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[Beauty] Warum ich verrückt nach Oilpulling bin!

Oilpulling oder Ölziehen kommt eigentlich aus dem Ayurveda, erfreut sich aber auch außerhalb Indiens immer größerer Beliebtheit. Mir selbst ist diese Praktik zwar schon lange Zeit bekannt, nämlich seit ich das erste Mal in Indien war, wo viele meiner dortigen Freunde darauf schwören; selbst ausprobiert habe ich es dann aber irgendwie doch nie.

Unter Oilpulling versteht man das morgendliche Gurgeln mit einem Öl eurer Wahl. Das macht ihr direkt nach dem Aufstehen, ohne die Zähne zu putzen oder auch nur etwas zu trinken. Also aufstehen, einen Teelöffel Öl eurer Wahl in den Mund und dieses dann hin und herschwenken. Beginnt mit 10 Minuten und arbeitet euch auf 15 bis 20 Minuten hoch. Zu Beginn dachte ich, dass ich diese zehn Minuten nie hinkriegen würde, da ich Mundspülung-Gurgeln schon schrecklich bei 15 Sekunden finde, aber mittlerweile bin ich bei 20 Minuten und das ohne Probleme! Man kann dabei super duschen oder einfach morgens zu Musik gut abtanzen 🙂

Es gibt keine wissenschaftlichen Studien, dass das Ölziehen irgendwelche gesundheitlichen Vorteile hat. Somit kann ich euch nur von meinen eigenen Erfahrungen erzählen und die sind in den letzten Wochen sehr positiv gewesen. Ich habe meist sechs Mal die Woche morgens brav 20 Minuten gegurgelt, ab und zu es aber auch mal vergessen oder keine Zeit gehabt. Man gewöhnt sich allerdings echt schnell an dieses Ritual und mir beginnt es auch zu verrückterweise schon zu fehlen, wenn ich es nicht mache. Der Mensch, das (gurgelnde) Gewohnheitstier.

Durch das viele Gurgeln speichelt man mehr, wodurch man seinen Zahschmelz irgendwie schützt. Da ich ein Zahnschmelzproblemkind bin, was sich in schmerzsensiblen Zähnen niederschlägt, habe ich hier einen großen Unterschied gemerkt, denn meine Zähne sind weniger empfindlich geworden, was heiß/kalt angeht. Ein weiterer Bonus ist, dass das Oilpulling beim Entgiften hilft, Mundgeruch bekämpft, Zahnbelag verringert, Karies und Zahnfleischbluten verhindern soll und laut anderen Berichten sogar lockere Zähne wieder festigen kann. Dass es eine gute Alternative zur chemischen Mundspülung ist, kann ich bestätigen und auch bei Zahnbelag kann ich unterschreiben, dass sich dieser nicht vermehrt hat.

Als vorletzten, eher kosmetischen Punkt, kann ich anführen, dass meine Zähne weißer wirken, besonders die Stellen, die schon zahnschmelzangegriffen sind und sich schnell durch Tee und Kaffee verfärben. Diese haben sich sehr schnell aufgehellt, ohne zu schmerzen und das ist einfach großartig. Für nächtliche Knirscher/Beißer, mir hilft die viele Kaumuskelbewegung hier auch sehr, das morgendliche „Workout“ lockere ich meine Muskeln, ich bekomme weniger Kopfschmerzen und hoffe ja, dass es sich vielleicht sogar auf mein Knirschen auswirkt, aber das wird mir meine Zahnärztin erst in ein paar Monaten sagen können.

Ich persönlich nehme aktuell das Kokosöl von nu3, was mir vor langer Zeit freundlicherweise mal kostenfrei in einer ihrer Insiderboxen zugeschickt worden ist und bin mit diesem auch voll zufrieden. Es hat eine angenehme Konsistenz, schmeckt lecker, löst sich schnell auf und man kann es angenehm gurgeln. Wichtig ist, dass ihr auf die Inhaltsstoffe schaut, je weniger drinnen ist, umso besser ist es. So ein Pott Kokosöl hält ewig und ist ein kleiner Allrounder, ich nehme es nämlich auch zum Kochen, für trockene Hautstellen und meine Spitzen!

Achja, noch wichtig: spuckt das Öl anschließend nicht ins Waschbecken, das kann nämlich euer Rohr verstopfen und dann wird es leider teuer. Ich spucke es immer in ein eh schon benutztes Wattepad (wir erzählen uns hier ja alles) und werfe dieses dann in den Müll. Hätte ich einen Garten, würde ich es aber wohl einfach da irgendwohin spucken 😉

Und jetzt bin ich neugierig, sagt, macht noch wer Oilpulling? Oder habt ihr es probiert und es ist so gar nicht euer Ding oder steht ihm schon von vornerein skeptisch gegenüber? Ich bin gespannt, was ihr sagt und kann nur damit abschließen, dass ich es nicht mehr missen möchte und mir jetzt schon überlege, wie ich das auf Reisen gut integrieren kann. 

[Beauty] Juliette has a gun – Not a perfume EdP

Da ist mal ein Parfüm in meiner durchaus umfangreichen Sammlung, welche ich weiter reduzieren mag, leergegangen (Pour Femme von Lacoste), nutzte ich meine Zeit am Berliner HBF sehr weise und schlich durch den Douglas. Natürlich mit der „nur mal Gucken“-Maxime, die ich auch einhielt, aber ach, ich habe mich schockverliebt. Nämlich auf den ersten Schnupperer und das in Not a perfume von Juliette has a gun.

