Nase wird frei und ich habe es gerne als Duschgel verwendet. Für meine Haare war es mir nicht pflegend genug und als Zahnpasta zu stark..aber es hat ewig gehalten und jetzt nutze ich die Flasche gleich für mein Gesichtsöl, da ist mir nämlich der Deckel kaputt gegangen.

Bodylotion-Proben Noch ein buntes Sammelsurium an Bodylotions, ich fand keine sonderlich grandios, aber sie haben mehr oder weniger schnell einziehend, einen mehr oder weniger guten Job erledigt. Meine Haut (wie auch meine Füße) schreien nach Feuchtigkeit, da bin ich im Moment nicht wählerisch und das war, was die verschiedenen Hotels zu bieten hatten. Aber noch einmal muss ich keines davon haben, da freue ich mich doch mehr auf meine Pflege, die in Deutschland auf mich wartet.

[Beauty] Kosmetikmarke Mumuso & ich bin zum Glück nicht schwach geworden!

Auf der Suche nach einer öffentlichen Toilette fand ich mich in einer Shoppingmall in Mexiko City wider. Wo ich natürlich keine Toilette fand, aber einen sehr spannend aussehenden Laden namens Mumuso. Ich hatte von der Marke noch nie etwas gehört, sie machte aber den Eindruck, dass sie koreanische Kosmetik-/Pflegeprodukte sowie Accessoires und Haushaltsgegenstände anbot. Ich wurde neugierig, schlenderte durch die Regale, sah mir die Preise an (alles so um die 4-10€) und wie so oft machte ich Bilder, dass ich danach im Internet recherchieren kann, ob die mich ansprechenden Produkte etwas taugen. Gut, dass ich das getan und nicht gleich zugeschlagen habe!

Dies waren die für mich spannenden Produkte, ein Facial Spray mit Aloe und Gurke, eine reinigende Tuchmaske, ein matter Lippenstift, Handcreme und das wirklich leckere EdP mit weißem Tee. Wie gesagt, teuer waren die Produkte wirklich nicht, aber alle in extra viel Plastik verpackt, mal wieder.

Jetzt habe ich also Mumuso gegooglet und was ich da so gelesen habe, hat mir nur mal wieder gezeigt, dass man nicht uninformiert einkaufen sollte. Die Produkte kommen nämlich nicht aus Korea, sondern springen nur auf den Hype-Zug auf. Sie kommen aus China und wir wissen alle, was das bezüglich Inhaltsstoffen und Tierversuchen so heißen kann. Etwas, was ich zumindest nicht unterstützen mag und somit brav meine Finger davon lasse. Ich muss allerdings sagen, der Laden war gerammelt voll und die Leute haben Massen gekauft. Anscheinend ist die Marke in Mexiko City sehr beliebt, ich habe sie allerdings weder in Baja California noch im Yucatan oder Quintana Roo bisher gesehen. Wie gesagt, sie ist günstig und optisch definitiv ansprechend und ach, das EdP roch wirklich sehr gut. Aber nicht gut genug, um mein Gewissen hier unnötig zu belasten.

Eigentlich sollte dies ein sehr anderer Beitrag werden, nämlich ein kleiner Haul mit koreanischer Skincare, welche ich doch so liebe. Aber stattdessen wird es mal wieder ein „seid euch bewusst, was ihr konsumiert und informiert euch vorher“-Kurzbeitrag mit ein paar schönen Bildchen 😉 Aber Mexiko City hat noch ein Chinatown, vielleicht finde ich dort etwas echte koreanische Pflege in einem der Supermärkte und wenn nicht..habe ich nur noch mehr Grund, meinen Hintern endlich mal gen Südkorea zu bewegen, wo ich auch schon ewig hin mag und vor Ort einzukaufen.

Hat wer von euch schon einmal bei Mumuso (gibt es noch nicht in Deutschland) eingekauft? Und falls noch wer auf koreanische Pflege steht, könnt ihr eine bestimmte Marke empfehlen, welche auf natürliche Inhaltsstoffe setzt und mir nicht unnötig Tiere quält? 

[Lesenswert] The Girls: a novel – Emma Cline

Woohoo, ich bin endlich mal wieder zum Lesen gekommen, man glaubt es kaum! Ihr wisst, ich liebe Bücher, am liebsten würde ich den halben Tag lesend und die andere Hälfte mit schreiben, essen und etwas erleben verbringen. Auch an meiner ABC-Lesechallenge 2018 arbeite ich noch, aber ich glaube, wie auch schon im letzten Jahr werde ich es nicht hinkriegen, ALLE Buchstaben abzuarbeiten. Gut, dass bald 2019 ist und ich eine neue Chance habe (und noch so einen verdammt hohen Stapel mit Werken, die ich schon längst gelesen haben wollte).