Ganz klar angezogen von der Mischung aus ästhetischem Flakon und tollen Namen, musste ich den bis dato komplett unbekannten Duft gleich auf mich sprühen und ach, was gefällt er mir gut. Lediglich die Tatsache, dass 50ml schon 95€ (!) kosten, hat mich dann doch von einem spontanen Lustkauf abgehalten, aber nee, da hat mein Herz kurz ausgesetzt. Vorstellen will ich ihn euch aber trotzdem, denn er verdient es!

Drinnen in diesem schlichten EdP ist nur ein einziger Inhaltsstoff, nämlich Ambroxan, was ein holziger, nach Moschus duftender Kandidat ist. Das aber nicht auf überfordernd, alles dominierende maskuline Weise, sondern elegant und dekadent. Sobald er mit der Haut verschmilzt, entfaltet er seinen individuellen Charakter und ich habe gleich noch eine Kundin, die auch interessiert war, angesprüht, damit wir ihn an uns vergleichen konnten. Er war bei uns beiden holzig-warm, bei mir hatte er aber irgendwie einen spritzigen Anklang und bei ihr einen eher ruhigeren. Ich habe nicht den blassesten Schimmer, wie ich das erklären soll, auf jeden Fall hatte er – wie wir auch – zwei unterschiedliche Charaktere.

Für mich ist der Duft unaufdringlich-anziehend, sexy und sinnlich, das auf Unisexweise, ich könnte ihn mir sehr gut auch an meinem Partner vorstellen. Etwas frisches hat er auch und wenn ihr Holzdüfte mögt, solltet ihr definitiv einmal daran schnuppern. Da er nichts außer Ambroxan erhält, soll er laut Verkäuferin auch für Allergiker geeignet sein, dazu kann ich aber nichts sagen. Dafür kann ich euch aber noch mitteilen, dass die Haltbarkeit nur ok ist, besonders bei dem Preis (ok, wir haben hier kein verpanschtes Gemisch) hatte ich mir da mehr erhofft. Nach knapp einer Stunde ist er schon merklich schwächer und nach vier Stunden nahm ich ihn überhaupt nicht mehr wahr.

Lustigerweise wurde ich übrigens direkt im ICE von einem vor mir sitzenden Mann angesprochen, was ich da denn tragen würde, das würde ja unglaublich gut riechen. Somit bin ich wohl nicht alleine mit meiner Spontan-Begeisterung für diesen orientalisch angehauchten Duft. Ich habe gelesen, dass einige ihn auch zum Layering benutzen und ihn über einen anderen Duft sprühen, um diesen einzigartiger zu machen. Finde ich grandios und hätte ich einen anderen Kontostand, würde ich das auch sofort tun und damit langweilige Parfüms aufpeppen.

Habt ihr solch einen Monoduft? Vielleicht ja auch mit holziger Note und in etwas günstiger, den ihr empfehlen könnt? Da würde ich mich sehr freuen, denn Juliette wird leider nicht bei mir einziehen..ab und zu aufsprühen, sollte ich in der Nähe eines Douglas sein, werde ich ihn aber bestimmt!

[Beauty] Zahnmilch von Biorepair!

Dank der Freundin Trendlouge darf ich gerade die Zahnmilch von Biorepair (500ml um 6€) testen und dachte mir, da gebe ich euch doch schon einmal meinen ersten Eindruck. Das Wort Zahnmilch hatte ich vorher noch nie gehört und war somit erst einmal etwas befremdet, da ich mir nicht wirklich etwas darunter vorstellen konnte. Im Grunde ist es aber anzuwenden wie eine Mundspülung, nämlich nach dem Zähneputzen für circa zwanzig Sekunden und dann wird die Flüssigkeit auch wieder ausgespuckt. Bei mir beginnt immer schon etwas früher die Zunge zu brennen, somit halte ich eher 15 Sekunden durch, aber die reichen auch.

So sah mein Testpaket aus, neben der Originalgröße habe ich noch ein paar kleine Proben zum Weitergeben gekriegt (gemeinsam Testen macht mehr Spaß), Infomaterial und die neue Freundin. Da konnte ich die Sonne gleich mal zum Kaffeetrinken und Lesen ausnutzen, bevor es dann die nächsten Tage ans Testen ging. Etwas blöd vom Timing her war, dass ich mittlerweile total verrückt nach Oil Pulling mit meinem Kokosöl (Bericht kommt bald) gibt und beides meiner Meinung nach vielleicht doch etwas viel ist. So wechsele ich das morgens ab, abends nutze ich aber brav exklusiv die Zahnmilch.

Die Zahnmilch ist konzipiert für Menschen mit Zahnschmelzproblemen und da kann ich ganz laut „hier“ schreien. Leider habe ich da schon seit Jahren Probleme mit und auch wenn Zahnschmelz die härteste Substanz in unserem Körper ist, meiner nutzt sich viel zu schnell ab. Ich knirsche, beiße, trinke säurehaltige Getränke, esse gerne scharf und bürste zu stark – und auch wenn ich z.b. nachts mit einer Schiene schlafe, hilft das nur bedingt. Denn ist der Zahnschmelz erst einmal weg, kann man ihn nicht wiederkriegen. Die Zahnoberfläche wird rau und porös, man bekommt unschöne Stellen und irgendwann dürfen da mal Veneers drüber. Durch diese mikroskopisch kleinen Defekte wird der Zahnschmelz immer dünner und irgendwann bekommt ihr dann sehr sensible Zähne, ich habe z..b Probleme mit sehr heißen/kalten Sachen.

Durch das tägliche Spülen (morgens und abends) mit der gut geschüttelten Zahnmilch reinigt man zunächst mal seinen gesamten Mundraum, also auch, wo man mit der Zahnbürste nicht hinkommt. Sie wirkt nachhaltig antibakteriell, beugt Karies und Zahnstein vor und schützt vor Mundgeruch sowie Zahnfleischproblemen. Hauptattraktivität ist aber, dass sie künstlichen Zahnschmelz mit wertvollem Calcium (Zink-Carbonat-Hydroxylapatit) enthält, welcher sich mit der natürlichen Zahnoberfläche verbindet und so die kleinen Defekte verschließt. Es bildet sich quasi eine Schutzschicht zwischen Zahnschmelz und Außenwelt, da sie durch ihre leicht gelartige Konsistenz leicht haften bleibt. Sie macht die Zahnoberfläche so glatt, dass sich Bakterien und Verfärbungen nicht direkt anlagern können, wodurch der schöne Nebeneffekt entsteht, dass die Zähne weißer wirken!

Damit nicht genug, es stecken natürlich auch noch zwei Wirkstoffe drin, die sich um unser Zahnfleisch kümmern: dank dem natürlich antimikrobiellen Lactoferrin und  dem feuchtigkeitsfördernden Hyaluron werden Entzündungen im Mundraum vorgebeugt, damit die Zahnmilch somit für ziemlich jeden geeignet ist. Jetzt aber zu meinem ersten Eindruck: die Zahnmilch hat eine milchig-weiße, etwas dickflüssige, ja doch, gelige Konsistenz und lässt sich gut dosieren. Sie ist ohne Alkohol, riecht aber doch etwas minzig-stechend und brennt mir beim Gurgeln auch nach den oben erwähnten 15 Sekunden. Danach spucke ich sie aus und bin etwas traurig, dass ich nicht nachspülen darf. Es gibt zwar keine Infos, ich versuche aber, mindestens 10-15 Minuten nach der Anwendung nichts mehr zu trinken (was abends durchaus besser funktioniert).

Schon seit einigen Tagen habe ich eine schwächere Temperatur-Sensibilität meiner Zähne festgestellt und das erst nur auf das Kokosöl geschoben, es kann allerdings auch an der Zahnmilch liegen. Man merkt nicht, dass man ein Gel auf den Zähnen hat, zumindest ich habe kurz nach der Benutzung schon wieder vergessen, dass ich jetzt eine künstliche Schicht im Mund habe. Der Geschmack verfliegt zum Glück auch recht schnell, denn da bin ich nicht der größte Fan von (ich mag aber die wenigsten Mundspülungen, da bin ich etwas kritisch). Da ich viel Kaffee und Tee trinke, der sich besonders gerne an den Stellen ablagert, wo mein Zahnschmelz schon schwindet, kann ich hier einen sehr positiven Weiß-Effekt vermelden. Muss ich da abends eigentlich extra putzen (was alles noch kaputter macht), sind die Stellen jetzt nicht dunkler wie die restlichen Zähne und es scheint sich hier echt nichts ablagern zu können. Finde ich mehr als toll, denn so muss ich da nicht noch mehr kaputt machen, nur um unschöne Flecken zu entfernen.

Bis auf das leichte Brennen bei der Anwendung, ist das ein Produkt genau nach meinem Geschmack und ich freue mich schon, es noch weiter testen zu können. Wenn es leer ist, werde ich sehen, wie ich nur mit Kokosöl auskomme, aber einen Nachkauf kann ich mir gut vorstellen. Die Flasche ist halt nur leider gleich wieder so groß, was ich doch irgendwie immer einplanen muss bei meinem semi-nomadischem Lebensstil..aber mal schauen, wo es mich hintreibt und ob es Biorepair notfalls nicht auch dort gibt. Oder ob es ganz viele Zahnmilch-Anbieter gibt und ich mal wieder nur hinter einem Stein gelebt habe. Durfte wer von euch auch testen oder hat sie zufällig schon ausprobiert? Was sagt ihr?

[Beauty] XXL Aufgebraucht im April 2017!

„Hoch die Hände, verlängertes Wochenende“, habe ich mir gedacht und die Zeit gleich mal genutzt, um mein XXL Aufgebraucht Video für April zu drehen. XXL, weil mir diesen Monat (ok, mit Proben, aber trotzdem) 25!!! Produkte leergegangen sind, verrückt. Da bin ich mal nur zehn von dreißig Tagen unterwegs und die Sachen verabschieden sich nur so im Sekundentakt 😉 Na gut, die meisten benutze ich ja schon wieder ein paar Wochen mehr und einige sogar viele Monate lang..nichtsdestotrotz, so ganz langsam werden die Schränke echt leerer und das fühlt sich gut an. Wer keine Lust auf bewegte Bilder hat, wie immer scrollt nur ein wenig, da kommen meine winzigen Kurzreviews zu den einzelnen Produkten!

 

AVENE THERMALWASSERSPRAY seit Jahren ein Stable in meinem Leben, ich nutze es täglich und kaufe es immer wieder nach

BALEA DEO SOFT ROCK ist compressed, die 400ml hielten ewig, toll zum Reisen, gute Wirkung, kein ACH und der Duft geht auch – top!