The Girls: a novel von Emma Cline stand schon seit seinem Erscheinen auf meiner „to-read“-Liste und somit habe ich mich enorm gefreut, als ich in Mexico City das Buch doch tatsächlich in einem öffentlichen Bücherschrank in der U-Bahn fand. Besser geht’s doch nicht, somit war das meine Urlaubslektüre für die Stadt (und die Pyramiden von Teotihuacan) und steht jetzt auch schon wieder brav in seinem Regal – oder wird von jemandem verschlungen, wer weiß! Dankenswerterweise war es auf Englisch, mein grausiges Spanisch ist nämlich definitiv noch nicht gut genug für ein Buch, die Museumsschilder hingegen gehen. Ok, jetzt aber zu den Mädels!

Worum geht’s Angesiedelt in den 60er Jahren haben wir unsere vierzehnjährige Hauptprotagonistin Evie, die ihren letzten Sommer „in Freiheit“ genießen will, bevor sie auf ein Internat geschickt wird. Sie hat zunächst ein paar typische „Teenagerprobleme“ (Probleme mit der besten Freundin und ihren kürzlich geschiedenen Eltern, eine unerwiderte Verliebtheit in den Bruder der besten Freundin, Langeweile und die Suche nach sich selbst), welche jedoch etwas ins Abseits geraten, als sie eine Gruppe Mädchen im Park entdeckt. Besonders ein Mädchen, Suzanne, zieht ihren Blick magisch an und somit beginnt sie, ihnen zu folgen und Kontakt aufzunehmen. Schnell lernt sie, dass die so frei erscheinenden, unkonventionellen Mädchen außerhalb der nordkalifornischen Stadt auf einer Ranch mit wenig Essen und Regeln, dafür aber mit viel Drogen und Liebe leben und einen „Anführer“ namens Russell haben, welche sie allem verfallen scheinen. Evie wird neugierig und will das Leben auf der Ranch kennenlernen, was schließlich in einem Albtraum endet.

Wie ist’s Es hat mich überrascht, denn der Klappentext klingt so viel reißerischer als das Buch ist. Es ist keine Horrorstory von einer Sekte, die gewalttätig wird, das ist nur der Rahmen, in welchem dieser so berührende Coming of Age Roman spielt. Er hat zwei Zeitebenen, 1969 und das Heute, wo Evie als erwachsene Frau die Situation erneut durchlebt. Ich mag den Schreibstil von Emma Cline, er fesselt einen auf sanfte Weise, ohne plakativ zu sein. Aber man will wissen, wie es weitergeht, was Evie entscheidet, wo ihr Leben hingehen soll.

Emma Cline haucht ihren Charakteren Leben ein, man kann sich mit ihnen identifizieren, da sie so breit aufgestellt sind. Es sind Teenagersorgen, die wir alle mal durchlebt haben und so fragt man sich natürlich, was man selbst an dieser Stelle getan hätte. Und ärgert sich über Dinge, die Evie über sich ergehen lässt, welche man auch selbst über sich hat ergehen lassen..diese Passivität, mit der wir Frauen als Mädchen zu kämpfen haben, kommt sehr gut durch. Die Angst, dass man anderen nicht gefällt, dass man nicht gemocht wird, dass man eben versucht, so zu sein, wie andere einen haben (und lieben) wollen – die vielschichtige Beziehung zwischen Evie und Suzanne ist für mich Kernstück dieses Buches.

Für mich ist es eine Urlaubslektüre, die gut unterhält, einen nachdenklich, aber nicht zu nachdenklich stimmt und ein Buch, über welches sich gut reden lässt. Einige Sätze sind wunderschön geschrieben, die wenigsten klingen allerdings lange nach (da versprechen all die Lobeshymnen auf den ersten Seite doch etwas viel). Da ich gerade Wild Wild Country (auch eine absolute Empfehlung)gesehen habe, hatte ich irgendwie ständig diese Bilder im Kopf und teilweise beide Szenarien auch etwas vermischt.

Habt ihr The Girls von Emma Cline zufällig schon gelesen oder steht es auch noch auf eurer Liste? Wenn ja, wie hat es euch gefallen? Und wenn wer noch eine aktuelle Empfehlung für einen weitere, gelungenen Coming of Age-Roman hat, nur her damit! 🙂 Eine Bestellung hier steht in nächster Zeit nämlich an!

Sunday again.

[Gesehen] The Rookie

[Gelesen] The Girls: a novel – Emma Cline

[Gehört] Podcasts (AnthroPod, Armchair Expert, Hotel Matze, On the Line)

[Getan] ich bin so viel durch Mexico City gelaufen und habe diverse Museen besucht, Geschichte und Kunst bestaunt (Blogpost kommt); Xochimilco erlebt; mit anderen Couchsurfern beim Lucha Libre gewesen (mexikanisches Wrestling, was ein Spektakel!); viel, viel, viel gegessen!

[Gegessen] alles, was die mexikanische Bäckerei zu bieten hat; Quesadillas; Maissuppe; Zuchinisuppe; Schoko-Cornflakes; Ananas & Mango; Kokos-Eis

[Getrunken] Jamaica; Wasser mit Limette & Gurke; Smoothies; schwarzer Tee mit Milch

[Gedacht] Tschüss Mexico City, ich vermisse dich jetzt schon.

[Gefreut] so viele neue Erfahrungen, Unmengen an netten Menschen und gutes Essen.

[Geärgert] ich war leider die ganze Woche krank, aber habe die Erkältung einfach verdrängt

[Gewünscht] dass meine Flüge heute alle halbwegs pünktlich sind

[Gekauft] AirBnB, Essen, diverse Museumseintritte und ein Buch von Juan Rulfo

[Personal] 1000 Fragen an dich selbst-Projekt #44

Die nächsten zwanzig Fragen von Johanna warten darauf, von mir beantwortet zu werden, legen wir also gleich los! Dieses Mal wurden es fast nur 1-Satz-Antworten, entweder war ich diese Woche nicht allzu gesprächig oder die Fragen nicht ganz meine 😉

861: Was wäre auf deinem eigenen TV-Sender zu sehen?
Alle möglichen Dokumentationen.

862: Was motiviert dich zum Sporttreiben?
Hihi, gar nichts, ich mache ja auch nicht wirklich Sport, sondern laufe gerne viel durch die Gegend (hilft enorm beim Nachdenken) und dann noch etwas Yoga zum Runterkommen.

863: Wie sieht deiner Meinung nach der Himmel aus?
Ich glaube nicht, dass er existiert.

864: Was nimmst du dir mindestens zweimal im Monat vor?
Sachen früher zu erledigen (und dann warte ich doch bis kurz vor knapp).

865: Wann hast du zuletzt in einer Hängematte gelegen?
Aktuell habe ich hier in Mexiko ständig in Hängematten gelegen (und es soooo vermisst!).

866: Was findest du an einer Wellnessbehandlung am angenehmsten?
Bei Gesichtsbehandlungen das Wissen, dass meine Haut mal richtig gereinigt wurde. Bei Massagen das „Danach-Gefühl“, wo man so wunderbar entspannt und gelockert ist.

867: Schaust du ausländische Filme gelegentlich im Original?
Englische Filme schaue ich immer im Original, sonst sehe ich sie gerne im Original mit Untertitel, aktuell viel auf Spanisch.

868: Machst du es dir manchmal unnötig schwer?
Hehe bestimmt, wer tut das nicht. Aber ich bin niemand, der Sachen unnötig überanalysiert, da finde ich zum Glück immer recht schnell wieder heraus.

869: Welches Wort hast du jahrelang falsch ausgesprochen?
Stadium und Stadion 😉

870: Was ist wichtiger: der Weg oder das Ziel?
Ganz klar der Weg, das Ziel kann sich da immer noch ändern.

871: Lässt du dich manchmal ausnutzen?
Bestimmt, aber ich bin auch stark genug, irgendwann eine Grenze zu ziehen.

872: Hörst du oft Radio?
Nein, nur beim Autofahren.

873: Was ist schlimmer: zu scheitern oder es gar nicht erst versucht zu haben?
Natürlich es nicht zu versuchen, ich finde scheitern überhaupt nicht schlimm, meist lernt man etwas daraus.

874: Was hätten die anderen nie von dir erwartet?
Meine Freunde sagen immer, es gibt eigentlich nichts, was sie noch überrascht.

875: Auf welchen Feiertag freust du dich jedes Jahr?
Weihnachten, alle anderen Feiertage sind mir doch recht schnuppe.

876: Welche Farbe würdest du deinem Leben zuordnen?
(Ein dunkles) Grün, entspannt, natürlich, ruhig..und meine Lieblingsfarbe.

877: Wer beschützt dich?
Mein Glaube an das Gute im Menschen..zumindest komme ich nie in all die schlimmen Situationen, die mir andere Menschen erzählen..zum Beispiel war ich gerade in Tijuana und habe nur tolle Erfahrungen gemacht, obwohl ich alleine mit all meinem Gepäck offensichtlich als Tourist im Dunkeln durch die Gegend lief 🙂

878: Betrachtest du manchmal die Sterne am Himmel?
Klar, aber noch lieber den Vollmond, das gibt mir irgendwas, was ich nicht in Worte fassen kann.

879: Wovon wirst du ruhig?
Durch die Natur zu laufen.

880: Kannst du Stille gut aushalten?
Sehr sogar, ich mag es auch mit anderen Leuten zu schweigen, das fühlt sich für mich überhaupt nicht schlecht an.