PAPULEX CREME ebenfalls seit Jahren meine Pflege für erwachsene, akneanfällige Haut, ist schon nachgekauft

ROUGH WITH SMOOTH LUSH tolles Peeling, dass wie die „Lord of Misrule“-Badebombe riecht

NIVEA CREME fand ich so in meinen Vorräten, hat mich nicht umgehauen und wird nicht nachgekauft

BALEA HANDKONZENTRAT BABASSUÖL absoluter Flop, klebrig, zog nicht ein, trocknete meine Haut aus..nee nee

STOP THE WATER WHILE USING ME SEIFE leider mit Zitrone und Honig, somit fällt sie für mich weg, aber gut gerochen hat sie

PANTENE PRO-V COLOR PROTECT SPÜLUNG gute Spülung, nichts besonderes, würde ich nachkaufen, müsste ich jetzt aber auch nicht

PANTENE PRO-V SCHAUMSPÜLUNG VOLUME PUR von der Idee her super, beschwert echt nicht, leider keine Pflegewirkung und auch das Volumen konnte ich nicht finden

ELIZABETH ARDEN 8-HOUR CREAM mochte ich auch überhaupt nicht, klebrig-brennend, zieht nicht ein, schlimmer Geruch, nää

FAIRSQUARED LIP BALM VEGAN VANILLA fand ich vom Geruch großartig, leider trocknet er meine Lippen komplett aus

SONOMA NATURALS MARULA OIL ich liebe die Gesichtsöle der Marke, kaufe ich wieder nach..hält ewig und super Preis-Leistung!

WELLNESS & BEAUTY KÖRPERFLUID superleckerer, frischer Lemongras-Verbene-Duft und trotz leichter Konsistenz hat man eine tolle Pflegewirkung, würde ich auch nachkaufen

GARNIER FRUCTIS SCHADEN LÖSCHER kein Shampoo für mich, Ansatz fettet wir blöd und Spitzen sind trocken

REINIGUNGSTÜCHER PRIMARK brennen, reinigen nicht gut..man kriegt genau, was man bezahlt, hier falle ich nicht mehr rein

LACOSTE POUR FEMME EdT dezenter, floral-femininer, aber irgendwie langweiliger Duft, ich habe ihn nur im Alltag getragen

KIEHLS RARE EARTH DEEP PORE CLEANSING MASK hat die Unreinheiten gut aus der Haut gezogen und sie nicht ausgetrocknet

PHYSIOGEL A.I. CREME nichts besonderes, für den Preis habe ich mehr erwartet, da suche ich nach etwas Neuem

KIEHLS DAILY REVIVING CONCENTRATE leider zu reichhaltig tagsüber für meine Haut

BIOTHERM EAU RELAX EdT leckerer, frischer Duft, aber für den Preis ist die Haltbarkeit leider echt mies

BLEND-A-MED EXPERT kein WOW-Erlebnis, ganz normale Zahnpasta eben

CLARINS HYDRA ESSENTIEL dieses Gel wollte einfach nicht in meine haut einziehen, das wird nichts mit uns

Wow, wenn ihr es bis hierher geschafft habt, dazu gehört doch etwas Sitzfleisch bei so vielen Produkten! Habt ihr Erfahrungen mit einem der meinen gemacht, wenn ja, wie fandet ihr sie? Was ist bei euch diesen Monat so leergeworden? Wie immer würde ich mich über Links zu euren Blogposts oder Videos sehr freuen, ich liebe diese Minireviews einfach!

[Beauty] Luminizing Black Peel-Off Mask von Boscia

In meinem Sephora Unmasked Pack von schon einigen Monden (Bericht hier) war unter anderem auch die Luminizing Black Peel-Off Mask von Boscia. Da Peel-Off Masken in der Vergangenheit eher nicht mein Ding waren, habe ich mir die Maske fast bis zum Ende aufgehoben, wurde aber doch sehr positiv überrascht! Die Maske kostet bei Sephora um die $34 für 80g, sie über Amazon oder so zu bekommen, ist unsagbar teuer..da aber Sephora bald nach Deutschland kommt (und hoffentlich ein großes Sortiment mitbringt), könnte man sie dann aber hoffentlich problemlos bekommen.

Die Maske kommt in dieser praktischen Tube daher, die sich gut dosieren lässt, mir nur leider nicht verrät, wie viel Produkt ich noch habe. Bisher habe ich die Maske 1x pro Woche in den letzten drei Wochen angewendet und würde sagen, da fehlt kaum was. Aber schauen wir mal, ob sie wirklich so sparsam im Verbrauch ist oder mich plötzlich überrascht und einfach leer ist.

Geeignet ist sie für alle Hauttypen und sie soll mit schwarzer Aktivkohle eine Lösung für große Poren, ölige sowie unebene und fahl aussehende Haut sein. Wer sein Hautbild verbessern und sich diesen gesunden „Glow“ zurückholen mag, für den ist diese Maske konzipiert. Neben dem überflüssigen Öl wird die Haut auch von Mitessern und anderen Hautunreinheiten befreit, so dass man nicht nur frischer strahlt, sondern auch makellos aussehende Haut bekommt. Kleine Fältchen werden auch noch mit Vitamin C und Antioxidantien bekämpft, dunkle Pigmentstörungen aufgehellt und das Hautbild soll insgesamt gleichmäßiger erscheinen. Ein kleiner Alleskönner also (nur die Feuchtigkeitspflege fehlt, die kommt dann mit einer anderen Maske), der auf Parabene, Sulfate und Phthalates verzichtet.

Da ich schon einige schmerzhafte Peel-Off-Erfahrungen gemacht habe, trug ich die Maske erstmal nicht allzu dick auf (und versuchte sie nicht in die Augenbrauen zu bekommen..Betonung auf „versuchte“). Ich habe sie die empfohlenen 30 Minuten einwirken lassen, danach war sie aber auch richtig gut hart. Man soll sie von „oben nach unten“ abziehen, also auf der Stirn starten und das habe ich auch getan. Geradezu begeistert zog ich die Maske in nur dreimal fast komplett ab, ohne sonderlich große Schmerzen oder herausgerissene Härchen. Das funktionierte reibungslos bis auf die Stellen, wo ich die Maske einfach zu dünn aufgetragen hatte, hier kratze ich erst mit dem Fingernagel und dann mit dem Peelingpad. So eine unproblematische Peel-Off-Maske hatte ich bisher noch nicht, wunderbar! Einziger Meckerpunkt ist, dass mir jedes Mal die Augen tränen, während ich die Maske im Gesicht habe, irgendwas reizt mich da doch noch.

Nach dem Abnehmen der Maske hatte ich erstaunlich weiche, gar nicht ausgetrocknete oder gerötete Haut. Ein paar Mitesser auf der Nase sind definitiv auch dank des Peel-offs verschwunden und ja, ich würde sagen, dass ich danach einen schönen Glow hatte. Auch am nächsten Morgen sah ich einfach erfrischter aus, eben nach diesen 8 Stunden Schlaf und 3 Litern Wasser. Nach drei Anwendungen sehe ich noch keine sonderlichen Verbesserungen bei meinen Poren oder meinen dunkleren Hautstellen, die gerne aufgehellt werden dürften. Auch bei Unreinheiten würde ich jetzt noch nichts unterschreiben, aber ich bin gerade auch sehr gestresst, was da definitiv reinspielt.

Mir gefällt die Maske insgesamt sehr gut, die Anwendung ist so angenehm und schnell und mir gefällt, wie meine Haut direkt danach und die nächsten Tage einfach frischer aussieht. Somit werde ich sie jetzt noch bis zum bitteren Ende benutzen und schauen, ob meine Poren nicht doch noch kleiner oder meine Pigmentierungen nicht doch noch heller werden. Einen Nachkauf schließe ich hier definitiv nicht aus, wobei mich auch die anderen Produkte von Boscia reizen..hachja, das ewige Dilemma, ihr kennt es alle!

Hat wer von euch schon eine Maske von Boscia (oder etwas anderes oder genau diese) ausprobiert? Wie zufrieden seid ihr damit gewesen? Und wer freut sich noch so, dass Sephora nach Deutschland kommt und hofft, dass es beim Thema Sortiment und Preisgestaltung keine zu schlimmen Überraschungen gibt? Habt ein wunderbar sonniges Wochenende! 

[Beauty] Eau Relax EdT von Biotherm, ein kleiner Frischekick!

Letztens trudelte bei mir eine kleine Probe des Eau Relax EdT von Biotherm ein, welches ich mir dann gleich mal geschnappt habe, als es kurz nach Berlin ging (und ich viel zu faul war einen großen Flakon mitzuschleppen). Sonderlich hohe Erwartungen hatte ich ehrlich gesagt nicht, bisher haben mich Biothermdüfte eigentlich immer kalt gelassen, diesen hier fand ich aber geruchstechnisch doch so toll, dass ich ihn euch vorstellen will..und dazu extra noch zu Douglas geeilt bin, um ein Bild vom richtigen Flakon zu bekommen 😉

Als Körperduft (und als EdT) bezeichnet, habe ich hier eine leichte Duftnote, die nicht sonderlich lange anhält, erwartet, wie man es eben von diversen Bodymists kennt (und weswegen sie auch nie bei mir einziehen, da ich keine Zeit habe, ständig nachzusprühen). Er soll dem Tag „eine Auszeit für Körper und Geist schenken“ und gleichzeitig „die Haut in eine sinnliche, entspannende Duftkomposition“ hüllen..jupps, nach der Beschreibung war ich definitiv schon mal neugierig!

Auf den ersten Schnupperer bekommt man hier einen sehr zitrisch-frischen, sehr gut in den Sommer passenden Duft, der sofort wach macht und zumindest mir morgens gute Laune. Es schwingen aber auch wärmere, würzigere Noten nach und auch holzige Noten sind raus zu riechen; um genau zu sein haben wir Orange in der Kopfnote, Kardamon-Essenz in der Basisnote und Bergamotte in der Herznote. Bisschen indisch angehaucht, man riecht wie so ein luxuriöses SPA, was ich durchaus angenehm finde. Aber die Haltbarkeit ist wie schon erwartet nicht gut, nach so 2-3 Stunden ist der Duft komplett an mir verflogen und ich schnuppere traurig an meinen Handgelenken. Schade! Vielleicht könnte man ihn länger halten, wenn man die passende Cremedusche nimmt, aber das wäre er mir dann doch nicht wert. Zu Beginn hat er mich mit seiner Intensität aber echt begeistert, da bin ich von Bodymists weniger gewohnt.

Leider kosten die 100ml um die 45€ und oh, das ist mir für eine so leichtes EdT leider doch zu teuer, denn die Haltbarkeit würde mich doch mehrmals am Tag zum Nachsprühen zwingen und den Flakon schnell leeren (plus ist es sehr unpraktisch, so einen Flakon mit sich rumzuschleppen). Der Duft ist für mich auch zunächst nicht unbedingt entspannend, sondern eher anregend, weswegen ich ihn auch nicht als Bettspray nutzen würde (wobei er da auch viel zu teuer für ist). Also insgesamt der erste Biotherm-Duft, den ich von seiner Grundidee sehr mag bzw spannend genug finde, aber einziehen wird er doch nicht bei mir; würde es ihn als EdP geben, wäre ich sehr viel mehr in Versuchung.

Habt ihr einen Lieblingsduft von Biotherm? Und nutzt ihr Körpersprays? Ich habe hier schon ewig eines von TBS rumstehen und nehme mir jeden Sommer vor, es endlich mal zu benutzen, greife dann aber doch eben zu leichteren EdTs 😉

[Beauty] Neutrogena Hydro Boost Pflegereihe im Test!

Dank den Insidern konnte ich in den letzten Wochen die neue Hydro Boost Pflegereihe von Neutrogena ausprobieren, die die Gesichtshaut reinigen und gleichzeitig mit viel Feuchtigkeit versorgen soll. Die Feuchtigkeit soll über einen Zeitraum von 24 Stunden nach und nach an die Haut abgegeben werden, sie also immer wieder mit einem Frischekick versorgen. Ich konnte die Gelee Reinigungslotion, die Reinigungstücher und das Aqua Gel an meiner etwas sensiblen, etwas zickigen, erwachsenen und akneanfälligen Mischhaut ausprobieren – und euch jetzt erzählen, was meine Haut davon so hielt!

Das Packaging der Produkte schreit alleine von der Farbe her schon Feuchtigkeit, sollte jemand die Worte Hydro Boost noch nicht gesehen haben. Gefällt mir ganz gut, hätte meinen Blick auch im Laden gekriegt, da ich gerade zur Heizungszeit immer etwas mehr Feuchtigkeitspflege brauche. Die Reihe enthält auch noch ein Reinigungsgel, ein Mizellenwasser und ein Creme Gel, die habe ich bisher allerdings noch nicht ausprobieren können.

Beginnen wir mit der Gelee Reinigungslotion (200ml 4,95€), die im durchsichtigen Pumpspender daherkommt. Transparenz finde ich hier immer super, da weiß man, wie viel Produkt man noch hat, der Pumpspender lässt sich ganz gut bedienen, manchmal bekomme ich allerdings zu viel Produkt heraus. Man muss die Reinigungslotion nicht abwaschen, sondern gibt sie einfach auf ein Wattepad und geht damit über das Gesicht. Da soll sie das Makeup entfernen, gleichzeitig die Haut erfrischen und geschmeidig machen. Ich mag wasserlose Reinigung einfach nicht, da fühle ich mich nicht porentief sauber, somit ist das für mein eher ein Produkt, welches ich unterwegs (wenn es denn nicht ausläuft) verwenden würde.

Die Lotion ist ölfrei, hat dafür Hyaluronsäure und schützt somit die Hautschutzbarriere, sodass die Haut danach nicht trocken und strapaziert, sondern eben mit Feuchtigkeit versorgt und spürbar geschmeidiger ist. Ich weiß nicht, ich bilde es mir bestimmt nur ein, aber ich fand eher, dass ich eine Schicht Produkt auf meiner Haut habe, welches meine Poren nicht atmen lässt, sondern sie verstopft. Ich musste nach den Anwendungen dann doch immer mein Gesicht mit Wasser abwaschen, da ich dieses Gefühl so gar nicht leiden kann. Gezickt hat meine Haut aber nicht, sie war weder gerötet, noch spannte sie, das muss ich erwähnen. Aber insgesamt ist das zitrisch-frisch riechende Produkt leider nicht meines und wasserfeste Mascara kriegt man damit z.b. auch nicht ab.

Auf zu dem – wie ich dachte – heimlichen Star aus der Reihe, dem Hydro Boost Aqua Gel (50ml 12,95€), welches ebenfalls durch Hyaluron die Haut kontinuierlich mit Feuchtigkeit versorgen soll. Die Konsistenz ist angenehm leicht, klebt nicht, zieht gut in die Haut ein und fettet nicht nach. Den dezenten Duft hätte man für mich gerne komplett weglassen dürfen, sowas muss nicht in meiner Gesichtspflege vorhanden sein. Man benötigt nur wenig Produkt und ich würde sagen, dass ich mich nach der Anwendung erfrischt fühle und meine Haut auch gut aussieht. Besonders für trockenere Stellen wie um die Nase ist sie super geeignet.

Jetzt aber leider, leider zum großen Minuspunkt, denn meine Haut mag sie nicht leiden. Schon nach wenigen Tagen bekam ich erste Hautunreinheiten und das muss ich leider auf diese Pflege schieben, da ich sonst nichts geändert habe. Vielleicht ist sie doch zu reichhaltig, vielleicht ist irgendetwas drin, was meine Haut nicht mag, auf jeden Fall kann ich sie im Gesicht nicht verwenden. Jetzt wird sie eben für andere trockene Körperstellen (hallo Ellenbogen) und gaaaaanz sparsam an einigen Stellen benutzt, wenn es wirklich nötig ist, ein Nachkauf kommt für mich aber leider nicht in Frage.

Zuletzt noch kurz zu den Aqua Reinigungstüchern (25 Stück für 2,45€), die für mich ebenfalls nur ein „unterwegs“ oder „wenn es mal ganz schnell gehen muss“-Produkt sind, denn das ist einfach zu viel unnötiger Müll für mein Gewissen. Doof ist hier leider schon die Verpackung, die kriegt man nach dem ersten Öffnen einfach nicht wieder komplett dicht und so trocknen einem die Tücher langsam aus, wenn man sie nicht ständig benutzt. Sie sind gut mit Feuchtigkeit getränkt, bekommen normales Makeup auch recht gut ab, an wasserfester Mascara scheitern sie aber wieder gnadenlos. Sie riechen ebenfalls sehr frisch und haben noch einen kleinen Peelingeffekt, der mir gut gefallen hat. Nach der Reinigung habe ich zunächst etwas gewartet, die Restflüssigkeit der Tücher, die man im Gesicht hat, zieht halbwegs ein. Doch auch hier habe ich wieder dieses „Schicht auf Gesicht“-Gefühl, sehe meine Poren nach Luft jappsen und muss schließlich doch noch mit Wasser drüber. Somit ebenfalls kein neuer Bestandteil meiner Abendroutine, aber eben gut, wenn man unterwegs ist. Irgendwie gereizt reagiert hat meine Haut auch hier nicht!

Ihr seht, ich bin einfach kein Fan von wasserloser Reinigung, womit schon 2 der 3 Produkte für mich ausscheiden, aber ich bin trotzdem froh, sie einfach einmal ausprobiert zu haben. Für unterwegs sind sie aber doch ganz praktisch, es ist allerdings schade, dass meine Haut das Gel so überhaupt nicht mochte. So weit ich mich erinnere, mochte mein Gesicht aber noch nie ein Neutrogena-Produkt, wohingegen meine Hände und mein Körper die speziellen Cremes sehr mögen..komisch! Durftet ihr auch testen oder habt die Produkte schon gekauft und damit Erfahrungen gemacht?

[Beauty] Glimmer Shine Spray von Moroccanoil

Seit einigen Jahren schon bin ich großer Haaröl-Fan, welches ich besonders gerne über Nacht in meinen Spitzen einwirken lasse. Denn diese sind irgendwie immer etwas zu trocken und benötigen diesen Extrakick an Pflege. Besonders aktuell sind sie enorm angenervt von dem indischen Leitungswasser, was sie scheinbar noch zusätzlich austrocknet und der allgemeinen Hitze und dem vielen Staub, so dass ich ihnen gerne noch mehr Pflege gönne. Bisher habe ich mir immer nur die günstigeren Haaröle aus der Drogerie gegönnt, doch schon ewig immer mal wieder unterwegs im Dutyfree etwas von der Marke Moroccanoil ausprobiert. Preislich eigentlich nicht ganz meine Kategorie, doch musste das Glimmer Shine Spray (100ml um 23€) letztens im Dutyfree doch mit mir kommen, ich mag es nämlich einfach zu sehr!

Angewendet wird das Glimmer Shine Spray im trocknen, am besten schon gestylten Haar, wodurch ich es immer an Tag 2 nach dem Haarewaschen nutze. Man sprüht es aus circa 30cm Entfernung auf und lässt es ein paar Minuten einwirken, wodurch die kleinen Ölperlchen trocknen können. Diese sind voller pflegender Wirkstoffe wie meinem Liebling Arganöl, Vitaminen und Antioxidantien, welche das Haar gleichzeitig pflegen und zum Strahlen bringen. Das Spray selbst beschwert mein feines Haar nicht, was mir sehr gut gefällt und verklebt auch nichts. Ich sprühe es allerdings nicht direkt auf meine Haare, sondern einfach in meine Handflächen und verteile es dann in den Längen. Ölig bzw fettig sehen die Haare auch nicht aus, diese Bedenken hatte ich beim ersten Benutzen eines Haaröls, doch das ist einfach nur ein Irrglaube. Stattdessen sehen sie gesünder aus, glänzen wunderbar und riechen sehr lecker.

Toll finde ich, dass ich nur sehr wenig Produkt benötige, es sich sehr gut verteilen lässt und man einen sofortigen Glanzeffekt sieht. Die Haare fühlen sich hiermit nicht nur sofort besser an, sondern sehen auch einfach gesünder aus. Es hat diesen „frisch vom Friseur“-Look und ich finde, dass es meine Haarfarbe mehr zur Geltung bringt. Das gute Haargefühl hält den ganzen Tag an und auch den Duft hat man immer mal wieder in der Nase, jetzt nicht enorm dominant, aber eben doch wahrnehmbar. Hier solltet ihr also wirklich vorher dran schnuppern, ob ihr ihn mögt.

Insgesamt für meine Haare genau das richtige Produkt und auch wenn die Investition zunächst etwas viel erscheint, macht die Ergiebigkeit des Produktes den Preis wieder ein wenig wett. Davon abgesehen, dass man hier Pflege und gutes Aussehen in einem bekommt. Lediglich bemängeln kann ich, dass es nicht so reichhaltig wie meine anderen Öle ist, die ich über Nacht einwirken lasse, das hier ist eben etwas leichter und dafür glänzender. Wiederkaufen würde ich es aber trotzdem, sollte ich es mal wieder günstig im dutyfree entdecken oder mir etwas gönnen wollen.

Benutzt ihr Haaröle oder solche Ölsprays? Habt ihr schon etwas von Morrocanoil ausprobiert? Ich mag ja die günstigeren Öle von Garnier sehr gerne, wenn es lieber etwas aus der Drogerie sein soll.

[Beauty] NOTD: Rose Dalhia von Yves Rocher

Beim Fashionbloggercafe kam ich mit meinem ersten Nagellack von Yves Rocher in Kontakt, irgendwie war ich schon seit Jahren in keiner Filiale mehr und wusste auch nicht, dass sie überhaupt Nagellacke im Sortiment haben. Das war also schon einmal eine interessante Entdeckung und dass in unserer Goodiebag dann auch gleich noch ein Lack in der Nuance Rose Dalhia, einem knalligen Gute-Laune-Pink, enthalten war, natürlich die Chance, herauszufinden, wie die Lacke qualitativ denn so sind. Von der Optik her gefällt mir der 5ml-Glasflakon, der wunderbar schlicht und schmal ist, nämlich schon einmal sehr!

Yves Rocher Rose Dalhia

Die Nagellacke aus der Couleur Vegetale Reihe kosten je 2,45€ und sollen dank Elemiharz sehr glänzend, farbintensiv und schonend für die Nägel sein. Gleichzeitig sind die Lacke vegan und ohne Nanomaterial, Kampfer, Toluen und Formaldehyd. Yves Rocher führt auch keine Versuche an Tieren durch, womit sie natürlich noch einen Pluspunkt bekommen bzw überhaupt erst potentielles Beuteschema werden. Die Ausgangslage klingt eigentlich gut, die Farbe gefiel mir auch, somit lackierte ich los!

Erste Überraschung, der Fächerpinsel ist verdammt dick und somit muss man ihn mehrmals abstreichen, um nicht zu viel Produkt zu bekommen. Was so semigut funktionierte, denn meinen kleinen Fingernagel konnte ich z.b. nicht ohne Patzen lackieren, da der Pinsel breiter als mein Nagel war. Sonderlich gute Feinarbeit gelingt hier schon einmal nicht. Der Nagellack selbst gefällt mir von der Konsistenz und er ließ sich auch streifenfrei auftragen – lediglich die Dicke machte mir etwas Angst, da ich mich hier ewig mit nassen Nägeln sitzen sah. Was dann auch der Fall war und am nächsten Morgen hatte ich trotzdem noch das berüchtigte Bettwäschemuster auf zwei Nägeln..wir lieben es alle 😉

Der Nagellack hat wirklich einen wunderbaren Eigenglanz und die Farbe ist sehr intensiv, hier braucht man nur eine Schicht für ein tolles Ergebnis! Allerdings war das auch etwas trügerisch, ich beschloss nämlich, nicht noch einen Topcoat zu lackieren, da der Glanz schon so toll war – und hatte sofort am nächsten Morgen erste Tipwear. Im Laufe das Tages splitterte der Lack dann munter drauf los und am nächsten Tag sah es schon etwas grenzwertig aus. An Tag 3 musste ich dann leider ab- und neulackieren, es sah verboten aus.

Meine erste Erfahrung mit einem Yves Rocher Nagellack war also nicht wirklich erfolgreich, denn auch wenn mir das Packaging und die Farbe (mit ihrem Glanz und ihrer Intensität) gefallen, der Auftrag war aufgrund des unhandlichen Pinsels nicht gerade einfach und die Haltbarkeit im Anschluss einfach nur mies. Ich hoffe irgendwie, dass der Lack beim nächsten Mal mit Topcoat besser hält, sonst wird er wohl bei mir vereinsamen..schade!

Wie sind eure Erfahrungen mit Yves Rocher Nagellacken? Habe ich vielleicht einfach nur ein Montagsprodukt erwischt? 

[Beauty] Nivea Pflegedusche Seidenmousse Creme Care

Vor einiger Zeit schickte mir Rossmann die (jetzt nicht mehr ganz so neue) Nivea Pflegedusche Seidenmousse Creme Care zu, worüber ich mich sehr freute. Duschschäume sind genau mein Ding und wären die von Rituals nicht so bösartig teuer, käme mir gar nichts anderes unter die Dusche. Somit war ich gespannt, wie sich die deutlich günstigere Nivea-Version (200ml für 2,50€) im Praxistest anstellen würde!

Nivea Seidenmousse Creme Care

Die Anwendung des Seidenmousse ist spielend einfach, da die Flasche gut in der Hand liegt und einem auch in nassem Zustand nicht wegflutscht. Man schüttelt sie etwas und gibt sich dann das Mousse auf die Hände, um es zu verteilen. Man braucht sehr wenig Produkt, da sich der Schaum sehr schön aufflufft und sich locker-luftig verteilen lässt und nicht gleich wieder in sich zusammenfällt. Eine sehr sanfte Art der Reinigung, wo man auch keinen Luffa-Schamm braucht, denn genug Schaum hat man hier ganz von alleine!

Die Creme Care Sorte enthält nicht nur Inhaltsstoffe der Nivea Creme, sie riecht auch wie der Klassiker. Dezent, aber sie ist doch noch lange Zeit nach dem Duschen wahrnehmbar und wer diesen sauberen, frischen Duft mag, wird hier sehr glücklich sein. Definitiv ein Unisex-Duft, an dem sich eigentlich niemand stören dürfte – mir war er nur ein wenig langweilig, ich feiere unter meiner Dusche nämlich immer eine kleine „Überflute meine Sinne“-Party.

Das Besondere an der Formulierung dieser Pflegedusche ist der darin Seidenextrakt, der die Haut reparieren und sie gleichzeitig mit genug Feuchtigkeit versorgen soll, sodass sie sich samtig-weich anfühlt. In Kombination mit dem Mousse soll das ganze Duscherlebnis seidig-weich sein. Das klang jetzt erst einmal so, als könnte man sich das Eincremen danach sparen, doch das ist leider nicht der Fall. Das Mousse trocknet meine Haut jetzt nicht übermäßig aus, aber als (sehr) pflegend kann ich es auch nicht betiteln – ein Blick auf die Inhaltsstoffe mit diversen Sulfaten hat mir mein Gefühl dann auch noch bestätigt.

Neben meiner Creme Care-Sorte gibt es auch noch die Sorten Creme Smooth (mit Maiglöckchenduft und Mandelöl) und Creme Soft (mit opulentem Blumenduft), je nachdem, wonach es eurer Haut am meisten gelüstet. Schön finde ich, dass man die Sorten noch im Geschäft schnuppern kann (man muss nur am Aufkleber reiben) und sich so ein Fehlkauf vermeiden lässt.

Vom Schaumgefühl her würde ich fast sagen, hat sich hier ein würdiger Rituals-Gegner gefunden, jetzt muss nur noch etwas an den Duftrichtungen getan werden. Wobei ich hier vorzeitig urteile, ich war nämlich noch nicht vor Ort und habe an den beiden anderen, blumigen Sorten geschnuppert. Sollte mir da eine zusagen, würde ich einen Nachkauf absolut nicht ausschlagen, denn der Preis ist für dieses Mousse wirklich gut. Da fällt mir ein, dass ich hier in Berlin eh mal wieder ins Niveahaus wollte, somit kann ich mich dann da direkt umschauen und testen.

Habt ihr schon eines der Nivea Seidenmousse ausprobiert? Wie gefällt es euch?